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Deutsches Kreditabkommen

ab 1. März für ein Jahr.

Berlin, 9. Februar.

Wie wir von zuständiger Stelle hören, ist der 28. Ja­nuar der Tag, an dem die nach Klausel 27 des deutschen Kreditabkommens von 1932 für das Wirksamwerden dieses Vertrages erforderlichen Voraussetzungen eingetreten sind.

Daraus geht hervor, daß das Abkommen von dem deut- fchen Ausschutz, der Reichsbank, der Deutschen Golddiskont- bank sowie von ausländischen Bankenausschüssen, die eine Mehrheit der alsdann bei ihnen laufenden Kredite vertreten, bereits bis zum 28. Januar 1932 unterzeichnet worden ist. Soweit sich aus eiuzelnen Bestimmungen des Abkommens nicht ein anderes ergibt, tritt es mit Wirkung vom 1. März 1932 mit einjähriger Lauffrist in Kraft und schließt somit an das am 29. Februar 1932 ablaufende Baseler Abkommen an.

Tardieus Seraussorderung

(Von unserem Genfer L.-Sonderberichterstatter.)

Genf, 9. Februar.

Die Generaldebatte der Abrüstungskonferenz ist eröff­net. Der Start war wenig erfolgverheißend. Englands Vertreter Sir John Simon, hielt in rednerisch glänzen­der Form eine inhaltlich ausgesprochen matte Rede. Hätte die französische Delegation nicht bereits in der vorigen Woche ihre Karten aufgedeckt, dann wäre die Zurückhaltung Sir John Simons schließlich noch mit Gründen der Verhand- lungstaktik zu erklären gewesen. So aber mußte der Ein­druck überall entstehen, daß England unter dem Druck sei­ner innerpolitischen Sorgen sich den außenpolitischen Fra­gen nicht mit der Energie zu widmen vermag, die der Bedeutung des britischen Weltreiches eigentlich angemessen wäre. Eine ganze Reihe von Vorschlägen und Anregun­gen, die Sir John Simon vorbrachte, liegen durchaus in der Linie der Politik, die auch von Deutschland verfolgt wird. Dennoch muß die Stellungnahme der englischen De­legation Besorgnis hervorrufen. Denn nur bei sehr akti­vem zielklaren Vorgehen kann die Konferenz davor bewahrt werden, auf ein falsches Gleis zu geraten und muß entweder nach Paris oder in eine Sackgasse münden.

Wie notwendig eine ellenbogenstarke Politik jetzt in Genf ist, zeigte die Rede T a r d i e u s. In brutalster Weise stellte der französische Delegationsführer die Konferenz vor die französische These. In fast ultimativer Form erklärte er, die Konferenz habe sich sofort mit den französischen Vor­schlägen zu befassen und zu zeigen, wie sie sich überhaupt zum Völkerbund einstelle. Provokatorisch waren die Aus­fälle Tardieus gegen Deutschland, in denen er sich immer wieder gefiel, Die Kriegsschuldlüge von 1914 wurde er­gänzt durch eine historische Lüge über die Kriege von 1813 und 1870. Der deutschen Forderung nach Rüstungsgleich- Heit hielt Tardieu nicht nur dieunterschriebenen Verträge", sondern auch die unverschämte Bemerkung entgegen, daß diese Rüstungsgleichheit erst bewilligt werden könnte, wenn eine wirksame internationale Gendarmerie und eine inter­nationale Justiz daseien.

Jeder Satz der Rede Tardieus forderte zum sachlichen Widerspruch heraus. Viele Stellen verlangen Protest und schärfste Zurückweisung. Als Tardieu geendet hatte, wurde reichlich gMalscht. Nur bei der deutschen, der englisches und der amerikanischen Delegation rührte sich keine Hand. Immerhin hat sich gezeigt, daß die französische Delegation in Genf über eine starke Vasallenschaft auch dann verfügt, wenn sie sich öffentlich ins Unrecht setzt, wie das durch die Rede Tardieus geschah. Das eine Gute hat der Ton der Stellungnahme Frankreichs aber vielleicht doch: die fran ­zösische Regierung hat sich demaskiert. Die Zeit Briandscher Friedensreden ist vorbei. Ohne Verklei­dung stellt sich der französische Imperialismus der Welt vor.

Am heutigen Dienstag spricht Reichskanzler Dr. Vrü- nmg. War. ursprünglich von deutscher Seite in diesem Sta­dium der Konferenzverhandlungen kaum eine sehr präg­nante Darstellung des deutschen Standpunktes und der deut­schen Vorschläge zu erwarten, so dürfte die Tardieu-Rede in Verbindung mit der Bekanntgabe der französischen Vor­schläge eine neue Situation geschaffen haben. Wenn Tar­dieu auch den Namen Deutschlands an keiner Stelle seiner Rede nannte, so war es doch dem letzten Tribünenbesucher klar, daß alle Bosheiten sich auf Deutschland bezogen und daß Tardieu es so erscheinen lassen wollte, als wenn über­haupt die Möglichkeit jeder Abrüstung einzig und allein von der Beseitigung der Gefahr durch Deutschland für den Frieden der Welt abhänge. Das kann Brüning nicht auf Deutschland sitzen lassen! Es muß auch verhindert werden, daß die Franzosen mit einem Gewaltstreich die Führung der ganzen Abrüstungskonferenz an sich reißen. Tardieu hat Deutschland den Fehdehandschuh hingeworfen. Brüning muß ihn aufheben!

Die Frontsoldaten an Gens

Berlin, 9. Februar.

Vom Stahlhelm wurde ein Telegramm an die Ab­rüstungskonferenz gerichtet, in dem dringend gefordert wird, der Ungleichheit der Rüstungen ein Ende zu machen. Wahre Befriedung der Welt sei nur möglich, wenn die Be­schränkungen der Wehrhoheit aufgehoben werden, die dem Unterlegenen durch die Pariser Vorortvertrage aufgezwun­gen worden sind.

Der Vorstand des Deutschen Reichskriegerbundes Kyff- Hbufer fordert in seiner Depesche das unbedingte Festhalten am deutschen Recht auf Sicherheit und Gleichberechtigung. Frankreich, so heißt es dann, suche durch seinen Vorschlag einer Völkerbundsarmee die Weltabrüstung zu sabotieren.

(Empfang bei Brüning

Genf, 9. Februar.

Dr. Brüning empfing den englischen Außenminister Sir John Simon, mit dem er ungefähr eine einstündige Unterredung hatte. ?m Anschluß daran machten der fran­zösische Vertreter Kriegsminister Tardieu und der ilalie- nisa-e Außenminister Grandi dem deutschen Reichskanzler einen Besuch.

egina verlangt Ratreinberusung

Genf, 9. Februar.

Der chinesische Delegierte im Völkerbundsrat hat mit Bezug auf den Bericht des Schanghaier Konsularcorps beim Generalsekretär die sofortige Einberufung einer Ratssitzung zur Erörterung des Berfchtes beantragt.

Aus der Heimat.

Hersfeld. (Wie wird das Wetter?) Der südskandinavische Tiefdruckwirbel hat sich rasch südwärts verlagert und liegt jetzt mit seinem Kern vor der deutschen Ostseeküste. An seiner Rückseite dringen jetzt wieder kältere polare Luftmassen südwärts, die auch in unserem Gebiet einen erneuten Temperaturrückgang bringen werden. Gleichzeitig kann dabei mit dem Auftreten von Niederschlägen, meist in Form von Schnee gerechnet werden. Vorhersage bis Mittwoch Abend: Ziemlich unbeständiges Wetter mit weiterer Abkühlung.

Hersfeid. Einer der eindrucksvollsten nationalen Filme der Winterspielzeit 1931/32 ist der große deutsche Militär- und Reiter filmAufgesessen !" der auf Veranlassung des Waffenrings der deutschen Kavallerie Ende 1931 hergestellt wurde und nun seinen Siegeszug durch alle deutschen Gaue angetreten hat. Mit beispiellosem Erfolg wurde der Film bisher in über 200 Städten und Städtchen gezeigt, und die Filmreise durch den Regierungsbezirk Kassel, Südhannover und Südwestfalen wiid an die alten Erfolge neue Erfolge reihen. Die Stärke dieses Filmes ist, daß unbekannte Soldaten den Soldatenfilm gestellt und gedacht haben, daß viele Originalaufnahmen das alte deutsche Heer endlich einmal so zeigen, wie es wirklich gewesen ist, und daß der Film historisch getreu zum ersten Mal die Entwicklung der Kavallerie von Friedrich dem Großen bis zur Reichswehr und den ländlichen Reitervereinen so zeigt wie sie ist, ohne die anderen Waffenarten zu vergessen. Der Film läuft am Freitag, den 12. Februar nur einen Tag in den Hersfelder Lichtspielen, und zwar nachmittags I6V2 Uhr und abends 20 Uhr.

Hersfeld. Im Rahmen der Veranstaltungen der Staatl. Kreisjugendpflegeausschuß spricht heute AbendRektor S a u e r in der Aula des Gymnasiums überDie Entwicklung der menschlichen Schristkunst". Bei der Veranstaltung wirken auch Schüler und Schüler­innen der Südschule mit.

Kassel. Der um das Handwerk sehr verdiente langjährige Präsident der Handwerkskammer, Herr Zimmermeister Wilhelm Zimmermann, hat nach einer 22jähngen Vorstandschaft in der Handwerkskammer sein Amt niedergelegt. Die Geschäfte werden von dem stellvertretenden Vorsitzenden bis zur nächsten Vollver­sammlung geführt.

Fulda. Sonntag 6.20 Überfuhr im Bahnhof Fulda ein aus Richtung Gießen einfahrender Personen- zug den Prellbock und tuhr noch etwa 20 Meter weiter über die Sperre hinaus. Die Lokomotive fuhr bis an das Empsangsgebäude und stieß hier das Mauerwerk an einer Stelle ein. Ein Schaffner erlitt leichte Prellverletzungen.

Hilders. Ein tödlicher Unglücksfall ereignete sich im benachbarten Weyhers. Der Arbeiter Göb war damit beschäirrgr, Baumstämme von emem^Wagcn ab- zuladen und in den Hof zu tragen. Er fiel mit einem schweren Stamm, wobei ihm die Schädelde.te zeitrümmert wurde.

L «derscheid (Kreiß Homberg). Die Brände in Lenderscheid scheinen kein Ende nehmen zu wollen. Jetzt ist wieder eine Scheune des Baumbachschen Gutes abgebrannt, in der neben Strohvorräten auch die Ge noffenschaftedreschmaschine mit Presse lagerte. Wenige Stunden später brannte eine andere Scheune des Baum­bachschen Gutes, die, wie die erste, dicht am Gut ge­legen ist, ab. Die angrenzenden Stallungen wurden zum Glück durch die Brandmauer geschützt. Ein 18= jähriger Eleve wurde als mutmaßlicher Brandstifter verhaftet. Die Untersuchung geht weiter.

Salmünster. Auf der Fahrt nach Büdingen ver­unglückte gestern das Auto des Kaufmanns Grünebaum aus Salmünster. Von drei Radfahrern, von denen zwei links und einer rechts vor dem Auto hersuhlen, kreuzte einer plötzlich die Straße. Das Auto, das auszuweichen versuchte, überschlug sich und geriet dabei gegen einen Baum. Von den Insassen wurde die 14jährige Sophie Grünebaum tödlich verletzt. Die beiden anderen Insassen erlitten nur Hautabschürfungen. Der Wagen wurde schwer beschädigt.

2Utensiebt, Kr. Wolshagen. Am 3/ Mai 1927 war das der Witwe Ritter in Altenstedt gehörende Gasthaus mit Scheune und Stallungen abgebrannt. Als Brandursache war Blitzschlag angenommen worden. Wie sich später herausstellte, Hallen der 26jährige Land­wirt Jakob Döring und der Maurer Johannes Pfennig, während der Dachstuhl des Hauses brannte, im Erdge­schoß den Fußboden und die Treppen zum Obergeschoß eimerweise mit Petroleum begossen. Das Kasseler Schwurgericht verurteilte sie jetzt wegen vorsätzlicher Brandstiftung und Versicherungsbetruges zu Gefängnis­strafen von zwei Jahren bzw. einem Jahr und drei Monaten. Mildernde Umstände wurden ihnen zuge­billigt, weil nach Ansicht des Gerichts das brennende Haus bei der Brandstiftung nicht mehr als Gebäude anzusehen war, da die Bewohner es bereits verlassen hatten.

Göttinge». Einen schweren Unfall erlitt ein Knabe aus dem Kreisort BeyerShausen, der auf der felsigen Burghöhle herumgeklettert war und dabei von einer Felswand abrutschte und einen steilen Abhang herunterfiel. Er erlitt einen Schädelbruch sowie eine Gehirnblutung.

Nach einer Meldung aus Straßburg wurde der SOjabrige deutsche Ingenieur Paul Emil Reinert unter dem Verdacht ver­haftet, in den Neubauten bei den Befestigungen von Neubreisach Spionage getrieben zu haben. Bei dem Verhafteten soll verdäch­tiges Material vorgefunden worden sein.

Im Pariser Universitätsviertel gerieten Studenten verschiedener politischer Richtungen aneinander. Bei dem Handgemenge wurden acht Studenten ziemlich schwer verletzt. Auch 10 Verkäufer pazi- fistis^er Zeitungen sind verletzt worden.

Turnen, Sport u. Spiel.

Aus dem Oberfulda-Werra-Rhön Gau.

Handballspiele des Sonntags.

Kalkobes 1. Hersfeld 1. 5:3 (1:2)

Vor einer stattlichen Zuschauerzahl konnte dieses ansprechende Spiel der beiden Ortsvereine zur Durch­führung kommen. Der Schiedsrichter Helbig von Bebra war dem Spiel ein gerechter Leiter. Die erste Halbzeit zeigt ein ziemlich ausgeglichenes Spiel auf beiden Seiten. Die Bodenverhältnisse machen sich hinternd bemerkbar. Die Kalkobeser Elf kann durch ihren größeren Eifer besser gefallen. Hersfeld hat in seiner Mannschaft einige schwache Stellen, die sich einmal durch Unsicherheit im Fangen dann aber auch durch etwas reichlich viel Be­quemlichkeit nachteilig auswirken. Die zweite Spielhälfte läßt eine leichte Ueberlegenheit von KalkobeS erkennen, die bis zum Schluß beibehalten wird. Hersfeld hat bei seinen Torwürfen etwas viel Pech; drei sichere Würfe gehen gegen die Latte. Durch dieses Spiel hat die junge Mannschaft des Tv. Kalkolbes einen Achtungs­erfolg errungen. Bei den künftigen Spielen in der A Klasse muß mit dieser Mannschaft ernstlich gerechnet werden. Bei einem besseren Stürmerspiel wären sicherlich noch einige Tore fällig gewesen.

Vacha Widdershausen 1:2 (1:1)

Der aufgerreichte Boden erschwert daS Spiel. Durch grobe Deckungsfehler kann jede Mannschaft bis zur Halbzeit zu einem Erfolge kommen. Nach der Pause ist Widdershausen nochmals erfolgreich und Vacha ver­sucht unter allen Umständen gleichzuziehen. DaS gelingt ihm aber nicht. Trotz eifrigen Bemühens kann keine Mannschaft zu einem weiteren Tore tommei.

Ausbach 1. Heringen 1, 2 : 4 (2 : 2)

Ausbach hat zunächst mehr vom Spiel und kann schon in der 8. Minute in Führung gehen. Heringen zieht aber bald gleich. Das Spiel wogt in ausge­glichenem Feldspiel hin und her. Bis zur Halbzeit kann jede Seite noch ein Tor werfen. Ausbach macht nach der Pause einen etwas abgekämpften Eindruck, die Verbindung zwischen Läufer- und Stürmerreihe war schlecht. Dieses nutzt Heringen für sich auS und kann durch geschicktes Täuschungsspiel zu zwei weiteren Toren kommen. Zahlreiche Zuschauer verfolgten mit größter Aufmerksamkeit den Spielverlauf.

Kalkobes 2 Hersfeld 2. 5:9.

Im Anschluß an das Spiel der 1. Mannschaften der beiden Vereine lieferten sich die 2. Mannschaften ein Freundschaftstreffen. Beide Mannschaften sind eifrig am Ball. Es zeigte sich bei der Hersfeldkr Mannschaft die größere Spielerfahrung, dir ihr schließ­lich auch den Sieg brächte. D.

Die WmMvrywplüÄL

Kanada schlug Polen im Olympischen Eishockeylurnter in Lake Placid am Sonntag mit nicht weniger als 9:0 (2:0, 6:0, 2 :0) Toren. Der kanadische Sturm scheint endlich in Schwung gt kommen zu sein, unb so war die Ueberlegenheit der Kanadier erdrückend. Line unverdient hohe Niederlage mußte die deutsche Mannschaft hinnehmen, die von Amerika mit 7:0 (3:0, 2 :0, 2:0)besiegt" wurde. Hauptschuld an der hohen Niederlage trägt der parteiische Schiedsrichter, der die Deutschen bei jedem geringen Regelverstoß hinausstellte, so daß zeitweise nur vier, einmal sogar bloß drei Deutsche sich im Spiel besanden.

Ein deutsch-schweizerisches Eishockeyspiel zwischen CSV. Führn und Akd. SC. Zürich endete mit einem 2 :1 (1:1, 1 : 0, 0 :0)-Sieg« der Füßener. Münchener EV. schlug SC. Rießersee in München 2 : 0 (1 :0, 0:0, 1:0).

Mit einem Siege von Lharlier-Deneef endete das Breslauer Dreistundenrennen in der Iahrhunderthalle. 132,120 Rm. wurden zurückgelegt. Erst 2 Runden zurück folgten als nächst« Dülberg- Binda.

3n der Frage des Mehr-Turnens in der DT. faßte der Haupt- ausschuß des Kreises Brandenburg eine Entschließung, in der er erklärt, daß die Erziehung der Jugend durch eine allgemeine gründliche und zielsichere Pflege von Leibesübungen erfolgreicher gestaltet werden könne, als durch ein besonderes Wehr-Turnen. Er lehne deshalb eine Empfehlung des Wehr-Turnens im Kreis Brandenburg ab. Ein Antrag, das Wehr-Turnen überhaupt nicht zu gestatten, wurde dagegen für zu weitgehend gehalten.

Einen neuen deutschen Hallenrekord über 1000 Meter stellte Dr. Peltzer beim Stettiner Hallensportfest mit 2 : 31,4 auf. Er ver­besserte seine eigene Höchstleistung damit um 0,3 Sekunden. Kör­nig gewann den Sprinter-Dreikampf überlegen in allen drei Läufen. Ueber 3000 Meter siegte der Stettiner Helpapp gegen den Münchener Kapp in 8:53. Die 20-mal-1-Rundenstaffel holte sich der Berliner SC., während die Stettiner Preußen durch Peltzers gutes Laufen die Charlottenburger Staffel gewannen.

Norddeutscher Rugby-Meister wurde Linden 97 durch einen 6 : 3-Sieg über VfV. Hannover.

Eisenbahnattentat oder Raubüberfall?

Kattowih, 9. Februar. In der Nacht wurde zwischen den Stationen koszig und Vrzezinski ein Güterzug von etwa 30 Männern überfallen, die den Zug bestiegen und ihn durch Anziehen der Handbremsen zum Langsamfahren zwan- gen. Die Täler warfen größere Mengen von Kohle und Brettern auf den Bahndamm und verbarrikadierten so da» zweite Gleis.

Die Polizei vermutet, daß die Täter in kommunistischen Kreisen zu suchen seien. Da auf dem verrammelten Gleis ein Personenzug in einiger Zeit herannahen mußte, ent­sandte die Station Vrzezinski einen Hilfszug mit Arbeitern an den Tatort, die in mehrstündiger Arbeit das Gleis wie­der freimachten.

Bom Büchermarkt

Buikau Aus niu. AU. P äsen -in * gewaltigen Bu!k»n-Ausb>< m §m £0'! obor sMilke-t ein Augen Viii<e an ^m b mia r Aun ahn en in der neuen jtmin 1 u^e". Im liieren He't Eine Erzählung

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