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Aus der Heimat.

* Die Innungen in Hessen Nassau Nach dem Stand vom 1. 9. 1931 waren im Bezirk der Hand­werkskammer Kassel 57 freie und 291 Zwangsinnungen vorhanden. Die Zahl der Jnnungsausschüsse betrug 23. Im Handwerkskammerbezirk Wiesbaden zählte man nur 35 freie und 188 Zwangsinnungen sowie 4 Jnnungsausschüsse. Im gesamten Gebiet von Preußen gab es 3 223 freie und 7 377 Zwangs-Jnnungen.

Hersfeld. Wieder ist einer unserer alten* Orts­bürger zur Ewigkeit abgerusen worden. Der Metzger- meister und Gastwirt Conrad Sander wurde gestern um 9 Uhr von einem längeren schweren Leiden^durch einen sanften Tod erlöst. Der Verblichene wurde am 27. 4. 1858 als 3. Sohn des Metzgermeisters und Gast­wirts Valentin Sander dahier geboren. Nach seiner Schulentlassung trat er in das Gechäft seines Vaters ein, diente als Freiwilliger im Füsilier-Batt. 32 und machte Ende der 1880er Jahre sich selbstständig in dem früheren Oesterheld'schen Hause in der Unteren Frauenstraße. Er verheiratete sich mit der Hotelköchin Christine Läpp aus Bodes, die ihm aber nach etwa 10= jähriger glücklichster Ehe, mit Hinterlassung von drei Kindern durch den Tod entrissen wurde. In seinen Verhältnissen gut vorwärts gekommen, erbaute Sander Ende der 1890er Jahre auf den hinterlassenen aus­drücklichen Wunsch seiner verstorbenen Ehefrau hin, das neue GasthauszurLullusquelle". Hiernächst verheiratete er sich wieder mit Rosa Sander geb. Sanwald aus Württemberg. Diese stand ihm bis zu seinem Lebens­ende treu zur Seite und schenkte ihm in der Ehe 2 Kinder. Sein Leben wechselte in Freud und Leid ab, denn sein ältester Sohn, Hans Sander, ein tüchtiger Kaufmann, wurde ihm auch im Weltkrieg genommen. Der Ver­blichene, ein angesehener Handwerksmeister, hat lange Jahre den Vereinigungen der Fleischer und Gastwirte als Vorsitzender vorgestanden und um diese Gewerbe sich große Verdienste erworben. Bei Niederlegung seiner Aemter in Folge vorgerückten Alters ernannten ihn die Vereinigungen zum Ehren-Obermeister bezw. Ehrenvor­sitzenden. Auch in der Stadtoertretung war er wiederholt als Stadtverordneter und in verschiedenen Kommissionen und Ausschüssen tätig. Ende 1930 übergab er seine Geschäfte seinem Sohne Fritz Sander, der ihm bis dahin stets eine wertvolle und treue Stütze war. Der Genuß seiner wohlverdienten Ruhe war für ihn nur ein kurzer und es wird sein Ableben allgemein bedauert. Er war eine sehr geachtete und bekannte Persönlichkeit in der Stadt Hersfeld und weit über deren Grenzen hinaus.

<>er« selb. Auf die heutige Bekanntmachung betr. Sprechstunden des Kreisob st bausachver- ständigen sei besonders hingewiesen. Hiernach finden die Sprechstunden an jedem 2. Sonnabend im Monat im Büro der Kreisverwaltung statt. Die Be­ratung ist kostenlos. Die nächste Sprechstunde ist am Sonnabend den 13. Februar, die folgende am Sonn- abend den 12. März.

Hsrsseld. Die Hersfelder Lichtspiele bringen von heute Abend ab den deutschen Tonfilm D o u a u m o n t" (die Hölle von Verdun). Dieser Film bringt eine naturgetreue Wiedergabe des helden­haften Ringens um das Fort Douaumont. Er wurde ohne jede Tendenz von einem deutschen Regisseur geschaffen. Die Darsteller sind fast durchweg Verdun- kämpfer, unter ihnen die Erstürmer der Forts Hauptmann Haupt und Leutnant d. R. Ratke. Echte bisher unver­öffentlichte deutsche und französische Kriegsaufnahmen machen das Wer. besonders interessant. Das Urteil der Presse verschiedenster Richtung stellt dem Film großes Lob aus.

Hersfeld. (Wie wird das Wetter?) Der bisher im wesentlichen auf Nordeuropa beschränkte Luftdruckfall hat sich jetzt auch auf das zentraleuropäische Hochdruckgebiet ausgedehnt. Immerhin ist dieses noch sehr kräftig und besitzt auch eine stabile Temperatur- schichtung,' sodaß es vorerst die Witterung unseres Gebietes' noch bestimmend beeinflussen dürfte. Vor- Hersage bis Samstag und Sonntag Abend: Trocken und in den Niederungen vielfach neblig, Fröste etwas gemildert, in zunehmendem Maße auskommen hoher Bewölkung.

Hersfeld. Di Arbeitsgemeinschaft der privaten Wohlfahrts-Organisation der Stadt HerSfeld, welcher angehören der Vaterländische Frauenverein vom Roten Kreuz, der Männerverein vom Roten Kreuz, die evan­gelische Frauenhilfe, der Diakonie-Verein und die evan­gelische Kirchengemeinde, hat in ihrer letzten Sitzung über die Weihnachtsbescherung in 1931 berichtet. Hiernach sind zur Verteilung gekommen: 330 Lebensmittelpakete mit Bekleidungsstücken und 135 RM. Bargeld. Die Pakete bestanden aus Reis, Mehl, Gries, Zucker, Schmalz, Kaffee und Würstchen. Daneben sind noch 66 Pakete Weizenmehl ä 3 Pfd. verteilt worden. Die Mittel zu der Gesamtausgabe von rd. 1600 RM. sind mit Rücksicht auf die von dem Christ­lichen Hilfswerk für die Volksspeisung benötigten Gelder diesesmal nicht durch Sammlungen aufgebracht worden, sondern die oben genannten Vereine haben aus ihren Beiträgen das Geld zur Verfügung gestellt. Die Gaben haben für die Familien eine merkbare Hilfe bedeutet. Der Opferfreudigkeit der Mitgluder der genannten Ver­eine muß größte Anerkennung gezollt werden.

Hersfeld.R o x y d e r F r a tz" ist der verlockende Titel des Stückes, das die Landestheater des Bühnen- volksbundes heute Abend im Saale des Parkrestaurants Bolender bringen. Das Stück ist mit entschiedenem Erfolg über fast alle deutschen Bühnen gegangen und das mit Recht, denn es ist eines der wenigen modernen Lustspiele, dessen Würze frischer gesunder Humor ist, im Gegensatz zu den meist leichtfertigen und frivolen heutigen Lustspielfabrikaten.

Helmbold-Hausen. Im Rahmen der diesjährigen Winterarbeit der staatlichen Kreisjugendpflege ist für die Jugendpflegetreibenden Vereine des Werratals und des Landeckeramtes ein'Lehrg^an g zur Einführung in die neuzeitlichen Leibesübungen (Körperschule) vorgesehen. Aus diesem Anlaß fanden sich aml vergangenen Mittwoch Abend in Heimbolds». Hausen 42 Jugendliche, darunter 9 Mädchen, aus den Vereinen Heimboldshausen, Ausbach, Unterneurode- Gethsemane, Herfa, Friedewald, Philippsthal und Ransbach ein; außerdem waren aus den genannten Vereinen auch ältere Mitglieder erschienen, die mit lebhaftem Interesse die Uebungen verfolgten. Adolf Vaupel vsn Hersfeld verstand eS, das Gebiet der Körpergymnastik lebendig und interessant zu gestalten, sodaß von allen mit Freuden mitgemacht wurde. Den Schluß des Lehrgangs bildeten Turnübungen am Barren und Pferd, denen einige Zimmerspiele vorangegangen waren. Der nächste Lehrgang ist für Donnerstag, den 4. Februar vorgesehen. Treffpunkt ist Herfa. Die Vereine werden abends um 6 Uhr aus ihren Vereins­orten nach Herfa wandern, wo der Lehrgang stattfindet. Gegen 10 Uhr werden die Teilnehmer den Rückmarsch nach ihren Vereinsorten antreten.

Asterode (Kreis Ziegenhain). Hier ereignete sich ein aufregendes Vorkommnis. Der 58 Jahre alte Auszügler George hatte mit seinem etwa 3 26 Jahre alten Sohne eine Auseinandersetzung, die sehr scharfe Formen annahm. Als der Vater im' Jähzorn die Frau seines Sohnes anzugreifen versuchte, erschlug der Sohn seinen Vater. Der Täter stellte sich später dem Oberlandjäger in Neukirchen, der ihn in Haft nahm.

Vollmarshausen. Mittwoch abend s kam es aus dem Anwesen des Pflastermeisters und Fuhrunter­nehmers Nolte zu einem schweren Schadenfeuer, da8 auch die Anwesenheit der Kasseler Wehr notwendig machte. Die Scheune mit ihrem Inhalt an Heu und Stroh, die Stallungen, sowie ein Brennholzschuppen wurden ein Opfer der Flammen. Die Ortsfeuerwehr wurde durch die Wehr von Ochshaujen tatkräftig unter­stützt, doch konnten die Wehren nicht verhindern. daß die Wirtschaftsgebäude eingeäschert wurden. Schließlich griffen die Flammen auch auf da8 Wohnhaus über. Die zu Hilfe gerufene Wehr aus Kassel erschien mit dem Ueberlandlöschzug und griff mit einem B- und vier C Rohren das Feuer an. Die Wirtschaftsgebäude wurden ein Raub der Flammen, doch konnte das Wohnhaus noch im letzten Augenblick gerettet werden. Nach dreistündiger Tätigkeit konnte die Kasseler Wehr wieder abrücken.

Naumdurg. In der vorletzten Nacht wurde im Haus des Sattlermeisters Sch. ein dreister Einbruch verübt. Die Diebe, die sowohl mit den Wohnungsver- Hältnissen gut vertraut gewesen fein* muffen, besaßen auch noch gute Warenkenntnisse, denn nur die besten Schuhe, besonders Herrenschuhe, hießen sie mitgehen, ebenso auch Strümpfe, Fußbälle, Aktentaschen und sMiMnMs'ü'MI!" oay Die Beule 1000 Mark weit über- steigt. Die Diebe sind durch ein Fenster eingestiegen und hatten ihr Auto bei einer in der Nähe befindlichen Garage stehen. In der glasen Nacht wurde auch noch in die Bahnhofswirtschaft eingebrochen. Hier haben die Diebe so gut aufgeräumt, daß am anderen Morgen nicht mal eine Zigarre zu haben war.

Höxter. Der Kaufmann Hille 'aus ^Bodenfelde befand sich auf der Fahrt zum Fürstenberger Bahnhof. Plötzlich flog eine Krähe vor die Windschutzscheibe und dann auch dem Hille inS Gesicht. Er verlor die Gewalt über den Wagen und fauste gegen einen Baum. Mit schwerem Schädelbruch und einem Armbruch mußte er ins Krankenhaus geschafft werden. Sein Zustand ist sehr bedenklich.

Nieder orsche! (Eichsfeld). In den Morgenstunden brach in drei benachbarten Scheunen Feuer aus, das sich so rasch ausbreitete, daß alle drei mit den an­grenzenden Stallungen binnen kurzer Zeit ein Raub der Flammen wurden. Das Vieh konnte noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Der Schaden ist größten­teils durch Versicherung gedeckt. Die Entstehung des Feuers ist noch nicht aufgeklärt.

Aus SalabansMure"

wichtige neue Funde.

Berlin, 29. Januar. Die Untersuchung gegen Dr. Sa- laban ist jetzt von der Falschgeldstelle zu einem gewissen Abschluß gebracht worden. Bekanntlich hat Salaban gleich nach seiner Festnahme behauptet, daß er sich erst seit vier Monaten mit der Herstellung von Falschgeld beschäftigte. Es ist ihm nachgewiesen, daß er auch Falschstücke mit der Jahresbezeichnung 1925 und 1927 angefertigt hat. Krimi­nalbeamte haben nämlich die Villa des Verbrechers in Lich­terfelde nochmals genauestens durchsucht. Die Schornsteine und die Wände wurden abgeklopft. Schließlich wurden die Dielen aufgerissen.

Auf dem Boden wurden zwei Dielen entdeckt, die das Versteck für die noch fehlenden Prägestöcke bildeten. Hier wurden vier Satz Prägestempel zu je zwei Stück gefunden. Damit war Salaban trotz aller Lügen end­gültig überführt.

Unter fingiertem Namen hat er bei einer chemischen Firma fortlaufend das Metall bezogen, das er zur Herstellung des Falschgeldes brauchte. Auf gleiche Art besorgte er sich auch die Prägepresse. Eine zweite Prägepresse kaufte er in einer Schlosserei im Februar 1931. Da dieses Stück nach seinen Angaben aber schlechter arbeitete als die erste, zerlegte er sie in einzelne Teile, verpackte die Stücke in mehrere Kisten und gab sie unter falschem Absender an fingierte Adressen auf. Sie sind also nie an ihrem Bestimungsort ange­kommen.

Zu den letzten Feststellungen wird noch weiter berich­tet, daß alle Angaben Salabans über angebliche Komplicen als völlig erfunden nachgewiesen werden konnten. Unter der Last des ihm vorgelegten Materials gestand der Verhaftete endlich, seit 1929 in der Ritterstraße und in der Lichter- felder Villa Zweinzgpkstücke gefälscht zu haben. ^ *

Allerlei Neuigkeiten

Selbstmord eines Verhafteten. Die Lippeschen Sicher- heitsbehörden erhielten Mitteilungen über Unterschlagungen oe der Amts-Sparkasse Hohenhausen und der Landkranken­kasse Alverdissen, worauf der Kassierer Sudmann von der Amtssparkasse Hohenhausen sofort verhaftet wurde. Dieser Beamte hat sich inzwischen vor der richterlichen Verneh­mung in der Zelle des Amtsgerichtsgefängnisses Hohenhau- sen erhängt. Zwei weitere Beschuldigte, Krankenkassenerhe- ber Arning aus Alverdissen und der Kassierer Düwel, wur­den ebenfalls verhaftet und gaben zu, mit dem aus dem Le­ben geschiedenen Sudmann in letzter Zeit etwa 15 000 RM

tet wurde. Dieser

»terlichen Verneh-

unterschlagen zu haben.

Gemeindekasse um 20 000 Mark geschädigt. Bei der Ge­meindekasse in Thalheim ist nach umfangreichen Feststellun­gen, die noch nicht abgeschlossen sink, ein Fehlbetrag von etwa 20 000 Mark ermittelt worden, der durch jahrelange Veruntreuungen des Rechnungsführers entftanben ist.

100 000 Mark unterschlagen. Vor einigen Tagen ist in Darmstadt der Verwaltungssekretär beim dortigen Ober- oersicherungsamt, Schottes, wegen Amtsunterschlagung ver­haftet worden. Die Untersuchung hat nun ergeben, daß es sich nicht, wie man zuerst annahm, um kleinere Summen handelt, sondern daß eine Summe von mindestens 100 000 Mark in Frage kommt, die Schalles nach und nach durch Fälschung von Belegen sich angeeignet hat. Gleichfalls festgesetzt wurde die Ehefrau, da sie im Verdacht steht, die Belege gemeinschaftlich mit ihrem Mann gefälscht zu haben.

Betrunkener Chauffeur verursacht Unglück. Ein folgen­schwerer Kraftwagenunfall ereignet« sich kurz nach Mitter­nacht in der Mülheimer Straße in Duisburg. Ein Per­sonenwagen sauste in voller Fahrt auf eine Verkehrsinsel und prallte gegen die dort stehende Lichtsäule. Durch die Wucht des Anpralls wurde die Säule umgerissen; der Wa- ten konnte erst nach 40 Metern zum Stehen gebracht wer­den. Vier auf der Insel stehende Personen wurden von dem Wagen angefahren und so schwer verletzt, daß sie dem Kran­kenhause zugeführt werden mußten. Von den Insassen des Wagens wurde der Führer, der angetrunken gewesen sein soll, leicht verletzt.

Beraubung eines Bahnpostwagens. Bei der Ausfahrt des Saarbrücker Personenzuges 680 aus dem Bahnhof Kamphausen sprangen plötzlich zwei vermummte Gestalten in den Bahnpostwagen, hielten den Beamten mit einem Re­volver in Schach und raubten einen Postsack mit 95 000 Frcs. Inhalt. Kurz vor der Einfahrt des Zuges in den Bahnhof Neuhaus sprangen die Räuber ab und konnten unerkannt entkommen.

M 2 durch Explosion vernichtet?

London, 29. Januar. Die Hoffnung, das verschollene UnterseebootIN 2 noch rechtzeitig bergen zu können, schwindet mehr und mehr. Die Nachforschungen sind wäh­rend der ganzen Nacht mit größtem Eifer fortgesetzt worden, blieben aber ohne jeglichen Erfolg.

Der Leiter des MokorhilfsschonersCrown" hatte der Admiralität berichtet, daß er Dienstag abend um 6.40 Uhr auf dem Wege nach Portland über dem Meere plötzlich ein Helles £W beobachtet habe, das drei Sekunden dauerte, sich abschwächte, wiederaufflammte und verschwand. Auf diese Erscheinung folgten zehn Minuten später zwei laute Ex­plosionen, ähnlich Kanonenschüssen. Für beide Erscheinun­gen weiß man keine Erklärung.

Nach den letzten Nachforschungen scheint festzustehen, daß sich an Bord des untergegangenen Unterseebootes sieben Offiziere, einschließlich zweier Fliegeroffiziere, und 53 Mann besitzen. .

Turnen und Sport

NoaS in Spanien geschlagen

Europameister im Federgewicht blieb in Barcelona Girone«. Der spanische Titelhalter konnte seinen Herausforderer, den Deut­schen Meister Paul Noack-Berlin, in 4 Bunden so erschüttern, daß der Ringrichter den Kampf zu Gunsten von Girone« abbrach. Noack war bis dahin schon mehrfach am Loden gewesen. Etwa 6000 Zu­schauer wohnten dem Kampf bei

Der Halbschwergewichtler Heuser-Bonn macht in Amerika seinen Weg. Nach einer zweifelhaften Niederlage und einem Punkt­siege über Ferrente schlug er in Portland den Italo-Amerikaner Pietro Corri in der dritten Runde k. o. Corri diente seinerzeit auch Schmeling und Hein Müller als Prüfstein. Als Ringrichter war Jack Sharkey tätig, in dessen Eamp Heuser ständig trainiert.

Die deutschen Amateurboxer haben ihre Nordlandreis« be­endet. Ihren letzten Start absolvierten sie in Abo, der Heimat Nurmis, und waren sämtlich erfolgreich. Badstübner setzte den Finnen Gustafson in der 2. Runde i. o., ebenso sein Landsmann Weise den Finnen Vukko. Pleuse siegte über Tuominen durch Ab­bruch des Ringrichters wegen zu großer Ueberlegenheit des Deut­schen und Bächler endlich erhielt die Punktentscheidung gegen Va- rionen.

Volkswirtschaft

Devisenkurse. Dollar 4,209 (Geld) 4,217 (Brief), engl. Pfund 14,56 14,60, holl. Gulden 169,58 169,92, Belga (Belgien) 58,71 58,83, ital. Lira 21,08 21,12, dän. Krone 80,12 80,28, norm. Krone 78,92 79,08, franz. Franken 16,57 16,61, tschech. Krone 12,465 12,485, schweiz. Franken 82,07 82,23, span. Peseta 35,36 35,44, schwed. Krone 81,37 81,53, österr. Schilling 49,95 50,05.

Berliner Produktenbörse.

An der Berliner Produktenbörse vom Donnerstag mußten die Notierungen für prompten Roggen um 2 Mark herabgesetzt werden. Auch am Markt der Zeitgeschäft« ging die Notiz für beide Sichten zurück. Weizen wurde zu stark erhöhten Preisen reichlicher angeboten. Am Mehlmarkt hatte Roggen nur kleines Geschäft. Für Weizenmehl wurden die Preise um 2550 Pfg. herausgesetzt. Ha»

Weizen, mark. Roggen, märk. Braugerste Futtergerste Hafer, mark.

Weizenmehl Roggenmehl Weizenkleie Roggenkleie f. Bl. Viktoriaerbsen

Notierungen vom 235237 195-197 158168 153158 139147 28,2532,25 27,2529,40 9,6010,00

28. Januar 1932.

Wicken

16,0019,00

12,5012,60

Erdnußkuchen 12,5012,60

Erdnußkuchenmehl 12,2012,30

Futtererbsen Ackerbohnen

9,6010,00 21,0027,50 15,0017,00 14,0016,00

Leinkuchen

Trockenschnitzel

Soyaschrot

ab Hamburg

ab Stettin

Kartoffelflocken Lupinen, blaue Lupinen, gelbe Serradella

11,7011,80

6,60 6,70

10,6010,80 11,90

12,5012,60 10,0012,00 14,5016,00 23,0029,00