Hilfloser Böllerbund
Genf, 27. Januar.
Der Völkerbundsrat hielt am Dienstag nur eine kurze Sitzung ab, die eine halbe Stunde dauerte. Er nahm die Berichte einiger technischer Organe zur Kenntnis und vertagte die weiteren Verhandlungen auf Mittwoch.
Im Anschluß an die öffentliche Sitzung des Rates traten die Mitglieder zu einer vertraulichen Besprechung zusammen, um zu der Lage im chinesisch-japanischen Konflikt Stellung zu nehmen. An dieser Besprechung nahmen die Vertreter Chinas und Japans nicht teil.
In Kreisen des Völkerbundsrates hält man es für wenig wahrscheinlich, daß der Rat jetzt über seine früheren Be- »e hinausgehen wird, obwohl sich niemand dem Ein- verschließt, daß sich die Lage im Fernen Osten seit der Pariser Tagung des Rates außerordentlich verschlimmert hat.
Drummonds RüülrMsgesuch adgelehnt
Wie verlautet, hat der Völkerbundsrat in seiner vertraulichen Sitzung das Rücktrittsgesuch des Generalsekretärs Sir Eric Drummond nicht angenommen. Sämtliche Ratsmitglieder haben Drummond gebeten, seine Entscheidung zu überprüfen. Drummond versprach, der Angelegenheit noch einmal seine Aufmerksamkeit zu schenken.
Krisrnherd Befsarabien
Likwinow über die Verhandlungen mit Rumänien.
Moskau, 27. Januar.
Außenkommissar Litwinow machte den russischen Pressevertretern vor seiner Abreise nach Genf Mitteilung von der Paraphierung des russisch-polnischen Nichtangriffsver- trages und gab weiter der Hoffnung Ausdruck, daß die Verhandlungen mit Lettland und Estland bald erfolgreich zu Ende geführt werden können. Litwinow ging dann auf die Verhandlungen mit Rumänien ein und erklärte, daß in diesem Falle die Dinge ganz anders längen, als bei den Verhandlungen mit den Ländern, mit deney die Sowjetunion normale diplomatische Beziehungen unterhalte. Der Vertragsentwurf mit Rumänien sei fertigestellt. Von sowjet- russischer Seite sei alles getan worden, um den Vertrag zum Abschluß zu bringen.
Sowjetrußland könne jedoch nicht die Besetzung Bessara- biens anerkennen, und die Moskauer Regierung habe sich bereit erklärt, eine Formulierung zu finden, die diese Streitfrage ausschaltet. Die rumänischen Vorschläge feien für Sowjetrußland unannehmbar. Der Dnjestr könnte nicht als russisch-rumänische Grenze anerkannt werden. Eine Anerkennung Bessarabiens als rumänisches Staatsgebiet komme nicht in Frage.
Der russisch-polnische PaN
Der russisch-polnische Nichtangriffsvertrag, der in Moskau paraphiert wurde, besteht aus sieben Artikeln. Der Vertrag besagt in seinen Hauptpunkten:
1. Die beiden Vertragspartner verzichten auf die Regelung aller Steitigkeiten durch das Mittel eines Krieges. 2. Beide Staaten verpflichten sich, keine Vereinbarungen mit dritten Ländern zu treffen, die gegen eine der Vertragsseiten gerichtet sind. Die Abmachungen, die zwischen einem der Vertragschließenden und einem dritten Staat getroffen worden sind, bleiben auch nach Abschluß drs. NläMugrisisvertra^ ges in Kraft, wenn es sich nicht um Vereinbarungen handelt, die Angriffsabsichten in sich bergen. 3. Der vertrag gilt für eine Zeit von drei Jahren. Er kann fünf Monate vor Ablauf der Vertragszeit gekündigt werden. Erfolgt keine Kündigung, so verlängert er sich automatisch um weitere zwei Jahre. 4. Der Vertrag muß 30 Tage nach der Paraphierung ratifiziert werden.
Die übrigen Abschnitte des Vertrages beziehen sich auf die Verpflichtungen der beiden Partner für den Fall, daß einer von ihnen von einer dritten Seite angegriffen wird In einem solchem Falle muß der andere Vertragspartner Neutralität bewahren.
Der russisch-polnische Vertrag wird von Polen erst dann unterzeichnet werden, wenn sämtlich« übrigen Nichtangriffs- verträge Sowjetrußlands, vor allem der Vertrag mit Rumänien, unterzeichnet worden sind.
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Die Paraphierung der fowjetrufsifch-polnischen Nicht- angriffsabkommens wird in politischen Kreisen Berlins durchaus begrüßt. Die Reichsregierung ist von Anfang an bis in die letzten Phasen hinein über den Verlauf der Verhandlungen unterrichtet gewesen. In der Oeffentlichkeit zuerst aufgetauchte Befürchtungen, daß etwa diese Verhandlungen der deutschen Politik nicht zuträglich sein könnten, er- wiefen sich als unbegründet, zumal Sowjetrußland mit allen seinen Nachbarn, so auch mit Japan, derartige Verträge an- strebt. Das Abkommen entspricht, wie man erklärt, dem unbestreitbaren Sicherungsbedürfnis der Sowjetunion, wird aber auch ein wirksamer Beweisgrund gegen die bisherigen Hinweise sein, daß Polen wegen der bis an die Zähne bewaffneten Sowjetunion nicht abrüsten könne. Litwinow wird daher in Genf einen wesentlich besseren Stand haben.
' ' Rumänien und Sowjetunion
C gcbnisiose Verhandlungen über einen Richtangristspakt.
Riga. Ueber die in R i g a zwischen Rumänien und der Sowjetunion geführten Verhandlungen wird von rumänischer autorisierter Seite folgende Erklärung abgegeben:
Lie rumänische Regierung sieht sich gezwungen, festzu- siellen, daß die Moskauer Regierung von Anfang an in einem rumänisch-russischen Nichtangriffspakt nur eine Gelegenheit sah, den Wert derjenigen Verpflichtungen, die bereits früher zwischen den beiden Ländern bestanden, wie z. B. den Kellogg-Pakt und das Lilwinoff-Protokoll, zu schmälern. Die rumänische Regierung hat bisher vergeblich die Moskauer Regierung gebeten, in ihrem Paktentwurf die formellen Besprechungen zu berücksichtigen, auf Grund deren Rumänien die Verhandlungen ausgenommen hatte und in ihm die charakteristischen Wesensteile eines Nichtangriffspaktes hineinzuarbeiten. Unter diesen Umständen und bis zu einer Aenderung in der Haltung >der Sowietregiening zieht es Rumänien vor, auf «dem durch den Pak in Paris und das Mas» kau«r Protokoll begründeten Rechtsstandpunkt zu verbleiben.
Gegen das auf drei Jahre Zuchthaus lautende Urteil des Schwurgerichts Altona gegen den Techniker Kavhengst, der die Bomben für die Attentate in Schleswig «»gefertigt hatte, hat die Verteidigung Revision angemeldet.
Aus der Heimat.
Hersfeld. (Wie wird das Wetter?) An der Nordseite des kräftigen, sich von England nach dem schwarzen Meer zu erstreckenden Hochdruckgebiets ist lebhafte Wirbeltätigkeit im Gange, wobei im Laufe des Dienstag etwas mildere maritime Luft bis in die östlichen Gebietsteile Deutschlands verfrachtet wurde und hier zum Auftreten von Schneefällen führte Unser Gebiet lag jedoch vorwiegend an der Südabdachung des Hochdruckgebiets, sodaß das trockene Wetter erhalten blieb, im ganzen jedoch etwas lebhaftere Formen angenommen hat. Der Hochdruckeinfluß bleibt auch weiterhin für unser Wetter bestimmend — Vorhersage bis Donnerstag und Freitag Abend: Fortdauer der trockenen, sonst zeitweise aufheiternden Witterung mit nächtlichen Frösten.
Hersfeld. (Landestheater des Bühnen- oolksbundes). „Roxy, der Fratz" nennt sich das neue Lustspiel, das uns di: Landestheater des Bühnen- volksbundes am 29. 1. 1932 im Saale des Parkrestaurant Bolender bringen. Es ist schon über viele Bühnen gegangen, und seine frische Lustigkeit hat es zu einem ausgesprochenen Erfolgstück gemacht.
Hersfeld. Wie wir erfahren, hat die Firma Kaiser's Kaffeegeschäft G. m. b. H. in Vier- sen an allen Orten, an denen sie Verkaufsstellen unterhält, erneut für die Winterhilfe Lebensmittel in so erheblichem Umfange zur Verfügung gestellt, daß zur Beförderung der gesamten Menge ein ganzer Eisenbahn- zugH notwendig wäre. Das ist bereits die zweite Stiftung dieser Art, die die Firma innerhalb kurzer Zeit gespendet hat.
Röhrigshof. Der Feuerwehrmann Heinrich Wiegand von der hiesigen freiwilligen Feuerwehr, der im Oktober v. Js. bei dem Brande der Wirtschaftsgebäude der Nipper Mühle, 2 Pferde unter eigener Lebensgefahr aus dem brennenden Stall geleitet hatte, wurde jetzt in Anerkennung der mutigen Tat vom Herrn Regierungspräsidenten mit einer Urkunde und von der Versicherung mit einem Geldgeschenk bedacht. Gewiß eine erfreuliche Taffache für die gesamte Wehr.
Kassel In dem Umspannwerk in Sandershausen ereignete sich — wie erst jetzt be annt wird — in der Nacht zum Sonntag eine schwere Oelschalterexplosion. Die Explosion war so stark, daß mehrere Zwischenwände des Gebäudes niederae issen wurden. Die Stromversorgung wurde danach zeitweise unterbrochen und zwar hauptsächlich im Kreise Marburg, während die Abnehmer im Landkreis Kassel weniger in Mitleidenschaft gezogen wurden, da sofort auf andere Umspannwerke ümgeschaltet werden konnte. Einem glücklichen Umstand ist es znzusch'-eiben, daß Menschen nicht zu Schaden gekommen sind, denn der Stationswärter hielt sich zur Zeit der Explosion in einem Webenraum auf. AIs Ursache wurde starke Rauhreisbridung an einer Ue er- landleitung festgestellt Die Miede'Herstellungsarbeiten werden einige Zeit in Anspruch nehmen. Vorläufig wurden einige provisorische Siansjounaioieu ausgestellt.
Wolfhagen Ein schweres Unglück ereignete sich Dienstag in der hiesigen Brauerei. Der Braumeister Wiegand wurde von der TransmiffionsweUe erfaßt, herumgeschleudert und hierdurch so schwer verletzt, daß man an seinem Aulkommen zweifeln kann Der Verletzte wurde in das Krankenhaus zu Volkmarsen gebracht.
Gerne? ode. In der vergangenen Nacht entstand gegen 2 Uhr in der Scheune des Landwirts Karl Beck Feuer, das infolge der reichen Wahrung. die es in den Strohvorräten fand, mit rasender Geschwindigkeit um sich griff, und in kurzer Zeit das Gebäude und den angrenzenden Lagerschuppen der Raiffeisen-Darlehns- kasse vollständig einäscherte. Die Feuerwehr mußte sich darauf beschränken, das Wohnhaus und die benachbarten Häuser zu schützen. Verbrämt sind wertvolle landwirtschaftliche Maschinen, sechs Schweine und eine Anzahl Kleinvieh. Der sehr beträchtliche Schoben ist nur teilweise durch Ve- sicherung gedeckt. Die Entstehungsursache ist vorläufig noch unbekannt.
Haine (Kr Frankenberg). ViacbmittagS wurde die hiesige, 52 Jahre alle Witwe Haufe auf tragische Weise vom Zuge getötet. Sie halte auf dem Wege von Allendorf nach hier aus dem Wagen des Landwirtes I. Reese Platz genommen. Bei dem gerade herrschenden starken Nebel konnten die Wagenführer nicht den an- kommenden Personenzug sehen. Gerade befand sich das Gefährt aus dem Schrankenlosen Bahnübergang, als die Lokomotive heranbrauste. Nur durch Antreiben des Pferdes konnte daS Gefährt mit den zwei vorn sitzenden Männern, dem Landwirt Trust und dem Schmiedemeister Finkenstein, noch vor dem Zuge den Uebergang überschreiten. Dagegen scheint die Witwe H. vom Wagen abgesprungen zu sein, ohne daß es die Mitinsassen gemerkt und ist dann von der Lokomotiv' auf der Stelle getötet worden.
Dens. Dem Gastwirt K. wurde ein Betrag von 300 Mark gestohlen. K. hatte zum Zwecke der Ab- deckung einer Schuld zwei Schweine verkauft und den erlösten Betrag in einem Schränk aulbewahrt. Ohne Argwohi? vermietete er dies Zimmer an wandernde Gäste. Erst einige Tage später, nachdem diese Gäste schon längst nicht nuhr anwesend waren, entdeckls K., daß fein Schatz im Schranke verschwunden war.
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' J Es macht unempfindlicher
- 9® gegen Erkaltungl
Beuren. In der Nacht starb hier eine 21jährige Zigeunerin. Da nach dem ärztlichen Gutachten eine natürliche Todesursache vorlag, konnte die Leiche zur Beerdigung freigegeben werden. Einern Brauche ent
sprechend, verbrannten die Stammesgenossen das Bet; und die Kleider der Verstorbenen, dasselbe soll auch mit dem Wohnwagen geschehen.
Limburg. Nach den Unterschlagungen beim Limburger Elektrizitätswerk und der Zweigstelle Limburg der Barmer Ersatzkasse überrascht nun eine neue Unterschlagung die Limburger Oeffentlichkeit. Der Rechner der evangelischen Kirchengemeinde und Syndikus eines Arbeitgeberverbandes, Dr. Krebs, hat die Kirchen- kasse nach und nach um etwa 30 000 Mark geschädigt. Dr. Krebs befindet sich noch im Amt, doch ist seitens der Staatsanwaltschaft eine Untersuchung eingeleitet worden. Aus einer Erklärung des evangelischen Kirchenvorstandes geht hervor, daß von dritter Seite der Schaden ersetzt worden ist unter der Bedingung, daß feine Entlassung erfolge und Krebs in seinem Amt unter genauer Kontrolle vorläufig belassen werde. Um die Gemeinde? vor Schaden zu bewahren, stimmte in diesem besonderen Falle der Kirchenvorstand diesem Vorbehalt zu.
Von gestern bis heute
Die Untersuchung über die Bluttat in Woabit.
Die Ermittlungen der politischen Polizei zur Aufklärung der politischen Bluttat in Berlin, wo am Sonntag früh der jugendliche Nationalsozialist Norkus von politischen Gegnern durch Messerstiche tödlich verletzt wurde, haben bisher zur Festnahme von sechs anscheinend linksradikal eingestellten Personen geführt.
Nationalsozialistischer Amtshauptmann in Mecklenburg.
Die neue Amtsvertreterversammlung in Wismar wählte in ihrer Sitzung den nationalsozialistischen Bürgermeister Schumann aus Neubukow zum Amtshauptmann. Stellvertretender Amtshauptmann wurde der auf der nationalen Wirtschaftsliste gewählte Amtsvertreter von Platen. Der aus drei Mitgliedern bestehende Ausschuß setzt sich ebenfalls aus Vertretern der Rechtsparteien zusammen.
Deutscher erringt den Lord Lecil-Friedenspreis.
Ein deutscher Student an der Universität von Edinburg (England), namens Gerhard Krause, hat den zweiten Platz in dem Wettbewerb um den Preis von 100 Pfund errungen, der alljährlich von Lord Cecil für einen Aufsatz über die Erhaltung des internationalen Friedens unter Berücksichtigung der Tätigkeit des Völkerbundes ausgesetzt wird. Der erste Preis wurde von dem Oxforder Studenten Wheare gewonnen.
Die Krise im ostoberschlesischen Bergbau.
Vom Demobilmachungskommissar in Kattowitz war eine Sitzung einberufen worden, die sich mit den Kündigungen im ostoberschlesischen Bergbau befaßt«. Da die Aushänge auf den Werken, durch die diese Kündigungen be- kanntaegeben wurden, trotz des entsprechenden Wunsches des Demovilmachungskommissars von den Arbeitgebern nicht entfernt worden waren, find die Vertreter der Bergarbeiter- schaft zu der Sitzung nicht erschienen. Sie haben ihrem Bedauern darüber Ausdruck gegeben, daß die Regierung keine Möglichkeit habe, auf di« Industrie einzuwirken.
Spanische Jesuilenpalrer wandern aus.
Wie Havas au» Sun Sebastian berichtet, sind zahlreiche Jesuitenpatres im Begriff, die Grenze Spaniens zu überschreiten. Die meisten dürften sich, wie man annimmt, nach Belgien begeben, um dort in einem Schloß ein Noviziat ^u- gründen. Zahlreiche Jesuitenpatres in San Sebastian sollen allerdings die Absicht haben, als Lehrer weiter dort zu bleiben.
Hindudörfer von Mohammedanern überfallen.
Wie aus Jammu (Kaschmir) gemeldet wird, ist eine tarke Truppenabteilung nach Rajouri Reasi-Bezirk abge- andt worden, wo 12 000 bewaffnete Mohammedaner einige Hindudörfer überfallen, geplündert und in Brand gesteckt haben.
Gandhi darf „unpolitische" Besucher empfangen.
Der Mahatma hat die Erlaubnis erhalten, von jetzt ab jede Woche Besucher empfangen zu dürfen, die sich jedoch nicht länger als 20 Minuten bei ihm aufhalten dürfen. Zutritt haben nur Verwandte oder Bekannte, die keinerlei politische Beziehungen zu Gandhi haben. Alle politischen Gespräche sind verboten. Der Mahatma wird während der Besuche von einem Gefängnisbeamten bewacht.
Meiner Welt-Spiegel
Geheimrat Professor Dr. med., Dr. phil. h. c. Max von Frey, der seit 32 Jahren an der Universität Würzburg den Lehrstuhl für Philosophie innehatte, ist im 80. Lebensjahre gestorben.
Der Vorsitzende des Vorstandes der Vereinigten Königs- und Laura-Hütte, der frühere polnische Handelsminister Kiedron, ist an den Folgen einer Operation gestorben.
Die Pariser Sociötö de Biologie hat den Kölner Universi- tätsprofessor Geheimen Medizinalrat Dr. Hering zum Korrespon- dierenden Mitgliede ernannt.
Wie das französische Amtsblatt mitteilt, legt das französische Finanzministerium „zum Zwecke der ^Wiedergutmachung der Kriegsschäden" eine innere Anleihe von 200 Millionen Franken auf. 1
Volkswirtschaft
Devisenkurse. Dollar 4,209 (Geld) 4,217 (Brief), engl. Pfund 14,53 14,57, Holl. Gulden 169,48 169,82, Belga (Belgien) 58,69 58,81, ital. Lira 21,08 21,12, dän. Krone 80,02 80,18, norm. Krone 78,92 79,08, franz. Franken 16,56 16,60, tscheck. Krone 12,465 12,485, schweiz. Franken 82,10 82,26, span. Peseta 35,36 35,44, sckwed. Krone 81,12 81,28, öfterr. Schilling 49,95 50,05.
Berliner Produktenbörse.
An der Berliner Produktenbörse vom Dienstag war die Tendenz für Weizen fester. Die Eröffnungsnotierungen lagen am Markt der Zeitgeschäfte um 1 Mark höher und konnten im Der- laufe der Börse noch weiter anziehen. Für effektive Ware stiegen die Preise um 2 Mark. Das Roggenangebot war sehr klein.
Weizen, märk. Roggen, märk. Braugerste Futtergerste Hafer, märt. Weizenmehl Roggenmehl
Notierungen vom 26. Januar: 232—234 Lupinen, gelbe 14,50—16,00 197—199 Serradella 23,00—29.03 158—168 Ackerbohnen 14,00—16,00 153—158 Wicken 16,00—19.00 139—147 Erdnußkuchen 12,50—12,60 28,00—31,75 Erdnußkuchenmehl 12,20—12,30
27,25—29,50 Leinkuchen 11,70—11.80