Die StMalteverhaMungeu Wesentliche Fortschritte erzielt.
Berlin. 14. Januar
In den Berliner Stillhalteverhandlungen soll eine sehr erhebliche Annäherung der Standpunkte der Verbandlungs- parteien zu verzeichnen sein. Doch eilen die Komvinationen, daß man unmittelbar vor Unterzeichnung des Stillhalteabkommens stünde, den Tatsachen voraus. Die deutschen Teilnehmer an der Stillhaltekonferenz, Dr. Ieidels, Direktor Siylieper und Geheimrat Kastl, haben inzwischen den erweiterten deutschen Stillhalteausschuß über den Gang der Verhandlungen unterrichtet, wobei auch das schweizerische Projekt der Freigabe bestimmter Beträge in Mark-Form bei Wiederanlage mit Sperrfrist besonders eingehend erörtert worden ist.
Man hak den Eindruck, daß bei Aufstellung eines neuen Stillhalteabkommens auf Basis der bisherigen Verhandlun- gen eine Gefährdung des Devisenbestandes weitgehend ausgeschaltet werden kann.
Neues Manöver Beuelchs
„Fünf Wirtschaftsblocks" — Isolierung Deutschlands.
Paris, 14. Januar
Der tschechoslowakische Außenminister hat einem französischen Journalisten den Plan entwickelt, wie man Europa wirtschaftlich einteilen könne. Die politische Tendenz des Vorschlages geht ohne weiteres daraus hervor, daß Dr. Benesch Deutschland in dieser Gruppierung eine isolierte Stellung gibt. Er hält fünf Wirtschaftsblocks für möglich: 1. Balkän-Donau-Europa, 2. Ostsee-Europa, 3. Deutschland. 4. lateinische Wächte (Frankreich, Italien, Spanien), 5. Eng- land.
Dr. Benesch äußerte sich auch zur mitteleuropäischen Frage und bezeichnete die Behauptung, daß die Tschechoslowakei auf Anweisung von Paris und aus Furcht vor dem deutsch - östereichischen Zusammenschluß den Anschluß an Oesterreich und Ungarn suche, als „l ä ch e r l i ch". Die Tschechoslowakei werde nach dieser Richtung nichts unternehmen, ohne si mit allen interessierten Mächten ins Einvernehmen gesetzt zu haben.
„Breft-Litowsk"
Schwere Kerkerstrafen verhängt.
Warschau, 14. Januar
Vor dem Bezirksgericht in Warschau wurde gegen die früheren Abgeordneten der Zentrolinken Opposition das Urteil verkündet. Sie wurden zu zwei bis drei Jahren schweren Kerkers verurteilt. Der ehemalige Ministerpräsident wilos erhielt 1^ Jahre schweren Kerkers.
Die Führer der Opposition, des Zentrums und der Linken, die seinerzeit in den Kasematten des Militärgefängnisses von Brest-Litowsk gefangengehalten worden sind, waren angeklagt, einen Umsturz mit Gewalt angestrebt zu haben. Das Gericht hat sich in seinem Urteil auf den Standpunkt gestellt, daß der Beweis für die Behauptung der Anklage erbracht worden sei. Demgemäß sind mit Ausnahme des Abgeordneten Sawicki sämtliche Angeklagten zu hohen Freiheitsstrafen verurteilt worden. Die Verteidigung wird sicherlich Berufung gegen diese Verurteilung und gegen die harten Strafen einleaen. ------------------
■ 1 Giikichksüeoauoe wurde bei der Urteilssprechung von einer dichten Menschenmenge umlagert. Zahlreiche Polizei zu Pferde und zu Fuß sorgte für die Aufrechterhaltung der Ruhe.
Hamburg fordert Reichshilfe
Hamburg. In der gestrigen Sitzung der Hamburger Bürgerschaft teilte Bürgermeister Dr. Petersen mit, daß sich die Stadt mit der Bitte an das Reich gewandt habe, Hamburg bei der gegenwärtigen Krise emen Zuschuß von 23,3 Millionen Mark zu gewähren, um den Fehlbetrag für den Hamburger Hafen zu decken. Diese Forderung stützt sich auf den 8 56 des Finanzausgleichsgesetzes, der Zuschüsse an Unternehmungen von höchster Bedeutung vorsehe.
Reue schwere Kampfe
Große japanische Verluste.
Mulden, 14. Januar.
Die irregulären chinesischen Truppen entwickeln, wie japanische Berichte besagen, überall eine fieberhafte Tätigkeit und bringen den japanischen Truppen große Verluste bei. Bei hsinlinkun kam es zu einem neuen Gefecht, bei dem eine halbe japanische Kavallerie-Schwadron vernichtet wurde. Zwei japanische Offiziere und 30 Mannschaften wurden getötet.
Entlang der Tahuschan- und der Tungliao-Lisenbahn- linie griffen die Banditen die japanischen Besatzungen mit großer Uebermacht an und konnten die meisten Eisenbahnstationen erobern. Zu einem heftigen Kampf kam es westlich des Liao-Flusses, wo mehrere je mnische Truppenab- teilungen ganz oder teilweise vernichtet wurden. Die Ban- ' diten sollen sehr gut ausgerüstet sein. Sie haben die Eisenbahnlinien an vielen Stellen zerstört, um die »fuhr von Verstärkungen zu unterbinden. Auch bei Mulden, bei Tfitsi- kar und Tschintschau fanden größere Gefechte statt.
Die Chinesen haben die Stadt Tsinsi in der Nähe von Tschintschau, die am Montag von den japanischen Truppen beseht worden war, eingeschlossen. Die Besatzung befindet sich in großer Bedrängnis, da die Chinesen in bedeutender Uebermacht sind. Durch die Beschießung sind bereits ganze Häuserreihen durch Feuer vernichtet worden.
Nach einer Meldung aus Tokio haben am Dienstag japanische Flugzeuge die Stadt Peizetschanhau, westlich von Kintschau, mit Bomben belegt. Es wurden über 40 Bomben abgeworfen, die erheblichen Schaden anrichteten. In einzelnen Stadtteilen entstanden Brände. Es sollen auch Tote und Verletzte zu verzeichnen sein.
Der ehemalige japanische Kriegsminister Minami, der im Auftrage des Kaisers nach der Mandschurei gereist war, um dort die politische Lage zu studieren, kehrte nunmehr nach Tokio zurück, wo er dem Kabinett und dem Kaiser einen Bericht über die Lage erstattete. Minami meinte, daß die japanische Armee den Kampf in der Mandschurei fortsetzen müsse, weil verschiedene Gebiete von kommunistischen Truppen und Banden bedroht seien. Der Abzug der japanischen Truppen aus der Mandschurei werde der kommunistischen Revolution alle Möglichkeiten öffnen.
Blutige Zusammenftöbe in Indien
Bombay, 14. Januar
Kongreßfreiwillige marschierten von Haus zu Haus und sammelten ausländische Kleidungsstücke ein Auf einer der größten Verkehrsstraßen wurden dann die Kleider auf einen Haufen geschichtet und angezündet. Eine riesige Menschenmenge sammelte sich um das Feuer an. Die Polizei griff ein und verhaftete mehrere Personen.
Bei einer anderen Kundgebung in Bombay wurden zwei Polizisten und 15 KuÄgeber verletzt. In Ahmedabad wurde eine Massenversammlung von der berittenen Polizei mit Stöcken zerstreut. 50 Personen wurden verletzt und 30 Frauen festgenommen.
■ '_ ' - UE- '■.-' - - ,.-^EMMMMMM>» Die Abrüstungskonferenz
Genf, 17. Januar.
Der Generalsekretär des Völkerbundes hat sämtlichen 60 an der kommenden Abrüstungskonferenz teilnehmenden Regierungen eine Geschäftsordnung für die Abrüstungskonferenz übermittelt, die von dem Präsidenten Henderson gemeinsam mit dem Völkerbundssekretariat ausgearbeitet worden ist.
Die Konferenz sieht die Bildung von zahlreichen Aus- schüssen vor, und zwar für die Land-, See- und Luftrüstun- gen, für die Heeresausgaben sowie für juristische und politische ; Fragen. In jedem dieser Ausschüsse soll jede einzelne Abordnung vertreten sein.
Generalsekretär der Abrüstungskonferenz ist der Gene- I ralsekretär des Völkerbundes.
Erleichterungen für die Beamtenschaft?
Aenderungsbeschluß zu den Sparmaßnahmen.
Berlin, 13. Januar.
Der Beamtenüusschuß des preußischen Landtages nahm zu den preußischen Sparbestimmungen gegen die Kommunisten einen Antrag an, der das Staatsministerium ersucht, daß die preußischen Sparverordnungen alsbald so geändert werden, daß jede Schlechterstellung (Veförderungssperre, Aenderungen in den Grundgehältern, Aenderungen und Streichungen von ruhegehaltsfähigen Zulagen, Aenderungen der Bezüge der nichtplanmäßigen Beamten, der ledigen Beamten, der weiblichen Beamten usw.) von Beamten und Lehrpersonen in Preußen (unmittelbare und mittelbare Staatsbeamte) gegenüber den Reichsbeamten beseitigt wird. Ferner soll die preußische Sparverordnung vom 12. September 1931 unverzüglich darauf nachgeprüft werden, ob die jetzigen Vorschriften einschließlich der Durchführungsbestimmungen sich mit der aus dem Reichsgerichtsurteil vom 10. Juli 1931 ergebenden Rechtslage in Einklang befinden, und, soweit das nicht der Fall ist, entsprechende Aenderungen alsbald vorzunehmen. Die durch die erste Sparverordnung eingetretenen Verschlechterungen und Rechtsminderungen in dem Schutzpolizeibeamtengesetz und dem preußischen Polizeibeamtengesetz sollen nach dem Beschluß beschleunigt aufgehoben, die Notlage der stellenlosen Lehrpersonen und Schulamtsbewerber soll durch geeignete Maßnahmen behoben werden. Es sollen auch geeignete Maßnahmen getroffen werden, um zu verhüten, daß die Einkommen der staatlichen Angestellten und Arbeiter durch die in der neuen Notverordnung des Reichspräsidenten für sie vorgesehenen allgemeinen Gehalts- und Lohnsenkungen unter den Stand vom 10. Januar 1927 gesenkt werden.
Weiterer Preisabbau
Preissenkung im Jnstallatlons- und Schneidergewerbe.
Die Verhandlungen des Reichskommissars für Preisüberwachung mit den Vertretern der Spitzenverbände des Elektroinstallationsgewerbes haben dahin geführt, daß die Dezemberrichtpreise mit sofortiger Wirkung um 10 Prozent gesenkt werden. Außerdem erfolgt auch eine Bereinigung der Kalkulationsrichtlinien.
Auch die Verhandlungen mit den Spitzenverbänden des Schneidergewerbes find zu Ende geführt worden mit dem Ergebnis, daß die Richtpreise und Kalkulations- schemata der Innungen außer Kraft gesetzt werden, so daß jeder einzelne Schneider seine Preise auf Grund eigener Berechnungen festsetzen kann. Die von den Tertilhändlern den Schneidern gewährten Rabattsätze, die bisher 20 bis 25 Prozent betrugen, werden in Zukunft auf 15 Prozent ermäßigt. Ebenso werden die bisherigen Gewinnzuschläge gesenkt.
Strompreiss enkung
Berlin. Die Preußische Elektrizitäts-A.-G., Berlin, und die ihr angeschlossenen Stromverteilungsgesellschaften haben dem Reichskommissar für Preisüberwachung ihre Unterlagen über die Strompreisgestaltung vorgelegt und ihre Maßnahmen zur Senkung der Tarife erläutert.
Die - « betreffen fast alle Grup^n
Haushalt und im Kleingewerbe sowie in der Landwirtschaft.
Ex-Königin von Griechenland f
Frankfurt a. M. Die ehemalige Königin Sophie von Grieckenland und Schwester des letzten deutschen Kaisers ist nach längerem Leiden gestern abend sanft entschlafen.
NSDAP-Versammlung aufgelöst
32 Sistierungen.
Berlin. Wegen Verstoßes gegen das U n i f o r m v « r - bot wurde gestern abend eine aus etwa 500 Personen bestehende Versammlung der Hitler-Jugend im Norden Berlins aufgelöst. Der Versammlungsleiter und 31, Teilnehmer der Versammlung wurden der Politischen Polizei übergehen.
or.med.EmabeihDegeener
Roman von Marlise Sonneborn
Copyright by Martin Feuchtwanger, Halle (Saale)
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„Adelgunde, gnädige Frau!"
»Ich habe auch gegen Adelgunde nichts einzuwenden", lächelte sie in liebenswürdiger Verspottung. „Aber wenn der Chef das so eindeutig sagt und wenn Sie die Degeener gern los sein wollen, so verwickeln Sie sie doch — höchst einfache Sache! — in einen kleinen Flirt. Machen Sie sie närrisch in Sie verliebt. Verraten Sie das Geheimnis dem Chef — und Sie sind sie los!"
„Aber, gnädige Frau, das widerstrebt denn doch meinen Grundsätzen!"
„Ach, Sie werden es wohl schon versucht haben — und die Degeener hat nicht gewollt!" Kokett sah sie zu ihm auf.
„Die Degeener beißt die Leitende heraus, wo immer sie kann. Wie diese Mannweiber alle, ist sie darauf aus, Männern zu kommandieren. Diese windigen Mitärzte hier nehmen das auf die leichte Schulter Ich aber ... Man will heiraten, sucht eine Existenz, und die weiblichen — verheirateten, versorgten, glänzend versorgten! — Kollegen stehen einem im Wege!"
„Wir sollten uns wirklich den Spaß machen, der Degeener einen kleinen Klatsch an den Hals zu hängen. Diese unnahbaren Frauen sind heimlich oft die aller- schlimmsten, und die sogenannten Intellektuellen die aller- dümmsten. Sie hat einen reichen Mann, eine hohe Stellung. Warum läßt sie sich nicht damit begnügen? Was braucht sie den Männern ins Handwerk zu pfuschen. Erledigen wir sie doch!"
„Dazu möchte ich nicht die Hand bieten. Auch dürfte sich kein Anlaß finden."
„Warten wir ab. Ich habe noch einige Wochen Zeit. Es wäre doch gelacht, wenn mir das nicht gelingen sollte. Wenn aber — was bekomme ich dafür?"
Ihr schelmisch - koketter Blick machte sogar ihn schmunzeln.
„Darüber einigen wir uns alsdann!" schnitt sie ihm die Antwort ab.
„Neun Uhr! — Zeit für mich, mich zu verabschieden!"
„In diesem Hause der Sachlichkeit und Tugend ohne Zweifel die höchste!"
Sie reichte ihm über das Tischchen hin die runde, weiche, kurzfingerige Hand, die er pedantisch küßte.
„Bis morgen!"
Schwester Hilde sah noch einmal herein. „Der Doktor ist schon fort! Keine Bange!" beruhigte sie mit einem leicht galligen Spott die Patientin, die schon in den Federn lag.
„Es geschieht nicht deshalb!" entgegnete gelassen die Schwester. „Ich zweifle nicht daran, daß Doktor Alander die Hausordnung kennt und respektiert!"
Jeden Tag, wenn die Liegekur beendet war, Menderle
Ley in den Park. *
Er hatte keinerlei Neigung, Bekanntschaften zu schließen. Er fühlte, daß die Müdigkeit, die ihn niederdrückte, eine tiefinnerliche — eine seelische sei. Sein Leben hatte ihn nicht befriedigt. Schon damals nicht, als er noch der umworbene und gefeierte Weltmeister war. Aber Training, Erfolge, Huldigungen und Reisen hatten ihn niemals zu sich selbst kommen lassen. Er hatte eigentlich ein Hirn- und herzloses Dasein geführt, war nichts gewesen als ein sich bewegender Körper, der zu einem bestimmten Zweck geeignet gemacht wurde. Vorher war er zu jung gewesen — im Schlamassel des Krieges. Einfach Produkt seiner Umgebung, kaum Eigenwesen. Jetzt zum ersten Male bot ihm das Leben Gelegenheit zur Selbstbesinnung. Sie machte ihn müde und hoffnungslos. Wenige nur, wenige, die sich noch um ihn kümmerten, ihm einen Kartengruß oder sonst ein flüchtiges Gedenken gönnten. Vergessen nach wenigen Wochen — ohne ein Können, auf das sich eine neue Existenz gründen ließe.
„Was bleibt mir? Wenn ich als Landlunasreisender
irgendwo unterkomme, kann ich noch dankbar sein. Und das in meinem Alter!"
Leer, leer alles um ihn herum — leer er selbst. Aus solcher tiefen Niedergeschlagenheit heraus, scheute er, neue Menschen kennenzulernen. Sein anziehendes Aeußeres, seine eleganten Ymgangsformen lenkten hier, wie überall, Interesse auf ihn, besonders von feiten der Damen. Ihm war nicht nach Flirt zumute. Frau Lasar hatte ja auch auf ihn Beschlag gelegt. Sie hatte sein Geschick und die Tatsache, daß ihr Gemahl für ihn hier bezahlte, längst ehe er an der gemeinsamen Tafel erschienen war, eingehend erörtert. So kam man ihm zugleich auch mit Mitleid entgegen — aus mehr als einem Grunde. Er spürte es — und es verletzte ihn nicht nur, es widerte ihn an.
„Man lasse mich doch in Ruhe verrecken" dachte er, roh aus Verzweiflung. „Ich werde schon demnächst mit Anstand und ohne lästig zu werden, verhungern. Aber man soll mir wenigstens nicht dabei zugucken!"
Wohl blieb er höflich und bescheiden gegen alle.
Aber er zog sich zurück, so viel es irgend anging.
Sein kleines Glück fand er da draußen im Park.
Ganz im letzten Winkel war eine steinerne Kanzel angebracht, von der aus man einen weiten und eigenartig schönen Blick auf den See hatte, der hier bis fast an den Park heranreichte.
Dort traf er, ohne irgendeine Verabredung, aber gang sicher, Gisela.
Zuweilen plauderten sie kindliche oder auch ernste Dinge miteinander.
Aber es kam auch vor, daß sie still zusammensaßen.
Gisela hielt wohl seine Hand in der ihren und liebkoste sie in bescheidener Zärtlichkeit. Manchmal kletterte sie auf seine Knie, schmiegte ihr weiches Körperchen dicht an ihn und barg ihr Köpfchen wortlos an seiner Schulter. So konnten sie lange sitzen, vertieft in den Anblick der herrlichen Natur, das Zusammensein genießend. Anfangs hatte er ihr solche Vertraulichkeiten scheu gewehrt. Aber sie hatte ihn verwundert angesehen.
»Onkel Hannes erlaubt es mir immer!" raortf foiau