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Ein Führer der Prelle

Dr. krumbhaar 10 Jahre Vorsitzender des Vereins Deutscher Zeitungsverleger.

Berlin, 15. Oktober.

Am 16. Oktober d. I. feiert der Nerein Deutscher Zei- tungs-Verleger den Tag, an dem vor 10 Jahren Kommer- zienrat Dr. Krumbhaar den Vorsitz des VDZV. übernommen hat. Das Erbe, das Dr. Krumbhaar aus den Händen Dr. Stöbert Fabers empfing, war in jener Zeit der in jeder Be­ziehung ungesicherten und undurchsichtigen Verhältnisse ein außerordentlich schweres und verantwortungsvolles. Dr. Krumbhaar hat es verstanden, mit dem ihm anvertrauten Pfund zu wuchern. In Dr. Heinrich Krumbhaar hat die geistige Bedeutung des Verlegerberufes einen tatkräftigen und en.rgievollen Förderer gefunden. Während seiner Amtszeit ist durch die Begründung der Reichsarbeits­gemeinschaft der deutschen Presse die Grundlage des vertrauensvollen Zusammenwirkens der Verleger mit ihren wertvollsten Mitarbeitern, den Redakteuren, weiter gefestigt, und der wissenschaftlichen Forschung über die Zeitung ist )urch die Errichtung des Heidelberger Instituts ein neues Feld erschlossen worden. Die hohe Auffassung der Aufgaben und Pflichten der Verleger der Tageszeitungen, in der seine Führung wurzelt, sein von wahrer Kultur getragenes We­sen machen, Dr. Krumbhaar zu dem berufenen Repräsentan­ten des Verlegerstandes. Dank seiner Führung war es mög­lich, bis auf wenige unvermeidliche Opfer die Gesamtheit der deutschen Zeitungen über die Stürme der Inflationszeit hinaus zu retten und ihnen die Voraussetzungen für einen Wiederaufbau und Wiederaufstieg nach Ueberwindung der Währungszerrüttung zu erhalten und neu zu schaffen.

Dr. Krumbhaar entstammt einer alten Liegnitzer Ver- egerfamilie. Nach abgeschlossenem Universitätsstudium und Promovierung zum Dr. jur., arbeitete er sich praktisch in sämtlichen Sparten des Zeitungsbetriebes ein. Nach dem Tode des Vaters, des Buchdruckereibesitzers und Zeitungs- verlegers Kommerzienrat Hermann Krumbhaar übernahm Dr, Heinrich Krumbbaar mit.feinem Bruder das väterliche Unternehmen 190'4 wurde er in den Vorstand, 1921 zum Vorsitzenden des Vereins Deutscher Zeitungsverleger ge­wählt. Er bekleidet ferner eine Reihe von Ehrenämtern in Organisationen des deutschen Zeitungsgewerbes und ist Ehrensenator der Deutschen Akademie in München und der Technischen Hochschule Breslau.

KeWsbml droht mit Kreditsperre

Bei Verstößen gegen die Devisenvorschriften.

Berlin, 15. Oktober.

Die Reichsbank hat ein Rundschreiben an alle Banken und Girokunden erlassen, in dem scharfe Kreditmaßnahmen gegen solche Firmen angedroht werden, die gegen die De­visenvorschriften verstoßen, insbesondere gegen die Bestim­mung, wonach Exportdevisen innerhalb von drei Tagen der Reichsbank zum Kauf anzubieten sind.

Die Reichsbank behält sich das Recht vor, jeder ihren Kredit in Anspruch nehmenden Firma die Kreditgewährung rundweg zu verweigern, falls sich herausstellen sollte, daß diese Firma die Devisenvorschrift nicht befolgt. Die Reichs­bank wird in solchen Fällen den direkten Diskont- und Lom­bardverkehr verweigern und auch den Ankauf von Wechseln ablehnen, auf denen eine Unterschrift einer solchen Firma, die die Devisenbestimmungen nicht eingehalten hat, vor- kommt.

Gleichzeitig hat die Reichsbank vorgeschrieben, daß bei von ihrer Kundschaft bestellten Devisen stets anzugeben ist der Name des Käufers, der Zweck der Devisenbeschaffung und die Stelle, die die Genehmigung erteilt hat. Die Ban­ken dürfen infolge der Vorschrift über die dreitägige De- visenablieferung nunmehr Währungskonten nicht mehr führen. Die Wetterführung alter Währungskonten ist nicht mehr an­gängig und die Neueinrichtung verboten.

Polnisches Schandurteil Deutscher Kriminalbeamter zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt.

Oftrowo, 15. Oktober.

Vor mehreren Monaten wurde der deutsche Kriminal­beamte Anton Preiß aus Namslau in Oberschlesien, der bei Glausche, Kreis Kempen, versehentlich die polnische Grenze überschritten hatten von einem polnischen Grenzsoldaten ent« waffnet und festgenommen. Jetzt fand vor dem hiesigen Bezirksgericht der Prozeß gegen Preiß statt, in dem "die Öffentlichkeit ausgeschlossen war. Die Ehefrau des Ange­klagten, die als Zeugin vernommen werden sollte, wurde vom Gericht nicht zugelassen. Der Angeklagte, der sich seit fünf Monaten in Untersuchungshaft befand, war gefaßt und sah sehr angegriffen aus.

Das Urteil lautete auf zehn Jahre Zuchthaus unter Versagung mildernder Umstände. In der Begründung stellte das Gericht fest, daß Preiß der Spionage überführt sei, was deutlich aus seinen bei ihm vorgefundenen Notizen her- vorgehe. Diese bewiesen, daß er zu Svlonagezwecken nach Polen gekommen sei. Der Verteidiger hat gegen das Urteil sofort Berufung eingelegt.

Aus der Heimat.

Hersfeld. Anläßlich des Lullusfestes sind a m nächsten Sonntag den 18. Oktober die offenen Verkaufs st eilen von mittags 1 Uhr bis nach­mittags 6 Uhr für den geschäftlichen Verkehr geöffnet

Hersfeld. Das Lullusfeuer wird heute Nachmittag 6 Uhr mit einer Schluß-Ansprache des Feuermeisters Hans Post wieder ausgelöscht.

Htrsfeld. Der gestrige Lullusmarkt hatte im Laufe des Tages einen recht regen Verkehr aufzu- weisen. Die Mittagszüge brachten zahlreiche Besucher von auswärts, und ebenso hatten die Autolinien sehr stark zu tun, so daß manche Strecken mehrmals befahren werden mußten. In den Hauptverkehrsstraßen herrschte zeitweise lebhaftes Gedränge. Zahlreiche Geschäfte in der Stadt hatten erfreulicherweise flott zu tun. Auf dem Marktplatz war in den Nachmittagsstunden Hoch­betrieb, ss daß wohl auch die Schausteller noch zufrieden abg schnitten haben dürften.

Hersfeld. Herr Georg Braun von hier, welcher früher bei der hiesigen Allgemeinen Orts­krankenkasse der Stadt Hersfeld tätig war, und heute bei der Allgemeinen Ortskrankenkasse in Coburg ange­stellt ist, hat nach Mitteilung des Landesversicherungs­amtes in München die in Bayreuth abgelegte Prüfung mit gut bestanden.

Hersfeld. (Wie wird das Wetter?) Der Kaltlustvorstoß über Mitteleuropa brächte Bewölkungs­zunahme und vielerorts Schauer, die besonders in Mittel- und Ostdeutschland auftraten. Da zugleich kräftiger Luftdruckanstieg über Nordeuropa im Gange ist, wird sich das englische Hochdruckgebiet weiter nordost- und ostwärts entwickeln. Dabei wird bei nordöstlichen Winden die Kaltluftzufuhr sich fortsetzen, gleichzeitig aber wieder mehr Aufheiterung einsetzen. — Vorhersage bis Freitag Abend: Vielfach ausheiternd, trocken, nachts recht kalt, östliche Winde.

Hersfeld. Dem gestrigen Schweinemarkt waren 920 Stück Ferkel zugetrieben. An Preisen wurden gezahlt für 4—6 Wochen alte 12—16 Mk., 6-8 Wochen alte 16—22 Mk. und für 8-12 Wochen alte 22—30 Mk. für das Paar. Der Handel ging flott und wurde fast alles verkauft. Der nächste Markt findet am 5. November statt.

Heringen a. d. Werra. In der Herbsttagung der Imker des Bezirksvereins Heringen wurde u. a. zum Ausdruck gebracht, daß der Honigertrag im letzten Jahre weit hinter dem des Vorjahres zurückstehe. Im Durchschnitt können nur 20 bis 25 Pfund je Volk geerntet werden.

Kaffel. In der Wilhelmshöher Allee wollten vier Personen ihre Zeche nicht bezahlen. Als der Wirt auf Bezahlung drängte, kam es zu einer Schlägerei, in deren Verlauf einer der Zechbrüder eine stark blutende Wunde am Kopf erhielt. Hierauf zertrümmerte er eine irdene Kanne. Als er von Beamten des Ueberfall- fommanbog verbunden"" MerdM sollte, setzte er sich zur Wehr, so daß dies unmöglich wurde.

Fulda. In der Nacht brach in einer großen Scheune des Gutsbesitzers Philipp Walter im nahen Kohlhaus Feuer aus, das die mit Getreide- und Futter­vorräten gefüllte Scheune vollständig einäscherte. Auch der Geflügelschuppen wurde ein Raub der Flammen. Viel Federvieh verbrannte. Der Schaden ist sehr groß.

Frankfurt a. M. Eine Diebesbande von 25 Personen, die sogenannte Kolonne „Kramms", die jahrelang Südwestdeutschland und Mitteldeutschlang mit ihrem Lastauto unsicher machte und an 40 Ein­brüche verübte, ist vom Schöffengericht Frankfurt a. M nach mehrtätiger Verhandlung abgeurteilt worden. Acht Angeklagte erhielten zusammen 22 Jahre Zuchthaus, neun Angeklagte kamen mit einer Gefängnisstrafe von 1—5 Monaten davon, acht Angeklagte wurden freige­sprochen. Gegen eine große Anzahl von Hehlern schweben noch Ermittlungen.

Mellrichstadt (Rhön). Zwischen Mellrichstadt und Oberstreu stürzte der Lieferwagen der Firma Pius Fuchs Neustadt a. d. S. ab, als er einen in gleicher Richtung fahrenden Postomnibus überholen wollte. Gleichzeitig wurde der 19jährige Oberprimaner Simon aus Lupa in Oberschlesten, der zwischen beide Autos geriet, von dem Postauto ersaßt und vom Rad ge­schleudert. Er war sofort tot. Zu dem schweren Doppelunglück werden folgende Einzelheiten gemeldet: Die beiden Autos, der Fuchssche Lieferwagen, der mit mehreren Personen besetzt war, und der Postomnibus fuhren kurze Zeit nebeneinander, als drei Radfahrer entgegenkamen. Zweien gelang es an den beiden Autos rechts vorbeizukommen. Der drilte, der 19jährige Oberprimaner Simon versuchte zwischen beiden hindurch- zukommen. Dabei wurde er vom Kotflügel des Post­autos erfaßt. Er erlitt einen Schädelbruch und andere Verletzungen und war sofort tot. Der Getötete besuchte die Oberrealschule in Gotha. Gleich nach diesem Un­fall überschlug sich das Neustädter Auto und stürzte an der Böschung ab. Dessen Führer gibt an er habe dem Radfahrer ausweichen wollen. Die Insassen des Lieferwagens wurden herausgeschleudert. Zwei Personen wurden schwer verletzt. Sieben weitere Personen trugen leichtere Verletzungen davon. Die Schwerverletzten wurden ins Krankenhaus gebracht.

Willmars bei Mellrichstadt (Rhön). Abends gegen 9 Uhr fiel der Waldhüter Ferdinand Börner ohne jeden Grund den harmlos des Weges kommenden Arbeiter Damian Beck an und rannte ihm ein langes Messer mehrmals in die Seite. Der Gestochene konnte sich noch in das nächste Haus flüchten, wo er nach wenigen Minuten verschied. Die Gendarmerie mußte bei der Festnahme des Mörders vom Gummiknüppel Gebrauch machen, da Börner sie mit dem Revolver bedrohte. Bei einer Haussuchung fand man in Börners Wohnung

einen Armeerevolver einen Karabiner, ein Tesching und ein Jagdgewehr, alles geladen vor. Der Getötete hinterläßt eine Frau mit sieben unmündigen Kindern in größter Armut.

Kieselbach. Am Montag abend wurde in die hiesige Poststelle ein Einbruch verübt. Der oder die Täter drangen gegen 8 Uhr, nachdem sie den Post- stellen-Jnhaber zu Besuch bei einem Nachbar wußten, durch ein nach dem Hof gelegenes Fenster ein. Sie durch­suchten alle Behältnisse und ließen etwa 170 Mark mitgehen, wovon etwa 60—70 Mark bares Geld waren und der restliche Teil aus Invaliden- und Briefmarken bestand.

Berlingerode (Eichsfeld). Am Rotenberge, in einem Tannendickicht neben der Straße, die von Günte­rode nach Berlingerode führt, wurde vor etwa sechs Wochen eine mit einem Handtuch an einem Baum aufgeknüpfte männliche Leiche gefunden. Man vermutete damals Selbstmord und da eine Jndentifizierung der Leiche infolge der schon stark vorgeschrittenen Verwesung nicht mehr möglich war, wurde der Tote am selben Ort begraben. Durch einen Zufall konnte nun ein schreckliches Verbrechen aufgeklärt werden. In einem untereichsfeldischen Dorf sah der Wachtmeister den Sohn eines Korbflechters mit einer wertvollen goldenen Uhr, die, wie er angab, sein Vater einem Manne abgenommen habe. Auf die sofortigen Nachforschungen der Kriminal­polizei ergab sich dann folgender Sachverhalt: Der Sohn einer Berliner Familie befand sich auf einer Erholungsreise. Von Duderstadt aus wollte er zu Fuß nach Heiligenstadt gehen. Am Rotenberg traf er bei einem Zigeunerwagen lagernde Korbflechter, die er nach dem nächsten Ort fragte. Diese, die Geld bei dem Wanderer vermuteten, verlangten nun gewaltsam von ihm Geld. Der Berliner verteidigte sich und wurde von den Korbflechtern niedergeschlagen. Um die Tat zu verheimlichen und einen Selbstmord vorzutäuschen, knüpften sie den Toten dann an einem Baume auf Die Korbflechter wurden verhaftet.

Minden. Zwei Motorradfahrer aus Wiedensahl erbrachen den Oeltank der Gastwirtschaft Kleine. Hier­bei wurden sie gestört und flüchteten in den Garten und als sie von einem Landjäger verfolgt wurden, ent­kamen sie unter Zurücklassung ihrer Motorräder an der Tankstelle. Als es dem Landjäger gelang, die beiden Täter zu stellen, setzten sie sich heftig zur Wehr. In dem Handgemenge ging ein Schuß aus der Pistole des Polizisten los und traf den einen der Einbrecher in den Oberschenkel. Der Verwundete ist auf dem Wege zum Krankenhaus gestorben, wie aber anzunehmen ist, nickt allein an der erlittenen Verletzung, sondern auch durch übermäßigen Alkoholgenuß.

Der Lübecker AroM

—---Oh bem^Pivseß wegen des Lübecker'Kindersterbens be­antwortete Stadtmedizinalrat Dr. Altstaedt zu Beginn der Mittwoch-Verhandlung die ihm gestellte Frage, weshalb er die Diphtherie-Schutzimpfung und die Calmette-Fütterung miteinander verglichen habe. Dr. Altstaedt erklärte u. a., daß die Anschauung, Diphtherie-Schutzimpfung sei unge­fährlich, BCG. sei indessen gefährlich, nur bedingt richtig sein könne: nach seiner Ansicht sei das eine Präparat ge­nau so gefährlich wie das andere.

Nachdem Dr. Altstaedt über die Ausdehnung der Cal- mette-Fütterung in anderen Ländern gesprochen hatte, ging die Aussprache auf den Stamm humaner Tuberkelbazillen aus Kiel über. Auf die Frage Dr. Freys, ob die humanen Bazillen aus Kiel bezogen worden seien, um das Calmette- Verfahren in Lübeck zu korrigieren, erklärte Dr. Altstaedt. unter lebhaften Zwischenrufen der Nebenkläger, daß er von dem Vorhandensein des Stammes humaner Bazillen erst nach dem Unglück Kenntnis erhalten habe. Seiner Meinung nach sei der Stamm aus Kiel bezogen worden, um einen anderen Stamm humaner Bazillen zu ersetzen. Im wei­teren Verlauf der Verhandlungen erwähnte Dr. Altstaedt, daß er selbst sein im März geborenes Kind mit BCG ge­füttert habe; der Fütterungsstoff sei, so erklärte er auf die Frage, vom Pasteur-Jnstitut in Paris bezogen worden.

Ueberraschend trat dann eine kurze Vertagung der Ver­handlung ein, in der über einen Antrag der Sowjetregie­rung Beschluß gefaßt wurde, die beantragt hatte, einen of­fiziellen Beobachter Sowjetrußlands als Zuhörer zu dem Prozeß zuzulaffen Der Antrag wurde genehmigt und die Verhandlung fortgesetzt.

Dr. Altstaedt bekundete weiter, er habe den Kampf ge­gen die Tuberkulose als seine Lebensaufgabe angesehen und Jahre hindurch mit Prof. Dr. Deycke sich ihrer Bekämpfung gewidmet. Es sei nicht beabsichtigt gewesen, in Lübeck ein großes Experiment anzustellen.

Nach der Pause wurde der Angeklagte Dr. Altstaedt unter einem Kreuzfeuer von Fragen der Sachverständigen vernommen. Interessant waren dabei die Ausführungen des Dr. Uhlenhuth-Freiburg, eines Gegners des Calmette- Verfahren, der auf Grund zahlreicher Versuche und Arbeiten das BCG für ein minderwertiges Mittel hält. Ihm fei der Nachweis geglückt, daß nach der BCG.-Impfung eine Schädigung eintrete. Dr. Altstaedt muß dann weiter zu­geben, daß es keinen deutschen Wissenschaftler in der deut­schen Literatur gebe, der rückhaltlos von der Wirkung des BCG. überzeugt sei. Zum Schluß der Sitzung genehmigt das Gericht eine Reihe von Beweisanträgen, nach denen der frühere Direktor der Landesversicherungsanstalt der Hansestädte, Dr. Bielefeldt zu laden ist, um über die Kaffee- afel in Paris und über die angebliche Aeußerung des Prä- identen des Reichsgesundheitsamtes, Dr. Hamel, der Weg ür die Einführung des Calmette-Verfahrens in Deutschland ei jetzt frei, auszusagen.

Furchtbare Sturmlatastrophe über Japan

Tokio, 15. Oktober. Ein schweres Unwetter hak die pazifische Küste Japans heimgesucht. Einer Blättermeldung aus Tokio zufolge sollen bisher 80 Todesopfer der Sturm­katastrophe geborgen fein.