Sitzung der Stadtverordneten.
Bürgermeister Wagner zum 1. November in den dauernden Ruhestand versetzt Syndikus Schafft zum Bürgermeister gewählt
Anwesend waren Syndikus Schafft, Beigeordneter Holzapfel, die Stadträte Köhler, Oderich, Schandua und Schott, sowie 22 Stadtverordnete. Außerdem hatte sich wieder eine große Anzahl von Zuhörern eingefunden, die der Sitzungssaal kaum fassen konnte.
Die Versammlung wurde von Stadtverordnetenvorsteherstellvertreter Häußner geleitet.
An Stelle des aus der Stadtverordneten-Ver- sämmlung ausgeschiedenen Stadto. K. Sander wird Hotelbesitzer J. Schade in die Schlachthoskommission gewählt.
Durch Beschlüsse vom 17. 7. und 29. 7. 1930 hatte die Stadt die Bürgschaft für ein hypothekarisch gesichertes Darlehn in Höhe von 52 400 bei der „Gagfa" übernommen. Nach endgültiger Finanzierung der in Betracht kommenden Siedlungen erhöht sich der Betrag auf 54 000 Mk. Der Magistrat hat auf Antrag der „Gagfa" beschlossen die Bürgschaftsurkunde auf diesen Betrag zu erhöhen. Nach kurzer Debatte wird diesem Beschluß zugestimmt.
Die nächsten Punkte betrafen einige
Grundstücksverkäufe.
Der Wohnhausbesitzer Bolz hat eine neben seinem Grundstück im Bock gelegene Fläche von 4 qm zum Preise von 2 Mk. je qm, Ingenieur Volmer zur Erweiterung seines Bauvorhabens 12 qm zu 4,50 Mk. und 19 qm zu 2 50 Mk, Bauunternehmer Wölbing neben dem Neubau Volmar 4 qm zu 2.50 Mk., Frau Anna Glebe geb. Gahren an der Stresemann-Allee ein Baugrundstück von etwa 900 qm zu 4.— Mk und Eisenbahnbeamter Ellenberger neben dem Grundstück Glebe etwa 660 qm zu 4 25 Mk. je qm von der Stadt käuflich erworben. Die Stadtverordneten gaben zu den einzelnen Verkäufen ihre Zustimmung.
Das Ortsstatut wegen Stunduna von Anliegerbeiträgen an Kleinwohnungsstraßen bestimmt, daß mit der Errichtung der Gebäude vor dem 1. Jan. 1930 begonnen sein muß. Der Magistrat hat nun die Geldungsdauer desselben auf die bis zum 31. März 1934 bezugsfertigen Gebäude ausgedehnt, womit sich die Stadtverordneten einverstanden erklärten.
Auf Grund von Anträgen der Stadtsekretäre Bürkle, Stelzner und Strube hat der Magistrat beschlossen, dieselben mit den 1. Oktober 1931 in den dauernden Ruhestand zu versetzen. Die freiwerdenden Stellen sollen nicht wieder besetzt werden und sind vom Beamtenstellenplan gestrichen worden.
Bei dem nächsten Punkt der Tagesordnung der das Ausscheid en Bürgermeister WaguerSaus städtischen
Diensten betraf, kam es zu längern und oft erregten Debatten.
Der Magistrat hat beschlossen, vorbehaltlich der Zustimmung der Stadtverordneten und des Bezirksausschusses, Bürgermeister Wagner mit dem 1. November 1931 in den dauernden Ruhestand zu versetzen.
Stadtv. Gerlach erklärt, daß sich seine Fraktion mit diesem Beschluß des Magistrats nicht befreunden könne. Vor 2 Jahren habe man Bürgermeister Wagner auf 12 Jahre wiedergewählt und heute sage man, für 2 leitende Beamten sei keine Arbeit da. Bei der Anstellung von Syndikus Schafft, den man auf Lebenszeit mit Gehalt des Bürgermeisters angestellt habe, habe er schon die Ansicht vertreten, daß Hersfeld keine 2 leitende Beamten brauche. Auch könne er nicht einsehen, wie durch die Pensionierung des Bürgermeisters viel gespart würde. Durch die Notverordnung könne man doch den Vertrag mit Syndikus Schafft ändern, und denselben anders einstufen, damit würde doch schließlich mehr gespart werden. Ebenso müsse er feststellen, daß Bürgermeister
Aus der Heimat.
Nächste Woche wirb gekocht .....
Dievorbereitenden Arbeiten des christlichen Hilfswerks sind zum Abschluß gekommen. In dem unbenutzten Kindergarten in der Knottengasse wird die Gemeinschaftsküche eingerichtet werden. Neuanschaffungen waren in keiner Weise nötig. Als Kochkessel dient der alte Kessel der Nordschule. Kochtöpfe und Geräte sind von privater Seite in entgegenkommender Weise zur Verfügung gestellt worden. Gekocht wird unter Leitung eines Berufskochs, der für seine tägliche Arbeit 3 Mk. vergütet erhält und zunächst für 4 Wochen mit dieser Arbeit beauftragt wurde. In stetem Wechsel helfen einige Frauen der Erwerbslosen. Alle Hilssarbeiten werden ehrenamtlich ausgeführt.
Zunächst haben die Bewohner der städt. Häuser in der Knottengasse täglich 52 ltr. Essen angemeldet. Die benötigten Lebensmittel und Zutaten werden selbstverständlich ausnahmslos bei den Hersfelder Geschäftsleuten eingekauft werden, die landwirtschaftlichen Produkte durch Vermittelung des Kreisbauernvereins bezogen werden, zum Teil sind auch hier Spenden in hochherziger Weise in Aussicht gestellt. Für den Anfang stehen die durch die evang. Frauenhilfe gelegentlich des Erntedankfestes gesammelten G^ben zur Verfügung.
Am Lullusmontag und Mittwoch werden mittels Büchsen Straßensammlungen durch die Samariterinnen des vaterländischen Frauenvereins vom Roten Kreuz und des Arbeitersamariterbundes in Hersfeld durchgeführt werden. Die jungen Mädchen werden die Schwesterntracht mit Schwesternhaube tragen. Mögen die Lullus-
Wagner während seiner Amtszeit sehr viel für die Entwicklung der Stadt getan habe, man müsse denselben achten und ehren. Zum Schluß seiner Ausführungen erklärte er, daß seine Fraltion dem Beschluß des Magistrats nicht zustimmen würde.
Stadtv. Korst ist der Meinung, man müsse bei der heutigen Zeit immer wieder darauf sehen, wo ge spart werden könne, um über die schweren Zeiten hin- wegzukommen. Auch seine Fraktion erkenne die Verdienste des Bürgermeisters um die Stadt voll und ganz an. D.en Antrag aus Pensionierung habe Bürgermeister Wagner doch aus freier Erkenntnis heraus gestellt, weil jetzt für 2 leitende Beamte nicht genügend Arbeit vorhanden ist. Seine Fraktion stimme den Antrag des Magistrats zu.
Stadtv. Schönewolf wundert sich über die Ausführungen des Stadtv. Gerlach, da doch diese Fraktion immer sehr für Sparsamkeit sei. Auch bittet er um Vorlesung des Vertrages mit Bürgermeister Wagner, damit derselbe der Oeffentlichkeit bekannt wird. Stadtverordnetenvorsteher Heußner verließt dann den zwischen Bürgermeister Wagner und Magistrat geschlossenen Vertrag nach dem derselbe pensioniert werden soll. Danach scheidet Bürgermeister Wagner mit dem 1. 10. aus städt. Diensten aus. Die ihm zustehenden Bezüge werden bis 31. März 1932 gezahlt von da ab tritt ein Ruhegehalt nach Gruppe II b in Kraft.
Stadtrat Schandua vertritt die Meinung, daß Syndikus Schafft die Stadt verklagen könne, wenn sein Vertrag geändert würde und man könne nicht voraussehen, wie ein solcher Prozeß auslaufen würde. Tatsache sei doch, daß durch die Pensionierung jährlich 2 000 Mk. gespart würden.
Stadtverordnetenvorsteher Häußner schlägt dann Schluß der Debatte und Abstimmung über den Magistratsbeschluß vor, derselbe wird mit 12 gegen 10 Stimmen angenommen.
Bei dem folgenden Antrag, die Stelle des Bürgermeisters
mit Syndikus Schafft zubesetzen
und ihn nach Gruppe II b mit Stellenzulage zu besolden, wird mit Stimmzetteln abgestimmt. 12 Stimmzettel lauteten für Syndikus Schafft, 10 waren unbeschrieben.
Stadtv. Korst gibt dann'noch folgende Erklärung ab: Die Mitglieder der Fraktion geben die Erklärung ab, daß sie sich an die Abstimmung über die Wahl des Herrn Schafft zum Bürgermeister gebunden halten und bereit sind, die Wahl zu wiederholen, falls das aus -formeUeu Gründen, für erforderlich gehalten werden sollte.
Anschließend bittet Stadtv. Schimmelpfeng den Magistrat doch dafür Sorge zu tragen, daß die alte Sturmglocke wieder in Stand gesetzt werde, damit dieselbe bei Nichtfunktionieren der Sirene, wie dies bei dem letzten Brand in den Feldscheunen der Fall gewesen sei, zum Alarm benutzt werden könne. Auch ersucht er die Feldjäger nicht mit Listentragen etc. in der Stadt zu beschäftigen, da jetzt sehr viel Klagen über Feld- und Gartendiebstähle geführt würden. Ferner gibt er noch bekannt, daß die Arbeiten an der Verkoppelung hätten eingestellt werden müssen, da kein Geld mehr dazu da sei.
Stadtv. Schönewolf ersucht den Magistrat, doch dahin zu wirken, daß bei Ausstellung der Fürsorgescheine für Lebensmittel dafür gesorgt werde, daß an erster Stelle die hiesigen Geschäfte, die die Steuern ausbringen müßten, mehr berücksichtigt würden.
Hiermit war die Tagesordnung erschöpft und der Vorsitzende konnte gegen V2IO Uhr die Versammlung schließen.
tage einen jeden veranlassen, sein Scherflein und sei es noch so klein, zu diesem edlen Werk der Nächstenhilfe beizutragen.
Hersfeld. In den Räumen der Gesellschaft „Verein" wurde heute Vormittag die vom Kreisbauern-Verein und vom Obst- und Gartenbau-Verein veranstaltete Obst- Ausstellung eröffnet. Die Ausstellung ist aus Stadt und Kreis reich beschickt. Mit der Obstausstellung ist gleichzeitig auch eine Werbeschau für landwirtschaftliche Erzeugnisse verbunden. Vorträge über Süßmostbereitung, Behandlung und Aufbewahrung von Obst, gärungslose Früchtenerwertung und bergt. ergänzen in bester Weise die Veranstaltung. Die Ausstellung ist heute bis abends 7 Uhr und morgen bis abends 6.30 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Eine Verlosung bietet praktische Gewinne, der Reinertrag derselben ist für das christliche Hilfswerk bestimmt. Die Ausstellung ist so reichhaltig und interessant, daß ihr ein recht zahlreicher Besuch zu wünschen ist.
Hersfeld. (Wie wird das Wetter?) Das mitteleuropäische Hochdruckgebiet, das sich gestern durch kräftigen Druckanstieg wieder herstellte uud durch nächtliche Abkühlung verstärkte, wird jetzt in seinem westlichen Teil von einer Teilstörung der nördlichen Zyklone angegriffen. Da jedoch über England schon wieder Druckanstieg einsetzt, wird es voraussichtlich nur zu einer vorübergehenden Trübung kommen. — Aussichten für Sonntag: Nach einer vorübergehenden Trübung wieder Besserung.
Hersfeld. Hier findet vom 12. bis 14. Oktober ein Lehrgang für Diätkost in Kurorten, mit AuSsprachzirkeln über Diätformen und pracktische Koch
übungen statt. Der Kursus wird vom Kurbad und von der Diätschule Hersfeld im Einvernehmen mit der Balneologischen Gesellschaft und der Zentralstelle für Balneologie Veranstalter.
Kassel. Vor dem Schwurgericht in Kassel begann gestern die Verhandlung gegen die beiden Bankräuber, die am 13. April d. J. einen Ueberfall auf die Depositenkasse der Deutschen Bank und Diskontogesellschaft in Kassel-Wilhelmshöhe verübt haben sollen. Beide Räuber, der 27jährige Bernhard Schwitz und der 25jährige Installateur Hans K r a u ß, sind bereits mehrmals vorbestraft. Beide Angeklagte be- stritten, irgend etwas mit dem Raubüberfall in Wilhelms- Höhe zu tun zu haben. Die Zeugenvernehmung ergab verschiedene Widersprüche in den Aussagen, so daß sich ein klares Bild von der Sachlage nicht gewinnen ließ. Keiner der Zeugen konnte mit Bestimmtheit sagen, daß er in den Angeklagten die Räuber wiedererkannt hätte. Auch ein Lokaltermin in Wilhelmshöhe vermochte nichts Auflkärendes oder für die beiden Angeklagten Beichtendes zu erbringen.
Die zwölfstündige Verhandlung endete mit einem glatten Freispruch. Selbst der Staatsanwalt hatte Freisprechung beantragt, da das Belastungsmaterial — wie ein Verteidiger sich ausdrückte — aus der Sphäre der Verdachtsmomente nicht in die Sphäre der Gewißheit aufgerückt war. Die Hauptzeugsn, ach deren frühere Angaben sich die Anklage in der Hauptsache achgebaut hatte, erwiesen sich in der Verhand- luna als vollkommen unglaubwürdig, so daß die stärkste Stütze der Anklage selbst vom Staatsanwalt aufge- poben wurde. Die beiden Angeklagten wurden sofort aus der Haft entlassen. Umringt von ihren Freunden, verliehen sie freudig das Gerichtsgebäude.
Kassel. Einen Selb st Mordversuch unternahm in Wilhelmshöhe der Sohn eines hiesigen höheren Beamten. Der junge Mann hatte sich einer Operation unterziehen müssen, die schlecht verlaufen war. Aus Verzweiflung darüber sprang er an einer tiefen Stelle in den Lac. Ein Arbeiter der Gartenbauoerwaltung, der den Vorfall bemerkt hatte, konnte glücklicherweise den bereits bewußlos Geworbenen ans Ufer ziehen.
Frankfurt a. M„ 10. Oktober. Die Frankfurter Kriminalpolizei hat gestern den Bilderdieb, der auf der Mannheimer Schloßgemäldegalerie zwölf wertvolle Bilder entwendet hatte, festgenommen. Er bot einem Frankfurter Antigui- tätenhändler ein Bild an mit der Erklärung, daß er noch elf Bilder auf dem Bahnhof lagern habe. Der Händler schöpft« Verdacht und benachrichtigte die Kriminalpolizei, der es gelang, den Dieb im Hauptbahnhof festzunehmen. Man fand bei ihm elf Bilder — eines will er in einem Frankfurter Geschäft zurückgelassen haben. Es handelt sich um den russischen Ingenieur Iwan M a s l a n k a.
Dillenburg. Ein schauerlicher Fund wurde beim Entleeren des städtischen Müllabfuhrwagens gemacht. Als man ein fest verschnürtes Paket öffnete, fand man darin die Leiche eines neugeborenen Kindes, daS nach den bisherigen Feststellungen nach der Geburt gelebt hat. Die Kindesmutter konnte noch nicht ermittelt werden.
Zum Fall Merbog Belastende Funde bei der Familie des Knechtes Barfels.
Berlin, 10. Oktober.
Der in Hohenfeefeld bei Jüterbog verhaftete Dienstknecht Kurt Bartels, der mit der Sprengstoffbeschaffung für das Eisenbahnattentat bei Jüterbog in Zusammenhang gebracht wird, stammt aus Petershain, wo im Dezember aus einem Steinbruch 2 5 Kilogramm Sprengstoff gestohlen worden waren.
Die Oberstaatsanwaltschaft Görlitz ließ in Velershain die Eltern und die Geschwister des Bartels festneymen. Bei einer Durchsuchung ihrer Wohnung sollen nicht nur größere Blengen Sprengstoff, sondern auch belastende Schriften und weiteres Material gefunden worden sein.
Zu den Sprengstoff-Funden in der Oberlausitz werden noch folgende Einzelheiten gemeldet: Am Dienstagnachmittag wurden in einem Waldstück zwischen Cosel und Peters- Hain größere Mengen Sprengstoff gefunden und von den Landjägerei-Beamten sichergestellt. Bei der näheren Untersuchung stellte es sich heraus, daß es sich um 5 0 Kg. R 0 m - borit, 200 Sprengkapseln, zwei elektrische Zünder und um zwei Päckchen Zündschnüre weiß und schwarz handelte. Da der Verdacht, die Sprengstoffe verborgen zu haben, sich insbesondere gegen mehrere Personen aus der Umgegend wandte, wurde am Freitag früh in Petershain eine umfangreiche Razzia vorgenommen, von der kaum ein Haus in Petershain verschont blieb. Verhaftet wurden bisher insgesamt neun Personen, außer dem in Hohenseefeld verhafteten Knecht Kurt Bartels. Die Namen von sieben Verhafteten, die in Petershain und Cosel wohnen, sind: Bruno Bartels, Petershain, Max K'schnik und Ehefrau aus Petershain und Matthäus Mudra^aus Cosel in der Oberlausitz. ~
Bei den in pelershaln wohnhaften wurden Blechkan- neu gleicher Art wie die im Walde gefundenen, Zündschnüre, Cehungsanlagen und Waffen gefunden. Die Funde lassen darauf schließen, daß die Beschuldigten mit bekannten Sprengstoffanschlägen in Verbindung stehen oder ihrerseits Sprengstoffanschläge beabsichtigten.
Die Explosion in ©hingen
Gdingen, 10. Oktober. Von den Todesopfern an der Explosionskatastrophe sind bisher zwölf geborgen worden. Aus Warschau ist eine Ministerialkommission zur Untersuchung der Ursachen der Katastrophe im Flugzeuge einge- troffen. Drei Direktionsmitglieder der Firma Gasolin«, die die Gasleitungsarbeiten in Gdingen ausgeführt hat,. sind verhaftet worden. Die Beerdigung der Opfer findet auf Kosten der Stadt voraussichtlich am Sonntag statt.
Furchtbare Bluttat in der Altmark
Gardelegen, 10. Oktober. Eine furchtbare Bluttat, die drei Todesopfer forderte, hak sich in Wernstedt im Kreise Gardelegen ereignet. Der Landwirt Müller lauerte dem Vater seiner früheren Geliebten, dem Landwirt Holle, auf und erschoß ihn hinterrücks. Als auf den Schuß hin die Tochter des Holle, Frieda, aus dem Hause eilte, schoß der Mörder auch auf sie. Von zwei Schüssen getroffen, brach das Mädchen zusammen und verstarb nach einigen Stunden. Müller begab sich darauf in seine Scheune und lötete sich durch einen Schutz in den Mund.