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Sensationelles DUplinaroeMre«

Beschuldigungen gegen Professor Everling.

Berlin, 31. Juli. Das „Tempo" meldet: Auf Anord­nung des Reichsverkehrsministers Dr. von Guerard ist gegen den auf Privatdienstverf i im Reichsverkehrsminisierium angestellten Professor an der Technischen Hochschule Berlin- Lharlolkenburg, Everling, einen Bruder des deulschnalio- nalen Reichslagsabgeordnelen eine Disziplinarunlersuchuno mit dem Ziele der Dienstentlassung eingeleilel worden. Ge­gen Prof. Everling wird die Beschuldigung erhoben, sich ge­gen die nationalen Interessen Deutschlands und der deut­schen Luftfahrt vergangen zu haben.

Seit einiger Zeit schwebt ein Patentprozeß der Jun- kers-Flugzeugwerke gegen die Fordflugzeugwerke in De­troit. die von Junkers beschuldigt werden, deutsche Patent­rechte verletzt zu haben. Die Position der Junkerswerke war bis vor ganz kurzer Zeit außerordentlich günstig unt es hatte den Anschein, als ob sie mit ihren berechtigten For­derungen durchdringen würden. Jetzt ist festgestellt worden, daß Pros Everling, der selbst in früheren Jahren für die deutschen Junkerswerke gegen Entgelt gearbeitet hat, als Gutachter für die Fordwerke gegen die vom Reiche subven­tionierten Junkerswerke aufgetreten ist.

Reichsminister Dr. von Guerard läßt dazu folgende Er­klärung verbreiten: „Ich habe erst vor 3 Tagen von den schweren Beschuldigungen gegen Prof. Everling gehört und ihn telegraphisch sofort aus dem Urlaub zurückrufen lassen Ich habe seine verantwortliche Vernehmung auf Montag- vormittag festgesetzt. Die Oeffentlichkeit darf überzeugt fein, daß das Reichsverkehrsministerium auf das schärfste durch­greifen wird. Es bedarf keiner besonderen Erwähnung, daß Professor Everling weder die erforderliche Genehmigung zu seiner Gulachterlätigkeit eingeholt hat noch daß ihm eine solche Genehmigung erteilt worden wäre."

Professor Everling gehört dem Deutschen Luftrat an, der von den Vorkommnissen sofort in Kenntnis gesetzt worden ist. Auch der Senat der Technischen Hochschule wird sich mit dem Fall zu beschäftigen haben.

„Der grösste Finanzslandal Europas"

Amsterdam, 1. August. Das Organ der sozialdemokra­tischen Arbeiterpartei Hollands, „het Volk", veröffentlichte in sensationeller Aufmachung einen offenen Brief des frü­heren Bücherrevisors A. Heyne der A.-G. W. M. Müller & Co., Rotterdam, an den Vorsitzenden des Aufsichtsrates dieser Gesellschaft Dr. A. G. Kroeller. Darin greift der Bücherrevisor Kroeller scharf an, der durch seine Handlun­gen und verfehlten Spekulationen verursacht habe, daß vor ungefähr zehn Jahren verschiedene seiner Unternehmungen fehlschlugen.

Durch verkehrte Spekulationen seien die Aktionäre und Obligationsinhaber durch Verluste im Müller-Konzern um insgesamt etwa bundert Millionen Gulden ge­schädigt worden.

„Het Volk" überschreibt seinen Artikel mit den Worten „der größte Finanzskandal Europas". Der Bücherrevisor bemerkt a» oem Artikel, daß er seine Behauptungen in werteren-Ar­tikeln im einzelnen beweisen werde.

Ein neuer Sparlaffenslandal

Bielefeld, 1. August. Der frühere Rendant Schwarz der Kaunitzer Spar- und Darlehnskasse wurde verhaftet und nach Bielefeld ins Untersuchungsgefängnis gebracht. Schwarz soll die Kaunitzer Kasse durch Unterschlagungen und schwere Urkundenfälschung um mehr als 200 000 Mark geschädigt haben. Die Landeszentralkasse will nur einen Teil des Fehl­betrages übernehmen. Von den etwa 400 Genossen soll jeder 250 Mark zur Deckung des Fehlbetrages aufbringen. Die Genossen wollen den Vorstand und den Aufsichtsrat für den entstandenen Schaden haftbar machen.

Graf Zeppelin wieder im Heimathafen

Friedrichshafen, 31. Juli. Das Luftschiff „Graf Zeppe­lin" ist nach seiner Arklisfahrt um 4.52 Uhr morgens unter den jubelnden Hochrufen einer großen Menschenmenge glatt gelandet.

Um 5.20 erfolgte die Einfahrt des Luftschiffes in die Halle unter den Klängen des Deutschlandliedes und we­hender Flagge. Um die Passagiergondel drängte sich trotz der frühen Morgenstunden eine große Menschenmenge, die auf das Erscheinen der Arktisfahrer wartete. Als erster ver­ließ Professor Weikmann die Gondel; ihm folgten Pro­fessor Berson von der Aero Arktis, der die Fahrt von Berlin nach Friedrichshafen mitgemacht hatte, und der amerika­nische Millionär Ellsworth. sodann Professor Samoilowitsch und Professor Molzanow. Darauf erschien an der Gondel­tür Dr. Eckener, der vom Publikum mit stürmischen Hoch­rufen empfangen wurde. Er dankte freudestrahlend mit einem herzlichen „Grüß Gott!" und begab sich sofort zu seiner Gattin und Tochter, die gleichfalls zum Empfang erschienen waren. Auch Kapitän Lehmann wurde von den Zuschauern mit Hochrufen begrüßt.

Vor dem Verwaltungsgebäude erklärte Dr. Eckener ganz kurz, daß er vollkommen befriedigt von der guten und ergebnisreichen Fahrt sei; die Flugstrecke betrage insgesamt 13 000 Kilometer, eine Aenderung der Reiseroute sei nicht erfolgt.

Professor Samoilowitsch erklärte: Er dürfe einen Fahrt­bericht vorläufig nicht geben, da ihm eine achttägige Schwei­gepflicht auferlegt sei." Dieser Tage würden die Ergebnisse zusammengestellt und die wissenschaftliche Auswertung er- solgen.

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Der Korrespondent der Telegraphen-Agentur der Sow- fet-Union an Bord des Eisbrechers „Malygin" meldet: Der Aufenthalt des Eisbrechers in der Tichaja-Bucht wurde zum Besuch des „Tals des Schweigens" benutzt. Die auf dem Franz-Joseph-Land Ueberwinternden berichteten den ausländischen Journalisten und Touristen über die wissen­schaftlichen Beobachtungen auf der Insel Hooker. Am 31 Juli um 4 Uhr früh verließ der „Malygin" die nördlichste Radichtation der Sowjetunion und die Ueberwinternden auf Serwernaja Semlja und führt durch die Mellenius-

SV Ynsel Nordbrook.

Aus ber Heimat.

* Herbfttaguug der D. L. G. in Darmstadt.

Die alljährlich an einem anderen Ort stattfindende Herbsttagung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft wird in diesem Jahre vom 13. bis 18. September in Darmstadt veranstaltet. In 17 öffentlichen Versamm­lungen und einer großen Zahl von Ausschußsitzungen wird zu den wichtigsten Tagesfragen der Landwirtschaft Stellung genommen werden. In den Ausschußsitzungen werden die vorbereitenden Verhandlungen für die Mannheimer Wanderausstellung (31. Mai bis 5. Juni 1932) einen großen Raum einnehmen. Aus Anlaß der Tagung wird mit einem starken Fremdenbesuch in Darmstadt gerechnet.

* 15,5 Millionen Schweine in Preußen. Nach den Feststellungen des Preußischen Statistischen Landes­amtes dürste der Schweineauftrieb in Preußen bis Frühjahr 1932 noch groß fein bei kaum veränderten Preisen. Die Schweinehaltung sei daher eng an die betriebswirtschaftlich gegebene Futterbasis anzupassen. Der Schweinebestand habe seit dem 1. Juni 1930 um fast 2 Millionen zugenommen und ergebe jetzt etwa 15,5 Millionen Stück. Er sei um rund 4 Millionen, also 33 Prozent, größer, als der Juni-Bestand des Jahres 1929, jener Zeit, in der die Schwein preise besonders hoch lagen.

Hersfeld. (Veranstaltungen im Kur­park und in der Stiftsruine.) Wie bereits im Anzeigenteil bekanntgegeben findet heute Abend 8Va Uhr im Kurpark ein Lieder- und Arienabend unter Mitwirkung der Opernsängerin Rose Rosner statt. — Die Ekkehard Spiele veranstalten morgen Abend Vs9 Uhr in der Stiftsrnine (bei schlechtem Wetter in bet Stadtkirche) eine Abendliche Weihestunde, mit Sing- und Sprechchören. Auf beide Veranstaltungen weisen wir nochmals besonders hin.

Hersfeld. Als Leiter der Güterabfertigung Hers­feld wurde Dienststellen-Vorsteher P e ch t o l d zum I. Oktober von Bebra nach hier versetzt.

Hersfeld. (Wie wird das Wetter?) Die Druckverteilung über dem Kontinent, die noch einen schwachen Hochdruckrücken über Deutschland zeigt, flacht sich noch weiter ab. Bei zunehmender Erwärmung wird im Süden allmählich eine flache Druckrinne entstehen, sodaß schwache östliche Winde ausko: men. Die Witte­rung gestaltet sich dabei im ganzen freundlich und vor­wiegend auch trocken, doch wird späterhin vielfach ört­liche Gewitterneigung auskommen. — Vorhersage bis Sonntag Abend: Zeitweise heiteres ziemlich warmes Wetter mit zunehmender Neigung zu örtlichen Gewittern.

Bodes. Gestern morgen gegen 3 Uhr bereitete der ledige Arbeiter Manns von hier seinem Leben durch Erschießen ein Ende. Schon seit langer Zeit war der Bedauernswerte tiefsinnig. Nachdem er gestern abend noch bei Bekannten zu Besuch gewesen war, legte er sich wie immer zu Bett. Ohne daß seine Angehörigen es merkten, stand er gegen Morgen auf, zog seine besten Sachen an OTtb ^tngf*tn einen Garten am Ende des Dorfes. Nachdem er zunächst durch einen Probeschuß die Gebrauchsfähigkeit der Waffe geprüft hatte, richtete er sie gegen sich selbst. Manns war 34 Jahre alt.

Kassel. In einer hiesigen Fabrik geriet ein 32- jähriger Arbeiter aus der Stiststraße mit dem linken Unterarm in eine Kreissäge, wobei ihm nicht nur der Arm aufgerissen, sondern auch eine Ader durchschnitten wurde. Nach Anlegung eines Notverbandes mußte der Verletzte durch die Samariterwache Holzmarkt dem Marienkrankenhaus zugeführt werden.

Holzhausen. Gestern vormittag gegen 9 Uhr er­eignete sich hier ein bedauerlicher Unfall. Mit Dach- arbeiten an der Feldscheune des Gutsbesitzers Lauterbach beschäftigt, stürzte der Dachdeckermeister Georg Siebert hier plötzlich in die Tiefe. Der herbeigerufen; Arzt stellte Splitterbruch des linken Armes, eine Wunde an der linken Kopsseite und Gehirnerschütterung fest.

Gerstungen a. d. Werra. Im benachbarten Neustädt wurde die mit reichen Erntevorräten gefüllte Scheune des Landwirts Führer ein Raub der Flammen. Auch die angrenzenden Stallungen wurden eingeäschert, wobei einige Schweine und Kleinvieh umkamen. Die Wehren mußten sich darauf beschränken, die Wohn- gebäude zu retten.

Marburg. Gestern mittag wurde in der Lahn Ecke Biegen-Userstraße ein blauer Stadtkoffer gefunden, der die Leiche eines neugeborenen Kindes enthielt. Die Leiche war in einen hellgrauen Schlüpfer und in eine blau gestreifte Schürze eingewickelt. In der Schürze befand sich ein himmelblauer Einsatz.

Corbach. In die Geschäftsräume der Firma Emde u. Wilke in Berndorf wurde in der Nacht vom 29. zum 30. Juli eingebrochen. Den Tätern, von denen bis jetzt jede Spur fehlt, fiel reiche Beute in die Hände. Unter den gestohlenen Sachen befanden sich u. a. 95 Herrenhemden, über 75 Herrenhosen und etwa 60 Damen- und Kinderschlupfhosen.

Kallmerode (Eichsseld). Hier ereignete sich ein schwerer Motokradunfall, der wahischeinlich ein Menschen­leben kosten wird. Ein Motorradfahrer mit einer Dame auf dem Sozius Überfuhr ein kaum achtjähriges Kind und schleifte es noch 14 Meter mit. Das Kind wurde lebensgefährlich verletzt, und auch der Führer der Un­glücksmaschine und seine Mitfahrerin erlitten Verletzungen.

Göttiugen. Der Buchbinder Georg Lachecki aus Warschau und der Monteur Marcus Jsreal Repper aus Prszemisl waren am 4. Mai wegen eines in einem D-Zug begangenen Diebstahls einer Brieftasche mit 6000 Mark Inhalt zu zwei bezw. vier Jahren Gefängnis verurteilt worden. Gegen dieses Urteil hatten sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verurteilten Be­rufung eingelegt, Das Gericht verwarf jedoch beide Berufungen.

Rösebeck (bei Marburg). Hier wurde am Hellen Tage ein Diebstahl verübt. Beim hiesigen Gastwirt, der auch gleichzeitig Postagent ist, erschien ein Mann und kaufte Briefmarken. Während einer kurzen Ab­wesenheit des Wirtes nahm der Unbekannte die Kasse im Werte von 45 RM. an sich und verschwand

Borgholz (Kr. Marburg). Hier wurde am Wege ein Wanderer gefunden, der sinnlos betrunken war. Nach seiner Ueberführung ins Krankenhaus stellte sich heraus, daß er eine Menge Brennspiritus zu sich ge­nommen hatte.

Minden An der Ecke der Immen- und Bismarck- straße kam es am Dienstag abend zu einem erregten Wortwechsel zwischen zwei Männern, in deren Verlauf der eine derselben, ein Former, mehre e Schüsse auf seinen Begleiter, einen Klempner, abgab. Dieser erhielt dabei einen Steckschuß in den Hals und brach schwer verletzt zusammen, während der Täter flüchtete. Er konnte jedoch bald darauf von der Polizei festgenommen werden. Der Getroffene mußte sofort operiert werden.

Deutsches Schiff gefunlen

London, 1. August. In Sirkwall wurde bekannt, daß der deutsche Trawler „Ludwig Sanders" an der englischen Küste bei Rorlh Ronaldshay gestrandet ist. Vier Mann der Besatzung wurd-4 gerettet.

vieber tot als verhaftet werden.

Helkstedt (Mansfelder Gebirgskreis). Bei dem Versuch, einen jungen Mann zu verhaften, der sich eines Motorrad­diebstahls verdächtig gemacht hatte, kam es hier zu einem aufsehenerregenden Auftritt. Der Verfolgte bedrohte die Be­amten mit einer Pistole. Räch fast einstündiger Belagerung durch die Polizei entkleidete er sich bis auf die Beinkleider, schnallte sich mittels eines Riemens an einen Baum und jagte sich drei Kugeln in die Brust und eine in den Kopf. Vorher hatte er seine Papiere zerrissen und die noch in sei­nem Besitz befindlichen Patronen weggeworfen. Von den Polizeibeamten wurde er in das Knappschaftskrankenhaus in Hettstedt gebracht. Der Verfolgte hatte erhebliche Geld­mittel bei sich.

Für 10 000 Pfund Sterling freigelassen.

London, 1. August. Lord K y l s o n t, der zu zwölf Mo­naten Gefängnis verurteilt wurde, ist nach Hinterlegung einer Kaution von 10 000 Pfund Sterling bis zur Aufnahme des Berufungsverfahrens im nächsten Herbst auf freien Fuß gefetzt worden.

Sieben Tote durch Felssturz.

Bombay, 1. August. Im Bergbau von U r g a u m er­eignete sich ein Felssturz. Sieben Todesopfer find zu be­klagen.

Allerlei Neuigkeiten

Grohfeuer auf der Insel Alsen. Im Atzerballig auf Alsen brannte nachts der große Hof von Krogh nieder. Nur eine Scheune blieb von den Flammen verschont. Vom In­ventar und Mobilar wurde fast nichts geborgen. Die Be­wohner retteten sich mit Mühe aus dem brennenden Hause ins Freie. 25 Schweine verbrannten, das übrige Vieh be­fand sich auf der Weide.

Selbstmord aus Liebeskummer. Auf der Eisenbahn- strecke Düsseldorf—Köln wurden unter der Eisenbahnbrücke bei Düsseldorf-Garath eine männliche und eine weibliche Person verstümmelt aufgefunden. Die Erhebungen haben ergeben, daß die beiden Personen — es handelt sich um auswärtige Wandervögel im Alter von etwa 20 Jahren — aus Liebeskummer Selbstmord begangen haben.

Die Ehefrau im Streit erschossen. Im Verlaufe von Ehestreitigkeiten schoß der Schlosser Lehmann in Berlin aus seine Ehefrau. Er traf sie mit drei Schüssen in den Unter­leib und in die Brust. Die Frau ist kurz nach der Einliefe- rung ins Krankenhaus gestorben. Der Täter ist flüchtig.

Versuchter Mord und Selbstmord. Der 30jährige pol­nische Staatsangehörige Fliederbaum gab auf eine 18jährige Kontoristin in einer Pension in Berlin zwei Schüsse ab unt tötete sich darauf durch einen Schuß in die Schläfe. Die ver­letzte Kontoristin wurde ins Krankenhaus übergeführt.

Schweres Autounglück bei Augsburg. Ein mit sechs Personen besetzter Schnellieferwagen, der einer Münchener Firma gehört, stürzte in Augsburg beim Ueberholen eines anderen Lieferwagens mit voller Wucht in den Straßen­graben und wurde vollständig zertrümmert. Von den In­sassen wurde ein 9jähriges Mädchen aus Dillingen sofort getötet, ein 5 Jahre altes Mädchen aus Dillingen und ein 20 Jahre alter Maler aus Halle an der Saale wurden le­bensgefährlich verletzt. Die übrigen Insassen kamen mit leichteren Verletzungen davon.

Tödlicher Fliegerabsturz. Ueber dem Flughafen von Marseille, dem Berre-See, stürzte ein französischer Marine- Fliegerleutnant beim Training zum Schneider-Pokal für Wasserflugzeuge ab, und war sofort tot. Ueber die Ursache des Unglücks ist noch nichts bekannt.

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Volkswirtschaft

Berliner Produktenbörse.

Die Lage am Produktenmarkt wird aufs schärfste durch das unbefriedigende Mehlgeschäft beeinflußt. Das Angebot an Roggen ist weder groß noch dringend gehalten. Trotzdem mußten aber die Preise wieder nachgeben. Weizen war verstärkt angeboten. Auch hier waren Preisrückgänge zu verzeichnen. Am Mehlmarkt fanden nur die billigsten Sorten von Roggenmehl Beachtung. Für Rog­genmehl konnten sich die Preise halten, während Weizenmehl wei­ter rückläufig war.

Notierungen:

Wetzen, märk.

198—200

Futtererbsen

19,00—21,00

Roggen, märk.

146—147

Ackerbohnen

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Futtergerste

—

Wicken

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Neue Wintergerste

137—147

Lupinen, blaue

—-

Hafer, märk.

147—153

Lupinen, gelbe

—-

Mais loko Bln.

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Serradella

——

Weizenmehl

28,00—36,00

Rapskuchen

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Roggenmehl

22,25—25,75

Leinkuchen

13,20—13,50

Weizenkleie

11,75—12,00

Trockenschnitzel

7,40—7,60

Roggenkl. fr. Bln.

10,75—11,00

Soyaschrot

11,80—12,50

Viktoriyerbsen

26,00—31,00

Kartoffelflocken

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