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Demonstrationen und Plünderungen

In den Nachmlltagsstunden machte sich in Mainz nachdem am Vormittag durch Handzettel offen

zu Geschäksplünderungen aufgeforbert morden war, eine starke Unruhebewegung bemerkbar. Geger Abend kam es dann zu Zusammenstößen mit Polizei, als an einigen Stellen der Stadt versucht wurde, Geschäft« zu plündern. Ein Angriff gegen die Villa des Oberbürger­meisters Dr. Stilb wurde, nachdem dort einiger Sachschaden angerichtet worden war, von der Polizei abgeschlagen. Mehr­mals mußte die Polizei die ganze Altstadt mit dem Gummi­knüppel räumen, wobei mehrere Angreifer verletzt wurden Sechs Personen wurden verhaftet.

In den Nachmittags- und Nachtstunden kam es ferner in Köln zu Zusammenrottungen. Vor dem Wohlfahrts­amt sammelte sich eine Menschenmenge an, die das Gebäude mit Steinen bewarf und eine Reihe von Fensterscheiben zer­trümmerte. Fünf Personen wurden durch die Schutzpolizei festgenommen. Um Mitternacht bildete sich ein weiterer Demonstrationszug von etwa 100 Personen. Die einschrei­tende Schutzpolizei wurde

mit Steinen beworsen und beschossen

Als die Beamten ebenfalls von ihrer Schußwaffe Gebrauch machten, ging die Menge auseinander. Auch hier wurden fünf Personen festgenommen. Verletzt wurde niemand

In Polen ist es in den letzten Tagen immer wieder zu neuen schweren Arbeitslosenunruhen in verschiedenen In- dustrieorten des Landes gekommen. In der Fabrikstadt Zyrardow bei Lodz

bauten die Demonstranten Barrikaden

die von der Polizei gestürmt werden mußten. In Borysla. im galizischen Petroleumgebiet demonstrierten Hunderte von Arbeiterfrauen mit ihren Kindern auf dem Arm und ver­langten Brot oder Geldunterstützung. Mehrere Bäcke­reien wurden gestürmt uiid ausgeraubt, und die Polizei konnte erst nach stundenlangen Kämpfen und zahlreichen Verhaftungen Ruhe schaffen.

Auch in Ostoberschlesien kam es in Schwien- tochlowitz, Bielschowitz u. a. Arbeiterwohnorten zu

Unruhen

Bäckereien, Lebensmittelgeschäfte und Amtsgebäude wur­den auch dort gestürmt. Bei dem Eingreifen der Polizei wurden einzelne Personen verwundet. Auf der Weiß- Scharley-Grube der Giesche-Harriman-Gesellschaft streikt die gesamte Belegschaft als Protest gegen den geplanten Abbau von einigen hundert Arbeitern. Auch in anderen Gruben und Industriebetrieben Ostoberschlesiens wurden neue um­fangreiche Entlassungen ausgesprochen.

Schienenzeppelin Altona - Berlin

Berlin, 18. Juni. Der unter dem Namen Schienenzep­pelin bekannte Propellerwagen, der bereits im vergangenen Herbst auf der Strecke HannoverCelle ausprobiert worden ist, wird, wie von unterrichteter Seite derReichsbahnmitgeteill wird, in der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag auf der Strecke AltonaBerlin eine neue Probefahrt unternehmen, 8 bei ber es im wesentlichen darauf ankommt, die Eignung des Wagens für das Durchfahren von einer kurvenreichen Strecke zu erproben. Für die Dauer der Fahrt, die bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 200 bis 220 Kilo­metern auf etwa 1% bis 2 Stunden berechnet ist, wird die ganze Strecke für jeden Eisenbahnverkehr ge­sperrt werden. Sämtliche Schranken, auch die automatisch fernbedienten Schranken, werden für diese Nacht mit Per­sonal besetzt werden und nur wechselseitig für den Durch­gangsverkehr geöffnet.

Klage gegen die Ford-Werte

Berlin, 18. Juni. Der Reichsverband der Automobil- industrie veröffentlicht eine sehr scharf gehaltene Erklärung gegen ein Interview des Generaldirektors Heine von den Kölner Ford-Werken, in dem davon die Rede war, daß in dem deutschen Ford-Betrieb 70 Prozent deutsches Material verarbeitet werden. Demgegenüber verweist der Reichsver- band einerseits daraus, daß ein Teil der Presse angegeben habe, die deutschen Ford-Wagen würden fast ausschließlich aus deutschem Material hergestellt und andererseits auf Daten, die ihm selbst bekannt seien, und die auf eine weit geringere Verwendung deutschen Materials schließen ließen. So wird beispielsweise -angeführt, daß der Maschinenpark des Kölner Werkes nach dessen eigenen Angaben nur 493 Einheiten umfasse und die Zahl der Arbeiter 800 Mann be­trage. Nach dem internationalen Stand modernster Auto­mobilfabrikation wären aber in Wirklichkeit 1500 Werkzeug­maschinen und über 3000 Arbeiter und Angestellte nötig, um die vorgesehene Tagesleistung von 100 Einheiten zu erzielen. Daraus glaubt der Reichsverband schließen zu müssen, daß die meisten wichtigen Bestandteile nach wie vor aus Amerika und England importiert werden. Er plant deshalb, eine gerichtliche Klage wegen Verbreitung falscher Nachrichten zu erheben und dabei die eidliche Vernehmung des Generaldirektors Heine und von Angestellten des Köl­ner Ford-Betriebes zu beantragen, um gerichtlich festzu­stellen, wie die Dinge in Wirklichkeit liegen.

Schon 503 Todesopfer!

Paris, 18. Juni. Eine dritte Liste mit Hamen der Opfer des Unterganges desSt. Philbert" umfaßt 38 Namen. Die bisher veröffentlichten beiden Listen brachten 4k5 Namen so daß die Zahl der Opfer nunmehr mit 503 Namen ab- schließt.

Am Strande bei St. Nazaire werden ständig allerlei Gegenstände, die den Opfern der Katastrophe gehörten, an­getrieben, so Damenhandtaschen, Kragen, Schuhe, Kinder- wagen und anderes. Die Baggerarbeiten werden ausgenom­men, um die genaue Lage des Schiffswracks festzustellen und die Fahrrinne wieder frei zu machen. In dem Rumpf des untergegangenen Schiffes sollen sich noch die Leichen von etwa 200 Personen befinden.

Rektor erschießt sich

Greifswmd, 18. Juni.

Der Rektor der hiesigen Mädchen-Sportschule, F i n - zenhagen, hat sich im Walde erschossen. Er hinterlaßt Frau und drei unmündige Kinder im Alter von 5, 12 und 15 Jahren. Das Motiv der Tat ist noch nicht geklärt.

Aus der Heimat.

Päckchen mit verderblichem Inhalt. Die Post klagt darüber, daß jetzt häufig Päckchen mit Gegenständen auf­geliefert werden, die unter dem Einfluß der Wärme leicht verderben oder Flüssigkeiten absetzen, wodurch andere Sendungen beschmutzt werden. Für die Absender können daraus Weiterungen und Ersatzverbindlichkeiten entstehen. Die Post ist auch berechtigt, derartige Sendungen auszu- schließen. Es empfiehlt sich daher, solche Gegenstände, wie Früchte, Beeren, Butter und andere leicht schmelzende Fette, in der heißen Jahreszeit in Päckchen nicht zu versen­den. Auch zu anderer Zeit ist es ratsam, eine Verpackung anzuwenden, bei der der Inhalt so gesichert ist, daß eine Beschädigung anderer Sendungen nicht vorkommen kann.

Schützt die Eidechsen. Sonnige Abhänge, Steinhalden, sandige Raine, Wurzelstöcke, Waldblößen auch Hecken und Zäune sind die Aufenthaltsorte unserer so nützlichen ein­heimischen Eidechsen. Sich sonnend liegen die flinken Tier­chen auf der Lauer und spähen nach Beute. Vor ihren um­sichtigen klugen Augen ist die Mücke im Flug nicht sicher. Der Falter am Blumenkelch fällt ihrer Gewandtheit zum Opfer. Auch Regenwürmer, Spinnen, Larven, Käfer, Grillen und Heuschrecken bilden ihre Nahrung. Darum schützt die Eidechsen. Sie vertilgen als Feld-, Wald- und Wiesenpolizei viele Schädlinge. Deutschlands schönste Ei­dechse ist die prächtig grüngefärbte Smaragdeidechse. Andere Eidechsenarten unserer Heimat sind die Zahn-, die Berg-, und die Mauereidechse. Mit den Eidechsen verwandt ist die Blindschleiche, ein harmloses ebenfalls sehr nützliches schlangenähnliches Tierchen, das in Wiesen und lichten Buchenbeständen nach Nacktschnecken und Regenwürmern jagt.

Hersfeld. Mit der kommisarischen Verwaltung der V e t e r i n ä r r a t st e l l e des Kreises Hersfeld vurde Tierarzt Dr. Freese von der Tierärztlichen ochschule in Hannover beauftragt.

Hersfeld. (Haupt Übung der Freiw. Feuerwehr). Gestern Abend fand die erste Haupt­übung der Freiwilligen Feuerwehr statt, der auch wieder einige Ehrenmitglieder beiwohnten. Nach Marsch­übungen ohne Gerät, schlössen sich solche mit den Ge­räten an. Hierauf wurden durch die einzelnen Züge Schuläbungen vorgeführt, denen sich dann noch Uebungen an der für den Verbandstag ausgestellten großen Bretter­wand durch Mitglieder des Alarmzuges anschlossen. Nach beendeter Uebung rückte die Wehr unter Vorantritt ihrer Kapelle nach der Turnhalle ab, wo die Hauptver­sammlung stattfand. Branddirektor Schüßler eröffnete dieselbe mit kurzen Worten der Begrüßung und gibt seiner Freude über den guten Verlauf der Uebung Aus­druck. Aus dem dann folgenden Jahresbericht war zu ersehen, daß wir von größeren Bränden im vergangenen Jahre verschont geblieben sind. Der Alarmzug ist ver­schiedene Mal zur Hilfeleistung bei Bränden nach aus­wärts gerufen worden. Anschließend kommt Brand­direktor Schüßler auf das im nächsten Monat statt- findende Verbandsfest zu sprechen, und bittet um all­seitige Unterstützung, damit die Feuerwehr bei demselben gut abschneide. Es liegen schon eine große Anzahl von Anmeldungen zu demselben vor, sodaß mit einem starken Besuch zu rechnen ist. Der Kassenbericht, welcher mit einem Bestand von 473,76 Mk. abschließt, wird durch Feuerwehrseldwebel Langheld erstattet. Für 25* jährige Tätigkeit als Feldwebel der Feuerwehr wird dann Feuerwehrseldwebel Langheld durch Branddirektor Schüßler ein vom Kommando gestiftetes Ehrenbeil und eine Ehrenurkunde mit Worten der Anerkennung über­reicht. Ein kräftigesGut Wehr'- beschließt seine Ausführungen. Feldwebel Langheld dankt in kurzen Worten für die ihm erwiesene Ehrung. Bei flott ge­spielten Weisen der Kapelle blieben die Kameraden dann noch einige Zeit zusammen.

Hersfeld. (Wie wird das Wetter?) In das überhitzte Mitteleuropa dringt von Westen her unter Druckanstieg kühlere Lust vor, die im Laufe des Mitt­woch Abend den Rhein in östlicher Richtung über­schreiten wird. Dabei kommt es zum Auftreten ge­wittriger Störungen, denen am Donnerstag noch einige schauerartige Niederschläge folgen dürften. Im allge­meinen kann jedoch bald wieder mit Beruhigung der Witterung, erneuter Aufheiterung und später auch neuer Wärmezunahme gerechnet werden. Vorhersage bis Freitag Abend: Zunächst wieder vielfach ausgeheitert, neue Wärmezunahme, später erneute Neigung 31t ge­wittrigen Niederschlägen.

Wüstensachsen. Auf der Wasserkuppe trifft man - bereits Vorbereitungen für den diesjährigen Rhönsegel- flugwettbewerb. Es sind verschied ne Segelfliegeigruppen 1 jetzt schon tätig. Anfänger und For! geschrittene führen | kurze Gleit- und längere Segelstüge aus. An ver­schiedenen Hallen und Schuppen werden Erwetterungs- arbeiten vorgenommen. Hunderte von Schaulustigen besuchen täglich die windumtoste Kuppe.

Kaltennordheim. Um die Mitternachtsstunde brach in der Braunschen Mühle in Kaltensundheim ein schweres Schadenfeuer aus, das insofern besonders ge­fährlich war, als ein Nebergreifen aus die leicht gebauten Nachbarhäuser drohte. In stundenlanger Arbeit gelang es der Ortsmehr, den Brand auf seinen Herd zu be­schränken. Die Mühle ist ein Raub der Flammen ge­worden. Das Vieh und ein großer Teil des Mobiliars konnte gerettet werden. Der Besitzer erleidet einen empfindlichen Schaden, zumal er nur ungenügend ver­sichert ist.

Pvppenhausen. Bei einem schweren Unwetter, das über die Rhön niederging, hat der damit ver­bundene Hagelschlag großen Schaden angerichtet. Die Kornernte ist teilweise bis zu 90 Prozent vernichtet. Die Aecker weisen schwere Verwüstungen aus. Auch die Obstbäume haben schwer gelitten. An den Häusern wurden viele Fensterscheiben zertrümmert. Im Flieger- lager aus der Wasserkuppe wurden 70 Scheiben zer­schlagen.

Spandenberg. Ein Motorradfahrer aus Kalten-

bach bemerkte zu spät, daß die Schranken am Bahn- Übergang geschlossen waren. In voller Fahrt fuhr er auf die Schranken los, und nicht imstande, noch zu bremsen, sprang er kurz entschlossen von dem in voller Fahrt befindlichen Motorrad ab. Trotz des schweren Sturzes erlitt der Wagemutige weiter keine schweren Verletzungen. Das führerlose Motorrad raste noch einige Meter weiter und blieb dann schwerbeschädigt liegen.

Niederkaufungen. Einen schrecklichen Fund machte die Ehefrau des Einwohners Ludwig W. Auf dem Boden ihres Hauses stieß sie auf ihren Sohn, der in einer großen Blutlache lag. Er hatte sich aus bisher noch unaufgeklärten Gründen einen Schuß in die Lunge beigebracht. Seine Uebersührung in ein Kasseler Krankenhaus erfolgte gleich nach der Auffindung.

Vlotho. Einen Einwohner aus Valdorf der sich mit seinem Motorrad auf dem Wege nach Bonneberg befand, wurde von einem Gewitter überrascht. Plötzlich schlug der Blitz in das Motorrad ein. Der Fahrer wurde durch den Luftdruck vom Rade geschleudert und zog sich durch den Sturz an Kops und Beinen schwere Verletzungen zu. Auch das Motorrad wurde erheblich beschädigt.

Dermbach. In der Nähe des Friedrichsstein er­eignete sich gestern abend gegefi 6 Uhr ein bedauerlicher Unglücksfall. Ein aus Eisenach gebürtiger Kriegsinvalide war damit beschäftigt, dürre Aeste von den Bäumen zu schlagen. Dabei stürzte er aus ziemlicher Höhe von einem Baum herab. Drr Bedauernswerte brach sich bei dem Sturz das Genick und zog sich auch sonst noch schwere innere Verletzungen zu. Er wurde sofort in das hiesige Krankenhaus gebracht, wo er kurze Zeit da­rauf seinen schweren Verletzungen erlegen ist.

Frankfurt a. M. In der vorvergangenen Nacht öffnete ein Einbrecher mit Nachschlüsseln die Geschäfts­räume der Leipziger Krankenfürsorge in der Schiller­straße. Er durchwühlte sämtliche Behältnisse und steckte einen Geldbetrag von etwa 500 Mk.. den er in ver­schiedenen Schubladen zusammenholie. ein. Dann suchte er im Telephonverzeichnis die Anrusnummer des Ueber- fallkommandos, die er, um sie ja nicht zu vergessen auf das Telephon, den Schreibmaschinenkasten und an andere Behältnisse mit Kreide schrieb, und alarmierte, als er fix und fertig war, unter falschen Namen das Uebersallkommando. Als dieses eintraf, war der Ein­brecher selbstverständlich über alle Berge.

Stelen. Der hier in Stellung stehende Knecht L. Lenzing aus Udenhousen hatte auf einer an der Diemel gelegenen Wiese Heu wenden helfen. In der Pause verspürte er Lust zum Baden. Obwohl man ihn davon abgeraten haben soll, eilte er doch in Begleitung eines anderen Knechtes auf die benachbarte Viehweide und machte sich dort badefertig. Das Wasser war zunächst äußerst seicht, was ihn wahrscheinlich veranlaßte weiter- zuschreiten. Plötzlich versank er vor den Augen seines Begleiters, der am Ufer stand. Hilfe kam erst später durch den Lehrer Vesper-Hofgeismar. Kurz entschlossen sprang er ins Wasser und tauchte nach dem Mörper des Untergegangenen, doch war seine Mühe vergebens. Nach stundenlangem Suchen konnte die Leiche erst ge­borgen werden.

Obernkirchen b.Rinteln. BeimBau eines Brunnens in Bernsen geriet der Brunnenbauer Wilkening in Erstickungsgefahr. Auf seine Hilferufe eilten Leute herbei und ließen die Seilwinde in den etwa 15 Meter tiefen Brunnen hinab. Wilkening konnte sich noch rechtzeitig am Seil festmachen, aber als man ihn emporzog, -bemerkte man mit Schrecken, daß W. mit dem Kops nach unten wie leblos am Seil hing. Er hatte das Bewußtsein verloren und war von seinem Sitz gefallen. Nur dem Umstände, daß sich ein an der Winde befindlicher Haken an einem seiner festen Wafferstiefel festhakte, verdankt er sein Leben. Es gelang, ihn nach einiger Zeit wieder ins Bewußtsein zurückzurufen.

Holzen (Kr Holzminden). Ein etwa zehn Jahre alter Knabe spielte auf der Straße und versuchte, auf einen mit Steinen beladenen, in Fahrt befindlichen Wagen aufzuklettern. Dabei kam das Kind unter die Räder ynb wurde getötet.

Turnen und Sport

Die DT. zählt nach dem amtlichen Ergebnis der letzten Bestandeserhebung 1 617 849 Mitglieder. Dies bedeutet eine Zunahme von 7886 Mitgliedern, ein recht zufriedenstellendes Ergebnis.

Mindestens 6 Nationen nehmen an den englischen Leichtathletik-Meisterschaften am 3./4. Juli in Stamford teil; außer England, Italien, Ungarn, Holland, Oesterreich auch die Tschechoslowakei. Vielleicht kommen noch einige fran­zösische Leichtathleten, möglicherweise auch eine deutsche Ver­einsmannschaft dazu.

Auch Mitteldeutschlands Vertreter nehmen an dem Vier- Verbände-Kampf in Leipzig am kommenden Sonntag in der Leichtathletik teil. Brandenburg ist Favorit, dessen stärkster Gegner Westdeutschland.

Sehr großes Interesse macht sich für das ADAL.-Berg- rekordrennen am 26. Juli in Freiburg i. Br. geltend, so daß mit einer noch besseren Beteiligung als im Vorjahr gerechnet wird. Für jeden neuen Rekord ist ein Sonderpreis aus­gesetzt.

Deutschland wird von amerikanischen Segelfliegern be­sucht. Am 23. Juli treten sie ihre Reise in New Uork auf derEuropa" an und wollen dann drei Wochen lang an ver­schiedenen Segelflugplätzen theoretisch und praktisch die deutsche Segelflugtechnik kennenlernen.

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