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Abänderung der Notverordnung?

Ueberall Widerstände gegen die neuen Maßnahmen.

Berlin, 10. Juni.

Von den verschiedensten Seiten in Politik und Inter­essenvertretungen wird in zunehmendem Maße Kritik an den einzelnen Bestimmungen der neuen Notverordnung ge­übt. Verschiedentlich wird erwartet, daß dieser Widerstand den Reichskanzler veranlassen werde, in Abänderungen der Notverordnung einzuwilligen. Dieser Auffassung wird zu- ständigerseits entgegengetreten mit dem Hinweis, daß die Aenderungswünsche so verschiedener Art seien, daß gar keine

" .......e, sie auf einen Nenner zu bringen. Wollte

Möglichkeit besteh her Kanzler dies«

en Aenderungswünschen nachgehen, wäre

Grenze und Ausmaß solcher Abänderungsmaßnahmen über­haupt nicht zu übersehen. Der Kanzler soll deshalb gewillt sein, es bei den Bestimmungen der Notverordnung zu lassen, wie sie soeben bekanntgegeben worden sind. Dabei ergebe sich von selbst die Möglichkeit, die viel kritisierte Krisenstelker nur so lange zu erheben, wie es unbedingt notwendig sei. 3m übrigen verweist man auf einen gewissen Zusammen­hang zwischen Notverordnung und Tributrevisionsbemühun- gen. Die deutschen Minister hätten in London auf die außerordentlich schweren Lasten Hinweisen können, die man dem deutschen Volke neuerdings auferlegen mußte; die Ak­tion zur Erleichterung der Tributlasten müßte stark beein­trächtigt werden, wenn man jetzt plötzlich diese Lasten wesentlich herabdrücken wollte.

An zuständiger Stelle wird auch erklärt, daß die Reichs- regierung es in ihrem Bemühen um Erleichterung der Tri- butlasten nicht bei ihrer Aktion in London belasten werde, sondern daß sie mit ganz bestimmten Vorschlägen und Forde­rungen an die Gläubigermächte herantreten würde. Die hierzu notwendigen Vorbereitungen dürften etwa drei Wochen in Anspruch nehmen, so daß Ende dieses oder An­fang nächsten Monats entscheioende Schritte unternommen würden. Auf jeden Fall versucht die Reichsregierung, die' Einberufung des Reichstages vor kommendem Herbst zu ver­hindern, weil eine parlamentarische Aktion die diplomatische außerordentlich beeinträchtigen, wenn «icht Überhaupt in Frage stellen müßte.

Neuorientierung in Amerikas Außenpolitik?

Washington, 10. Juni.

In der Bestätigung der verschiedenen Anzeichen der letz­ten Tage, daß sich eine Neuorientierung der amerikanischen Außenpolitik bezüglich der internationalen Schuld enfrage und der Liquidierung des Weltkrieges vorzubereiten scheint, be­haupten außenpolitische Korrespondenten, daß hier der

Entwurf eines Planes ausgearbeitet werde, durch den die Weltdepression gemildert werden könnte, und zwar offenbar mittels gleichzeitiger Herabsetzung der Rüstungen, Reparationen und alliierten Kriegsschulden. Eine amtliche Bestätigung ist aber vorläufig nicht zu erwar­ten, da Präsident H o o v e r noch keine festen Entschlüsse ge­faßt hat, sondern die Ergebnisse von Stimsons Europareise und die dadurch erhoffte Einwirkung auf den Kongreß und die öffentliche Meinung abwarten will. Hoover hoffe, daß die deutsche Regierung bis dahin keinen formellen Schritt tun werde, der, so lange nicht die Vereinigten Staaten auf die oben erwähnte Umstellung und Verknüpfung der drei Punkte hinreichend vorbereitet seien, die hier im Bild.ungs- prozeß begriffene internationale Hilfsaktion erheblich erschwe­ren, wenn nicht stören müri

rauzösischen Finanzverhandlungen

Madrid, 10. Juni.

Der Finanzminister erklärte, daß Verhandlungen mit Frankreich zum Abschluß eines Finanzvertrages eingeleitet werden sollen. Der Vertrag solle die gleichen Eigenschaften wie derjenige des Jahres 1918 haben. Der Gouverneur der Bank von Spanien werde sich als Delegierter der spanischen Regierung nach Paris begeben, um mit der französischen Re­gierung zu verhandeln. Er wird von einem Repräsentanten der spanischen Privatbanken, wahrscheinlich dem Direktor der Bank von Bilbao, begleitet.

Eownlfilit by Martin,F^urhtwanger, Halle (Saale) 1931, [9

Peter hatte sich verbeugt.

„Gnädiges Fräulein, Sie haben rechr Ich brauche mich also nicht erst vorzustellen."

Dann winkte er Fred.

„Hier, gnädiges Fräulein, Schönfels."

Ein sprechender Blick aus Prinzen. Peter war doch ein

mein Freund . . . Fred

Bergens Augen traf den raffinierter Bursche. Wie

schnell er mit seinen Schwindeleien bei der Hand war! Na meinetwegen, ich werde alles ruhig mitmachen. Hier würde weiter nichts herauskommen.

Sidonie gab dem Prinzen lächelnd die Visitenkarte zurück. Peter hielt die kleine Hand fest und führte sie an die Lippen. Er bog" sich zu dem Mädchen nieder und fragte halblaut:

„Gnädiges Fräulein, dürfte ich mir erlauben, Sie zu einem Glas Wein einzuladen? Wir haben doch nun auf so merkwürdige Weise Bekanntschaft gemacht. Und hier kann man sich so schlecht unterhalten. Oder liegt Ihnen sehr viel daran, sich das Programm weiter anzusehen?"

Ein beklemmendes und zugleich beglückendes Gefühl war über Sidonie gekommen. Das alles hier benahm ihr fast den Atem. Jetzt — jetzt war es da — das heißersehnte Erlebnis.«»Was sollte sie nur tun? Sollte sie hierbleiben? Sollte sie die Einladung des schonen Malers annehmcn?

Oh, mein Gott, sie mußte ja ins Hotel zurück — es war schon neun Uhr. Schimmelchen würde verzweifeln. Aber jetzt nach Hause? Jetzt, wo es anfing, spannend zu werden? Dieser Maler gefiel ihr außerordentlich. So, genau so hatte sie sich in ihren Wünschen den Mann vor­gestellt, den sie lieben würde.

Deutscher Beamtenbund fordert Reichstagseinberufung

Berlin, 10. Juni.

Die Bundesleitung des Deutschen-Beamtenbundes, die Organisation, die mehr als eine Million deutscher Beamten umfaßt, hat sich am Dienstag unter protestierendem Hinweis gegen die neue Notverordnung auf die baldige Einberufung des Reichstages ausgesprochen.

Sturm gegen die Nstuerirduuug

Vertreter der Behördenangestellten beim Reichsfinanz­minister.

Berlin,-10. Juni,

In einer Besprechung mit dem Reichsfinanzministel trugen Ddrtreter der Organisationen der Behördenangestell­ten ihre Bedenken gegen die Auswirkungen der zweiten Gehaltskürzungsverordnung auf diese Angestellten vor.

Sie forderten eine Abänderung der Notverordnung dahin, daß auch die Behördenangestellten statt der Gehalts­kürzung der Krifensteuer unterworfen werden sollten, falls eine neue Belastung dieser Angestellten auf keine Weise ver­mieden werden könne. Gleichzeitig wurde von den Organi­sationen die alsbaldige Herabsetzung der wöchentlichen Ar­beitszeit bei den Reichsverwaltungen auf 48 Stunden als unumgänglich notwendig bezeichnet.

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Die Arbeftsmurktlme im Reich

Berlin, 10. Juni.

Nach dem Bericht der Reichsanstalt für die Zeit vom 16. bis 31. Mai 1931 war die Entwicklung des Beschäf­tigungsgrades-in der zweiten Hälfte des Monats Mai nicht ungünstig. Die Zahl der bei den Arbeitsämtern gemeldeten Arbeitslosen hat um rund 144 000 abgenommen; am 31. Mai belies sie sich auf rund 4 067 000. In der Arbeits­losenversicherung wurden am letzten Stichtage — nach einem Rückgang um rund 134 000 — rund 1 579 000 Hauptunter­stützungsempfänger gezählt. Die Belastung der Krisenfür- sorge hat sich weiter, und zwar um etwa 15 000, auf rund 929 000 Hauptunterstützungsempfänger erhöht.

Zwei Milliarden Desizit

Sorgen des französischen Budgets.

Paris, 10. Juni.

Die Kammer trat in die Beratung der Nachtragskre­dite für das Rechnungsjahr 1930'31 ein. Aus den Aus­führungen des Generalberichterstatters Lamoureux ergibt sich, daß das Rechnungsjahr, obwohl der Budgetvoranfchkag einen Einnahmeüberschuß von über einer Milliarde vor-' gesehen hatte, mit einem Fehlbeträge von 2062 Millionen abgeschlossen hat. Niemals, erklärte Lamoureux, sei ein so gewaltiges Defizit zu verzeichnen gewesen. Hieran seien zum Teil unvorhergesehene Ausgaben, zum Teil Verschwen­dung und falsche Berechnung schuld. Zum Beispiel hätten die Börsenoperationen nur 175 Millonen ergeben, anstatt der vorgesehenen 540 Millionen, und die Umsatzsteuer sei mit 483 Millionen hinter dem Boranschlag zurückgeblieben.

78000 Ätr „verWeudert^

en in Dämberg^ ist durch ihren früheren Lei­ter Dr. Dittmann durch Verschleuderung von Genossenschafts­geldern an den Rand des Ruins gebracht worden. In einer von etwa 1500 Personen besuchten, sehr erregt ver­laufenen außerordentlichen Generalversammlung wurde be­schlossen, den Schaden anteilmäßig zu decken, und nach er- folgter Sanierung die Genossenschaft aufzulösen. Gleich­zeitig wurde an das Bayerische Justizministerium die Bitte gerichtet, das gerichtliche Verfahren wegen Unterschlagung gegen Dr. Dittmann, der nach den bisherigen Feststellungen die Genossenschaft um mindestens 78 000 Mark geschädigt habe, zu beschleunigen. Dr. Dittmann war in Bamberg eine hochangesehene Persönlichkeit und war u. a. früher Direktor des Christlichen Oberfränkischen Bauernvereins.

seeas«

^Dieser Maler war so ganz anoers als sie Männer, die sie bisher kennengelernt hatte. Ach, die waren alle lang­weilig gewesen und unerträglich. Aber dem hier, dem mußte man gut sein, vom ersten Augenblick an. Wie herz­lich seine Worte geklungen hatten, wie bittend er ihr in die Augen sah... Das Herz klopfte ihr, das Blut jagte heiß durch den Körper Ein Singen und Klingen war in ihr... Sie sah dem Manne ins Gesicht.

„Ich muß ja — ich muß ja nach Hause."

„Wo wohnen Sie, gnädiges Fräulein?"

Sidonie biß sich auf die Lippen. Ja so, was sollte sie nun sagen? Sie konnte unmöglich die Wahrheit sagen, daß sie eine Prinzessin war, die ihrer Gardedame durch- gegangen war.'Nein, nein! Aber was sagte sie nur?

Als sie nicht antwortete, sagte der Prinz:

„Gnädiges Fräulein, Sie wollen nach Hause, jetzt schon?"

„Ja, ja, ich muß..."

Hastig stand Sidonie auf unh blickte ratlos umher.

„Ich will nicht nach Hause ---aber ich muß — ins Hotel", stammelte sie verwirkt.

„Hotel? Und müssen? Ich verstehe das alles nicht."

„Ich darf nicht so lange ausbleiben. Ich muß ins Hotel zurück. Ich hätte ohnehin nicht bis zum Schluß der Vorstellung bleiben können."

„Oh, gnädiges Fräulein, Sie sind wohl irgendwie in einem Hotel beschäftigt?"

„Ja, ganz richtig. Ich bin bei einer Gräfin angestellt, als Gesellschafterin, und ich darf nie so lange ausbleiben."

Der Uebermut hatte Prinzessin Sidonie von neuem erfaßt. Oh, das war herrlich, diese Idee mit der Gesell­schafterin — das war ein ausgezeichneter Einfall.

„Aber so genau wird es Ihre Herrin doch nicht nehmen. Ich meine, auf ein halbes Stündchen wird es schon nicht ankommen. Und wenn Ihre Frau Gräfin auch schon ein bißchen zankt, den Kopf wird es nicht gleich kosten."

Eigentlich hatte der Maler recht. Ob sie nun jeyt kam oder eine Stunde später, das blieb sich schließlich gleich.

Für deutjch-amerilanWe Freundschaft

Reue Stiftung gelegentlich der Heidelberger Universitäts- einweihung.

Heidelberg, 10. Juni. In Gegenwart des ehemaligen amerikanischen Botschafters in Berlin, Dr. Schurman, fand am Dienstag die Einweihung des Neubaues des Hei-i delberger Universitätsgebäudes statt. Im Verlaufe der Ein-j weihungsfeier teilte der badifche Staatspräsident Wittemann* mit, daß die badifche Staatsregierung dem früheren ameri­kanischen Botschafter in Berlin, Dr. Schurman in Aner­kennung seiner Verdienste um das Zustandekommen des neuen Heidelberger Universitätsgebäudes die höchste Aus­zeichnung des badischen Staates,' die bad i s ch e Staats- pla kette, verliehen habe. Bei der Überreichung der Auszeichnung hob er unter anderem hervor, daß Dr. Schur- man seit seiner Studentenzeit treue Anhänglichkeit an Heidel­berg und Deutschland gehalten habe.

In mehrjähriger amtlicher Tätigkeit als Botschafter der Vereinigten Staaten habe er sich bemüht, die freundschaft­lichen Beziehungen zwischen beiden Ländern wieder anzu- bahnen und innig zu gestalten. In deutscher Rot sei Schur- man ein treuer Freund Deutschlands gewesen.

In feiner Erwiderung ging Botschafter Dr. Schur- m a n auf die Schaffung der neuen Universität ein und hob hervor, daß die letzten 100 000 Dollar der eine halbe Million Dollar betragenden Stiftungssumme von drei hochherzigen amerikanischen Bürgern gegeben, worden seien, die bis jetzt die Nennung ihrer Namen verboten hatten. Heute könne er bekanntgeben, daß es sich um drei Amerikaner deutscher Her­kunft, nämlich um Ferdinand Thun, Henry Jantzeo' und Gustav Oberländer, handele.

Herr Oberländer, der der Feier beiwohne, habe zudem noch einen Fonds von 1 Million Dollar gestiftet, um füh­rende Amerikaner aus allen Kreisen instand zu sehen, auf ein Jahr oder länger nach Deutschland zu kommen. Der Stifter habe dabei bestimmt, daß diese Summe innerhalb einer einzigen Generation ausgegeben werden solle. Ober­länder sei der Ansicht, daß die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Rationen nach Ablauf dieser Frist auf einer natürlichen Basis beruhen werden, und daß dann keine künstliche Hilfe mehr erforderlich sei.

Die Weireolrage

Prag, 9. Juni.

Der 15. Internationale Landwirtschaftliche Kongreß empfiehlt in einer Entschließung in der Frage der Sicherung rentabler Getreidepreise den zuständigen Faktoren, daß in den in Genf, Paris und London ausgenommen Diskussionen über die Schaffung einer allgemeinen Verkaufsorganisation für den Weltgetreidehandel forkgefahren wird; 2., daß die europäischen- Länder, die Getreide.einführen, alles daran setzen, um zu einem Uebereinkommen mit den Ausfuhrlän­dern zu gelangen, und zwar mit Hilfe besonderer Erleichte­rungen, 3. B. durch das Präferenzsystem, und daß der von den europäischen Einfuhrstaaten für Getreide und andere landwirtschaftliche Produkte eingeführte Schutz nur in dem Maße herabgemindert werde, in dem die Exportstackten mit Hilfe einer entsprechenden Organisation Maßnahmen treffen, daß der Welthandel sich bei rentablen Preisen vollzieht. Die nächste Tagung soll im Jghre 1933 in Budapest stattfinden.

rkgUsches Unterseeboot gesunken

London, 10. Juni.

Wie die Admiralität mitteilt, ist das Unterseeboot „Po­seidon" in der Rähe von Weihaiwei (Ehina) nach einem Zu­sammenstoß mit einem Handelsschiff gesunken. Drei an der Unfallstelle eingekroffene Kriegsschiffe haben fünf Offiziere und 26 Matrosen gerettet. 18 Matrosen werden noch ver­mißt.

Das gesunkene Unterseeboot war im Jahre 1929 erbaut; es war 85 Meter lang und mit einem 10-Zentimeter-Geschütz und mit acht Torpedorohren ausgerüstet.

KeeMamMEsa

Eine furchtbare Strafpredigt würde es auf alle Fälle setzen.

„Ich nehme Ihre Einladung an. Aber nur auf ein halbes Stündchen, dann muß ich schleunigst nach Hause." „Oh, ich danke Ihnen, gnädiges Fräulein."

Feurig küßte der Maler ihre Hand. Sidonies Gesicht wurde von einer jähen Nöte überzogen.

Dann verließen die drei die Loge, ©theilte ging zwischen den beiden Herren dem Theaterausgang zu. Sie konnte eigentlich noch gar nicht richtig begreifen, was da vor sich ging. Sie, Prinzessin Sidonie von Waillerstein, ging da mitten zwischen zwei unbekannten Herren, ohne irgendeine Garde, in der Nacht, in einer fremden Stadt. Wenn das jemand in Waillerstein wüßte! Wenn Schim- MKichen sie so sehen würde! *

Aber es war zu schön! Sidonie kam sich wie eine Mürchenprinzessin vor, oder wie die kleine Gesellschafterin, als die sie sich ausgegeben hatte. Jb, das war das Beste. Sie. würde ihre Rolle gut durchführen, als Gesell- schaftsfräulein der hochgeborenen Gräfin, das gerade seinen freien Tag hatte! Himmlisch! Wie schade, daß das nicht Wirklichkeit war, das mit dem Gesellschaftsfräulein!

Bald saßen sie in dem kleinen, reizenden Wein­restaurant, an einem versteckten, blumengeschmückten Tisch, in bequemen Armsesseln.

Man unterhielt sich angeregt, und die beiden erfahrenen Männer hatten es bald heraus, daß sie es hier mit einem frischen und unverdorbenen Menschenkind zu tun hatten.

Dieses kleine Gesellschaftsfräulein plauderte drauflos, mit einer entzückenden Naivität und mit viel Tempera­ment in ihren schönen Augen saß der Schalk, wenn sie den Freunden zutrank.

Die beiden jungen Männer waren entzückt von ihrer neuen Freundin. Zumal Prinz Peter ließ keinen Blick von dem süßen Geschöpf, das ihn gänzlich gefangen genommen oatte. Sein leicht entzündbares Herz bräunte lichterloh. Wiederholt hatte er ihre kleine Hand inbrünstig an die Lippen gezogen, immer näher rückte er an das Mädchen

heran.

(»ortkM>ua solar)