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Keine sranMche KWenspionage?

Eine Erklärung des französischen Luflminislers.

Berlin, 6. Juni.

Auf den deutschen Schritt in Paris wegen der Ueber- sliegung der deutschen Nordseeküstenbefestigungen durch d(ei französische Kriegsflieger ist jetzt eine Erklärung durch das französische Luftministerium erfolgt, in der es heißt: Das Geschwader, das die Nordseeinseln überflogen hat, bestand aus Flugzeugen, die sich in Stockholm auf der Ausstellung befunden hatten und nach einem Besuch in Kopenhagen nach 'Paris zurückflogen. Bei dem Flug über das Meer geriet das Geschwader in schlechtes Wetter und näherte sich einer eventuellen Landungsstelle, um wenn es nötig werden sollte Hilfe zu erbitten. Unterdessen hatten die Piloten aber ihren Standort wiederaufnehmen können, und als sie merkten, daß sie sich gegenüber der deutschen Küste be­fanden, entfernten sie sich.' Was die früheren Zwischenfälle betrifft, so hat der Luftminister strenge Sanktionen gegen ihre Urheber verfügt. Für die Zukunft sind sehr genaue Bestimmungen getroffen worden, um neue Ereignisse dieser Art zu verhindern. So haben die Flugabteilungen des Zentrums den Auftrag, ihre Flüge nicht in östlicher Richtung zu unternehmen. Die Flugabteilungen, die im Osten statio­niert sind, sollen sich der deutschen Grenze nicht zu sehr nähern, und sie sollen, wenn sie bei einem Flug in schlechtes Wetter geraten, immer die Richtung nach Westen nehmen.

Der Luftminister bedauert die Zwischenfälle, die sich er­eignet haben, glaubt aber, daß es im allgemeinen Inter­esse liege, derartige durch die Witterung verursachten Zwi­schenfälle nicht übermäßig aufzubaufchen.

Diese Erklärung ist dem Vertreter eines deutschen Blat­tes gegeben worden, das sich von vornherein bemüht hatte, die Angelegenheit als weniger bedeutungsvoll hinzustellen. Sie hat also nicht die Bedeutung einer amtlichen Entschul­digung. Diese wird man erst abwarten müssen, um fest­stellen zu können, wie weit f ') das offizielle Frankreich den privaten Erklärungen des fr äfischen Luftministers anschließt..

Die belgische Regierung gebildet

Brüssel, 6. Juni.

Die Regierung ist wie folgt gebildet: Ministerpräsident- schaft u d Inneres: Renkin, Auswärtiges: Hymans, Justiz: Coca, Finanzen: Heulart, Industrie, Arbeit und Soziale Fürsorge: Heyman, Kolonien: Crockaerk, Oeffentliche Arbei­ten: van Laenegem, Post und Telegraf: Bevesse, Krieg: Dens, Unterricht: Pekitjean, Landwirtschaft: van Dievoelt, Verkehr: van Jeacker.

So. X in Motel gelandet

Neuyork, 6. Juni.

Wie Associated preß aus Ratal meldet, ist das Flug- schiffDo. X gegen 6 Uhr dort eingetroffen.

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Ungefüllter Polnischer Wahlterror 30 Zloty Geldstrafe für Golasfowitz!

Z ... ....................Sohrau (Ostoberschlesien), 6. Juni.

Der entsetzliche Wahlterror des polnischen Aufstän- dischen-Verbandes in Golasfowitz stand am Freitag vor dem Sohrauer Gericht zur Aburteilung. Insgesamt waren 26 Aufständische angeklagt, die am Tage vor den Wahlen zum Schlesischen Sejm von Sohrau nach Golasfowitz gekommen waren und den ganzen Ort systematisch terrorisiert hatten.

Es ist schon bezeichnend, daß der Staatsanwalt das Offi- zialverfahren abgelehnt halte, weil angeblich kein Landfrie- densbruch und somit kein Grund zu einem öffentlichen Straf­verfahren vorgelegen habe. Der Verbandlung vor dem Soh­rauer Bezirksgericht lag daher lediglich die privatklage von fünf durch die Aufständischen terrorisierten Golassowitzer deutschen Winderheitsangehörigen zugrunde.

Die Privatklage zweier von ihnen wurde vom Gericht niedergeschlagen, und zwar die der Lehrerin Fuchs, die von den Aufständischen gezwungen worden war, sie in dem Go­lassowitzer evangelischen Gemeindehaus umherzuführen, wo­bei sie eine Durchsuchung des Gebäudes nach deutschem Wahlmaterial Vornahmen und. die Klage des Lehrers Ner- bas, der von den Aufständischen tätlich beleidigt worden war. Zur Behandlung vor dem' Einzelrichter stand lediglich die Klage des. Landwirts Mlynek, den die Aufständischen zum Niederknien und zum Schwören gezwungen hatten, für den polnischen Regierungsblock zu stimmen, des Gemeindehaus- verwalters Watzlawik, in dessen Wohnung die Aufständischen eingedrungen waren, um ihn zu verprügeln und des Orga­nisten Bigalke, der von den Aufständischen verfolgt und miß­handelt wurde.

Die Angeklagten leugneten zum gröhlen Teil, an dem fraglichen Tage in Golasfowitz gewesen zu sein. Das Gericht verurteilte die Angeklagten pacyla und Foltys wegen Be­drohung zu je dreißig Zloty Geldstrafe oder dreißig Tagen Gefängnis und zur Tragung des auf sie entfallenden Teils der Gerichtskosten, während die übrigen Kosten den Prival- klägern auferlegt wurden. Von beiden Seiten wurde gegen das Urteil Berufung eingelegt.

Einegefährliche" Entente

Paris, 6. Juni.

Nach Finanzminister Flandin antwortete in der gestri­gen Kammersitzung der Unterstaatssekretär bei der Minister- präsidentschaft, Francois Poncets, auf die beiden Inter­pellanten. Er beschäftigte sich insbesondere mit dem sage« nnanten konstruktiven Plan, der in dem in Genf überreichten französischen Memorandum zu erblicken sei. Frankreich, sagte er, trete nicht für Kartelle, sondern für Ententen ein. Die Methode regionaler Ententen nach Art des An­schlusses Oesterreichs an Deutschland sei aber eine gefährliche und in sich schlechte Entente. Gewiß werde man an die geldlichen Hilfsquellen Frankreichs appellieren. In­sofern sei die Stellung Frankreichs eine sehr gute.

Reichspräsident in Urlaub

Berlin, 6. Juni.

Reichspräsident v. H i n d e n b u r g hat gestern abend mit einem fahrplanmäßigen D-Zuge Berlin verlassen und sich nach seinem Besitz Neu deck (Westpreußen) begeben, wo er einen mehrwöchigen Aufenthalt zu verbringen beabsichtigt,'

Aus der Heimat.

Hersfeld. (Wie wird das Wetter?) Unser Bezirk liegt immer noch am Südrande eines sich über die Nordsee nach dem Balkan zu erstreckenden Hochaus­läufers. Da derselbe sich mehr nach Norden zu ver­lagern scheint, kommt unser Bezirk' zunächst in den Bereich sehr gleichförmiger Luftdruckverteilung, die jedoch mehr und mehr zur Ausbildung einer sich west- ostwärts über den Kontinent erstreckenden Tiefdruckrinne führt. Demgemäß kann zunächst mit dem Auftreten örtlicher Gewitterbildungen, später mit verbreiteteren gewittrigen S örungen. gerechnet werden, ohne daß sich jedoch voraussichtlich eine ausgesprochene Schlechtwetter­periode einftellt. Vorhersage bis Sonntag Abend': Meist wolkig und etwas kühler, gewittrige Niederschläge.

Hersfeld. Eine größere Anzahl Vertreter der Frankfurter Presse werden heute und morgen hier erwartet. Bei dieser Gelegenheit sollen das Kurbad und die sonstigen Sehenswürdigkeiten unserer Stadt besichtigt werden.

Hersfeld. Vom 11.13. Juli findet bekanntlich in Hersseld der 2 5. Verbandstag d e s Kur- hessischen Feuerwehr-Verbandes statt, zu welchem die Vorbereitungen in vollem Gange sind. Zu dieser Veranstaltung ist etwa folgendes Programm vorgesehen. Am Sonnabend Vormittag hält der Zentral- vorstand des Verbandes eine Sitzung ab. Nachmittags findet die Eröffnung der Feuerwehrausstellung statt, die in der städtischen Viehhalle und dem angrenzenden Gelände Platz findet und zu der schon eine große Anzahl von Anmeldungen vorliegt. Im Laufe des Nachmittags ist dann die Abgeordneten-Versammlung des Verbandes in der Neuen Turnhalle. Gegen abend ist eine Schul- Übung der Hersfelder Feuerwehr auf dem Marktplatz vorgesehen, zu der schon seit einigen Tagen eine hohe Bretterwand auf dem Marktplatz aufgestellt ist, an der Steigerübungen vorgeführt werden.' Abends findet in der Turnhalle ein Begrüßungsabend statt, der mit der mit der Feier des 70jährigen Bestehens der Hersfelder Freiw Feuerwehr verbunden wird. Nach dem Gottesdienst am Sonntag morgen ist eine größere Angriffsübung unserer Feuerwehr vorgesehen. Die Feuerwehren aus dem Kreise werden daran anschließend Schulübnngen auf dem Marktplatz ausführen. Im Laufe des Vor­mittags wird die Abgeordneten-Versammlung des Feuerwehr-Kreisverbandes Hersfeld abgehalten werden. Nach dem Festzug, der sich am Nachmittag durch die Straßen unserer Stadt bewegen wird und in dem mehrere Musikkapellen marschieren werden, ist auf dem Festplatz bei der Turnhalle großes Volksfest mit Konzert, Tanz und Volksbelustigung vorgesehen. Am Montag sollen die Teilnehmer der Tagung die Sehenswürdigkeiten unserer Stadt besichtigen und am Nachmittag ist wieder Konzert auf dem Festplatz geplant. Da zu dem Ver­bandsfest heute schon Anmeldungen in großer Zahl vorliegen, kann mit einem starten Besuch desselben gerechnet werden. .

Kassel Unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Dr. Stadler fand in Marburg a. L. die Verwaltungs­ratssitzung des Verkehrsverbandes für Hessen und Waldeck statt. Der Verwaltungsrat stimmte dem Zu­sammenschluß des Heffisch-Waldeckischen Wander- und Gebirgsvereines als Arbeitsausschuß des Verkehrsoer- bandes unter Leitung be 5 Vorsitzenden des Knüllklubs, Amtsgerichtsrat Heußner-Hersfeld, zu. Des­gleichen wurde die Bildung eines Arbeitsausschusses für klimatologische Erforschung und Erschließung der Höhenluftkurorte und Bäder Hessen-Waldecks genehmigt; die Leitung dieses Arbeitsausschusses hat der Direktor des Hygienischen Institutes der Universität Marburg, Prof. Pfannenstiehl, übernommen. Die diesjährige Mitgliederversammlung wird am 2. Juli in Bad Sooden-Allendorf abgehalten.

Kassel Auf dem Braffelsberg konnten die Pferde eines Holzfuhrwerks den voll mit Holz beladenen Wagen nicht mehr halten, so daß derselbe den steilen Abhang hinabraste Dabei brach ein Vorderrad und der Wagen sauste mit großer Wucht gegen einen Baum und ging in Trümmer. Der Gespannführer, ein 2b jähriger junger Mann aus Nordhausen, erlitt einen Beckenbruch, Brüche des Ober- und Unterarmes und schwere Kopfverletzungen.

Bebra. Ein kleines Kind eines hiesigen Ein­wohners fiel in einem unbewachten Augenblick in die Jauchegrube. Nur dadurch, daß die Eltern das Fehlen des Kindes sofort bemerkten, konnte es vom Tode des Ertrinkens gerettet werden.

Dermbach (Rhön). In der Mühle des Schneide­müllers Dittmar in Glattbach brach aus ungeklärter Ursache Feuer aus. dem das ganze Anwesen zum Opfer fiel. Die Familie konnte nur mit Mühe durch das Fenster gerettet werden; auch gelang es, einen Teil der Einrichtung und das Großvieh in Sicherheit zu bringen. Dem Besitzer ist ein großer Schaden entstanden, da er ungenügend versichert war.

Gießen Gestern abend fuhr der Schnellastwagen der Firma Karl Dörr in Frankfurt a. M. nahe bei Lollar (Kreis Gießen) infolge Reifenschadens in voller Fahrt gegen einen Baum und stürzte sich überschlagend, in den Straßengraben. Das Lastauto wurde stark demoliert, die Ladung, bestehend aus Gemüse und Obst, flog auf die Straße und in die Felder und ging zum Teil verloren. Der Wagenführer und sein Beifahrer kamen mit leichteren Verletzungen davon. Doch mußte der Fahrer nach Gießen in die Klinik gebracht werden.

Schluchtern. In der Kreisgemeinde Weiperz schei-t man, wie eine jetzt stattgehabte polizeiliche Durchsuchung der Wohnungen verschiedener Ortsein­wohner ergab, seither das Wildern für einen erlaubten Sport gehalten zu haben. Außer zwei Maurern, die bereits seit längerer Zeit wilderten, waren eine ganze

Anzahl Personen, darunter der Sohn eines größeren Landwirtes, an dem schändlichen Gewerbe beteiligt und es ist als feststehend anzusehen, daß gewerbsmäßiges Wildern vorliegt. Die Haussuchungen haben umge- arbeitete Karabiner, Schrotgewehre, Armeepistolen mit Anschlagkolben und größere Mengen Munition zu Tage gefördert. Anklage wegen gewerbsmäßiger Wilddieberei ist bereits erhoben.

Frankfurt a. M. In der vergangenen Nacht be- fuhr ein Vertreter mit feinem Personenkraftwagen die Darmstädter Landstraße in Richtung Sachsenhäuser Warte. Kurz hinter der Endstation der Straßenbahn fuhr er gegen einen Baum. Durch den Zusammenprall brach das Steuerrad ab und die Steuerstange drang dem Vertreter in den Köper, sodaß der sofortige Tod herbeigeführt wurde. Eine im Wagen sitzende' Dame wurde leicht verletzt. Ueber deu eigentlichen Grund des Unfalls sind die Untersuchungen noch im Gange.

Kalteunordheim. Ein Landbewohner des Eisenacher Kreises, der sich durch den Bürgermeister seines Dorfes ungerecht behandelt fühlte, und diesen mehrfach auch tätlich beleidigt hatte, erhielt vom Amtsgericht Kalten- nordheim eine Gefängnisstrafe von drei Wochen zudiktiert. Dagegen legte er Berufung ein. Die Einsenacher Straf­kammer bestätigte jedoch das erstinstanzliche Urteil mit der Begründung, der Angeklagte habe den Bürgermeister einen Gauner genannt und ihm kräftig ins Gesicht ge­spuckt. Dies stellte eine Beleidigung dar, die nur mit Gefängnis gesühnt werden könne.

Neue 3uiommen|tö6t in Esse«

Essen, 6. Juni.

Die Polizei meldet: In der vergangenen Nacht hatten sich im Segeroth-Viertel wiederum größere Menschenmen­gen zusammengerottet. An der Ecke Mathias- und Joseph­straße war das Straßenpflaster einen Meter breit aufgeris- en. Die einschreitenden Poljzeibeamten wurden wiederum mit Steinen und aus den Häusern mit Schraubenmuttern beworfen. Außerdem wurde eine Reihe von Straßenlater­nen zertrümmert. 14 Personen wurden festgenommen, von Denen sechs dem Richter wegen Landfriedensbruch zugeführt werden.

Wieder ein Chauffeurübersall

Berlin, 6. Juli.

In der Umgebung der Ortschaft Buch an der Stettiner Bahn wurde in der Nacht ein Raubüberfall auf einen Ber­liner Kraftdroschkenführer namens Klemm verübt. Im Krankenhaus Pankow, wo er mit schweren Verletzungen darniedsrliegt, konnte er eine Schilderung des Ueberfalls geben. Er ist im nordöstlichen Stadtteil Weißensee gegen 2 Uhr nachts von drei Männern angerufen worden. Sie gaben kein genaues Ziel an, sondern beauftragten ihn, immer geradeaus zu fahren, bis die Chaussee Buch-Carow erreicht sei. Hier ließen sie halten und wollten das bisher geschlossene Verdeck geöffnet haben. Er stieg ab und knickte Die Haltestangen des Verdecks ein. In diesem Augenblick fielen die Männer über ihn her und schlugen auf ihn ein. bis er die Besinnung verlor. Sie plünderten ihn dann aus und ließen ihn hilflos auf der Chaussee liegen. Dort wurde er von einem Radfahrer gefunden.

Turnen und Sport

Die 10 000-kilometer-Fahrer der AvD. haben Budapest erreicht. Die großen Wagen hatten in der Gegend von Agram die Vorgaben aufgeholt und fuhren bereits mit den kleinen Wagen zusammen in Budapest ein. Jetzt geht die Fahrt über Wien nach Berlin.

Eine große Anzahl von Anmeldungen hat die Ziel- fahrt deutscher Kraftfahrer anläßlich der Enthüllung des Denkmals der deutschen Kraftfahrtruppen nach Potsdam gefunden. In Verbindung damit findet am 7. Juni ein Wiedersehenstag in der Kraftfahrkaserne Berlin-Lankwitz statt.

Volkswirtschaft

Berliner Effektenbörse.

An der Berliner Effektenbörse war das Geschäft am Freitag auf allen Marktgebieten äußerst klein, so daß schon geringe Um­sätze kleinere Schwankungen herbeiführten. Immerhin setzte die Börse offenbar unter dem Eindruck der internationalen Besserung in ziemlich freundlicher Haltung ein. Die Kurse zeigten zu der ersten Notierung keine wesentlichen Veränderungen. Dann gaben sie durchschnittlich um 12% nach, um diese Abschläge in der zweiten Börsenstunde wieder auszugleichen. Am Elektromarkt lagen Schuckert um 2% fester, doch ging dieser Gewinn im Ver­lauf wieder ziemlich verloren. Siemens gingen um 1% zurück. Schiffahrtswerte lagen ebenfalls 1% niedriger. Die Kunstseiden- werte waren anfangs fester, gaben aber später auf den. Stand der ersten Notiz nach. Montanwerte waren sehr still.

Am Geldmarkt wurde Tagesgeld mit 4,56,5% trotz etwas größerer Nachfrage unverändert genannt. Monatsgeld 5,56,75%, bankgirierte Warenwechsel etwa 5,12%,

Privatdiskonten 5 nach gestern 4,87%. Das Angebot hat sich weiter verstärkt.

Am Devisenmarkt wurden der Dollar mit 4,2130 und das eng­lische Pfund mit 20,49% amtlich notiert.

Berliner Produktenbörse.

Die Berliner Produktenbörse eröffnete am Freitag in etwas freundlicherer Stimmung. Die Notierungen konnten am Markt der Zeitgeschäfte um durchschnittlich 2 Mark anziehen. Im gleichen Umfange befestigten sich die Roggen- und Weizenkurse. Im Ver­lauf der Börse konnten sich jedoch die Preisgewinne nicht voll be­haupten. Hafer hatte ruhige Tendenz.

Notierungen:

Weizen, mark.

270272

Futtererbsen

19,00-21,00

Roggen, märk.

196198

Ackerbohnen

19,0021,00

Braugerste

Wicken

24,0026,00

Futtergerste

210226

Lupinen, blaue

15,0016,50

Hafer, mark.

181186

Lupinen, gelbe

22,0027,00

Mais loko Berlin

Serradella

Weizenmehl

32,5037,75

Mas etlichen

9,8010,20

Roggenmehl

26,5028,25

Leinkuchen

13,8014,00

Weizenkleie

14,5014,70

Trockenschnitzel

8,108,20

Roggenkl. fr. Bln.

13,7514,00

Soyaschrot

12,1013,20

Liktoriaerbsen

26,0031,00

Kartoffelstöcken