Mitte Industrielle nach Jugoslawien
Belgrad, 17. April.
Etwa 20 bis 30 deutsche Jndustrievertreter aus dem Nhemland und dem Ruhrgebiet werden in der Zeit rom 7/ April bis zum 12. Mai mit Unterstützung des jugoslawi- !chen staatlichen Instituts zur Förderung des Außenhandels eine Reise durch Jugoslawien unternehmen. Dabei sind u. a. vorgesehen Konferenzen mit den Laibacher, Agramer. Belgrader Wirtschaftskreisen, Besichtigungen der Jndustriewerke »i Slowenien. Besichtigung der Agramer Messe, Empfang im Belgrader Handelsministerium und im Ministerprä- ndium Besichtigungen in Belgrad, Serajewo, Mostar. Rg- guta und Cetinje.
Doumergue gegen Locarno Seine Rizzaer Rede sollte seinen Nachfolger festlegen.
Paris. 17. April.
... ^eon Blum setzt im „Populaire" seine Kritik an der Rlzzaer Rede des Präsidenten der Republik, Doumergue, fort und beschuldigt den Präsidenten, daß er durch seine Aus- tuhrungen kurz vor Beendigung seiner Amtszeit den künf- tigen Präsidenten der Republik festlegte und dadurch gegen die Verfassung verstoße. Seit langen Monaten, so erklärte Blum, bemühe, sich die nationalistische Kampagne, den Nachweis für das Scheitern der Briandschen Politik zu erbringen, |a das Scheitern dieser Politik nötigenfalls zu provozieren. Je näher die Wahl des Präsidenten der Republik herankomme, um so schärferen Charakter nehme die Kampagne an.
Die deutsch-österreichischen Zollangleichungsoerhandlun- gen und die französisch-italienischen Seeabrüstungsverhand- lungen bildeten geeignetes Material für diese Propaganda, die bezwecke, vor der öffentlichen Meinung den endgültigen Bankrott der Locarnopolitik nachzuweisen und die Popu- laritat, die Briand genieße, sozusagen gegen ihn auszu- nutzen. D,e Bedeutung der Rede Doumergues liege darin, daß der Präsident durch sein Zeugnis die Anschuldigungen gegen Briand zu decken scheine. Die Präsidentenwahlkampagne werde unter diesen Umständen unter ähnlichen Bedingungen eröffnet wie 1913. Für dieselben Ziele appelliere
Zeichen Gefühle und Leidenschaften. Möge, so schließt Blum- die Erinnerung an die Vergangenheit als Lehre dienen. v
ArbeitsIokendemonstrationeuinKanada
Ottawa, 17. April.
An mehreren Städten Kanadas fanden kommunistische Kundgebungen statt, die anscheinend miteinander im Zusammenhang stehen. In Ottawa demonstrierten mehrere hundert Arbeitslose vor dem Parlamentsgebäude, ohne daß es zu Ruhestörungen kam. In Sudbury (Ontario), einem ausgesprochen kommunistischen Ort, kam es zu einem Zusammenstoß von etwa 3000 von kommunistischen Führern geleiteten Arbeitslosen mit der Polizei. Die Feuerwehr ging mit Feuerspritzen vor und zerstreute sie. Reun Personen wurden verhaftet. In Winnipeg zerstreute die Polizei ohne Zwischenfall etwa 4000 Arbeitslose.
Der Arbeiterführer Woodsworth legte im kanadischen Unterhaus in Ottawa einen Antrag vor, in dem die Regierung ersucht wird, sofort Maßnahmen gegen die Arbeitslosigkeit zu ergreifen. Ministerpräsident Bennett betonte, die Bundes- und die Prooinzregierungen hätten bereits 70 Millionen Dollar zur Milderung der Arbeitslosigkeit während des Winters ausgegeben. Er fügte hinzu, die Lage auf dem Arbeitsmarkt fei im allgemeinen nicht kritisch, und die Kundgebungen seien hauptsächlich das Werk kommunistischer Aufwiegler.
Abberufung der Landrats Hausmann
Von sämtlichen bürgerlichen Parteien gefordert.
Schwelm, 17. April.
In der bekannten Angelegenheit Hansmann haben sämtliche bürgerlichen Fraktionen des Kreistages telegraphisch eine Entschließung an das preußische Innenministerium gerichtet, in der es heißt:
Die versammelten Kreismitglieder der Deutschnationalen Volkspartei, des Zentrums, der Wirtschaftspartei, der Deutschen Staatspartei, der Landwirtschaftlichen Bereinigung, des Christl.-Sozialen Volksdienstes, der Deutschen Volkspartei und der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei haben wie folgt zu der durch die Rede des Landrats Hansmann in Niehrenhof geschaffenen Lage Stellung genommen, die sie hiermit dem preußischen Staatsministerium zur Kenntnis geben. Ohne auf die Schuldfrage einzugehen, legen sie den größten Wert darauf, daß sie unter allen Umständen geklärt wird.
Da diese Klärung aber voraussichtlich längere Zeit in Anspruch nimmt und bei der Schwere der Beschuldigungen eine gedeihliche Zusammenarbeit der Kreiskörper chast mit Landrat Hansmann unmöglich ist, während die schwierige Lage des Lennep-Ruhrkreises die Zusammenarbeit mit dem Leiter des Kreises unbedingt erfordert, bestehen die genannten Parteien darauf, daß der L a n d r a t H a n s - mann abberufen und durch einen geschulten Verwal- tungsbeamlen erseht wird.
Unsere'Ehre, das Ansehen und die außerordentlich . schwere Lage des Kreises verlangt von uns, die sofortige Erledigung der Angelegenheit vom preußischen Staatsmi- nisterium zu fordern.
In derselben Angelegenheit hat der Landesverband Westmark des Stahlhelm an den Reichspräsidenten folgendes Telegramm gerichtet: „Auf Euer Exzellenz Anheimstellen, an den Generalobersten von Einem, Material und Zeugen in der Angelegenheit Landrat Hansmann zur Verfügung zu stellen, erlaubt sich der Landesverband Westmark des Stahlhelm, 76 eidesstattliche Erklärungen von Zeugen zu übermitteln.
Nach der „D. A. 3 " darf als erwiesen gelten, daß Landrat Hansmann folgende Ausführungen gemacht bat, die Gegenstand der obigen Entschließung und Erklärung sind:
„Das deutsche Volk hatte genug von dem bunten Rock. Es ist während des Krieges in die Sturmangriffe hineingetrieben wor- Den wie das Schlachtvieh. Die 18jährigen Jungen sind weinend mit Rufen nach Vater und Mutter in die Sturmangriffe geschickt worden, nachdem man ihnen vorher Alkohol eingetrichtert hatte. Und so sind überhaupt die deutschen Frontsoldaten besoffen wie die Schweine auf die französischen Gräben losgetorkelt."
Was habe« die Kommunisten vor?
Sprengstoffzentrale in Berlin.
Berlin, 17. April.
In der letzten Zeit tauchten in Verbindung mit Meldungen über Sprengstoffdiebstähle in Sprengstoffabriken und Bergwerken im Westen des Reiches Nachrichten auf, daß Mitglieder der Kommunistischen Partei Vorbereitungen pir Begehung von Sprengstoffanschlägen träfen. Die von den einzelnen Polizeiverwaltungen daraufhin eingeleiteten Ermittlungen führten zur Aufklärung dieser Diebstähle. Im Zusammenhang damit konnten mehrere Personen festgenommen werden, die Mitglieder der KPD. sind.
Die weiteren Ermittlungen ergaben, daß der gestohlene Sprengstoff von Mitgliedern der KPD. nach Berlin geleitet und hier von Parteigängern in Empfang genommen war. Die in Berlin veranlaßten Ermittlungen führten zur Feststellung eines bestimmten Personenkreises, der ebenfalls sich aus Mitgliedern der KPD. zusammensetzt und sich neben dem Weitertransport des gestohlenen Sprengstoffes mit der her- stellung von Sprengkörpern befaßt hat.
Aus der Heimat.
„Bon Saat und Ernte"
(über die Arbeit des Landmannes) sprach gestern abend in einem Lichtbildervortrag Herr Pfarrer Freudenstein in der Turnhalle.
Im Auftrag der Kreisjugendpflege richtete Herr Berufsschuldirektor Christiansen einige Begrüßungswortr an die Erschienenen.
Herr Pfarrer Freud«nstein betonte einleitend, daß in der Zeit, wo es ri.irgs um uns so viel entseelte Arbeit infolge Knechtschaft der Maschine gibt, es nötig sei, die Blicke in beseelte- Arbeit zu werfen, die unsere Seele weit und froh machen kann, daß wir erkennen die Schönheit und tiefen Segen aller Arbeit. Darum ist es gut, einmal mit offenen Augen in die Arbeit des Landmannes zu schauet', der durch die Verbundenheit mit Natur und Scholle froh und innerlich gefestigt wird.
In den feinen Lichtbildern, die von Herrn Rüger, Kalkobes, ausgenommen worden sind, begleiteten wir den Landmann im Kreislauf des Jahres. — Mit der Schneeschmelze beginnt die Arbeit, das Düngen. Pflügen, Bestellen. Es folgt Behacken. Behäufeln, Untrautjäten usw. Wenn dann endlich das Getreide bald geschnitten werden kann, vernichtet vielleicht ein Hagel, Sturm oder bergt zum größten Teil den erhofften Segen. — Ist das Getreide aber dann reif, so muß der Landmann von morgens bis abends auf dem Felde stehen, um zu schneiden, zu binden und einzufahren.
Alle diese Tätigkeit des Landmanns kann uns Gleichnis sein. Nur vorbereiten, behüten und bewahren kann der Landmann; das Wachsen und Gedeihen muß der Schöpfer, Gott, geben. — Alles Sterben, muß zugleich wieder anderem zum Leben dienen.
Den Vortrag umiagnuen o« Posaunenchor des C. V. j. M., sowie Freiübungen und Reigen einer Knaben- und Domenabl. des T. V. Kalkobes.
Hersfeld. (K v n z e r t im K u r h o t e l.) Heute abend 8V4 Uhr haben wir im Kurhotel Gelegenheit, Künstler zu hören, die mit zu den Besten zählen, die außerdem eine eigene Sprache auf ihrem seelenvollen Instrument sprechen, davon die Zukunft noch manches erzählen wird. Wir wünschen sehr, daß der Besuch und die Aufnahme der Künstl-rr in unserer Stadt — darinnen sie als Kurgäste weilen - - so werden möge, daß sie uns in gutem Gedenken halten und wiederkommen.
Hersfeld. (Aus dem G erichts s aa t) Zur gestrigen Strafsitzung am hiesigen Amtsgericht standen 4 Sachen an. Als 1. wa r der Kaufmann W. von hier wegen Nichtabblendung d«s stark wirkenden Scheinwerfers an seinem Person enkraftwagem beim Begegnen mit andern Wegebenutzern angeklagt. Der Angeklagte kam von Bebra mit seinem Auto, das er selbst steuerte. Zwischen Mecklar und Fri edlos kam ihm ein anderer Kraftwagen mit großer G eschwindigkeit entgegen und rammte den Wagen des At igetlagten. Der Führer und die Insassen des entgege «kommenden Wagens behaupteten, daß W. nicht abgeblendet habe und daß dadurch der Zusammenstoß' sich ereignet habe. Auf Grund der heutigen Beweis nähme wurde jedoch festgestellt, daß ein in dem Wage n des Angeklagten sitzender Autoschlosser, der in der t ieutigen Sitzung auch als Zeuge auftrai, den Wagen des W. abgeblendet hatte. Hierdurch wurde ein schuld haftes Handeln des Angeklagten widerlegt. Das Gericht gab dem Antrag des Amtsanwaltes auf F-reispruch statt — Dann waren die Landarbeiter L. aus Hersfeld- angeklagt gemeinschaftlich in Rotensee in der Nacht Dom 11. ,zum 12. November 1930 Würste aus einer Wurstkamrner entwendet zu haben. Die Angeklagten gestauten auch ein in die Wurstkammer eing.edrungen zu sein. D as Gericht konnte aber dem von der Amtsanwaltschaft ver tretenen Antrag auf Bestrafung wegen Einbruchsdiebsta hls nicht statt- geben, da es die gestohlene Menge als zu gering erachtete und in Betracht, zog, daß die Würste gleich nach dem Einbruch verzeh.rt wurden. Das Verfahren wurde eingestellt, weil uon dem Befohlenen kenn Strafantrag wegen Mundraubs gestellt war. Die Kosten des Verfahrens fielen der Staatskasse zur Last. -- Al? 3. war der Monteur Th. aus PeterSberg wegen; Forstdiebstahls angeklagt. E'm hiesiger Feldhüter hatte ihn gestellt, als er mit abgesrhnittenen Kiefernstämmen aus dem Walde kam. Auf lArund der im Schnee uerfoh lten Spuren glaubte der Feldhüter feststellen zu könne n, daß Th. die Kiefern frisch im Obersberg geschlagen hmtte. Das Gericht schenkte den Angaben 'des als Zeugen vernommenen Feldhüters Glauben und verurteilte Th. zu
6 RM. Geldstrafe und zu 2 RM. Wertersatzgeld. — Zum Schluß kam eine Privatklage zur Verhandlung. Eine Frau K. von hier hatte eine andere in der gröbsten Weise mit Schimpsworten belegt. Die vernommenen Zeugen sagten alle zu Gunsten der Klägerin aus. DaS Gericht riet den Parteien, da sie verwandt waren, sich zu vergleichen. Die Angeklagte bedauerte die Schimpfworte gebraucht zu haben und nahm sie mit Bedauern zurück. Die Kosten des Verfahrens fielen der Angeklagten zur Last.
Hersfeld. (Wie wird das Wetter?) Deutschland liegt im Kern eines Tiefdruckgebietes, wobei es an vielen Orten zu Niederschlägen kommt. Nach einem nur vorübergehenden Nachlassen bringt erneuter Luftdrucksall wieder zunehmende Trübung und Regenfälle. Bei wenig geänderten Temperaturen bleibt die veränderliche Witterung erhalten. — Vorhersage bis SamStag Abend: Weiterhin unbeständig mit zeitweiligen Niederschlägen, für die Jahreszeit zu kühl.
Heringen (Werra). An der Kreissäge verunglückt ist der bei der hiesigen Dreschgenossenschaft beschäftigte G. Siebert. Beim Sägen sprang plötzlich ein Stück Holz zurück und schlug S. gegen die linke Hand. Diese wurde von der Säge erfaßt, und dabei wurden dem Unglücklichen die Sehnen der Hand durchschnitten. Der Bedauernswertewurde sofort dem Krankenhaus zugeführt.
Kassel. Im Karlshospital wurde ein 28jähriger Ortsfremder eingeliefert. Er hatte sich beim Zuschlagen einer Autotür eine geringfügige Wunde an der Hand zugszogen, die er aber nicht beachtete. Man stellte eine schwere Blutvergiftung fest, die eine sofortige Operation notwendig machte.
Kassel. Durch Einnehmen von sehr starkem Gift beging das in der Wilhelmshöher Allee wohnende Ehepaar Henschke Selbstmord. Der Mann war auS seiner Stellung entlassen worden. Da die Nachbarn seit zwei Tagen nichts von dem Ehepaar gehört hatten und ihnen die Entlassung bekannt war, ließen sie die Tür öffnen. Man konnte nur noch den Tod der beiden Ehegatten feststellen.
Kassel. Im Verlaufe der letzten drei Monate mußte wiederum fünf Kraftfahrzeugführern die Fahrerlaubnis (Führerschein) entzogen werden, weil sie infolge Alkoholmißbrauchs zum Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Verkehr für ungeeignet befunden wurden.
Bischofsheim (Rhön). Ein seltener Unglücksfall ereignete sich in der Nacht zum Sonnabend. Wagnermeister Fabian Enders beherbergte einen fremden Schäfer; nachts gegen 12 Uhr stürzte dieser vom oberen Stock aus auf das Straßenpflaster und erlitt |etr schwere Armbrüche, Kopfverletzungen, sodaß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. Als er daS Bewußtsein wieder erlangt hatte, gab er an, er habe geträumt, eS brenne und er wolle sich retten. Der Verunglückte wurde in das Krankenhaus Neustadt a Saale verbracht.
Frankfurt a. M. Im Segelflug wartete der junge Frankfurter Groenhoff mit einer hervorragenden Leistung auf. Nach einem Start auf fast ebenem Gelände aus dem Exerzierplatz bei Griesheim legte der Frankfurter eine Strecke von 150 km zurück und landete wohlbehalten in Bühl (Baden). Mit diesem Flug hat Groenhoff den bisher von Nehring gehalteneu Streckenrekord um 70 Kilometer überboten.
Volkswirtschaft
Berliner Effektenbörse.
Die Berliner Effektenbörse begann am Donnerstag in weiter schwächerer Tendenz. Im allgemeinen hielten sich die durch Realisationen der Spekulation ausgelösten Rückgänge zwischen 1 und 2 Punkten. Im Verlauf kam es zunächst zu einer leichten Erholung, die aber sehr schnell wieder von einem Abbröckeln der Kurse abgelöst wurde. Zu den stärker rückgängigen Werten zählten vor allem Kaliaktien. Salzdetfurth gaben bis auf 252% nach, Westeregeln bis 165 und Aschersleben bis 160%. In I. G. Farben waren die Umsätze zeitweise lebhaster, der Kurs konnte sich nach 151 wieder auf 151% befestigen. Am Kunstseidenmarkt waren Aku zuw ersten Kurs etwas höher, dann aber auf 88% gedrückt und schließlich wieder 89%.
Am Devisenmarkt wurden der Dollar mit 4,1995 und da» englische Pfund mit 20,402 amtlich notiert.
Am Geldmarkt ist eine Erleichterung noch nicht eingetreten. Tagesgeld 5,25 bis 7,25 %, Monatsgeld 5 % als Blankogeld und 5,50 bis 6,75 % als Lombardgeld. Bankgirierte Warenwechsel völlig unisatzlos.
Am Prioatdiskontmarkt blieben die Notierungen unverändert.
Berliner Produktenbörse.
An der Berliner Produktenbörse vom Donnerstag zeigte sich für promptes Brotgetreide vermehrte Verkaufsneigung. Die Umsätze fanden zu unveränderten Preisen statt. Weizenmehl war bei unveränderten Forderungen sehr still. Hafer ruhiger.
Notierungen:
Weizen ab märk. Stat. 290—292
Roggen do.
193—195
Braugerste do.
Futter- und
241—250
Ind.-Gerste do.
224—240
Hafer do.
181—185
Mais loko Bln.
—
Wggfr. Hbg. —
Weizenmehl p. 100
Kg. fr. Bln. br.
inkl. Sack (feinste
Marke üb. Not.) 34,75—40,50
Roggenmehl p. 100
Kg. fr. Bln. br.
inkl. Sack _ 26,75—28,75
Weizenkl.-Melasse
Raps
Leinsaat
Viktoriaerbsen
24,00—29,00
kl. Speiseerbsen
——
Futtererbsen
19,00—21,00
Peluschken
Ackerbohnen
19,00—21,00
Wicken
23,00—26,00
Lupinen, blaue
13,50—15,50
Lupinen, gelbe
22,00—26,00
Serradella, neu
66,00—70,00
Rapskuchen, 38 %
9,80—10,20
Leinkuchen, 37 %
14,30—14,50
Trockenschnitzel
7,70—8,00
Bremer Baumwallkurse vom 16. April. Mai — G 10 80 B Juli 11,10 G, 11,14 B: Oktober 11,40 G, 11,44 B:Dezember . 11,60 G 11,62 B; Januar 1932 11,70 G, 11,73 'B; März 11,88 G ’ 11,92 B. Loko: 11,38. Tendenz: Ruhig.