Bon gestern bis heute
34 Staaten für die Haager Fakultativ-Klausel.
Der Reichsaußenminister hat den Mitgliedern des Reichstages eine Uebersicht über den Geltungsbereich der Fakultativen Bestimmung zu dem Statut des Ständigen Internationalen Gerichtshofs im Haag zugeleitet. Danach haben fid) der obligatorischen Gerichtsbarkeit des Haager Gerichtshofs bisher 34 Staaten, zum Teil mit gewissen Ein- schrünkungen, unterworfen u. a. neben Deutschland und Oesterreich. Großbritannien, Holland, Schweden, Norwegen, Spanien und die Schweiz.
Ein saardeutscher Freiheitskämpfer.
Der Verleger der „Neunkirchener Volkszeitung", O H Bauer, ist am ersten Osterfeiertage gegen 10 Uhr früh einem Schlaganfall erlegen. Bauer tat sich sowohl in .der südwest- deutschen Presse wie vor allem in dem saardeutst m Abwehrkampf gegenüber den französischen Annexionsbestrebungen wiederholt hervor.
Bauarbeiterstreik in Berlin.
Eine große Anzahl von Bauarbeitern ist infolge von Lohndifferenzen in Berlin in den Streik getreten. Mehrere Bauten mußten infolgedessen stillgelegt werden. Da der Reichstarif und die einzelnen Lohnverträge am 31. März abgelaufen waren, war in den Verhandlungen im vorigen Monat ein Lohnabbau von 7,8 Prozent beschlossen worden, der ursprünglich am 1 April in Kraft treten sollte, später aber auf den 8. April hinausgeschoben worden war. Da aber die Maurer, Zimmerer und Steinträger, die zum Bau- arbeitergewerbe gehören, einen Lohnabbau ablehnen, sind die Arbeitsniederlegungen erfolgt.
Deutsch-italienische Fliegerfreundschaft.
Das italienische Flugzeug, mit dem die neue Flugverbindung Rom—Berlin eröffnet wurde, hat in Tempelhof den Rückflug angetreten. Unterstaatssekretär im italienischen Luftfahrtministerium Riccardi, der Chef der italienischen Luftfahrt, Dr. Molfese und Oberst Ferrari« sprachen den zum Abschied erschienenen Vertretern des Reichsverkehrs- ininisteriums, des Auswärtigen Amts und der Deutschen Luft-Hansa ihren wärmsten Dank für den liebenswürdigen Empfang in der Reichshauptstadt an«
Die ersten Rolverordnungsurteile.
Die beiden ersten Urteile nach der neuen Notverordnung zur Bekämpfung politischer Ausschreitungen wurden in Berlin gefällt. Der 35jährige Arbeiter Hermann Mau- jocks erhielt drei Monate, der 24jährige Erwerbslose Heinz Schmidt drei Wochen Gefängnis. Maujocks hatte am 2. Februar einen unerlaubten Demonstrationszug geleitet. Das Vergehen fällt unter den verschärften § 2 Ziffer I, der eine Mindeststrafe von drei Monaten Gefängnis vorsieht. Der zweite Verurteilte, der Erwerbslose Schmidt war beim An- kleben von Boykottzetteln an Geschäftslokalen festgestellt worden. Man fand damals einen Schlagring und eine Schreckschußpistole in seinem Besitz.
Der Bischof von Frauenburg zum Nationalsozialismus.
Bischof Maximilian hat in einem Osterhirtenbrief zu der Bewegung des Nationalsozialismus Stellung genommen, soweit die Lehren des Nationalsozialismus die Religion berühren. Es heißt in dem Hirtenbrief u. a.: Aus den bisherigen Kundgebungen der Partei oder^der Parteiführer, läßt sich feststellen: Was der Nationalsozialismus Christentum nennt, ist nicht mehr das Christentum Christi; deshalb warne ich hiermit nachdrücklichst alle Gläubigen vor den Irrlehren des Nationalsozialismus..
Line hochherzige Stiftung.
Ein in Berlin ansässiger Oesterreicher hat dem Reichskanzler die Summe von 25 000 RM. für Zwecke, deren För- derung dem Reichskanzler besonders am Herzen liegt, zur Verfügung gestellt. Der Reichskanzler hat von dieser Summe 5000 RM. an die Berliner Winterhilfe, 10 000 RM. an die Deutsche Nothilfe und 5000 RM. an die Hinden- burg-Spende überwiesen, die restlichen 5000 RM. wurden für Einzelunterstützungen in Fällen dringender Not bestimmt.
Die Streikbewegung im französischen Kohlenbergbau.
In der Streikgegend der Norddepartements hat sich während der Ostertage eine gewisse Entspannung bemerkbar gemacht. Abgesehen von kleinen Zwischenfällen hat trotz der zahlreichen Versammlungen überall Ruhe geherrscht. Die Arbeiter der Kohlengruben von Ancin haben beschlossen, den Streik fortzusetzen. Im Departement Gard haben die Grube arbeiter gegen die Herabsetzung der Löhne protestiert und beschlossen, in den Streik zu treten. Die kommunistische „Humanste" kündigt an, daß die Streikbewegung auch im Loire-Becken und im Moselgebiet ausbrechen werde.
Die spanischen Studenten gegen das gegenwärtige Regime
Wie aus Madrid gemeldet wird, veröffentlicht der Verband der spanischen Studenten eine Erklärung, in der betont wird, daß das akademische Leben mit dem gegenwärtigen Regime in Spanien unvereinbar sei. Das gegenwärtige Regime behandele die akademischen Institutionen mit Mißachtung und Schikane.
Maria will die Republik proklamieren.
Havas berichtet aus Barcelona: Oberst Macia, der Führer der katalanischen republikanischen Linken, hat die Einberufung sämtlicher spanischer Gemeinderäte zur Pro- klamierung der Republik angekündigt, falls seine Partei bei den Gemeindewahlen den Sieg davontragen werde. Aus jeden Fall aber würde für die Freiheit Kataloniens und die Errichtung der Republik weiter gesümpft werden
Lin bestechlicher Minister.
Einer Blättermeldung aus Washington zufolge hat das Berufungsgericht das gegen den vormaligen amerikanischen Innenminister Albert Fall wegen Annahme von Beste- chungsgeldern im Amte verhängte Urteil bestätigt, das auf ein Jahr Gefängnis und 100 000 Dollar Geldstrafe lautete. Er hatte das Geld von Edward Doheny erhalten, dem er dafür eine Petroleumkonzession in Kalifornien verschaffte.
6ifenN6n übertennt Auto
Florenz, 8. April. Ein schwerer Eisenbahnunfall ereignete ich bei einem Gleisübergang in der Nähe von Mon- tigno i, als ein Eisenbahnzug in ein Auto hineinfuhr, in dem ich fünf junge Leute befanden. Das Auto wurde 500 Meter weit mitgeschleift, seine sämtlichen Insassen fanden den Tod.
Aus der Heimat.
* Die alten Goldstücke zu 10 und 20 Mark find vollgültige Zahlungsmittel! Trotz verschiedener Hinweise kommt eS immer wieder vor, daß Geschäftsleute oder Privatpersonen die Annahme der alten Goldmünzen zu 10 und 20 Mark als vollgültiges Zahlungsmittel verweigern, weil sie glauben, diese Geldstücke hätten einen geringeren Kaufkraftwert, als ihr Nennwert beträgt. Es sei hiermit nochmals darauf hingewiesen, daß die alten Goldmünzen zu 10 und 20 Mark in Gold als vollwertige Zahlungsmittel.'von allen Banken angenommen werden. Dasselbe gilt auch für alte Kupfermünzen zu 1 und 2 Pfg. aus der Vorkriegszeit.
Hersfeld. (Die Ferienordnung für 1931.) Wie bereits mitgeteilt, finden die Osterserien in Hessen- Nassau am 15. April ihren Abschluß. An diesem Tag beginnnt das neue Schuljahr. DieZPfingstferien werden vom 22. Mai bis 2. Juni dauern. Die großen Sommerferien dauern vom 10. Juli bis 12. August. Die Herbstferien dauern vom 30. September bis 14. Oktober, während die Weihnachtsferien vom 22. Dezember bis 8. Januar dauern werden
Hersfeld. (Ein ^Violoneell-Abend im Sanatorium Wigbertshöhe). Der Einladung von Dr. Ronge zu einem musikalischen Künstlerabend waren etwa 60 Kurgäste und einzelne Ehrengäste aus der Stadt, unter denen man auch Bürgermeister Wagner und Gattin sah, gefolgt. Was durch den Violoncell- Virtuosen und^MendelSsohnpreisträger Ludwig Hölscher unter seines Meisters Professor Lamping82°eigner Klavierbegleitung geboten wurde, gehört zweifellos mit zum Besten der musikalischen Kunst. Einem jahrzehnten langem Studium des Pros. Lamping ist es zu danken, daß das Cellospiel in ein neues Stadium seiner Behandlung tritt. Ohne jedes Glissando, ohne ruckweisen Wechsel und ohne Nebengeräusche Beethoven zu hören, ist eine Offenbarung neuerer Art auf musikalischem Gebiet. Es wurden folgende Musikstücke zu Gehör gebracht: 1. H. Eccles-Sonate in vier Sätzen 2. L. van Beethoven Sonate in F.-Dur Adagio Allegro 3. M. Reger-Largo und Gavotte in D-Moll für Violoncell allein 4. a) Schubert—Du bist die Ruh b) Boccherine- Rondo. Aller Voraussicht nach wird Prof. Lamping mit stimm Schüler am Sonnabend in 8 Tagen den Hersfeldern Musikfreunden Gelegenheit geben, einem schönen und einzigartigen Konzert^beizuwohnen.
Hersfeld. W e r n e r S ch ö n e w o l f, der Sohn der Witwe Schönewolf im Sanatorium Wigbertshöhe, hat vor der Prüfungskommission in Dessau diePrüfung a l 8 Koch mit dem Prädikat „sehr gut" abgelegt.
HerSfeld. (Wie wird das Wetter?) Ueber Mitteleuropa hat sich ein Hochdruckgebiet ausgebildet, in dessen Bereich am Dienstag Nachmittag über fast ganz Deutschland wieder Aufheiterung eingetreten ist. Bei schwachem Luftdrucksall über Westeuropa und dem Herannahen eines Tiefdruckgebietes über England wird voraussichtlich wieder mehr Bewölkung eintreten, jedoch sind Niederschläge noch nicht sehr wahrscheinlich. — Vorhersage bis Donnerstag Abend: Wechselnd bewölkt, zeitweise leichte Niederschläge, bei zunehmenden südwestlichen Winden Temperaturen wenig geändert.
Hersfeld. Vom 6.-8. Juni 1931 findet eine Wiedersehensfeier aller Augustaner, Res. und 55er und Res. 202er in Koblenz, der Geburtsstadt des Augustaregiments, statt. Mit der Feier ist die Neuweihe des während der Besatzungszeit zerstörten, jetzt wieder hergestellten Augustasteines verbunden. — Nähere Auskunft durch R. Knebel, Berlin Friedenau, Rheinstraße 39a und die Ortsgruppen der Gemeinschaft Alt-Augusta.
Frankfurt a. M. In der Hattersheimerstraße ereignete sich eine Benzinexplosion. Eine dort wohnende Frau war damit beschäftigt, ein Kleid mit Benzin zu reinigen. Die hierbei entstehenden Benzingase entzündeten sich am Herdfeuer. Es erfolgte eine Explosion, die so heftig war, daß die Wand zur Nebenwohnung durchgedrückt wurde. Die Frau wurde mit schweren Brandwunden ins Krankenhaus gebracht.
Heiligenstadt. Ein in Westhausen zu Besuch wellendes Ehepaar wollte einen Motorradausflug nach Nordhausen unternehmen. Hierbei wurde das Motorrad bei Sollstedt von einem seitwärts kommenden Auto überrannt, wobei dem Führer beide Beine zerschmettert wurden. Er wurde sofort in das Knappschaftskrankenhaus Bleicherode gebracht, wo er trotz operativer Hilfe noch am gleichen Abend starb. Die Frau, die über das Auto geschleudert wurde, kam mit geringen Verletzungen davon.
Scherfede (Kr. Marburg). Aus dem Bahnhof Scherfede erlitt der Rangiermeister Peter Röllecke eine Quetschung des Oberkörpers. Der Tod trat sofort ein. Der Verunglückte hinterläßt vier unmündige Kinder.
Scherfede. Ein hiesiger Arbeiter wollte einen Holzgriff auf ein Tranchiermesser treiben. Er hielt die Messerspitze gegen einen Knopf feines Rockes und schlug auf den Griff. Hierbei glitt die Messerspitze ab'und drang dem Leichtsinnigen in den Unterleib. Trotz sofortiger Operation erlag der Mann seinen schweren inneren Verletzungen.
Cospeda bei Jena. Ein vierjähriger Junge kletterte an einem Regensaß empor, bekam aus der Kante das Ueöergewicht und stürzte in das Faß, ohne um Hilfe rufen zu', können. Erst nach langem Suchen wurde er als Leiche in dem Faste ausgesunden.
Berwendung »Her Arzneien.
Es gibt wohl kaum einen Haushalt, in dem sich nicht im Laufe der Zeit eine Hausapotheke angesammelt hat., Besonders in kinderreichen Familien, wo häufig Pflaster, Salben, Kräuter gebraucht werden, werden vielfach Reste von Arzneien aufbewahrt, um sie später wieder zu verwenden. Soweit es sich um aus Apotheken bezogene Hausmittel, wie Heilkräuter oder Salben — Borsalbe, Vaselin u. a. — handelt, wird bei zweckmäßiger Aufbewahrung in der Regel eine spätere Weiterverwendung ohne Bedenken sein. Man sei aber stets vorsichtig und gebrauche insbesondere alte Heilkräuter nicht wieder, ohne den Apotheker um Rat gefragt zu haben, ob die Kräuter noch gut sind. Besondere Vorsicht ist aber bei vom Arzt verordneten Arzneien geboten. Auch hier hat sich besonders bei Arzneitabletten die Gewohnheit eingebürgert, sie im Familien- oder Bekanntenkreis weiterzugeben. Hierdurch ist schon viel Schaden ange- richtet. Auch harmlose Arzneien können, alt geworden, zersetzt sein und dann sehr schaden. Der Laie sieht einer Arznei, sei sie flüssig oder in Tablettenform, nicht an, ob sie verdorben ist. Man vermeide daher insbesondere ärztlich verordnete Arzneien, die längere Zeit aufbewahrt wurden, wieder zu verwenden, ohne sie vorher dem sachkundigen Apotheker gezeigt, oder den Arzt konsultiert zu haben.
Feuers Weltverlehrspläne
Paris, 8. April. Dr. Eckener hatte sich nach feiner Rückkehr aus Amerika sofort nach Paris begeben, um hier vor allem mit dem französischen Luftfahrtminister Dumesnil die in Amerika erörterten Pläne eines regelmäßigen Luftverkehrs Europa—Amerika mit Zeppelin-Luftschiffen zu besprechen Es handelt sich darum, festzustellen, ob auf der Strecke Berlin—New Park in der Nähe von Paris eine Zwischenstation angelegt werden kann. Dr. Eckener mußte aber un verrichteter Dinge wieder abreisen, da sich Minister Dumesnil angeblich gegenwärtig auf einer Fluginspektionsreise durch die französischen Besitzungen in Afrika befindet „Petit Journal" will von Dr. Eckener über feine Pläne erfahren haben, daß er an die Verwirklichung einer Luft- fahrtoerbindung Berlin— New Dork nicht vor zwei Jahren glaube Er beabsichtige, mit einem ersten Zeppelin einen wöchentlichen Flugdienst und später mit zwei und drei einen häufigeren Flugdienst durchzuführen.
Allerlei Neuigkeiten
Schwerer Autounfall. Das mit acht Personen besetzt« Automobil des Kaufmanns Brasch fuhr auf der Landstrahl Horneburg—Bremervörde gegen einen Baum. Von den Insassen wurde einer getötet und zwei verletzt; der eine der Verletzten mutzten ins Krankenhaus geschafft werden. Mar nimmt an, das Brasch stark angetrunken war.
Sieben Feuerwehrleute bei einer Automobilexplofion verletzt. In Stuttgart wurden sieben Feuerwehrleute am Ostermontag beim Versuch, ein brennendes Automobil zu -löschen. durch Explosion des-Benzintanks schwerverletzte Su mußten sämtlich ins Krankenhaus üb erfuhrt werden. Der Wagen war plötzlich auf offener Straße in Brand geraten.
Tragödie auf der Landstraße. Am Abend des zweiten Osterfeiertages hörten auf der Landstraße zwischen Nürnberg und dem Vorort Leyh Radfahrer plötzlich Schüsse fallen und fanden kurz darauf zwei Personen, einen Mann und eine Frau, auf der Straße in ihrem Blute liegen. Ein Schuß von rückwärts in den Kopf hatte den Tod der Frau zur Folge, während sich ihr Begleiter durch einen Schuß in den Mund getötet hatte.' Man fand noch die Waffe, einen alten Trommelreoolver, in der Hand des Mannes. Ueber die Beweggründe und Einzelheiten der Tat ist noch nichts bekannt.
Osterschießen mit — Handgranaten. Das in Polen übliche Freudenschießen in der ersten Osternacht hat auch in diesem Jahre eine Reihe von Opfern gefordert. Allein in Warschau wurden durch Revolverschüsse und Explosion von Handgranaten elf Personen mehr oder weniger schwer verletzt.
Fünffacher Mord in Slowenien. Ein fünffacher Mark wurde in der Nacht zum Ostersonntag in der Ortschaft Kam- nica bei Marburg in Slowenien verübt. Der Bauer Aloie Dobah. seine 70)ährige Schwester, seine zwei erwachsenen Töchter und sein sechsjähriger Sohn wurden von einem Unbekannten mit einem Beil erschlagen und die Leichen in bestialischer Weise zerstückelt. In der Dunkelheit gelang es dem Täter, unerkannt zu entkommen. Man vermutet, daß er sich in den Besitz einer größeren Geldsumme setzen wollte die der Bauer durch Verkauf seiner Apfelernte erlöst hatte.
Frankreichs Luftfahrtminister besichtigt die Rohrbach- Romar. Der französische Luftfahrtminister Dumesnil be- ichtigte am Sonnabend mit Sachverständigen seines Mini- 'teriums die Rohrbach-Romar im Cherbourger Hafen. Von ranzösischer Seite wurde erklärt, daß das Flugboot einen ausgezeichneten Eindruck mache. Mit besonderem Interesse nahm man den Bericht über die glatte Außenlandung in schwerer See (Seegang 6) auf, wobei die Durchführung der Kühlerreparatur durch die Besatzung mit Bordmitteln als besondere Leistung Würdigung fand Nach Schluß seiner offiziellen Besichtigung startete nadmiOtags 2 Uhr die Ro- mar unter der Führung von Stemhorff und Demougeot mit ihrer französischen Besatzung nach der Seeflugstation Etang d'Hourtin bei Bordeaux, wo sie um 7 lihr eintraf und glatt landete.
10 Häuser eingeäschert
Dömih (Mecklenburg), 7. April. Von einem verheerenden Großfeuer, dessen Entstehungsursache bisher noch nicht geklärt ist, wurde die an der Elbe gelegene mecklenburgische Ortschaft Bohnenburg heimgesucht. Das Feuer entftanb :n einem alten mit Stroh gedeckten Bauernhause des Gastwirts und Hausbesitzers Schluck und griff, durch starken Wind begünstigt, mit rasender Geschwindigkeit um sich. Insgesamt wurden zehn mit Streb gedeckte Wohn- und Wirtschaftsgebäude in Parier Zeit er :g eingeäschert. Die Feuerwehren standen dem Riesenbrand völlig machtlos gegenüber. Der Sachschaden ist vorläufig roch nicht zu übersehen. Mitverbrannt sind große Futter- und Erntevorräte, der größte Teil des häuslichen Mrwiliars, landwirtschaftliche Maschinen und PerätschaftW