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Einspruch der Reichsrats

Berlin, 28. März.

Der Reichsrat trat am Freitagabend zu einer Sitzung zusammen, die Staatssekretär Dr. Z w e i g e r t mit einem Nachruf auf den verstorbenen Reichskanzler a. D. Müller eröffnete. Der Reichsrat erledigte dann zunächst kleine Borlagen. Zustimmung fand eine Verordnung über den Zusammenschluß der Zuckerindustrie. Ferner stellte der Reichsrat den Wortlaut der Begründungen für die in der vorigen Sitzung beschlossenen Einsprüche gegen die vom Reichstag beschlossene Novelle zum Brotgesetz und Wieder­einführung des Gefrierfleischkontingents fest. Der Reichsrat stimmte sodann einer Neufassung des Biersteuergesetzes zu. Gleichzeitig genehmigte er den Entwurf von Ausführungs- bestimmungen zu diesem Gesetz.

Ferner hatte sich der Reichsrat mit der Erhöhung des B r e n n r e ch t s für die landwirtschaftlichen Kartof­felbrennereien zu beschäftigen. Der Reichsrat selbst beschloß in Uebereinstimmung mit seinen Ausschüssen, der Be­schwerde der Monopolverwaltung stattzugeben und das Brennrecht der landwirtschaftlichen Kartoffelbrennereien von siebzig auf achtzig Prozent zu erhöhen. Die Erhöhung des Grundpreises dagegen wurde abgelehnt.

Der Reichsrat nahm dann Stellung zu den Beschlüssen, die der Reichstag in den letzten Tagen gefaßt hat. Zunächst berichtete Ministerialdirektor Dr. Hog über die vom Reichs­tag beschlossene Erhöhung des Zuschlages zur Einkommen­steuer über 20 000 Mark und zur Aufsichtsratssteuer. Der Berichterstatter empfahl für den Einspruch gegen beide Ge­setze folgende Begründung:Der Reichsrat schließt sich der in wiederholten Kundgebungen vertretenen Ansicht der Reichsregierung an, daß in der heutigen Zeit, in der alles darauf ankommt, die Bildung von Privatkapital innerhalb der deutschen Grenzen zu fördern und das Vertrauen der Wirtschaft zu stärken, es nicht vertretbar ist, die Steuern erneut anzufpannen." So sehr der Reichsrat eine Erleich­terung der notleidenden Gemeindefinanzen für geboten hält, so muß er doch diesem Gesichtspunkt den Vorrang ein­räumen. Er sprich. aber die bestimmte Erwartung aus, daß das Reich den durch die Unterstützung für die Wohlfahrts- erwerbslosen schwer belasteten Gemeinden mit größter Be­schleunigung in anderer Weise ausreichende Hilfe zuteil werden läßt. Als sofort in Frage kommende Maßnahme muß die Verringerung der Auslaufsfrist der Krifenunter- stützung gefordert werden, damit nicht plötzlich eine große Zahl von Krisenunterstützten ausscheidet und den Gemeinden zur Last fällt.

Der Vorsitzende, Staatssekretär Zweigert, stellt daraus ohne besondere Abstimmung fest, daß der Reichsrak dem Vorschlag der Ausschüsse auf Linlegung des Einspruches mit Mehrheit zustimmt.

Durch Kenntnisnahme erledigt wurden noch die Ost­hilfegesetze, die Zolländerungen, die Verlängerung der Pachtschutzordnung, die Novelle zum Lichtspielgesetz und das Gesetz gegen Waffenmißbrauch.

Der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit Praktische Vorschläge der Gutachter-Kommission noch vor Ostern.

Berlin, 28. März.

Die Gutachterkommission zur Arbeitslosenfraae hat zu ^den Fragen einer besseren Arbeitsverteilung und zu den Fra­gen der Arbeitsbeschaffung in ausführlichen Beratungen Stellung genommen. Die Verhandlungen über die Fragen einer Regelung der Arbeitszeit und der Behandlung der Dop­pelverdiener sind abgeschlossen. Die Kommission wird ihre Gutachten hierüber noch vor Ostern der Reichsregierung zu- leiten. Jedem Gutachten werden formulierte Vorschläge zu Maßnahmen der privaten Wirtschaft, der Verwaltung und der Gesetzgebung beigefügt sein.

Die Kommission wird in der zweiten Woche nach Ostern ihre Beratungen fortsetzen, um dann auch das im wesentli­chen bereits feststehende Gutachten zu dem ganzen Fra­genkomplex der Arbeitsbeschaffung ebenfalls abzuschlie- ßen. Unmittelbar daran anschliehew werden sich Beratun­gen über die unterstützende Arbeitslosenhilfe.

Schicksalsgewalten

ROMAN VON GERT ROTHBERG

Copyright by Martin Feuchtwanger, Halle (Saale)

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Ah, Herr Karell! Ich hielt Sie für einen Langschläfer, weil ich Sie noch nie hier in der Frühe getroffen habe. Ich reite manchmal schon kurz nach Sonnenaufgang aus. Auch nicht oft, aber doch bisweilen."

Um Karells Mund zuckte es. Er wußte ja am besten, wie es in Mays Herzen aussah. Sie verstand sich nur selber nicht. Sein Blick ruhte auf ihrer gertenschlanken Gestalt. Ein Wühlen war in ihm. Stürmisch, unaufhalt­sam drängte sein Herz May entgegen.

May sprengte jetzt ein wenig vor; dann hielt sie drüben unter den blühenden Bäumen an. Die Sonne strahlte auf ihr blondes Haar, und die großen, blauen Augen leuchteten Karell entgegen.

Der Mann schloß einen Moment die Augen vor dem Bilde, das seine Sinne gefangen nahm. Da tauchte vor ihm ein schmales, schönes Frauengesicht auf mit großen, dunklen Augen. Und um den Mund das leidvolle Lächeln, um dieses Lächelns willen er bisher alles tat, um"

Mays fröhliche Stimme klang zu ihm herüber. Sie Tratte ihre Unbefangenheit wiedergefunden.

Sehen Sie, Herr Karell, die köstliche Stille dieses Erdenfleckchens wirkt auch auf Sie ein. Sie träumen. Uebrigens habe ich das hier unter den blühenden Bäumen auch schon getan."

Karell kam zur Besinnung. In wenigen Sekunden hatte er May erreicht. Scherzend erfaßte er die Zügel ihres Pserdes.

Mays Augen hingen plötzlich mit starrer Spannung an seinem Gesicht. Ein feiner Duft schwebte von Karell zu ihr herüber. Mays Lippen zitterten. Jetzt wußte sie auf einmal, wer außer bem unheimlichen Besucher dieser Nacht noch dieses Parfüm hatte. Dann warf sie den Kpps in d^y

Gegensätze auf der internationalen Weizenkonferenz

Rom, 28. März.

Bei der gestrigen allgemeinen Aussprache auf der in­ternationalen Weizenkonferenz sprachen sich die Vertreter Polens, Südslawiens und Rumäniens für das System der Präferenzzölle als eines der wesentlichsten Mittel zur Behebung der Agrarkrise in Osteuropa aus. Vertreter der Interessen des überseeischen Getrei - Reexports stellte der argentinische Botschafter in Paris, Perez, dagegen den Grundsatz der freien loyalen Konkur­renz in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Für die überseeischen Getreideexportländer sei es schlechterdings un- diskutabel, daß die osteuropäischen Getreideländer von der ganzen Welt Hilfe verlangten. Argentinien und Australien weigerten sich «mit der größten Entschiedenheit, die Verant­wortung für alle Nachkriegserscheinungen mit zu überneh­men. Ein zweiter wichtiger Grund sei das russische Getreide- dumping. Argentinien halte unter allen Umstnden an der durch die Handelsverträge geschaffenen Ordnung und an der M e i stb e g ü n st i g u n g s k la u s el fest, die ihrerseits mit den Präferenzzöllen n i ch t in Einklang zu bringen sei.

Als letzter Redner wandte sich der russische Delegations- führer K r i tz m a n n mit aller Bestimmtheit gegen jede System der Präferenz ab. Ferner wies er die Bemerkung Einschränkung der Getreideanbauflächen und lehnte das über das russische Dumping zurück. Rußland sei zur Durch­führung seines Fünfjahresplanes zwecks Beschaffung von ausländischem Geld und Ankaufs von fremden Maschinen auf seinen Getreideexport angewiesen.

Schealer-Bertrag nicht genehmigt

Berlin, 28. März.

Der Reichsverkehrsminister hat dem in der Oeffentlich- keit bekannten Verträge zwischen der Deutschen Reichsbahn- gesellschaft, Hauptverwaltung, und der Firma Deutsch Bahnspedition Schenker & Eo. G. m. b. h. in Berlin über den Rollfuhrdienst, Sammelspedition, Verkehrswerbung und Kraftwagenverkehr in der vorgelegten Fassung namens der Reichsregierung die nach § 31, Ziffer 4 des Reichsbahnge­setzes vorbehaltene Genehmigung versagt. Diese Entschei­dung ist am 26. März der Deutschen Reichsbahngesellschaft mitgeteilt worden.

hierzu wird von Seiten der Reichsbahn mitgeteilt: Es bestätigt sich, daß der Reichsverkehrsminister der Reichs­bahn mitgeteilt habe, daß er der jetzigen Fassung des Bahn- speditionsvertrages die Genehmigung versage. Demgegen­über muß an den Standpunkt der Reichsbahn erinnert wer den, daß der Bahnspeditionsvertrag nicht der Genehmigung der Reichsregierung bedürfe.

Auf der anderen Seite wurde von der Reichsbahn nach der letzten Verwaltungsrakssihung vor einigen Tagen die Auffassung vertreten, daß in gemeinsamen Beratungen mit der Reichsregierung sowie mit den Spitzenverbönden der Wirtschaft ein Ausgleich in der Bahnspeditionsfrage gesucht werden muß.

Kredit für die Arbeitslosenversicherung

Berlin, 28. März.

Die Verhandlungen zwischen der Reichsbank und der Reichsanstalt für Arbeitslosenversicherung und Arbeitsver­mittlung haben zum Abschluß eines Kredits in Höhe von 83 Millionen Rm. geführt. >

Die Veranlassung zu diesen Verhandlungen hat die Trennung der Reichsanstalt vom Reichshaushalt mit Wir­kung vom 1. April gegeben. Der von der Reichsbank ge­währte Kredit ist als Ueberbrückungskredit für die bevorstehenden, saisonmäßig schlechten Monate, in denen die Beitragseingänge für die Zahlung der Unterstützungs- gelder nicht ausreicheu, auf311 fassen und soll später aus den Eingängen der saisonmäßig besseren Monate im Sommer und herbst zurückgezahlt werden. Die Unterlagen für den Reichsbankkredit bilden die Reichsbahnvorzugsaktien von nom. 125 Millionen Rm.

Nacken. Was hatten Lu Karell und der berüchtigte Ein­brecher miteinander zu tun? Nicht das Geringste. Sie war ja krank, wenn sie die beiden auch nur einen Herzschlag lang auf der Basis eines Gedankens zusammenbringen wollte.

Gnädiges Fräulein, ich irre mich nicht, ich bemerkte es schon vorhin, Sie sehen sehr blaß aus. Fühlen Sie sich nicht wohl?"

May sah in das sympathische Gesicht; sie glaubte in seinen Augen Sorge zu lesen. Sollte sie sich Karell an­vertrauen? Ihm das Geheimnis Preisgeben? Doch schon verschanzte sie sich wieder hinter ihrem Trotz. Noch einen Augenblick schwankte sie; dann kam es leise aus ihrem Munde:

Wie kommen Sie darauf? Nein, mir fehlt nichts. Ich bin vielleicht etwas übernächtig, denn ich ging noch nicht gleich zur Ruhe, nachdem wir aus der Oper nach Hause kamen."

Ein weiches Lächeln huschte um seinen Mund. Dicht nebeneinander ritten sie jetzt dahin. Ein ganz leiser Wind hatte sich erhoben und trug eine Brise vom Meer herüber. May wünschte, daß dieser Spazierritt mit Karell noch stundenlang dauern möge. Drüben lag ein Gasthaus. May hatte hier schon mehrere Male ein Glas Milch getrunken. Karell beugte sich zu ihr.

Gnädiges Fräulein, wenn wir unserem Zusammen­sein noch einen kleinen Imbiß in diesem idyllisch gelegenen Gärtchen hinzufügten? Wenn ich nun recht herzlich darum bitte?"

May nickte. Er drückte ihr dankbar vie Hand. Dann sprang er elastisch vom Pferde. Dieses wandte den Kopf nach Mays weißemMylord". Karell hob May aus dem Sattel. Ein halbwüchsiger Neger kam grinsend aus dem Schuppen, der seitlich vom Gasthause lag.

Konny will Pferde halten", bestimmte er freundlich.

Karell nickte und warf ihm die Zügel zu. Dann betrat er mit May den Garten. Unter blühenden Obstbäumen standen kleine, weiße Tische und Holzbänke. Eilfertig kam ein Mann herbeigestürzt, deckte ein weißes Tuch über den Tisch, an dem sie Platz genommen hatten, und fragte nach

»ergarbetterkile in Frankreich?

Paris, 28. März.

Die Gewerkschaft der französischen Bergarbeiter unter Tage hat, nachdem die Kammer mit einer Mehrheit von sie­ben Stimmen es abgelehnt hatte, in die Beratung der In­terpellation über die Herabsetzung der Löhne der Bergar­beiter einzutreten, dem Ministerpräsidenten Laval ein Pro­testschreiben übermittelt, in dem sie ihre Forderung nach Beibehaltung der bisherigen Löhne aufrechterhält und Maß­nahmen zur Behebung der Kohlenkrise vorschlägt. Das Gut­achten geht auch auf die sogenannten Dumping-Methoden einzelner Länder ein und kommt zu dem Schluß, daß die Einfuhr ausländischer Kohle nach Frankreich eingeschränkt werden müsse, da Frankreich nur zwei Drittel seines Koh- lenverbrauches selbst produziere.

Anslösung der Präger Faschistenmehr

Prag, 28. März.

Nach einer Meldung des Präger Tagblatts ist dem Vorsitzenden der nationalen Faschistengemeinde, Abgeord­neten Gajda, ein Erlaß der Präger Polizeidirektion zuge­stellt worden, durch den die Wehr (Obrana) der Faschisten- gemmnde aufgelöst wird. Als Grund wird angeführt, daß die Faschistenorganisation die Vorstellung der OperMa- schinift hopkins" im tschechischen Nationaltheater durch Larmszenen vereitelt und die Kundgebungen gegen die deut­schen Tonfilme geleitet hätte. DieObrana" bleibt dauernd aufgelöst.

Mrielle Stenben-Ehrnng Amerikas

150-Jahr-Feier der Schlacht bei Porklown.

Washington, 28. März.

Für die amerikanische Bundesfeier des 150. Jahres­tages der Schlacht bei Dorktown im Oktober 1782, durch die infolge der Niederlage des britischen Generals Cornwallis der amerikanische Freiheitskrieg entschieden wurde, wurden im letzten Kongreß 25 000 Dollar bewilligt.

Das amerikanische Staatssekretariat hat entsprechend den Anträgen des Festausschusses die französische Regierung sowie die Nachkommen des deutschen Generals von Steuben auf Kosten der Vereinigten Staaten zu der Feier eingeladen, da französische Truppen und General von Steuben zur er­folgreichen Beendigung des Freiheitskrieges beitrugen.

Eandhi droht mit keinem Hungertod

Wegen des Streits zwischen Hindus und Mohammedanern.

London, 28. März.

Times meldet aus Karachi: In einer Rede vor einer ungeheure Versammlung kam Gandhi auf die blutigen Zu- sammenf .2 zwischen Hindus und Mohammedanern in Eawnpu. zu sprechen und sagte:

Wenn Hindus und Mohammedaner fortfahren, Indien zu spalten, dann werde ich mich zurückziehen und freiwillig den Hungertod sterben. Ueber die persönlichen Beschimpfun­gen, denen er am T-ge zuvor ausgesetzt war, sagte er: Ihr könnt mich ermorden, Ihr könnt mir M Kehle durchschnei­den, aber selbst wenn Ihr Gandhi tötet, werdet Ihr Gandhis Sache nicht töten.

Thüringen erhebt Protest

Wegen Nichteinladung zur letzten Jnnenminisierkonferenz.

Weimar, 28. März.

Das thüringische Kabinett hat beschlossen, daß der Vor- sitzende des Staatsministeriums durch den Pertreter Thü­ringens bei der Reichsregierung Verwahrung beim Reichs­kanzler dagegen elnlegen soll, daß Reichsinnenminister Dr. Wirth zur Besprechung der Innenminister der Länder aus Anlaß des Hervortretens der sogenannten Gottlosenver­bände den thüringischen Innenminister nicht eingeladen hat.

ihren Wünschen. May wünschte Milch und Eier, und Kabelt bestellte für sich ein gebratenes Huhn und Limonade

Der höfliche Mann verschwand. Eine Schar Hühnei umgackerte den Tisch. Zwei weiße Hunde lagen träge in der Sonne und wärmten sich das Fell. Durch die Blüten der Bäume schienen einzelne Sonnenstrahlen auf den Tisch May warf den kleinen Hut auf einen Stuhl. Dann lehnte sie sich weit zurück und dehnte sich behaglich.

Karells Augen hingen an ihrem Gesicht. Sie fühlten sich beide namenlos glücklich durch dieses Beisammensein. Noch einmal kam May der Gedanke an das Parfüm. Warum hatte er gerade dasselbe, das der Unheimliche hatte?

Als der Mann das Gewünschte brächte, bestellte May eine Ansichtskarte.

Wir wollen Harry Reveloor gemeinsam einen Gruß schicken von unserem kleinen Ausflug", sagte sie leichthin.

Karells Gesicht verfinsterte sich.

Was ist er Ihnen?" :

Ohne daß er es wollte, hatte er dies May gefragt. Doch gleich klang seine Stimmme wieder beherrscht, als er hinzu- fügte:

Verzeihen Sie mir, gnädiges äulem! Danach zu fragen habe ich nicht das geringste blecht."

In May war eine große Freude. Warum war Karell so zusammengezuckt? Weil er glaubte, sie liebe Harry Reveloor? Eine Weile herrschte tiefes Schweigen zwischen ihnen; dann sagte May:

Harry ist mir wie ein lieber, großer Bruder. Er war immer in meinem Leben, solange ich denken kann. Seine Eltern waren mit den meinen eng befreundet. Jetzt ist Harry ganz allein. Ich würde mich sehr freuen, wenn er recht bald heiratete. Ich würde seine junge Frau gewiß sehr liebhaben, wenn sie gut und lieb mit ihm ist."

Karell atmete tief aus. Nein, das war keine Liebe, was May Grensburne für Harry Reveloor fühlte. Das war nur eine gute, tiefe Freundschaft. Plötzlich beugte Karell sich über Mays Keine Hand und drückte einen heißen Kuß darauf.

May, liebe, kleine May!" flüsterte er. tKortt. kolat.X