BsU gestern Ns HZuts
CndgMiger Vergleich zwischen Staat und mrche in Anhalt.
Die endgültige außergerichtliche Auseinandersetzung zwischen Staat und Kirche in Anhalt ist erfolgt. Der Anhaltische Landtag nahm den Gesetzentwurf, der diese Auseinandersetzung regelt, in dritter Lesung und damit endgültig an. Der Staat zahlt der Kirche dauernd eine jährliche Summe von 300 000 Mark.
Schiedsspruch im deutschen Maßschneider-Gewerbe.
Nach 13stündigen Verhandlungen ist im Lohnkonflikt des Herren- und Damen-Maßschneidergewerbes am Donnerstag morgen von dem vom Reichsarbeitsminister eingesetzten Schiedsgerichts ein Schiedsspruch gefällt worden. Der Spruch beseitigt die Arbeitszeitverschlechterungen des Braunschweiger Schiedsspruches und erhöht die Löhne um 2 bezw. 1 Pf. Die Geltungsdauer des Schiedsspruches reicht bis zum 1. März 1931. Bis Sonnabend haben sich die Parteien zu erklären.
200 009 englische Textilarbeiter vor der Aussperrung.
Obwohl die Arbeitnehmer-gewerkschaften im Lohnstreit des englischen Textilindustriegebietes von Bradford einen weiteren Ausgleichsversuch unternommen haben, rechnet man damit, daß es am. Sonnabend zu der beabsichtigten Aussperrung der Textilarbeiter kommen wird, von der 200 ÖOO Arbeiter betroffen würden. Während die Arbeitgeber eine Verminderung der Löhne um rur^d 9,25 v. H. für Zeitarbeiter und 8,75 v. H. für Akkordarbeiter verlangten, haben die Arbeitnehmer eins Verminderung um 5,8 o. H. bezw. 5,3 o. H. vorgeschlagen. Man rechnet jedoch damit, daß die Arbeitgeber auch diesen Vermittlungsvorschlag ablehnen werden.
Arbeiterkrawalle in Polen.
Einer-Meldung aus Warschau zufolge kam es in O l- kuß zu schweren Zusammenstößen zwischen Arbeitern einer Eisenwarenfabrik und der Polizei. Die Arbeiter bedrohten einen Direktor, der Entlassungen angekündigt hatte. Die Polizei schritt ein und befreite den Direktor. Als die Menge der Aufforderung, auseinandsrzugehen, nicht Folge leistete, sondern die Polizei angriff, wurde zunächst eine Salve in die Luft abgegeben. Als diese wirkungslos blieb, schoß die Polizei in die Menge. Ein Arbeiter wurde schwer, drei weitere leicht verletzt.
Theaterskandal in Danzig.
Zu einem Skandal kam es in der Mittwochaufführung des Danziger Stadttheaters, wo von einer Berliner Truppe das Stück „C y a n k a l i " von Friedrich Wolf zur Aufführung gebracht wurde. Ein Teil des Publikums versuchte die Aufführung zu stören. Man johlte und pfiff, auch Stinkbomben wurden geworfen, so daß die Vorstellung wiederholt unterbrochen wurde. Eine Anzahl von Ruhestörern wurde verhaftet.
Meuterei auf einem französischen Dampfer.
Auf' dem Dampfer „Guethary ", der einer französischen Reederei gehört, meuterte in der Nähe von Bilbao eine Anzahl von Matrosen, so daß der Kapitän die Hilfe der Polizei in Anspruch nehmen mußte. Die Meuterer wurden dem französischen Konsul übergeben und werden nach Frankreich ausgeliefert.
Unfall des D-Zuges Berlin— Frankfurt a. M.
Auf der Strecke Berlin—Halle brach kurz vor der Station Muldenstein die linke Triebstange der Lokomotive des D-Zuges 2 Berlin—Halle—Frankfurt a. M. Der Zug wurde zum Halten gebracht. Von den Insassen wurde . niemand aette^U W^MAug,muM
geschleppt und setzte von dort aus mit neuer Lokomotive die Fahrt fort.
®«Be DiettWe ha Wiener Arleri«!
Die Schätze des Heeresmufeums in der Nacht geplündert
Wien, 10. April.
In der Nacht sind unbekannte Täter vom Hofe aus in das im Arsenal befindliche, im Hochparterre gelegene Hestesmuseum eingedrungen. 11. a. wurden gestohlen zwei Vitrinen mit 100 Maria-Theresien-OrdeP von der Zeit der Befreiungskriege bis zur jetzigen Zeit, weiter aus der Zeit der Freiheitskriege ein großer silberner vergoldetet Pfosten von der Fleifchhauerinckung, mit Dukaten gefüllt, eins Augs- burger SchWiedearbeit aus dem 17. Jahrhundert, ein silbernes Hufeisen der Chemnitzer Bergleute, zahlreiche goldene und silberne Tapserkeiksmedaiken und aus der Zeit des Feldmarschalls Radetzky die beiden, Schlüssel der Festung Venedig nach der Erstürmung Venedigs im Jahre 1849.
Aus der Heimat.
Für diese Rubrik find miüeisungen fokalen Onfereiies aus dem Leserkreise erwünscht und werden stets auf Wunsch bezahlt.
Eine Handvoll Weidenkätzchen kostet 150 Mark! — Schont die Weidenkätzchen! Das Frühjahr hat die ersten Weidenkätzchen an den Büschen hervorgezaubert. Das Ab- reißen von Kätzchen erfolgt jetzt in einem allzu großen Um- fanae, ohne Rücksicht darauf, daß Busch und Strauch bei zu weiten,Header Beraubung in der Entwicklung gehemmt werden. Außerdem gewährt ein stark zerrupfter und zerbrochener Weidenstrauch keinen schönen Anblick, er mindert den Genuß, den auch andere an dem Anblick des ersten frischen Grüns, der Kunde des Frühlings, haben möchten. Auch an anderen Büschen und Bäumen wird wahllos das Grün ab= gerupft, und nicht selten findet man es dann später sort- geworfen und verwelkt am Wege liegen. Zur Warnung vor solcher Maturverschandelung sei hier aus das Gesetz hin- gewiesen, das das Abpflücken von Laub und Zweigen unter Strafe stellt Wer 150 Mark zuviel in seiner Geldtasche hat, darf sich gern beim Grünrupfen fassen lassen. Landjäger und Polizei sind angewiesen, unnachsichtig gegen die Naturschänder wormaehen.
Die Frage der Numerierung der Schutzpolizei. Wie bekannt, hat in Kreisen der Polizeibeamtenschaft die Frage der Numerierung der Polizeibeamten seit Wochen die Gemüter erregt. Nunmehr hat der preußische Innenminister Dr. Waentig in die Angelegenheit eingegriffen und dem Verband Preußischer Polizeibeamten mitgeteilt, daß er selbst die Entscheidung fällen werde. Die Ankündigung des Ministers stützt sich darauf, daß Aenderungen an. der Uni- ornrber Schutzpolizei von Lokalbehörden nicht vorgenommen werden können, da es sich bei der.preußischen Polizei um eine Landespolizei handelt. Zunächst sollen, wie wir erfahren, die Erfahrungen anderer Länder mit der Numerierung der Beamten nachgeprüft werden. Auch die von der Polizeibeamtenschaft angeführten Gründe gegen eine Numerierung werden vom Ministerium sorgfältig nachgeprüft werden.
Hrrsfeld- Am nächsten Dienstag den 15. April, abends 7 Uhr, findet im Rathaussaale eine Sitzung der Stadtverordnetenversammlung statt. Auf der Tagesordnung stehen u. a.: Aufnahme von Anleihen — Bericht des Bürgermeisters über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten — Voranschlag über das Etatsjahr 1930.
Hersfeld. (W i e wird d a s W e t t e r?) Die Aenderungen in der Druckverteilung gehen nur sehr langsam vor sich. Anhaltender DruckfaÜ hat über Südsrankreich ein Tiefdruckgebiet entstehen lassen, das sich ostwärts bewegen wird. Dabei behält aber das Hochdruckgebiet aus.unsere Witterung immerhin noch soviel Einfluß, daß es höchstens ganz vereinzelt zu Regenfällen kommt. Im Uebrigen wird das trockene von Zeit zu. Zeit aufheiternde Wetter anhalten. — Vorhersage bis Samstag Abend: Wolkig, meist trocken, Temperatur wenig verändert, vorwiegend östliche Winde.
Gerstuttgen. Vor einigen Tagen erst waren maskierte Einbrecher in das Stationsgebäude von Wommen eingedrungen und hatten mit vorgehaltenun Revolver die' Herausgabe der Stationskasse verlangt. Jetzt ist nachts zwischen 12 und 1 Uhr auf die Station Hörschel auf der Strecke Eisenach—Gerstungen ein gleicher Anschlag verübt worden. Zwei unbekannte Männer erschienen kurz nai) Abfahrt' des Nachtzuges am Schalter, wollten zunächst Geld gewechselt haben, ließen aber dann erkennen, daß sie es auf die Kasse abgesehen hatten. Der Beamte schloß sofort den Schalter, erleuchtete die Bahnsteiganlagen und verständigte die Nachbarstationen Eisenach und Wartha. Mit dem Nacht- D-Zug begaben sich von Eisenach aus Kriminalbeamte nach Hörschel; es gelang ihnen aber nicht, eine Spur der Räuber aufzufinden. — Von der Eisenbahnverwaltung ist nach diesen letzten Vorgängen der Nachtsicherheits- dienst verschärft und eine genaue Kontrolle der Reisenden angeordnet worden.
Kassel. Vor dem hiesigen Großen Schöffengericht fand heute die Verhandlung gegen den 43jährigen Sägewerksbesitzer Wilhelm Härtung aus Oberkaufungen statt, der angeklagt ist, sein eigenes Sägewerk in der Nacht znm 31. Januar 1930 vorsätzlich angezündet zu haben. Das Feuer konnte seinerzeit rechtzeitig gelöscht werden. Hierbei stellte sich heraus, daß ein Zeitzünder in Gestalt einer brennenden Kerze, die auf einem Brett stand und bei längerer Brenndauer in der Nähe befindliches - mit Brennstoff getränktes Holz entzünden mußte, benutzt worden war. In der Verhandlung wird nun mittels dieser Kerze versucht, ob dieser Zeitzünder genügt, um einen Brand zu verursachen. Der Angeklagte war am Vorabend „geschäftlich verreist" und kehrte am 31. Januar nach Oberkaufungen zurück, wo er dann von der Polizei festgenommen wurde. Es sind für die Beweisaufnahme 22 Zeugen geladen. Nach nahezu fünfstündiger Verhandlung sprach das Gericht den 43 jährigen Sägewerksbesitzer Wilhelm Härtung von der Anklage der vorsätzlichen Brandstiftung und des vollendeten Versicherungsbetruges frei und hob den seit 4. Februar in Kraft befindlichen Haftbefehl auf.
J^aHtl. Beine Spielen toar ein vier^hritzeS Mädchen aus die Fensterbrüstung geklettert, verlor das Gleichgewicht und stürzte aus dem zweiten Stock auf ein im Hof befindliches Glasdach. Außer erheblichen Kopfverletzungen die jedoch nicht lebensgefährlich sind, trug es keine weiteren Schäden davon.
Jhringshausen Der 58jährige Arbeiter Attendorn war damit beschäftigt, für seine Arbeitskollegen Kaffee zu kochen. -Zu diesem Zweck hatte er in der Nähe herumliegendes Reisigholz gesammelt, das er in dem in der Baubude stehenden Ofen anzündete. Bald darauf kehrte er nochmals zurück, um sich davon zu überzeugen, ob das Feuer auch ungebrannt sei. In diesem Augenblick gab es eine gewaltige Detonation. Der Ofen flog auseinander. A. wurde zur Seite geschleudert und blieb zunächst bewußtlos liegen. Seine rechte Hand war vollständig abgerissen, auch dasGehörwardemBedauerns- werten verloren gegangen. Das Unglück ist aller Wahrscheinlichkeit nach darauf zurückzuführen, daß in dem Ofen eine Sprengkapsel gelegen hat, die durch die Hitze explodierte.
Mühlhausen bei Homberg Die neun Jahre alte Tochter des Einwohners Fröde wurde von einem Hornberger Auto überfahren. Das Mädchen rannte beim Spielen hinter einem Hause her auf die Straße direkt in das fahrende Auto hinein, wurde zur Seite geschleudert und erheblich verletzt.
Melsungen. Einen Autounfall erlitten zwei Einwohner unserer Stadt. Auf der Röhrensurther Straße kam der Wagen infolge der zahlreichen Kurven ins Schleudern und überschlug sich, nachdem er eine Böschung hinausgefahren war. Der Besitzer des Autos erlitt stark, blutende Wunden, der Mitfahrer wurde leicht verletzt. Das Auto wurde abgeschleppt.
Frankfurt a. M. Die Frankfurter Fliegerin Vera ' von Bissing mußte gestern mittag mit ihrem Sportflugzeug in der, Nähe des Niederwaldvenkmals eine Notlandung vornehmen. Dabei überschlug sich die Maschine in dem weichen Acker, ohne daß dabei die Fliegerin und ihr Begleiter verletzt wurden. Das Flugzeug mußte abmontiert und nach'Frankfurt gebracht werden.
Limburg. Ein eigenartiger Verkehrsunfall ereignete sich in Limburg. Ein Motorradfahrer wollte einem Personenauto ausweichen und steuerte dabei über den Bürgersteiq gegen den Ladeneingang eines Zigmrenge- schäf'les. Das'Motorrad kletterte eine der Treppenstufen hoch und schleuderte dann den Fahrer kopfüber durch . das sieben Millimeter dicke Glas der Ladentüre. Er stieß sich ein Loch in die Stirn und zerschnitt sich ein Ohrläppchen. Er wurde dem Krankenhaus zugesührt.
Wetzlar. In den Morgenstunden des Sonntags ereignete sich bei Wetzlar ein schweres Autounglück Eine mit sechs Personen besetzte Chevrolet-Limousine rannte in voller Fahrt gegen einen Baum und wurde
völlig zertrümmert. Sämtliche Insassen wurden schwer verletzt. Der 50 Jahre alte Bauunternehmer Schaufler aus Wetzlar erlitt einen Schädelbruch und war sofort tot.
Göttingen. In einem unbewachten Augenblick machte sich in dem Zuge Hannover—Göttingen ein fünfjähriger Knabe an der Tür des Abteils zu schaffen. Er stürzte aus dem fahrenden Zug heraus und blieb schwer verletzt liegen. Der Knabe wurde in bei Götlinger Klinik einer Operation unterzogen.
Celle. In voller Fahrt stieß das Auto des praktischen Arztes Dr. Braeß mit einem Kies fuhrwerk zusammen, das infolgeVersagens derBremse auf der stark abschüssigen Straße nicht halten konnte. Eines der Pferde wurde so schwer verletzt, daß es getötet werden mußte. Der Arzt erlitt schwere Verletzungen. Er mußte dem hiesigen Krankenhaus zugeführt werden.
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In der Donnerstagverhandlung im Hamburger Menschenraubprozeß wurde in die Vernehmung des Kompagnons der Firma Prenzlau u. Co., Kramarfki, eingetreten. Nach seiner Aussage wurden zunächst Metallaeschäste gemacht. 1924 in Schwierigkeiten geraten, verbanden sich Prenzlau und er mit der Firma Ludwig Bing u. Co., die Waffengeschäfte nach China besorgte. Das Geschäft nahm einen lebhaften Aufschwung. Als 1929 Prenzlau wieder wegen einer Waffenlieferung nach China in Paris weilte, gab er feinem Teilhaber, dem jetzigen Mitangeklagten, Nachricht von den dort eingeleiteten Verhandlungen mit del'Gado. Dieser sowie der ehemalige Gesandte Do- minici sollten nach Prenzlaus Angaben durchaus seriöse und zahlungfähige Herren sein, später jedsch habe sich herausgestellt, daß Bargeld nicht vorhanden sei. Für die Beschaffung einer großen Waffenlieferung für Venezuela bot bei Gado eine Hypothek an, die auf 25 000 Dollar geschätzt werden konnte. Diese Sicherheit genügte Kramarski. Er ging an das Geschäft heran, weil er angeblich der Meinung war, es solle sich nur um ein einfaches Exportgeschäft in Kriegs-
Hamburger Menschenraubprozess.
Links am Bildrande der Angeklagte Prenzlau, weiter die Schöffen und der Gerichtshof, in der Mitte der beiden Leuchter der Bor, sitzende Landgerichtsdirektor Steinicke.
mäteria! nach Venezuela handeln. Auf Vorhalten gab er zu, von der „Belohnung" nach geglückte rRe- volution gewußt zu haben. Um diese zu erhalten, sei er intensiv im Interesse bei Gados tätigt gewesen. Kramarski versuchte zunächst sein Glück in Belgien. Da dort seine Bemühungen zu keinem Erfolg führten, charterte Prenzlau dann den „Falke" mit der Kaufrechtsklausel. Zurzeit der Anheuerung der Mannschaft war Kramackski in Warschau, um dort Waffen usw. zu kaufen. Auch Prenzlau kam später dorthin, und es wurden 2000 Gewehre Modell 88 mit zwei Millionen Schuß für 30 000 Dollar gekauft. Es handelte sich um alte Waffen, die das polnische Kriegs- minifterium abstieß. *
Dann folgte die Vernehmung des Angeklagten Z i p P - i t t, des Kapitäns des Dampfers. Zipplitt war früher zweiter Offizier auf dem deutschen Riesendampfer „Imperator". Nach seinen Zeugnissen, galt er offenbar als tüchtiger Kapitän. Zipplitt gab an, über den Waffentransport unterrichtet gewesen zu sein. Von de! Gado sei er für §00 Pfund engagiert worden, den eigentlichen Zweck der Reise habe er nicht gekannt. Ihm fei nur gesagt worden, daß d e l Gado der künftige Präsident von Venezuela sein sollte. An Bord hatten sich n i ch t g e n ü g e n d R e t t stn g s b o o t e befunden, weshalb die Passagiere einen Revers unterzeichnet hätten, daß sie keine Ansprüche erheben würden. Schon im Hamburger Hafen seien 4 Maschinengewehre und Karabiner an Bord gekommen. Am Abend vor der Abfahrt sei ein Heizer zu ihm gekommen, der ihm gesagt habe, daß die Mannschaft für Geld f ü r alles zu haben sei. Im Notfall würde sie sogar „die Knarre auf den Buckel nehmen". Die spätere Bewaffnung der Rebellen sei ihm mehr als militärische Maskerade vorgekommen.
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ReiDpräpöent überreicht Hindenburg-pvkal. Reichspräsident von H i n d e n b u r g empfing am Donnerstag den Gewinner des Hindenburg-Pokals für das Sportflugwesen im Jahre 1929, Diplomingenieur Wolfram Hirth, und überreichte ihm unter herzlichen Glückwünschen für seine hervorragendenfliegerischen Leistungen insbesondere die bei schwierigster Wetterlage durchgeführte Alpenüberquerung den Hindenburg-Pokal.
An der Sschstagefahrt der Motorräder auf dem Nür- burgring beteiligten sich gegenwärtig noch 39 Fahrer. Die Leistungen find bisher ziemlich ausgeglichen.
Die Radfernfahrt Berlin—Wittenberg—Berlin findet am Sonntag statt. An dem Rennen, das über 158,5 Kilometer--führt, beteiligen sich etwa 200 Fahrer.
3m Pariser Sechstagerennen führen jetzt mit zwei Runden Vorsprung Marcillac—Montan vor den Italienern Girardengo- Linari und deren Landsleuten Welloni—Pie- montesi. Die deutsch-schweizerische Kombination Buschen- hagen—Risthli liegt drei Runden zurück.