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Wie die Buren Kaffee kochen!
Das Wasser wird in einem Kessel gekocht, der nur zum Kaffee dient. Wenn das Wasser kocht, wird der frisch gemahlene, mit einem Sechszehntel Zichorien vermischte Kaffee hineingetan. Die Hausfrauen der Buren rechnen etwa einen Teelöffel Kaffee auf jede Tasse. Darauf wird der Kessel sofort vom Feuer gehoben und ungefähr drei Minuten stehen gelassen. Dann wird eine viertel Tasse kaltes Wasser hinzugetan, wodurch sich der Satz bald setzt. Der starke und klare Kaffee wird dann durch einen wollenen Beutel in einen zum Teil mit heißer Milch gefüllten Tops gegossen. Milch und Kaffee werden endlich zusammen zum Kochen gebracht. Das Resultat dieses Prozesses ist eine Tasse Kaffee, wie man sie auf der ganzen Welt nicht besser finden soll.
immer schädlich. Infolgedessen muß das ihnen Vorgesetzte Wasser zwei- bis dreimal am Tage gewechselt werden, im Sommer natürlich; im Winter genügt es auch, den Hühnern nur einmal frisches Wasser
Wie sich die Tiere zu helfen wissen!
In Morristown im Staate Neu- york besitzt ein Fuchszüchter ein Fuchsjunges mit nur drei Füßen. Ursprünglich mit vier Füßen versehen, blieb der eine Fuß des Tierchens in einem Drahtzaun stecken. Da es für das Füchschen unmöglich war, sich zu befreien, biß ihm die Mutter den Fuß einfach ab. Ein Tierarzt berichtete, daß die Operation kunstgerecht erfolgt sei.
zu geben.
Wie man kunstseidene Strümpfe waschen soll
Ein kunstseidener Strumpf ist ein gar zartes Ding, und viele Damen verstehen es noch nicht recht, mit ihm umzugehen. Naturgemäß ist der Strumpf mehr als andere Wäscheteile intensiver Beschmutzung ausgesetzt, und vor allem die Säuberung der Fuhteile ist nicht immer leicht, zumal die empfindliche Kunstseiden- faser hartes Reiben nicht verträgt. Es muß hierzu unbedingt ein Waschmittel mit gut schmutzlösender Wirkung genommen werden, das eine eindringliche Handbearbeitung des Stückes unnötig macht. Zur Strumpfwäsche nimmt man die Lauge nicht kalt, sondern schwach warm. Dieses ist schon aus hygienischen Gründen zu empfehlen. Sorgfältiges Spülen nach dem Waschen ist natürlich immer nötig, damit alle Laugen- und Seifenreste aus dem Gewebe entfernt werden.
Illustriertes
NR 5 1030
bjiim» nn „Reisfelder Tageblatt (Kreisblatt) 7
eterl stellte sich also auf und sang:
Mir sind die heiligen drei König,
(Schluß)
Glacehandschuhe von Stockflecken zu reinigen
Man bringt in eine möglichst luftdichte Büchse je nach Bedarf etwas Hirschhornsalz und legt die fleckigen Handschuhe sehr locker darüber, so daß derDunst überall hinziehen kann, worauf man die Büchse schließt. Je nachdem die Stockflecke tief ein-
Was wir bringen, ist nicht wenig" usw.
Es war nicht ganz richtig, wie er es sang, besonders beim Halleluja geriet er in mehrere verschiedene Tonarten, aber das Wesen der Sache war getroffen. Der Herr Bergrat war in Bewegung gekommen, sah nun, Peterl zugewandt, weit vor- gebeugt auf der Kante seines Sessels und hörte vergnügt zu. „Sapperlot," sagte er, „das war aber schön. Da muh ich
Dom Tränken der Hühner
Nicht selten begegnet man der ~
Meinung, daß die Hühner aus jeder « ^Eblkure im Elefantenhaus!
„Jumbo , der Niefen-Elefant des Londoner Zoos bei der Pediküre, beliebigen Pfütze ihren Durst stillen wozu eine große (Eisens eile gebraucht wird (ABC)
können. Diese Meinung ist irrig. , , ,
Zur gedeihlichen Entwicklung der Hühner ist das Tränken von höchster ein bis zwei Tage in der Büchse, worauf die Flecke verschwunden
Wichtigkeit. Jauchiges, faules, verdorbenes Wasser ist den Hühnern sind, ohne daß das Leder Schaden gelitten hat.
gedrungen sind, läßt man die Handschuhe einige Stunden oder selbst
Schachaufgabe Nr. 147
Bon N. Ssvers in Antwerpen.
Weiß letzt In zwei Zügen matt.
Bergletchdftellung: Weiß: K h 2; D d 2; T f 7; L e 6; S f 8, g 5; B c 5, g 3 (8). Schwarz: Ke 6; L a 1, h 5; S b 8; B o 6, e 4, e 7, f 5, f 6 (9).
"^f&m^-ünd RaUet-Ecke
Adressenrätsel
Miss
Anni Lotte Schohner
Berlin
Lösung von Ausgabe Nr. 143:
1. D g 6xg 7 usw.
Magisches Quadrat
A
A
A
A
A
F
F
L
L
M
M
0
0
P
B
8
Man ordne die Buchstaben so, daß sich in den wage- rechten und senkrechten Reihen Wörter der angegebenen Bedeutung bilden.
Prinzipal (zu einem anderen): „Mein neuer Lehrling pfeift immer während er arbeitet."
Ä.: „Da haben Sie Glück. Meiner pfeift auch, aber ohne zu arbeiten."'
Schlagfertig
Prinzipal (zum Tippfräulein): „Sie geben sich für eine perfekte Stenotypistin aus und können nicht einmal ein neues Band in ihre Schreibmaschine ziehen?"
„Paderewsky ist gewiß ein großer Künstler, aber sein Klavier stimmen kann er auch nicht..
Möbelstück Halbedelstein Landgut Mädchenname
Durch richtiges Umstellen der Buchstaben ergibt sich, welchen Beruf diese Dame hat, wann und wo sie geboren ist.
Silbenrätsel ar — bo — bürg — dan — de — der — dol — e — el — el — so — gers — i — ib — kan — la — 11 — li — li — nan — ne — ne — no — nor — o — pach — rau — re — reu — sen — sen — stab — te ter — ton — wan — wi
Aus vorstehenden 37 Silben sind 15 Wörter zu bilden, deren Anfangs- und Endbuchstaben, beide von oben nach unten gelesen, ein Zitat aus Schillers »Jphigenie in Aulis" ergeben.
Die Wörter bedeuten: 1. Gefahr im Hochgebirge, 2. Gestalt aus Schillers „Don Earlos", 3. nordischer Dichter, 4. Blutenstand, 5. weiblicher Vorname, 6. Nordpolsorscher, 7. Buchformat, 8. deutscher Bühnendichter, 9. Kurort L Thür. Wald, 10. nordische Friedensgöttin, 11. Utensilie eines Handwerksburschen, 12. männlicher Vorname, 13. plattdeutscher Dichter, 14. italienischer Dichter, 15* Landesteil in der Schweiz.
Lösung:
Kreuzworträtsel:
Wagerecht: I. Spa, 3* Sam, 5. Tom, 7. Ode, g. Mahdi, 11. Sahib, 13. Mus, 14. er, 13. Ende, 17. Aare, 19. Klee, 22. Etat, 23. Tat, 26. At, 27. Pol, 28. Na, 29. Piano, 31. Lasur, 34. nos, 35. Ass, 36. Ehe, 37. Rot.
Senkrecht: 1. Sem, 2. Athen, 3. Seher, 4. Mob, 6. Mime, 7. Ossa, 8. da, 10. Ave, 12. Zre, 16. die, 18. Alt, 19. Kai, 20. Liane, 21. Epos, 22. Ella, 24. Arsen, 25. Tau, 29. Pos, 30. no, 32. As, 33. Rat.
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doch gleich gucken, ob ich nicht ein Zehnerl hab."
Ich bitte! Ein ganzes Zehnerl! War das nicht, um einen Purzelbaum zu schlagen?
Aber Peterl schlug keinen Purzelbaum. Er nahm das Zehnerl in Empfang und sagte hell und ruhig „Vergelt's Gott!"
Hiermit hielt er seine Aufgabe für erledigt und wollte gehen.
Aber dem Bergrat machte die Sache jetzt Spatz, und er fragte: „Ja sagen Sie mal, Herr König, wo haben S' denn die andern zwei König gelassen?"
„I bin alla- ni do", sagte Peterl.,
„Ja, dann darfst du doch nicht singen Mir sind die heiligen drei Könige', sondern mutzt singen ,Ich bin ein heiliger König, und wasichbringe, dasistnichtwe- nig' usw. ..."
Das schien einleuchtend.
Nun aber war der Betätigungsdrang in Peterl gewaltig et- wacht. Er ließ sich von der ganzen Pro- zessionnochbis zum Tor begleiten und schritt dann, von den lä- chelnden Blik- ken der Berg- ratsfamiliebe-
gleitet, in die Dunkelheit hinaus. Es war windstill, und die Sterne sahen ruhig auf das schlafende Bergdorf, das wie verzaubert unter der meterhohen Schneedecke dalag.
Peterl ging nicht nach Hause, sondern machte sich gleich an seine feierliche Tätigkeit.
Sein erster Besuch galt einem Paar uralter Schwestern, die dicht am Königsberg in einem weinüberwucherten Häuschen wohnten. — Die guten, alten Seelen stopften ihm alle Taschen voll und gaben ihm sogar noch einen alten Sack für die noch zu erwartenden Geschenke.
Das war ein vielversprechender Anfang.
Und Peterls Mut wuchs. Aus voller Kehle sang er seinen Spruch. Er hatte das, was der Herr Bergrat gesagt hatte, in etwas veränderter Fassung ausgenommen und begann sein Lied immer so: „Ich bin der heilige Dreikönig" usw. Er stellte mit Befriedigung fest, dah dann immer gleich ein freundliches Gelächter ausbrach, und alle redeten ihn von da an nur mehr als „heiliger Dreikönig" an, was ganz in der Ordnung war
und sich sehr schön ausnahm.
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Und was er nicht alles be- kam! Welchen Neichtumbarg doch bald sein Sack. Welch nie gekannten Reichtum!
Und Peterl umklammerte dieses Heiligtum mit beiden Fäustchen und hätte es selbst im Tod nicht hergegeben.
Ja, das war herrlich.
Einmal wurde ihm aber doch bang.
Das war im Pfarrhaus.
Von selbst wäre der Peterl dort nie hingegangen. Aber in dem einenderHäu- ser, wo er sein [Kester] Sprüchlein sang und reiche Gaben ein-
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