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Nr. 275.

Heesfelver Tageblatt

L Blatt

Am Tag her Loien.

Die Blätter fallen, feuchte Nebel wallen, Und einsam gehst du einen schweren Pfad, Um den sich dichte, schwarze Wolken ballen Und ausgesät ist stillen Todes Saat.

In Reih' und Reihen liegen sie gebettet, Erlosch'nen Auges und mit stummem Mund, Die vor dem Sturm des Lebens sich gerettet In dieses Ackers tiefen, dunklen Grund.

Und zitternd streust du Blumen auf die Hügel, 'Und Tränen trüben deines Blickes Schein, Und deine Liebe dringt mit wehem Flügel Durch Schollen bis zum engen Totenschrein.

Wach' auf und richt' dich auf aus Leid und Kummer, Steh' nicht gebeugt am starren, kalten Grab! Die drunten schlafen ihren letzten Schlummer, Sie rufen dir:Hinauf!" und nicht:Hinab!" Hinauf! solange du im Lichte schreitest, Hinaus! solange du noch kämpfen mußt, Das Leben, das du strebend dir bereitest, Es will dich ganz und deiner selbst bewußt! Nach oben sollst du deine Blicke wenden, Solang' du wandelst durch des Daseins Not, Du magst den Toten leise Grüße senden, Doch nicht dich bannen lassen durch den Tod. Der Tag, an dem der Toten du gedenkest, Kein Tag der Trauer sei er für dein Herz, Er sei ein Tag, an dem du dich versenkest «tiö in dich selbst und abseits dumpfem Schmerz. Er sei ein Tag, an dem du dich besinnest Auf letzte Dinge, fern dem Lärm der Welt, An dem du stille stehst und nen beginnest Dein Leben, mutig auf dich selbst gestellt.

Das ist des Todes Sinn, den deine Toten Ins Herz dir raunen, eh' ihr Tag verbleicht Hörst du den Scheidegruß, den sie dir boten? C tausche nur und deine Trübsal weicht!

Dr. S.

3om TsiZNfeß.

Ev. Joh. 14, 3: Dann will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, aus daß ihr seid, wo ich bin.

Der Totensonntag ist der Tag der Tränen und des tiefen Ernstes. Es ist ja nicht bloß der Schmerz um die Lieben, die von uns gegangen sind. Es ist auch das Rätsel des Todes selbst, das da die Herzen der Menschen bedrückt. Beides ist ja nicht voneinander zu trennen. Die Trauer um die Entschlafenen kann verschärft werden bis zur Bitterkeit oder Hoffnungslosigkeit, wenn man im Tod das Ende, womöglich gar das Ende durch sinnlosen Zu­fall sieht; die Trauer wird aber gelindert, ja sie kann verklärt und bis zur Freudigkeit umgebogen werden, wenn man i in Tod den Erlöser oder den Anfang eines neuen, besseren Lebens steht, über all das ist viel geschrieben und geredet worden. Niemand aber hat so wundersam gerade über den Tod gesprochen wie Jesus Christus im vierzehnten Kapitel bei Johannes. Er geht aus von dem Schrecken des Todes. Er kennt ihn. Er leugnet ihn nicht. Aber er will uns von ihm frei machen. Wodurch? Indem er sagt:Glaubt an Gott und glaubt an mich." Und dann sagt er uns, was, oder besser, wer das ist, den wirTod" nennen. Ein anderer, als wir Menschen uns vorstellen, wenn wir den Sensen­mann oder das Knochengerippe hinmalen Jesus sagt: Ihr würdet nicht so voll Schrecken und so trostlos sein, wenn ihr wirklich wüßtet und sehen könntet, wer das ist, der da in der bangen Stunde unsichtbar durch die Tür und an das letzte Lager tritt!Dann will ich wieder­kommen und euch zu mir nehmen" i ch bin der, den ihr Tod nennt! Ich komme, wenn die Stunde da ist, vom Pater als sein Bote der Erlösung Ick: trete an das Krankenbett. Ich rühre leise, ganz leise das arme gehetzte, müde Herz an: Jetzt darfst du stille stehn! Und ich nehme, wie eine Mutter abends ihr Kind aus den Kleidern des Tages herausnimmt, die Seele heraus aus ihrem Erdenkleid, und wie die Mutter ihr Kind liebevoll ins Bett trägt zum seligen Schlaf dem neuen Morgen ent­gegen, so trage ich die herausgelöste Seele voll Liebe hinauf, dem neuen, dem ewigen Morgen entgegen.Auf daß ihr seid, wo ich bin," nämlich in dem Vaterhaus mit den vielen Wohnungen, wo ich euch und denen, die ihr liebt, die Stätte bereitet habe. SogewinntderTod für uns eine ganz neue Gestalt. Es geht uns so wie einmal seinen Jüngern, als sie ihn, der in Sturm und Rot zu ihnen kam, mit Ensetzen für ein Gespenst hielten und er ihnen tröstend zurief:Seid getrost, i ch bin's! Fürchtet euch nicht!"

Liebes Menschenherz, das du heut voll Trauer und Bangen bist, auch dir sagt er das gleiche heute. Willst du ihn, aus dessen Mund kein unwahres Wort gekommen ist, willst du ihn, der in seiner eigenen Scheidestunde mit dem WortVater, in deine Hände befehle ich meinen Geist" hinüberging willst du ihn nicht hören, wenn er dir heute von deinen Lieben sagt:

Ich bin gekommen und habe sie zu mir genommen sie sind, wo ich bin? Grüße ihn, den Boten zum Leben!

Achtung, FroftbeulLN.

Eine wirksame Behandlung des Frostes soll vor Eintritt der Kälte einsetzen. Die leichteren Formen dieser Erkrankung fallen in das Gebiet der Kosmetik, während die schwereren zur Dermatologie bzw. Chirurgie gehören. Die Erscheinungsformen sind mannigfaltig. Hier sollen nur zwei besprochen werden: Das Frost- erythem und die Frostbeulen.

Unter Frosterythem versteht man eme mehr oder weniger umschriebene Rötung und Schwellung der befallenen Hautpartie, verbunden mit starkem Jucken und Brennen, bessert Ursache die Kälte ist. Die Frost­beulen, welche sich aus diesem Stadium entwickeln können, sind dicke häßliche juckende Knoten, die bei ihrem Zerfall nur sehr langsam heilende Wunden hinterlassen.

Der Frost, wie er im Volksmunde kurz heißt, stellt sich stets an den Körperstellen ein, die vom Herzen am entferntesten gelegen sind, an Händen, Ohren, Nase

und Füßen, und zwar, weil hier am ehesten Störungen in der Blutversorgung vorhanden sind. So sind besonders Menschen dazu disponiert, die an Bleichsucht, Herz- und Nierenkrankheiten mit Stauungserscheinungen oder starker Nervosität leiden, infolge deren Lähmungen der Gefäße auftreten können. Mangelnde Bewegung, wie sie eine sitzende Lebensweise im Beruf häufig mit sich bringt, kann auch Disposition für Frost schaffen. Ebenso kann örtlicher Druck, hervorgerufen durch zu enge Schuhe oder Handschuhe, das Tragen eines Schleiers, der der Nase oder den Wangen fest anliegt, schädigend wirken.

Aus dem Gesagten ergibt sich ein wichtiger Fingerzeig für die Vorbeugung wie für die Behandlung bei Frost. Es ist wohl ohne weiteres klar, daß sich Herz- und Nierenkranke, Bleichsüchtige etc. besonders schützen und sich wegen ihrer Grundleiden in ärztliche Behandlung begeben müssen, denn mit Beseitigung resp. Besserung dieser allein lassen häufig schon die Frostbeschwerden nach. Bei mangelnder Bewegung wird Turnen, Sport, Massage angeraten sein. Die Handschuhe sollen reichlich groß und warm sein. Am besten scheinen solche aus Wildleder geeignet zu sein, zu dem sehen sie schöner aus als wollene. Das Schuhwerk muß bequem und warm sein, die Strümpfe sollen unbedingt aus Wolle sein und zwar empfiehlt es sich schon vor Eintritt der großen Kälte solche wenigsten aus leichter Wolle zu tragen. Ein anliegender Schleier darf im Winter keineswegs benutzt werden. Kaltes Wasser soll zum Waschen ge­mieden werden, dagegen werden lauwarme und warme Waschungen angenehm empfunden, besonders wenn may^dem Wasser Nußblätterabkochungen zusetzt. Statt Wasser kann man auch Gefäßverengende Mittel an­wenden wie Franzbranntwein, Alkohol, Kampferspiritus. Umschläge mit Essigsaurer Tonerde, Borwasser oder Bleiwasser, wobei auf ein Glas Wasser ein Teelöffel des Medikaments kommt, haben denselben Erfolg. Natürlich können auch die wirksamen Medikamente in Form einer Salbe angewandt werden, ja z. B. bei Frost an den Ohren wird diese Appilkationsweise am geeignetsten sein. Am mannigfaltigsten sind die Be­handlungsmöglichkeiten bei Frost an den Händen und Füßen. Sehr zu empfehlen sind neben dem oben Er­wähnten Wechselbäder; dem Wasser kann man einen Zusatz von fünfprozentigem Chlorkalk oder zehn- prozentigem Tannin machen, wodurch die Wirkung noch gesteigert wird. Massage, die evtl. zur Anwendung kommt, muß sachgemäß ausgeführt werden und ver­spricht dann auch Erfolg.

Der Frost an der Nase, der neben den subjektiven Beschwerden auch kosmetisch unangenehm empfunden wird, kann häufig mit Galvanisation erfolgreich bekämpft werden. Ueberhaupt spielen die physikalischen Methoden eine ganz beträchtliche Rolle in der Frostbehandlung. Besonders in jenem der Therapie weit weniger zu­gänglichem Stadium der Frostbeulen. Hier wurden Galvanisation, Röntgendestrahlung und Höhensonne, letztere besonders zur Behebung des Juckreizes gern vom Arzt angewandt. Ein rascher Temperaturwechsel im Winter beispielsweise aus dem Freien an den Ofen ist schädlich.

Wo es gilt, vorübergehend Frostschäden, etwa an der Nase zu verdecken, kann Puder genommen werden und zwar am besten ein sogenannter Schminkpuder, d. i. ein fetthaltiger Puder, weil dieser zugleich ein Schutz gegen die Witterung ist. Wiederholen möchte ich noch­mals, daß alle Mittel vor Einsetzen der großen Kälte angewandt, gleichzeitig eine vorzügliche Vorbeugung bei Personen sind, die an Frost leiden oder dazu neigen.

Weihnachtswünsche der Geschäftsleute.

Es sind Wünsche, die jedes Jahr wiederkehren und jedes Jahr wiederholt werden müssen, da sie von Dezember zu Dezember immer wieder in Vergessenheit geraten. Man kann den Tag, an dem der Weihnachtseinkauf in Fluß kommt, nicht genau bestimmen. Eines Morgens sagt man sich eben:Heute fange ich zu kaufen an!" Schade nur, daß die meisten dieses heute" bis dicht vor Weihnachten verlegen, so daß dann in den Geschäften ein plötzlicher Andrang und ein heilloser Wirrwarr entstehen kann. Wer kann es da dem Kaufmann verdenken, daß er den Kopf verliert und oft nicht weiß, wie er die Kundschaft zufriedenstellen kann, zumal da jeder Kunde Sonderwünsche hat und extra gut bedient sein will? Darum ergeht als erster Weihnachtswunsch der Geschäftsleute die Bitte:Ihr seid uns alle gleich lieb, aber kommt nicht alle aus einmal! Das muß aber unbedingt geschehen, wenn ihr alle erst ein paar Tage vor Weihnachten mit den Käufen beginnt. Fangt doch, bitte, früher an, in eure m Interesse, in unserem Interesse und vor allem im Interesse unserer ums Weihnachtsfest herum schwer ge­plagten Angestellten! Wie wollt ihr in Ruhe unter den ausliegenden Waren eine gediegene Auswahl treffen können, wenn Dutzende von Käufern und Käuferinnen sich um denselben Ladentisch drangen? Und an diese freundliche Mah­nung schließen wir sofort unseren zweiten Weihnachtswunsch an: Wenn ihr wirklich erst am Heiligabend kaufen könnt, so kauft doch wenigstens schon in den Vormittagsstunden dieses Tages, denn der Verkäufer ist sozusagen auch ein Mensch, der an solchem Tage möglichst früh mit dem Geschäft fertig werden und nach Hause eilen will zu seiner Familie und zu seinem Lichterbaum. Sind das wirklich unbescheidene und unerfüll­bare Bitten und Wünsche?" Und schließlich wäre noch eines zu bemerken: Wer so nett ist, daß er seinen Angestellten und Arbeitern eine kleine Weihnachtsgratifikation es kann natürlich auch eine große sein zukommen läßt, der sollte das auch nicht erst in der zwölften Stunde tun, denn der Be­schenkte will sich ja schließlich für das schöne Geld auch etwas kaufen! Und schließlich dieses noch: Kauft in den Geschäften eures eigenen Ortes, schweift nicht erst in die Ferne, um einen Einkauf zu machen, wo doch das Gute so nahe liegt, und denkt daran, daß eure engeren Heimatgenossen, daß die Geschäfts­leute eures Ortes vielleicht schwer um ihre Existenz ringen müssen, und daß ihnen das Weihnachtsgeschäft vielleicht Er­satz bieten muß für ein ganzes hartes GeschäftWM ^.^

Der Wohlfahrtsertrag dient in diesem Jahre vor­zugsweise zur Kräftigung der Jugend. Die Gültigkeitsdauer der Marken läuft bis 30. Juni 1930. Amtliche und freie Wohlfahrtspflege, sowie Jugendver­bände beteiligen sich am Vertrieb zugunsten ihrer Auf­gaben. Der geringe Wohlfahrtsaufschlag der diesjährigen Ausgabe - die 5 Pf. Marke kostet 7 Pf., die 8 Pf. Marke 12 Pf., die 15 Pf. Marke 20 Pf. - macht es jedem Einzelnen möglich, Wohlfahrtsbriefmarken weit mehr als früher zu verwenden. Um des guten Zwecks willen ist den Marken größte Volkstümlichkeit, wie Wohlfahrtsbriefmarken in fremden Ländern bereits haben, auch für Deutschland zu wünschen.

Der sechzigste Geburtstag deS Suezlanals

Eine Erinnerung an die Eröffnungsfeier.

Im Herbste des Jahres 1869 wurde ein Werk voll­endet, an dem schon die alten Pharaonen sich abgemüht, das der deutsche Philosoph Leibniz dem französischen Sonnenkönig" Ludwig XIV. empfohlen und das Napo­leon I. geplant, aber nicht ausgeführt hatte: der Suezkanal. Ungeheure Schwierigkeiten waren zu überwinden gewesen, ehe das erste Schiff vom Mittelländischen in das Rote Meer fahren konnte. Zuerst mußte man einen Süßwasser- kanal bauen, um Trinkwasser vom Nil nach dem Isthmus zu leiten; denn im Jahre 1862 waren noch 16 000 Kamele Tag für Tag damit beschäftigt, das Trinkwasser für die 25 000 Arbeiter Herbeizuschcrffen. Der Kanal ist 160 Kilo­meter lang, 58100 Meter breit und 8 Meter tief. Für die Dampfschiffe ist eine Reihe von Ausweichstellen an­gebracht. Die Baukosten beliefen sich auf ungefähr 380 Millionen Mark, von betten 250 Millionen Mark durch Aktien aufgebracht wurden, während den Rest der Khedive von Ägypten, Ismail Pascha, deckte. Trotz dieses hohen Anlagekapitals ergaben die Einnahmen aus dem Kanal schon im dritten Betriebsjahre einen Überschuß über die Ausgaben; so groß war schon damals die Zahl der durch­fahrenden Schiffe.

Am 25. April 1859 war der erste Spatenstich am Nord­ende des Kanals bei Port Said erfolgt; am 16. November 1869 fand die feierliche Einweihung des Kanals statt, bei der die Kaiserin Eugenie als StellvertreterinL Napo­leons III., Kaiser Franz Joseph von Österreich, Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen (der spätere Kaiser Friedrich) und andere fürstliche Personen zugegen waren. Giuseppe Verdi hatte zur Eröffnungsfeier die OperAida" komponiert. Der Khedive gab sich sehr nobel: die Gast­freundschaft, die er gewährte, kostete 20 Millionen Frank, was damals noch etwas bedeutete.

Der Erbauer des Suezkanals war der französische Graf Ferdinand von Lesseps, der außerordentlich gefeiert wurde, später aber bei dem Durchstich der Landenge von Panama in den berühmt gewordenenPanamaskandal" hineingeriet und wegen Bestechlichkeit zu fünf Jahren Ge­fängnis verurteilt wurde; das Urteil wurde jedoch ein paar Monate später vom Pariser Kassationshos wieder aufgehoben. . , ,

Reinigt das Eßgeschirr besser!

Dr. Louis Lapicque, Mitglied der Akademie der Me­dizin in Paris, lenkt die Aufmerksamkeit auf das allzu leichtherzige Verfahren, das man beim Abwaschen des Ge­schirrs beobachtet. Die Teller der Gäste, die Löffel, Gabeln und Messer, die in aller Munde gewesen sind, sagt Der Gelehrte, werden unterschiedslos in eine mit lauem Wasser gefüllte Schüssel geworfen. Der mit dem Abwäschen Be­schäftigte ergreift dann jedes einzelne Stück mit der linken Hand und reibt es mit der anderen mit einem Lappen ab, der oft genug wochenlang dem gleichen Zwecke dienen muß. Im Handumdrehen hat sich das Abwaschbad in eine fettige Brühe verwandelt, die man auf dem Lande den Schweinen als Futter vorsetzt. Aber leider handelt es sich nicht allein um die Fettrückstände der zuletzt eingenom­menen Mahlzeit, sondern um ältere Fettbestände, die sich an Wänden und Rändern der Schüssel abgelagert haben und hier unter dem Einfluß der Mikroben, denen man da­mit nur eine allzu kräftige Ernährungsbouillon bietet, ranzig geworden sind. Man sehe sich nur einmal einen Teller an, wenn er aus dem Fettwasser gekommen ist. Er ist schmutzig und wird in diesem schmutzigen Zustande mit einem Lappen getrocknet. Das heißt, man wischt die Fett­kruste bis zu einer Schicht ab, die dem bloßen Auge nicht sichtbar ist. Der Teller wird für sauber erklärt und zum Trocknen abgestellt, um uns später wieder vorgesetzt zu werden. Die winzige Schicht von Fett und Unsauberkeit, die an der Oberfläche geblieben ist, ist zwar nicht sichtbar, aber dick genug, um Tausende von Mikroben zu beherber­gen und zu ernähren, die hier förmlich zu Krankheitsver­breitern gezüchtet werden. Das Abwaschen in der geschil­derten Form ist eine Gefahr für alle, ein grober Unfug. Wir schließen vergebens die Augen, die Gefahr bleibt be­stehen, namentlich in den Restaurants, wo Hunderte von Gästen Tag für Tag aus den eigenen Mikrobenbeständen ihr Teil beisteuern.