Kersfel-erTageblatt
Hngeigenpttfs: Die einspaltige Petitzelle 15 Pfennig, die Reklamezeile 50 Pfennig. (Grundschrist Korpus). Bei Wiederholungen wird ein entsprechender Preisnachlaß gewährt. ❖ Kür die Schristleitung verantwortlich: Kranz Kunk in Hersfelö.» Kernsprecher Nr. 8
Hersfelöer KreisblsK
Amtlicher Mzeiger für öen Kreis Hersfelö
Monatlicher Bezugspreis: Durch die Post bezogen 1.50 Reichs-Mark, ausschließlich Bestellgeld, für hersfelü 1*20 Reichs-Mark bei freier Arstellu>°tz, für Abholer i 1.00 Reichs-Marc. •:• Druck und Deriag von Ludwig r Kunks Buchdruckerei in Hersfeld, Mitglied des VLZV.
mii öen Mloaea: IllußrietteS AniLkhattuagSblatl / Nach UÄeWbsNS / Aerh saß GÄolls / ArrtAsbs?t««g naß Wissev .^.eÄrserg naß KueMerl / WirMEliche ^s^fraßE-a.
Rt. 241
Montag, den )4. Oktober 5929
79. Jahrgang
Das verteuerte Streichholz. AßlfanÖfahrf ÖF^ . Jvar Kreuger, der schwedische Zündholzkönig, l;at ^^M'H^dKA^ s H»H^S- G <^
schon lange danach Ausguck gehalten, ob es einem Staat finanziell schlecht ging; sah er dann irgendein Land in Geldbedrängnis, dann kam er und bot Geld an. Gegen ein Zündholzmonopol für seinen Trust. Und meist griff dann die betreffende Regierung in ihrer Not zu, besonders weil es sich dabei in der Regel um Anleihen mit überaus langer Laufzeit handelte und daher die Rückzahlung in eine sehr späte Zukunft verschoben war.
Den gleichen Vorschlag hat er mit Erfolg nun auch dem finanziell schwer bedrängten Deutschland gemacht. Zunächst wird die Heraufsetzung des Preises f ü r d i e Zündhölzer dahin führen, daß das deutsche Zündholzsyndikat, das bisher mit Verlust arbeitete, mit Hilfe auch des Monopols und der damit erfolgenden Ausschaltung jeder Konkurrenz endlich auf einen grünen Zweig kommt, endlich Überschüsse abzuwerfen vermag. 75 Prozent der deutschen Zündholzfabriken gehören mit ihrem Kapital aber dem ^chwedentrust und man kann aus- rechnen, daß die Erhöhung des Zündholzpreises — Paket mindestens 35 Pfennig gegen zurzeit 25 — um diese 10 Pfennig nun für die 500-MillionenMnleihe eine Verzinsung von über 2,5 Prozent bedeutet. Dazu kommen noch die 6 Prozent, die das Reich für diese Anleihe bezahlen muß, so daß Jvar Kreuzer ein recht gutes Ge s ch ä f t macht, dessen Kosten nun allerdings der deutsche Konsument bzw. Steuerzahler trägt. Nach außen hin ist es aber in Deutschland nicht so, etwa wie es in China, der Türkei, Griechenland, Ägypten usw. war oder noch ist, daß nämlich der Ertrag einer bestimmten Steuer oder bestimmter Zölle unter ausländischer Aufsicht nur dazu dient, um damit eine Ausländsanleihe des betreffenden Staates zu verzinsen und zu amortisieren. Dazu würde selbst eine gewaltige Steigerung der Zündholzpreise in Deutschland nicht ausreichen. Das kommende Monopol hilft nur bei dieser Deckung der Verzinsung mit, überantwortet freilich einen, wenn auch kleinen Teil der deutschen Wirtschaft dem Einfluß des Schwedentrusts. Man schasst mit dem Monopol ja auch dem in Deutschland strbeife:iden schwedischen Kapital die Kmrknrrei^r^vyM. Leive.
Bekanntlich führt ja Rußland einen wilden Zündholzkampf gegen den Schwedentrust. Soeben erst hat man in Moskau beschlossen, die Exportpreise aus Zündhölzer, die bisher nicht einmal die Kosten deckten, noch weiter heruntcrzusetzcn. Selbst also, wenn die weitere Folge eines deutschen Zündholzmonopols eine Heraufsetzung der deutschen Zölle sein würde, hätten die Russen gar kein Interesse mehr daran, nach Deutschland zu liefern, da ja das wesentlich schwedischem Einfluß unterliegende Zündholzsyndikat mit Handelsmonopolrecht dann aus den billigeren russischen Ausfuhrpreisen erheblichen Nutzen ziehen wurde.
Künftig würde in Deutschland die Sache also folgendermaßen aussehen: Die dem Zündholzsyndikat an- geschlossenen „schwedischen" und deutschen Fabriken, die paar „Außenseiter" — die sich Wohl auch bald an das Syndikat angliedern werden — und schließlich die Fabriken der Konsumgenossenschaften liefern bzw. stellen ihre Ware restlos der Monopolverwaltung zur Verfügung; diese nimmt auch die etwaige Importware auf. Die Monopolverwaltung dirigiert die Ware an die Großabnehmer weiter, von wo aus der Kleinhändler versorgt wird. Genau so ist es bekanntlich bei der staatlichen Brannt- Weinmonopolverwaltung. Den Übernahmepreis gegenüber den Produzenten bzw. dem Syndikat ebenso wie den Endpreis bestimmt gleichfalls die Monopolverwaltung. Hierbei ist'es natürlich von großer Bedeutung, ob bei der P r e i s f e st s e tz u n g auch das Reich seinen bisherigen Einfluß behält. Damit ist — entsprechend den Verhältnissen in anderen Ländern, wo Jvar Kreuger sich ein solches Monopol verschaffte — auch wohl für Deutschland zu rechnen. Aber es ist natürlich schwer, Wünschen eines Mannes Widerstand entgegenzusetzen, von dem man — 500 Millionen gepumpt hat.
Schnell noch etwas über die Rechtslage.- Die Schaffung des Zündhalzmonopols unterliegt natürlich der Beschlußfassung des N c i ch s t a g c s , nicht aber die Aufnahme der Anleihe, da der Reichsfinanzminister bereits die Zustimmung des Reichstages für eine Kredit- aufnahme bis zu 500 Millionen in der Tasche hat. -
Kein Tabak- und Biermsnopol.
Eine Mitteilung des Reichsfinanzministeriums.
Zu Meldungen, wonach wesentlich bessere ausländische Anleiheangebote zu niedriger Verzinsung vorlägen, wird von feiten des Reichsfinanzministerium^ erklärt, daß mit Ausnahme des vorliegenden Angebotes der Leiters des schwedischen Zündholzkonzerns, Kreuger, über das übrigens noch nicht entschieden worden fei, dem Reichsfinanzministerium ein weiteres Angebot von keiner Seite erfolgt, noch bekannt sei.
Zu den weiteren Veröffentlichungen über ein bevorstehendes Tabak- und Biermonopol wird erklärt, daß das Reichsfinanzministerium alle Projekte prüfe, die für die Sanierung der Reichsfinanzen in Frage kommen könnten. Über eine erste Prüfung sei man jedoch nicht Hinausgc- kommen. Die Behauptungen, daß etwa Vorlagen und genaue Preisfestsetzungen vorlägen, seien von A bis Z erfunden. _ ......
Jubelnder Empfang durch die Bevölkerung.
Das Luftschiff „Graf Zeppelin" ist in der Nacht zum I Sonntag zur Fahrt nach Holland aufgestiegen. Die Führung hat Dr. Eckener. An der Fahrt nehmen 30 Personen teil, darunter zahlreiche Holländer, mehrere Samen und auch zwei Kinder. Es herrschte ideales Startwetter. Ohne die Motoren in Gang zu setzen, erhob sich das Luftschiff langsam bis zur Hallenhöhe und verschwand dann - im Dunkel der Nacht.
Das Luftschiff kam schnell vorwärts. Als es sich Apel- doorn näherte, nahm es zunächst Kurs auf den Königlichen Palast Het Loo und führte einige Schleifen überdemHeimderköniglichcnFamilie aus, wo es vom Pring-Gemahl Heinrich und dessen Bruder Prinz Adolf beobachtet wurde. Sonntag vormittag 9.05 Uhr überfolg es Arnheim und entschwand dann den Blicken in südwestlicher Richtung, überall wurde seine Fahrt von großen Mengen Schaulustiger mit Interesse und Begeisterung verfolgt. Um 9.40 Uhr erschien das Luftschiff über Hertogenbosch und einige Minuten nach 10 Uhr über Jilburg. Die Sicht war leider nicht gut. Um 10.15 Uhr befand sich das Luftschiff über Breda, von wo es in südwestlicher Richtung weiterfuhr. Beim Passieren der Kirche verließen viele Besucher den Gottesdienst, um den Anblick des Luftschiffes zu genießen. Um 10.32 Uhr erschien das Luftschiff über Dordrecht; es flog sehr niedrig. Um 10.45 Uhr traf es über Rotterdam ein und fuhr über Delft nach dem Haag weiter. Auf dem Wege über Leyden und Haarlem erreichte es dann um 11,30 Uhr Amsterdam. Es beschrieb eine große Schleife über der Stadt und war bei herrlichem blauen Himme' sehr gut zu sehen. Tausende von Menschen halten sich auf den H^a u s- vächern angesammelt und jubelten ihm zu. Auch auf dem Amsterdamer Flugplatz wurde das Luftschiff von :iner großen Menschenmenge beobachtet und jubelnd begrüßt. Um 10.46 Uhr war das Luftschiff, von Süden kommend, über Rotterdam eingetroffen. Viele tausend Schaulustige begrüßten seine Fahrt. Auch aus den &^~~wr*|M-"=>V!«<...v^ »E vas n:mz« Eü-lyss
zu sehen. Es flog sehr niedrig. Wahrend der ganzen Fahrt über Holland war das Schiff von s e ch s F l u g z e u g e n
cen der Kirche
der Königlichen Luftfahrt begleitet.
Bei Nym wegen verließ das Luftschiff wieder das holländische Gebiet und nahm Richtung auf Eleve. Gegen %3 Uhr nachmittags war es über Köln und fuhr dann den Rhein entlang nach Richtung Koblenz. Um 4.20 Uhr wurde das Luftschiff über Neustadt (Pfalz) beob-
Der übliche blinde Passagier.
. Kurz vor dem Start des Luftschiffes „Graf Zeppelin" zur Hollandfahrt wurde von einem Wachmann des Luft schifsbaues, der das Luftschiff durchsuchte, der am 23. Ja nuar 1903 geborene und aus Amsterdam stammende Monteur Gerhard Köpker als blinder Passagier im ßuftfcW entdeckt. Er wurde sofort der Kriminalpolizei in Fried richshafen übergeben.
Dienstag nach dem Balkan.
Die Balkanfahrt des „Graf Zeppelin" ist aus Dienstag nächster Woche angesetzt.
W die Zeppelmpolarschrt gefährlich?
Die Besatzung fürchtet, brotlos zu werden.
Runmehr wird vom Luftschiffbau Friedrichshafen be- stätigt, dass tatsächlich der größere Teil der Besabuna des
W!
Asus Msmbrücks bsi FEß.
Rede des Verkehrs Ministers Sieger Wald.
Die neue Rheinbrücke zwischen Düsseldorf und Neust ist nach ihrer festlichen Einweihung dem Verkehr übergeben worden. Die zahlreich versammelten Vertreter der Reichs- und Staatsbehörden, darunter Reichsverkehrsminister Stegerwald und der Oberpräsident der Rhein- provinz, wurden vom Oberbürgermeister von Düsseldorf, Dr. Lehr, zugleich im Namen der Stadt Neust und des Bauherrn, der Rheinischen Bahngesellschaft, begrüßt.
Nach der Ansprache von Generaldirektor Fritzen von der Rheinischen Bahngesellschaft ergriff Reichsverkehrsminister Stegerwald das Wort und beglückwünschte die Städte Düsseldorf und Neuß, die trotz d r schweren Zeiten den Mut fanden, diese bewundernswerte Anlage zu verwirklichen. Er übergab die neue Rheinbrücke unter Böllerschüssen dem Verkehr, worauf sich die ersten Kraftwagen und Straßenbahnen über die Brücke in Bewegung setzten Den Abschluß der feierlichen Einweihung bildete ein Festessen, bei dem Dr. Lehr-Düsseldorf den Gästen nochmals einen Willkommensgruß entbot. Hierauf gedachte der preußische Innenminister Grzesinski Der Nöte des Landes und verwies auf das Umgemeindungs- gesetz, durch das man für das rheinisch-westfälische Um- gemeindungsgebiet ein leistungsfähiges kommunales Gebilde erstrebe. Wenn auch in der nächsten Zeit noch schwere Lasten zu tragen seien, so sei er doch überzeugt von dem Lebenswillen des deutschen Volkes. Der Münster erklärte weiter: Daß wir unsere Verhältnisse so gut wie möglich zu gestalten in der Lage sind, gelte nur, wenn wir Ruhe und Frieden haben und alle am Aufbau des deutschen Volkes mitarbeiten wollen. Es könne nicht.ge
„Graf Zeppelin"
I Luftschiffes „Graf Zeppelin" nicht geneigt'ist, die für das kommende Frühjahr geplante Polarfahrt mitzu- [ machen.
Die Gerüchte, wonach für. diese Einstellung der Besatzung finanzielle und technische Gründe maßgebend gewesen seien, sind in dieser Form irreführend. Es wird dabei der Eindruck erweckt, als ob die Besatzung einesteils versuche, durch eine vorläufige Ablehnung günstigere Bedingungen für die Teilnahme an der Fahrt zu erwirken, andererseits aber die technischen Schwierigkeiten der Fahrt fürchte. Beides ist abwegig. @§‘ wird darauf hingewiesen, daß der Besatzung die Leistungs - fähigkeit und die Sicherheit des Schiffes durch die bisherigen großen Fahrten, vor allem aber durch die Weltfahrt, genau bekannt sei. Andererseits dürfe natürlich nicht verkannt werden, daß bei einer Fahrt über die Polargebiete, wo Wetternachrichten fehlten und nur mangelhafte Landeplätze und ungestillte Haltemann- schaften dem Luftschiff zur Verfügung stünden, immerhin damit gerechnet werden müsse, daß das Luftschiff bei einer Landung oder während des Festliegens auf dem Boden beschädigt und mangels genügenden Ersatzmaterials und technischer Werkstätten nicht an Ort und Stelle ausgebessert werden könnte. Auch könnten während der Fahrt Ausbesserungen nicht so leicht durchgeführt werden, weil bekanntlich nur eine Doppelbesatzung der Wachen an Bord sein werde.
Wenn also das Luftschiff verlorenginge, wäre die gesamte Besatzung brotlos, weil Deutschland nur über dieses einzige Luftschiff verfüge. Es bedeute demnach diese Unternehmung für die Besatzung tatsächlich eine gewisse Existenzgefährdung.
Sowohl der Besatzung als auch dem Luftschiffbau Zeppelin sei in erster Linie daran gelegen, das geplante Verkehrsprogramm mit diesem Luftschiff ganz durchzu- führen. Die Polarfahrt falle in diesem Programm ohnedies schon etwas aus dem Programm, über die B e- fahrt mitmachen soll, ist mit der Äero-Arctic überhaupt noch nicht verhandelt worden, so daß keine Rede davon sein kann, daß die Besatzung etwa mit den Bedingungen nicht zufrieden wäre.
Durch die ablehnende Haltung der Besatzung ist also tatsächlich die Polarfahrt zunächst in Frage ge. stellt. Auch Kapitän Lehmann hatte seine Zustimmung zur Mitwirkung bei der Polarfahrt als Führer des Luftschiffes nur unter der Bedingung gegeben, daß er über eine genügende Besatzung verfüge. Ob es gelingen wird, so viele Leute von der Mannschaft zu gewinnen, wie für die Polarfahrt nötig sind, läßt sich im Augenblick nicht übersehen. Der Luftschiffbau Zeppelin wird natürlich aus naheliegenden Gründen keinerlei Druck ausüben.
übersehen. Der
Was die Aero-Arctic sagt
Die Ablehnung der Mannschaften und Offiziere an der Teilnahme der geplanten Nordpolfahrt der Aero- Arctic mit dem „Graf Zeppelin" hat in maßgebenden Kreisen der Aero-Arctic Bestürzung hervorgerufen, da bei den Verhandlungen in Friedrichshafen völliges Einvernehmen zwischen beiden Partnern erzielt wurde und von ben technischen Gefahren der Arctikfahrt mit keinem Wort die Rede war.
Im Polargebiet, so wird erklärt, herrschten im April und Mai so gut wie gar keine Winde vor, es gäbe dort keine Gebirge, die Temperaturen seien immer gleichbleibend, kurzum die meteorologischen Bedin- gungen seien geradezu ideal.
duldet werden, daß sich der Terror vreitmacye. Die Regierung werde unter keinen Umständen eine Störung der Ruhe und Ordnung dulden und energisch eingreifen.
Die neue Brücke ist mit einem Kostenaufwand von etwa 14 Millionen Mark in zweijähriger Arbeit fertiggestellt worden. Sie dient der Schaffung einer neuen, näheren Verbindung über den Rhein zwischen den Städten Düsseldorf und Neuß und der Herstellung eines großen Verkehrsweges von dem linksrheinischen Industriegebiet zum Wuppertal. In einer Länge von 780 und in einer Breite von 30^ Metern überbrückt das neue Verkehrsband den Niederrhein.
Die Einweihung der Köln-Mülheimer Rheinbrücke.
Die in einer Bauzeit von zwei Jahren und vier Monaten fertiggestellte Mülheimer Brücke in Köln, eine Hängebrücke, die in einem Bogen von 315 Metern Spannung den Rhein überbrückt, wurde am Sonntag in einem Festakt dem Verkehr übergeben. Reichsminister Stegerwald durchschnitt das Band. In einer Ansprache wies er u. a. darauf hin, daß die neuen Brückenbauten am Rhein als Zeichen des zähen Aufbauwillens des deutschen Volkes gewertet werden müßten. Unter Böllerschüssen und dem Heulen der Sirenen zahlreicher vor Mülheim vor Anker liegenden Schleppschiffe wurde dann in der Mitte der Brücke die Reichsflagge gehißt.
N e w y o r t. In Newburgh im Stank Newyork sind fünf Personen, die zwei verschiedenen Familien angehörien, von einem Geisteskranken, der plötzlich in ihr Haus einbrang, nicdcrgeschofsen worden. Zwei Personen wurden getötet, drei schwer verletzt. Der Geisteskranke, ein Chauffeur, hat nach der Tat Selbstmord begangen.