KersfelöerTageblatt
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hersfel-er Kreisblatt
Mmtlichee /lnzeiger für den Kreis Hersfelö
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mit den Beilaara: Illustriertes Anterhaltungsblatt / Nach Feieradeoö / Herd uuS Scholle / Auterbaltuua «nb Misieu Belehrung Mb Korrmeil / Wirtschaftliche Tssessrageu.
Nr 236
Dienstag, den S Oktober 1959 7g Jahrgang
3m Meinen groß.
Etwas von deutschen Mittel- und Kleinstädten.
Der selige Kotzebue hat sich einmal — vor mehr als hundert Jahren war das — über die „deutschen Kleinstädter" lustig gemacht, und das Wort „Krähwinkelei" für jede kleinstädtische Gesinnung und jeden daraus entspringenden törichten Streich ist seither „geflügelt" geworden. Aber warum erst mehr als hundert Jahre zurückgehen und zurücksehen? Ist es nicht auch heute «och vielfach so, daß man in der Großstadt mit einer gewissen Verächtlichkeit und Geringschätzsing von der „Provinz" spricht und die Kleinstadt durch die Hechel zu ziehen sucht? Jeder Vernünftige weiß zwar, daß solche Urteile fast durchweg Fehlurteile sind, aber wieviel Vernünftige gibt es eigentlich? Daß die Vertreter der Provinz, der Mittel- und Kleinstädte, für ihre schwere Arbeit auf wirtschaftlichem und hilturcücm Gebiet nicht Spott, sondern besondere Anerkennung verdienten, weil sie nicht nur für sich selbst zu sorgen, sondern 'als wirtschaftlicher und kulturpolitischer Mittelpunkt auch das die Kleiustadt umgebende flache Land zu betreuen haben, sollte nachgerade allgemeines Wissensgut geworden sein. Da es das aber leider nicht zu sein scheint, ist es sehr dankenswert, daß der R e i ch s st äd t e b u n d jetzt in einem S a in m e l w e r k auf die Bedeutung der deutschen Mittel- und Kleinstädte für Volk und Staat hinzuweisen und die gesamten kommunalen Probleme vom Standpunkt dieser Städte aus zu beleuchten sucht. Von allem und noch einigem ist hier die Rede: von den Interessen der Mittel- und. Kleinstädte an Ver- Waltungsreformen, von der Eingemeindungsfrage, vom Finanzausgleich und den Steuern, von der Fürsorgearbeit, dem Schul- und Bildungswesen, den Sparkassen, der Ortspresse, der allgemeinen Bildungs- und Külturpslege usw.
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Man vergleiche einmal Großstädter und Kleinstädter in ihren Beziehungen zu den wichtigsten kommunalen Fragen ihrer Stadt. Was weiß denn der Großstadimensch von der Art, wie von Magistrat und Stadtverordneten regiert wird? Er führt große Worte wie „Selbstverwaltung" und ähnliche im Munde, kümmert sich aber im übrigen sehr wenig um die Ver- Waltungsmaßnahmen und zeigt sich nur dann interessiert, wenn es ihm persönlich an den Kragen geht oder wenn irgendein städtischer Skandal -fällig toird. D er-B-n »g«M-t>ar dl^»,,« Mittel- und K l e i n st a d t aber i st am öffentlichen Leben n o ch w i r k l i ch b c t e i l i g t. Da die Anzahl von Bürgern, die durch einen Stadtverordneten vertreten werden, in der Kleinstadt nur gering ist, hat der einzelne noch das Gefühl, er werde bei der Verwaltung auch wirklich vertreten. Seine Stimme hat hier noch ein beachtliches Gewicht. Hierzu kommt, daß der einzelne Bürger infolge der größeren Übersichtlichkeit der meist weniger verwickelten kleinstädtischen Verhältnisse sich leichter ein Urteil in kommunalpolttischen Angelegenheiten zu bilden vermag. Persönliche Bekanntschaft mit einzelnen Mitgliedern des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung ermöglichen überdies dem Kleinstädter — wie der Berliner Universitätsprofessor Dr. Peters in der Veröffentlichung des Reichsstädtevundes richtig ausführt — eine Orientierung und Aufklärung von Mund zu Mund, während er andererseits auch eine passende Gelegenheit finden wird, eigene Anregungen und sein eigenes Urteil mit Anssicht aus Beachtung, z. V. im Heimatblatt, abzugeben.
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Schon durch diese Umstände entsteht in der Kleinstadt beim einzelnen das Gefühl d es V erw achsense in s mit s e i n e r Stadt und daraus wieder ergibt sich ein H e i in a t g e f ii h l, wie es gerade in unserer Zeit als Wert für die Persönlichkeitsbildung besonders hochgeschätzt wird. Trotz aller mannigfachen Bildungsmöglichkeiten der Großstadt erlauben es Arbeitstempo, Entfernungen und eine Fülle anderer mit dem Wesen der Großstadt eng zusammenhängender Nachteile doch nur wenigen Großstadtmenschen, aus dem Vielerlei des Gebotenen eine innere Einheit,in sich zu schaffen. Der Kleinstädter aber vermag trotz der weniger verschiedenartigen Einflüsse in größerer innerer Piche eine wahre Bildung zu festigen und zu vervollkommnen. Hierzu kommt ihm noch der Umstand zugute, daß gerade die Mittel- und Kleinstadt stärker als die Großstadt auf G em ü t s w e r t e eingestellt ist und daß daher die Gefahr einer einseitig intellektuellen Bildung in der Klein- und Mittelstadt wesentlich verringert wird.
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Über die Bildungsmöglichkeiten und das kulturelle Leben in der Kleinstadt wäre mancherlei zu sagen, aber es ist hier nicht der Ort, Einzelheiten in breitester Ausführlichkeit darzu- legen. Auf einiges nur kann hingewiesen werden. Ein ständiges Theater kann sich die Kleinstadt natürlich nicht leisten, aber ein gutes Liebhabertheater kann auch seine» Zweck erfüllen und über die langen Winterabende hinwegtäuschen; wertlose Aufführungen sollten jedoch unter allen Umständen ferngehalten werden. Und dann sollte man auch den Wert der Lichtspieltheater als Bildungsfaktor nicht unterschätzen. Ein Kino ist schneller zur Stelle als ein Theater, und niemand kann bestreiten, daß Tausende im Kino Anregung und Zerstreuung suchen und finden. Und ebensowenig kann bestritten werden, daß im Kino kulturell, namentlich auch naturwissenschaftlich wertvolle und im besten Sinne belehrende Filme geboten werden können. Hier könnten die Kleinstädte, wo es irgend möglich ist, einsetzen und auf ihre Bürger erzieherisch wirken. Auf einer ähnlichen Linie liegt die F ö r d e- rung heimatkundlicher Bestrebungen. Nichts fördert die Liebe zur Heimat mehr als die Vertrautheit mit ihrer Geschichte, und die Gründung von Heimatmuseen ist heute auch für die Mittel- und Kleinstädte nichts Phantastisches mehr. Wie viele mittlere und kleine Orte haben in dieser Hinsicht Wertvolles, ja Vorbildliches geleistet! Wenn wir zum Schluß
Slottenfionfereni am 20.3aituar in Won
Die Abrüstung zur See.
Britisch-amerikanisches Einverständnis.
Der englische Ministerpräsident Macdonald weilte als Wochenendgast bei dem Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika in dessen Haus, das fern von Washington und Newyork in den Bergen Virginias liegt. Ohne weitere Zeugen unterhielten sich die beiden Staats- männer über die gegenseitigen Pläne zu einem über- einkommen betr. die Herabminderung der Rüstungen zur See. Im Laufe des Sonntags gab Präsident H o o v e r seinem Privatsekretär in Washington die telegraphische Nachricht, das britische Autzenministerium werde bereits am Montag Einladungen zu einer Secabrttstungskonfe- renz nach Paris, Rom, Tokio und Washington gehen lassen.
Am Mittwoch soll der Wortlaut der Einladung in London und in Washington bekanntgegeben werden. Die Konferenz der fünf Mächte wurde aller Wahrscheinlichkeit nach am 20. Januar 1930 in London beginnen. Da man für Montag die Rückkehr H o o v e r s nach Washington
noch auf die Gründung von öffentlichen Büchereien — das Büchereiwesen hat in den letzten Jahrzehnten auch in kleineren k -ii einen cJccnl'.chen Aufschwung erlebt — und aus die Förderung der Gesangvereine und der Musik überhaupt Hinweisen, so glauben wir gezeigt zu haben, daß die Mittel- und die Kleinstadt in kultureller Hinsicht durchaus nicht im Hintergründe zu stehen braucht: sie kann zwar, was die Bildungsmittel betrifft, mit der Großstadt nicht in Wettbewerb treten, aber sie kann mit verhältnismäßig bescheidenen Mitteln Wertvolles- schaffen, und es ist sehr zu rühmen, daß dieser Weg jetzt in überraschend vielen kleineren Städten gegangen wird!
Giresemanns letzte Zeilen.
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Die Neivyorker Blätter veröffentlichen eine an die amerikanische Zeitschrift „Ladies Home Journal" in Philadelphia gerichtete Äußerung Dr. Stresemanns und erklären, es handele sich um die letzten Zeilen, die der amerikanischen Presse von dem Verstorbenen zugegangen seien. Darm betont Dr. Stresemann, er erhoffe, von einem Zu- sammenschluß der europäischen Staaten ein wirtschaftliches Zusammengehen mit der übrigen Welt, nicht gegen sie.
Ein solcher Zusammenschluß sei seiner Auffassung nach insbesondere nicht im geringsten gegen die Vereinigten Staaten von Nordamerika gerichtet, sondern es handle sich dabei um etwas, das im Interesse der Nationalisierung des europäischen Wirtschaftslebens notwendig sei, wie wohl jeder Amerikaner es verstehen werde, der Europa bereist habe.
Der Nachruf Dr. Kahls.
Die Deutsche Volkspartei verunstaltete am Sonntag abend eine besondere Trauerfeier im Reichstage. An der Stelle, wo mittags der Sarg Stresemallns gestanden hatte, hing jetzt eine schwarz weißrote Fahne, sonst war die "Ausschmückung von der offiziellen Feier am Vormittag erhalten geblieben. Die Gedenkrede hielt Geheimrat Dr. K a h l. Zwei Momente hob Kahl als die größten in Stresemanns Laufbahn hervor. Der erste: Stresemanns Übernahme der Kanzlerschaft im August 1923 zur Lösung der Aufgabe, mit der Großen Koalition den passiven Widerstand an der Ruhr abzubrechen. Der zweite: Stresemanns Entschluß, nach dem Sturz seines zweiten Kabinetts nicht etwa der Regierung den Rücken zu kehren, sondern als Außenminister der Deutschen Republik daran zu arbeiten, sein Land wieder als gleichberechtigten Faktor in die Reihe der Mächte einzusügen.
Die fehlende Reichswehr.
Am Trauerzuge zum Grabe nahmen am Sonntag neben den übrigen behördlichen und amtlichen Persönlichkeiten auch Reichswehrminister Grüner und der Oberkommandierende der Reichswehr, General Heye, mit einer Anzahl Herren seines Stabes teil. Dagegen traten die Truppen selbst nicht in Erscheinung, was bei manchen Zuschauern zu Fragen Anlaß gab Die Schutzpolizei stellte Ehrengeleit, Musik und ritt in Schwadronen an der Spitze des Zuges. Wie man hört, hatten Wehrminister G r ö n e r und General Heye den Wunsch geäußert, daß die Reichswehr das Ehrengeleit übernehme, auch der Reichspräsident hatte zugestimmt. Jedoch wurden im Auswärtigen Amt Einwendungen erhoben. Das Amt führte an, die Reichswehr dürfe nur einen Staatschef geleiten.
MMrische Ehrungen bei Begräbnissen. Reichswehr und Stresemanns Beisetzung.
Wie zu dem Meinungsaustausch über das Fehlen der Reichswehr weiter von offiziöser Seite bekannt wird, habe der Reichspräsident bereits am letzten Freitag in einer Unterredung mit dem Reichskanzler Müller der Meinung Ausdruck gegeben, eine militärische Beteiligung an Beisetzungsfeierlichkeiten komme nur bei Staatsoberhäuptern in Betracht, nicht bei anderen Persönlichkeiten, die auch der Reichswehr nicht selbst angehört hätten.
und eine Rede des Präsidenten vor dem Kongreß erwartete, sah man weiteren Aufklärungen über die Konferenz in Newyork mit größtem Interesse entgegen.
Die Freiheit der Meere.
Der sehr maßgebende Senator B o r a h soll am Mittwoch eine längere Unterhaltung mit M a c d o n a l d haben. Borah steht in einem ziemlich starken Gegensatz in der vorliegenden Frage zu dem Präsidenten Hoover. Hoover vertritt die Meinung, die sogenannte „Freiheit der Meere" sei eine zu schwierige Frage; man werde mit England darüber kaum zu einer Einigung kommen können, wenn man sich nicht auf die Herbeiführung einer gleichen Stärke zur See beschränke und dafür eine mit dem Jahre 1936 beginnende Herabsetzung der beiderseitigen Seestreitkräfte herbeiführe. Borah dagegen glaubt ohne Regelung der Freiheit der Meere nicht an irgendwelches ersprießliches Flottenabkommen. Er will sich jedenfalls in keiner Weise dafür ohne Inangriffnahme der Hauptfrage einsetzen. Am Mittwoch will Borah dem englischen Ministerpräsidenten seine Ansichten darüber und über das inte'" recht vortraaen.
Die Post im Weltverkehr.
12. Post- und telegraphenwissenschaftliche Woche.
In der Hamburger Kunsthalle begann die von den Verivallungsakademien Berlin und Hamburg veranstaltete, vom 7. bis 12. Oktober dauernde 12. Post- und telegraphenwissenschaftliche Woche. Der Staatssekretär im Reichspostministerium, Dr.-Jng. S a u t t e r, konnte rund 400 Teilnehmer begrüßen. Neben Gästen aus dem ganzen Reiche waren auch solche aus dem Auslande, so aus Ungarn, den skandinavischen Ländern, den Vereinigten Staaten und Columbien erschienen. Reichsminister a. D. Dr. Schiffer sprach über die, durch das diesjährige Thema „Weltverkehr" veranlaßte Verlegung dieser Woche von Berlin nach Hamburg. Namens des Hamburger Senats bewillkommnete Senator Dr. B u r ch a r d - Notz die Tagung. Den ersten Bor trag hielt Staatssekretär Dr.-Jng. S a u t t e r über „Die allgemeine Stellung der Deutschen Reichspost im Weltverkehr."
lMiragungsverfahren für ■ : Volksbegehren.
Amtltcher Rund erlaß.
Der preußische Minister des Innern veröffentlicht einen Ruuderlaß in dem er das Eintragungsverfahren für das unter dem Stichwort „Freiheitsgesetz" eingebrachte Volksbegehren gegen den Young-Plan im einzelnen regelt.
Der Erlaß enthält mehrere Anlagen, in denen die Stellung der Reichsregierung zu dem Volksbegehren bekanntgegeben wird. Der Schlußabsatz daraus lautet:
„Die Reichsregierung weiß sich mit der erdrückenden Mehrheit des deutschen Volkes in der Auffassung einig, daß die Besserung der außenpolitischen Lage nicht durch ein wie immer geartetes deutsches „Gesetz" zu erzwingen ist, sondern allein durch zähes Ringen im Verhandlungswege mit den Vertragsgegnern schrittweise erreicht werden kann. Die Reichsregierung wird der Durchführung des Volksbegehrens die verfassungsmäßigen Garantien selbstverständlich nicht vorenthalten. In der Sache selbst wird sie dem Beginnen, das von Anfang an als Versuch mit völlig untauglichen Mitteln erscheint und in der Wirkung nur geeignet ist, den innenpolitischen Zwist zu vertiefen, allen gebotenen Widerstand entgegensetzen."
Aus den nun folgenden weiteren Darlegungen ist hervor- zuheben: Eine förmliche Überwachung des Eintragungsverfahrens durch Beauftragte der Antragsteller wäre mit den Bestimmungen der Reichsstimmordnung nicht vereinbar, auch mit der hoheitlichen Stellung der Gemeindebehörden bei dem Eintragungsverfahren nicht verträglich. Eine dauernde Besetzung der Eintragungsräume mit Obleuten von Parteien kommt hiernach nicht in Frage. Es bestehen aber keine Bedenken, wenn Beauftragten der Parteien auf Wunsch allgemeine Auskünfte über den Fortgang der Eintragungen gegeben werden. Der Reichstagsstiniinkreis umfaßt den Stimmkreis. Für jeden Stimmkreis ist ein Abstimmungsleiter und ein Stellvertreter zu ernennen und ein Abstimmungsausschutz zu bilden.
Die Ausrüstung der Gemeinden mit den für die Eintragung nötigen Eintragungslisten, unter Umständen auch mit Anhänge -oder Einlagebogen, ist Sache der Antragsteller. Die Gemeindebehörden dürfen die Annahme der Eintragungslisten nicht verweigern, sie sind vielmehr verpflichtet, die Listen in Empfang zu nehmen, auf Verlangen den Empfang zu bestätigen und die Listen in der Zeit vom 16. Oktober bis 29. Oktober 1929 zur Einzeichnung auszulegen.
Die Gemeindebehörden haben unverzüglich nach Eingang der Vordrucke in ortsüblicher Weise bekanntzumachen, wo, an welchen Tagen und zu welchen Tagesstunden die Unterschriften in die Listen eingetragen werden können.
Reichs- und Staatsregierung legen großes Gewicht aus äußerlich glatten und reibungslosen Verlaus des Volksbegehrens. Niemand darf Anlaß zu berechtigter Klage haben, daß ihm die Ausübung des verfassungsmäßigen Eintragungsrechts durch mangelhafte Maßnahmen unmöglich gemacht oder unbillig erschwert worden sei, anderenfalls muß aber jeder mittelbarer oder unmittelbarer Zwang, sich am Eintragungs- Versahren zu beteiligen, unterbleiben.
Mdchenmord bet Hannover?
Hannover. In der Vahrenwalder Heide, hinter der Lister Mühle, wurde Montag ein junges Mädchen ermordet ausgefunden. Anscheinend liegt ein Sittlichkeitsverbrechen vor.