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Fib diele Rubrik find Mitteilungen lokalen Unferefies aus demhetsrurelle stets erwünscht und werden auf Wunsch bezahlt.

I«8HH8 der ehe«. 167er und des 3. Lall. He|. 71er.

Immer und immer wieder haben Menschen, die Freud und Leid geteilt haben, den Wunsch sich einmal wiederzusehen Es ist klar und natürlich, daß alte Soldaten, die gemeinsam gegen den Feind sümpften und immer der Gefahr ausgesetzt waren, eine Kamerad- schastsliebe beseelt, wie es selten vorkommt. So trafen sich denn hier in Hersfeld die ehemaligen Angehörigen zweier verschiedener Truppenteile, der 167er und des 3. Res.-Batl. 71, allerdings nur äußerlich verschieden.

Die Tagung begann am Sonnabend mit einem Kommers in der festlich erleuchteten Turnhalle. Die Wände waren mit Fahnen des Reiches, Preußens und Hessens geschmückt, dazwischen frisches Grün. Die Kur­kapelle spielte kurz nach 8.30 Uhr unter der bewährten Leitung ihres Kapellmeisters Schnittger einen fchneidigen Marsch als Einleitung. Fräulein Gerlach sprach hier­auf warm und tief empfunden einen Festvorspruch. Dann folgte das vom Sängerverein unter Leitung Lehrer Weiders vorgetragene BegrüßungsliedAn die Freude". Der Vorsitzende der hiesigen Vereinigung ehern. 167er, Hermann Bartholomäus, hieß im Namen der beiden Vereinigungen all die zahlreichen Gäste willkommen und begrüßte besonders die Vertreter des Magistrats und die von auswärts zu der Tagung her- beigeeilten Kameraden. Er gab der Hoffnung Ausdruck, daß die Tagung einen guten Verlauf nehmen möge. Ihm antwortete dann Stadtsyndikus Schafft als Ver­treter der Stadt, Bürkle für die Arbeitsgemeinschaft der Militärvereine, sowie der Vorsitzende der Hauptvereinigung ehem. 167er u. a. Im Mittelpunkt des Abends stand die Festrede"von Oberstleutnant K nter. Er erinnerte die Kameraden an den begeisterten Auszug vor 15 Jahren, rief noch einmal die vier Jahre schwersten Stellungskrieges in das Gedächtnis zurück. Schilderte, wie die unbesiegten deutschen Armeen nach langem zähem Widerstand von der feindlichen Dampfwalze zurückgedrängt wurden. Die Rede klang aus in einem begeistert aufgenommenen Hoch auf das Vaterland und seinen Präsidenten Hindenburg. Der Gesang des Deutschlandliedes schloß sich an.

Der Abend wurde umrahmt von Vorführungen des Turnvereins Hersfeld, Liedern des Sängervereins und schneidig gespielten Militärmärschen und alten Soldaten­liedern. Kapellmeister Schnittger wurde durch die be­geisterten Kameraden immer wieder zu Zugaben ge­zwungen. Wie leuchteten da die Augen der alten Soldaten, als sie die ihnen so vertrauten Weisen hörten.

Ein Tänzchen bis zum frühen Morgen beschloß diese wohl gelungene und schön verlaufene Veranstaltung

Äm Sonntag Vormittag versammelten sich die 71er zu einer Morgenfei r in der Aula des Gymnastiums. Eingeleitet wurde die Feier durch einen Chor des GymnasiumsEine feste Burg". Oberstleutnant Pieper begrüßte die zahlreich Erschienenen, und gedachte dann der Toten des 3. Bataillons der ehem. 71er. Ergreifend erklang das Lied vom guten Kameraden. Zart und ruhig' sangen es die Gymnasiasten, zart und ruhig rauschte es durch den Saal. Wie manchem traten die Tränen in die Augen!

Dann sprach Bernhard Andrce in markigen Worten zu den Anwesenden und entwirft in kurzen Zügen ein Bild von dem Auszuge des 3. Vatl. Res. 71 und seinen Kriegstaten. Er sprach von der Inflation und der Notzeit nach dem Kriege und der dann folgenden Zeit des Ringens jedes einzelnen. B rnhard Andree schloß seine Ansprache mit den Worten:Wir müssen auf unsere Führer sehen und selbst Führer sein. Ein leuch­tendes Beispiel ist der verstorbene Reichsaußenminister Dr. Stresemann, der Mann, der, mag er auch von manchen Parteien angefeindet werden, seine ganze Kraft für unser Vaterland einsetzle. Führer wollen wir sein, Führer unserer Jugend. Nicht durch Reden, sondern durch Handeln. Ein Neuland der Tat müssen wir aufsuchen. Und viel ist noch zu tun". Nachdem Oberst­leutnant Pieper noch einmal Worte des Dankes an die Mitwirkenden gerichtet hatte, klang die erhebende Feier aus in dem LiedeWir treten zum Beten".

Die Vereinigung der ehem. 167er hatte im Laufe des Sonntag Vormittag ihre geschäftlichen Verhandlungen imHessischen Hof" abgehalten.

Am Nachmittag fanden sich dann wieder beide Vereinigungen in "der Stiftsruine zusammen. Hier schilderte Lehrer Neuhaus in kurzen allgemein verständ­lichen Ausführungen das Geschichtliche des Bauwerkes.

Eine Besichtigung der Kuranlagen mit anschließendem Abschiedstrunk beendigte die für beide Vereinigungen gut gelungene Tagung.

* Sonntagsrückfahrkarten für Schnell- und Eilzüge auch im Wtnterfahrpla». Die Gültigkeit der Sonntagsrückfahrkarten für Schnell- und Eilzüge, die bekanntlich mit Beginn des Sommerfahrplanes 1929 einheitlich für ganz Deutschland geregelt wurde, bleibt auch für die Zeit des Winterfahrplanes unverändert. Gegen Zahlung des tarifmäßigen Schnell- bzw. Eilzug- zuschlages jedoch mindestens des Zuschlages der Zone II können sämtliche 3. Klasse führenden Schnell­züge mit Sonntagskarten benutzt werden. Lediglich w-Züge mit nur 1. und 2. Klasse sowie Schlafwagen- züge bleiben für Sonntagsrückfahrkarten ausgeschlossen.

Hersfeld. (Wie wird das Wetter?) Der gestern bei Irland ausgetauchte neue Wirbel hat sich unter Verstärkung ostwärts verlagert. Sein Einfluß erstreckt sich heute schon bis zu unserem Gebiet und

wird vorläufig auch noch anhalten. Späterhin ist von seiner Rückseite her etwas stärkere Abkühlung wahr­scheinlich. Vorhersage bis Montag Abend: Nieder- schläge allmählich in Schauer übergehend jbei veränder­licher Bewölkung kühlere westliche Winde.

Hersfeld. Unter großer Beteiligung fand gestern hier das Landesschluß-Schießen des Ver­bandes Hessischer Kleinkaliberschützen statt. Am Sonnabend Abend vereinigten sich die hiesigen und auswärtigen Schützen im Saale des Hotel Stern zu einem Begrüßungs-Abend. Am Sonntag begann bereits vormittags um 8 Uhr ein heißer Kampf um die verschiedenen Meisterschaften. Die Landes­meisterschaft im Mannschaftskampf wurde hierbei von Hersfeld mit 728 Ringen erworben (Junghans 152 Ringe, Taubert 151, Ohrt 150, Willi Brandau 143, Curt Brack 132 Ringe). Junghans wurde Landes­einzelmeister. Näherer Bericht über den Verlauf des Schießens folgt.

Kassel. Bekanntlich befinden wir uns zur Zeit mitten in einer Umgruppierung des gesamten deutschen Landstraßennetzes. Eine Reihe von Hauptverkehrs­straßen in den einzelnen Provinzen und Ländern werden zu Reichsstraßen erklärt und bevorzugt zeitgemäß aus­gebaut. Bei dem bekannten Zustand unserer hessischen Landstraßen und der großen Bedeutung, die gerade die Provinz Hessen-Nassau im innerdeutschen Durchgangs­verkehr einnimmt, war es von höchster Wichtigkeit, daß die Interessen unseres Regierungsbezirks genügend ge­wahrt wurden. Dieser Aufgabe hat sich in dankens­werter Weise Regierungspräsident Dr. Friedensburg von hier aus und durch persönliche Besprechungen in Berlin unterzogen. Ein erster Erfolg dieser Bemühungen liegt nun vor. Der maßgebende Referent hat sich auf Vor­schlag des Regierungspräsidenten Dr. Friedensburg für die Strecke KasselBebra als Reichsstraße ausgesprochen, so daß begründete Aussicht besteht, daß die endgültige Regelung zugunsten dieser Straße erfolgen wird.

Kirchhain. Am Freitag vormittag ist der 23jährige Landwirtssohn Fritz Albrecht aus einem Dorf bei Kirch­hain getraut werden. Gleich nach der Trauung fuhr er mit seiner 22jährigen Frau auf dem Motorrad nach dem Heimatdörfchen zurück. Auf der Frankfurter Land­straße fuhr er mit großer Geschwindigkeit auf einen Motorpflug auf. Bei dem Zusammenprall explodierte das Motorrad. Der Mann wurde furchtbar verstümmelt, die junge Frau wurde aus dem Beiwagen unter den Motorpflug gedrückt und buchstäblich zerquetscht, sodaß auch bei ihr der Tod augenblicklich eintrat.

Herleshausen (Werra). Der Viehhändler Karl Wolfs aus Nesselröden begab sich nach Mechterstadt. Als er den Bahnhof verlassen hatte und auf die Staats­straße Eisenach-Gotha trat, entführte der Sturm Wolffs Hut. Er eilte dem Hute nach und wurde im selben Augenblick von einem Auto erfaßt und überfahren. Der schnell herbeigeeilte Arzt Dr. Kind aus Mechterstadt vermochte aber keine Hilfe mehr zu bringen. Noch be-

WatterLhausen eingeliefert werden konnte, starb er bereits.

Waldeck. Der Wasserspiegel des Edersees ist in den letzten Tagen eher noch gefallen als gestiegen. ' So niedrig hat das Wasser seit Jahren nicht gestanden. Große Teile des früheren Eddertales sind wieder zum Vorschein gekommen. Freilich, die Schön' eit, die früher dem Eddertal, etwa in der Nähe von Berich, eigen war, ist dahin. Schlamm bedeckt die einst so fruchtbaren Gefilde und Ruinen nur sind da zu finden, wo einst Menschen wohnten. Wie im vorigen Jahre, so ist auch in diesem Jahre der frühere Friedhof von Berich mit seinen betonummauerten Gräbern wieder zum Vorschein gekommen. Zwar ist es eine öde, kahle Stätte, dieser Friedhos von Berich. Aber man hatte doch die Gelegen­heit benutzt, um hie und da auf einem Grab einen Strauß frischer Blumen zu legen.

Halle. Ein von Nietleben kommendes Lieferauto der Firma Chabesco streifte heute Nacht am Eingang des Dorfes Bennstedt so heftig einen Baum, daß die neun Insassen aus dem Wagen herausgeschleudert wurden- Vier Personen, darunier zwei Frauen, wurden sofort getötet, der Wagenführer und zwei Personen wurden schwer, zwei leicht verletzt. Der Führer des Autos soll betrunken gewesen sein.

Herford. Auf dem Gehöft Herdiek in Brockhagen war man beim Dreschen beschäftigt. Dabei kam das 5jährige Töchterchen des Besitzers dem Pferd zu nahe. Dieses schlug aus und traf die Kleine an der Brust. Das Kind strauchelte und stürzte in die Jauchegrube, in der es seinen Tod fand.

Jagd hinter Nutobanditen.

Di e Räuber im Getümmel entkommen.

Ein Raubüberfall von durchaus wildwestlicher Art wurde in einer der verkehrsreichsten Gegenden Groß- Berlins, dicht am Charlottenburger Rathaus, ausgeführt. Mehrere Burschen fuhren in einem Auto, das sie offenbar gestohlen hatten, vor einem Schlächterladen, in dem sich zahlreiche Kunden befanden, vor. Einer von ihnen stürzte in den Laden hinein, griff in die offen stehende Ladenkasse, raffte etwa 400 Mark Papiergeld zusammen, schlug einen der Fleischergesellen, der sich ihm entgegenwarf, mit der Faust zu Boden und wurde dann von seinen draußen harrenden Kumpanen in das wartende Auto hinein- N^Mt rasender Geschwindigkeit jagte nun das Auto durch die Straßen Charlottenburgs. In der außerordent­lich belebten Wilmersdorfer Straße fuhr es mitten in eine Menschenmenge, die auf die Straßenbahn wartete, hinein. Hierbei wurden zwei Damen aus Ostpreußen, die in Berlin zu Besuch weilten, s chw e r v e r l e tz t. Ein Buch­drucker namens Barthel nahm in einer Autotaxe die Ver­folgung des Räuberautos vor und es gelang dem Chauf- feur der Taxe, an einer Straßenkreuzung feinen Wagen quer vor den Wagen der Banditen zu stellen. Die Räuber ober sprangen aus ihrem Auto und verschwanden in der großen Menschenmenge, die sich^angesamnrelt hatte.

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Gememgui des deutschen Volkes.

Wahlen in der Deutschen Turnerschaft.

Bei einem Empfang des Deutschen Turntages durch den Berliner Magistrat begrüßte Bürgermeister Scholtz die Er­schienenen und führte dabei aus: Von hier aus ist die deutsche Turnerei in die deutschen Lande gegangen und Gemeingut deS deutschen Volkes geworden. Einen wichtigen Teil unserer Kommunalpolitik bildet die Pflege der Jugend, die Pflege der körperlichen Ertüchtigung unserer Jugend zum Heile unseres Vaterlandes. Der neugewählte Erste Vorsitzende der ^Deutschen Turnerschaft, Oberbürgermeister a. D. Dominicus, sprach der Stadt Berlin im Namen der Turner und Turne- nnnen den herzlichsten Dank für den überaus schönen Empfang in der Reichshauptstadt aus und richtete an sie ©tabtbertoaltung Berlin die Bitte, in ihrer vorbildlichen Tätigkeit der Schaffung von Sport- und Turnplätzen für die Leibesertüchtigung der Jugend fortzufahren.

Der Veranstaltung gingen Neuwahlen voraus. Wie schon erwähnt, wurde Staatsminister a. D. Dr. Dominicus zum neuen Vorsitzenden der D. T. gewählt. Als erster beglück­wünschte Professor Dr. Berger, der zum Ehrenmitglied der D. T. ernannt worden war, den neuen Vositzenden. Vorher war Steding einstimmig durch Zurus an Stelle des verstor­benen Max Schwarze zum Oberturnwart, Schilt wieder zum Kassenwart gewählt worden. Männerturnwart wurde Schnei­der, Fechtwart Stassen, Schwimmwart Bitsch. Volksturnwart Schmid, Fraunenturnwart Frl. Schröder.

Dr. Dominicus erklärte, nicht Ehrgeiz habe ihn veranlaßt, sich für das Amt zur Verfügung zu stellen, sondern der Wunsch und die Sehnsucht, in einem möglichst weiten Rahmen fern von der Politik der Parteien für das Wohl unseres Vater­landes etwas tun zu dürfen, und da gebe es für ihn keine Arbeit in irgendeinem anderen Verbände, die ihm mehr am Herzen läge und von der er mehr erhoffe im Jntersse der Arbeit für das deutsche Volk, als die in der Deutschen Turner­schaft.

Dr. Alexander Dominicus ist am 19. April 1873 in Siraß­burg im Elsaß geboren. Er hat Jura studiert und auch eine Zeitlang im politischen Leben eine Rolle gespielt. Dominicus ist schon ziemlich früh zur Turnerei gekommen. Er war Mit­glied der Akademischen Turnvereine in Berlin und München; er gründete auch selbst einen A. T. V. In Straßburg legte er als Referendar das Turnlehrerexamen ab, als Beigeord­neter der Stadt Straßburg führte er dort den Pflichtturn- unterricht in allen Fortbildungsschulen ein. In seiner Tätig­keit als Oberbürgermeister von Schöneberg ließ sich Dominicus eine planmäßige Förderung des Turnwesens ganz besonders angelegen sein, der Erfolg ist allbekannt. Dominicus gehört seit 1919 dem Hauptausschuß der Deutschen Turnerschaft an, seit 1926 auch als Dritter Vorsitzender dem Vorstand der Deutschen Turnerschaft.

f Staatsminister a. D. Dr. Dominicus,

| der neue Vorsitzende der D. T.

Schlußsitzung des 20. Deutschen Turntages.

In nichtöffentlicher Sitzung erfolgte die Beratung des Haushaltsplanes der D. T. für 1930 und 1931, der in Einnahmen und Ausgaben mit 1 185 000 Mark abschließt und der, da die D. T. alle Unkosten durch Beiträge ihrer Mit­glieder deckt, eine Kopfsteuer von 85 Pfennigen voraussetzt.

Der Haushaltsplan wurde gemäß dem Voranschlag mit geringen Änderungen angenommen. Ferner wurde beschlossen, in Leipzig einen Platz in Erbpacht zu nehmen, auf dem im Laufe der Jabre eine zweite Turnschule der D. T. erstehen soll, die vornehmlich die Ausbildung von Führern des Spieles und des Volksturnens übernehmen soll.

Zu einer feierlichen Kundgebung gestaltete sich der Schluß- akt. Dr. Dominicus wies auf die Bedeutung der Tagung und ihren Erfolg hin. Mit dem Deutschlandlied und mit einem Gut Heil auf Vaterland und Deutsche Turnerschaft wurde der 20. Deutsche Turulag geschlossen.

Letzte Nachrichten.

Neue Fahrt des LuftschiffsGraf Zeppelin".

Friedrichshafen. Das LuftschiffGraf Zeppelin" ist bei prächtigem Herbstwetter zu einer kurzen Fahrt nach der Schweiz unter Führung von Kapitän Lehmann aufgestiegen. Vor einem schweizerischen Flugzeug begleitet, nahm das Luftschis! Kurs nach der Schweiz. An Bord befinden sich über dreißig Passagiere, davon die meisten aus der Schweiz. Die Landnn« gestaltete sich wegen des stürmischen Wetters äußerst schwierig

Wiederwahl von Dr. Koch-Weser zum Parteivorsitzenden.

Mannheim. Am Schluß der Sitzung des Demokratischer Parteitages wurde Minister a. D. Koch-Weser unter großen Beisall zum Parteivorsitzenden wiedergewählt.

Blutiger Flaggenfireit auf einer Hochzeit.

Worpswede. Auf einer Hochzeit in Newenstedt bei Worvs Wede kam es zwischen den Gästen zu blutigen Auseinander, setznngen über die Flaggensrage. Der Bräutigam, der Mit glich des Stahlhelms ist, hatte die schwarz-weiß-rote Flagg, gehißt, die von einem der Gäste zerrissen wurde. Es kam je einer Schlägerei, bei der zehn Personen verletzt wurden Sir Bremer Hochzeitsgast erhielt elf Messerstiche.

Sport am Sonntag.

Fußballstädtespiel WienBerlin.

Im Fußballstädtespiel WienBerlin siegte die Neue, Mannschaft mit 3:1 (2:1).

Deutscher Sporterfolg in Tokio.

Im Leichtathletikländerkampf JapanDeutschland in Tokio, der im Beisein von 40000 Zuschauern, darunter zahlreichen Mitgliedern der kaiserlichen Familie, ftattfanb, konnten die deutschen Vertreter im Gesamtergebnis mit 79 Punkten gegen 71 der Japaner einen schwererkämpsten Sieg erringen.