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Amtliche Bekanntmachungen.

Bekanntmachung.

(B. A. V. 1211/15)

Die Kaliwerke Aschersleben, Schachtanlage Hattorf, in Philippsthat a/Werra haben beantragt, ihnen für ihren Bergbau- und Fabrikbetrieb in der Ge­markung Philippsthal a/W. gemäß § 203 Abs. 1 des Wassergesetzes vom 7. April 1913 (G. S. S. 53) das dauernde Recht zu verleihen:

das gesamte unterirdische Wasser der Quelle auf den von den Kaliwerken Aschersleben, Schachtanlage Hattorf, erworbenen Teilgrund­stücken der Parzellen 12, 13, 14 Kartenblatt 4 Gemarkung Hersa (frühere Eigentümer Acker­mann Johannes Schaub und Ehefrau Barbara Elisabeth geb. Deis in Herfa) und das ge­samte unterirdische Wasser der im Eigentum der Eheleute Schaub verbleibenden Restteile der vorbenannten Parzellen, dauernd zutage zu fördern, um es bis zu einer Höchstmenge von 8 l/sek. für den Betrieb der Kaliwerke Aschers­

leben, Schachtanlage Hattorf als Betriebs- und Trinkwaffer zu verbrauchen.

Erläuterungen« und Zeichnungen liegen während der Dienststunden im Geschäftszimmer des Bürgermeister­amtes in Herfa zur Einsicht aus.

Widersprüche gegen die Verleihung sowie Ansprüche auf Herstellung und Unterhaltung von Einrichtungen (§ 50 des Wassergesetzes) oder auf Entschädigung sind schriftlich in zwei Ausfertigungen beim Bezirksausschuß in Kasfel oder mündlich zu Protokoll beim^Bürgermeister in Herfa anzubringen.

Die Frist für die Erhebung von Widersprüchen be­trägt zwei Wochen, beginnend mit Ablauf des Tages, an dem das letzte, diese Bekanntmachung enthaltende Blatt ausgegeben ist. Innerhalb dieser Frist muß der Widerspruch bei einer der genannten Stellen angebracht sein

In dem Widerspruch ist genau anzugeben, auf welchen Rechtsgrund er sich stützt und auf welchen Teil der oben bezeichneten Rechte er sich beziehen soll.

Wer innerhalb obiger Frist keinen Widerspruch gegen die beantragte Verleihung erhoben hat, verliert sein Widerspruchsrecht.

Innerhalb der gleichen Frist sind etwaige andere An­träge aus Verleihung des Rechtes zu einer Benutzung

| des Wasserlaufs, wodurch die von der oben bezeichneten Unternehmerin beabsichtigte Benutzung beeinträchtigt werden würde, mit den vorgeschriebenen Unterlagen beim Bezirksausschuß in Kassel einzureichen. Nach Ab­lauf der^Frist können solche Anträge im gegenwärtigen Verfahren nicht berücksichtigt werden. .

NachMeginn der Ausübung des verliehenen Rechtes können wegen^nachteiliger' Wirkung nur noch die im § 82 und im § 203 Abs. 2 des Wassergesetzes be- zeichnetenMnsprüche geltend'gemacht werden.

Die Kosten, die ^durch unbegründete Widersprüche entstehen, können demjenigen auferlegt werden, der sie erhoben hat.

Die mündliche Erörterung der rechtzeitig erhobenen Widersprüche usw. wird später anberaumt werden. Dazu werden der Unternehmer und diejenigen, welche Widersprüche oder Ansprüche erhoben oder Anträge ge­stellt haben, schriftlich geladen werden. Im Falle ihres Ausbleibens wird die Erörterung gleichwohl statlfinden.

Kasfel, chen 5. FebruarLl929.

Namens des Bezirksausschusses

Der Vorsitzende

(L S.) I. V.: gez.°F eldt.

Bierteljahres-Ausweis des Kreises Hersfeld

über die Einnahmen und Ausgaben im 3. Vierteljahr (OktoberDezember) des Rechnungsjahres 1928 gemäß der Verordnung des Reichsfinanzministers vom 23. Juni 1928.

Die Kreisverwaltung sucht zum alsbaldigen Eintritt eine? jüngere Etenotypiftin.

Einnahmen:

Sahresiol nachdem Haushalts­plan

R01.

Slteinnahme seit Beginn d. Rechnungsj. bis einidil. des Vor- nierteljahres R(T).

Sffeinnahme im Berichis- Dierteljahr

R(I).

Zu­sammen:

R01.

Ausgaben:

Jahressoll nach dem Baushalls plan

R(I).

3Hausgabe [eil Beginn d. Rechnungsj. bis einidil.

des Vor- Dierleijabres

R(I).

DUausgabe im Berldiis- Dieiteljahr

R(D.

- Zu- iammtn

R(D.

BewerbnngenmitZeug- nissen werden um­gehend erbeten.

^rsfeld, d. 8. Febr. 1929. Der Vorsitzende des

A Ordentlicher Haushalt.

1. Steuern .

2. Von den Unternehmungen und Betrieben und derVermögens- verwaltungabgelieferteUeber- schüsse.

Davon ab:

An die Unternehmungen und Betriebe und die Vermögens- verwaltunggeleisteteZuschüsse

3. Sonstige Einnahmen: Allgemeine Verwaltung Schulwesen Tiefbauwesen Wohlfahrtspflege u. Gesund­heitswesen (ausschl. Arbeits­losenfürsorge und Wohnungs­wesen) ....

Arbeitslosenfürsorge (Krisen-

543 690

32 000

11990

78 385

172 970

2 020

260 848

2 333

5 113

39 093

181 624

1 014

8 383

54131

3..Q16

442 472

3 347

13 406

193 224

_ 3016

A. Ordentlicher Haushalt.

1. Allgemeine Verwaltung

2. Schulwesen a. Volksschulen . b. Sonst. Schulen

3. Tiefbauwesen (Wege, Straßen und Brückenbau u. -Unter­haltung) ....

4. Wohlfahrtspflege u. Gesund­heitswesen (ausschl. Arbeits­losenfürsorge u. Wohnungs­wesen) .

5. Arbeitslosenfürsorge (Krisen- fürsorge) ....

6. Wohnungswesen .

7. Besondere gemeinnützige An­stalten u. Einrichtungen

8. Uebrige Kämmereiverwaltung (soweitnichtunt 1-7 angeführt)

9. Umlagen an den übergeord­neten Gemeindeverband .

136 118

12 000

190 490

306 100

3 620

104 250

52 800

81258

108 100

66 478

1 491

105 502

119 525

1785

30 732

19 158

20 270

54 407

37 733

4 300

54213

99 358

674

23 958

11916

20 227

17 588

104 211

5 791

159 715

218 883

2 459

54 685

31074

40 497

71995

Kreisausschusses Kirschbaum, Landrat.

Handelsregister B. Nr. 60 Mtmal-Besch«ff«W. Gesellschaft«. 6. H.

Weg), HersfelS.

Die Liquidation ist be­endet, die Firma erloschen.

Hersfeld, 1. 2. 1929.

Amtsgericht.

Sohn achtbarer Eltern mit guter Volksschulbildung kann Ostern in unserem städtischen

Wohnungswesen .

Besondere gemeinnützige An­stalten u. Einrichtungen Uebrige Kämmereiverwalt­ungen . . . .______.

104 250

25 570

23 861

47 220

7 671

9 445

26 267

3 037

8 801

73 487

10 708

18 246

Ausgaben insgesamt Mithin Mehrausgabe B. Außerordentlicher Haushalt.

1. Tiefdauwesen (Wege-, Stra­ßen- u. Brückenbau u. Unter-

994 736

419 348

269 962

31 314

28 087

42 490

20 000

Vollbetrieb als

Lehrling eintreten.

iliomerei-genossenschall Hersieitl.

Berichterstatter

Einnahmen insgesamt

B. Außerordentlicher Haushalt.

1. Schuldenausnahme

2. Fondsentnahme .

3. Sonstige Einnahmen .

994 736

24 016

371723

80 000

286 273

9 601

657 906

9 601

Haltung ....

2. Arbeitslosenfürsorge .

3. Wohnungswesen.

4. Sonstige Aufgaben der Käm­mereiverwaltungen

5. Außerordentl. Zuschüsse pp.

24 016

11 103

31240

20 000

16 984

11250

Einnahmen insgesamt

24 016

80 000

9 601

9 601

Ausgaben insgesamt Mithin Mehrausgabe

24 016

62 343

28 234

90 577

976

gesucht von großer Hand­werker-Wochenschrift für den hiesigen Platz und nähere bezw. weitere Umgebung. Zeitungsfachmann bevor­zugt. Zuschriften unt. E. M.

4241 befördert

, _ . Abschluß. *

1. Ordentlicher Haushalt Mehr­ausgabe ....

2. Außerordentlicher Haushalt Mehrausgabe .

31314

976

Mehrausgabe (Oktbr.Dezvr.)

32 290

Rudolf Mosse, Hannover

SefMMtMMlMRH« 6« StaNthebörden.

Die stäbt. Volksschulen, die Berufsschulen, die Haushaltungsschule, das städtische Lyzeum und das Staatliche Gymnasium

«erde« dir auf weiterer geWoffeu.

Die Schließung der Schulen erfolgt, einmal, weil die Schulzimmer infolge der stark gesunkenen Außentempera­turen nicht so erwärmt werden können, daß in ihnen der Unterricht ohne gesundheitliche Schädigungen für die Schulkinder durchgeführt werden könnte. " Dann aber auch, weil bei der starken Kälte auch die weiten Schul­wege für die Kinder aus den Außenbezirken und von außerhalb gesundheitliche Gefahren mit sich bringen, die zu schweren nachteiligen Folgen führen könnten. Der Wiederbeginn des AnterrichtS wird an dieser Stelle mitgeteilt werden.

In der Nordschule werden einige Klassenzimmer als Wärmestuben zur Verfügung gestellt. Hier können Kinder, die aus irgend welchen Gründen im elterlichen Hause nicht bleiben können, hingebracht werden. Die Aufsicht wird von Lehrpersonen wahrgenommen.

Bei dieser Gelegenheit machen wir, um Beun­ruhigungen in der Bürgerschaft entgegen zu treten, darauf aufmerksam, daß irgendwelche Befürchtungen in Bezug aus die Brennstoffversorgung für die Allgemeinheit nicht bestehen.

Der Magistrat.

lM8lsm<MmMreioa.?

Mittwoch den 20. Februar 1929 abends 81 2 Uhr, im Saale des Hotel Kaiserhof m seneraluersammlung

Tages-Ordnung:

1. Jahresbericht des Vorsitzenden

2. Kassenbericht des Kassierers und Entlastung desselben

3. Neuwahl eines Vorstandsmitgliedes laut Satzung

4. Tarifangelegenheit

5, Verschiedenes, Anfragen

Die Mitglieder werden gebeten, vollzählig und pünktlich zu erscheinen

Der Vorstand

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BBtnlteimg der Einheitswerte 1928.

Die vom Grundwertausschutz festgesetzten Einheitswerte nach dem Stande vom 1. 1. 1928 liegen in der Zeit vom 25. Februar bis 25. März 1929 in den Diensträumen des Finanzamtes zu Jedermanns Einsicht öffentlich aus.

tzersfeld, den 11. 2. 1929.

Das Finanzamt.

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Wilhelm Heil

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