gehen, wofür das Arbeitsschutzgesetz die notwendige Grundlage bieten müsse. Auf dieser Grundlage würden dann auch die Seemannsordnung, das Recht der Landarbeiter, das Tarifvertragsgesetz und andere Rechtsmaterien auf- und umgebaut werden.
Abg. Dr. Moldenhauer (D. Vp.) bezeichnet es in der Aussprache als praktischer, erst das Bergarbeiterschutzgesetz abzu- warten, um dann über beide Vorschläge gemeinsam zu beraten. Der jetzt bedrängten Lage der Wirtschaft werde der Entwurf nicht gerecht.
Abg. Graßmann (Soz.) erklärt, der vorliegende Entwurf enttäusche die Gewerkschaften. Er sei so aufgebaut, als ob es keine Rationalisierung gegeben hätte, als ob Kleinhandel und Kleinindustrie das Typische der deutschen Wirtschaft wären.
Darauf wird die Weiterberatung auf Freitag mittag vertagt. ___________
Der preußische ZMenharPhaLi.
(43. Sitzung.) tt. Berlin, 7. Februar.
Bei der nun schon rarere Tage dauernden Aussprache über den Haushalt des Innenministeriums gab der Abg. Haas (Soz.) der Hoffnung Ausdruck, daß die neuen Kommunalver- fassungsgesetze bald dem Landtag zugehen möchten. Ag. Schwenk (Komm.) bekämpfte das 'Kirchenpatronatsrecht der Gemeinden, das auf das Jahr 1573 zurückgehe. Abg. Dr. v. Eynern (D. Vp.) machte den Vorschlag, in der
Sparkassenaufwertung neue Mittel in den Aufwertungsstock hineinzubringen. Die kleinen Sparer könnten es nicht verstehen, daß die Sparkassen schon wieder Überschüsse verteilten. Abg. Nuschle (Dem.) ersuchte, die Rückständigkeiten in der Benennung von Landesteilen zu beseitigen. In Schlesien müsse die immer Wiederkehrende Bezeichnung „Fürstentum" verschwinden.
Abg. Leonhardt (Wirtschaftspartei) begründet einen Antrag, wonach öffentliche Ämter, abgesehen von dem eines Ministers, nur von einem berufsmäßig vorgebildeten Beamten ausgefüllt werden dürfen.
.Abg. Mülter-Jfernhagen (Christl.-Nat. B. und L. V. P.) erklärt, die Auflösung der Gutsbezirke und die damit verbundenen kommunalen Zusammenlegungen hätten vielen betroffenen Gemeinden den schwersten Schaden zugefügt.
Damit ist die allgemeine Aussprache zum ersten Abschnitt des Haushalts des Innenministeriums beendet. Es schließt sich an die allgemeine Aussprache zu dem Abschnitt über die Angelegenheiten der Polizei und L a u 2 j ü g e r e i.
»Graf Zeppelin" vor neuen Taten. Fahrt über das Mittelmeer?
Beim Luftschiffbau in Friedrichshafen werden bereits alle Vorkehrungen für die nächste größere Fahrt des „Graf Zeppelin" getroffen, die noch vor Ablauf dieses Monats stattfinden und über die Küstengebiete von drei Erdteilen führen soll. In den vergangenen Winter- monaten sind in den Laboratorien des Luftschiffbaues und der Telefuttkengesellschaft ilinfangreiche Versuche unternommen worden, die auf eine Verbesserung der N a ch - r i ch t e n ü b e r m i t t l u u g von und nach dem Luftschiff abzielen. In das Luftschiff sind deshalb zwei getrennte Funkapparate eingebaut worden, die unabhängig voneinander arbeiten, und die Fahrten, die der „L. Z. 127" tu den nächsten Tagen ausführen wird, sollen hauptsächlich beut Zweck dienen, Kurz- und Langwellenfunk gegeneinander auszuproben.
Ein neues Parseval-Luftschiff im Bau.
Die Wasser- und Luftfahrzenggesellschaft hat _ auf ihrer Luflftfüffiverft Seddin ber Stolp in Pommern nach längerer Unterbrechung den Luftschiffbau wieder ausgenommen und hat zurzeit ein kleines Parseval-Naatz- Luftschiff für sportliche und wirtschaftliche Z w e ck e im Bau. Die Probe- und Abnahmeflüge werden im April stattfinden. Das Luftschiff wird nach der h a l jb- starren Art gebaut. Der aus Leichtmetall erbaute Kiel liegt im Innern der Hülle. Die Flächen sind verspan- nungslos und freitragend. Sämtliche Organe befinden sich im Innern des Laufganges, so daß das Luftschiff eine vollkommen glatte Oberfläche erhält. Die Geschwindigkeit wird 80 Kilometer betragen, die Nutzlast 600 Kilo- aramm, so daß das Luftschiff in der Lage ist, für zehn Stunden Betriebsstoff aufzunehmen und bis zu fünf Personen an Bord zu nehmen.
22) Fortsetzung.
Ueberhaupt diese Auslanders!
Wie sie sich vor der Sonne fürchteten! Wie die Fledermäuse. Und wie sie erst zur Nachtzeit aus ihren Häusern krochen, nicht, um sich in der Abendkühle zu ergehen, nein, um wieder in einem anderen Hause unterzukriechen.
Das nannten sie Erholung und Zerstreuung suchen!
Zu den silberblinkenden Sternen, die so fern sind und doch so nah scheinen, und die aus denen, die sie lieben, glückselige Kinder wachen, blickten sie nicht auf. Und in den kobaltblauen Nachthimmel hinein träumte keiner von ihnen.
Nur seine Nonna konnte zur Nachtzeit immerzu in die blitzenden Lichtlein schauen und wurde dessen nicht müde. Und wenn sie es tat, dann waren ihre Augen groß und weit und voller Zauber. Wie der Himmel selbst, so waren sie.
Und wenn aus den Kampongs der Eingeborenen die wehmütigen Töne der Gamelangs durch die Mo 'd- nacht seufzten, dann weinten diese Augen und in ihnen war ein bitterwehes Herzeleid.
„Großer Schiwa, hilf meiner Nonna," das betete Kara jede Nacht.
Und jetzt saß er hier auf dem Rasen des Vorplatzes und wartete — wartete immer noch und würde warten die ganze Nacht, bis die Sonne die Erde küßte. Er, der sein Herr war, mußte in jenem Hause sein, mußte durch jenes Portal treten und mußte jene Stufen dort herabsteigen.
Einmal mußte er heim!
Da — endlich, lange nach Mitternacht, wurde aus
Es bleibt beim Kalten.
Menschen und Schiffe in Not.
Die neue Kältewelle, die auf Kaltluftmaffen aus Rußland zurückzuführen ist, hat sich über ganz Deutschland ausgedehnt. Durchschnittlich herrschten in der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag in Norddeutschland Temperaturen von 15 bis 20 Grad unter Null. In der Berliner Innenstadt war die tiefste Temperatur minus 18 Grad. Die kältesten Temperaturen hatte Schlesien zu verzeichnen: hier wurden stellenweise minus 25 Grad gemessen. Dagegen ist in Ostpreußen das Thermometer von minus 27 Grad aus minus 18 Grad gestiegen. In Südwestdeutschland betrugen die Durchschnittstemperaturen 6 bis 8 Grad unter Null, an der Nordseeküste 9 bis 14 Grad unter Null. Nach der Ansicht der Wettersachverständigen ist vorläufig ein Ende der Frostperiode noch nicht abzu- sehen.
Groß sind die Eisschwierigkeiten an der O st s e e - k ü st e. Es sitzen mehrere Dampfer im Eise fest und warten auf das Linienschiff „Schleswig-Holstein", das ihnen Hilfe bringen soll. Auch der Fährschiffsverkehr mit Schweden leidet immer mehr unter den ungünstigen Eisverhältnissen, so daß von einem regelmäßigen Verkehr keine Rede sein kann. Das Fährschiff „Preußen" hat sich im Eise einen Schraubenflügel beschädigt. Die
Greifswalder Die ist völlig vom Verkehr abgeschlossen. Ein Angestellter des dortigen Gutspächters hatte sich vor einigen Tagen einen Fuß gebrochen. Da es nicht möglich war, den Verletzten auf irgendeine andere Art an Land zu bringen, hat man jetzt ein Flugzeug zu seiner Abholung bestellt. Warnc- m ü n d e ist zu einer Art Nothafen für viele Schiffe geworden: es liegen dort bereits 14 Schiffe, die wegen des Eises Schutz gesucht haben. Nicht ganz ungünstig liegen, imter den obwaltenden Frostverhältnissen, die Schifffahrtsverhältnisse nach Bremerhaven und B remen. Irgendeine Gefährdung der Seeschiffahrt auf Bremen ist nicht zu erwarten.
Das Eis brüht!
Einem entsetzlichen Unglück finb bei Regen s b urg auf der Donau Hunderte von Menschen entgangen. Es hatten sich dichte Eismassen zusammengeballt, als plötzlich der Ruf ertönte, daß das Eis zu bersten beginne. Die vielhundertköpfige Menge, darunter zahlreiche Schulkinder, stob panikartig auseinander und suchte das Ufer zu erreichen. Kaum waren die Letzten, zum Teil schon bis an die Knöchel durch das Wasser watend, aus Ufer gelangt, als auf einer Strecke von mehreren hundert Metern mit elementarer Wucht und unter lautem Knacken und Krachen die vollkommene Zertrümmerung der Eismassen erfolgte. Bei Warnemünde wurden zwei Knaben auf einer Eisscholle abgetrieben. Mehreren Lotsen gelang es nach großer Mühe, ihnen ein Tau zuzu- werfen und sie auf den Strand zu ziehen.
Der Tod hält Ernte.
Auch aus anderen Ländern kommen Hiobsnachrichten. In Reigersdorf in Mähren wurde eine aus z e h n Personen bestehende Zigeunersamilie in ihren Zelten erfroren aufgefunden.
Auf dem Eise deS Finnische n M eerbufc » s " ist ein mit zwölf Personen befehter Autobus auf dem Eise eingcbrocheu. Alle Insassen sind umgeko.mmen. In den finnischen Provinzen, wo bis zu 47 Grad unter Null gemessen wurden, sind zahlreiche Personen erfroren.
In den dänischen Gewässern haben die Eisschwierigkeiten so zugenommen, daß die Militär- und Marineflieger Hilfsexpeditionen unternehmen mußten, um den abgeschlossenen Inseln, auf denen die Grippe herrscht, Medikamente zu bringen.
Die Beisetzung Hünefelös.
H a u p t in a n n K ö h l hält die T v t e n w a ch t.
Die Beisetzung des verstorbenen Ozeanfliegers Frei- herrn von Hünefeld wird am Sonnabend, den 9. Februar, stattfinden. Der Beisetzung voraus geht eine Trauerfeier im Berliner Dom. Nach der Aufbahrung der Leiche wird der Ring der Flieger die Totenwache stellen, und zwar wird neben anderen bekannten Fliegern Hauvtmann a. D.
Ahnen Gewißheit: Mac Leod schritt an der Seite Edith Smitts ins Freie.
Er schaute sich um, rechts und links, dann blickte er geradeaus. Seine Augen bohrten sich in die Finsternis. Sie blieben am Wurzelgeflecht des Waringinbaumes haften.
Und Kara's Herz schlug hörbar.
Langsam kamen sie näher. Immer hatte der Herr den Blick auf den Baum gerichtet. Edith schien ihm bis zur Straße das Geleit geben zu wollen. Freudig bewegt schien der Herr nicht zu sein. Sein Gesicht sah geisterbleich zu Kara herüber.
Plötzlich blieben sie stehen.
„Und Ihr Bescheid ist endgültig," hörte er den Herrn sagen und hörte die Frau antworten: „Ja! Ich kann nicht anders, Herr Hauptmann, Sie sind-gebunden."
„Und wenn ich frei wäre, wenn ich nicht Frau und Kind hätte?"
Wie er das hinsagte: „Wenn ich nicht Frau und Kind hätte!" — Als ob eine Ehe auszulöschen sei mit einer Handbewegung!
Edith graute.
Daß er immer wieder auf dieses eine zurrückkam!
„Warum quälen Sie mich, Herr Hauptmann," sagte sie. „Warum drängen Sie mich weg von Ihrer Gattin, die ich gern mag ?"
„Weil ich Sie liebe. Sie wissen es. Liebe — liebe!"
Da klang ein Seufzer zu ihnen herüber leise — wie ein Hauch nur.
Mae hatte ihn doch vernommen.
Er lauschte, spannte, straffte sich.
„Warten," raunte er Edith zu und sprang über den Rasen hin.
Kara schnellte auf. Wie der Leib des Panthers war der seine in der Nacht und noch bevor Mac heran war, war er im Dunkel verschwunden. Wie ein Schatten! Lautlos!
„Nichts," sagte Mac als Edith zu ihm trat, „und mir war es doch, als ob---."
Kohl an der Bahre seines Freundes und Kameraden die Wache halten. Nach der Trau:rfeier im Dom, bei der Domprediger D. Döhring d-e Trauerrede halten wird, wird sich unter Teilnahme der Fliegerverbände und der sonstigen Luftfahrtorganisationen und Vereine ein Trauerzug bilden, der die Leiche Hünefelds durch Berlin zum Friedhof geleitet.
Im Trauerhause sind noch zahlreiche Beileidskundgebungen eingegangen. U. a haben ihr Beileid der ehemalige Kaiser mit Gemahlin, Oberst Fitzmaurice, Reichstagspräsident Löbe, der Norddeutsche Lloyd u. a. ausgesprochen. ’
politische Bundschau
Deutsches Mich
Klage des Reiches gegen Bayern.
In Bayern werden bekanntlich im Gegensatz zu dem übrigen Reich wieder regelmäßig eine Anzahl Ehrentitel, wie '„Handelsrat", „Arbeitsrat", „Handwerksrat" usw. verliehen. Der Reichsminister des Innern hat nun auf Grund eines Beschlusses des Reichskabinetts beim Staatsgerichtshof für das Deutsche Reich den Antrag gestellt, zu entscheiden: „Die Verleihung von Ehrentiteln, wie sie die bayerische Staatsregierung seit Jahren zur Auszeichnung beamteter und nichtbeamteter Personen vornimmt, ist mit dem Artikel 109 Absatz 4 der Reichsverfassung nicht vereinbar." Der betr. Absatz in der Verfassung lautet: „Titel dürfen nur verliehen werden, toenn sie ein Amt oder einen Beruf bezeichnen; akademische Grade sind hierdurch nicht betroffen."
Preußischer Richterverein gegen Prenzlauer Richter.
In der Anklage gegen den Stahlhelmführer D ü st e r= berg vor den Prenzlauer Gerichten wurde festgestellt, daß der Angeschuldigte in öffentlicher Versammlung gesagt hatte: „Wir wollen diesen Staat, der aus Verrat und Meuterei geboren ist, wieder erobern, um einen Staat auf völkischer Grundlage herzustellen." In dieser Äußerung haben die Gerichte in Prenzlau keinen Angriff aus unsere Staatsform im Sinne des Republikfchutzgesetzes erblickt und daher die Eröffnung des Hauptverfahrens gegen den Angeschuldigten abgelehnt. Der Preußische Richterverein veröffentlicht nun eine Mitteilung, in der es heißt: „Daraufhin ist verschiedentlich in der Öffentlichkeit der Vorwurf erhoben worden, die beteiligten Richter hätten sich bei der Beschlußfassung von politischen Anschauungen nicht frei machen können. Der Preußische Richterverein hat als Standesvertretung durch feine Kommission die Angelegen heit prüfen lassen, findet aber k e i n e n A n l a ß , den Vorwurf zurückzuw eisen und für die angegriffenen Richter einzutreteu."
Deutsch-tschechischer Flugverkehr.
In. den nächsten Tagen begibt sich der Sektionschef Schmaus von Prag nach Berlin, um über die Flugverkehrsordnung zu verhandeln. Es handelt sich dabei in erster Linie um den Flugverkehr Berlin—Wien—Berlin, bei dem Prag ohne Zwischenlandung «verflogen werden soll. Diese Flüge werden von Wien bzw. Berlin aus geleitet, während die Flüge Prag—Berlin und zurück sowie Vrag—Wien und zurück von der Tschechoslowakischen ^InggefeW^ wervemPollen.
Aus Jk» und Ausland.
Berlin. Reichspräsident v o n H i n d e n b u r g hat an den König von Spanien aus Anlaß des Ablebens der Königin- Mutter-ein Beileidstelegramm gerichtet.
Gens. Die Genfer Presse bringt eine Meldung, wonach zwischen der il a l i e n i s ch e n Regierung und d e m Vatikan soeben ein Abkommen in der römischen Frage getroffen und auch schon vorläufig unterzeichnet worden sei.
Paris. Der Reparationsagertt Parker Gilbert ist von feiner Erkrankung wieder hergesteftt. Er hatte eine längere Unterredung mit Poimare mit Bezug auf die bevorstehende Reparationskonferenz.
London. In Beantwortung einer Anfrage erklärte der Kriegsminister im Unterhaus daß die Stärke der b r i t i s ch e u Besatzungsarmee a m Rhein am 1. Januar annähernd 6000 Mann betragen habe und daß sich diese Truppen sämtlich in der Umgebung von Wiesbaden befänden.
Warschau. Wie die polnische Presse erführt, wird das Protokoll zum Kellogg-Pakt durch die Vertreter Polens und Rumäniens erst am Sonnabend, den 9. Februar, in Moskau unterzeichnet werden.
Edith legte ihm die Hand auf die Schulter.
„Es ist die Sonne, Mac Leod, die Sonne, die euch alle wandelt, die Ihr neu seid."
Dieser Bemerkung hatte es noch bedurft, um ihn jede Besinnung verlieren zu lassen. Er riß die Hand von seiner Schulter und hielt sie fest.
„Ja, es ist die Sonne, kluge Frau! Die Sonne ist es, nur die Sonne, die mich verbrennt, nervös macht und zittern läßt wie einen Greis oder einen Rekruten, die mich zum Split treibt, mir den Verstand nimmt, mich aus Rand und Band bringt. Die Sonne, nur die Sonne! Und diese Sonne, die bist---— du!"
Er riß sie an sich. Wie Eisenringe waren seine Arme. Und er küßte ihr Stirn, Augen, Mund und Hände. Im tollen Taumel. Wieder und immer wieder.
Und zwischen jedem Kusse flüsterte er: „Sonne — Sonne — du, meine Sonne!"
Dann ließ er die halb Ohnmächtige frei, klappte die Hacken zusammen, verneigte sich und sagte: „Ich könne wieder, wenn ich--frei bin. Gute Nacht, gnädige Frau" — und ging.
Und an die Wurzeln des Waringinbaumes gelehnt, stand Edith Smitts und weinte Tränen der Scham und der Verzweiflung. Auch in ihren Augen war das bitterwehe Herzeleid, das in denen der Nonna war, wenn sie in stillen Nächten zu den blitzenden Sternen sah
Zerschlagen, müde und um das stille Glück betrogen, das Traute ihr geworden war, jchritt sie den Weg zurück, den sie gekommen.
* *
Als Mac Leod nach Hause kam, lag Kara auf der Matte der Veranda in seine Decke gewickelt und schlief. Scheinbar fest und traumlos.
Mac spuckte nach ihm aus.
Nicht weit von Kara lag die Babu Siti.
Der gab Mac einen Schlag auf den nackten Schenkel, der sich unter der Decke hervorstahl und schnalzte mit der Zunge.
Dann ging das Menschentier zur Ruhe. F. f.