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Schmerz, Angst und zugleich ein heißes Trauergefühl j ^ bebten in seiner Seele. Er riß die Geige, die vor ihm auf \ dem Tische lag, noch einmal in seine Arme. >

Dieses Mal hatte er nicht die Vision, auf weitem, I brausendem Meere zu fahren. Wohl war auch jetzt Dunkel- I i heit um ihn her, aber statt des wilden Brausens der ; Wogen hörte er sanftes Rauschen von Blättern. Im Walde war er in einem finsteren Walde auf einem I Baumstumpf saß er, und die Geige, die er im Arm hielt, I das war keine Geige mehr. Ein Kinderköpfchen war es, ; ; ein weiches, warmes Kinderköpfchen und er war in " den dunklen Wald gegangen, um dieses Kinderköpflein I von sich fortzugeben, weil es ihm im Wege war, weil es I sich zwischen ihn und seine Kunst schob, weil es Opfer . verlangte, die er nicht zu bringen vermochte. Aber es tat ! ; weh, solch ein Köpflein von sich zu geben für immer, I * für das ganze Leben. Und ohne zu wissen, wer sich des > : Köpfleins annehmen würde wie es ihm ergehen würde! - Und dann schlugen sich die beiden Augen, die in dem . - Köpflein waren und die geschlafen hatten, auf. Waren I : es Augen? Waren es Lichter? Waren es Sterne? Ganze ; : - Welten? Mein Gott mein Gott was waren das für : - Augen, die da aus dem Köpflein zu ihm aufschauten > : ; was für Augen! Was für Augen! I ' 7

Der Bogen fiel auf den Tisch Herr Bürgel griff ; 7 nach der Geige Hell Binders aber stand entgeistert in der ; , " Mitte des Raumes. Eine Hand faßte die seine und drückte j sie, und nach dieser Hand eine andere und noch eine, und I dann war der Wald verschwunden und das Zimmer war ! wieder um ihn her, und die drei Männer, von denen sein ; Schicksal abhing, die waren auch da, und jetzt klang eine i Stimme, durch die sich eine starke Bewegung brach:Es I soll Ihnen werden, was Ihnen not tut! Sie haben zu- , versichtlich von sich und Ihrem Können gesprochen. Sie ' haben uns durch diese Ihre Zuversicht zu rücksichtslos i strengen Richtern gemacht aber unsere Kritik muß | schweigen vor dem, was Sie uns gaben. Sie sind müde , heute Sie sind ergriffen und entrückt. Kommen Sie ; ; ; morgen zu uns zurück, wir wollen gemeinsam beraten, I wie Ihnen der Weg zu ebnen ist/ |

Hell Binders! Hell Binders! Wer rief da feinen . - Namen aus? Wessen Stimme hörte er? Welche Arme , - schlangen sich um seinen Hals? Ach, gibt es das, daß I * Tote auferstehen? Fühlen die, die längst die Erde ver- | - lassen haben, vielleicht dennoch etwas von dem, was mit . 7 uns, die wir unseren Weg fortsetzen müssen, geschieht? . :

Meine Frau! Meine arme, süße, geliebte Frau!" I ; Hell breitete die Arme aus er weinte bitterlich. | ;

Man muß ihn in seine Wohnung bringen, er ist ; : außer sich! Er ist vom eigenen Spiele trunken er muß . 7 ganz schnell zur Ruhe tommenr Ein Arm stützte ihn I er saß in einem Wagen fuhr über Straßen, stieg viele, | ; viele Treppen hinan und lag dann auf einem harten ; Lager. Die Augen weit offen -- die Seele von himmlischen . Tönen erfüllt und eine gute, beruhigende Stimme ganz ! dicht bei ihm.Schlafen Sie, Hell Binders, schlafen §

| ihm hinblickte wie die beiden anderen, die Herr Bürgel - ihm als Kunstkritiker vorsteLte.

I Ein Zittern überfiel den armen Hell, denn die Herren 1 trugen tadellose Kleidung, und sie sahen streng und un­nahbar aus. Er aber hatte nur diesen einen, längst aus ; der Mode gekommenen und stark abgenutzten Anzug, I und----

I Aber dieser seltsame Bürgel, der, wie es schien, wirk­lich in der Seele des Menschen zu lesen vermochte, der ; überbrückte sogleich die Kluft, die Hell selbst zwischen die fremden Herren und sich gesetzt hatte er nahm ihm den I Geigenkasten aus dem Arm, packte die Geige aus, ließ mit einer zärtlichen Bewegung die Hand darüber gleiten ; und drückte sie in Hells beide Hände.

Ein Boy kam und brächte Tee, und Herr Bürgel sprach I eine Weile über allgemeine Dinge, bis er fühlte, daß alles I Fremde, alle Angst in Hell sich gelöst hatten, bis dessen ! Augen den scheuen Blick verloren hatten, bis die rechte, ! gute und sichere Stimmung über ihn gekommen war. Der I am Flügel saß, schlug ein paar Akkorde an. Hell spielte I eine kleine Komposition, die ihm aus der Jugendzeit her ! haften geblieben war. Er spielte sie gut, rein und nicht » ohne innere Anteilnahme aber es war dennoch nur ein I Spiel, das mit viel Fleiß und einer guten Durchschnitts- I Veranlagung erlernt werden kann.

Die Herren sagten nichts. Sie saßen aus ihren Sesseln I und warteten. Hell fühlte alles, was sie dachten, was in ihnen vorging. Sie wollten mehr, sie waren Feinschmecker. Sie wollten etwas von ihm, was sie noch nicht gehört hatten : _ sie wollten das, was der Mühe und der Opfer, die sie ! für ihn aufzubringen gedachten, lohnte.

Seltsames geschah mit Hell. Die Welt der Wirklich- ; kett versank vor ihm, die hellen Lichter, die hier im Raume ; von der Decke herableuchteten, erloschen. Um ihn her war I tiefdunkle Nacht und ein Rauschen, ein gewaltiges An­schwellen und Abebben war in ihm. Das Meer war um , ihn und er stand an einer einsamen Stelle an die Reling 1 angelehnt die Geige war in seinem Arm, der Bogen in I seiner Hand, in seinen Ohren Engelstimmen, vor seinen Augen göttliche Erscheinungen und die Seele weit, weit . geöffnet, als wolle sie die ganze große Gotteswelt mit all I ihren Freuden, mit all ihrem Weh und ihren tausend- I fälligen Schönheiten in sich aufnehmen.

Das Können war da Hell Binders war aus der Welt der Wirklichkeit in jene andere, unsichtbare hinein- i geglitten, und der Schriftsteller Bürgel erfaßte und fühlte Idas _ er gab dem, der am Klavier saß, einen Wink der schlug wieder ein paar Akkorde an und Hell begann zu ! spielen.

Ach, war eS wirklich Hell selbst, der spielte? Hatte der I Bogen nicht eigenes Leben bekommen und ließ die Saiten I jauchzen und weinen, tauchte in tiefste, bodenlose Dunkel- ; heilen hinab und sprang gleich darauf hinaus in Über- ; irdischen Lichterglanz riß alles heraus, was im ver- I borgensten Grunde der Menschenseele schlummern kann I machte jedes Herz weich und weit zauberte allen 1 zersetzenden Verstand aus den Mienen dieser fremden ! Männer heraus und ließ sie lauschen auf etwas, was nicht I mehr auf der fremden äußeren Erde, auf der wir leben I müssen, seinen Platz hat?

! Hell Binders Hand sank schlaff herab, als er geendet I hatte. Er lag in einem Sessel, der Schriftsteller hielt ihm ein Glas mit starkem Wein an die Lippen. Noch immer rauschte und brandete das Meer unter ihm, noch immer

I war Dunkelheit um ihn her und feine Ohren waren er- j füllt von himmlischen Tönen.

I Ganz allmählich nur kam das Bewußtsein zurück. Seine Augen gewahrten das helle Licht des Zimmers ! er hörte Menschenstimmen; der Duft des Weines drang I in ihn ein. Er trank; er sah die guten, klugen Augen des Herrn Bürgel, die jetzt einen seltsamen feuchten Glanz in , sich hatten, und dann war ihm plötzlich alles bewußt ! alles Er befand sich hier drei Herren gegenüber, von 3.....,., - ,,- ,-,-, - - _ -. ,

I denen es abhing, ob man ihn für einen Künstler oder für samem sicheren gelitten zu ihr hmkommen wollte, blieb I

I einen Stümper Sielt Von der Entscheidung dieser Stunde ihre S-rels voll vsn Lebrnskrast und innigst Snteiütö^me j

würde es abhängen, ob er den Weg zu den erträumten an aLem, was in Kopf und Herz des jungen Geschöpfes

! Höhen sinken oder ob er in Nacht und Kleinheit des Da- an ihrer Seit vor sich ging. .

Sie in Ihr neues, in Ihr glückliches neues Leben hinein!" ;

*

*

Was hast du, Leonie? Warum weinst du, mein I Kind? * ' -

Das Haar der Frau Tandwill war längst zu Schnee I erbleicht, aber ihre Augen hatten den guten, jungen Glanz I behalten. Sie trat dicht zur Enkelin heran und zog den | blonden Kopf an ihre Schulter.Was ist geschehen, Kind?" .

Ach, Großmutter, Großmutter, frag' mich nicht, ich i weiß nicht, wie ich dir's sagen soll. Es tut weh es macht | traurig und zornig zu gleicher Zeit!" | -

Frau Tandwill schwieg. Seit bald fünfzehn Jahren . f lebte sie das Leben gemeinsam mit der Tochter ihrer . ; Tochter. Ein Segen war das Kind für sie geworden I es hatte ihrem Dasein den Inhalt, ihrem Charakter die | große Festigkeit gegeben. Die Jugend hatte es ihr zurück- gebracht, und selbst jetzt, da das Alter äußerlich mit lang- , . p' ______ Ä fort E^VT 8

seinS zurückbleiben müßte.

(Fortsetzung folgt.)

.i

Unsere Siopsgans.

Von Artur Jger.

| (Schluß.) (Nachdruck verboten.)

Acht Tage vor Weihnachten sollte Hanst geschlachtet I werden. Ich war, offen gesagt, froh, daß meine Gänse» I Wochen um waren. Aber auch die letzten Tage vor der Schlachtung sollten ihre Schwierigkeiten bringen. Es wollte niemand die Exekution vollbringen.

Meine Frau erklärte kurz und bündig, das Messer

I würde ihr aus der Hand fallen, wenn sie jetzt an das treue Tier Hand anlegen wollte. Und die Kinder baten und ; bettelten um Hansis Leben. Als dann unser Metzgermeister hilfsbereit das blutige Handwerk übernehmen wollte, da I war ein Klagen und Jammern in der Familie, als ob ein I verlorener Sohn hingerichtet werden sollte. Und die in ; der Aufzucht von Geflügel so wohlbewanderte Frau Geis- ' linger erklärte ein solches Beginnendirekt für schädlich". I Dennwenn man eine Gans beim Schlachten bedaure, I dann schmecke das Fleisch nicht."

Die erfahrene Frau Geislinger hat recht gehabt. Der

I Gänsebraten wollte nicht hinunter.

fDer Bissen bleibt mir in der Kehle stecken," sagte

meine Frau gleich beim ersten Bissen.

V Es war bei Tisch eine Stimmung wie beim Leichen- I schmaus.

Wenn ich sie so daliegen sehe, dann muß ich immer daran denken, wie sie uns lieb angesehen hat und wie treu ' sie war," sprach meine Älteste mit weinerlicher Stimme, i Und es dauerte gar nicht lange, da heulte die ganze I Familie.

Ich selber heuchelte Standhaftigkeit und bemühte mich i krampfhaft, den auskeimenden Seelenschmerz durch Grob- I heit zu unterdrücken.

Himmelherrgottsakrament! Hört auf, zu heulen! . Das Tier ist doch nun einmal da, um den Hunger des ! Menschen zu stillen. Wochenlang habe ich die Pein er- I tragen in Erwartung des kommenden Genusses der Gänse- leber. Und nun ist endlich die Zeit herum, da verekelt ihr mir meine Leber durch euer wehleidiges Flennen. Das i Beste ist, ich lade Onkel Hermann zu morgen ein. De" wird

I schon dreinhauen."

Die Familie ließ die Philippika stillschweigend über sich ergehen, aber sie verharrte im Hungerstreik.

' Onkel Hermann aber, der Glückspilz, sorgte am I nächsten Tage für würdige Unterbringung von Hansis I sterblichen Überresten. Der war ihr treu bis auf die ; Knochen, die er in formvollendeter Weise abnagte. Von : Gewissensbissen gänzlich unbeschwert, verzehrte er im I Verein mit mir unsere Hansi mit Stumpf und Stiel. Ja, I er war nach beendetem Mittagsmahl so begeistert, daß er I der Hoffnung Ausdruck gab, wir würdendiese hübsche I' Idee" im nächsten Jahre wiederholen.

Worauf ich ebenso höflich wie enffchieden zur Ant- , Wort gab:

Ach nee, liebes Onkelchen. Im kommenden Jahre 1 mußt du dir mal den Spaß machen und 'ne Mastgans auf. I ziehen. Du sollst mal sehen, es wird dir viel Freude ! machen. Na, und wenn du sie alleine nicht vertilgen ; willst, dann helfen wir dir gerne. Du weißt ja, wir sind | nicht so."

Wer das Gchislen.

Rechtzeitige ärztliche Bekämpfung.

Unter den Augenleiden der Jugend, deren Bedeutung J von Laien selten richtig gewürdigt wird, nimmt das I Schielen einen hervorragenden Platz in Anspruch. Oft nur für eine Angewohnheit oder gar für eine Unart gehalten, . steht es in der Regel mit erheblichen Schädigungen des I Sehvermögens in unmittelbarem Zusammenhang.

(Freilich, das Schielen, das sich zeitweise in den zwei ersten Lebensjahren zeigt, ist ohne ;ede Gefahr, denn es beruht darauf, daß die Kinder in diesem Alter die richtige ! Einstellung der Bugen gewissermaßen noch nicht gelernt I haben ein Fehler, der sich ohne jede Hilfe mit der Zeit

von selbst ausgleicht, wenn die Augen sonst gesund sind. | Anders das Schielen, das sich nach vollendetem zweiten $ Lebensjahr findet. Hier ist fast immer Sehschwäche als 3 Ursache dafür anzusehen, daß die Fähigkeit, beide Äugen I gleichzeitig auf einen Punkt zu richten, der sogenannte | binokulare Sehakt, nicht erreicht wird oder verlorengeht. £

Diese Sehschwäche kann durch Hornhaut- oder Linsen- S trübungen wie durch Netzhautkrankheiten hervorgerufen x sein; in der Mehrzahl der Fälle aber steht sie zu Kurz- £ sichtigkeit oder Übersichtigkeit in enger Beziehung. Be- trachten wir einmal, um diese Beziehung zu würdigen, y den inneren geraden Augenmuskel, den Einwärtsdreher E des Auges, der durch übermäßige Entwicklung Einwärts- D schielen, durch zu schwache Entwicklung Auswärtsschielen Ä herbeiführt. «

Der Einwärtsdreher kontrahiert sich nur im Verein K mit dem Muskel, der das Auge zur Naharbeit tauglich K macht, dem Akkommodationsmuskel. Kurzsichtige brauchen a diesen Muskel um so weniger, je mehr ihr Auge eben schon Ä im Ruhezustand durch seinen Bau für die Naharbeit ein- |j gestellt ist; je kurzsichtiger sie sind, um so weniger braucht N ihr Akkommodationsmuskel zu leisten. Um so weniger leistet 15 aber auch der nur in Gemeinschaft mit ihm tätige Ein- $ wärtsdreher, er bleibt daher in seiner Entwicklung zurück, | das Auge schielt nach außen.

Gerade umgekehrt ist es bei der übersichtigkeit, der übersichtige sieht gut in die Ferne. Will er ohne Glas a deutlich in der Nähe sehen, muß er seinen Akkommodattons- I Muskel über das normale Maß anspannen, mit dem Mkom- S modationsmuskel wird auch der Einwärtsdreher durch die < erhöhte Anspannung stärker und erhält das Übergewicht ei über den Auswärtsdreher, das Auge schielt nach innen. |

Entweder schielt nur ein Auge oder abwechselnd bald * das rechte, bald das linke. Mit beiden Augen gleichzeitig S zu schielen ist unmöglich. Immer wird wenigstens ein g Auge fest auf einen Gegenstand eingestellt. Das schielende | Auge aber erfüllt diese Aufgabe nicht; und ebenso, wie 3 jedes Organ, das nicht benutzt wird, verkümmert, ver- kümmert auch ein Auge, das nicht zum Sehen herange- [ zogen wird, das schiett. Seine Sehkraft sinkt im Laufe M weniger Jahre von Stufe zu Stufe, zuletzt vermag es nur L noch große Gegenstände in knapper Entfernung zu er- kennen von Lesen und Schreiben keine Spur! Dieses traurige Ergebnis vollkommen unbehandelt gebliebenen K Schielens zählt keineswegs zu den Seltenheiten. Bei Z Untersuchung der Schöneberger Schulkinder fand ich in H mancher Klasse mehr als zehn Prozent solcher Einäugiger. Zumeist wissen die Betroffenen gar nicht, daß sie auf einem | Auge so gut wie blind sind. Führt ein Zufall zur Ent- 8 deckung, so suchen sie Hilfe aber zu spät, denn das Z einmal entschwundene Sehvermögen kann kein Arzt herbei- e schaffen.

Rechtzeitige Behandlung aber vermag diesen trauri- < gen Ausgang zu verhüten. So kann man im Anfang durch a festes Verbinden des nicht schielenden Auges für die Dauer von Stunden oder halben Tagen das schielende Auge zum ?! Sehakt nötigen, indem man dem Kinde eine Beschäfttgung angibt, die genaues Hinsehen erfordert, also zum Beispiel J Flechten, Zusammensetzen von Mosaiffternen und der- I gleichen mehr. Jenseits des vierten Lebensjahres gelangt j man bisweilen durch Schielbrillen zum Ziel, zum Beispiel / durch Brillen, die statt der Gläser Metallscheiben fassen, I die dem schielenden Auge das Durchsehen nur in der i Richtung des geschwächten Muskels gestatten. Auch stereo- | flopische Übungen leisten oft gute Dienste, den binoku- . laren Sehakt zu kräftigen oder herzustellen. Erst wenn ; diese Mittel vergeblich gewesen sind, empfiehlt sich die 1 Operation, jedenfalls nicht vor dem siebenten Lebensjahr, | da bisweilen, wenn auch selten, die Kinder aus dem , Schielen herauswachsen.

So sehen wir, daß das Schielen, wie eS ein Zeichen | verschiedener Augenkrankheiten ist, auch der Behandlung | verschiedene Aufgaben bieten kann. Eine Schielepidemie »f infolge vonSchielspiel", wie sie in einer Breslauer .; Töchterschule beobachtet wurde, zählt sicher zu den größten I Seltenheiten. Ohne Übung kann Niemand willkürlich [ schielen; jedes unwillkürliche Schielen aber erfordert ernste «: Beachtung. Dr. M. »s