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Kersfelöer Tageblatt

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mit den Beilagen: Heimatschollen / Illustriertes Anterhaltungsblatt / Nach Feierabend / Herd und Scholle / Unterhaltung und Wissen Belehrung und Kurzweil / Wirtschaftliche Tagesfragen.

Rk. 273

Dienstag, den 22. November 7927

77. Jahrgang

Englische Kohlensorgen.

Typisch englisch: 270 Bergarbeiter, die arbeitslos'sind, marschieren aus dem Südwaliser Kohlenrevier in zwölf Tagesmärschen nach London und werden dort von einer

Hochsaison der Innenpolitik

großen Menschenmenge erwartet, um eine Demonstra- tion gegen die Behandlung der englischen Kohlenkrise im Parlament zu veranstalten. Dabei gehen die Arbeiterpartei und die Kommunisten zusammen unter der Führung des radikalen Gewerkschaftssekretärs Cook, der ja auch der Leiter des großen Bergarbeiterstreiks im Jahre 1926 gewesen war, seitdem aber stark in den Hintergrund gedrückt worden ist. Die schweren Zusammen­stöße, die vor einigen Tagen im Londoner Parlament er­folgt sind, haben eben die englische Kohlenkrise als Hinter­grund, ohne daß man dabei freilich vergessen darf, wie nahe England schon vor Neuwahlen steht. Das übt seinen Einfluß aus auf das Verhalten namentlich der Opposition, also der Liberalen und der Arbeiterpartei.

Die englische Kohlenkrise besteht nicht bloß, sie ist auch noch ständig im Wachsen. Der Sieg der Unternehmerschaft in dem großen Streik ist ein Pyrrhussieg gewesen,

in dem großen Streik ist ein Pyrrhussieg gewesen, obwohl es ihr damals gelang, die Achtstundenschicht ebenso durchzudrücken wie eine Lohnverkürzung. Die erste Folge davon war, daß die Kohlenförderung sich pro Mann und Schicht um 1520 Prozent hob, daß also durch diese Ver­mehrung der Erzeugung und durch die Lohnherabsetzung die Kosten der Förderung recht beträchtlich herunter- - gedrückt werden konnten, zumal der gleiche Prozentsatz der Gesamtbelegschaft im englischen Bergbau nicht wieder ein­gestellt wurde, auch kaum Aussicht hat, je wieder eingestellt werden zu können, da im Bergbau eine zwar langsame, aber viel zu langsame Rationalisierung durchgeführt wird. Nachdem aber der Weltkohlenhunger, der durch den monatelangen Ausfall der englischen Förderung her-

vorgerufen worden war, allmählich sich hatte stillen lassen, trat der Rückschlag ein: Arbeitsstockungen nicht bloß, sondern vor ("

allem auch die Auswirku^a der Tatsache, daß Kohlenindufirie, um ihr ureigenstes Absatz-

gebiet, nämlich das Ausland, zurückzüerobern, mit Kampfpreisen gegen die hochgekommene Konkurrenz

vorging.

Wir haben das in Deutschland besonders verspürt, weil die englische Kohle bei uns im sogenanntenbe- strittenen Gebiet" die deutsche Konkurrenz mehr und mehr aus dem Felde geschlagen hat. Denn nicht bloß der englische Kohlenpreis ab Grube ist niedriger als der deutsche, sondern die englische Konkurrenz wird gegenüber der rheinisch-westfälischen Kohle dadurch begünstigt, daß diese für die Verfrachtung von Essen nach Hamburg etwa acht Mark für die Tonne an Kosten zu bezahlen hat, während die englische Kohle dorthin zu befördern nur etwa vier Mark kostet. Trotzdem lehnt die Reichsbahn die Ein- führung ermäßigter Kohlentarife ab. Der englische Kohlew Preis in Hamburg ist immer weiter heruntergegangen und liegt jetzt etwa vier Mark unter dem deutschen Binnen- kohlenpreis. Bekanntlich wird freilich auch die deutsch« Kohle im bestrittenen Gebiet weit billiger angeboten, doch trägt durch seine Umlage das rheinisch-westfälische Kohlen- syndikat wenigstens einen Teil der Kosten, die dieser Unter­schied gegenüber dem Binnenkohlenpreis verursacht.

Bezeichnend ist es, daß der jetzige englische Kohlenpreis im Ausland 25 Prozent unter jenem liegt, der vor dem Bergarbeiterstreik gefordert wurde; daß aber schon diesei ein Kampfpreis war, geht auch daraus hervor, daß di« Preise im März 1926 nur deswegen so niedrig waren; weil ja die Bergwerke damals noch geldliche Unter­stützungen von der englischen Regierung erhielten. Uni des weiteren geht daraus hervor und ist es eine selbst von der Arbeiterschaft Englands nicht bestrittene Tatsache, daß die Bergwerke so gut wie durchweg mit Verlust arbeiten; selbst in Südwales, einem Revier, dessen Kohle geradezu eine Weltmonopolstellung hat, ist der Preis niedriger als die Selbstkosten betragen.

Das ist aber für die Lage der englischen Bergarbeiter deswegen besonders entscheidend, weil nach dem Streik, für jedes Revier besonders, ein sehr geringes Lohnmini­mum festgesetzt worden ist, das im Falle eines gewinn­bringenden Absatzes allerdings durch Zuschläge erhöh! werden sollte. Damals hatte man gleich solche Zuschläge bewilligt, sie sind aber infolge des Ausbleibens der Ge­winne inzwischen abgebaut worden und die Bergarbeiter- schaft ist auf das Lohnminimum beschränkt vorläufig noch! Denn die Unternehmerschaft ist entschlossen, auch das Lohnminimum herunterzudrücken, und die Arbeiterschaft, deren Streikkassen völlig erschöpft sind, die außerdem in ihrem Streikrecht durch die Gewerfchafts- bill außerordentlich beschränkt ist, sieht sich zu einer Gegen­aktion einfach außerstande. 250 000 arbeitslose Berg­arbeiter ein Viertel der ursprünglichen Gesamtbeleg­schaft sind ein tragischer Beweis für die Schwere der Krise und die englische Kohlenindustrie selbst muß jetzt den für viele Einzelschicksale verhängnisvollen Gang gehen, den auch die deutsche hat zurücklegen müssen, als sie ihre Betriebe rationalisierte.

Die englische Kohlenkrise ist aber noch mehr: sie ist ein Ausdruck der gewaltigen Weltüberproduk­tion an Kohle, deren Auswirkung sich in Deutschland jetzt noch nicht so bemerkbar macht, weil bei uns infolge der wirtschaftlichen Hochkonjunktur die einheimische Kohlenerzeugung durch die deutsche Industrie selbst sehr stark in Anspruch genommen wird. Freilich ist es ungewiß, wie lange wir diesen Auswirkungen noch entgehen werden. ,

Zusammentritt des Reichstages.

Wichtige Entscheidungen bevor stehend.

Der Reichstag beginnt soeben wieder nach längerer Pause seine Arbeiten. Zu einer Menge bedeutsamer, grundlegender Fragen der inneren Politik werden die Abgeordneten Stellung zu nehmen haben. Die Diskussion über das Warnungszeichen, das kürzlich der Reparations­agent Parker Gilbert gab, ist noch nicht ab­geschlossen. In enger Verbindung damit stehen die end­gültige Erledigung der Beamtenbesoldungs- frage, die im Interesse der Sparsamkeit erforderliche W e r w a l t u n g s r e f o r m, an die sich wieder das um­strittene Problem des Verhältnisses zwischen Reich und Ländern schließt

Eine der schwierigsten Angelegenheiten ist dann noch der seit Wochen im Bildungsausschuß des Reichstages be­ratene Entwurf des Reichsschulgesetzes. Und schließlich eröffnen sich Aussichten auf dieNeuwahldes Reichstages im nächsten Jahr. Schon heute macht sich Nervosität in dieser Beziehung bei den Parteien be­merkbar und an einzelnen Stellen malt man bereits eine vorzeitige Reichstagsauflösung oder gar eine Regierungskrise,, die dem deutschen Volke zu Weihnachten beschert werden könnte, deutlich genug an die Wand.

Grund genug zur Belebung des politischen Inter­esses. Dem Reichstag ist auch der Gesetzentwurf über die Schaffung desendgültigenReichswirtschafts- r a t s zugegangen. Er soll nach der Vorlage aus 151 ständigen Mitgliedern bestehen, die von der Reichsregie­rung auf Grund von Vorschlägen der Vertretungen der Unternehmer, der Arbeitnehmer und fonft_befeitifltcn Lsrrsrerje oder auf Gruno von Ernennungen llürch die Reichsregierung oder den Reichsrat einberufen werden. Aber das ist Wohl kaum ein Anlaß zur Erregung, die da­gegen bei den Auseinandersetzungen über das Schul­gesetz hohe Wellen schlägt.

Hier nimmt die Deutsche Volkspartei eine ausschlaggebende Position ein und deshalb lenkt sich der Blick augenblicklich nach B r a u n s ch w e i g, wo der Zentralvorstand der Deutschen Volkspartei zusammen­getreten ist. Braunschweig ist übrigens zurzeit lebhaften Bewegung gefetzt durch die am 27. November vor sich gehenden Neuwahlen für den Landtag.

Die Tagung der BoSkspa^iei.

Die Tagung des Zentralvorstandes der Deutschen Volkspartei, zu der u. a. Reichsminister a. D. Dr. S ch 0 l z, Reichsminister Dr. C u r t i u s, Geheimrat Professor Dr. Kahl und zahlreiche Mitglieder der Länderregierungen und -Parlamente, im ganzen über 800 stimmberechtigte Mit­glieder des Zentralvorstandes erschienen sind, wurde Montag vom Parteivorsitzenden, Reichsanßrnminister Dr. Stresemann, eröffnet. Zu Beginn der fachlichen Ver­handlungen berichtete

Reichstagsabgeordneter Bunkel über das Schulgesetz.

Er kam sofort auf die drei Fragen, die eine Sonderstellung der Partei erforderten, aus das Problem der Schulsor- men, das Problem des g c o r d n c t e u S ch u l b e 1 r i e b c s und die Schulaussicht. Das Problem der Schulformen des Entwurfs umfasse für die Deutsche Volkspartei wiederum zwei Probleme: die Frage der Bekenntnisschule und die Frage der Gemeinschaftsschule. In der öfsent- lichen Diskussion trete die Beratung der Bekenntnisschule zu­nächst zurück hinter der Forderung im Entwurf selbst, um auch der Gemeinschaftsschule die Vorzugsstellung zu sichern, die ihr nach der Verfassung und Verfassungsabsicht zukomme. Nach 'Wie vor, erklärte der Redner, steht die Deutsche Volkspartei aus dem Boden ihres Programms, wonach

Bekenntnisschule und Gemeinschaftsschule von ihr gesichert und gefördert werden sollen, überall da, wo sie nach Herkommen und Beschulungsbedürfnis Heimat­charakter haben. Wir wollen der Bekenntnisschule ihren Besitzstand bei der Umwandlung sichern; sie zu erhalten, ist dann die Sache der bekenntnistreuen Erziehungsberechtigten. Die Deutsche Volkspartei hat eine Reihe von Anträgen ge­stellt, die von den Regierungsparteien angenommen sind. Die Furcht vor einer Konsessionalisierung des Gesamtunterrichts ist dadurch gegenstandslos, verschwunden auch der Schein einer dogmatischen Bindung des Unterrichts nach der Annahme eines volksparteilichen Abänderungsantrages durch die Re­gierungsparteien. Die Erhaltung der alten Bekenntnisschule in neuer Form ist gesichert. Was die seitherige christliche

Simultanschule

betrifft, so wird ihre Erhaltung von fast allen Kreisen gefordert. Wir lehnen die im Entwurf vorgesehene sechsjährige Schon- srist und auch die zwölfjährige Schonsrist des Reichsrats ab, weil nach unserer Auffassung Artikel 174 der Reichsverfassung

k e ine SchoühMmmurm- sondern eine Schntzbestimmung euv hält. Die Deutsche Volkspartei wird deshalb dafür eintreten, - in den Gebieten des Reiches, in denen eine nach Be­kenntnissen nicht getrennte Volksschule gesetzlich oder nach Herkommen besteht, es bei dieser Rechtslage verbleibt. Auch die Stellung der Deutschen Volkspartci zur christlichen Gemein­schaftsschule ist kulturell bedingt. Dahin wird ihre Forderung gehen, daß neu einzurichtende Schulen als Gemeinschafts­schulen einzurichten fu' tigten der Mehrheit bi

;nd, soweit nicht die Erziehungsberech-

ehrheit derjenigen Kinder, die der neuen Schule

zugeführt werden, eine andere Schule beantragen

Zu einer prinzipiellen Stellungnahme nötigt auch noch die Regelung der Einsichtnahme in den Religionsunterricht von feiten der Religionsgesellschaften. Die Deutsche Volks- partei lehnt nach Tradition und innerer Einstellung eine Be­aufsichtigung des Religionsunterrichts durch andere als staat­liche Organe ab. Das bedeutet keine Stellungnahme gegen die Kirche, deren wertvolle Miterziehungsarbeit sie immer an- erkennt, aber die Schule ist des Staates!

Die obersten Stellen sollen entsprechend Recht der Einsichtnahme erhalten, dies abe der Übertragung dies.

dem Entwurf das

___________ ____ aber unter Ausschluß

.er Befugnis auf Nachgeordnete kirchliche Stellen. Die Deutsche Volkspartei wird auch fordern, daß vor Fertigstellung des Gesetzes die K o st e n f r a g e und die Be-

Fertigstellung des Gesetzes die K o st e n f r a g e u teiligüng der Gemeinden an der Umwandlung und Ren- Schulen prinzipiell geregelt wird. Die Deutsche loß der Redner, lehnt jeden Versuch ab. sie

einrichtung von

Volkspartei, schloß _________ ...... ______ ....___, .... ...

für ein Scheitern des Reichsschulgesetzes verantwortlich zu machen.

Operation ohne Betäubung.

Sir Alfred Mond beschäftigt sich in einem sehr aus­führlichen Brief an dieTimes" mit der gegenwärtigen unbefriedigenden Lage im Kohlenbergbau. Nach seiner Ansicht ist die Notwendigkeit der Reorganisation, sowohl was den Absatz als auch die finanzielle Basis und den Export anlangt, so dringend und so umfassend, daß die Unterstützung der Regierung unbedingt notwendig sei. Was gegenwärtig im Bergbau vorgehe, sei nichts anderes als eine Operation ohne Betäubug. Die unwirt­schaftlichen Schächte verbluten langsam. Die Bergarbeiter seien arbeitslos, bis sie in irgendeinem anderen Berufe Unterschlupf fänden. Produktion und Verbrauch ständen in keinerlei Zusammenhang. Bergbau- besitzer und Bergarbeiter könnten viel tun, um diese Schlüsselindustrie auf eine gefunde und permanente Grundlage zu stellen. Die Regierung dürfe aber nicht übersehen, daß sie nicht untätig beiseite stehen könne.

Ziele der Besoldungsreform.

Rede des preußischen Finanzmini st ers.

In einer vom Deutschen Beamtenbund nach Dort­mund einberufenen großen Beamten- und Lehrerver­sammlung nahm der preußische Finanzminister Dr. Höpker- Aschoff das Wort zu einem Vortrag über die Besoldungs­regelung in Preußen und im Reich. Er wies darauf hin, daß die Neuregelung als preußisches Gesetz bereits in den ersten Tagen des Dezembers verkündet werden könne.

Das Ziel der neuen Besoldungsordnung sei zunächst einmal gewesen, dem Gros der Beamten eine fühlbare Aufbesserung zu bringen und innerhalb der einzelnen Be­amtenschichten einen vernünftigen Aufstieg nach dem Dienstalter zu schaffen. Die Frage, ob die Besoldungs­ordnung auf die Staatsbeamten und Lehrer beschränkt werden solle, sei bei der Regierung eingehend erörtert worden und man sei zu dem Entschluß geko.mmen, dem Landtage eine Form vorzuschlagen, die dahin gehe, G e - meinden und Gemeindeverbände im Sinne des kommenden Beamtengesetzes zu verpflichten, unter Be- rücksichtigung der örtlichen Verhältnisse die Dienstbezüge

ihrer Beamten so zu regeln, daß deren Bezüge den Grund­sätzen dieses Gesetzes entsprechen.

Eine Verwaltungsreform

mit einer Verminderung des Personals durchzuführen, hänge zum größten Teil ab von einer vernünftigen Neu­gliederung des Reiches, bei der starke Ersparun- gen gemacht werden könnten. Auf die Frage der Sonder- zuschläge eingehend, sagte der Minister, die Reichs­regierung Plane einen gewissen Abbau dieser Zuschläge, der aber vorsichtig und behutsam vor sich gehen müsse. Die preußische Staatsregierung habe sich von dem großen Ziele leiten lassen, daß die Besoldungsordnung eine staatspolitische Notwendigkeit sei, die sich im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten bewegen müsse.

Die Russen fürlie Abrüstung?

Die in Genf am 30. November wieder zusammen, tretende Vorbereitende Abrüstungskonferenz erhält dies­mal einen besonderen Charakter dadurch, daß die Sowjet­republik, wie bekannt, ihre Teilnahme erklärt hat. Die russische Delegation wird unter Führung des Volks­kommissars L i t w i n o w stehen und 16 Personen um­fassen.

Nach Pariser Quellen beabsichtigten die Nusien, sich recht aktiv an den Verhandlungen zu beteiligen. Die russische Delegation werde in der öffentlichen Sitzung am 30. November einen in allen Einzelheiten ausgearbeiteten Plan für eine allgemeine Abrüstung, der die Einführung einer Weltkonferenz zu diesem Zweck vorsieht, vorlegen. Ferner sei die Delegation mit Instruktionen versehen über die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen England und Rußland.

In diesem Falle würden die Sitzungen, die eigentlich nur fünf Tage dauern sollten, möglicherweise über den 5. Dezember hinaus verlängert werden. An diesem Tage tritt der Völkerbundrat zusammen. Da Chamber- lin, B ri and und Stresemann dann in Genf sein werden, glaubt man kaum, daß es möglich ist, eine Zu­sammenkunft zwischer ' ......

nannten drei Ministe

M den Sowjetvertretern und den ge-

rn des Äußern zu vermeiden.