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Hersfelöer Tageblatt

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Hersfelöer Kreisblatt

Amtlicher Mnzeiger für den Kreis Hersfelö

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mit den Beilagen: Heimatschollen / Illustriertes Anterhaltungsblatt / Nach Feierabend / Herb und Belehrung und Kurzweil / Wirtschaftliche Tagesfragen.

Scholle / Anterhallung and Wissen

Nr. 236 (Erlies N«)

Sonnabend, den 8. Gttober 1027

77. Jahrgang

Der Sieg des Geistes.

Der Gesang der Seele. Eine gefährliche Erbschaft. Kapital und Arbeit. Die Menschenfresserin.

Auf dem Deutschen Schriftstellertag in Elberfeld hat Walter Bloem das treffende, nur allzu wahre, leider nur zu wahre Wort gesprochen:Wirtschaft und Technik egali­sieren die Erde; und doch was nützt es dir, so du die ganze Welt gewonnen, du hast ja Schaden genommen an deiner Seele!" Abseits des wilden Kampfes um das Dasein, abseits des Lärms der Maschinen und der Motoren erklingt immer leiser der Gesang der Seele, des Geistes. Die Theater, die noch ein wenig Pflegstätte des Idealismus blieben, stehen leer, aber Revuen und Kinos werden alsgeistige" Erholungsmittel bevorzugt. Man hat das neunzehnte Jahrhundert als das der Natur­wissenschaften und der Technik bezeichnet und darum hat die Generation von heute eine gefährliche Erb­schaft angetreten. Von der Überschätzung des Tech­nischen, vom Triumphzug des rein Materiellen ging es zum Triumph der rein körperlichen Leistung. Die großen Boxer oder Rennsportler kennt jeder, aber von dem Tun und den Schöpfungen der deutschen Geistesarbeiter in jeder Form weiß nur ein kleiner Kreis. Und doch spürt jeder, dem der Genuß all der unerhörten technisch-wirt­schaftlichen Fortschritte das Denken noch nicht ganz zerstört hat, daß ein leerer Raum bleibt, daß diese materia­listische Einstellung eine innere Befriedigung nicht bringt. Dieser innere Zwiespalt, der meist nur dumpf empfunden, nur allzu selten deutlich erkannt wird, ist das Wesen der Krise gerade der deutschen Gegenwart, gerade der deut­schen, weil unserem Volk sogar das fehlt, was einem Volke als solchem das Leben erst lebenswert macht; die innere und äußere Freiheit als Volk. Aber noch gilt das Dichter­wort vom Menschen ebenso wie vom Volk, das frei ist, wurde es auch in Ketten geboren. Aus dem Munde des Propheten des deutschen Idealismus, aus der Feder Schillers stammt dieses Wort, dessen innere Wahrheit und tiefe Bedeutung schon fast verklungen zu sein scheint. Aber doch sich früher oder später als ein Sieg des Geistes wieder durchsetzen muß, soll nid bk Seele und damit auch das Leben und daL Latein lies. deutschen--BstkaS-- - --verdorren.

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Einen besonderen Sinn gewinnt dieser Sieg des Geistes auf einem Gebiet, wo das Vordringen des Mechanisch-Ungeistigen, des Materials ungehemmter zu sein scheint: im Verhältnis des Menschen, des Arbeiters zur Maschine oder um es in ein bekanntes Wort zu fassen im Kampf zwischenKapital und Arbeit". Vor ein paar Tagen stand auf dem 25. kirchlich-sozialen Kon­greß in Düsseldorf gerade diese Frage im Mittelpunkt der Verhandlungen. Rationalisierung der Arbeit ist immer stärkere Entmenschlichung der Arbeiter, immer stärkere mechanisierende Einschaltung des Arbeiters in Den Gang des Produktionsprozesses; wenn sich der Ar­beiter nicht geistig-innerlich über diese rein mechanische Tätigkeit erhebt, so wird er zu einem Rädchen an der Maschine. Und doch ermöglicht gerade die Vereinfachung, die Mechanisierung der Arbeit bis zurArbeit am Band" eine geistige Erlösung.Die moderne Technik ist die b e st e F r e u n d i n der Menschheit" sagte nicht - mit Unrecht auf jenem Kongreß ein Redner. Freilich nur jenem Teil, dem die Maschine nicht bloß die Spenderin von Lohn und Brot ist, sondern der mag die Beschäftigung auch noch so geringfügig, fast nebensächlich sein den Sinn seiner Arbeit, der Maschine erfaßt: Werte zu schaffen. Dann wird der Arbeiter nicht mehrProduktionsfaktor" bleiben, sondern Mensch. Geistiges Wesen. Wird es um so eher, wenn er als Wesen von Fleisch und Blut und Geist auch von dem Arbeitgeber betrachtet wird. Wird zum verantwortungsbewußten Menschen, der sich als Persönlichkeit und sein Schaffen als Teil der Werte­erzeugung fühlt und fühlen darf. Er wird zum geistigen Herrn der Maschine. Und schon wächst eine neue Genera­tion heran, die dieses Leben und den Rhythmus der modernen Arbeit mit anderen Augen ansieht als bloß als dieMenschenfresserin". Daraus erwächst auch die innere Verbundenheit mit dem gesamten Betrieb, ein Band, das nicht mehr durch äußere Maßnahmen ge­schaffen wird, sondern durch geistige Höherentwicklung.

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Auch dort, wo die Arbeit des deutschen Geistes die tiefsten Wurzeln getrieben hat, ist ja zuerst der Mahnruf laut geworden, daß die Mechanisierung des Lebens eine Grenze finden, ja untergeordnet werden muß dem Leben des Geistes. Gerade jetzt, dawir in Ketten geboren" sind. Die Verbandstagung deutscher Hoch­schulen stellte in den Mittelpunkt ihrer Verhandlungen gerade so wie der Deutsche Schriftstellertag die Forderung, starke Hochschulen als geistige Festen an den Grenzen unseres Landes zu schützen und zu erhalten zur Pflege deutschen Geistes und deutscher Wisienschaft; diesen Ver- teidigungswall kann uns auch der mißtrauischste Nachbar nicht verargen". Die Verteidigung deutschen Geistes­lebens auch nach außen hin ist ja bitterste Notwendigkeit in einer Zeit, da die uns entrissenen Teile unsers Volkes überflutet werden und zu versinken drohen im Vor­dringen fremden Volkstums.

Noch ist das deutsche Volk trotz aller Schicksalsfchläge nicht so müde geworden, daß es um Hegels Wort zu gebrauchen die Fackel seines Volksgeistes weiterreichen müßte an Jüngere und Stärkere. Noch will es diese Fackel , zu hellem Auflodern und zu strahlenderem Leuchten bringen. - Pr. I

Der Streit um Nakowski.

Eine französische Note.

Seit mehreren Wochen gehen die Auseinandersetzun­gen zwischen Paris und Moskau hin und her bisher nicht in amtlicher Form, wohl aber in gegenseitigem Ge­fecht der Presse und bei gelegentlichen Reden. In Frank­reich verlangen namentlich die rechtsstehenden Kreise im­mer stürmischer die Abberufung des Sowjetbotschafters R a k o w s k i, dem vorgeworsen wird, er habe die Grenzen seiner Tätigkeit weiter gezogen zugunsten der kommu­nistischen Propaganda, als man es für zulässig hält. Die französische Regierung kann natürlich einen wenn auch unbeliebten Gesandten nicht einfach nach Hause schicken, wenn sie die Verbindung mit seinem Lande aufrechter­halten will. Sie soll aber mehreremal deutlich ihre Wünsche haben erkennen lassen. In Rußland ist man gegenteiliger Ansicht und hält Rakowski für einen durch­aus angemessenen Vertreter, an dessen Abberufung man nicht denkt. Soeben erst hat der russische Außenminister Tschitscherin einem Pariser Pressevertreter in einer Unterredung deutlich erklärt, daß man sich keineswegs zu einer Abberufung Rakowskis verstehen werde.

Die französisch-russische Reibung ist dadurch in ein besonders erhitztes Stadium getreten und Pariser Blätter fordern immer ungestümer die Regierung auf, einen ent­schlossenen Griff zur Lösung des Knotens zu tun.

Was Tschitscherin sagte.

Der Volkskommissar erklärte, in allen Fragen, die Rakowskis Auftreten in Frankreich betreffen, sei die Mos­kauer Regierung mit ihm durchaus solidarisch. Er habe dem sanzösischen Botschafter auf die Erklärung, Frank­reich überlasse es ihm, über die Abberufung Rakowskis zu entscheiden, zu verstehen gegeben, die russische Regie- Sperrung derserbisth-bulgariMen Grenze Die Ermordung des Generals Kovacevic.

In Mazedonien ist, wie bekannt, vor einigen Tagen der jugoslawische General Kovacevic von einer bulga­rischen Bande ermordet worden. Diese Banden, die sich ständig dort umhertreiben, sind halbe Räuber, hängen sich aber gewöhnlich das Mäntelchen politischer Freischärler um. Das jugoslawische Kabinett hat nach diesem letzten Vorfall beschlossen, umfangreiche Maßnahmen zur Schlie­ßung der Grenze gegen Bulgarien zu ergreifen und eine vollständige Grenzsperre gegen Bulgarien einzuführen. Die Erteilung von Sichtvermerken an Reisende nach Bul­garien wurde eingestellt. Der jugoslawische Gesandte in Sofia, Nesitsch, überreichte im Auftrage seiner Regierung der bulgarischen Regierung eine Note, die von ihr Maß­nahmen gegen das mazedonische Komitee fordert unter Hinweis auf die Ermordung des Generals Kovacevic.

Der Ministerrat in Belgrad hat beschlossen, die Leiche des Generals Kovacevic, den man als vor dem Feinde ge­fallen betrachtet, nach Belgrad zu überführen und unter großen Feierlichkeiten auf Staatskosten beerdigen zu lassen. Nach den eingetroffenen Nachrichten soll es bereits ge­lungen sein, einen der Attentäter zu verhaften, und zwar den Mann, der die tödlichen Schüsse auf den General ab­gegeben hat. Es ist ein Bulgare und soll erst vor einigen Tagen aus Bulgarien eingetroffen sein.

Die Erregung in Serbien und namentlich in Belgrad ist sehr groß. Die Presse sagt, das blutige Verbrechen be­weise von neuem, daß die friedfertigen Absichten der jugo­slawischen Regierung in den bulgarischen Regierungs­kreisen keinen Widerhall finden. Das zwinge sie zu der Annahme, daß diese Kreise, wenn sie mit der auf jugo­slawischem Boden ausgeübten verbrecherischen Aktion nicht einverstanden sind, zum mindesten nicht die Macht besitzen, dem Vorgehen der serbenfeindlichen Elemente in Bulgarien Einhalt zu tun. Die Blätter fordern, daß die Regierung Maßnahmen treffe, um den Frieden auf der Halbinsel zu sichern und den vom Krieg erschöpften Bal­kanvölkern eine friedliche Entwicklung zu ermöglichen.

Die Untersuchung des Hitler-puLsches.

Vernehmung des J u st i z m i n i st-e r s Gärtner.

Vor dem Untersuchungsausschuß des Bayerischen Land- rages gab in München der ehemalige bayerische Justizminister Gärtner als Zeuge eine Darstellung der Vorgänge vom 1 Mai 1923. Gegenüber den in der Sssentlichkeit erhobenen Vorwürsen, die damalige bayerische Regierung habe eine Ein­stellung des Verfahrens gegen Hitler und Genossen angestrebt, erklärte er, daß an eine Einstellung des Verfahrens wegen der Vorgänge am 1. Mai kein Mensch gedacht habe, doch habe er geglaubt, es verantworten zu können, daß die Hauptvcrhaud- wng vertagt wurde. Die Lage der bayerischen Regierung in diesem Prozeß sei eine sehr ungünstige gewesen, denn Hitler hätte sich darauf berufen können, daß die Behörden von seinem für den 1 Mai geplanten Unternehmen Kenntnis gehabt haben, da er seine Absichten den Herren von Lossow und von Seißer mitgeteilt hatte.

Wenn sich nun jemand in einem Prozeß darauf berufen könne, daß er die maßgebenden Behörden vor.der strafbaren Handlung von dieser unterrichtet habe, so würde sich dies zweifellos im Urteil zugunsten des Beschuldigten auswirken. Das alles hätte bei der Durchführung des Prozesses der Sfient-

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rung habe nicht den geringsten Anlaß, Rakowski abzu- berufen. Rakowski sei in Paris der treue Dolmetscher der Sowetregierung. Die Forderung auf Abberufung könne nach russischer Meinung nur als ein unfreundliche, Akt gelten, der die ernstesten Rückwirkungen aus die Beziehungen zwischen beiden Ländern haben müßte

Frankreich will eine Note absenden.

Wie der halbamtlichePetit Parisien" mitteilt, wirk dieser Tage eine Note des französischen Auswärtiger Amtes in Moskau überreicht werden, die den Wunsch de, französischen Regierung nach Abberufung Rakowskis aus> spricht. Als Gründe für diese Forderung wird die Not, außer der Unterzeichnung des Aufrufes des Zentral komitees der Kommunistischen Partei, in dem die Sol daten der fremden Armee zum Anschluß an die Revolutior aufgefordert werden, durch Rakowski die Veröffentlichung seiner Vorschläge in der Schuldenfrage anführen, mit de, er sich gegen jeden diplomatischen Brauch über den Kop- der französischen Regierung hinweg direkt an dir Besitze, der russischen Papiere gewandt und damit seine Rolle als Diplomat aufgegeben habe, um zu einem Agitator in den Lande zu werden, in dem er tätig ist

Die Note wird die Schlußfolgerung enthalten, das es notwendig sei, im Interesse der Aufrechterhaltung nor­maler Beziehungen zwischen den beiden Ländern und in Interesse einer wirksamen Wiederaufnahme der Verhand­lungen Rakowski durch eine andere Persönlichkeit 31 ersetzen.

Die Haltung der französischen Parteien ist übrigens durchaus nicht einheitlich. Die Presse der Linken trit gegen gewaltsames Vorgehen,in und sagt, die Regierung könne gegen Rußland und Rakowski nur vorgehen, wenn sie offen zugibt, daß sie, das Kabinett der nationalen Ein­heit, die allgemeinen Interessen aller Franzosen der Sorw^nMereffer^ini^^^roßk^^ali^^^^m^voL^ lichkeit dargetcgt werden müssen und dies wäre nach seiner Überzeugung für die bayerische Regierung zur Katastrophe ge­worden. Deshalb sei Anweisung ergangen, das Verfahren in eine ruhige Zeit zu verlegen. Auf den Umfang der Vorunter­suchung, erklärte Justizminister Gürtner, sei von seiner Seite nicht der geringste Einfluß ausgeübt worden.

Die Zeugenvernehmung.

Im Anschluß an die Ausführungen des Justizministers über die Vorgänge am 1. Mai 1923 wurden an den Minister eine Reihe von Fragen gerichtet. Ministerialrat im Justiz­ministerium Dr. Dürr bekundete hierauf, daß die Justiz­verwaltung das Bestreben habe, Strafverfahren möglichst rasch zu verhandeln. In der damaligen politisch erregten Zeit hätte die Durchführung der Verhandlung größte Beunruhigung her­vorgerufen. Der nächste Zeuge, Landgerichtspräsident S t e n g l e i n - Bamberg, der damals Erster Staatsanwalt in München war, bekundete, daß das Ministerium über den Vor­gang der Strafverfolgung seinerzeit aus dem laufenden ge­halten wurde. Die damalige Zeit fei sehr kritisch gewesen, aber es sei keineswegs beabsichtigt gewesen, das Verfahren zu sabotieren. Den Aussagen des nächsten Zeugen, des jetzigen Landgerichtsrats Dresse, war zu entnehmen, daß die Ermitt­lungen wegen der Vorgänge am 1. Mai Anfang August abge­schloffen waren. Vom Ministerium sei dann angeordnet wor­den, daß ein Antrag aus Anberaumung einer Sitzung erst gestellt werden dürfe, wenn vom Ministerium hierzu die An­weisung ergehe. Eine solche Anweisung sei nicht ergangen.

Die Revolte in Mexiko.

General Gomez noch am Leben.

Der angeblich Hingerichtete aufständische General Go­mez soll nach neueren Meldungen überhaupt nicht in Ge­fangenschaft geraten sein, sondern sich mit 2000 Mann noch im Staate Veracruz halten. Dagegen sei General Q u i j a n 0 erschossen worden neben zwölf weiteren Re- bellenführern. General Quijano sagte aus, daß sein nächt­licher Ausmarsch aus Mexiko auf einen Irrtum zurückzu- führen sei. Seine aufrechte Haltung machte tiefen Ein­druck. Zeitunglesend und zigarettenrauchend erwartete er das Urteil der Richter. Unmittelbar vor der Erschießung in dem Hof des Gefängnisses verbeugte sich Quijano höf­lich gegen die anwesenden Offiziere und sagte:Auf bal­diges Wiedersehen." Nach aus Ortiz (Sonora) eingetrof­fenen Berichten sind in Morelos der General Gon­zales, der Kommandant Tillery und dreizehn Mit­glieder der gesetzgebenden Versammlung des Staates Morelos wegen Teilnahme an dem Aufstand hingerichtet worden.

Die ZeitungHerald" meldet, daß die mexikanische Bundesregierung ihre Finanzagenten in ganz Mexiko an­gewiesen habe, alle verfügbaren Gelder zur Bekämpfung der Revolte sofort nach der Hauptstadt zu senden.

Zinserhöhung bei der Deutschen Rentenbankkreditanstalt.

Berlin. Im Anschluß an die Reichsbankdiskonterhöhung hat die Deutsche Rentenbankkreditanstalt ab 1. November den Zinssatz für die von ihr ausgegebenen kurzfristigen Personal­kredite um 1 Prozent erhöht. Nicht erhöht wird der Zinssatz der im November 1927 zurückzuzahlenden sogenannten Ab­wicklungskredite und der für Sonderkredite, die in der Form von Personalkredilen, Kleinbauernkrediten und Entschuldungs­krediten auf längere Zeit gegeben sind. Der Höchstzinssatz, den der Landwirt für diejenigen Kredite, für die eine Zins­erhöhung eintritt, zu zahlen hat, beträgt einschließlich Provi­sion 9% Prozent.