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eustige Springinsfelde zeigen un­sere Bilder, Kinder der Wüste und Steppe, wie ihr sandfarbenes WMd^Fell verrät. Mit solchem Aufenthalt hängt denn auch ihre, um so drol- liger erscheinendeGestalt zusammen, da äußerste Gewandtheit und eben- solche Schärfe der Sinne unerläß- lich sind, um unter den so schwie- W r rigen Lebensverhältnissen ein Aus­kommen zu finden. Pfeilschnell in mächtigen Sätzen, die bis vier Meter reichen, sausen sie in toller Flucht dahin, und große, scharfsich­tige Augen sowie zarthäutige, an dieFledermaus er­innernde Löffel- :^ ohren erleichtern unseren wehrlosen Geschöpfen ihren H Vaseinskampf.So . v ausgerüstet fristen

Der Springhase

sie in den glühenden Einöden der Sahara, in Asiens Steppen und denen Süd-Euro­pas, ja an den eisigen Küsten Nord-Amerikas ihr kümmerliches Dasein. Das ganze Tier verkörpert eben eine weit durch­geführte Anpassung an seine Heimat, und deren Stufenfolgen, deren Werdegang läßt sich denn auch, vor allem in der Aus­bildung der Zehen und der Hinterfüße an den einzelnen Arten noch verfolgen. Der größte dieser sonderbaren Nager ist der Springhase von Südafrika, ein kaum kaninchengroßes Tier mit einem buschigen Schwanz, der jedoch mehr als Steuer oder

Rätsel und flumor

Diamanträtsel

Inbenmehrfeldrigen Querreihen wird be­zeichnet:

1. ein Seefisch,

2. eine Rheinstadt,

3. ein Futtermittel. Die Diagonalen sind gleich.

Wagrecht:

Senkrecht:

2. Küstenstrich In Vorder­indien.

4. JtalisnIsch« Provinz.

5. Indische Göttin.

7. Römischer Kaiser.

8. Osteuropäer.

10. Tischgerät.

11. Blume.

13. Früheres Längen­maß.

17. Österreichischer Felb- marschall.

18. Würziger Geruch.

20. Frauenname.

22. Düngemittel.

23. Stenographisches Kür- zungszsichen.

24. Kampfplatz.

1. Französischer Roman­schriftsteller.

2. Weiblicher Vorname.

3. Bei. Lied ausHoff- manns Erzählungen".

4. Kleine Sundainsel.

6. Hauptstadt von Peru.

7. Freudenäußerung.

9. Hundename.

10. Erzengel.

12. Liebhaber.

14. Biblisch. Frauenname.

15. Weiblicher Vorname.

16. Russischer Fluß (1812.) 17. Musikinstrument.

19. Portug. Vorgebirge.

21. Fingerte».

25. Hauptstadt v. Estland.

Albrecht Guttwein

Aus der Schule

Lehrerin:Ich habe Euch jetzt von den Klapper­schlangen erzählt. Wer von Euch kann mir noch ein Tier nennen, dem man nicht trauen barf?"

Kleinlieschen:Der Klapperstorch".

Treffend

Zwei Bekannte sitzen im Kaffee, als ein hochelegan­tes Auto vorfährt, in dem ein bekannter Neureicher sitzt.Mit was hat denn der soviel Geld verdient, daß er sich ein so großartiges Auto leisten kann?" fragt der eine.Der hat wohl mit Sprit gehandelt?"

Nein, aber mit Eseln, denn sonst wäre er nicht so reich aeworden!"

Selbstgefühl

Richter (zum Angeklagten): Warum sind Sie denn nach so langer Zeit wieder rückfällig geworden?"

Taschendieb:Ja, sehen Sie, Herr Richter, ich wollte mein schönes Talent doch nicht ganz einschlafen lassen."

Rätsel

Heil'ger Berg, nach mir benannt ein Orden: Streicht man das r, bin ich ein Lasttier worden.

Stütze, denn als Sprungfeder wirkt. Wie unser erstes Bild erkennen läßt, herrscht hier noch nicht solch Mißverhältnis zwischen Vorder- und Hinterbeinen. Der Springhase kann sich deshalb noch auf allen Bieren fortbewegen. Dagegen sind die rattengroßen, vorwiegend süd- russischen Sandspringer viel besser ausgerüstet und gar die Wüsten- springmaus, der typische Vertreter der zweibeinigen Mäuse, wie sie die Alten nannten, erinnert an ein Känguruh. Die leichten, spröden Röhrenknochen aber ähneln denen der Vögel, mit welchen diese hur­tigen Tiere auch an Schnelligkeit und Schärfe der Sinne wetteifern. Die allerliebsten Geschöpfe sind zu normalen Feiten oft im Handel um wenig Geld zu haben. Sie lassen sich leicht zähmen und bei dür­rer Kost von Sämereien, hier und da auch mal ein X Stückchen Mohrrübe, Salat und dergleichen sogar im V . ' Zimmer hal­

Springmäuse

ten, da sie sehr reinlich sind und nicht wie andere Mäuse stinken. Lieb- kost man sie, " so schließensie wie verzückt die Augen und lassen alles mit sich machen, kurz es sind recht manier­liche, enipfeh- lenswerte Hausgenossen, die uns um so größere Freude berei­ten, als sie ihr munteres Treiben erst beginnen, wenn wir Feierabend haben.

Vr. Bergner

B B

Logogriph

Mit t wird es dich laben, Wenn du auf Neisen bist. Man kann da alles haben, Was für Erquickung ist. Mit b gar fleißig und gewandt Führt es des Holzarbeiters Hand.

Heinrich Vogt.

Besuchskartenrätsel

Chr. Rauhem

Bei richtiger Ordnung der Buchstaben ergibt sich der Beruf des Herrn.

Auslösung folgt in nächster Nummer

Lösungen:

Homogramm:

Wagerecht und senkrecht: 1. Hammer, 2. Emilie, 3. Umlage, 4. Feigen.

Vor setzrätsel:

Tabet, Alba, Norbert, Neib, Evrm;, Neger, Babel, Lwald, Rente, GrabTannenberg".

Verantwort!. Schriftleitung von Ernst Pfeiffer,

Offsetrotationsdruck und Verlag von Eretner & Pfeiffer in Stuttgart.

JUW^ievtes

Beilage in «ytNktlOtt LagediSN MirblaU) 1^X27

KToveTsjevon,

(Schluß)

s ist spät geworden, Mutter," sagte Herr Breuer, in- dem er auf seine Frau zutrat und ihren Kops zwi- . sehen beide Hände nahm,aber du weißt ja: dem

Glücklichen schlägt keine Stunde! Unser Glück ist ge­macht! Am 1. April trete ich als Werkmeister in die große Lederwarenfabrik von Radewohl & Co. ein. Herr Radewohl selbst hat mich in der liebenswürdigsten Weise empfangen, hat sich meinen Bügelverschluß erklären lassen und ist Feuer und Flamme dafür. Wird als Patent angemeldet und ich bekomme als Erfinder Prozente. Juchhe! Da wird der übergescheite Herr Eugen Ritter Augen machen, wenn er das hört! Und weißt du, wem ich den liebens­würdigen Empfang zu verdanken habe? Nie­mand anders als unse­rem Herrn Helldors! Der hat einen gewal­tigen Stein im Brett bei dem alten Herrn Radewohl, weil er sei­nem Sohn in Privat­stunden soviel Wissen eingepaukt hat, daß der junge Herr sein Abi- turienten-Examen be­stand, nachdem er schon zweimal mit Glanz durchgefallen war. Der Herr Helldorf war heute morgen schon bei dem alten Herrn gewesen und hat sich für mich verwendet weiß der Himmel, woher er wußte, daß mir bei Ritter & Sohn gekün­digt wurde, und daß ich die Absicht hatte, bei den anderen Leder- warensabriken wegen Arbeit vorzusprechen.

Und wie ich noch bei Herrn Radewohl sitze, kommt der Herr Hell­dors wieder, hat mit dem Herrn etwas im geheimen besprochen, und dann hat der alte Herr Wein holen lassen und wir mußten ein

Gläslein mit ihm leeren! So, nun weißt du alles! Wenn du jetzt für das Essen sorgen willst, dann habe ich nichts dagegen ich aber steige hinunter in den Keller und hole ein paar Flaschen von dem Niersteiner, der noch von unserer silbernen Hochzeit her drunten liegt den Fall wollen wir einmal gründlich begießen!"

Frau Breuer hatte sich von ihrer Überraschung erholt und überschüttete den Gatten mit einem Schwall von Fragen. Der aber wehrte ab und sagte lachend:

Alles weitere beim Wein, Mutter bis dahin kriegst du keine Silbe mehr aus mir heraus!"

Damit nahm er einen Schlüssel von der Wand, eilte zur Tür hinaus, und gleich darauf hörte man ihn auch schon die Treppe hinabpoltern. Frau Breuer aber be­sann sich jetzt auf ihre Haussrauenpslichten und folgte dem Gatten sehr hastig mit den Worten:

Herrje, ich muß ja sehen, daß mir der Kalbsbraten nicht an- brennt l"

Die beiden jungen Leute waren allein. Herr Helldorf zog lang­sam den bei Max Hart- mut geholten Ring her. vor und reichte ihn dem immer noch mit gesenk­tem Haupt verharren­den jungen Mädchen. Ich habe die mir übertragene Mission et- füllt, Fräulein Klara!" sagte er dabei mit ge­dämpfter, in verhal­tener Leidenschaft be- Vender Stimme.

Ohne Widerstreben hat mir Max Hartmut den Ring ausgeliefert. Fhr Ring, Fräulein Klara! Muß ich den­selben in Ihre Hände zurücklegen, oder darf ich ihn das köstlichste Kleinod, was es für mich auf der Welt gibt so lange ausbewahren,

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