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Hersfelöer Tageblatt

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mit den Beilagen: Heimalschollen / Zllustrieries Anterhaltungsblatt / Nach Feierabend / Herd und Scholle / Anterhallang und Wissen ______________________Belehrung und Kurzweil / Wirtschaftliche Tagesfragen.

Nr. 197

Mittwoch, den 24. August 1927

77. Jahrgang

Aufgaben für Genf

Anfang September tritt die Völkerbundversammlung wieder zusammen. Ihr geht wie gewöhnlich die Rats­sitzung voraus. Wenn auch diesmal die Spannung über die Verhandlungen nicht so groß ist wie vor der, in der Deutschland ausgenommen werden sollte, so gibt es doch immerhin eine Reibe von Fraaen. die iebt schon

doch immerhin eine Reihe von Fragen, die jetzt schon die Öffentlichkeit interessieren. So zerbricht man sich z, B. den Sopf, wie sich Deutschland gegenüber den etwaigen Wahlen und den Veränderungen in der Zusammensetzung des Völkerbundrats verhalten wird. Von maßgebender Seite wird dazu das einzige Richtige mitgeteilt, daß man erst die Entwicklung abwarten und sich dann entscheiden wird. Ähnlich verhält es sich mit der Frage einer etwaigen Mitgliedschaft Deutschlands in der M a n d a t s k öm -

m i s s i o n. Auch hier wird Deutschland erst abwarten, bis es die offizielle Aufforderung erhält.

Nach der bisher bekanntgewordenen Tagesordnung wird die Vollversammlung keine besonderen Sensationen bringen. Es handelt sich meist nur um rein geschäftliche Angelegenheiten, die zur Erledigung keinen großen Kräfte- aufwand erfordern. Gespannt kann man nur sein, welche Fragen etwa der Völkerbundrat noch als reif für eine Verhandlung vor der Vollversammlung erklärt. Hier gibt es allerdings eine ganze Fülle von Dingen. Erinnert sei nur an das Saar Problem, das trotz des letzten Über­einkommens einer befriedigenden Lösung harrt. Auch die D a n z i g e r Frage kommt nicht vom Fleck. Wir sehen hier, wie der Danziger Präsident S a h m die größten Anstrengungen macht, um endlich die polnische Be- satzuna und das Munitionslager von der Westerplatte zu entfe - m. Er hat in dieser Beziehung vor dem Danziger Volkstag ausführliche "Erklärungen abgegeben. Es scheint so, als ob er schon zufrieden wäre, wenn es wenigstens gelänge, auf dem Danziger Gebiete die volle Souveränität der Stadt wiederherzustellen, die jetzt durch die polnische Teilbesatzung sehr in Frage gestellt ist. Auch die M e m e l f r a g e, die Chamberlain durch eine ernste Er­mahnung an den litauischen Präsidenten Woldemaras .nlanbtc nn8her JK?elt fgioftgn ?,h Hieven erhebt hrnTuMth _ ihr Haupt. Litauen hat keine der von Woldemaras ge­machten Versprechungen gehalten. Im Gegenteil, die litauischen Behörden gehen wenn möglich noch rigoroser als früher gegen das Deutschtum vor.

Ein eigenes Kapitel bilden die Beschwerden der Deutschen in Polen, besonders in O b e r s ch l e - s i e n. Hier hätte der Völkerbund genügend Anlaß zum Einschreiten. Geeignetes Material dafür bietet ihm die letzte offizielle Beschwerdeschrift der Deutschen in Polen, in der dem Bunde vor Augen geführt wird, wie sich die Polen einfach über alle feine Beschlüsse hinwegsetzen. Dies sollte auch die ganze Minderheitsfrage aufrollen. In dieser Beziehung hat der Völkerbund bisher völlig versagt, so daß die Minderheiten zur Selbsthilfe schreiten und eigene Kongresse abhalten. Der soeben in Genf, ge­wissermaßen als Einleitung zur Völkerbundversammlung, tagende N a t i o n a l i t ä t e n k o n g r e ß zeigt die ganze Bedeutung dieser Angelegenheit. Sind dabei doch etwa 30 Millionen Menschen vertreten, darunter fast die Hälfte Deutsche, die man zwangsweise fremden Staaten ange- gliedert hat. Diefe wären zunächst schon zufrieden, wenn der Völkerbund ihnen nur die Rechte verschaffte, die ihnen die Pariser Verträge zugestchen. Aber der Völkerbundrat stand bisher auf dem Standpunkt, daß es sich hier um eine innere Angelegenheit des betreffenden Landes handelt. Was das bedeutet, kann man ermessen, wenn man bedenkt, daß alle die Staaten, gegen die sich die Beschwerden vor­nehmlich richten, an Frankreich immer eine starke Rückendeckung haben. Auf dem Minderheitenkongreß wurde schon auf die für den Weltfrieden aus dieser Frage drohende Gefahr hingewiesen. Vielleicht rührt das das Gewissen des Völkerbundes.

Das wichtigste für Deutschland sind jedoch die Dinge, die durch Privatabmachungen zwischen den führenden Staatsmännern geregelt zu werden pflegen. Hier steht im Vordergrund die Rheinlandbesetzung. Wir er­leben jetzt die Auseinandersetzungen zwischen England und Frankreich über die Zahl der Besatzungsminderung. Von einer vollständigen Räumung, wie sie nach Locarno erforderlich wäre, wird dabei gar nicht mehr gesprochen. Hier ist es immer wieder Frankreich, das auch das leiseste Entgegenkommen verweigern möchte. Darum ist es gut, wenn die deutsche Öffentlichkeit ihre Erwartungen auf Genf nicht allzu hoch spannt. In Frankreich ist noch immer die Richtung Poincard Trumpf, der schon der Gedanke ein Greuel ist, daß einmal der Glaube von der Alleinschuld Deutschlands am Kriege in der Welt irgendwie erschüttert werden könnte. Deshalb eifert man so gegen das deutsch-belgische Übereinkommen, in der Franktireurfrage unparteiisch entscheiden zu lassen. Man will auf alle Fälle recht behalten und es besteht die Gefahr, daß Frankreich diesen Standpunkt auch in der Völkerbund­versammlung durchsetzt,' wo so viele seiner willigen An­hänger sitzen. Im Völkerbundrat besitzt Deutschland aller­dings ein gewisses Gewicht. Aber dieses hat bisher auch meist nur zu mageren Vergleichen ausgereicht.

Danziger Antrag auf Rückgabe der Westerplatte

Die Danziger Regierung hat beim Völkerbundrat den An­trag eingebracht, das Munitionsbecken aus der Westerplatte wieder freizugeben. Maßgebend für den Danziger Antrag ist " ~ bsache, baß sich heute durch den Ausbau des Lakens von

die Tatsache, baß sich

Nach der Hinrichtung in Boston

Sir MeilMMreckmg

gegen Sacco und Vanzetti.

Da alle Bemühungen um Hinausschiebung der Urteilsvollstreckung oder Aufhebung des Urteils ohne Erfolg geblieben waren, geschah die Hinrichtung zu der festgesetzten Zeit.

Einige Minuten nach Mitternacht amerikanischer Zeit (zwischen 5 lind 6 europäischer Zeit) wurt falls zum Tode verurteilte Portugiese M ein gestätidiger Mörder, in die Totenkammer zum elek­trischen Hinrichtungsstuhl geführt. Neun Minuten nach Mitternacht wurde sein Tod konstatiert, zehn Minuten darauf folgte Sacco, nach weiteren sieben Minuten Vanzetti. Bei Sacco mußte die höchste Stromstärke, 18002000 Volt, bei Vanzetti ein Strom von 14001900

wurde der gleich-

a d e i r o s,

Volt eingestellt werden. Dann stellten die Arzte den Tod bei beiden fest.

Um 8.40 Uhr abends hatte der Gefängnisgouverneur Sacco, Vanzetti und Madeiras mitgeteilt, es sei seine schmerzliche Pflicht, sie davon zu. unterrichten, daß sie in der Nacht sterben müßten. Vanzetti, in der Zelle umher­gehend, antwortete: Wir müssen uns ins Unvermeidliche fügen. Sacco schrieb einen Brief an seinen Vater in Italien. Madeiros schlief. Als er aufgeweckt wurde, schien er gleichgültig. Eine halbe Stunde vor Mitternacht ordnete der Direktor des in Charlestown, einem Stadtteil von Boston, gelegenen Gefängnisses an, daß alle bei dem Akt Unbeteiligten das Gebäude zu verlassen hätten. Auch der Gefängniskaplan entfernte sich, da die Verurteilten geistlichen Zuspruch strikt abwiesen. Der Direktor, der die Hinrichtung leitete, wurde von der Anspannung furchtbar mitgenommen und konnte kaum die notwendigen Worte nach der Hinrichtung aussprechen:Nach dem Gesetz er-

Ärzte und zwei Zeitungsvertreter wohnten dem Er­eignis bei.

Die letzten Augenblicke.

Die Hattung der Bevölkerung.

Die Stadt Boston blieb ruhig während der entschei­denden Stunden. Alle Polizeikräfte waren aufgeboten, Truppen und Feuerwehr waren bereitgestellt. Rings um das Gefängnis standen Hunderte von Bewaffneten. Maschinengewehre, Panzerwagen und Gasbomben waren in Bereitschaft. Panzerwagen und Motorradpatrouillen durchstreiften die Straßen. Neugierige wurden aus der Umgebung des Gefängnisses zurückgedrängt, Unwillige wurden verhaftet. Ähnliche Vorsichtsmaßnahmen waren in allen größeren Städten des Ostens geschaffen. Mit Ausnahme von P i t t s b u r g h , wo es zu einem Zu­sammenstoß zwischen Demonstranten und Polizisten kam, bei dem ein Polizist getötet wurde, werden außer einigen Verhaftungen nirgends größere Unruhen gemeldet. N e w y o r k sah eine Anzahl von Kundgebungen und Verhaftungen von Demonstranten. Sechs Kompagnien Infanterie und zwei Maschinengewehrabteilungen in der Gesamtstärke von etwa 900 Mann stehen auf der Gouver­neursinsel in Bereitschaft. In San Franzisko wurden 127 Demonstranten festgenommen.

Schwere Unruhen in Genf.

Der Völkerbundsaal stark beschädigt.

Wege zur Totenkammer rief Sacco in italie- :Lang lebe die Anarchie!" aus. Während er

Auf dem Wege zur Totenkammer rief Sacco in italie­nischer Sprache:Lang lebe die Anarchie!" aus. Wahrend er festgeschnallt wurde, rief er:Leb wohl, mein Weib, lebt wohl, meine Kinder und alle meine Freunde!" Den Zeugen rief er zu:Guten Abend, meine Herren!" Man hörte noch das leise Wort:Leb wohl, Mutter!" Dann war es vorbei. Vanzetti schien sehr gesammelt. Als er das Totenzimmer betrat, druckte er seinen Wärtern die Hände und setzte sich ohne Aufforde­rung auf den Stuhl. Er erklärte noch zuletzt:Ich bin un­schuldig, niemals gestand ich das Verbrechen ein. Ich bin keines Verbrechens schuldig, ich bin unschuldig, nicht nur tu dem mir zur Last gelegten Fall. Ich beging niemals ein Ver-

Die Leichen der Hingerichteten wurden alsbald ins Schauhaus gebracht. Eine Stunde vor Mitternacht waren Frau Sacco und die Schwester Vanzettts. die vorher einen ver­geblichen Versuch zur Umstimmung des Gouverneurs Fuller gemacht hatten, nochmals zum Abschiednehmen zu den Ver­urteilten zugelassen worden.

Gdingen die Verhältnisse wesentlich geändert haben. Der Senat ersucht den Völkerbundrat, das Munitionsbecken wieder dem Hasenausschuß zur Verfügung zu stellen. Seitdem Polen über einen guten Hafen in Gdingen verfügt, hält der Senat auch das provisorische Abkommen, durch das den pol­nischen Kriegsschiffen Winterquartier im Danziger Hafen ge­währt wird, für überflüssig.

*

Der Naüonaliiätenkongreß.

Nach ber Eröffnung des europäischen Nationalitätenkon- gresses in Genf nahmen die einzelnen Vertreter der natio­nalen Gruppen im Präsidium das Wort. Als erster sprach der deutsche Abgeordnete im lettischen Parlament Dr. Paul Schiemann. Er wies in längeren Ausführungen darauf hin, daß die Minderheitenbewegung aus der Erkenntnis des unveräußerlichen und unschätzbaren Wertes des nationalen Bewußtseins im einzelnen Menschen und in den auf diesem Bewußtsein beruhenden Gesellschaften, hervorgegangen sei. Die Minderheitenbewegung trete mit aller Entschiedenheit da­für ein, daß der nationale Gegensatz aus den Gebieten, in denen die Zusammenarbeit der Menschen verschiedenen Volks- lums möglich und geboten sei, vertrieben werde.

rums möglich ________ . . _______

Den Abschluß der ersten Sitzung bildete die Schaffung von vier Kommissionen für die Zusammenarbeit der Minderheiten, die Sprachenfrage, Organisationsfragen und die Ausarbei­tung eines Statutenentwurfs.

Kämpfe in Franzosisch-Anam.

Tote und Verwundete.

Ihn 17. August brachen infolge einer unbedeutenden Ursache chinesenfeindliche Kundgebungen, der anami- tischen Bevölkerung in Haiphong aus, die vier Tage an­gehalten und ernste Zwischenfälle herbeigeführt haben. Bei den Zusammenstößen zwischen Chinesen und Anamiten sind sechs Personen getötet worden, davon fünf Chinesen, 100 Personen, in der Mehrzahl Chinesen, wurden ver­wundet, gegen dreißig Häuser sind geplündert. Man hat 150 Verhaftungen vorgenommen. Zwei Plünderer werden vor das Schwurgericht kommen. 57 Mani­festanten, bar unter neun Chinesen, sind von den Gerichten zu je drei bis sechs Monaten Gefängnis verurteilt worden.

^n der Nacht auf Dienstag kam es anläßlich einer Kundgebung für Sacco und Vanzetti zu erheblichen Aus­schreitungen.

Es hatten sich vielleicht 10 000 Demonstranten an­gesammelt. Sie durchzogen die Hauptstraßen und vcr- anstalteten Kundgebungen vor dem amerikanisch sulat und vor Kinos, in denen amerikanische Filme auf- geführt wurden. Die Menge begab sich dann zum Völker- eines eleganten Hotels zertrümmert, das als ein Hotel der amerikanischen Millionäre gilt. Der Materialschaden ist sehr groß.

Die machtlose Polizei alarmierte die Feuerwehr. Bei dem Versuch der Menge, das Postgebäude zu stürmen, machte eine Gruppe von Polizeibeamten von ihrer Waffe

ich Kon

Gebrauch, wobei ein Mann getötet und einige Personen verletzt wurden. Die Demonstrationen dauerten die ganze Nacht bis in den frühen Morgen an. Die Beschädigungen am Völkerbundsitzungssaal wurden alsbald beseitigt.

Der schweizerische Bundesrat hat sich in einer außer­ordentlichen Sitzung mit den Zwischenfällen in Genf be­faßt. Er entsandte den Chef des Auswärtigen und einen Bundesanwält nach Genf. Ferner ist dem Generalsekretär des Völkerbundes das Bedauern des Bundesrates und der Genfer Kantonsregierung ausgesprochen worden. Ein Infanterieregiment wurde in Bereitschaft gestellt.

Kundgebungen fanden auch in Berlin, London und Paris statt, doch kam es nur in Paris zu heftigen Zusammenstößen.

Vermehrter Außen der Milchwirtschaft.

Anregungen des Reichslandwirtschaftsministers.

Bei Begründung der Zolltarifnovelle im Juli d. I. kündigte Reichslandwirtschaftsminister Schiele im Reichstage an, daß er mit den Ländern und landwirtschaft­lichen Organisationen in Verhandlungen darüber ein­treten werde, was zur Hebung der deutschen Milchwirt­schaft getan werden könne. Jetzt hat nun der Minister ein Rundschreiben mit Richtlinien an die Landesregierungen über die Milchwirtschaft gerichtet, in dem u. a. ausge­führt wird:

Die außerordentlich hohe Einfuhr an Molkerei- er z e u g n i s s e n aus dem Auslande hat die Rentabilität der milchwirtschaftlichen Erzeugung in hohem Maße gefährdet, wobei die bäuerlichen Besitzer in erster Linie getroffen werden. Auch stellt diese Einfuhr eine fühlbare Belastung der deutschen Handelsbilanz dar. Da gegenwärtig Maßnahmen auf zoll- politischem Gebiete nicht in Frage kommen, so muß auf anderem Wege versucht werden, die drohenden Gefahren zu beseitigen. In erster Linie kommt hierbei die Standardisie­rung der einzelnen Erzeugnisse in Betracht. Vor allem bei der Butter ist es noch nicht gelungen, die Herstellung von großen Mengen Ware gleicher Beschaffenheit und Güte in einem Umfange erfolgen zu lassen, wie die Bedürfnisse des Marktes es erfordern. Die Erzeugung von Standardware hängt aber davon ab, daß die Qualität der gewonnenen Milch und der Milcherzeugnisse allgemein gehoben wird. Neben anderem ist dies Ziel vor allem zu erreichen durch die Ver­besserung der technischen Einrichtungen für

Milchgewinnung, Milchtransport sowie der Milchverarbeitung und durch eine Rationalisierung der Molkereibetriebe. Vor allem kommt die Zusammenlegung unwirtschaftlich arbeitender Kleinbetriebe zu.leistungsfähigen genossenschaftlichen

_u .leistung! . ,

B e t r i e b e n, die Errichtung großer Butter hcrstcllender Mol­kereien und der Ausbau der großstädtischen Milchver­sorgung in Frage. Soweit für diese notwendig werdenden Umorganisationen Geldmittel nicht zur Verfügung stehen, will sich die Reichsregierung für eine Bereitstellung der crfor-

dcrlichen Mittel im Kreditwege einsetzen. Die Landesregie­rungen sind daher aufgefordert worden, anzugcben, welcher K r c d i 1 b e t r ä g e für ihr Staatsgebiet voraussichtlich be­nötigt wird und ob eine Verbilligung des Zinssatzes für diese Kredite geboten erscheint.