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Hersfelder Kreisbla«

Amtlicher Mzeiger für den Kreis Hersfeld

mit den Beilagen: Heimatschollen / Illustriertes Anterhaltungsblatt / Nach FelerabenS / Herd und Scholle / Unterhaltung und Wissen Belehrung und Kurzweil / Wirtschaftliche Tagesfragen.

Nr. 171

Montag, den 25. Juli 1927

77. Jahrgang

Streit um die Zeit.

Da streiten sich die Leut' herum." Oder man kann auch ein anderes Sprichwort anwenden, das freilich nicht mehr ganz zeitgemäß ist:Ein Streit um des Kaisers Bart." Es handelt sich dabei nämlich um denKampf", wo überall in Deutschland die 24-Stunden-Zeit eingeführt werden soll und wo nicht. Bei der außer­ordentlichen Liebenswürdigkeit, mit der sich die Re­gierung des Reiches und die Preußens jetzt gegenseitig behandeln, wäre es ja fast ein Wunder zu nennen, wenn man auch in einer solchenLebensfrage" einig wäre. Auch hier klafft ein Konflikt, der geradezuunüberbrückbar" erscheint. Das Reichskabinett ist nun in die Ferien ge­gangen, nachdem es vorher auch noch die welterschüt- ternde Frage der 12- oder der 24-Stunden-Zeit in längerer Debatte beschäftigt hat. Und dort war man der Ansicht, es sei vollständig genug, wenn die Reichsbahn, internationalem Brauch zufolge, die 24-Stunden-Zeit ein- führe. Sonst solle man bei der guten alten 12-Stunden- Zeit bleiben. Gerade Dr. Stresemann soll es gewesen fein, der der Ansicht war, in Deutschland sei man so sehr an die 12-Stunden-Zeit gewöhnt, daß man mit diesem guten alten Brauch nicht brechen dürfe.

Ganz anders ist das Preußenkabinett! Das steht pellitisch auf einem ganz anderen Standpunkt und scheint auch deswegen dafür zu fein, das auch,in Kleinigkeiten zu dokomentieren. Während auf Grund der Beschluß­fassung des Reichskabinetts alle Reichsbehörden ange­wiesen sind, sich keine neuen Uhren anzuschaffen, sondern die 12-Stunden-Zeit beizubehalten und sich um die 24- Stunden-Zählung nicht zu kümmern, ist das Preußen­kabinett ganz anderer Ansicht. Dort hat man sich nämlich auch eingehend mit der Uhrenfrage beschäftigt und dabei ein Loblied gesungen auf die 24-Stunden-Zeit. Glänzend habe sie sich bewährt, bei der Eisenbahn und bei der Reichspost; die Bevölkerung sei schlankweg be­geistert von der Neuordnung und kein Mensch wolle mehr dem alten Brauch huldigen. Und da sich dieser Begeiste­rung auch das Preußenkabinett anschloß, so wurde der Runderlaß des preußischen Innenministeriums, heraus- gebracht, wonach alle preußischen Behörden die 24-Stun- den-Zählung einführen müssen.

Der Konflikt i st also da, ein so unsagbar schwerer Konflikt, daß er in seinen Folgen überhaupt noch gar nicht zu übersehen ist. Zwar ein Gutes wird er haben: das Publikum, das sich in der Behördenorganisation, der Zuständigkeit der einzelnen Ämter und Behörden schon längst nicht mehr ausfindet, wird auf die Art und Weise endlich darüber unterrichtet, welche Behörden zur Reichs­verwaltung und welche zur preußischen Landesverwaltuno gehören. Es wird also solch eine Artstaatsbürger- lichen Unterricht geben, was ja angesichts bei politischenUmbildunginDeutschland gewiß einen Vorzug bedeutet! Aber sonst wenn eine Reichs­behörde irgendeine Zeitangabe macht, die sich innerhall der 12-Stunden-Zählung bewegt, so wird umgehend ur­schriftlich seitens der zuständigen preußischen Behörde um nähere Aufklärung gebeten werden. Was dazu beitragen wird, daß der nicht gerade sehr geringe Schriftverkehr bei Behörden noch ein bißchen mehr anschwillt. Und wenn man sich dann im Reiche auf den Standpunkt stellt, daß die 24-Stunden-Zählung offiziell gar nicht existiert, sozu­sagen ein Privatvergnügen Preußens ist, so ergeben sich daraus auch allerhand amüsante Zwischen, fälle, an denen der unbeteiligte Zeitgenosse seine Freude haben wird. Übrigens hat und das kompliziert die ganze Geschichte noch bedeutend auch jene Institution die 24-Stunden-Zählung eingeführt, von der die Souve­ränität des deutschen Volkes repräsentiert wird, bei Reichstag nämlich, gegen den somit das Reichskabinett wider den Stachel leckt.

Böse Menschen werden behaupten, daß die preußische Regierung ihren Beschluß gefaßt hat, um wieder einmal das Reich ein bißchen zu ärgern. Davon kann natürlich gar keine Rede sein. Denn, wie gesagt, man behandelt sich ja gegenseitig mit der größten Liebenswürdigkeit. Vor einem Konflikt kann gar nicht die Rede fein. Bloß von dem, daß man eben wieder einmal bewährtem Gebrauche gemäß nebeneinanderherregiert und sich gegen jede Uniformierung wehrt. Wenn sich das Ausland gleich salls darüber amüsiert, so mag man ihm dieses Vergnügen ruhig lassen. Aber Sorgen haben wir, Sorgen!

Das Auswertungsrecht der Länder.

Darf höher aufgewertet werden, als das Reich vorsieht?

Der Württembergische Staatspräsident Bazille hat vor kurzem in einer Rede über die Aufwertungsfrage der Kleinrentner die Bemerkungen gemacht:Wie ernst es der Württembergischen Regierung in ihrer Hal­tung ist, geht nicht nur daraus hervor, daß sie im Reichs­rat den förmlichen Einspruch gegen das Aufwertungs- gesetz eingelegt hat, sondern vor allem aus folgenden bis­her nicht bekannten Tatsachen: Nach Erlaß der Aufwer­tungsgesetze versuchte die Reichsregierung eine Verein­barung der Landesregierungen dahin zustande zu brin­gen, daß sie sich verpflichtet, auf dem Verwaltungswege dafür zu sorgen, daß den Gemeinden bei Ablösung ihrer Anleihen die Freiheit höherer Aufwertung genommen werde. Diesem Plan stimmten die Re­gierungen, in denen die Sozialdemokratie vertreten ist, zu. Er scheiterte lediglich an dem Widerspruch der württembelgischen Regierung, di^ von ihrem

Standpunkt trotz vielfacher Einwirkungen nicht abging." Diese Behauptung wird nun in der Schwäbischen Tag­wacht in einem offenen Briefe des Abgeordneten Keil an den Reichsfinanzminister in Zweifel gezogen und um Aufklärung gebeten, ob die Darstellung des Staatsprä­sidenten Bazille den Tatsachen entspricht.

Die Portoerhöhung beschlossen.

Annahme der Gebührenvorlage im Verwaltungsrat.

Nach langer, sehr lebhaft geführter Debatte im Ver­waltungsrat der Deutschen Reichspost wurde die Ge­bührenvorlage, die eine Erhöhung des Portos auf allen Gebieten des Postwesens bringt, angenommen.

Briese und Drucksachen.

O m-biach diesen Beschlüssen kosten zukünftig Ortsbriese 8 Pfg., Fernbnefe 15 Pfg. bis 20 Gramm, Ortspostkarten 5 Pfg., Fernpostkarten 8 Pfg., Drucksachenkarten 3 Pfg., Drucksachen bis 50 Gramm 5 Pfg., bis 100 Gramm 8 Pfg., bis 250 Gramm 15 Pfg., bis 500 Gramm 30 Pfg., bis !An«S^°/®iamm 40 Pfg Päckchen bis ein Kilogramm 40 Psg. (bisher 30 Pfg.).

Die Gebühren für Pakete.

werden danach bis 5 Kilogramm wie folgt festgesetzt: 1. Zone 50 Pfg., 2. Zone 60 Pfg., 3. Zone 80 Pfg., 4. Zone 80 Pfg., 5. Zone eine Mark. Für jedes weitere Kilo­gramm 10 bzw. 20 bzw. 30 bzw. 35 bzw. 40 Pfg.

Angenommen wurde weiter ein Antrag Dr. Nobis, wonach im Paketverkehr zwischen Ostpreußen und dem übrigen Reich zum Ausgleich der in Polen liegenden Strecken die Gebühr der jeweilig nächstniedrigen Zone in Ansatz gebracht wird. Desgleichen wurde eine Entschlie­ßung angenommen, wonach die Reichspostverwaltung die Einführung eines Zwei- bis Drei-Kilogramm-Paketes zu billigem Einheitssatz zum 1. Oktober d. I. in Erwägung ziehen soll. Dagegen wird das eingeschriebene Paket in Zukunft abgeschafft.

Eine Reihe weiterer Bestimmungen wird gleichfalls noch den Vorschlägen des Arbeitsausschusses angenommen. So beträgt in Zukunft die Versicherungsgebühr für Wertsendungen 10 Pfennig, die Eilzu- st e l l g e b ü h r für Briefsendungen im Ortszustellbezirk 40 Pfg., im Landzustellbezirk 80 Pfg., für Pakete im Orts­zustellbezirk 60 Pfg., im Landzustellbezirk 1,20 Mark. Die Gebühr für Bahnhofsbriefe beträgt für den Kalender­monat 18 Mark, für die Kalenderwoche 6 Mark; die Ge­bühr für Einlieferung von Einschreibsendungen usw. außerhalb der Postschalterstunden 30 Pfg.; die Paketlager­gebühr 15 Pfg.

Für Postanweisungen beträgt die Gebühr bis 10 Mark 20 Pfg., bis 25 Mark 30 Pfg., bis 100 Mark 40 Pfg., bis 250 Mark 60 Pfg., bis 500 Mark 80 Pfg., bis 750 Mark 1 Mark, bis 1000 Mark 1,20 Mark.

Die Gebühr für

telegraphische Postanweisungen beträgt bis 25 Mark 3 Mark, bis 100 Mark 3,50 Mark, bis 250 Mark 4 Mark, bis 500 Mark 4,50 Mark, bis 750 Mark 5,50 Mark, bis 1000 Mark 6,50 Mark, über 1000 Mark für je 250 Mark 1 Mark.

Hart gerümpft im Verwaltungsrat wurde um das Porto für Ortsbriefe, für das bekanntlich im Entwurf 10 Pfg. vorgesehen waren. Es ist schließlich gelungen, hierfür ein Porto von 8 Pfg. festzusetzen. Wie umkämpft gerade diese Position der Vorlage war, geht wohl am besten daraus hervor, daß die Ermäßigung der Gebühren mit 21 gegen 19 Stimmen beschlossen wurde. Abgelehnt wurde ein Antrag, der ein ermäßigtes Porto für Kartenbriefe vorsehen wollte, die allgemein als Briefe des kleinen Mannes gelten.

Der Ausschuß des Verwaltungsrats beschloß ferner, anläßlich des 80. Geburtstages des Reichspräsidenten

Wohltätigkeitsmarken mit dem Bilde Hindenburgs herauszubringen, die den doppelten Preis kosten sollen. Die Marken sollen, wenn sie sich bewähren, später als einfache Briefmarke verwendet werden. Ein sozialistischer Antrag, auch eine Friedrich-Ebert-Marke zu schaffen, soll nach den Ausschußbeschlüssen erst entschieden werden, wenn sich die Hindenburg-Marke bewährt hat.

Dem Verwaltungsrat der Deutschen Reichspost ist jetzt die Bilanz für den 31. März 1927 und die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 1926 bis 31. März 1927 vorgelegt worden. In dem Bericht sagt die Reichspost, daß das Gesamtergebnis zwar noch als befriedigend angesehen werden könne, daß es aber mit aller Deutlichkeit zeige, daß die für 1927 zu erwartenden Mehrausgaben ohne Gebührenerhöhungen nicht gedeckt werden können.

Die Termine der Gebührenerhöhung.

Als Termin für die Inkraftsetzung der neueft^ Vor­lagen ist allgemein dex 1. August in Aussicht genommen, mit Ausnahme des Paketverkehrs und der Zeitungsge­bühren, wobei die technischen Vorbereitungen eine Hin­ausschiebung bis zum 1. Oktober bedingen.

Gegenüber Zeitungsmeldungen, daß Reichswirt- schaftsminister Dr. Curtius sich gegen die geplante Porto­erhöhung ausgesprochen habe, erklärte der Reichspost­minister im Verwaltungsrat der Reichspost mit aller Be­stimmtheit, daß der Reichswirtschaftsminister gegen die Gebührenerhöhung niemals Einspruch erhoben, .im

Gegenteil der Gebührenerhöhung allerdings unter Be­denken gegen einige wenige Gebührensätze wiederholt ausdrücklich zugestimmt habe.

Ein kleiner Ausgleich entsteht dadurch, daß im Post­scheckverkehr die Überweisungsgebühr fallen gelassen worden ist. Ebenso ist von einer Erhöhung der Aus­zahlungsgebühr abgesehen worden.

Für Einzahlungen auf Zahlkarten bis 10 M. ver­bleibt es bei dem bisherigen Gebührensatz von 10 Pf., Einzahlungen von 1025 M. sollen 15 Pf. kosten, von 25100 M. 20 Pf., von 100250 M. 25 Pf., in den folgenden Stufen bis 1250 M. bleiben die Gebührensätze unverändert. Ferner ist für die Beförderung der Post- scheckbriefe eine Gebühr vorgesehen, die bei Benutzung der besonderen gelben Briefumschläge 5 Pf. beträgt. Die von der Verwaltung vorgeschlagene Gebühr von 5 Pf. für das Ausfertigen des Kontoauszuges ist abgelehnt worden.

Die Wortgebühr für gewöhnliche Jnlandstelegramme im Ortsverkehr wird 8 Pf., im Fernverkehr 15 Pf. be­tragen. Die bisherige Stundungsgebühr für Aufgabe eines Telegramms durch Fernsprecher, die bisherige Gebühr für Mitnahme eines Telegramms durch die Zu- steller von 10 Pf. und die Gebühr für Stundung von Tele­graphengebühr kommen in Wegfall.

Die in der Vorlage vorgesehene Einrichtung, beim Verkauf durch Wertzeichengeber (Automaten) eine 8-Pf.- Karte für 10 Pf. abzugeben, ist beseitigt worden. Es sollen Vorkehrungen getroffen werden, um auch durch Automaten die 8-Pf.-Marken zum Nennwert abzugeben.

Kickschastssorderungen des Sandwecks.

Eine Rede des Ministers Dr. Curtius.

Unter dem Vorsitz des Präsidenten Willmann wurde der achte no rd w estd e utsche Hand werkertag mit einer Fachverbandstagung eröffnet. Anwesend waren Vertreter des westfälisch-lippischen Handwerkerbundes, der Handwerkskammer Hannover und des Niedersächsischen Kammertages. Oberbürgermeister Stollberg - Hannover .sprach über Fachverbünde in ihrer. MßeintfawÄschen Be­deutung; er erklärte, das Handwerk müsse sich entscheiden, ob seine Zukunft unter den Gesichtspunkt des Unternehmer­tums sich gestellt wissen wolle oder ob handwerkliches Können seine Grundlage bilden solle. Ergänzt wurde der Vortrag durch Schneiderobermeister Huck-Hannover über Das Ziel der Fachverbände". Er forderte den Schutz handwerklicher Arbeit durch Regierung und Parlament und Anerkennung des Handwerks als gleichberechtigter wirtschaftlicher Faktor neben Handel, Industrie und Landwirtschaft. Unter stürmischem Beifall sprach Dr. Estenfeld über den Kampf der Jnnungskrankenkassen gegen die sozialistisch beeinflußten Ortskrankenkassen. Drei wichtige Entschließungen wurden angenommen. Gefordert wird Umwandlung der Gewerbesteuer in eine Berufs­steuer und Einführung des Zuschlagsrechtes der Ge­meinden zur Einkommensteuer, ferner die Durchführung der Reichsverdingungsordnung für Bauten. Die dritte Entschließung fordert die Beschränkung der Hauszins­steuer auf eine kurzfristige Zeit, ferner Herabsetzung der Steuer um den heute für Verwaltungszwecke bestimmten Teil und Verwendung des Restes lediglich für Bauzwecke.

Auf die außerordentlich hohen Steuerlasten bei den handwerklichen Betrieben ging dann Reichswirtschasts- minister Dr. Curtius ein. Er betonte, daß das in Vor­bereitung befindliche Reichsrahmengesetz für die Real­steuern dem Mittelstand durch

Senkung der Grund- und Gewerbesteuern

eine Erleichterung der Steuerlast bringe. Er habe volles Verständnis dafür, so fuhr Dr. Curtius fort, daß das durch hohe Zins- und Steuerlasten beengte Handwerk sich über die Konkurrenz der öffentlichen Betriebe beschwere, und werde mit aller Energie an die Abstellung dieses Mißstandes herangehen. Zum Schluß ging Dr. Curtius auf die

. Frage des Nachwuchses

im Handwerkerstände ein, der in einzelnen Handwerks­zweigen außerordentlich gering sei. Auch hier wolle die Reichsregierung durch eine Neuregelung des Lehrwesens im Berufsausbildungsgesetz Wandlung schaffen, das keineswegs eine schematische Regelung für alle Berufs­zweige beabsichtige. Er hoffe, fo schloß der Minister, durch diese Skizzierung der Lage des deutschen Hand­werks einen Beweis des aufrichtigen Interesses gegeben zu haben, das die R e i ch s r e g i e r u n g an der Erhal­tung und Entfaltung dieses wirtschaftlich, kulturell und sozial wichtigen Standes nehme. Möge die dauernde Durchführung der überbrückung der Klaffen und des Ausgleichs innerhalb unserer Gesellschaft von dem deut­schen Mittelstände erreicht werden. -

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Forderungen der österreichischen Heimaiwehren.

Die Untersuchung der Wiener Zwischenfälle.

Die Bundesleitung der alpenländischen Heimatwehren hat an den Bundeskanzler Dr. Seipel folgendes in poli­tischen Kreisen stark beachtetes Telegramm abgesandt:

Im Namen sämtlicher alpenländischen Heimatwehren ersuche ich, allen etwaigen Versuchen, die Schuldigen der Ereignisse vom 15. Juli in die Regierung zu nehmen, un- tzemlMM Widerstand entaeaenaufetien. Die Heimat-