Hersfelöer Tageblatt
ssÄLL«s«««»! ßctsfddct Kroisblaü
Bei Wiederholungen wird ein entsprechender Preis- i y t:
Nachlaß gewährt. <- Kür die Schristleitung verant- : r :
wörtlich: Kranz Kunk in Hersfeld.» Zernspreche- Nr.8 : MMtUchbk MNMgbt fltt VM KtCIS ^C^Jtld !
Monatlicher Bezugspreis: durch die Post bezogen 1.20 : Reichs-Mark, ausschließlich Bestellgeld, für siersfelö r 1-00 Reichs-Mark bei freier Zustellung, für Abholer : 0.80 Keichs-lliark * druck und Verlag von Ludwig ♦ Zunks Buchdruckerei in Hersfew, Mitglied des vdZV. :
mit den Beilagen: Heimatschollen / Illustriertes Anterhaltungsblall / Nach FelerabenS / Herd und Scholle / ^Unterhaltung und Wissen Belehrung und Kurzweil / Wirtschaftliche Tagesfragen.
Nr. 156
Donnerstag, den 7. Juli 1827
77. Jahrgang
Deutsche Militärattaches.
Der Kampf gegen die Kriegsschuldlüge.
England, Frankreich und Belgien haben nach der Aufhebung der Interalliierten Militärkontrollkommission mehrmals Offiziere nach Berlin geschickt, die man etwa als Militärattaches bezeichnen kann, wenn natürlich auch das Recht, das man für sie erzwungen hat, weit über diese Stellung hinausgeht. Oder ist das etiva bei einer Wochen- langen Prüfungsreise zur Kontrolle der E n t f e st i g u n - gen unserer Grenzen nicht der Fall? Nun wirkt es fast pikant, daß in demselben Augenblick, da diese Militärbeauftragten ihre Inspektionsreise antreten, von einem englischen Blatte gemeldet wird, daß zwischen der deutschen Regierung einerseits, dem Londoner und dem italienischen Kabinett andererseits Verhandlungen tn Gang gekommen sind, die die Wiederentsendung desdeutschen Militärattaches an die betreffenden Botschaften bezwecken. Diese Meldung ist deutscherseits nicht bestritten worden; aber es wurde betont, daß diese Besprechungen vorläufig ganz allgemeiner Natur sind, also wohl mehr als Sondierungen angesehen werden müssen und daher zu einem Resultat bisher noch nicht
minister Schiele nerteiiiigt die Zölle
Zollfragen im Handelspolitischen Ausschuß.
Steigender Fleischkonsum.
erentsendung
geführt haben.
Theoretisch, oder besser gesagt, auf Grund irgendwelcher Bestimmungen etwa des Versailler Vertrages, hätte Deutschland ohne weiteres das Recht, auch diese Form der diplomatischen Beziehungen zu den ehemaligen Gegnern wieder aufzunehmen. Diese wenigstens haben es mit der Entsendung von Militärattaches an ihre Botschaften in Berlin, Wien, Budapest, Sofia und so bald wie irgend möglich auch nach Angora sehr eilig gehabt, obwohl in Deutschland, Österreich, Ungarn und Bulgarien ja noch außerdem die Militärkontrollkommissionen bestanden. Wenn Deutschland jetzt das gleiche tut, also nicht bloß etwa an seine Botschaften bei den früheren Bundesgenossen, sondern auch nach Rom und London Militär- attachös entsenden will, so würde damit die deutsche Regierung ein Recht in Anspruch nehmen, das ihr vorn - WMDMM aus nicht verweigert werden dürfte Diplomatischem Brauch gemäß wird natürlich vorher sondiert und, da die offiziöse Meldung von den Verhandlungen nichts über gleichartige Besprechungen tritt der französischen Regierung meldet, wird man deutscherseits wohl darauf verzichtet haben, in Paris anzuklopfen, weil man weiß, daß dort ein deutscher Militärattache, der natürlich bei festlichen Gelegenheiten in Uniform zu erscheinen hat, aus allen möglichen Gründen ganz außerordentlich unwillkommen wäre. Vorläufig ist überhaupt in der ganzen Frage nur geprüft worden, wie sich die englische und die italienische Regierung grundsätzlich zu einer eventuellen Entsendung deutscher Militärattaches stellen, ohne daß damit gesagt sein soll, daß eine solche Entsendung nun auch wirklich erfolgt. Die militärische Entwaffnung Deutschlands hat ja die ganze Lage gegenüber der Vorkriegszeit völlig verschoben, die Aufgaben eines deutschen Militärattaches im Ausland derart verändert, daß das Recht, das wir nun in Anspruch nehmen wollen, leider in der Hauptsache e i n e G e st e bleiben muß.
Immerhin würde das doch der Ausdruck dafür sein, daß wenigstens die Anfänge einer Absicht dafür bestehen, die aus dem Krieg entsprungenen schweren Differenzen etwas einzuebnen. Für Deutschland ist ja der größte Stein des Anstoßes immer noch die Krtegsschuld- frage; der Erfolg, den man sich für eine ruhigere Dls- kussiön dieser Frage durch eine rücksichtslose Öffnung der deutschen Archive versprochen hat, ist aber mcht eingetreten, wenn auch wenigstens das eine erreicht ist, daß jetzt einzelne Ententestaaten, wenn auch langsam und zögernd, das gleiche zu tun beginnen. Diesen Weg der Diskussion mit dem Ausland will auch der bekannte Arbeitsausschuß deutscher Verbände, der sich die propagandistische Bekämpfung der Behauptung von Deutschlands Kriegsschuld zum Ziel gesetzt hat, nunmehr em- schlagen, weil man erkannt hat, daß das Ergebnis der bisherigen Arbeit gerade im Ausland wenig befriedigend ist. Das deutsche Verlangen nach einer Revt [ron der entsprechenden Sätze des Versailler Vertrages sowie der späteren Noten der Entente allein hilft uns nicht vom Fleck, sondern der Arbeitsausschuß erhofft mehr von einer Diskussion mit dem Auslande, aljo von einer gewissen politischen Umstellung auf Grund der bisherigen Erfahrungen. Mit der Behauptung der deutschen Kriegsschuld steht und fällt ja nun die Begründung des Versailler Vertrages. Auch hier nutzt deutscherseits nicht der laute Ruf, unsere Unterschrift unter dem Vertrag einfach zu löschen; man will hier seitens des Arbeitsausschusses angesichts der abweichenden gefühlsmäßigen Einstellung des Auslandes vorsichtiger vorgehen und erst einmal versuchen, Teilrevisionen zu erzielen, ohne daß aber dieser Versuch erschwert wird durch das Verlangen, gleichzeitig auch den Dawes-Vertrag hinsichtlich der mis auserlegten Verpflichtungen zu erschüttern. Vielleicht wird man mit dieser Methode mehr erreichen können, als das bisher möglich war.
Der Handelspolitische Ausschuß des Reichstags be schäftigte sich heute mit den Gesetzentwürfen über Z, " änderungen, über Erhöhung des Zuckerzolles und ü Änderung des Zuckersteuergesetzes. Abg. H o e r n l e (Komm.) begründete dann die einzelnen Anträge, die im ganzen auf Zollfreiheil der Lebensmittel hinausgehen und eine sofortige Beseitigung der Jndustriezölle fordern.
Reichsernährungsminister Schiele sieht keine ungünstige Auswirkung des autonomen Zolltarifs voraus, der hier beantragt ist, denn die Reichsregierung werde jede Gelegenheit benutzen, den autonomen Zoll in einen Vertragszoll umzuwandeln. Gegenwärtig seien die Getreidepreiserückläufig. Außerdem hätten wir ab 15. Dezember bis Ende Juni einen Einfuhrüberschuß > von 283 586 Tonnen Roggen. Man kommt in das neue' Jahr also noch mit Überschüssen, die die Inhaber zu dem gegenwärtigen Preise schwer unterbringen könnten. Der
oll-
>ber
Dorgqajiagciie »karlosselzoli werde keinen wesentlichen Einfluß auf den Preis haben. Der Kartoffelbau berge eine Gefahrenzone; diese läge im Osten. Dort seien im Jahre 1926 50 000 Hektar weniger mit Kartoffeln angebaut, weil der Kartoffelbau unrentabel sei. DaS entspreche einer Menge Kartoffeln, die die gesamte Brutto- einfuhr an Kartoffeln übersteige. Der geforderte autonome Tarif bedeute eine Steigerung von nur % Pfennig je Pfund Kartoffeln. Der Fleischkonsum sei bei uns merklich im Aufstieg und erreiche bald den der Vorkriegszeit. Trotzdem die Landwirtschaft unseren Fleischbedarf bald wieder völlig werde decken können, komme die Regierung der Bevölkerung doch weit entgegen, indem sie das Kontingent Gefrierfleisch von 1 200 000 Doppelzentner bis 1929 in der Vorlage festlegen wolle. Das möge man doch nicht übersetzen.
Abg. Lammers (Zentr.) betont, daß bei der innigen
Verflechtung von Industrie und Landwirtschaft die Höhe des Agrarzollniveaus beeinflußt und sogar herbeigeführt werde durch die Höhe der Jndustriezölle. Die Arbeiten, die jetzt begonnen feie zu prüfen, müßten mi
en, das Gesamtniveau der Zölle neu zu prüfen, müßten mit größter Beschleunigung fortgeführt werden. Die Weiterberatung wurde auf Donnerstag
vertagt.
sprachen hat, ist aber nicht einge- igstens das eine erreicht ist, daß jetzt
rsichts der abweichenden gefühlsmäßigen Ein- Auslandes vorsichtiger vorgehen und erst elw
Eine diplomatische Ohrfeigenaffäre.
Zwischenfall in der Belgrader Diplomatie.
Nach einer im Pariser „Journal" veröffentlichten Meldung wird in den Belgrader diplomatischen Kreisen lebhaft ein Zwischenfall besprochen, der sich zwischen dem
italienischen Handelsattache in Belgrad, Graf della Stappa, und dein französischen Militärattache in Belgrad, Hauptmann Servoni, ereignet haben soll. Der französische Militärattache soll Graf della Stappa der Spionage beschuldigt und der italienische Handelsattache soll diese Beleidigung damit beantwortet haben, daß er Hauptmann Servoni ohrfeigte. Infolge dieses Zwischenfalles soll della Stappa gebeten worden sein, Südslawien zu verlassen.
Nach einer Version des. „Matin" sind in diese Angelegenheit ein Adjutant des französischen Militärattaches und ein italienischer Kaufmann, der sich vorübergehend in Belgrad aufhielt, verwickelt. In diplomatischen Kreisen wird dem letzten Blatt zufolge dem Zwischenfall keine Bedeutung beigemessen.
Lohnklassen ab und beantragte einen einheitlichen Unterstützungssatz, der auch bei Streiks und Aussperrungen gezahlt werden soll.
Abg. Schneider-Berlin, (Dem.) beantragte eine Änderung der Einteilung der Lohnklassen und eine Erhöhung der Haupt- unterstützungen von 5 Prozent.
Abg. Andrö (Ztr.) verteidigte die Fassung der Regierungsparteien und erklärte, eine Überschreitung der Löhne durch die Unterstützungssätze müsse vermieden werden.
Die Aussprache wurde hier unterbrochen-durch. Die -SUm st t m m u n g über Die bisher erörterten Abschnitte. Während der Abstimmung erläuterte Reichsarbeitsminister Dr. Brauns den § 22a dahin, daß bei der Stelle: Besetzung für die Arbeitsämter die Inhaber eines Versorgungsscheines nicht ausge- schloflen, aber auch nicht bevorzugt werden sollen. Die ersten beiden Abschnitte des Gesetzes wurden in der Ausschußfassung unter Ablehnung Der Änderungsanträge angenommen.
Abgelehnt wurde auch der Antrag auf Zulassung
Die Erhöhung der stri^ ' " ' / - renten.
Vertagung bis zum Herbst.
Der Reichstagsausschuß für Kriegsbeschädigtenfragen beschäftigte sich mit dem Gesetzentwurf zur Änderung des Verfahrens in Versorgungssachen, durch den Verbesserungen im Rekursverfahren vor dem Reichsvecsorgungs- gericht hebeigeführl werden sollen. Die Beratung dieses Entwurfes wurde jedoch vertagt, da die Verabschiedung im Reichstagsplenum doch nicht mehr vor der Sommerpause möglich sein wird. Der Ausschuß will im Laufe des Monats September seine Arbeiten an dem Gesetzentwurf wieder ausnehmen. Auch die Erhöhung der Kriegsbeschädigtenrenten, die im Anschluß an die Besoldungsneuregelung der Beamten erfolgen soll, ist bis zum Herbst vertagt worden.
der Ersatzkassen. Dagegen wurde ein Antrag der Regierungsparteien angenommen, der die bisherigen zehn Lohnklassen um eine vermehrt; dagegen beginnt die erste Klasie mit einem Wochenlohn bis 10 Mark statt bisher 12 Mark. Entsprechend ändern sich die Sätze des Einheitslohnes auch in den übrigen Klassen. In der Ausschußfassung wurde im übrigen der Abschnitt 3 § “ „
In der weiteren Aussprache forderte Abg. Janscheck (Soz.), daß der Beitrag vom Verwaltungsrat der Reichs- anftait einheitlich festgesetzt wird.
90 angenommen.
Abg. Bcrtz (Komm.) richtete Angriffe gegen die demokratie wegen ihrer Zustimmung zu der Vorlage.
die Sozial-
Der Rest der Vorlage wurde in zweiter Lesung nach den Beschlüssen des Ausschusses angenommen und ebenso eine Novelle zur Reichsverstcherungsordnung, wodurch die Grenze der Krankenversicherungspslicht auf 3600 Mark jährlich erhöht wird.
Darauf folgte die zweite Beratung des
Kriegsgerütegesetzes.
Deutscher Reichstag.
^335. Sitzung. CB. Berlin, 6. Juli.
Ein kommunistischer Antrag, das Strafverfahren gegen die Abgeordneten Stöcker, Köhnen, Hörnle, Heckert, Remmele und Pfeiffer wegen «Vorbereitung zum Hochverrat bis zum Ende der Legislaturperiode auszusetzen, wurde dem Geschäftsordnungsausschuß überwiesen. Der' Reichstag setzte dann die zweite Beratung des Gesetzentwurfes über die Arbeitslosenversicherung fort
Abg. Thiel (D. Vp.) begründete eine» auch von angestellten Vertretern anderer Parteien unterzeichneten Antrag auf Zulassung der Ersatzkassen bei der Arbeitslosenversicherung. Es folgte dann die Besprechung über die Bestimmungen, die den Umfang der Versicherung festlegen.
Abg. Schmidt-Köpenick (Soz.) beantragte, die Binnen- und Küstenschiffer in die Arbeitslosenversicherung • einzube- ziehen. Er wünschte ferner verstärkte Sicherungen gegen willkürliche Entlassungen.
Abg. Freiherr von Stauffenberg (Dtn.) wies daraus hin, daß in der L a n d w i r ts ch a f t ein M a n g e l a n A r b e i t s- krästen bestände, darum seien die landwirtschaftlichen Arbeiter von der Versicherungspflicht ausgenommen worden. Der Redner forderte Äersicherungsbefreiung auch für die rhein- ländischen Gärtnereien.
Geheimrat Weigert vom Reichsarbeitsministerium erklärte, Die Begriffsbestimmung der Gärtnereien fei ziemlich schwierig. Die Erwerbslosenfürsorge rechne den feldmäßigen Gemüsebau zur Landwirtschaft, aber nicht diejenigen Gärtnereien, in denen Blumenzucht, Pflanzenveredelung usw. getrieben würden. Eine weitere Abgrenzung würde sich aus der Praxis ergeben.
Abg. Obendieck (Komm.) verlangte die Einbeziehung aller landwirtschaftlichen Arbeitskräfte in die Versicherung.
Beim nächsten Abschnitt, der die Versicherungen be- trisst, bezeichnete Abg. Grotewohl (Soz.) die Gewährung von Reichszuschüssen als notwendig. Die Sozialdemokraten beantragen durch ihn, daß bei Aussperrungen die Unterstützung gezahlt wird und daß der § 57 folgende Fassung erhält: „Arbeitnehmer, die an einem Streik unmittelbar beteiligt sind, erhalten während des Streiks keine Unterstützung."
Abg. Frau Arends.ee (Komm.) lebvte die Einführung, von
Als Berichterstatter des Auswärtigen Ausschusses wies Abg. Dauch (D. Vp.) darauf hin, daß, nachdem durch die Annahme dieses Gesetzes die Frage der Abrüstung endgültig erledigt sei und Damit sämtliche Bedingungen des Verfailler Vertrages erfüllt wären, keinerlei Vorwände mehr für eine Besetzung deutschen Gebietes beständen.
Die Regierungsparteien ließen durch den Abg. Dauch er- klären, daß sie trotz aller Bedenken und berechtigten Einwände dem ganzen Gesetz zustimmten, da der Reichstag sich in einer . Zwangslage befände.
Abg. Stampfer (Soz.) erklärte, die Sozialdemokraten wurden mit ”•—-— -- - - • - - - ■ -
Freude einem Gesetz zustimmen, das die §i Mordwaffen verbiete, aber nur unter der Vi
>er-
stellung aller ivrorowassen verbiete, aber nur unter der Vor- augse^ung, daß es in allen Ländern angenommen und gleichmäßig durchgefichrt wird. In der jetzigen einseitigen Be- schrankung auf Deutschland sei das Gesetz ungerecht und die Sozialdemokraten würden es ablehnen, wenn nicht dahinter die gleiche politische Zwangslage stände.
politische Rundschau.
Deutsches Aeich
Zusammentritt des neuen Strafrechtsausschusses.
Der neue Strafrechtsausschuß des Reichstags trat am Mittwoch zum erstenmal zusammen, um sich zu konstituieren. Zu seinem Vorsitzenden wählte der Ausschuß den Abg. D. Dr. Kahl (D. Vp.), zum stellvertretenden Vorsitzenden den Abg. Dr. Bell (Zentr.). Die Beratung des ihm überwiesenen Entwurfes eines gemeinsamen deutschen Strafgesetzbuches soll am 21. September beginnen. Zunächst sind je vier Sitzungen in jeder Woche (vom^ Dienstag bis Freitag) in Aussicht genommen.
Reichsbürgschaften für landwirtschaftliche Siedlung.
Mitglieder der Fraktionen der Deutschnationalen, des Zentrums, der Wirtschaftlichen Vereinigung, der Demokraten und der Bayerischen Volkspartei haben im Reichstage einen Gesetzentwurf eingebracht, der den Reichsarbeitsminister ermächtigt, im Einvernehmen mit dem Finanzmitzister zur FörZexung der landwirtschaftlichen