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Hersselder Tageblatt s

Zeugen.

Ap. Gesch. 315: Den Fürsten des Lebens hat Gott auferweckt von den Toten, des sind wir Zeugen.

Ostern ist vorbei. Nun sollen wir, die wir es bewußt als Christen gefeiert haben, Zeugen sein für die Aufer­stehung unseres Herrn. Nicht bloß mit dem Mund. Das ist gewiß auch Pflicht jedes ernsten, frohen, tapferen Christen. Nur der Feigling drückt sich vor diesem Zeugnis, weil es ihm Spott oder Schaden bringen könnte. Aber mit dem Zeugnis des Mundes allein ist es nicht getan. Es hat versagt in unserer Zeit und mußte versagen, weil bei so unendlich vielen, die mit dem Munde bekannten, das Bekenntnis der Tat fehlte. Dadurch haben jene schlichten Jünger, Fischer, Zöllner, Handwerker einst die Welt gesund gemacht, daß ihr ganzes Wesen, all ihr Tun und Lassen ein deutliches Zeugnis war: Jesus lebt, in diesen Menschen ist er lebendig, in ihnen und aus ihnen wirkt er. So wurde seine Auferstehung in ihnen zur Auf­erstehung für viele. Und das ist heute der Jammer, daß die Welt uns Christen so wenig anmerkt von diesem leben­digen Christus in uns, der uns reiner, stärker, opfer­freudiger und vor allem liebreicher und demütiger macht. Es geht ein tiefes Sehnen und Suchen nach dem Fürsten des Lebens durch Millionen Herzen. Kannst du, mein Leser, meine Leserin, so sagen wie jener Jünger:Des bin ich Zeuge?" und vor allem: hat auch nur ein einziger Mensch dir schon angemerkt an deiner ganzen Art und deinem ganzen Leben, daß du, du gerade, ein lebendiges Zeugnis bist für die Auferstehung Jesu? Rede nicht bloß davon beweise es durch die Tat! P. §. P.

$em rechten Wandern.

In der Nachkriegszeit hat das Wandern einen Aufschwung genommen, den Einsichtige, die die viel­fältigen Vorzüge des Wanderns an Leib und Seele gespürt, schon längst dringend gewünscht haben. Die Sehnsucht nach altagsfremder Ferne mit Bergen, Wäldern und Burgen, nach fremden Städten und anderen Menschen, nach Wald und Wiese und Grün und Blüten läßt uns froh zu Wanderstock und Rucksack greifen. Wenn auch heute im Zeitalter von Eisenbahn, Auto und Flugzeug, die die größten Entfernungen spielend Überdrücken, die Romantik des Wanderns eine andere geworden ist, als sie zu Zeiten mittelalterlicher fahrender Scholaren war, die von Studiums wegen von Schule zu Schule zogen, oder zu Zeiten des für die Befruchtung des Handwerks wichtigen Wanderns der Handwerks­burschen, so spüren wir gehetzten Menschen, von heute doch um so mehr die Körper und Geist belebende Frische frischfröhlichen Wanderns.

Es ist ja heute auch so bequem gemacht, das Wandern, und pelbst wer nicht aus einem großen Hausen Geld sitzt, braucht sich den Genuß einer Wanderung nicht mehr zu versagen, selbst über die Bannmeile der Heimat hinaus. Durch Ausgabe der praktischen, billigen Sonntagskarten unterstützt die Reichseisenbahn das Wandern, ebenso durch Fahren von Sonderzügen am Wochenende nach landschaftlich bevorzugten Gegenden in beschleunigter Fahrt zu ermäßigten Preisen.

Außerordentlich sind die Wirkungen des Wanderns auf Körper und Geist. Die kräftige Bewegung in Sonnenlicht und frischer, freier Waldesluft verjüngen gleichsam den ganzen Menschen, der die Woche über in Fabrik, Kontor oder Ladenräumen hocken muß. Wandern ist nach ärztlicher Ansicht eine der besten Stoffwechsel­kuren. Die Augen werden hell, die Brust weitet sich, das Gemüt wird heiter, lebhafter Apetit stellt sich ein, erquickender Schlaf. Allerdings muß man sich vor Uebertreibungen hüten Wandern ist kein Sport, der sich Rekordleistungen zum Ziele setzt. Das berüchtigte Kilometerfressen" ist verwerflich. Es bringt dem Körper nur Schaden. Wandern ist individuell, der körperlichen und geistigen Beschaffenheit jedes Einzelnen entsprechend. Es wäre darum verfehlt, schematische Wandergesetze aufstellen zu wollen. Wer seinen Körper zu beobachten weiß, wird selbst am besten wissen, da es ihm die Erfahrung gelehrt hat, wie viel er sich zumuten darf. Frühzeitig heraus, zeitig zu Bett gehen, tagüber schwere Fleischspeisen und Alkohol meiden und dafür abends reichlich essen bei längeren Wanderungen eine Tagesleistung von etwa 30 Kilometern dürfte niemand Schaden bringen.

Aber Wandern bringt nicht nur gesunde Be­wegung in frischer Luft und Sonnenlicht nein, Wandern, und zwar das vernünftige Wandern, bildet auch in hohem Maße den Geist Die ertüchtigenden, erzieherischen Wirkungen sind darum außerordentliche. Der stete Umgang mit der Natur weckt nicht nur das Interesse für Plauzen und Tiere, nein, auch Geologie, Volkskunde, Geschichte uud Kulturgeschichte, Baukunst, Wirtschaft, Literatur ja man möchte fast behaupten, daß es nur wenige Gebiete gibt, die den denkenden Wanderer während einer Wanderung unberührt ließen. Den Unterwegs gewonnenen Anregungen dann daheim weiter nachspüren, Baustein auf Baustein fügen, bis Heimat und Vaterland offen daliegen. Um den Genuß von einer Wanderung zu haben, sollte man sie nie un­vorbereitet beginnen. An Hand eines guten Führers sollte man sich stets vorher über die zu erwandernde Landschaft und ihre Eigenschaft zu orientieren suchen. Wanderführer, die einem eine Landschaft geologisch, baukünstlerisch, historisch usw. näherbringen, gibt es heute für fast alle Gebiete. m

Wandern ist Erobern, Erleben. Man soll wandern,

um sich zu erholen und im Schauen sich zu bilden. Welch fröhliche Erlebnisse bringt das Wandern in kleinen Gruppen! Welch seelische Vertiefung dem einzelnen Wanderer! Wandern kann zum Gottesdienst werden, wo man auf seine Stimmen lauscht, die im Alltag schweigen. Am Bescheidenen und Unscheinbaren in der Heimat nicht achtlos vorübergehen, um den Blick zu schärfen für das Bedeutende, Wertvolle, Große der Fremde das ist das rechte Wandern.

Gallensteine.

Praktische Ratschläge von Dr. G. T. D o r b.

Nach dem Bericht einer bekannten medizinischen Zeit­schrift soll es jüngst einem Frankfurter Spezialarzt ge­lungen sein, Gallensteine durch ein neuartiges Verfahren ohne Operation aus den Gallengängen des Körpers aus- zutreiben. Sollte sich diese Nachricht bestätigen, so käme der Entdeckung eine um so größere Bedeutung zu, als dadurch die schmerzhaften und oft tödlichen Folgen des Gallensteinleidens beseitigt werden könnten.

Die Gallensteine gehören zu den medizinisch be­deutungsvollsten Erscheinungen im menschlichen Körper. Sie stellen feste Verbindungen von Kalk und Gallen- bestandteilen die sich in der Gallenblase oder in den sogenannten Gallenwegen bilden dar und können unter Umständen die Größe eines kleinen Hühnereies haben. Ihre Zahl schwankt. Während man aber nun gewöhnlich annimmt, daß Gallensteine stets nur dann vorhanden sind, wenn man heftige Schmerzen unter dem rechten Rippen- bogen verspürt oder von der Gelbsucht befallen wird, können Gallensteine auch vorhanden sein, ohne daß der Besitzer irgendwelche körperlichen Unannehmlichkeiten hat. Diese treten erst dann ein, wenn ein Stein die Gallenblase verläßt und in die Gallenwege hineingelangt oder wenn durch die Anwesenheit der Steine Entzündungen der Gallenblase oder Gallengänge hervorgerufen werden. Im Gefolge haben sie sehr oft die gefürchtete Gelbsucht.

Es ist nun nötig, einiges über die Schmerzen selbst zu sagen, da sie sehr häufig für Magenkrämpfe, Darmgicht und Darmkolik gehalten und infolgedessen falsch behandelt werden. Hat man in der linken Nierengegend, an der Spitze des Leberlappens oder unter dem rechten Rippenbogen stechende Schmerzen oder ziehen sie sich von der rechten Brustwarze bis zum Beckenrand hin, so rühren sie in vielen Fällen von einem Leber- und Gallenleiden her.

über die Entstehungsursache der Gallensteine ist man sich heute in maßgeblichen medizinischen Kreisen noch nicht ganz im klaren, nur soviel scheint sestzustehen, daß die S t e i n b i l d u n g sast immer auf einen Katarrh der Gallenwege zurückzuführen ist, der wieder durch die Einwanderung von Bazillen und Bakterien hervorgerufen wird. Stauungen der Galle begünstigen natürlich die Ent­wicklung des Katarrhs und somit auch der Steine. Ferner mechanische Nuchünde. wie-Druck auf die Leber und Gallen­blase während der Schwangerschaft oder bei zu festem Schnüren. 60- bis 70 % aller Gallensteinerkrankungen finden sich bei Frauen. Wie oft aber Gallensteine über­haupt auftreten, ersieht man wohl am besten daraus, daß bei gut einem Zehntel aller Sektionen Gallensteine fest­gestellt wurden. *

Wie behandelt man nun Gallensteine bis zu ihrer end­gültigen Entfernung am zweckmäßigsten? Zunächst muß in erster Linie für Anregung des Stoffwechsels des Patien­ten gesorgt werden, was man am besten durch leichte Übungen in frischer Luft, Tiefatmungen und ruhiges Spazierengehen erreicht. Auch mäßiges Rudern und Bergsteigen ist mitunter angebracht, wenn keine akuten Entzündungen und Anschwellungen vorliegen. In diesen Fällen ist natürlicherweise jede Bewegung äußerst schmerz­haft und hat infolgedessen zu unterbleiben. Der Kranke muß dann sofort ins Bett. Heiße Umschläge in der Leber­gegend werden ihm guttun. Auch das Trinken von war­mem Wasser, Pfefferminz-, Holundertee und heißer Zitronenlimonade in kleinen Schlücken ist empfehlenswert. Diese Mittel sollen die Reizungserscheinungen mildern und auch die Lösungsverhältnisse der Galle beeinflussen.

Im übrigen sind desinfizierende und bakterienschädr- gende Mittel ratsam. Warme Fichtennadelbäder, die 10 Grad Celsius heiß sein und durch vorsichtiges Zu­gießen von heißem Wasser immer auf dieser Temperatur erhalten werden müssen, sollte der Leidende dann nehmen, wenn er Anfälle bekommt. Die Zeitdauer des Bades darf 20 Minuten nicht überschreiten, da sonst der Körper zu sehr geschwächt wird. Bei ungenügendem Stuhlgang gebe man Kamillentee oder unter Umständen ein Klistier.

Immer ist es ratsam, wenn sich der Patient baldmög­lichst nach dem Auftreten der Beschwerden in ärztliche Be­handlung begibt, da eine Verschleppung oder eine Ver­nachlässigung des Gallensteinleidens üble Folgen haben kann.

preußische Gewerbesteuer für 1922.

Aufschlüsse für Geschäftsleute.

Die Gewerbesteuer wird in Preußen sür das Rech­nungsjahr 1927 nach dem gewerblichen Ertrag und nach dem gewerblichen Kapital oder aber nach der Lohnsumme bemessen.

Beim Gewerbeertrag ist im Gegensatz zu früher die Miete oder Pacht für die Geschäftsräume und gemietete oder gepachtete Maschinen usw. nicht mehr zu- zurechnen. Nur wenn der Betrag höher ist als der, welcher von gleichartigen Geschäften unter gleichen Ver­hältnissen gezahlt wird, ist der gewerbliche Ertrag um den Mehrbetrag sowie ein Viertel des Restes höher an- zusetzen.

Zur Ermittlung des Gewerbekapitals ist der für das Betriebsvermögen festgesetzte Einheits­wert maßgebend. Diesem sind Schulden hinzuzurechnen, die bei Festsetzung des Einheitswerts in Abzug gebracht sind und behufs Anlage oder Erweiterung des Geschäfts, Verstärkung des Betriebskapitals oder sonstiger Verbesse­rungen ausgenommen sind.

Wird an Stelle des' Gewerbekapitals nach der L o h n-

>?^E?jck' so sind hierunter die sämtlichen Gehälter sowie Tantiemen, Gratifikationen, ^rt einer freien Wohnung, Verpflegung und alle sonst gewahrten Vergütungen zu verstehen, die an die im Be­triebe beschäftigten Arbeitnehmer gezahlt werden

r . Der S teuersatznachdemGewerbeertrag beträgt die ersten angefangenen 1200 Mark für die weiteren angefangenen 1200 Mark 1 %, für die wei- i.Peu,angefangenen 1200 Mark 154 % und für die weiteren Betrage 2 %. Selbständige Zwischenmeister und Haus­gewerbetreibende und andere Lohngewerbetreibende zahlen nur die Hälfte der ersten drei Sätze. Der Steuer- N nach dem Gewerbekapital beträgt bis 12 000 , ark % /oo. Hier bleiben Betriebe, deren Gewerbe- kapital 3000 Mark nicht übersteigt, steuerfrei. Der Steuer­satz nach der Lohnsumme beträgt von der Lohn- i / oo«

D?* Vorsitzende des Steuerausschusses erteilt dem Steuerpflichtigen den Veranlagungsbescheid über den Lteuergrundbetrag. Nach diesem berechnen die Gemeinden die Steuerbeträge und erteilen den maßgeben­den Heranzrehungsbescheid. Die Gewerbesteuer nach dem Ertrage und dem Kapital ist wie bisher am 15. Fe- bruar, 15. Mai, 15. August und 15. November mit je einem Viertel zu zahlen. Für die Lohnsummensteuer werden von den Gemeinden besondere Termine bestimmt. Bis zur Festsetzung sind Vorauszahlungen auf Grund des bisherigen Veranlagungsbescheides unter Zugrundelegung der Gemeindezuschläge zu zahlen.

Was Filmstars verdienen.

In der von Dr. Eberle in Wien herausgegebenen ZeitschriftSchönere Zukunft" (Nr. 24 Jahrgang 1927) macht der Berliner Schriftsteller Dr. K. Mühsam inter­essante Angaben über die Einkommen amerikanischer und deutscher Filmstars. An der Spitze der großen Gagen in Amerika steht Gloria Swanson, die außer ihrem festen Wochenbezug von 40 000 M. noch einige Prozent der mit ihr hergestellten Filme erhält. Thomas Meighan bezieht sogar eine Wochengage von 48 000 Mark. Ebenso hoch ist das Einkommen des berühmten Cowboydarstellers Tom Mix. Während Emil Jannings in Deutschland ein Einkommen von 1000 Mark täglich hatte, hat sich sein Einkommen in Amerika verdoppelt, ebenso konnte es auch Lia de Putti in Amerika auf eine Gage von 1000 Dollars pro Woche bringen. Noch höher sind die Einkommen derjenigen Filmdarsteller, die eine eigene Filmgesellschaft haben oder gleichzeitig als Regisseure fungieren. So verdient Harald Lloyd zwei Millionen Dollars im Jahre, das höchste feste Gehalt, das überhaupt jemand im Mm hat. Er steht aber mit dieser Summe keineswegs an der Spitze der Großverdiener, da Charles Chaplin allein aus den Einnahmen seines FilmsGoldrausch" und einiger älterer, aber neu zurecht gemachter Filme fünf Millionen Mark im Jahre verdient, wozu noch sein großes Einkommen als Darsteller und Re­gisseur seiner eigenen Gesellschaft kommt. Nach seinen eigenen Steuerangaben stellt sich sein Einkommen aus nahezu 10 Millionen Mark. Die Hälfte dieser Summe soll Mary Pickford verdienen. Ueber die Gagen deutscher Filmdarsteller teilt Dr. Mühsam folgendes mit: Am besten unter den männlichen Filmdarstellern sind Konrad Veidt und Harry Liedtke bezahlt. Sie bekommen für den Aufnahmetag eine Gage von 10001500 M. Henny Porten hat eine Wochengage von 8000 M. Asta Nielsen verlangt für die Mitwirkung an einem Film 30 000 bis 40 000 M. Darstellerinnen im Range einer Offy Oswalds, einer Lotte Neumann, Mady Christians be­ziehen in der Regel ein Honorar von,2000 bis 3000 M. für ihre Mitwirkung an einem Film. Gegenüber den Gagen der Filmstare sind die Honorare der Komparsen sehr gering. Das Grundhonorar beträgt 7,50 M.. Wer aber einen besseren Straßenanzug besitzt, erhält 10 M., zwei Mark mehr wer einen Gehrock, eine Ge- sellschafts- oder Balltoilette sein eigen nennt. Die höchste Gage von 15 M. erhält, wer reiten und schwimmen kann. Die Autoren von Filmtexten sind auch nicht schlecht daran, so erhielt beispielsweise Thea von Harbou für das Manuskript des FilmsMetropolis" ein Honorar von 25 000 M.

heitere Umschau.

Das Erkennungszeichen. Frau Lorenz besucht eine spiri­tistische Sitzung. Man hat ihr das Erscheinen ihres ver­storbenen Mannes in Aussicht gestellt und darauf lauert sie nun in gespannter Erwartung. Plötzlich wird hinter dem Vor­hang Lärm hörbar, und ein Stuhl wird umgeworfen. Da bricht Frau Lorenz aus innerster Überzeugung in die Worte aus:Na, natürlich; er ist wieder voll wie gewöhnlich!"

Höchste Zeit. Der Herr Profesior ist sehr zerstreut.Gott­fried," sagte seine Gattin,weißt du auch, was heute für ein Tag ist?"Das kannst du ja am Kalender sehen!"Das meine ich ja nicht. Es sind heute 20 Jahre her, daß wir uns verlobt haben."Du lieber Gott, Amalie! Dann ist es aber wahrhaftig bald Zeit, daß wir heiraten!"

Das warme Eis. Unter den Gästen des Herrn Hiftekorn befand sich auch ein Nordpolforscher. Im Verlauf eines Ge­sprächs sagte Frau Hiftekorn zu ihm:Es wird Ihnen gleich ein Eis serviert werden, aber ich fürchte, daß es Ihnen, da Sie an das Eis des Nordpols gewöhnt sind, als ein warmer Brei erscheinen wird."

Besserung. Der Rentier Schwarz litt unter einer stark fortgeschrittenen Gedächtnisschwäche und befragte dieserhalb einen Arzt. Als er vierzehn Tage später den Arzt zum zweiten Male aufsuchte, sagte dieser:Run, haben Sie den Eindruck, daß die Behandlung hilft? Ist die Besserung unverkennbar?" Nicht sonderlich," sagte Schwarz,aber immerhin, ich kann mich doch schon in jedem Falle erinnern, d a ß ich etwas vergessen habe; nur kann ich mich immer noch nicht er­innern, w a s es ist."