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men, vas aver cyarartertstert sei vurcy einen Kompromiß, der aber objektiv wenig befriedigen könne. Zu dem Abbruch der Handelsvertragsverhandlungen zwischen Polen und Deutsch­land sagte der Redner, daß seine politischen Freunde bei aller noch so deutlickien Verurteilung der polnischen Widerstände den Abbruch der Handelsvertragsverhandlungen bedauern. Das Zentrum müsse die Schaffung friedlicher Wirtschaftsbe­ziehungen mit Polen fordern. Deutschland wolle den Frieden für sich und Europa.

Abg. Freiherr von Rheinbaben (D. Vp.) erklärte das Genfer Ergebnis als nicht gerade befriedigend. Man müsse aber dem Minister dafür danken, daß er in Würdigung und Vertretung der deutschen Interessen erreicht habe, was im Augenblick möglich gewesen sei. In der oberschlesischen Frage sei die deutsche Politik sehr weit entgegengekommen. In bezug auf die Saarfrage erinnerte der Abgeordnete an die Rede des französischen Ministerpräsidenten Briand vom September in Genf. Damals hätte er nicht nur das Wort geprägtWeg mit den Kanonen und Gewehren!", sondern auch von dem Prestige des Völkerbundes. Dann aber habe er den Rechts­standpunkt mit einer Handbewegung beiseitegeschoben.

Abg. Rheinbaben billigte in seine» weiteren Er­klärungen, daß sich Deutschland vom italienisch-jugoslawischen Konflikt fernhalten wolle und erklärte ein Ost-Locarno für eine Unmöglichkeit. Niemals könne Deutschland die jetzigen Ostgrenzen für alle Ewigkeiten anerkennen.

Abg. Stöcker (Komm.) erklärte die Kritik der Kommunisten an Locarno, Gens und Thoiry als vollständig berechtigt. Die Kriegsgefahr in Europa sei ernster und drohender als je seit dem Ende des Krieges.-,

preußischer Landtag.

(262. Sitzung.) tt Berlin, 22. März.

Ein vom Abg. Kasper (Komm.) gestellter Antrag auf so­fortige Besprechung angeblicher Überfälle auf Rote Front­kämpfer scheitert am Widerspruch aus dem Hause. Der Land­tag nahm dann Anträge des Hauptausschusses an, wonach zur Verminderung der Erwerbslosigkert ein Teil der im Haushaltsplan für 1927 vorgesehenen Mittel für öffent­liche Bauten schon jetzt zur Verfügung zu stellen ist und das Staatsministerium ersucht wird, sämtliche Ausgabetitel 1927, deren Durchführung eine unmittelbare Befruchtung des Ar­beitsmarktes zu bewirken geeignet ist, in einem besonderen Notetat zusammenzustellen und diesen dem Landtage schnell­stens vorzulegen. Es folgt die Einzelberatung des Kultusetats. Der Etat wird erledigt, die Abstimmungen sollen später er­folgen. Die Etats der preußischen Gesetzsammlung, des Deut­schen Reichs- und des Preußischen Staalsanheigers, der Münz- und Lotterieverwaltung werden ebenfalls in zweiter Lesung erledigt. Dann tritt Vertagung ein.

Englische AbrWungsvorschlöge

Während in China der Kriegsbrand lodert und e3 auf dem Balkan ziemlich heftig kriselt, während der englisch-russische Konflikt sich gleichfalls immer mehr zuzu- spitzen scheint und Frankreich ein Riesensystem militärischer Rüstungen ausbaut, ist in Genf beim Völkerbund wieder einmal die Abrüstungskommission zusammengetreten. Es' ist ihre dritte Tagung und mehrere Unterkommissionerr haben in langwierigen Sitzungen Vorarbeiten zu leisten versucht, aber es ist bei dem Versuch geblieben; irgend etwas Praktisches ist schon deswegen nicht herausge­kommen, weil sich keine Macht um die Entschließungen dieser Kommission kümmerte, auch dann nicht, wenn der Vertreter jener Macht solchen Entschließungen zustimmte. Das gilt besonders für den Gaskrieg.

Deutschland sitzt ja nun auch in dieser Kommission, begnügt sich aber als einziges Land, das völlig ab gerüstet hat, in der Hauptsache mit der Rolle eines Zuhörers. Auch insofern ist die Kommission noch nicht zu einem praktischen Resultat gekommen, als sie einen Entwurf bzw. einen Vor­schlag noch nicht ausgearbeitet hat, der einer künftigen Ab­rüstungskonferenz zur Beratungsgrundlage dienen soll. Nun ist der englische Vertreter, Lord Cecil, mit einem neuen Vorschlag vorgetreten, der nur den einen Nachteil hat, daß Frankreich ganz sicher nicht damit einverstanden sein wird. Zunächst will der englische Vorschlag fordern, daß alle ver­tragschließenden Staaten dem Völkerbundsekretariat eine genaue Aufstellung ihrer Ausgaben für Rüstungen jeder Art alljährlich übersenden sollen. Das ist eine Forderung, deren Erfüllung weiter' nicht schwierig ist, weil ja die Kosten für die Rüstungen wenigstens zu ihrem allergrößten Teil im Haushalt eines jeden Landes erscheinen und veröffentlicht werden. Aber schon der zweite Punkt des englischen Vorschlages wird

Die Brüder Michael.

Roman von Wolfgang Marken.

101) (Nachdruck verboten.)

Dann hat ihn Gott geschlagen," sagte Werner bitter und grausam.

Ja. Er kann es nicht verwinden, daß er nach seinem Schuften und Plagen um des Gelderwerbs willen jetzt am Ende mit leeren Händen dasteht. Er wollte Sieger sein und ist doch der Besiegte. Das verwindet eine Natur wie Ihr Stiefbruder nie. Da­für läßt er Klaus erbarmungslos zugrunde gehen, ganz gleich, ob er sich selbst damit zugrunde richtet. Von ihm ist nichts mehr zu erwarten."

Werner nickte.

Ihre Mitteilungen sind wertvoller, als Sie glauben. Nach Ihren Worten grollt mein Stiefbruder Klaus vor allem, weil er Annettes Hand ausschlug. Von Erichs Tode hat er nichts gesprochen?"

Nichts."

Das muß ich dem Kommissar mitteilen. Das ist von größter Wichtigkeit. Ich glaube auch, die Lösung liegt beim Kommerzienrat."

Sie fuhren unverzüglich zum Kommissar, der interessiert den Bericht anhörte.

Er machte sich seine Notizen und war im übrigen sehr wortkarg.

Schließlich sagte er:

Glauben Sie mir, der Fall Michael hat mir viel zu schaffen gemacht, weil zur Entdeckung des wirklichen Täters keinerlei Anhaltspunkte gegeben waren. Alles haben wir genau untersucht, dem Vorleben des Toten nachgeforscht, dem Hauptzeugen sind wir aufs Fell gerückt, daß er sich wahrlich nicht mehr behaglich fühlen kann. Aber es hat alles keinen Zweck gehabt. Wissen Sie, daß der Kommerzienrat an der Olympiade teil-

wieder stark umstritten werden: eine Herabsetzung der Landrüstungen nämlich dadurch erzielen zu wollen, daß eine Herabsetzung der Zahl jener Truppen vorgenommen wird, die nach der Eröffnung der Feindseligkeiten an die Kampffront geschickt werden sollen; das heißt also, daß überhaupt nur die Friedenszahl der Landtruppen in Be­tracht gezogen werden soll, also nicht die Reserven. Schließ­lich macht England den Vorschlag, daß die Zahl der aktiven Offiziere und Unteroffiziere in ein bestimmtes Verhältnis zur Truppenzahl gebracht werden soll, um Kaders­bildungen vorzubeugen.

Hinsichtlich der S e e r ü st u n g e n soll nun größte Offenheit obwalten über Zahl, Tonnage und Be­stückung der Kriegsschiffe aller Kategorien mit festen Begrenzungen der Größen nach oben, genau so wie man es teilweise, aber schließlich doch ohne jeden Erfolg 1922 auf der Washingtoner Konferenz beschlossen hatte. Auch für die Herabsetzung der Luftrüstungen werden aller­hand Vorschläge gemacht; grundfätzlich sollen aber Unter­suchungen darüber, ob eine solche etwa abgeschlossene Konvention von einem der beteiligten Staaten nicht ein­gehalten wird, nur mit Zustimmung dieses betreffenden Staates erfolgen.

Dieses englische Kind ist auf der Konferenz der Ab­rüstungskommission nicht gerade unter glücklichen Aus­sichten in die Welt gesetzt worden. Zunächst erklärte der französische Vertreter, Paul-Boncour, dessen energisches Auftreten bei den Beratungen über die weitgehenden Verstärkungen der Rüstungen Frankreichs bekannt genug ist, nach den Ausführungen des englischen Vertreters sofort, in den nächsten Tagen würde die Antwort durch die Einbringung eines französischen Gegenvor­schlages erfolgen. Und noch schärfer war die italie- nische Antwort, als nämlich der General de Marina er­klärte: Italien verlange, in Rüstungsfragen zunächst ein­mal auf die gleiche Höhe wie die stärkste europäische Kon­tinentalmacht gebracht zu werden, und man müsse zunächst einmal demgemäß mit einer Revision der Rüstungen an­fangen, ehe man an eine Stabilisierung oder gar Herab­setzung denken könne. Also erst gleiches Rüstungsniveau für alle bisher noch zurückgebliebenen Großmächte Europas und erst dann eine gleichmäßige Abrüstung.

* ^

OeuDchland und die Abrustungsvorschläge 1 Lord Cecils.

Der Wortlaut der Abrüstungsvorschläge Lord Robert Cecils liegt in Berlin noch nicht vor. Sie entsprechen aber dem von England bisher eingenommenen Standpunkt, der im wesentlichen auch mit dem unseren übereinstimmt. Der Hauptpunkt dieser Vorschläge dürfte sein, daß England die effektiven Bestände der Armeen zum Gegenstand der Ab- rüstung vorschlägt. Das ist wesentlich, weil die französische Auffassung dahin geht, daß die Abrüstung nicht die ausge­bildeten Reserven, lagerndes Material und alle materiellen und personellen Mittel umfaßt, die in Paris mit dem Begriffpotentiel de guerre" bezeichnet werden. In der Frage der Seeabrüstung schlägt England einen Ausbau des Washingtoner Abkommens vor, und auch die Vor­schläge für die Luftstreitkräfte entsprechen im wesentlichen unseren Aufsagungen.

Entspannung im Älbamenlonflikt.

Für Entsendung

einer internationalen Untersuchungskommission.

In der durch den italienisch-südslawischen Konflitt geschaffenen Lage ist keine nennenswerte Änderung ein- getreten. Der Meinungsaustausch zwischen den Regie­rungen von Paris, Berlin und London, denen das italie­nische Memorandum überreicht worden ist, wurde fort­gesetzt.

Der französische Standpunkt zu der itakienisch-jugo- flawtschen Spannung geht dahin, daß die Lage nicht mehr als besonders beunruhigend zu be­trachten sei, da die italienische und die jugoslawische Regierung, wenn ein Gewaltstreich beabsichtigt gewesen wäre, sicher nicht alle Kanzleien Europas verständigt haben würden. Die Annahme, so schreibtMatin", ist begründet, daß die italienische Regierung ernstlich wünscht; aus internationalem Gebiete eine Lage aufzuklären, die ihrer Ansicht nach beunruhigend ist. So hat denn auch der italienische Botschafter im Verlaufe seiner Unter­redung mit Briand anscheinend keinen grundsätzlichen

nimmt? Er hat eine Loge neben der Präsidentenloge belegt. Aber wir lassen ihn nicht aus den Augen. Wir müssen das Tagebuch von Annette Michael haben." 23.

Der Tag der deutschen Olympiade ist angebrochen. Heiß brennt die Julisonne auf die Riesenmassen, die das Stadion birgt, nieder. Die Sportsleute und Sports» freunde der ganzen Welt geben sich ein Stelldichein, Die Spannung unter den Riesenmassen ist ungeheuer

Tritt Klaus Michael an oder nicht?" Das ist die Losung deS Tages, denn es geht das Gerücht um, daß er sich eine Sehnenzerrung zugezogen habe.

Früh um neun Uhr beginnt, nachdem der deutsche Reichspräsident und das diplomatische Korps erschienen sind, der festliche Einzug der Nationen.

An der Spitze des Zuges reiten das ist wohl daS erste Mal in der Weltgeschichte zweihundert Fanfarenbläser.

Den alten deutschen Reitermarsch schmettern sie mit aller Kraft ihrer Lungen, ;fo daß alle begeistert die Hüte schwenken.

Dann kommen die einzelnen Nationen, erst die Schweiz, dann Schweden, Deutsch-Oesterreich, Amerika usw. Siebenundvierzig Nationen sind vertreten. Das Stadion erschallt vor Jubelrufen.

Als die Amerikaner vor der Präsidententribüne vorbeimarschieren, setzt ein minutenlang anhaltendes Beifallsklatschen der zahlreichen amerikanischen Gäste ein.

Nach Beendigung des Einzugs ergreift der Reichs­präsident das Wort zu einer herzlichen Begrüßung der Gäste.

An die kurze, markige Rede schließt sich eine zündende Ansprache des Staatssekretärs von Seelingen an, der ein stürmischer Beifall beschteden ist.

Dann singen tausend deutsche Sänger den Fest­gruß, und das deutsche Lied reißt die Maffen fort und begeistert sie.

Einspruch gegen den jugoslawischen Vorschlag der E n t - sendung einer internationalen Kommis- sion zur Untersuchung der angeblichen jugoslawischen Rüstungen erhoben. In Paris glaubt man deshalb an die Möglichkeit einer praktischen und loyalen Lösung, ohne daß mau nötig haben wird, große Mittel anzuwenden. Auch die Stimmung in England ist bedeu-j tend ruhiger geworden. I

Der Gedanke einer dringlichen Einberufung dess Völkerbundrates, obwohl noch nicht völlig aufgegeben, ist? also gegenwärtig in den Hintergrund gedrängt. Man wird zuerst versuchen wollen, die Zustimmung Italiens zu der Entsendung einer internationalen unparteiischen Untersuchungskommission zu erhalten, die an Ort und Stelle die nötigen Erhebungen über die strittigen Fragen anzustellen hätte. Die serbische Regierung hat sich be­kanntlich bereits hiermit einverstanden erklärt.

Stufige Giraßenkämpfe in Schanghai.

Auch Nanking gefallen.

Nach der Einnahme Schanghais durch die Kanton­truppen ist es in den Straßen der Stadt zu Kämpfen zwischen Soldaten und bewaffneten Zivilisten gekommen. An verschiedenen Punkten der Stadt sind Brände aus­gebrochen. Der Handel ruht vollständig. Die Zahl der Streikenden beläuft sich auf 150 000. Die Chinesenstadt wird außerdem von Plünderern stark heimgesucht. Wie weiter bekannt wird, haben Nordtruppen, deren Zahl aus mehrere Hundert geschätzt wird, die Drahtverhaue des nördlichen Teiles der internationalen Nie­derlassung durchbrochen und sind durch Seiten­gassen, die nur schwach von den britischen Streitkräften besetzt waren, eingedrungen. Nach einer Meldung des Evening Standard" sind bei den bisherigen Unruhen und Kämpfen auch bereits Ausländer zu Schaden gekommen. So wurden bisher drei Engländer ge­tötet, 14 verwundet, außerdem wurden ein Japaner und ein Portugiese verwundet. Von einer Abteilung Kanton­truppen wurde ein britischer Panzerwagen umzingelt; die Mannschaft, von der mehrere Mann verletzt wurden, mußte stch unter Zurücklassung des Panzerwagens zurückziehen.

Ähnlich wie in Schanghai ist auch in H a n k a u ein Streik ausgebrochen, an dem sich alle chinesischen Ange­stellten der ausländischen Bank von Hankau beteiligen. Streitlüsten haben vor dem Bankgebäude Aufstellung ge­nommen und drohen den europäischen Angestellten, ihnen ihre Lebensmittel wegzunehmen, wenn sie die Arbeitsstelle nicht verlassen.

Nach englischen Agenturmeldungen haben die Nord- truppen Nanking geräumt, die dort operierende Armee der Kantonregierung hat die Stadt ohneKampfein- genommen.

Keine Gefahr für Deutsche.

Dem Ostasiatischen Verein Hamburg-Bremen ging von der deutschen Handelskammer Schanghai das nachstehende Telegramm vom 22. März zu:Der Übergang zur Süd­partei erfolgte fast ohne Kampfhandlung. Wir erwarten keine Unruhen. Zur Befürchtung liegt kein Grund vor."

Politische Rundschau.

Deutsches Reich

Die Balancierung des Etats für 1927.

Im Reichstag wurden die Verhandlungen über die Balancierung des Etats für 1927 im Beisein des Reichs­kanzlers, eines großen Teiles der Minister und der finanz- sachverständigen Mitglieder der Regierungsparteien fort- zesetzt. Die Verhandlungen haben bis auf einen kleinen Rest von Einzelheiten zu dem gewünschten Ergebnis ge­führt, müssen aber noch fortgesetzt werden. Im allge­meinen kann gesagt werden, daß die Balancierung des Etats durch höhere Ansätze bei den Einnahmen und durch Abstriche an den Ausgaben erreicht werden soll. So wur- Den z. B. die Abstriche an den Kanalbauten noch erhöht. Nicht vorgesehen im Etat sind bisher die Mittel für Be­soldungserhöhungen für die Beamten und die Erhöhun­gen für die Kriegsbeschädigten.

Vorläufig keine Erhöhung des Briefportos.

Die Erklärung des Reichspostministers Schätzle, daß

Früh um zehn Uhr dreißig Minuten eröffnet der Präsident die deutsche Olympiade.

Mit dem Hundert-Meter-Laufen beginnt der Tag. Achtundneunzig Läufer sind angemeldet, so daß zu­nächst zehn Vorläufe stattfinden müssen.

Die Läufer haben festgestellt, daß beide Michaels anwesend sind.

Lausen Sie, Klaus?" fragt Kerpen gespannt.

Ja, Kerpen." Klaus ist totenstarr, keine Muskel zuckt in seinem Antlitz.

Gott sei DankI Jetzt macht's mir Spaß."

Der Trainer der Brüder unterhält sich mit ihnen, als der Staatssekretär von Seelingen zu den beiden tritt. Er begrüßt sie herzlich.

Es ist mir eine Riesenfreube, daß Sie antreten können," spricht er zu Klaus.

Die Läufer der verschiedenen Länder scharen sich um das Brüderpaar.

Herr Staatssekretär," ruft der Schweizer Sutorius wir erwarten, daß die Bewachung für den Sports­kameraden Klaus Michael zurückgezogen wird. Wir bürgen für ihn."

Herr Sutorius, ich würde selber für ihn bürgen, wenn meine Bürgschaft angenommmen würde. saat der Vorsitzende des Komitees herzlich.

Das Wort entwaffnet sofort alle, und die Aus­losung beginnt.

Kerpen startet im ersten Lauf, Werner im dritten und Klaus Michael, wie herausgesucht, im zehnten Lauf.

Plötzlich geht es von* Mund zu Mund: Klaus Michael startet.

Der Präsident und seine Gefolgschaft wundern sich, daß mit einemmal ein Brausen einsetzt, das immer stärker anschwillt und zum hellen Jubel wird.

Man hat erfahren, daß Klaus Michael startet, sagt der Vorsitzende deS olympischen Komitees ruhig.

Fortsetzung folgt.