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politische Rundschau.

Deutsches Reich.

Mr Weiterzahlung der Sonderzulage.

Die Weihnachtsbeihilfe für die Beamten ist nicht in allen Ländern den Beamten des Landes und der Gemein­den in der gleichen Höhe gezahlt worden wie den Reichs- beamten. Hessen, Baden und Mecklenburg haben eine Sonderregelung vorgenommen, bei der die Beam­ten schlechter wegkamen, als nach den Reichstagsbeschlüssen ihnen Zustand. Hessen hat nur die Beamten bis zur Gruppe 6 berücksichtigt. Baden hat allen Beamten gleich­mäßig nur die Mindestsätze der Reichsbeihilfe gezahlt. Mecklenburg hat die Sätze des Reiches bis zur Gruppe 6 gegeben und bei den höheren Gruppen Abstriche gemacht. Die Gemeinden sind größtenteils für ihre Beamten dem Beispiel der Länder gefolgt. Beim Wiederzusammentritt des Reichshaushaltsausschusses wollen die Beamtenorga­nisationen darauf hinwirken, daß bis zur grundsätzlichen Neuregelung der Besoldungsordnung die als Weihnachts- beihilf- bewilligte Sonderzulage weiterge­zahlt wird.

Neue Besprechungen General von Pawelsz'.

General von Pawels; wird in den ersten Januar­tagen in Paris eintreffen und die Verhandlungen mit den militärischen Sachverständigen und mit der Bot­schafterkonferenz über die noch strittigen Fragen der öst­lichen Befestigungen und des Kriegsmaterials fortsetzen. In französischen beteiligten Kreisen nimmt man an, daß eine Einigung über diese beiden Punkte mit der Bot­schafterkonferenz bis zu dem festgesetzten Termin, dem 31. Januar, erfolgen kann, so daß der Völkerbundrat jedenfalls keine Veranlassung haben wird, sich hiermit zu beschäftigen.

Aus 3n» und Ausland

Berlin. Zwischen der deutschen Regierung und dem Gene­ralagenten für die Reparationszahlungen sind, wie der Generalagent in seinem Bericht an die Reparationskommission mitteilt, Vereinbarungen über die Verteilung der drit­ten Jahresrate getroffen worden, die einen für die deutsche Wirtschaft erträglichen Lieferungs- und Zahlungs­modus sichern sollen.

Berlin. Die Reichsregierung hat dem Internationalen Arbeitsamt in Genf mitteilen lassen, daß sie in der Frage des ArbeitSzeitabkommens bereit sei, die Washing­toner Vereinbarungen sofort nach der Verabschiedung des deutschen Arbeitsschutzgesetzes, das inhaltlich den Bestimmun­gen des Abkommens entspreche, zu ratifizieren.

Berlin. Bei der Witwe des verstorbenen Vizepräsidenten des Preußischen Landtages, Garnich, sowie bet der Fraktion der Deutschen Volkspartei sind eine große Anzahl Beileids­telegramme eingegangen. Unter anderen haben der preußische Ministerpräsident, der Innenminister sowie zahlreiche Frak­tionen ihr Beileid ausgedrückt.

Berlin. Der sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete Friedrich Zubeil ist den Folgen eines Schlaganfalls erlegen, den er vor ungefähr vierzehn Tagen erlitten hatte. Zubeil stand im 79. Lebensjahr. Dem Reichstag gehörte er ununter­brochen seit 33 Jahren an.

Zurückweisung der damit frankierten Briefe.

Die Fridericusmarke hat in Hannover Anlaß zu einem interessanten Zwischenfall gegeben. Das sozial­demokratische Organ, der Hannoversche Volkswille, hat die Annahme von mit Fridericusmarke» srankierten Briefen verweigert und dabei Aufklebezettel folgenden Inhalts auf den Briefen angebracht:Annahme ver­weigert, da mit der Fridericusmarke frankiert, als Protest gegen die monarchistisch-militaristische Propaganda der Deutschen Reichspost." Die Oberpostdirektion hat darauf­hin die Firma davon in Kenntnis gesetzt, daß die Art der Zurückweisung jener Briefe den Gesetzen widerspreche und daß in der erwähnten Begründung eine Beleidigung des Reichspostministers zu erblicken sei. Ferner wird in dem Schreiben angekündigt, daß in der angegebenen Weise zu- rückaewies,ne Postsendungen in Zukunft dem Absender nicht wieder zugestellt werden, sondern bei der Post lagern sollen. Wie verlautet, sollen die von dem sozialdemokrati­schen Blatt verwandten Aufklebezettel auch von zahlreichen anderen Firmen und Privatpersonen benutzt werden.

Die Brüder Michael.

Roman von Wolfgang Marken.

29) (Nachdruck verboten.)

Die Ant' ort des ehrlichen Sportmannes war wie ein Hieb.

Und jetzr ging es Schlag auf Schlag. Die Herren vom Vorstand traten zu Professor Schwabe und machten ihm Vorwürfe, bis er sich nicht mehr anders helfen konnte, als klein beizugeben und noch eine weitere Stoppuhr heranzuschaffen. Sein Famulns prasselte mit dem Motorrad los, und binnen einer Stunde war die zweite Stoppuhr da.

Inzwischen hatten die Amerikaner sich mit den Brüdern Michael unterhalten. Das heißt, eigentlich war's nur Mr. Queekiy, der sprach, sein Kollege Simson war schweigsam wie ein Fisch.

Sie sind sehr gute Läufer. Ich habe von Ihnen gelesen und mit meinem Kollegen Sullivan über Sie gesprochen. Er glaubt nicht, daß die Zeit richtig war.

Ich weiß nicht genau, ob sie stimmte. Aber höllisch fix ging's das wird Ihnen Herr Kerpen be- stätigen können."

Kerpen nickte zu Werners Worten und fügte hin. zu:Herr Sullivan wird zur deutschen Olympiade sicher Gelegenheit haben, mit uns im Kampfe zu stehen. Sie müssen jetzt mit Deutschland rechnen, meine Herren. Es geht langsam, aber wir gewinnen unseren Platz an der Sonne wieder."

Der Amerikaner Queekly verbeugte sich bei den Worten und reichte Kerpen die Hand.

Ich würde mich darüber unsäglich freuen denn meine Eltern waren auch Deutsche. Ich bin drüben geboren."

Dann sind wir ja Landsleute!"

Nein. Meine Eltern ließen sich naturalisieren."

Erdbeben in Durazzo.

Wilde Panik der Bevölkerung.

Wie gemeldet wird, ist die Stadt Durazzo in M- banien durch ein heftiges Erdbeben teilweise zerstört worden. An Einzelheiten wird folgendes bekannt: Eine wilde Panik bemächtigte sich der Bevölkerung. Jeder, der über die nötigen Mittel verfügte, flüchtete per Auto nach Tirana, das, wie man erfahren hatte, fast nicht gelitten hat. Die Minderbemittelten suchen nachts Unterkunft in Schuppen, Scheunen, Hangars und Garagen. Auch wer­den Holzbaracken errichtet. Viele kampieren trotz Kälte und Nässe im Freien. Durazzo, das alte Dyrrhachium, wurde früher bereits zweimal durch Erdbeben zerstört

Wett und Wissen.

w. Das Problem der Elektrizitätskondensterung gelöst? Der Leningrader Professor A. P. Joffe hat eine Erfindung ge- macht, die in russischen Gelehrten- und Jndustriekreisen großes Aufsehen erregt. Dem Gelehrten ist es gelungen, eines der schwierigsten Probleme der Elektrizitätswissenschaft zu lösen, nämlich die Kondensierung elektrischer Energie. Joffe kon­struierte einen Akkumulator, den man in der Westentasche tragen kann und der Energie für ein großes Automobil, reichend für zehn Tage, enthält.

w. Selbsttätiger Aufnahmeapparat am Fernsprecher. Zwei Schweden, Konsul Karl Vogl und Werkmeister Sarsson in Karlskrona, haben auf dem Gebiete des Fernsprechwesens eine bedeutsame Erfindung gemacht: sie haben einen Apparat gebaut, der in Abwesenheit des Fernsprechteilnehmers selbst­tätig arbeitet, indem er telephonische Mitteilungen ausnimmt, um )te nach der Rückkehr des Teilnehmers wiederzugeben. Der Apparat, der dieser Tage Fachleuten vorgeführt wurde, soll, einwandfrei arbeiten. Er hat den Umfang einer Schreib- niaichine. Wenn angeläutet wird, meldet der Apparat, der natürlich vorher richtiggestellt" sein muß, durch Läutesignale, daß der Teilnehmer nicht anwesend ist. Der Telephonierende kann dann ruhig sprechen, da der Apparat wie ein Grammo­phon, dasbesprochen" wird, alles aufnimmt; der heimge- kehrte Teilnehmer braucht dann nur eine einfache Einschal­tung vorzunehmen, worauf ihm alles, was in seiner Abwesen- Hert gesprochen wurde, erzählt wird. Manchmal könnte das allerdings sehr unangenehm werden, da irgendwer, der die Einschaltung vornimmt, irgendein Geheimnis erfahren könnte.

Aus der Heimat»

für diele Rubrik sind Mitteilungen lokalen 3ntereltes aus dem Leserkreise stets eriDüntdit und merden auf Wunidi bezahlt.

Die rote Nase im Winter. Im Winter ist eine rote Nase nichts Seltenes. Spottlustige haben dabei natürlich stets allerlei böse Hintergedanken. So kann es kommen, trag wegen einer roten Nase die würdigsten Personen heimlicher Alkoholfreuden bezichtigt werden. Aber zur Winterszeit kann sehr leicht jeder von uns eine solche rote Nase bekommen. Die Erscheinung der Hautrötung und die des Erblassens hängt von dem Füllungszustande der Blutgefäße ab. Körperteile, die eine reichliche Fettlagerung haben, zeigen Erröten und Erblassen weniger, wohl aber die mit zarter Haut. Daher tritt schon bei seelischen Er­regungen im Gesicht das Erröten ein. Bei sehr nervösen Personen bilden sich sogar rote Flecken, die nicht so bald verschwinden. Das. sind Blutstauungen in der Gesichts­haut. In ähnlicher Weise entsteht die Nasenröte. Sie kann jederzeit in Erscheinung treten, wenn z. B. die Blut­gefäße sehr dünnwandig sind. Auch als Nebenerscheinung anderer Leiden kann sie auftreten. Nervosität ist aber die hauptsächlichste Ursache, ebenso Verdauungsträgheit. Sie führen Blutstauungen herbei, die die Nasenröte zur Folge haben. Ferner kommt eine leichte Erfrierung der Nase in Betracht. Nasenpolypen und dauernder Schnupfen können gleichfalls zur Nasenröte führen. Auch der übermäßige Genuß von Alkohol kann eine rote Nase schaffen, weil meist das Herz dann schwächer arbeitet und Blutstauungen so­mit leicht eintreten. Salben und Mixturen helsen nicht gegen eine rote Nase. Eine sachgemäße Lebensweise, viel Bewegung im Freien haben jedenfalls bessere Wirkung.

* Verkehr aus öffentliche« Wegen. Vom Ober- Präsidenten in Kassel wird geschrieben: Die am 15. Oktober 1926 in Kassel in Kraft getretene Polizei- verordnung (Straßenverkehrsordnung) vom 24. Sep­tember d. J8. wird von den Kraftfahrern, Fuhrwerks­führern und Radfahrern noch wenig beachtet. Ins- besondere werden noch immer die Vorschriften über die Kennzeichnung und Beleuchtung der Fuhrwerke

Wie ist Ihr Herz im Fühlen, Mr. Queekly?" warf Werner ein.darauf kommt eS an."

Mr. Queekly?" lächelte, ein gutes, freundliches Jungenlächeln.

DaS, meine Herren, empfindet nur für den Sport. Ich bin Sportsmann mit Leib und Seele. Sprechen wir über das andere nicht."

Ein Berichterstatter drängte sich zu den Amerikanern.

Darf ich um eine Minute Gehör bitten? Die Herren sind doch überzeugt, zu siegen?"

Well!" sagte Queekly,das müssen wir sein. Ob wir's können, werden Sie sehen."

Werden die Herren in Deutschland noch weitere Kämpfe ausfechten?"

Wahrfchetnlich nicht. Es handelt sich nur um einen Studienaufenthalt."

Klaus hörte das Wort Studienaufenthalt und dachte an die vorhergegangene Unterhaltung.

Mit einemmal wurde es ihm klar. Die beiden Freunde Sullivans waren vielleicht von diesem selbst gesandt worden, um zu erkunden, ob seine Welt­meisterschaft gefährdet sei oder nicht.

Und in ihm war ein eisenfester Wille, heute zu laufen wie noch nie in seinem Leben. Die Ent- schloffenheit in seinen Zügen kam mit einemmal so scharf zum Ausdruck, daß Werner dicht an ihn heran- trat und halblaut fragte:Was denkst du, Klaus? Wir werden sie schlagen."

Nicht schlagen, distanzieren, Werner. Heut' heißt's unserem Vater Ehre machen."

Endlich, nach fünfviertelstün^iger Verspätung, be­gann der mit fieberhafter Spannung erwartete Match.

Die Läufer traten an ihre Plätze.

Als Werner einen Blick ins Publikum warf, fühlte er plötzlich zwei Frauenaugen auf sich gerichtet vor denen er erschrak.

Es war Frau May a, die neben ihrem Verlobten stand.

über das Rechtsfahren, Einbiegen, Ausweichen, Ueber- holen usw. nicht eingehalten. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß schon in nächster Zeit durch besondere Kontrollmaßnahmen die Durchführung der Straßenverkehrsordnung durch Feststellung und Ver­folgung von Zuwiderhandlungen Übermacht werden wird.

* Neues Fernsprechbuch für 1927. Die Ober­postdirektion in Kassel wird Mitte April 1927 ein neues amtliches Fernsprechbuch herausgeben, das in derselben Größenbemessung wie daS von 1926 erscheint. Die hauptsächlichen Bestimmungen über die Gestaltung der Eintragungen sind in den Vorbemerkungen zu dem jetzt gültigen Fernsprechbuch unter Punkt 1) und 2) (Seite 4 unten und Seile 5 oben) enthalten. Da bei der geringen Spaltenbreite nur 3 Zeilen unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden, so ist es für die Anschlußinhaber zweckmäßig, die Eintragung ihres Anschlusses daraufhin nachzuprüfen, ob sich Ab­kürzungen oder sonstige Einschränkungen empfehlen. Auch empfiehlt sich eine Prüfung, ob die Eintragungen zweckmäßig gefaßt sind und besonders der Name und die Geschäftsbezeichnug da erscheinen, wo sie in der Regel gesucht werden. Ferner werden die Anschluß, inhaber ersucht, das Bestreben der Deutschen Reichs­post auf deutsche Abfassung der Eintragungen und Vermeidung von Fremdwörtern zu unterstützen. Aenderungen, die in der neuen Auflage berücksichtigt werden sollen, müssen bis zum 12. Januar 1927 1 schriftlich dem Vermittlungsamt mitgeteilt werden, 3 an das der Teilnehmer angeschlossen ist Eintragungen, die bis zum 12. Januar nicht berichtigt sind, werden in die neue Auflage unverändert ausgenommen.

Hersfeld. Gestern und heute war infolge eines leichten Regens und nachfolgenden Frostes über. W all auf den Straßen Glatteis eingetreten. Die Menschen mußten sich vorsichtig über die glatte Fläche tasten und manch einer machte unliebsame Bekanntschaft mit der Erde. Zum Glück verlief alles ohne ernstlichen Unfall. Beim Schlittschuhlaufen auf dem Eistetch in den Anlagen kam ein junges Mädchen zu Fall und brach dabei leider ein Bein. Heute ist es mit des Winters Herrlichkeit schon wieder vorüber, ein­getretenes Repenwetter macht Schnee und Eis bereits wieder zu Wasser.

Hersfeld. In der Nähe des EichhoseS erlitt am Montag ein auswärtigesLastautoeinenUnfall, indem dasselbe plötzlich ein Hinterrad verlor. Menschen kamen bet dem Unfall nicht zu Schaden und der Wagen konnte nach mehrstündigem Aufenthalt die Fahrt fortsetzen.

Hersfeld (Wie wird daS Wetter?) Von Westen hereindringende warme Luftmassen haben einen Anstieg der Temperaturen gebracht, der auch in unserem Gebiet den Frost zunächst abgeschwächt hat und eine mildere Witterungsperiode eingeleitet hat. Immerhin ist zu erwarten, daß bei nächtlichem Auf- Hettern die Temperaturen sich noch in Gefrierpunkt­nähe halten. Die Raudstörungrn der nördlichen Zyklonen werden die Witterung unseres Gebietes noch mit Niederschlägen beeinflussen. Vorhersage bis Donnerstag Abends Wolkig, noch vereirrzLlt^M Niederschläge, Temperaturen nachts in Gefrierpunkts- V nähe, tagsüber etwas milder, schwache nordwestliche | Winde.

Kassel. In einem Hause der Kastenalsgass« ver­mißte man im Laufe des Montags eine 32jährige Frau, die als Untermieterin im Hause wohnte. An­fangs schenkte man dem Verschwinden keine Beachtung. Erst als man gegen Mittag die Wohnung absuchte, wurde man beunruhigt und benachrichtigte den Bruder der Verschwundenen. Dieser veranlaßte am Nach­mittag noch einmal eine genaue Durchsuchung der Wohnung, wobei die Vermißte unter dem Bette liegend leblos ausgesunden wurde. Ein Herbeige, rusener Arzt konnte nur noch den Tod, nicht aber die Todesursache feststellen. Aus diesem Grunde wurde die Mordkommission des Polizeipräsidiums benach­richtigt, die nach Feststellung des Tatbestandes den Leichnam beschlagnahmte, bis durch gerichtsärztliche Obduktion die einwandfreie Todesursache festgestellt ist Wahrscheinlich hat ein Herzschlag die einsame Frau überrascht. In einem Hause der Leipziger

Bei Gott, sie war sehr schön, die Frau, und ihre Augen brannten, als ob in ihnen alle Leidenschaften B des Himmels und der Hölle wohnten.

Aber der Michaeltrotz überkam ihn wieder. Fort mit dir, du schönes Antlitz, du Weib mit dem feigen Herzen.

Er riß sich zusammen und war glücklich in dem Augenblick, als er fühlte, daß er feststand.

Fertig zum Starten!"

Die Läufer nahmen die halb knieende Start- stellung ein.

Wie willst du laufen, Klaus?"

Vornweg in Front!" klingt's fast übermütig zu ihm herüber.

Da fällt der Startschuß. ,

Wie die Katzen sind sie alle auf den Beinen, am besten die Brüder Michael. Sie haben starten gelernt.

Vom Start weg ziehen sie im Höllentempo los, daß alle anderen im Nu abgehängt sind. In Front laufen die Brüder.

Die Zuschauer sehen klopfenden Herzens, wie die Amerikaner mindestens zehn Meter hinter den Brüdern Michael liegen. Immer noch machen Sie keine Miene aufzuholen.

Sie halten durch!"

Abwarten die Amerikaner J"

Menschenskind, sehen Sie doch. Die können ja nicht schneller."

So und ähnlich schwirren die Reden.

Die Brüoer Michael laufen. Sie wirbeln nur so hin, und ihr Lauf ist von einer unerhörten Präzision Ihre Herzen schlagen, ihre Lungen arbeiten in schnellem Tempo, aber gleichmäßig.

Sie halten das Tempo. Nein, fünfzig Meter vom Hause legen sie noch zu und liefern sich selbst einen wahnsinnigen Endkampf.

Die Zuschauer schreien vor Begeisterung, sind kaum zu halten. Fortsetzung folgt.