Hersfelder Tageblatt
Reisfelder Kreisblatt
Amtlicher Mnzeiger für den kreis Hersfelö [
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mit den AellagM: Keimatschollen / Illustriertes Anterhallungsblatt / Nach Feierabend / Herd und Scholle / Unterhaltung und Wissen Belehrung und Kurzweil / Wirtschaftliche Tagesfragen.___
Nr. 285 Mes BW
Evanabenb, den 4. Dezember 1826
76. Jahrgang
Schnitz- und Schnnd-Gestz angenommen
Deutscher MichStag
08. Berlin, 3 Dezember.
(245. Sitzung.)
Aus der Tagesordnung steht die dritte Beratung des Gesetzes gegen die Schund- und Schmutzschriften. Zuerst wurde ein kommunistischer Antrag aus Absetzung von der Tagesordnung gegen Kommunisten und Sozialdemokraten abgelehnt. Die Demokraten waren durch ihre Fraktionssitzung noch vom Plenum ferngcbalten.
Präsident Löbe schlug für die allgemeine Aussprache eine Redezeit von dreißig Minuten vor, für die Einzelberatung eine solche von zehn Minuten. Ein Antrag Schreck (Soz.), die Redezeit aus eine Stunde sestzusetzen, wurde gegen Kommunisten und Sozialdemokraten abgelehnt.
Der Kompromißantrag.
Der Schriftführer verlas daraus den Kompromißantrag, wonach das Reich im Einvernehmen mit den Landesregierungen verschiedene Reichsprüfstellen einrichten soll.
Abg. Stöcker (Komm.) beantragte Aussetzung der Beratung um eine Stunde, damit die Fraktionen zu dem Antrag Stellung nehmen könnten. Gegen Sozialdemokraten, Kommunisten und Demokraten wurde der Antrag abgelehnt. Abg. Dr. Rosenberg (Komm.) beantragte nunmehr, den Reichskanzler herbeizu- zitieren. Der Antrag wurde gegen Sozialdemokraten und Kommunisten abgelehnt. Abg. Schreck (Soz.) verlangte auch die Verlesung des sozialdemokratischen Abänderungsantrages, der nur eine Reichsprüfstelle verlangt. Nachdem auch dieser Antrag verlesen war, wurde die allgemeine Aussprache eröffnet.
GiellungKahme der Parteien.
Abg. Dr, Breitscheid (Soz.) bezeichnete es als einen ungewöhnlichen und der Würde des Parlaments abträglichen Vorgang, daß hier über Anträge debattiert werden solle, die noch nicht einmal im Wortlaut den Abgeordneten vorlägen. Der demokratische Minister K ü l z habe itWber Ablehnung des Vorgänge der letzten Tage feien diese zu einer ausgesprochen parteipolitischen Angelegenheit geworden. Ein ^ Teil der Regicrungsmitglieder habe den Anschluß nach rechts gesucht und gekunden, unter der Führung eines demokratischen Ministers. Wenn man tote Minister K ü l z vom Standpunkt des normalen Menschen ausgehe, dann könne man Mar und Moritz von Wilhelm Busch, Schillers „Räuber", ja sogar das Alte Testament verbieten. Nach seinem Verhalten in der Potemkin-Angelegenheit hatten die Sozialdemokraten zum Minister nicht mehr das nötige Vertrauen. Die Sozialdemo- kraten warnten vor diesem Gesetz und vor seinen politischen Folgen.
Der inzwischen gedruckt verteilte Kompromißantrag ist von sämtlichen bürgerlichen Fraktionen, mit Ausnahme der Demokraten, unterzeichnet worden.
Von den Kommunisten ist folgender Mißtrauensantrag eingegangen: Der ReichsinnenMinister Dr. Külz besitzt nicht das Vertrauen des Reichstages.
Abg. Dr. Rosenbaum (Komm.) wandle sich gegen den Innenminister. Wenn Lächerlichkeit in Deutschland toten würde, so wäre Dr. Külz schon heute ein toter Mann.
Abg. Frau Dr. Säumer (Dem.) erklärte, ihre Partei hatte nicht das Bedürfnis, in der dritten Lesung noch an der Generaldebatte teilzunehmen. Sie wollte nur einige Bemerkungen der Oppositionsredner zurückweisen. Es fei nicht zu leugnen, daß Die Verbreitung guter Jugendschriften stark gehemmt werde durch das Masseuangebot von Schundliteratur durch Kapitalisten der schniutzsüchtigen Art. Durch Annahme des vorliegen- den Gesetzes Werbe diesen Kapitalisten ihr häßliches Gewerbe erschwert. Aber bei der jetzigen Gliederung der Prüfstellen liege die Gefahr vor, daß das Gesetz allein zu kulturbekämpfen- den Zwecken und zur Unterdrückung der Meinungsfreiheit mißbraucht wird.
Damit schloß die allgemeine Aussprache. In der Einzel- beratung beantragte Abg. Dr. Löwenstein (Soz.) eine Änderung dahingehend, daß Zeitungen und Zeitschriften ganz allgemein, nicht nur politische, vom Gesetz ausgenommen werden.
Die Abstimmung.
Abg. Hörnle (Komm.) trat nochmals für die Ablehnung der Vorlage ein. Der sozialdemokratische von Dr. Löwenstein begründete Abänderungsantrag zum § 1 wurde gegen die Sozialdemokraten, Demokraten und Kommunisten abgelehnt.
Nach Ablehnung aller weiteren Abönderungsantrüge wurde § 1 in namentlicher Abstimmung mit 249 gegen 158 Stimmen bei einer Stimmenthaltung angenommen. Dagegen stimmten die Sozialdemokraten, die Kommunisten und die meisten Demo-
§§ 2 und 3, die in der zweiten Beratung abgelehnt worden sind, will der Kompromißantrag der bürgerlichen Parteien, mit Ausnahme der Demokraten, in der Form wiederherstellen, daß die Prüfstellen vom Reichsminister des Innern im Einvernehmen mit den Landesregierungen nach Bedarf errickstet werden. Ihre Entscheidungen sollen für das ganze Reich Gültigkeit haben. Zur Entscheidung über Einsprüche und Beschwerden soll eine O b e r p r ü f st e l l e i n L e l p z i g gebildet werden. Die Prüfstelle besteht aus einem beamteten Vorgtzen- ven und acht Sachverständigen aus den Kreisen der Kunst und der Literatur, des Buch- und Kunsthandels, der ^ugendwohl- fahrt und der Jugendorganisationen, der Lehrerschaft und der Volksbildungsorganisationen. Der Reichsinnenmmister soll nach dem Anträge bei der Ernennung der Sachverständigen oie Vertreter der Kirchen berücksichtigen. Nur bei uberelnstlmmrmg von mindestens sechs Mitgliedern darf eine Schrift aus die Verbotsliste gesetzt werden. Der Oberprüfstelle gehören auße^. dem Vorsitzenden und dem Sachverständigen noch sechs vom Reichsrat gewählte Beisitzer an. . Sämtliche Abanderungs-
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anträge der Sozialdemokraten wurven nach kurzer Debatte av- gelehnt.
§ 2 wurde in namentlicher Abstimmung mit 237 gegen 14b sozialdemokratische und kommunistische Stimmen bei 29 Stimmenthaltungen der Demokraten in der Fassung des Kompromiß- antrages angenommen. Beim § 3, der die Zusammensetzung der Prüfstelle regelt, wurde ein sozialdemokratischer Antrag, der die besondere Berücksichtigung der Kirchenvertreter streichen will, in namentlicher Abstimmung mit 238 gegen 168 Stimmen der Sozialdemokraten, Demokraten und Kommunisten abgelehnt. § 3 wurde dann in der Kompromißfassung angenommen.
Zum § 4, der das Verfahren bei den Prüfstellen festsetzt, beantragen die Sozialdemokraten Streichung der Bestimmung, daß bei geschäftlichen Anpreisungen auf ein schwebendes oder abgeschlossenes Verbotverfahren hingewiefen werden darf. Dieser Antrag wurde in namentlicher Abstimmung mit 255 gegen 151 Stimmen bei zwei Enthaltungen ab- gelehnt, § 4 selbst in der Fassung der zweiten Lesung gegen Sozialdemokraten. Demokraten und Kommunisten angenommen. Gegen dieselbe Minderheit wurde auch § 5 über Kosten des Verfahrens angenommen. Zum § 6, der die Strafen enthält, führte Frau Abg. Blum-Düsseldorf (Komm.) aus, die Macher dieses Gesetzes verdienten selbst Gefängnisstrafe. Unter Ablehnung sozialdemokratischer und kommunistischer Anträge wurden auch die §§ 6 und 7 mit den Ausführungsbestimmungen angenommen.
Vor der Schlußabstimmung gab Abg. Dr David (Soz.) eine Erklärung seiner Fraktion ab, worin noch einmal alle die Gründe angeführt werden, weshalb die Partei gegen das Gesetz ist Zum Schluß heißi eS, daß seine Annahme einen schwarzen Tag für die deutsche Kultur bebeutet. Aus Antrag Schreck (Soz.) wurde die Schlutzabstimmung solange ausgesetzt, bis die gegenüber der zweiten Lesung angenommenen Abänderungsaniräae gedruckt vorliegen. — Es wurde in die Beratung des Gesetzentwurses zur Änderung der Verordnung
über die
Erwerbsloseufürsorgs
eliwets-l-u. ReichSarbe^tsminin - Brauns erklärte in der BegrimNnw, vas Ge.co solle emli.cUca, baß Bezüge an» -; Wochenfürsorge nicht aus die Erwcrbslosenfursorge umge- teebnet werden können. Ferner gibt die Vorlage die gesetzliche Form für die Neuordnung der Bedürftigkeitsprüfung und die Bestimmungen über Erhaltung der Anwartschaft für die Sozialversicherten bei langer Erwerbslosigkeit. Durch einen kommunistischen Antrag, neben Wochengeld auch die Erwerbslosenfürsorge zu gewähren, würden die erwerbslosen Frauen bessergestellt sein als die erwerbenden.
Abg. Brey (Soz.) erklärte, daß seine Par'ei für den Ent- wurs stimmen würde, trotzdem der Entwurf keineswegs alle Wünsche der Sozialdemokraten befriedige. Die Ausführungs- beftimmungen zur Krisenfürsorge seien geeignet, den geringen Rest von Vertrauen, den die Erwerbslosen noch zum Arbertsminister hatten, verschwinden zu lassen.
Abg. Rädel (Kamm.) bezeichnete die Regierungsvorlage als ganz unzulänglich. Durch die Ausführungsbestimmungen zur Krisenfürsorge sei der Wert dieser Fürsorge für die Erwerbslosen fast illusorisch geworden.
Reichsabeitsminister Dr. Brauns erklärte, die Arbeitsnachweise würden angewiesen, die Versicherungsbeiträge zu entrichten, die zur Erhaltung der Anwartschaft der Versicherten notwendig seien. Dabei sollten auch die rückständigen Bei
ten notwendig seien. Dabei sollten auch die rückständigen Beträge gezahlt sein.
Abg. Dr. Frick (Nat.-Soz.) beantragte die Aufhebung der Verordnung über die Erwerbslosenfürsorge. Die Regierung solle dadurch zur schleunigen Einbringung des Arbeitslosen- Versicherungsgesetzes gezwungen werden.
Damit schloß die erste Beratung und die Vorlage kam ohne Ausschußberatung zur zweiten Lesung. Nach Ablehnung zweier kommunistischer Abänderungsanträge wurde die Vorlage in zweiter Beratung und gleich daraus auch in drittel Beratung
angenommen.
Inzwischen sind die Drucksachen mit den angenommenen Abänderungsantrügen zum Schund- und Schmutzgesetz verteilt worden, so daß die Schlutzabstimmung über das Gesetz vor- genomnlen werden konnte. Diese ergab, baff das Gesetz mit 250 gegen 158 Stimmen und 3 Stimmenthaltungen endgültig in der Schlutzabstimmung angenommen wurde.
Das Ergebnis wurde von den Kommunisten mit stürmischen Pfui-Rufen ausgenommen. Tribüncribesucher, die in die Pfui-Ruse mit entminten, wurden hinausgewiesen. Die Abstimmung über das kommunistische Mißtrauensvotum gegen den ReichSinnenminister findet später statt.
Daraus vertagte sich das Haus aus nächsten Donnerstag, den 9. Dezember.
Geuf wr hsm Z^eichskabmeii.
DieAufgabenderdeutschen Delegation.
Das Reichskabinett hat sich vor der Abreise der deutschen Delegation nach Gens mit der Ratstagung, beschäftigt. Dabei wurden sowohl die deutsche Stellungnahme zu den Fragen besprochen, die auf dem offiziellen Programm der Ratstagung stehen, wie vor allem auch die deutschen Forderungen, die in den offiziellen Besprechungen der Staatsmänner geltend gemacht werden sollen. Im Zusammenhang damit wurde auch die Entwaffnugsfrage behandelt, da über die Abberufung der Militärkontrollkommission in Gen? verhandelt werden soll. Bei dieser Gelegenheit nahm das Kabinett Kenntnis von einem Gesetz gegen die Ausfuhr von Kriegsgerät und Munition, das vom Reichswirtschaftsministerium vorbereitet worden ist. Das Kabinett stimmte diesem Gesetzentwurf zu.
In politischen Kreisen stehr man auf dem Standpunkt,
das; die deutsche Delegation besonderen Wert aus klar formulierte und unzweideutige Abmachungen legen muß. Im Mittelpunkt der Genfer Beratungen wrrd bekanntlMj die Militärkontrollfrage stehen, und in den Kreisen der Regierungsparteien ist man der Anschauung, daß die Genfer Beratungen zum mindesten die Zusage eines bestimmten Datums für die Zurückziehung der Interalliierte? Mli- tärkontrollkommission sowie eine für Deutschland annehmbare Regelung der künftigen Völkerbundkontrolle bringen mi^$oit offiziöser deutscher Seite wird zu den Gerüchten über eine bevorstehende Viennächtekonferenz darauf hm- gewiesen, daß das Zustandekommen, einer solchen Zusammenkunft völlig von dem Verlauf der Genfer Besprechungen abhängen dürste. Bis jetzt liegt jedenfalls noch keine feste Vereinbarung vor. Die Anregung ist auch nicht von deutscher Seite ausgegangen.
Der Kampf um den Finanzan-aleich.
Anträge der kommunalen Spitzenverbände.
Zu den jetzt beginnenden Verhandlungen im Reichsrat über die Zwischenlösung des Finanzausglelchsgesetzes haben die kommunalen Spitzenverbände eine gemeinsame Eingabe an den Reichsrat gerichtet, in der sie folgende An-
^„Die Zwischenlösung dars keinesfalls zum Nachteil der Länder, Gemeinden und Gemeindeverbande geändert werden. Vor allen Dingen muß die besondere Um s a tz - steuergarantie aufrechterhalten bleiben, andernfalls der Länderanteil an der Einkommen- und Körperschaftssteuer von 75 aus 90 % erhöht werde. JSie Gemeinden und Gemeindeverbände verlangen volle Freiheit für die Erhebung der Getränkesteuer im Raymen der reichsgesetzlichen Bestimmungen und erheben Widerspruck) gegen eine Senkung der Zuschläge zur Grunovrwerbs- steuer: sonst wären die Gemeinden und Gemeindeverbande bei ihren erhöhten Ausgaben, insbesondere aus dem Gebiete der W o h l s a b r t s p s l e g e , nicht in der Lage, bte
Niederlage des Kabinetts Stanning.
Neuwahlen in Dänemark.
Die Parlamentswahlen in Dänemark haben der sozialdemokratischen Regierung Stauning, die den Folkething ausgelöst hatte, eine Niederlage gebracht. Die Sozialdemo- kraten, die eigentliche Regierungspartei, haben zwei Mandate verloren, die radikale Linke, deren Unterstützung die Bildung der Regierung Stauning ermöglicht hat, vier Mandate. Aus der anderen Seite haben die Konservativen, die gemäßigt konservative „Bauernlinke" sowie der neu gegründete Rechtsverband je zwei Mandate gewonnen. Die Bauernlinke zählt jetzt 46 Vertreter, die Konservativen 30, die Sozialdemokraten 53, die radikale Linke 16, der Rechtsverband 2, die Deutsche Partei wie bisher 1. Bauernlinke r™b Konservative zählen damit 76 Mandate und haben eine knappe Mehrheit gegenüber Sozialisten und Radikalen, die zusammen über 69 Mandate verfügen. Die Regierung wird, sobald die Wahl- ergebnisse endgültig feste efteßt sind, ihre Demission einreichen.
Zu den erfreulichen Momenten der Wahl gehört die außerordentliche St ä r k u n g, die die D e u t s ch - Schle swigsche Partei erhalten hat. Sie hat 10426 Stimmen erhalten gegen 7705 bei den letzten Wahlen, während die Selbstverwaltungspartei des Cornelius Petersen, in der man eine Bedrohung des Mandats des deutschen Folkethingabgeordneten Schmidt-Wodder erblickte, mit nur 2134 Stimmen eine eklatante Niederlage erlitt. ,. -,
preußischer Landtag.
(226. Sitzung.) tt. Berlin, 3. Dezember.
Das Haus überweist ein umfangreiches Westprogramm des Zentrums an den Hauptausschutz.
Anträge der Deutschen Volkspartei über ausreichenden Zollschutz für Mehl und Zucker sowie Anzeigen wegen mangelnder Masse abgelehnter Konkurse an die Handelskammern und Verwendung von „Monopolin" als Betriebsstoff für Kraftwagen öffentlicher Verwaltungen werden den Ausschüsien überwiesen. Ein Urantrag der Wirtschaftspartei über die Einführung des Gemeindebestimmungsrechts auf dem Verordnungswege geht an den Bevölkerungspolitischen Ausschutz.
In zweiter und dritter Lesung wird ein Zentrumsantrag aus Annahme eines Gesetzentwurfes, der das Gesetz zur Linderung der Notlage der rheinischen Notare vom 2. Januar 1924 am 1. April 1926 autzer Kraft treten lassen wollte, angenommen. Es folgt die zweite Beratung des Gesetzentwurfes über
Ärztekammern und Arztekammerausschutz.
Abg. Dr. Böhm (D. Vp.) erstattet den Ausschußbericht. Es soll u. a. für die Provinzen Ober- und Nieder- schlesien eine gemeinsame Ärztekammer mit dem Sitz in Breslau errichtet und allen Ärztekammern der Charakter öffentlich-rechtlicher Körperfchaften verliehen werden. Die Amtsdauer der Ärzte wird bis zum 31. Dezember 1927 verlängert. Das Gesetz sieht die Bildung eines Ärztekammerausschusses vor mit dem Sitz in Berlin.
Nach der Aussprache wird in namentlicher Abstimmung die Ausschußfassung der Vorlage dahin mit 138 gegen 126 Stimmen angenommen, daß für Ober- und Niederschlesien eine gemeinsame Kammer errichtet. wird. Gleichfalls in