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kersfel-er Tageblatt

Fuzeigenpreis: Die einspaltige Petitzeile 15 Pfennig, die Reklamezeile 50 Pfennig. (Grunöfchrist Korpus). Bei Wiederholungen wird ein entsprechender Preis- Nachlaß gewährt.: Kür die Schristleitung verant­wortlich: Kranz Klink in Hersseld, Kernsprecher Nr. 8

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yersselder Kreisblatt

Amtlicher MZeiger für Sen Kreis hersfelS

Monatlicher Bezugspreis: Durch Siepost bezogen 1.00 Reichs-Mark, ausschließlich Bestellgeld, für yersfeld 1.00 Reichs-Mark bei freier Zustellung, für Abholer 0.80 Reichs-Mark.: Druck und Verlag von Ludwig Kunks Buchdruckerei in Hersfeld, Mitglied des VVZV.

mit den Beilagen: Seimatschollen / Illustriertes Anterhaltungsblatt / Nach FeierabenS / HerS und Scholle / Anterhaltuug und Wissen Belehrung und Kurzweil / Wirtschaftliche Tagesfragen.

Nr. 261 jErster Blatt) SonnabenZ, den 6. November 1926

76. Jahrgang

Herrschen und Wählen.

Die Ereignisse beginnen sich, seitdem der November, her erste Wintermonat, bei uns eingekehrt ist, einigermaßen unheimlich zu häufen, ja zu überstürzen, ^m wahrhaften Automobiltempo. Als könnte das seinem Ende entgegen­gehende Jahr die ihm vom Schicksal auserlegten Aufgaben gar nicht rasch genug, gar nicht geräuschvoll und gar nicht gefahrdrohend genug aufarbeiten, rollen die Reihen der Ereignisse, der großen wie der kleinen, vor den Augen der Zeitgenossen ab, die es nachgerade aufgegeben haben, in diesem ewig wechselnden Filmschauspiel noch nach Sinn und Verstand zu suchen. .

Dem dritten Mordanschlag aus Mussolini ist die Aufdeckung einer gegen die Einheit des spanischen Königreiches gerichteten hochverräterischen Verschwö­rung auf dem Fuße gefolgt. Ob man auch hier der ge­genwärtigen Regierungsspitze des Landes unmittelbar ans Leben wollte, darüber liegen noch keine näheren Nach­richten vor. General Primo de Ribera tritt, ob­wohl auch er so ziemlich alle Gewalt des Staates in seiner Hand vereinigt, nicht entfernt so herrisch, so lärmend und so persönlich anspruchsvoll wie der römische Diktator auf den Markt der Öffentlichkeit hinaus, und ganz gewiß kann man sagen, daß, wenn für ihn der Zeitpunkt gekommen sein wird, sich wieder auf sein militärisches Amt zuruckzu- ,ziehen, die Mehrheit des spanischen Volkes ihn ruhig und in Frieden ziehen lassen wird. Die Italiener dagegen ver­mag man sich ohne Mussolini überhaupt kaum noch vor- zustellen. Auf zwanzig Millionen berechnete derDuce kürzlich, am Tage der vierjährigen Feier seines berühmten Marsches nach Rom, die Scharen seiner Anhänger, und mit welcher echt südländischen Begeisterung dieser wohlor­ganisierten, wohlbewaffneten und zu allem fähigen Massen ......... ehrten Führer anhängen, davon bat mchts des kurzen Prozesses, der dem

ihrem abgöttisch bete:

sich ja die Welt ange,....... .. .

vermeintlichen Urheber des neuesten Mordanschlages ge­macht wurde, wieder einmal schaudernd überzeugen müssen. Und nicht nur die tobenden Schwarzhemden Murißn na* Rache stürmen a^Kj^'W Konsulate und

gegnerische Zeitungsgebäude, auch die Behörden kennen keine Scheu und keine Grenzen mehr in dem Feldzug, den sie um die angebliche Freiheit und Größe des Vaterlandes führen. Unter formaler Aufrechterhaltung von Gesetz und Verfassung breitet sich eine wahre Schreckensherrschaf über das Land, der die letzten Reste von Pressefrerher ebenso zum Opfer fallen wie die geistige Unabhängrgkert und Lehrfreiheit der Hochschulprofessoren. Mussolmi kann nicht glauben, daß dieser Weg zu einem guten Ende führen soll. Wenn er ihn trotzdem beschreitet und, statt zur richtigen Zeit wieder ruhigeren Überlegungen an folgen, den einmal begangenen Fehler immer nur noch eigensin­niger und hochmütiger wiederholt und damit in feinen Wirkungen verschlimmert, so muß der unausbleibliche Rückschlag nur um so vernichtender ausfallen. Der Ruhn der Unverwundbarkeit, den Mussolini sich in vier wahren seiner Herrschaft erobert hat, wird das Land in der Kata­strophe? der es entgegengeht, vor schweren Heimsuchungen nicht schützen können.

- Freilich, der Staatsmann, der die Rot der Völker mit bloßen, sich in bestimmten Zeitabschnitten wieder­holenden Wahlhandlungen zu heilen versucht, kommt da- mit auch nicht immer auf feine Kosten. Der Zug der Ge­genwart ist klaren, unzweifelhaften Entscheidungen nichts weniger als günstig. Wenn der W ä h l e r versagt, bleibt dem Gewählten nur das berühmte Fortwursteln, das dem österreichischen Kaiserreich zwar aus jeweiligen Ver­legenheiten schlecht und recht herausgeholfen, auf die Dauer aber durchaus nicht zum Segen gereicht hat.

Der Freistaat Sachsen hat sich in diesen Tagen einen neuen Landtag gewählt, der nach den Vorschriften der Verfassung das Schicksal des Volkes souverän be­stimmen soll. Aber der neue Landtag ist in der Zusammen­setzung seiner viel zuvielen Parteien so beschaffen, das niemand zu sagen vermag, ob und wie man mit ihm totri regieren können. Fast gleich zu gleich stehen sich die Freunde und die Feinde der Großen Koalition gegenüber, die die Geschäfte des Landes in den letzten vier Jahren geführt hat, und jeder Versuch, diese Gruppenbildung, so gut es gehen mag, auch weiterhin aufrechtzuerhalten, kann damit jeden Tag zum Scheitern gebracht werden.

Nicht anders liegen die Dinge in der Reichs- h a u p t st a d t, die ja mit ihren vier Millionen Ein­wohnern hinter der Bedeutung eines mittelgroßen deut­schen Einzellandes nicht zurücksteht. Der Magistrat, der bisher eine geringe bürgerliche Mehrheit aufwies, besteht nach verschiedenen notwendig gewordenen Ersatz- und Er­gänzungswahlen nunmehr aus zwölf bürgerlichen und zwölf sozialistischen und kommunistischen Mitgliedern. Ein Zustand, der für eine rasche und sichere Führung der Ge­schäfte nichts weniger als versprechend ist.

Französischer proiest in Rom.

Strenge Bestrafung der Schuldigen zugesagt.

Wie Havas aus Rom berichtet, hat der französische Botschafter in der Consulta eine Note der französischen Regierung über die Zwischenfälle in Tripolis und Benghasi überreicht. Unterstaatssekretär Grandi erklärte

Reichstag u. RrbeitSlosenftage

Sefeitigung her MerMlWgsgrenze im Reichstage beantragt.

Der Beginn der Freitagsitzung des Reichstages brächte alsbald eine große Überraschung. Auf der Tagesordnung stand zunächst der Bericht des Sozialpolitischen Ausschusses über die Erwerbslosenfürsorge. Nun hatte Freitag früh der Sozialpolitische Ausschuß getagt. Die Regierung hatte ine sog. Krise nfürforge für die Ausgesteuerten, b. h. die nicht mehr Bezugsberechtigten bei der Fürsorge, beantragt. Eingenommen aber wurde im Ausschuß ein Antrag der Sozialdemokraten, die Einrichtung der Aus­gesteuerten überhaupt zu beseitigen, also die Erwerbslosen- unterstützung ohne Zeitgrenze zu zahlen. Für den sozialdemokratischen Antrag stimmten die Kommunisten; Deutschnationale, Wirtschaftliche Vereinigung und Völ­kische enthielten sich der Stimme, so daß die gegen den sozialdemokratischen Antrag stimmenden Demokraten, Deutsche Volkspartei und Zentrumsmitglieder in der Minderheit blieben. So hatte sich also der Reichstag mit dem Antrag zu befassen.

*

Sitzungsbericht.

(227. Sitzung.) CB. Berlin, 5. November.

Zur Verhandlung steht zunächst der Bericht des Sozial­politischen Ausschusses über die Erwerbslosenfürsorge. Der Ausschuß beantragt:

a) Bis zum 31. März 1927 die Bezüge der Hauptunter- stützungsempfänger mit Wirkung vom 8. November 1926 ab zu erhöhen, für ledige Erwerbslose um 15 %, für alle übrige« um 10 %; b) die obere Grenze so zu gestalten, daß auch das vierte Kind den vollen Zuschlag erhält, c) durch Ansführungs- bestimmungen sicherzustellen, daß die Prüfung der Bedürftigkeit üieichmiMg.und ^ewgegenkm^env gehandhabt wird; cS, ist zu verhüten, daß Erwerbsstellen mit fortlaufender voller Arbeitstätigkeit im Wege der Pflichtarbeit besetzt werde»; e) den Erwerbslosen sind die Anwartschaften an Invaliden-, An­gestellten- und knappschaftlichen Pensionsversicherungen sicher­zustellen.

Weiter wird die Regierung um Gesetzesvorlagen ersucht, wonach gegen erwerbslose Mieter nicht ein Verfahren wegen rückständiger Miete mit dem Stele der Zwangsver­steigerung durchgeführt werden darf und wonach das Wochen­geld der Ehefrau unD die Leistungen der Famiiicnwvchenhilse nicht auf die Erwerbslosenunterstützung des Ehemannes un­gerechnet werden. Die von der Regierung geforderte Krisen- fürsorge für die Ausgesteuerten ist im Ausschutz gescheitert, da der sozialdmokratische Antrag zur Beseitigung der Grenze der Unterstützungsdauer angenommen wurde.

Abg. Brey (Soz.) begründete die sozialistischen Anträge, - in denen eine Erhöhung der Unterstützungssätze um 30 %, bei Familienzuschläge um 20 % und Die Aufhebung der Bedürs- tigenprüfung verlangt wird.

Abg. Schulz-Bromberg (Dtn.) empfahl in einer Erklärung seiner Partei vor allem Maßnahmen, um für die Arbeitslosen Arbeits- und Erwerbsmöglichkeiten zu schaffen. Die Deutsch­nationalen seien nach wie vor bereit, die nötigen Mittel zur

er habe die Akten noch nicht vollständig geprüft, aber bit italienische Regierung sei entschlossen, die Schuldigen streng zu bestrafen. Havas fügt hinzu, die Beschwerden über du Vorfälle in B e n t i m i g l i a seien noch nicht übermittelt worden, weil die französische Regierung bisher keine ab­schließenden Berichte über diese Vorfälle besitze.

Aus Rom werden neue Ausschreitungen bet Faschisten bekannt. Der sozialistische Abgeordnete No- bili wurde von einigen Faschisten aufgefordert, ihnen in seinem Wagen zu einem Verhör zu folgen. Unterwegs wurde der Wagen von anderen Faschisten aufgehalten unk der Abgeordnete derart mißhandelt, daß er in eit Krankenhaus übergeführt werden mußte. In Livorur wurde der sozialistische Abgeordnete Bacocchi mißhandelt

Die Verschwörung der Kaiatanen.

Neue Verhaftungen an der spanischen Grenze.

Im Zusammenhang mit dem vor einiger Zeit aufge- deckten Komplott gegen die spanische Regierung ist der Führer der katalanischen Verschwörer, Oberst Maria, mit seinem Generalstab in dem Grenzort Prats de Mollo fest- genommen worden. Die Verhafteten wurden nach Per- pignan gebracht. Die spanische Regierung hat zwei Regi­menter an die französische Grenze gesandt, die nach Mu­nitionsdepots der Verschwörer suchen sollen. Über das Komplott an der spanischen Grenze wird von spanischer Seite offiziös mitgeteilt, daß Separatisten und Anarchisten die Ordnung zu stören versucht hätten, daß jedoch diese Pläne schon am 1. November der politischen Polizei be- kanntgeworden und daß die meisten Verschwörer schon in Frankreich verhaftet worden seien. Jedoch seien auch in Spanien viele Verhaftungen erfolgt. Der Putschplan er­scheine tatsächlich sinnlos, da ein Haufen von Abenteurern kaum auf einen Erfolg rechnen könne. Primo de Rivera bezeichnet den Putschplan als den blöden Versuch weniger Rebellen und Unzufriedener, der die Haltung der Regie­rung nicht beeinflussen würde.

Eine weitere Verhaftung hat die sranzösische Polizei

ruuoerung oer augenvueruaien Roi zu Henningen, machten dies jedoch davon abhängig, daß den Erwerbslosen mit Familie eine Bevorzugung eingeräumt werde. Da das nicht der Fall sein soll und auch die Forderung nach der Schaffung eines Lohnklassensvstems abgelehnt worden sei, so würden die Deutschnationalen die Vorlage und die dazu gestellten Anträge ablcbnen

Abg. Andre (Ztr.) meinte, die Erklärung der Deutschnatio­nalen könne den Erwerbslosen nichts nützen. Zwei Millionen Erwerbslose bedeuten einen Verlust von vier Milliarden, die der Produktionskraft verlorengingen. Es sei nicht eine Partei- frage, sondern eine Frage der Wirtschaft, wie man aus diesem Zustande herauskommen könne. In Amerika seien die Prole­tarier zu Bürgern geworden, in Deutschland würden die Bür­ger immer mehr zu Proletariern Seine Partet begrüße das Arbeitsbeschassungsprogramm der Regierung.

Michsarbeitsmimster Dr. Brauns

stellte fest, daß die Zahl der unterstützten Erwerbslosen gegen­über dem 1. März d. I. um 700 000 abgenommen habe. Eine wesentliche Besserung des Arbeitsmarktes sei also nicht zu verkennen. Die Bemühungen der Regierung zur Arbeits­beschaffung hätten auch einen gewissen Anteil an der Senkung der Arbeitslosenzahl. Darin liege schon ein gut Stück des von den Deutschnationalen verlangten Produktionsprogramms. Die dauernde Besserung desArbeitsmarktes könne nur ausderWirt- schaft heraus erwachsen. Die Ministerien machten bei Vergebung von Arbeiten zur Bedingung, daß Überstunden nicht gemacht werden dürften. Sollte das keinen Erfolg haben, so werde das Mittel Der Gesetzgebung angewandt werden müssen. Das gelte auch für die bedauerliche Erscheinung, daß bei der Ratio­nalisierung meist ältere Angestellte und Arbeiter entlasten wür­den. Die Arbeitslosenunterstützung in ihrer gegenwärtigen Höhe habe tm allgemeinen den Willen zur Arbeitsannahme nicht vermindert. Anders würde es aber sein, wenn man den Kreis der Unterstützten erweitere und die Bezüge so erhöhe, daß sie höher seien als der normale Lohn der Unterstützten. Jetzt schon sei dieser Zustand bei vielen Arbeitslosen erreicht.

Die Mehrheit des Ausschusses sei bei den alleinstehenden Ledigen über die von der Regierung vorgeschlagenen Er- kenne an, daß Diese Gruppen der Erwerbslosen bisher beson­ders schlecht gestellt waren. Die Zahl der Ausgesteuerten werde gewaltig überschätzt. Am 15. November hätten 5531 also 4,9 % der Erwerbslosen in der 50. Unterstützungswoche gestanden. Die Regierung hatte sich bereiterklärt, für die Ausgesteuerten eine besondere Krisenfürsorge einzurichten, die ihnen dasselbe gäbe wie die Erwerbslosenfürsorge. Das sei praktisch dasselbe wie eine Verlängerung der Bezugsdauer. Grundsätzlich müsse die Regierung aber den größten Wert darauf legen, daß die Bezugsdauer nicht über ein Jahr ausgedehnt würde.

Von den Kommunisten ist inzwischen folgender M i tz - trauensantrag eingebracht worden: Der Reichsarbeits­minister besitzt nicht das Vertrauen des Reichstages. (Ge­lächter im Zentrum.)

Abg. Thiel (D. Vp.) wies darauf hin, daß, während die Zahl der erwerbslosen Arbeiter zurückginge, die Erwerbs­losenzahl bei den Angestellten immer noch im Wachsen begriffen sei. Von den erwerbslosen Angestellten erhielten nur 50 % Unterstützung. Bedenklich sei, daß trotz der großen Arbeits­losigkeit 130 000 ausländische Wanderarbeiter in Deutschland feien. Die großen Städte würden bei weiterer Dauer der Arbeitslosigkeit in große finanzielle Schwierigkeiten kommen. Daraus vertagte sich das Haus auf Sonnabend.

in vcrzza vorgenommen, wo der ttalienische Oberst G a - r i b a l d i, ein Nesfe des großen Freiheitskämpfers, fest­genommen wurde. Er soll den spanischen Verschwörern Mannschaften aus den Reihen seiner Anhänger zur Ver­fügung gestellt, außerdem aber auch Spitzeldienste für die Faschisten geleistet haben, was von ihm aber beftritten wird. Er soll in Paris mit einem Italiener über die Er­mordung Mussolinis in Unterhandlungen gestanden, gleichzeitig aber auch mit einem hohen italienischen Po­lizeibeamten Verhandlungen geführt haben. Oberst Ga- ribaldi wurde zur weiteren Vernehmung nach Paris ge= bracht. '

preUßischer Landtag.

(211 Sitzung.) tt. Berlin, 5. November.

Nach Verweisung einiger kleinerer Vorlagen an die zu­ständigen Ausschüsse werden gemeinsam beraten

dreizehn Große Anfragen und Anträge

der Deutschnationalen und Kommunisten betr. tnnerpolilische Vorkommnisse (Zusammenstöße, Ausschreitungen, Verbot von Sammlungen der Kommunisten beim Volksentscheid, Gebrauch von Kleinkaliberwaffen, Verhaftung des Enthüllers von Um­sturzplänen, Durchsuchungen bei Führern Vaterländischer Ver­bände usw.) .

Nachdem sich der Minister des Innern, Grzefinski, zur Be­antwortung der Großen Anfragen bis auf drei, darunter be­sonders die Anfrage der Kommunisten wegen angeblicher Ver­haftung des Enthüllers monarchistischer Umsturzpläne, bereit erklärt hat, berichtet

Abg. Eichhoff (D. Vp.) über den Ausschußantrag, wonach der kommunistische Antrag betr. Absetzung des Overpräsideme« N 0 s k e abgelehnt, dagegen die Regierung zur Revidierung einiger Bestimmungen des alten Hannoverschen Polizeigesetzes aufgefordert wird.

Abg. Frhr. v. Wangenheim (Wirtsch. Vgg.) berichtet über den Ausschutzbeschluß, wonach ein Antrag Ladendorff (Wirtsch. Vgg.) betr. sofortige entsprechende Maßnahmen gegen Aus­schreitungen des Roten Frontkämpferbundes abgelehm werden . Abg, M Maretzw (Dtn.) begründet die dentichnattouchlen