^Ä^^r Universität Wien einen Vertrag über die Ge- schlchte der Stabilisierung der deutschen Währung. Als tue Not am höchsten gestiegen war, bolschewistische Aus- Ichrertungen in Berlin und anderen Teilen Deutschlands drohten, der Dollar in Berlin bis 4,2 Billionen Mark, in rlmsterdam schon mit 11,7 Billionen bezahlt wurde, schritt die damalige Koalitionsregierung zur Verwirklichung des Yelsserrchschen Rentenmarkprojektes, das mit allerdings E^ch^lchen Änderungen durchgeführt wurde, trotzdem sich die deutschen Banken gegen eine auf Grund und Boden basierte Anleihe entschieden gewehrt hatten. Bei Erwäh-
bei zahlreichen technischen Schwierigkeiten bei der Dtabuisterung der deutschen Währung war von besonde- rem Interesse die von Dr. Schacht erwähnte Tatsache, daß bei Ausgabe der ersten Rentenmarkscheine nur acht Mil- Nonen Rentenmark vorhanden waren. Da aber die Ausgabe der Rentenmark nicht länger verzögert werden durfte, macht man m^ ^^^ geringen Summe den Anfang ge-
Ausweisung Deutscher aus Dänemark.
9m Preußischen Landtag ist folgende Kleine Anfrage der Deutschen Volkspartei eingegangen: In der letzten Zeit sind wiederholt deutsche Staatsangehörige aus Dänemark ausgewiesen worden, weil sie nicht über die angeblich vom dänischen Fremdengesetz geforderten Mittel verfugten, während dänische Staatsangehörige ungehindert, nur mit Paßausweis versehen, in Deutschland reisen können. Die Bestimmungen jenes Gesetzes werden neuerdings augenscheinlich willkürlich und mit besonderer Härte gegen deutsche Staatsangehörige ange- wendet. — Was gedenkt das Staatsministerium in Verbindung mit der Reichsregierung zu tun, um den Deutschen in Dänemark dasselbe Recht des Verkehrs zu erwirken, wie die Dänen es in Deutschland genießen?"
Lettische Journalisten in Deutschland.
Eine Anzahl lettischer Journalisten, die aus Ein- indung des Reichsverbandes der Deutschen Presse eine Reise durch Deutschland machen, ist in Berlin eingetroffen, wo sie von Vertretern des Reichsverbandes, der Presse- abteilung der Reichsregierung und der Berliner lettischen Gesandtschaft empfangen wurden. Nach viertägigem Aufenthalt in der Reichshauptstadt werden sich die Gäste aus Lettland nach Hamburg und von dort aus weiter nach Düsseldorf und Essen begeben. Auf einem Begrüßungsabend betonte ein lettischer Redner, wieviel Lettland gerade dem großen deutschen Kulturvolk verdanke, das so viel für die Vertretung der Kulturideen und Meuschheitsideale getan habe.
Spanien
X Alarmzustand in Spanien. Der Alarmzustand in Spanien dauert fort und man befürchtet, daß er über kurz oder lang zu einer heftigen explosiven Entladung führen muß. Die Offiziersverbindungen sollen an den König ein Ultimatum gerichtet haben, sämtlichen Artillerieoffizieren Straflosigkeit zu gewähren. Wie die „Chicago Tribune" aus Biarritz meldet, sind die Beziehungen zwischen Primo de Ribera und dem König von Spanien dadurch verschlechtert worden, daß der König die versprochene Amnestie für die Artillerieoffiziere durchführen wolle, während Primo auf eine strenge Be - st r a f u n g dränge. Primo lege den Gnadenakt als eine Desavouierung seiner Politik aus. Primo habe zwei weitere Offiziere verhaften lassen, die er eines Mordanschlages gegen ihn beschuldigte. Die HaltungderJn- santerie bleibe weiter unklar. Gewisse Infanterie- regimenter würden in Madrid alarahreit gehalten.
Aus Hz - und AuÄLiM.—
“ "AMnchen. Die Polizeidirektion München hat den Münchener Neuesten Nachrichten zufolge die Wochenzeitschrift „Armi- nius" sowie die Halbmonatsschrift „Der Frontkämpfer" auf Grund des Republikschutzgesetzes wegen eines Artikels, in welchem eine Verherrlichung derRathenau- Mörder erblickt wird, für einen Monat verboten.
Paris. „Journal" meldet aus Madrid, daß die Zahl der aus Marokko heimzubefördernden Truppen 14 772 Mann betrage. Der Abtransport erfolge bis zum 26. September.
Paris. Nach einer Blättermeldung aus Peking ist das Kabinett zurückgetreten. Man erwartet, daß Tschangtsolin das neue Kabinett bilden werde.
Stockholm. Amtlich wird mitgeteilt, daß die Verlobung zwischen dem Kronprinzen Leopold von Belgien und der Prinzeffin Astrid von Schweden, Tochter des Prinzen Karl, stattgefunden hat.
Uom Leben gehetzt
Roman von J. Schneider-Foerstl.
38) (Nachdruck verboten.)
„Ihnen nicht, nur mir!" sagte Martens mit einem Schwanken in der Stimme. „Ich hab's gewußt! Der Herr Baron hat mir bereits am ersten Tag, den ich hier war, eingeschärft, daß Entlassung darauf steht!"
„Warum haben Ste's dann doch getan?" erregte sich der Förster und fuhr seinem grauen Stoppelbart entlang, immer hinauf und hinunter. „Da hilft jetzt nichts mehr! Wissen muß er's ! Ich geh' mit Ihnen, Mariens, vielleicht läßt es der gnädige Herr für diesmal hingehen — und Gnade walten statt Recht. Und ausgerechnet den Sechser! — G'rad' den Sechser! — Wenn es noch ein Gabler gewesen wäre oder ein Spießer! Ich hol' ihn jetzt und trage ihn heim! Sie haben genug an sich selber zu schleppen.
Schweigend gingen sie zu dreien talwärts, ab und zu schien es Sanders, als sei der junge Mann daran, laut aufzuschluchzen.
Der Onkel war doch kein Unmensch! Das Ganze würde doch zu regeln sein!
Der Sanitätsrat war schon weggegangen, als sie auf Schloß Eck eintrafen.
Der Förster ging erst in seine Wohnung und versprach dannherüberzukommeu undnachzusragen.wie die Unterredung mit dem Herrn Baron ausgefallen war.
Martens ging unverzüglich in dessen Arbeitszimmer. Sanders folgte ihm aüf dem Fuße, denn er war neugierig, wie die Geschichte »erlief. Allenfalls konnte man für den jungen Mensche n einen Für sprecher machen. Er hatte ganz vergessen, daß er ihn noch gestern abend belogen hatte.
„Du hast wohl Glück gehabt, Bernhard?" empfing ihn der Freiherr schon beim Eintreten. „Oder war
Die Sendung des deutschen Volkes.
Deutsche Buchhändler in Qst erreich.
Bundespräsident Hainisch empfing im Prunksaal der Nationalbibliothek die Teilnehmer an dem in Wien stattfinden- den Deutschen Buchhändlertag. Bundespräsident Hainisch be- tonte hierbei, daß der deutsche Buchhandel sich seiner großen kulturellen Aufgabe voll bewußt sei. Auf die Beziehungen zwischen Deutschland und Österreich hinweisend, führte der Bundespräsident aus, daß Deutschland und Österreich, wenn auch politisch getrennt, dochkulturelluntrennbarver- bunden seien.
Als nächster Redner knüpfte der deutsche Gesandte Graf Lerchenfeld an die Worte an, die Bundespräsident Dr. Hainisch anläßlich der Überreichung seines Beglaubigungs- schreibens an ihn gerichtet hatte: „Wir alle arbeiten an der Z u k u n f t d e s d e u t s ch e n Volke s." Das ist das Leitmotiv, sagte Graf Lerchenfeld, das die Angehörigen unseres Volkes erfüllen muß. Wir glauben an die Sendung des deutschen Volkes; wir hoffen aus den Erfolg deutscher Arbeit und deutscher Lebensform. Die Verwirklichung aller dieser Wünsche und Hoffnungen aber erfordert zähe und opfer- volle Arbeit auf allen Gebieten des materiellen wie des geistigen Lebens.
Der deutsche Buchhandel hat hierin stets vorbildlich gearbeitet, da er das ganze Gewerbe, Verlag wie Handel, in einer großen Organisation vereinigte. Unterrichtsminister Dr. Rintelen würdigte die hohe Bedeutung des Buches und des Buchhandels. Er stelle, so schloß der Redner, mit Befriedigung fest, daß sich der deutsche und der österreichische Buchhandel dieser Verantwortung im höchsten Maße bewußt gewesen seien.
Der Brückeneinsturz bei Garh.
Verhaftung des schuldigen Betonmeisters.
Die vom Oberstaatsanwalt in Stettin geleitete Untersuchung in der Angelegenheit des Gartzer Brückeneinsturzes führte nach längerer Vernehmung des Veton- meisters F i r ch (Berlin) zu dessen Verhaftung. Firch, der dem Amtsgericht Gartz zugeführt wurde, wird zur Last gelegt, daß er bei der Betonmischung für die Pfeilerfun- dierung die notwendige Sorgfalt schuldhafterweise außer
Die eingestürzte Brücke.
acht gelassen habe. Der Schaden, der durch den Brückeneinsturz entstanden ist, wird auf rund 300 000 Mark geschätzt. Zweidrittel der Brücke, deren Baukosten über 350 000 Mark betragen, sind völlig vernichtet.
Durch die Trümmer der Brücke ist die Schiffahrt in der Westoder gesperrt. Sie wird erst wieder betrieben werden können, wenn der im Wasser liegende Bogen gesprengt, auseinandergeschnitten und herausgeholt worden ist, eine Arbeit, die erhebliche Zeit in Anspruch nehmen dürfte. Einem Taucher gelang ^^.^md-^sä^^^*-^ tyr^h» . _^ bcüv darauf die Arbeiten ein-
stellen.
Wett und WEen.
w. Entdeckung einer vorgeschichtlichen Stadt im Kaukasus. Eine von der russischen Gelehrtengesellschast für Orientkunde zu Studienzwecken in den Kaukasus entsandte Expedition hat in der Umgebung von Manglis in Zentralkaukasien die Reste einer Stadt aus vorgeschichtlicher Zeit entdeckt. Aus den Ruinen läßt sich erkennen, daß es sich um die sog. kyklopische Bauart handelt. U. a. wurden die Reste eines Gebäudes ge- sunden, welches nach Meinungen von Sachverständigen eine Knlistätte der Sonnenanbetung gewesen ist.
w Entdeckung eines neuen Sees in Amerika. Nach einer Meldung aus Newyork wird aus Toronto berichtet, daß tm Norden der Provinz Ontario ein 250 Kilometer langer See entdeck: worden sei.
es ein Fehlschuß? Man hat ihn bis hierüber gehört."
„Ich war es, Baron!" gestand Martens und trat etwas näher an das Ruhebett.
„Einen Fuchs wohl oder einen Marder?"
„Den Sechserbock — Herr Baron."
Eine jähe Röte lief über Gubens Gesicht bis hinauf an die eckige Stirn, an der eine Ader sich
breit gegen die Schläfen lehnte. Man sah, wie schwer es ihm fiel, sich zu beherrschen. „Was die Folge davon ist, wissen Sie," sagte er mit einem zornigen Blitzen. „Ich dächte, ich habe sie nicht im Zweifel darüber gelassen. Oder haben Sie vergessen, was ich sagte?"
„Ich habe es nicht vergessen, Herr Baron!"
„Warum haben Sie mir dann doch zuwiderge- handelt? Glauben Sie, ich gebe meine Verbote nur, damit ich etwas zu reden habe? Ich sollte Sie eigentlich sofort entlassen! Nur mit Rücksicht darauf, daß Sie sich so tadellos geführt haben, können Sie die paar Tage bis zum Fünfzehnten noch bleiben. Länger nicht mehr. Es ist genug für heute — Sie können
gehen!"
Martens verneigte sich. Kein Wort war mehr aus seinem Munde gekommen.
Unten im Hofe stand der Förster
und wartete,
er,
noch ehe
Selbstbe- dann ge.
bis er die Treppe herabkam.
„Was hat er denn gesagt," rief Martens sie ganz herabgestiegen war.
„Am Fünfzehnten muß ich gehen!"
Eine einzige Minute verließ ihn die Herrschung. Er schluchzte aus und würgte waltsam die Tränen zurück.
„Nicht möglich! Martens!"
Der konnte nur nicken.
„Martens, sagen Sie mir um Gottes willen, warum haben Ste's getan, wenn Sie doch gewußt haben, was danach kommt!"
„Ich weiß es nicht, Herr Förster!"
Das glaubte der Alte aufs Wort. Nein, das
Aus der Heimat.
Für diele Rubrik find dlitteilungen lokalen ynterelles aus dem belerkreile liess ermünlcbi und meiden auf Wunlch bezahlt.
□ Schüler als Schwarzhörer. Allgemeine Beobachtungen lassen darauf schließen, daß sich vielfach ältere Schüler mit selbstgebautem Gerät — zum Teil aus Unkenntnis der gegebenen Bestimmungen — als Schwarzhörer am Rund- < funk beteiligen. Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, hält es daher der preußische Unterrichtsminister 8 unter Bezugnahme auf den Erlaß vom 6. April 1925 im, Interesse der schulpflichtigen Jugend für geboten, erneut 8 auf die großen Gefahren und Unannehmlichkeiten hinzu- L weisen, denen sich die Inhaber nichtgenehmigter Funkan-H lagen aussetzen. Der Minister ersucht, die Schüler auf die wichtigsten Punkte der Verordnung zum Schutze des Funkverkehrs vom 8. März 1924 von Zeit zu Zeit Hinzuwersen und sie zu ermähnen, im eigenen Interesse die gegebenen Bestimmungen zu beachten.
* 29702 stellenlose Schulamtsbewerber. Dem preußischen Landtag ist eine Uebersicht über die Zahl der stellenlose Schulamtsbewerber und Bewerberinnen nach dem Stande vom 15. Mai 1926 zugegangen. Danach sind ohne Beschäftigung tm Schuldienst 29 702 Bewerber und Bewerberinnen.
Hersfeld. Die für den W i n t e r a b s ch n i t t in Aussicht genommenen Fahrplanänderungen treten vom 3. Oktober ab in Kraft. Aus diesem Grunde verkehren alle im Jahresfahrplan für den Sommerabschnitt 1926 den Vermerk „nur bis 30. 9 " tragenden Züge bis einschl. 2. Oktober. Desgleichen treten die Pläne der ab 1. Oktober im Jahresfahrplan vorgesehenen Züge erst ab 3. Oktober in Kraft.
Hersfeld. «Das En de der K l etn gel dscheine). Wir weisen wiederholt darauf hin, daß mit Ablauf des 30. September 1926 die kleinen Rentenbankfcheine zu 1 und 2 Mark, mit Datum vom 1. November 1923, aus dem öffentlichen Verkehr gezogen werden. Die Kassen der Reichsbank lösen diese Scheine noch bis zum 15. Dezember d. Js. ein.
Hersfeld. (Wie wird das Wetter?) Die Tiefdruckstörungen, die im Bereiche des Mittel- europäischen Hochdruckgebietes liegen, erlangen nur geringen Einfluß auf die Witterung unseres Bezirks, sodaß nach vorübergehender Bewölkungszunahme die vorwiegend heitere, trockene und warme Witterung weiter andauert. — Vorhersage bis Donnerstag Abend: Vorwiegend heiter, trocken, warm, schwache nördliche bis östliche Winde.
Hersfeld. Nunmehr soll unser Kur bad am nächsten Sonnabend für dieses Jahr geschlossen werden. Wegen der zur Aufbewahrung dort befindlichen Trinkgläser verweisen wir auf die heutige Anzeige.
Lengers. Am vergangenen Sonntag fand die Einweihung unseres neu hergerichteten Gotteshauses durch einen weihevollen Festgottesdienst statt, dem eine große Zahl von Besuchern beiwohnte Das Innere der Kirche bietet in seinem neuen Kleide einen stimmungsvollen Anblick. In den Raum eintretend, grüßt den Besucher das den anferstandenen Christus darstellende Wandgemälde hinter der Kanzel. Die übrige Ausschmückung besteht im wesentlichen in goldbraunen Ornamenten, die sich von dem leuchtend jresjjißD-j&Hwlite^^ abheben. Die Festrede hielt Oberpfarrer Both aus Rotenburg. Der Ortsgeistliche, Pfarrer Trübestein, begrüßte die Festgemeinde. Stimmungsvoll vorgetragene Gesänge der Schulkinder und des Männerchors, zwei von Frau Pfarrer Trübestein innig gesungene Lieder und einige künstlerisch gespielte Cellostücke des Herrn Studienrats Dr. Wagner aus Philippsthal verschönten die Feier. Die Herren Lehrer Stamm und Rektor Wehnes hatten in aufopfernder Weise den musikalischen Teil des Gottesdienstes vorbereitet. Zur Nachfeier vereinigte man sich bei Kaffee und Kuchen, beides vom Frauen- verein gestiftet, und an den reizend mit Blumen geschmückten Tischen klang die Feststimmung noch unter allerlei Ansprachen und Darbietungen bis zur ein- brechenden Dunkelheit aus.
Fulda. Hier hat sich die Zahl der an Typhus erkrankten Personen auf 48 erhöht.
wußte man nicht! Das war das Blut, das in jedem richtigen Jäger steckte: Man sah das Wild, legte an, drückte los — und vorbei war's. „Ich geh' jetzt zum Herrn Baron," tröstete er, „vielleicht kann ich's richten. Hat der Herr Doktor kein gutes Wort für Sie gesprochen ?"
Martens schüttelte den Kopf.
„Ist auch nicht schön von ihm!"
„Er hat ja keinen Grund, für mich zu bitten, kam es entschuldigend.
Der Förster zuckte die Achseln, stieg die Treppe hinauf und klopfte an Gubens Tür. Der Freiherr war noch immer sehr erregt, sagte etwas von Subordination und Selbstüberhebung, von jungen Menschen, die keinen Gehorsam gelernt hätten und bei denen immer alles nach ihrem Willen gehen müßte. Er sprach sich immer mehr in Aerger.
„Wenn Sie dem Martens halt dies einemal durch die Finger sehen wollten, Herr Baron!" sagte der Förster, ohne irgendwie Furcht zu zeigen. „Er hat's wahrhaftig nicht bedacht! Ich kann mir's ja denken, wie's gewesen ist. Er hat zuerst gar nicht den Willen dazu gehabt, und dann auf einmal, wie der Bock 'rausgesprungen ist, hat er die Büchse heruntergerissen und losgedrückt. — War nur ein Augenblick. — Der Herr Baron können das doch selbst am besten beurteilen, wie das ist bei einem Jäger."
„Ist ja alles ganz gut, mein lieber Volkart! sagte Guben, „aber es handelt sich um die Konsequenz. Wenn ich es ihm einmal nachsehe, dann meint er, es müsse immer sein. Heut' schießt er mir den Sechser weg und morgen einen Gabler und übermorgen einen Spießer und so fort. Und er kann gewiß nicht sagen, daß ich nicht gut und und nachsichtig mit ihm gewesen bin in der ganzen Zeit her. Aber gerade deswegen macht eS mir soviel Aerger. Er wußte baß ich es verboten habe, also hatte er sich danach zu richten. — Das ist mein letztes Wort in der Sache. Gute Nacht!"