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Vom Branntwein — Ein Dorfpolizist erhielt aus der Hauptstadt von seinem Vor-

Nach der Sage der Ägypter lehrte Osiris, nach der Sage der Griechen gesetzten fünf verschiedene photographische Aufnahmen eines von der

Bacchus und nach dem Alten Testament Noah den Weinbau. Schon früh war die Gärung bekannt, da bereits Moses den Genuß ungesäuerten Brotes verschrieb. Keinerlei Beweise gibt es, daß das „geistige Produkt", der Branntwein, bei den alten Völkern vorhanden war. Die Angabe des Plinius, der Falernerrvein zeichne sich vor allem durch seine „Entzündlichkeit" aus, steht zu vereinzelt da, als daß ihr eine besondere Bedeutung beigelegt werden kann. Die ersten DestillationsapparatL konstruierten die Alexandriner, von denen auch die Brennbarkeit des Destillats wahr­genommen wurde. Der Branntwein wurde zuerst wohl durch die arabische Wissenschaft der Arzneikunst zugänglich gemacht. Im 13. Jahrhundert empfahl ihn der Kardinal Vitalis de Furnois von Basel als ein all-

gemeines Heilmittel.

St.

Im indischen Ozean

zwischen Madagaskar und Indien liegen 15000 Inseln, auf denen es nicht ein einzi­ges menschliches Wesen gibt. Diese Inseln sind nicht groß. Einige haben nur einen Flächenumfang von 1—2 Hektar, andere sind 5—8 Kilometer lang und 1 Kilometer breit. Ein Teil der Inseln ist Granitfelsen, die sich schroff aus dem Meer heben, mit Urwald bedeckt und wenig fruchtbar. Robin­sonaden sind heute noch sehr wohl möglich.

So schlau

A. (zu einem Bekannten): „Wie hat Zhr Bruder es fertig ge­bracht, so rasch die Hand der reichen Witwe zu erhalten?"

B.: Er schickte ihr einen Strauß mit 22 Basen zum 30. Geburtstag."

Polizei gesuchten Einbrechers mit der An­weisung, auf denselben zu fahnden, weil man ihn in der Umgegend des Dorfes ver­mutete. Nach einigen Tagen erhielt das städtische Polizeibureau folgende Meldung des Polizisten: „Mit Hilfe der Photogra­phien habe ich schon vier Kerle verhaftet;

dem fünften bin ich auf der Spur?

Zu günstige Gelegenheit

Richter (zu einem noch nicht vorbestraf­ten Angeklagten): „Weshalb sind Sie vom rechten Weg abgewichen und unter die Diebe gegangen?" — Angeklagter: „Ja sehen Sie, ich bin arbeitslos. Nachts um zwei — kein Wächter in der Nähe — ein offenes Parterrefenster —• Herr Richter, da wären Sie auch eingestiegen."

Unverfroren

Gläubiger: „Ich muß unbedingt mein Geld von Ihnen haben! Ich habe eine größere Zahlung zu machen und befinde mich in größter Verlegenheit l" — Schuld­ner: „Nun sehen Sie, mein Lieber, jetzt merken Sie doch selbst einmal, wie es tut, wenn man zahlen soll und nicht kann I"

Abgeführt

A.: „Warum ist Ihre Nase so rot?" — B.: „Sie glüht vor Stolz, weil ich sie nicht in anderer Leute Angelegenheiten stecke!"

3 Uuftriertes

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^ VON M+KNESCHKE - SCH ONA

Magisches Viereck.

A

A

A

A

A

Die Buchstaben dieses Quadrats lassen sich so ord­nen, datz die ein­ander entspre­chenden wag- rechten und senk­rechten Reihen bezeichnen: 1. einen bahnbre­chenden Land­wirt, 2. eine Stadt in der Provinz Sach­sen, 3. einen männlickenVor-

B

E

E

E

E

H

H

I

I

L

L

L

L

N

N

N

R

R

S

T

namen, 4. einen Hohepriester, 5. einen französischen Orientalist. W. Spangenberg.

Diamanträtsel.

An den mehrfeldrigen Querreihen wird bezeichnet: 1. ein afrikan. Flutz, 2. ein Aufenthalt für Tiere, 3. ein Edelstein, 4. ein Elbenebenfluß, 5. ein süd­deutscher Nebenfluß. Die Diagonalen sind gleich.

Von links nach rechts:

Von oben nach unten:

Rätsel.

Mit I ein Fluß im deutschen Land.

Als Lustspieldichter wohlbekannt

Mit r. Mit s reg' ich in deinem Wallen

Als Mann der Bibel Wohlgefallen.

Heinrich Vogt,

Silbenrätsel.

a — a — a — bin — bürg — cel •— dam —• del — e — e — fant ■— gen — ha — hi — hy ■— ir -— la — land — le — le — ma — ma — mit — na — nas — re — ro — rot — son — ter — the — wart —■ ya — zin

Aus vorstehenden 34 Silben sind 12 Wörter zu bilden, deren Anfangs- und Endbuchstaben, von oben nach unten gelesen, ein Sprichwort ergeben: Die Wörter bedeuten: 1. Einsiedler, 2. Gebirge, 3. Holländische Stadt, 4. Stand, 5. Weiblicher Vorname, 6. Stadt in Hannover, 7. Gestalt aus dem Nibelungenlied, 8. Deutsche Burg, 9. Süd- frucht, 10. Säugetier, 11. Blume, 12. Held eines Abenteurerbuchs, (ae-ä) Hans Ohms.

Auflösung folgt in nächster Nummer.

Disitenkartenrätsel.

Erich ^ergessirich

Was ist dieser Herr?

Zweisilbig.

Meine Erste hat im Walde Ihr Bereich, ihr freies Leben. Gute Zweite sei dem Fischer Für sein Tagewerk gegeben.

Gern erblicket man das Ganze In der Jugend Übermut, Ist es nur beim lustigen Treiben Vor Gefahr auf seiner Hut. E. 9t H.

L Komponist.

4. Hirschart.

6. Beförderungsmittel.

8. Getreideart.

9. Westdeutsches Hochland.

1L Israelitischer Priester.

12. Zahlwort.

13. Behördliche Einrichtung.

15. Weiblicher Vorname.

18. Vater eines griech. Helden.

20. Berühmter Läufer.

21. Römischer Geschichte- schreiber.

23 Flutz in Atalien.

24. Bratenstück.

25. Nahrungsmittel.

26. Oper von Puccini.

29. Trinkgeschirr.

32. Stadt in Kalifornien.

35. Weiblicher Vorname.

36. Kleines Dorf.

37, Getränk.

38. Poetisches Erzeugnis.

40. Bewohner des Nordens.

42. Flutz in Asien.

44. Luftschiffer-Kommando.

46. Getreideart.

47. Gefäß.

1. Verwandte.

2. Raubfisch.

3. Italienische Tonbezeichnung.

4. Gemeinschaft.

5. Gespinstpflanze.

6. Kapitalertrag.

7. Kontobezeichnung.

8. Asiatischer Volksstamm.

10. Stadt in Lippe.

13. Weideplatz.

14. Stadt in Norditalien.

16. Adriatischer Volksstamm des Altertums.

17. Nordische Gottheit.

19. Teil des Baumes.

20. Mißlicher Zustand,

22. Gewässer.

27. Verwandter.

28. Hafenanlage.

30. Teil des Baumes.

31. Insel im Ägäischen Meer.

33. Tischgerät.

34. Wohnung.

37. Nordischer Sott.

39. Planet.

41. Verwesender Körper. .

43. Nachtvogel.

45. Flutz in Rußland.

Schachlöserliste.

A. Stimmet in Ebingen, zu Nr. 50, 51, 52 u. 53. H. Munk, Herrenberg, zu Nr. 52. K. van den Kerchhoff, Rheydt, und Pfarrer Elsenheimer, Hei- ligenroth, zu Nr. 53. A. Setbold, Bayreuth, O. Hennemann, Neubrandenburg, M. Kreutmeier, Freising, W. Kühne, Bln.-Steglitz, und M. Alt- berger, Eschweiler, zu Nr. 54.

Auflösungen aus voriger Nummerr

Des Arithmogriphs:

1. Galenftoct, 2. Anton, 3. Lotto, 4. Etage, 5. Nelte, 6. Stollen, 7. Talent, 8. Onkel, 9. Celle, 10. Koloß.

Ealen! tvck.

Des Silbenrätsels:

1. Fontäne, 2. Ramabou, 3. Ute, 4. Etiefee, 5. Hase, 6. Unterseeboot, 7. Eieoe, 8. Berdite»- gaden, 9. Tower, 10. Seeigel, 11. Irrlicht, 12. Ceder, 13. Heeringen, 14. Wanderfalke, 15. Alwin, 16. Seife, 17. Elle, 18. Island. — „Früh übt sich, was ein Meister werden will". („Wilhelm Teil".)

Der dreisilbigen Scharade:

Hart, Riegel, Hartriegel,

Des Rätsels: Zwiespalt.

Verantwort!. Schriftleitung von Ernst Pfeiffer, Offsetrotativnsdruct von

Sreiner & Pfeiffer In Stuttgart.

(Schluß)

gj inesTages kam das Gespräch darauf, daß Prinz Hohen- II stein keine Morgenhäubchen bei den Damen leiden

könne, weshalb Tante Brigitte, wenn auch leise seuf- zend, auf diese Bequemlichkeit verzichtete, weil seine Durchlaucht oft genug zu unerwartet früher Stunde in der Oberförsterei vorsprach und sie darin hätte überraschen können. Seine Töchter durften auch kein Morgenhäubchen tragen, und selbst seiner sonst so vergötterten Gemahlin hatte er es nur in Krankheitstagen gestattet.

Nun hatte Gitta kurz vor ihrer Abreise in der Lotterie eines Wohl- tätigkeitsbazärseinganz entzückendes, duftiges Spitzenhäubchen in der Art, wie es die unglück­liche Charlotte Corday zu tragen pflegte, ge­wonnen und gehofft, es hier auf dem Lande tragen zu dürfen. Auf Anraten derTante hatte sie es bisher unterlassen, da sie sich aber in der Gunst des Prinzen so sicher fühlte, wagte sie doch, es eines Morgens, als sie sich verschlafen hatte und mit dem Flechten der langen Zöpfe bis zur Kaffee­stunde nicht mehr fertig geworden wäre, aufzu- setzen. Es stand ihr aller­liebst, wenigstens versi­cherte das Better Bern­hard einmal über das andere.DerZufall woll­te es, daß just diesen Morgen der Prinz ins Haus kam und mit Gitta in der Halle zusammen- traf. Ihren fröhlichen Morgengruß erwiderte der hohe Herr recht steif, und als sie ihndarob mit großen Augen betrübt ansah, sagte ernichtohne Schärfe: „Haubenler­chen liebe ich nicht und wünsche, ehe ich's Haus wieder verlasse, einen Morgengruß von der Nachtigall zu erhalten."

Hui, wie schnell flog da Gitta auf ihr Stübchen und das Corday-Häuhchen in eine Ecke. Fast weinend vor Ärger über ihre Unart und vor Ungeduld, daß das Flechten der Zöpfe kein Ende nehmen wollte und sie schließlich den gewünschten Morgengruß nicht mehr anbringen könne, trat ihr Füßchen den Boden, bis die alte Anneliese ihr zu Hilfe kam. So konnte sie ihren Gönner noch begrüßen und um Entschuldigung bitten.

Daß der hohe Herr ihr den Vorfall nicht nachtrug, bewies einige Tage danach seine Einladung, mit ihm und den Prin­zessinnen auf den Friedhof zu gehen und das Grab der Prin- zessinIuliane zu schmük- ken, deren Geburtstag war. Die Tante meinte, das sei eine große Ehre, die man ihr damit er­wiese,und sie solle recht dankbarsein.Gitta flocht einen wunderhübschen Kranz aus Vergißmein­nicht und Wasserrosen und legte ihn in den Keller, damit er bis zum Nachmittage frisch blei­ben möge. Um drei Uhr sollte sie sich dann bereit halten.

Während Onkel und Tante Mittagruhe hiel­ten, war Gitta mit Vet­ter Bernhard auf die Bodenkammer gestie­gen und hatte mit ihm in alten Truhen und Kisten gekramt. Dabei kamen allerhand Nari- täten, unter anderem ein Tiroler Anzug, den Bernhard zum Fasching getragen hatte, zutage. Er überredete Gitta, den Anzug spaßeshal­ber einmal anzuziehen, und Gittainübermütig- ster Laune tat ihm den Gefallen. Er wollte sich dann natürlich halbtot­lachen über den drol­ligen Anblick und be­hauptete, es fehle ihr nur noch ein Schnurr- bart dazu, und sie solle sich von ihm einen ma­len lassen. Auch hierzu erklärte sie sich bereit, und so malte Vetter

Das russische Staatsflugzeug, das seit dem 16. in Berlin erwartet wurde, ist am 19. Juli vormittags auf dem TempelhoserFeld gelandet, nachdem mehrereNotlandungen vorgenommen werden mußten.[Sennecfe]

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