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Aersseloer Tagevlm
Hersfelder Kreisblatt
»rMMMWMSMML-MIMM«»»»»»«^^,,,!^»^»^»»»«,^«»!»«»»'»»«»»»« i Bezugspreis vietteljahrlich für Hersfeld 7 )Mark, durch die Post be- ' zogen. _ Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei HersfÄd. Für die Echriftleitung verantwottlich Franz Funk, Hersfeld.
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Nr. 300
Ae MwM da Miersta Sbenelchl.
einem mündlichen Kommentar. Baron v. Lersner er* Wrte Herr« Tmtasta, »ab er wegen der Borkehrsschwie- rigkeiteR. «nd der Wkchttgteit dieses Dokuments dafür HMe, seine Regierung befrage» z« müssen. Jnfolge- dessen tettte Herr v. Lersner mit, daß er am Dienstag abend mit allen Sachverständigen abretsen und in PariS -«en Vertreter der deutschen Delegation zurüSlasse» Ede Er betonte, daß setue Abrerse ganz und gar nicht As Slbbrnch der Verhandlungen aufzufasse« sei. Dt« Mence Havas glaubt zu wissen, »atz Dutasta bet seiner
Schwienakeiien Teutschlsuds zeigten und auch -e» Wunsch hegten, diese« Rechn«»« z« trage«. Der Ge- «eralsekreEr der Konferenz machte ferner den Chef Nr AZWcn Delegatto« daranf aufmerksam, -ab im Falle »es Nachweises einer irrigen Eiuschütz««g »es gege«wär- «ß im Besitz DentschllmSS befindlichsn Materials, auf das d,e Forderung«« der Alliierten sich gründeten, diese Pre Auspritche emsprähen» ermäßige# würden.
/ ^ESTB. bemerkt hierzu, daß «ine amtüche Mrltzrm« rv^ nicht vorliege.
Wenn auch der Wortlaut der Rot« der Entente noch Mt vorliegt und nur die Auslassungen der feindliche« Messe über den im »entschlossenem Tone^ gehaltenen Inhalt der Antwort bekannt sind, so unterliegt eS doch feinem Zweifel, daß die Entente ...... " ~
-erungen aufrecht erhalten. jedes Entgegenkonnnen keine andere ।
! etwaige verklausuliertes alS rhetorische Bedew-
„Geiste der BersöhnliEtt" zu spüren sein wird. So weit bisher klar erkennbar ist, hat sich aber die unter dem Einflüsse ErzbergerS stehende ReichSregierung von einem nicht angebrachten Optimismus leiten lassen, trotz der bitteren Erfahrungen, die sie im Laufe des letzten Wahres hat machen müssen. Aus der Sachlage ergibt sich aber schon jetzt, wie verfehlt die Darlegung der neuen Richtlinien für die deutsche Politik durch die „Deutsche Allg. Ztg.* war. Wir haben von unseren Gegnern kein Entgegenkommen zu errvarten, wenigstens nicht solange, wie die jetzigen Staatsmänner der Entente, an der Spitze Clemenceau und Lloyd Georgs, am Ruder sind. Ihre Politik ist trotz der nationalen Gegensätze und imperialistischen Reibungen nur daraus gerichtet, Deutschland nicht wieder unter die Reihe der Weltmächte treten zu lassen, ja es völlig zu zersplittern und zu vernichten und das deutsche Volk wie einst die Sklaven unter Roms Herrschaft zu malträtieren. Von dem Gedanken der Völkergemeinschaft sind sie deute weiter entfernt als te.
Ablehnung der deutschen Gegenovrschläg«.
•* Gens, 21 Dezembern. lS. CJ Nach einem Bericht des »Temp8" lautet die Entscheidung der Alliierten in der Scapa-Flow-Frage völlig ablehnend. Auf die ablehnende Erklärung der Alliierten sei auch Sie plötzliche Abreise der deutschen Delegation «t» Pari* ruruckzuführe«.
e* Genf, 24. Dezember. (6. 6.) «in HavaStele- gramm bestätigt, Satz Sie Entente fordert, die Deutschen sollen das Protokoll Unterschreibe«. Ueber eine Herab- setzung der SchadenSersatzleisttingen für die verst Schiffe soll erst nach der Unterzeich«m»g verh werden.
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»* Rotterdam, 24. Dezember. lS. € ) Reuter meldet am Dienstag aus Paris, bei den Berattrngen mit den deutschen Delegierten wurden diejenigen Bestim-- mutigen des FriedensvertrageS, die bereits unterschrieben vorlagen, von den Besprechungen auSgenonrmen. Dazu gehört die WiedergutmachungS-- und AuSliefe- rllngsfrage. Es wurden Verhandlungen mit den Deutschen lediglich in den Punkten zugestanden, die in dem Versailler Vertrag uuveriihrt geblieben sind.
«* Basel, 24. Dezember. C.) Die „Nattonal- Zeitung" meldet aus PariS: Laut HavaSLaeutur sind alle deutsche» Gegenvorschläge von den Alliierte« »6= gelehnt worden.
Roch längere Beratungen ix PariS^
M Berlin, 24. Dezember. (®. C i Nach den letzten Angegangenen Nachrichten aus PariS rechnet man in Berliner amtlichen Stellen noch mit einer längeren Dauer der RatifikationKbesprechnnge« in PariS. Die deutsche Delegation kehrt voranSstchllich am So««aben» Md) PariK zurück,
** Rotterdam, 21 Dezember, f®. 6 ) Die -Times* melden aus PariS, man rechnet mit Beratungen Wer Neujahr hinaus. Bi- jetzt zeiat siS^ kein Abweiche« der Alliierten um» d<« an Deutschland gestellte« «ox» tzerunaen.
Wer»«» Sir Deutsche, »«terschrribe«?
» Ätirt«, 24. Dezember. (6. A) Der -Anzeiger" meldet aus PariS: Di« offiziöse Presse ist überzeugt, das; Dcntschla«- dt« Forderungen annimmt «»-unter- Mtriet. In diesem Sinne äußern sich alle Morgen. Nätter von, DienStag.
A«»roh««g «1««* Entente»Ulttm*«««rS.
Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld
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Sonnabend, den 27. Dezember
i^^M» W Deutschen AS daht« nicht »mtseschrtchM Die Abreise der Deiegierten.
* Berlin, 24. Dezember. (S. C.j Die AbreAs »er deutschen Delegierte« aus Paris ist gestern «achMittag erfolgt. FrMestens Heute nachmittag können fiel« Berlin eintreffen. Erst -an» wird die Antwort der Alliierte« veröffentlicht werden.
v. Lersner reist nicht nach Berti».
M» PariS, 24. Dezember. (WTB) Freiherr m« Lersner stattete gestern nachmittag Dutasta einen Be»
best
m zu überzeugen. daß er keine Steuer an 'e, die für die Sicherung unserer innere immt werde. Das wäre bei uns der S
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Abend abzureise«, nicht Folge gebe, ebenso wenig wie Herr von Simso«. Nur die Eckiffssachserständigen reisen nach Berlin ab, ha ihre Ausgabe für den Arrgenblick erledigt ist.
Die Ansschaltung Amerikas.
m- sontzon, 24. Dezember. lT. tt) Nach einer er» Körung Bonar LawS im Unterhause wird die Kommis- stou für WiedergntMachNng ihre Arbeiten ohne Rü»- stcht a«s die Hattnug Amerikas fortsetzen.
Anfhebrmg »er Grenzsperre.
** Bafel, 24. Dezember. lS. E.) Die Sperrmatz- «ahmeu a» »er französtsche« un» elsäsfische« Grenze sind in der Sonntagnacht aufgehoLe« worden. Die „Straßburger Neue Zeitung* läßt sich aus Paris melden, daß die Deutschen die wichtigsten Forderungen de« Alliierten angenommen haben.
«egensätze -wische« Frankreich «nd England.
Aus PariS wird den L. N. N. gemeldet: Die ve»-
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bote ein, weshalb auch der Teil der französischen Press«, der für Loucheur'ist, versöhnlichere Töne anschlug. Da- MSSN Men Me Richruna Nß französischen Regierung, Sie trWTaKf^HiH!^^ rnnitw et*eizz, ^t-»
Gedanken an ein unbedingtes Zusammengehen mit
Englarch nicht aufgeben will, anfänglich jedem Kompromiß in der AngelegeuHeit der Docks und leichten Kreuzer abgeneigt und schien auf Sie Berschärfung Nr Gegensätze hinznarveite«, worin sie jedenfalls von einem Teil der französischen Messe unterstützt wurde. Daß Frankreich mit -er Aufrechterhaltung -er Forderung auf Sul gesamten deutschen Docks und Bagger nur „ _______ _ fräste betreibe, dürfte Loucheur in den Ber-
bM:-Iunüeu, die die Alliierten untereinander führten, klargelegt haben. Wegen englischer Conderinteressen den FriedenSvollzug weiter zu verzögern, scheint Loucheur um so weniger Lust gehabt zu haben, als sich Sie Wahrheit über den gS«züche« Mißerfolg feiner nn» Elemeucsaus Loudouer Reifs doch nicht länger verber-
lieseruna der i Englands Eesi
pen Netz. Die frankst' Satz keine englische Koh men wird. Aber auch land scheint seit LlooS Hause höchst anstcher. so - ' in London tatsach
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) George- Erklärung im Unter» ,o daß der positive Erfolg Elemeu» eeau- in London tatsächlich Null ist. Allgemein herrscht in PariS das Gefühl vor, daß Frankreich eigentlich noch nie polittsch so isoliert war wie jetzt. Daß daraus entsprechende Schlüsse gezogen werden könnten, wird freilich für so lange für mmröglich gehalten, alS Llemenceau
am Ruder ist.
HeimtranSvort der Gefangenen ams Bordertnbie«.
Die Reichszentralstelle für Kriegs- und Zivilgcfan- gene teilt mit: Der Dampfer ,3Jiain*. der einen Teil der Gefangenen aus Vorderindien heimführt, ist nach den Angaben der britischen Milttürmission Mitte Januar in Rotterdam zu erwarten. Es sind im garizen ungefähr 1900 Personen, die auf dem Schiff abtranS- portiert werden. Alle deutschen Kriegs- und Zivilge- sangeuetl, die sich in Vorderindien befinden, einschließlich der Frauen und Kinder, dazu auch noch 70 Deutsche aus Goa in Portugkesisch-Indien. kehren damit in die Heimat zurück.
Weihnacht-grütze^ au die deutsche« Kriegsgestmge««,.
** Berlin, 24 Dezember. lL. 51.) CHx Aufruf Nr ReichSregierung übermittelt den »Arischen Kriegs- gefangenen die Weih«achtsgrtttz« des deutschen Volkes.
ZurttShaltung deutscher Kriegsgesangener.
*# Rotterdam, 24. Dezember. lS. 6.) „Daily Mail" meldet, daß au« englischen Kriegsgefangenenlagern au» Frankreich lediglich dtetenigen deutschen Gesanaeuen überstellt wurden, deren Verbrecherr im Kriege auch für die englische Regierung erwiesen fei Die ZM Nr nicht »urückkebrenden Gefangene:, s«t gering.
Die WiedergAlmachMkg.
Das Urteil eines deutschen SachverMurüge«.
Bankier Dr. Melchior, MiiaieS der Finanzabortz- ma von SiersoilleS, betonte in einem Bortrage vor den Hamburger Exportagenten, daß wir für alle Ford»' rungen, die der Wie-ergutlnachungsau-schuß der E ente wegen angeblicher Nichterfüllung von Entschädig? rmg-bedingungen aufstellen werde, durch die gesetzliche« Einuakmeguetten -cS ReichS ««» -er VnudeS» staatc« also auch die Anleihe« nnv daS gesamt«,«-«» licht- AuSkommen Deusschlan-«, basten. ES sei ein vielfach verbreiteter Irrtum, daß ba» ReichSnoropfer des Angriffen der Entente besonders auSgesetzt fet ®» stehe in dieser «eztevuua den anderen Steuern Eom-
1919
rost, der den Zusammenbruch ganz Europas ziehen würde. Es sei anzunehmen, Latz die delegierten bei den neuen Verhandlungen über ^ands Zahlungspslichten den im Frühjahr schon ten Borschlag auf Uebernahme. einer ~ von höchsten- einer Milliarde Mark wi werden.
Der militKrtsche Schutz Lftpreutzens.
Die „D. A. Z.* schreibt über Ostpreußens rische Lage: Der Reichswehrminister hat die 6 gen Richtlinien befolgt, die er auch weiterhin ten gedenkt. Die erste Richtlinie ist den -er deutschen Baltikumtruppen trotz ihrer feiten aus der Not zu helfen, ihnen UmerMtzun« gewähren und ihnen endlich den Uebertritt in
«nie gibt dem ReichLwchrmtnister die U Satz der Schutz Ostpre«tze«S die erste Pflicht forts ist. Die deutsche Oeffentlichkeit da; sein, daß im Rahmen unserer militärische tel alles geschieht, um Nr unter Umstand Provinz zu helfe«.
Die wrrtschafMch« NoLlaZ« bet 9mmünn
sei Deutsch« Beamtenvun» verLrettet Protest der Beamtenschaft gegen Me rmzul Hung der Teuerungszulagen: Die ungeNure rung Nr Lebenshaltung hat die Beamte eine ««erträgliche wirtichaftliche Notlage sie nicht imstande sind, bis zur Ntwiste -ultgSrcform mit ihren Bezügen auSzu Emwtckelung der . .
immer grötzereS Mitzverhäl
IM Prozent ve» «tragt, während von einem Teil ibm cnmeWcftcnen Gewerkschaften eine ErhiLdu»« 300 Prozent und darüber gefordert worden war. Beschluß der Regierung, zum 1_ Januar 1920 ttae höbung der T.uerungSzulagen um 50 Prozent an währen, dem -i« Natwnalversamnlluu» beigetiele« hat aUflcmcin Unwillen in der Beamtenschaft xnw rufen, wer in zahllosen Brotestkundgepunse» <n BundeSleitung zum Ausdruck kommt. Die le-w» bei der ReichSregierung ausdrückliche Verwahr«»* ge« die unzulängliche Erhöhung der Bezüge ein»
folgt ist.
Der Fall SLIarz.
w »erfix, M. Dezember. jL. H) Ktaer" schreib: Bis vor kurzem geb .. Waldemar Sklarz dem Auswärtigen Amte am W durch die Verhältnisse gezwungen, sich veranlaßt zu demifstonierem Ueber die Tätigkeit dies«* Sklarz, welche noch besonders nachgeprüft zu verdient, macht Freiherr von Gleichen m a. Sie die amerikanischen Korrespondenten Hec^ von -er cqgo Daily News* und Little, die während bei densverhandlungen in Berlin weilten und Hö Grund von Erzählungen an Herrn von Gt------ wandten, beklagten sich bitter «der Me ftWnm die sie mit der Nachrichteva-teilnn« Nö AoswtzÄWmi ümteg mache« mutztem ES wurden ibnen weitgehe»0e Versprechungen gemacht, sie bei verschiedenen Perföt»- lichkeiten und Aemtern einzusührem Doch blieben »tt Erfolge aus. Das Ergebnis war eine stark« Poe««»-. r«ng Nr Amerikaner, Sie die yiftänNnen Beantten Nr Nnfa-igkeit »«S U«S«ve läfstgkeit ziehen. So war e# für die Unabhängigen leicht, die ameNkanrfche» ;W- nalisten für sich zu gewinnen. Das Ergebnis waren die aus einseitigen Informationen stamunnven Berichte in den amerikantschen Zettungem Hause, B.reitscheid m<> andere Personen des SalonS Santerer wurde« Sie Ee- währ-inänner der amerikanischen Ionmalisten.
NadeLs vrrbrecherischer Trewe«.
n* Setlin, 24. Dezember. 'S. 6a I« Nr Ei«»«« Nr mwlxfiottärex Obleute am Montan wu.N t>efÄ»«b sen, Nn 7. Januar in Grotz-Berli» durch 'Zersamm- tnnge« und Umziig. w feiern iM ««sammlnw Nr Betriebsräte wohnte an» Herr RaNt Nt, Nr »«Ni
»ie Seit««« Nr bolschewistische» Bewegung in GrWtz- Berlin in die Hand genommen hat.
(Rade? war au- der Sicherheitöv-rfr enrlasten wot» Nä, um an den Frie-enSver-au-lungen znnichen Nr Sowjetreaierrmg und den nordrussischen Randstaa^n r, Dorpat alS bolschewistischer Deltmerter teilzune-m« Wenn schon somit eigenartige Gründe zu der .^reil«»- sung RadekS geführt haben, st» ist es sein nock> rn^de unverständlich, daß Sie Regienma, nachdem er e# Gründen persönlicher Sicherheit abgelr-nt Jft Grenze zu überschreiten, ihn nicht wieder m nimmt. S» bat den Anschein, a!» wen* Na Haupt nicht ernstlich beabsiStiai gen in Dorpat teilzunehmen. st
nimmt. Öi bat den Anschein, al» wenn Haupt nicht ernstlich Seavstchtiate, an den Be gen in Dorpar te tlzune-men. sonden: m ist seine Freiheit unh ttzasrsreuv-schast
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