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Hemmer Tageblatt

Hersfelder Kreisblatt

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: Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 7 )Mark, durch dir Post be« ' zogen» __ Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei ; Hersfeld. Für die Schristleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld. 't^iieB»M*eOTe«»aGeeeeMeBee*eeeee?«*eeB8aBeeeM*B»aeBeBeeeeB«MeB*e*eeeeeeeee«WM

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld

Der Anzeigenpreis betrügt für die einspaltige Zeil« Pfennig, im amtlichen Teile i Pfennig, Reklamen kosten die Seite ' Pfvmig. Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Fernsprech-, " "

Nr. 293

Dienstag, den 16. Dezember

1919

§« Intootfnofe Ievlschlmidr.

Prinzipielle Annahme -er Bedingungen.

U Berlin, 15. Dezember. (S. C.) Die «erztzae- riwg Sex Absendnug der deutschen Antwortnote a« die Entente hatte, wie aus gutiusormierter parlamenta­rischer Quelle «titgeteilt wird, ihren Gr««d in einem weiteren Zusatz zu der Fassung, die der erste« Nach­träglich i« der Antwort beigeben wurde und im Prin­zip den bisher offengelastene» Bedirrgurrserr der S«t- eutenots entspricht.

Die entscheidene Sitzung der Alliierten verschoben,

»» Genf, 15. Dezember. (S. C ) Nach Pariser Meldunge« vom Sonnabend war Elemeucea« bis Sonnabend mittag aus Lo«So« nach Paris «och nicht zu­rückgekehrt. Infolgedessen wurde die Sitzung des Al- liiertenrates, in der die deutsche Antwortnote zur Kennt, »is gebracht werden soll, aus Montag verschöbe«.

Kein Nachgebe« Fra«kreichs.

Dar neue SSadnis.

/ «A S»«»o«, 14, Dezember. lT. tt> ^VE» Se» kegravh« berichtet über das Ergebnis der Lovbvner Ver- baudlnngen: Es wurde die Gründung eines neuen Ra­tes beschlossen, -er ans den Premierminister« Eng­lands, Frankreichs «ud Italiens besteht. Die Bereinig­ten Staaten sollen hierzu einen Bevollmächtigten entsen- den. Der «e«e Rat wird bald nach de« Weih nachts« fetten zusammentreten. Der Oberste Rat der Alliierten setzt trotzdem feine Tätigkeit fort, jedoch in einer anderen als der letzigen ZusamMenstellong.

** Rotterdam, 15. Dezember. (T. N.) AuS Lon»

Uen deS KvfferS Ni

Entschlüssen boten, sind sie erst aus _____

der Vorträge und eingehender Erwägungen ge worden. Beurkundungen des Kaisers in dem von

AkiensMcken umfaßten Zeitraum haben stets den

t pofittTS* Mtschli

der deutschen Regierung im Juli 1814 waren be-i durch die politischen Ziele. welch« dre Euteutem.cht« M der Vorzeit verfolgten. Darüber werden die -eutscheO Akten Auskunft geben können. Eine Erörterung, dt» das Schlutzkapitel vorweg nimmt, kann nur ein unvoll-

soll.

h. Geuf, 15. Dezember. (S. C.) »Homme livre^ schreibt am Sonntag " ------- ~ "

tatsächlich nur den J

gen behauvten, so se Auch zu Verhandluv es sei denn

wenn die deutsche Antwortnote halt hätte, den deutsche Zeitun- ... ,ie für Frankreich ««annehmbar, erhandlunaen gebe sich Frankreich nicht her. t über Nebenfragen.

ftreet hat zur Errichtung eines Zehnerrates geführt, dem die vier Großmächte England, Frankreich, Italien und die Bereinigten Staaten angehören. Lloyd George, Curzon, Balfour und Chamberlatu vertreten England, Clemenceau, der französische Botschafter in London Cam« von und der Wiederaufbauminister Loucheur Frank­reich, der amerikanische Botschaster David die Union und Scialoja und der Botschafter Jmveriali Italien. In einer besonderen Verhandlung der französischen und englischen Staatsmänner wurde auch über die Frage des französtsche« Wechselkurses verhandelt. ES _:1 j, daß außerordentlich befriedigende

" wurden in allen Fragen, die den

verlautet, ba'

Die Auffassung über die Lage in Berlka.

, ** Merlin, 15. Dezember. fS. G3 Fn Berlin wird eine Stellungnahme der Alliierten znr deutsche« Note nicht vor Mittwoch oder Donnerstag dieser Woche erwartet. An leitenden Berliner Regiernngsstelle« hält man es nicht für wahrscheinlich, daß die Alliierten die weiteren Verhandlungen abbreche« «nd sogleich z« mi­litärischen Zwangsmaßnahme« gegen Deutschland über« SÄen werden. » . ^ . .

Die Stellungnahme Englands. -'

--<W^«;m'i,»L,«^'KS^ scheu Note daß keine Binbung Englands in Paris er­folgt sei, bevor die Note Deutschlands bekannt ist. Die Stellungnahme Englands zu den Anträgen der ande« rcn Alliierten würde von dem Inhalt der dentschen Rote und von dem Grade des deutschen EntaeaeuLom-- enS und der deutschen Aufrichttgkeit abhängen.

Die Durchführung deS FriedenSvertrageS.

k* Brüssel, 15. Dezember. lT. U.) Der Vertreter Per belgischen Regierung Hilot ist nach Aachen abge. reist. Hier sollen Besprechungen mit dem deutschen Ab­geordneten Kahn und dem Baron von Walyk über die Durchführung der Friedenßbebingnnge« bezüglich an« pens, MalmedyS und Moresnes' stattfinden.

Znröckziehnng der amerikanische« BesatzungSttmppe«.

»!* Senf, 15. Dezember. (6. E.) DerLyoner Progres" meldet a«S Paris, daß Amerika 6cm Alliier« ten-Rat die Slvber«f««g der amerikanische« Besatz»«gS« trnppen für den 15. Febrnar angezeigt hat.

Die AnSweisungen an» dem ElsaL '"

^y Karlsruhe, 15. Dezember. lS. C.i Fn ber Een Woche sind über Kehl weitere 2430 ausgewieseue Dant, sche aus dem Elsaß in Baden einaetroffen. Die Grenze zwischen Baden und dem Elsaß wirb nach französisch« Ankündigung in Kehl Montag mittag gesperrt.

Beröffeutlichnng der englischen KriegSakte« beantragt.

Rotterdam, 15. Dezember. lS. C.) Wie die Londoner Blätter melden, hat die englisch« Arbeiter­partei im Unterhause die Veröffentlichung der englische« Dokumente zum Kriegsausbruch bearttraat, um die die Schuld Deutschlands beweisenden Berössentlichunse« der deutschen Negiern«« z« vnterstktze«. Die Regie- rnng wird noch vor WeiHnachte« i« dem Antrag« Stel­lung nehme«.

Maffuna der österreichischen Gesanzenen

** Paris, 15. Dezember. lT. U.) Der österreichische Vertreter in Paris hat in einer Note vom 8. Dezember bet der französischen Regierung um die Befreiung der österreichischen Kriegsgefangene« gebeten. In einer zwei Tage später datierten Note teilt der französische Ministerprälident mit, daß die Regtcrunä entgehen habe, diese Maßnahme zu Gttnsten der österreichische« Gefangenen g« treffen «nd ihre Besrcivng «och vor Inkrafttreten deS FriedenSvertrageS zu genehmigen. Den französischen Behörden würbe Anwr s««g erteilt, die Heimschgfsttng bet KriegSgesangene« so taM wie möglich zu beginnen. e _

Rückkehr der Gefangenen a«S Malta.

U München, 14. Dezember. lT. U) Die Mamk- schosts deS KreuzersErnden" traf aus der KriegSge- taiigeufdMft aus Malta auf der baycEe,, Grenzsta- nou btostnheim ein, wo ihr ein herzlicher Empfang Lit­te» wurde. _ _

Frankreich» Znssimmnng jn» «utlass«», «Hier Vorbehalt.

Wir Sie .Franks. Ztg." «u» Kreisen. Mt »« Se« Rückführang 5er Gefangenen betraut lind, erfährt, 6a* bei, die Franzosen ihre Zustimmung gegeden. Mr ven »Ä» lieben 450 000 dentk.^«» Kriea-gs--------- Auf Grund der btsberigen Verba tuen, daß die Gefangenen in breiter licher Stärke von niedrere» Tauienb Mann ren werden, so daß mit der Veendianng bei

jesaugene« kreitulasie». andlunge» ist an^uueh» iter Front uv» i» Lla-

!tschrttte xenstand es um-

gemacht wurden in allen Fragen, die den ( der Verhandlungen bildeten und bte ziemlich__________ faßten, was die noch zu regelnden Angelegenheiten nach dem Zustandekommen des Friedens betreffen. ES sei wahrscheinlich, daß infolge der Besprechungen ein ß?- meinschaftlicheS energisches Vorgehen stattfinden wirb, um die verschiedenen Htnberrlisse, die der Sicherung b«S Weltfriedens noch im Wege stehen, zu beseitigen. Llovb George und Clemenceau koulerterte» gestern nochmals allei» miteinander.

Der Deutsche Beamtenbund hatte den Gesamkoop» stand nach Berlin berufen, um zu den wichttgsten Ta­gesfragen der Beamtensckast Stellung zu nehm von Tag zu Tag sich verschlechternde wirtschaftls, . _ -er Beamten machte eine sofortige Hilfe notwendt». Der Gesamtvorstand des Beamtenbundes forderte ein« sofortige Erhöhung der lausenden Tener»«gsz«laae» am 150 Prozent unter gleichzeitiger Beteiligung der Differenzierung nach TeuerungSbezirken und Gehalts- Haffen sowie Gleichstellung der Ledigen mit des kindev- loS Verheiratetem Für die Neugsstalttrug der Bekot« dnugsordsnng hat derGesamtvorstand folgende Rrcht- linien ausgestellt: Die Beamtenlaufbahn ist eine etz- deirliche mit besonderen Zulassunasmöglichkecren beim Nachweis größeren Wissens. Jedem Beamten, ist .der

wen. Die

ich- Sage

Japanffch-mexMarrffches Dündnir.

M Neuyorr, 14. Dezeu'Srr. <T. N > Senator Fall tra^^u4^^^,... 5-~aM|MHfiHtaHM

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Gange sind für den Abschluß eines Bündnisvertrages. Dkexiko soll sich von einem solchen Bündnis große Vorteile versprechen. Ferner beavsichttgt die mexika­nische Regierung, alle bentsche« Handels»«ternehmuv- ge» in ihrem Lande zu fördern.

Die Wiederaufnahme ^de» HaudelsverSehrs.

* Basel, 14. Dezember. (T. U.) Wie SaS .Echo de PartS" mitteilt, Hat der französische Ministerrat durch den Minister für Wiederaufbau, Loucheur, die Einfuhr vo« Ware« aus Deutschlaud nach Frankreich bewilligt. Die Einfuhr soll alSbald nach Inkraftsetzung des Frie- öenSvertrageS beginnen. Sie ist an keine weiteren Formalitäten gebunden, als an die bestehenden Zoll­tarif«.

8er 5dulfo«flitt

. *B Berste, 15. Dezember. lT. U.) Ueber die 3»* fri8««ß der politischen Lage anläßlich der Beratung deS Kultusetats in der preußischen LandeSversammlung schreibt die .Zentr. Parl. Korresp." u. a.: Die Berhand- ' lungeu beim Reichspräsidenten am Freitag haben auf Anregnng des Zentrums stattgefunden. Das Zentrum hat sich unter Wahrung seines grundsätzlichen Stand­punktes selbstverständlich einer Berstä«bigu«g von vornherein zngänglich gezeigt. Wir können nur noch­mals betonen, daß die Lage zur Zeit noch ungeklärt ist, daß aber keine Ursache vorliegt, von einer Regierungs­krise in Preußen zu sprechen. Wir haben Grund zu der Annahme, daß von amtlicher Seite eine Verlautbarung über den Stand der Angelegenhett in allernächster Zeit erfolgen wirb. Jedenfalls wird die preußische Regie­rung spätesten- bet der dritten Lesung des Etats, die zu Beginn dieser Woche in der preußischen LandeSver- sammlung stattfinden wird, Gclegeuhet! finden, ihr« Stellung zn -er Angelegenheit barzulegen. _

Die Korrespondenz stellt dann weiter fest, daß über die strittigen Schulfraaen Verhandlungen innerhalb 6er Zeittrumspartel nicht geschwebt haben, da die Par­tei i« dieser Frage einig sei.

Dl» Gemerndewahle» in Frankreich.

** Genf, 15. Dezember. lS. GJ Nach einer Ha- vaSmelbung haben die GemeinderatSwahlen in Frank­reich, die vom 1. bis 10. Dezember vor sich gegangen sind, einen großen Sieg des «atioaole» Blocks gebracht. In Paris wurden 48 Kandidaten gegen 25 Sozialisten gewählt, in Marseille 42 Kandidaten deS nationalen Blocks gegen 28 Sozialisten, in Lyon SO Nationalisten gegen 22 Sozialisten, in Bordeaux 40 Nationalisten ge­gen 13 Sozialisten. In den Mittelstäöten kamen die Sozialisten nicht über »e« fünften Teil der Mandate hinaus, während die Nattonalisten mit einem Stim- meuzuwachS »av 160 bis 300 Prozent aus den Wahlen bervorgingen.

Bethmanu Hollweg gegen Kamtsky.

WTB. meldet: Bon Sem früheren Reichskanzler

felncrfei »listige Aktiv««« lxzweckt«« unü darum ket- to BcX**4teti der Politik bilden Die Marginalien |*i 5* er^tten Teil nicht, anderes als Scr impul. Aw ÄteNr&la* von N'0v'tMM.en «ittdrück«n deS Kai. fer# »ei* erste» tiefen der^kchrittstlicke^ .Abr, eersöiilt-

Stefftkg bis zu den höchsten Stellen zu ermögliche». Bri der Festsetzung des GehaltS sind die allgemeine« wirtschaftlichen und kulmrellen Verhältnisse. Sie g»- benshalwna verwandter sozialer BevölkerunsStchuRe» und die Schwierigkeiten der Letstungen zu be^ckstcht» en. Eine Neuregelung des Gehalts oll alte Mpd

re stattfinden. Die Beamrengruppen sind in 1K De- alisklafsen einzuteilen unter Berücksichttamra be# GrundsätzeS1 gleich? v^braen afcW

M Berlin, 15. Dezember. (S. C.» Auch tn Bkv»K Dezember hat die Neubesetzung von Negiccungsstelle« durch MebrheitSsoztaltsten ihren Fortgang genommen. Im ganzen sind seit der Revolution ^M .Etellen der ResienmgöHe-ör-e« von mehrhettSsozurlist,schon Funk­tionäre» besetzt worden.

18 «ene ko«mm»istische Bezirksorsany« t».»-»

-e« Belagerungszustandes in Grotzberlin baten h«. wie aus einer Mitteilung in einer konmimitstticher» Dersammluna am Sonnabend in StÄtenberg hervor' ging, in Berlin und in den Vororte» »S 6»m**«tStf<6< Bezirrsoraamsativnev neu gebildet.

Ei» neues Kultur-okamevt.

w ®e«f, 14. Dezember. lT. 1L) Unser »m tW «Prämien für Morde" meldet .Four««! Sr P«»^' wörtlich: Die sra»zvsische» Wachtsoldate» bentfMcr e* fangenea erhalten für jeden lebe«- ei«a«br»chtr» ftt* tige« Gefaugese« w, für leben erschösse»«« be»e#e« H Franke« Belobn«»«.

Salzburg forSerr A«sLI«ß « Sawr«.

i* Wie«, 14. Dezember. lT. U.) Der DemW FreiheitS-Partei-AuSschub in Salzburg hat feine t?E- , tagSfraktien beauftragt, die Angelegeirhett des ihr schlnsseS des Landes Salzburg a* Bayer» im «*U>»* 6*t Landtag -ri«g««- znr Sprache )« dringev

Der parlamentarische N«tersach»v^ä«ssfchntz.

Serlia, 15. Dezember. lS G.) Die wettere« »t> »ehpnmgen vor dem UntersuchunaSausschuß bet Nationalversammlung sollen am 8. Farmar deanme» Ueber eine nochmalige VerneSmnnn pindenbura» und Ludendorffs liegen Beschlüsse bisder m^: vor.

Die Eoziairemvkrai«» zum Fall Marlod.

*# Berlin 15. Dezember. lS Et 'V<i dem lozurtz- Mchen Parttzivorsiand ist von zahlreichen QrMruvve» M Reiche der Antrag einaeaanaen. eine EntlMtetzu« des Partetvorstüuöcs zum Falle Marlod «nd rm» Fach NoSke h-rbetzufiibren.

Neue Hnmbt# in ewartw«.

»» Berlin, 15. Dezeucber. QJ t^.Cp«*»*« baSen sich die Unruhen in den bortiae« 6tM«bew<-Ar* am Hemtgen ^rmittag «We«er Tk *'«» ^ Direktion wurde« von den Srjm.wetwLSiqto« ml« «r. L»Ä^».M^ &"Ä<teSÄÄ* Generalstreik in Svanba« Mr Erfüll»«« ber For-enm- mr abgesttmuu werben.

Sntlass««k»««trLae vo« ^5^Er-Offtzceren

W« »L°BNÄ,"« L LS ReichSweSrverbaude nnd'aefumt

AuS Apenrade^usird gemeldet: Der »a«»q» © lerverei» für RordjchieSwig erklärt- M er ^ W Hinsichr auf dem Boden öe^. Frieden-pertrage« st«* und volles Vertrauen hat, daß dieKomrot, sisnn ''^L