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erstelltet Tageblatt

Hersfelder Kreisblatt

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| Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 7 )Mark, durch die Post be- zogen. . Mark Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei

. Hersfeld. Für die Schriftleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld.

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Amtlicher Anzeiger für den Kreis H^rsfeld

Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zelle ' Pfennig, te amtlichen Teile > Pfennig, Reklamen kosten die Zelle ^Pfecmi». Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Fernsprech " *

Nr 290

Sonnabend, ds" 13, Dezember

1919

drei RNonen Opfer See ymMtzlolkcide.

* Berlin, 12. Dezember. (S. C.) Bon bet Reichsrekiernng wirb ein Gesamtbericht über die Wir- knngen der Hungerblockade gegen Deutschland vorbe- teitet Die Sammlung des Materials ist bereits weit vorgeschritten. Die Blockade soll nach den bis jetzt vor­liegenden amtlichen Feststellungen mehr als drei Mil­lionen Opfer unter der Zivilbevölkerung Deutschlands gefordert habe«.

*.

Aus der lakonischen Meldung spricht eine schwere Anklage gegen England. Auf jeden Fall ist sie aber' viel schwerwiegender, als sie gegen Deutschland wegen angeblicher Verletzung des Völkerrechts und grausamer Behandlung der Einwohner der besetzten Gebiete er­hoben werden kann. Wenn tatsächlich lieber griffe deut­scherseits vorgekommen sind, was nicht abgeleugnet werben soll, so sind sie erst die Antwort auf schwere völ­kerrechtswidrige Verbrechen der Gegner gewesen, wie z. B. der U-Bootkrieg seine Ursache in der Hungerblok- labe gegen uns hatte Wie sich England in der Hunger­blockade auf ungeschriebenes Recht stützte, so bestanden auch für den U-Bootkrieg keine völkerrechtlichen Ab­machungen. Es ist aber ein furchtbares Verbrechen, baS sich England schuldig gemacht hat, indem es den Tod von mehr als drei Millionen Menschen auf dem Ge­wissen hat. Hinzu kommt noch die große Anzahl von Kranken, die durch die Unterernährung und den Sun» ger zu dauerndem Siechtum verurteilt sind. Und dann stehen unsere Feinde in ihrer Skrupellosigkeit nicht an, bei der Durchsetzung ihrer unmenschlichen Forderungen immer von neuem mit der Hungergarotte zu drohen. Wenn es schon ein schwerer Völkerrechtsbruch war, während des KriegeS Deutschland gleichsam wie eine Festung auszuhungern, obwohl das KriegSrecht nur eine Belagerung von Festungen innerhalb der KriegS- zone kennt und daHer hie Hungerblockade geayLtin aan»

verläfsiger Wetterdienst und eine Wettervoraussage, die namentlich für die Landwirtschaft von größter Bedeu­tung ist, unmöglich gemacht. Eine Begründung für die Maßnahme haben die Franzosen nicht gegeben. Aber die Ursache liegt in der Furcht, daß Deutschland auf drahtlosem Wege mit anderen Ländern Beziehungen anknüpsen könnte.

m-

Amerika und die Alliierte«.

** Senf, 12. Dezember. (S. C.) DerHerald" mel­det aus Neuyork, Lansing antwortete im Senatsaus­schutz auf eine Anfrage des Senators Johnson, daß die Abberufung der amerikanischen Delegierten aus Paris «icht die Abkehr Amerikas vo« den Alliierten bedeute. Amerika nehme durch seinen ständigen Botschafter in Parts an den weiteren Besprechungen der Alliierten teil und betrachte sich bis zur anderweitigen Entschei­dung durch den Senat als mitverantwortlich für die D«rchführnng des Friedensvertrages vo« Versailles.

Die englische Visite in Bereitschaft.

** Rotterdam, 12. Dezember. (S. C.) Londoner Blätter melden, daß die Demobtltsierurm des noch im mobilen Zustande befindlichen ersten Nordseegeschwa- derS, die am 10. Dezember beginnen sollte, auf Befehl deS alliierten Marinerates verfchoben worden ist.

Welchlermg für Die Gefangenen.

Eine Bitte der Neutralen zum Weihnachtsfeft.

Die Preßinformaiion meldet aus PariS: Vo» neu­traler Seite sowie von pazifistische« Bereive« a«s aller Welt wurde beim Obersten Rat angeregt, die deutsche« Lkriegsgefangene« in Frankreich das Weihnachtsfeft in Freiheit begehen z« lassen «nd ihnen über die Feiertage jede Art von Erleichternugen zu gewähre«. Die ame- rikautschen und italienischen Delegierte« habe« den traleu Vorschlag befürwortet.

yentsgeir Tafle aus der Reichswehr avßgeschlede« tIL <A ist «nt der gesetzlichen Pension zur Dispositio« gesiE worden.

Einspruch gegen die Maßregelung Reinhards-

« ® e r l i n, 12. Dezember. (S. C.) Die Bertra«e»S> latte der Groß-Berliner Reichswehrformatioue« bade» für heute mittag Versammlungen einbernfen, i« benot gegen die politische Maßregelung des Oberste« Rei«» hardt Ei«spr«ch erhoben werben soll. Auch das DffN zierkorps der Reichswehr in Groß-Berlin wird bentt abend zu der Maßregelung des Obersten Reinhardt >«< hie politische Regierung Stellung nehme«.

Eine Kriegsbeschädigten-AbordNNNü beim Reich» rräsidente«.

t» Leipzig, 12. Dezember. (T. U.) Reichspräsident ESert empfing am Mittwoch vom Einbettsverband der Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen Deutsch­lands (Sitz Leipzigs eine Abordnung und nahm einen Bortrag des Vorsitzenden des Verbandes, Albert Streit»

------- ~ ^^^ über die mißliche Lage der Kriegshinterbliebenen entgegen.

d), seinen Einfluß geltend zr»

rirag des Vorsitzenden des Verbandes, Albert Strett» grübe aus Mihla in Sachsen, über die mißliche Lage bet Kriegsbeschädigten nnb -----

Der Präsident verspra« machen, um baldigst Line Besserung herbeizuführertz Schon in den nächsten Tagen soll eine Beratung» die bestehende Notlage stattfinden.

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rische Gründe nach dem geltenden Kriegsrecht unzuläs­sig war, so kennzeichnet die fortgesetzte Drohung mit einer neuen Blockade, die ia zum Teil in der Ostiee wieder besieht, die verbrecherischen und schurkischen Pläne ihrer Urheber gegen das wehrlose deutsche Volk. Dieses Verbrechen an einem 70-Millionen-Äolke aus perfider Habsucht und gallischer Rachsucht hätte den Feinden in jeder Note vor Augen geführt werden müs­sen. Wenn das auch heute versäumt worden ist. so wird die Geschichte einstmals das Urteil darüber spre­chen. und der Sluc6 der ganzen Menschheit wird ,Eng­land treffen, nicht etwa die heutigen Staatsmänner, sondern das ganze englische Volk, ebenso wie das deutsche Volk von seinen Gegnern für angebliche Ver­fehlungen seiner Staatsmänner verantwortlich gemacht wird. Dem deutschen Volke wird dann aber Genug- .tuung und Gerechtigkeit widerfahren.»

ohne

Die Heelsche Kefwett

* Berlin, 12. Dezember. (T. U.) Die deutsche Antwortnote ist gestern nach Paris geschickt worden nachdem ihr Gedankengang im Kabinettsrat gebilligt -. Sie dürfte heute abend durch den Ge- üherrn von Lersner dem Vertreter d«

worden war. Sie dürfte heute abend dnrch den Ge­sandte« Freiherr« von Lersner dem Vertreter des Obersten Rates Herrn Dutasta überreicht werden. Die Rote betont den Wunsch der dentschen Regierung, den Frieden baldigst in Kraft treten zu sehen und ihre auf- richUge Bereitwilligkeit, znr Beschleunigung der Schluß­ratifikation beizutragen. Das Entgegenkommen. daS man in den "Ausführungen der Ententenote finden konnte, wird mit dem gleichen Entgegenkommen erwi­dert. ES wird gesagt, daß es sich empfehlen würde, vor der Ra'isikation eine Verständigung über die $rage der Entschädigung für Scapa Flow herbeizuführen und das, die deutsche Regierung zn diesem Zwecke eine Kommis- sto« naür Paris sende« werde. Diese Kommission ist nun gebildet worden. Sie hat keinen politischen Cha­rakter, sondern ist eine Fachkommission, an der Sachver­ständige aus Hamburger Reederkreisen teilnehmen.

Die Antwort in den Hanptteilcn zustimmend.

w Berlin, 12 Dezember. (G. 6) Der Be­schluß der Reichsregternua über den Inhalt ber an die Erstritte zu sendenden Antwortnote ist im Reichskabiuett einstimmig gefasst worden. In der vertranlichen Sistnug des AuökchusseS der Nationalversammlung am Mittwoch Nachmittag ist von Sregierungsseite die bestimmte Er, wartung ausgesprochen worden, daß die Entente die sehr entgegenkommende und in bett Hauptteilen fast ganz zu- stimmende deutsche Antwort für genügend erachten wird.

Die Alliierten sind sich einig!

»-» PariS, 12. Dezember. (WTB.) Laut HavaS Haben Clemenceau und Lloyd George festgestellt, daß zwischen thuen völliges Einvernehmen über die Ju- krajtsetumg des Friedensvertrages herrsche. Sie prüf­ten auch andere Frankreich und England interessieren- den Fragen, über die sie zu einem völlig Sefriedegerrden Ergebnis gelangten.

Deutf^stand anS der WeltpoNt» anSgeschaltet.

t-* Genf, 12. Dezember. (S. C.)Homme livre' schreibt, Deutschlands zukünftige ~ nationalen Politik wird nach dem 8h irter Großmacht sein. D.. . 'sandle in Berlin ernennen.

mehr die ei lediglich G-ü

Dezember. (S. Gj .... - ,

hM zukünftige Stellung in der inter- rtcöknsvertrage nicht )te Alliierten werden

Uufinniae Maßnahmen der Franzosen.

^- ilürsrnhe, 12. Dezember. Wie die dadische nöcsivetterwarte in Karlsruhe mitteilt, haben die mzösischen BesatzungSbehürden gestern plötzlich ber ^«LeSwetterwarto Me drahtliche Aufnahme auÄälldt-

Heimkehr ans überseeische« Ländern.

Die M-lchZ^entrccksikM tjjy ff rLpgSx..

------ " ««Zerre aus A«str<

fen am 10. 12. mit dem DampferValencia" in Rotier, dam ein und 263 Person?« ans Anstralien mit Sem DampferRuaia". Mit 16 Zivilheimkehrern ans Tri­nidad «nd 33 Kriegsgefangene« von der Besatzung der «Mecklcnb«ra" landete am 9. 12. der DampferCranje Nassau" in Amsterdam. Die Ankunft des Dampfers Windhut", der 458 Heimkehrer ans Lüdwestafrika an Bord hat, wird am 13. 12. in Rotterdam erfolgen.

Militärische Ei«richt«ngeu in Elsaß-Lothringen.

** Straßbnrg, 12. Dezember. DasJournal ofst« ziel" veröffentlicht einen Erlaß, wonach eine ständir« Reichswehr in den militärischen Gouvernements Straß- burg und Metz eingesetzt wird. Weiter veröffentlicht daSJournaloffiziel" eine Instruktion, wonach ab L L Emr Sckuler auch aus dem Elsatz in die Militär- schulen ausgenommen werden. Die französische Regie­rung beschloß die Errichtung einer Anzahl elsatz-loth« ringischer Regimenter unter Führung französischer Of­fiziere. Elfatz-Lothringen wird in den nächsten Jah­ren rein französisch besetzt.

Die Industrie gegen ErzvergersFinanzplLne.

Der Reichsverband der deutsche« Industrie hat in der Sitzung seines Hauptausschusses in Berlin einhellig folgende Entschließung angenommen: Der Hauptaus. schuß des Reichsverbandes der deutschen Industrie ver­wahrt sich nachdrücklich gegen die Übereilte «nd plan­lose Art, in der die Regierung versucht, die erforder­lichen Etguerlasten des deutichen Volkes zu erheben. Die deutsche Industrie ist von der Notwendigkeit größ­ter Opfer für die Erhaltung der Zahlungsfähigkeit des Reiches und für die Erfüllung der Friedensbedingun. gen überzeugt und bnrchans bereit, auch schwere Ab­gaben vom Besitz und EinkomMn zu leisten. Sie muß aber nochmals eindringlich davor warnen, daß diese Abgaben, wie es im Reichsnotovfer und in den darauf gehäuften neuen Steucrentwürfen der Fall ist, die ganze dentsche Wirtschaft blutleer und die Gesund««« unserer Produktionkkrast ««möglich machen. Es ist völlig unrichtig, daß sich die Vertreter der deutschen Industrie für das NeichSnotopfer und gegen die Zwangsanleihe ausgesprochen hätten. Entscheidend für die Stellungnahme der deutschen Industrie gegen daS Reichsuwtopser ist aber nicht allein seine. Sienerwir- kung als vielmehr die Tat ache, Saß auch heute noch keine Sicherheit für die Berwendnng des Ergebnincs znm Nnt;e« der Reichsfinanze« besteht. Solange damit gerechnet werden muß, daß dieses Ergebnis von den Gegnern lediglich als Abschlagszahlung auf eine ihrer Höhe nach unbestimmte EntschüdigungSforderuna in Anspruch genommen wird, kann einem solchen Ein- griff in die Substanz unseres ProduktionSkapitalS nicht scharf genug widersprochen werdem

chsnotopfer und in den darauf 'entwürfen der &ßH ist, Sie

Anschlutz Tirols an Deutschland.

sw Wien, 12 Dezember. (T. N.) Der Tiroler Lcmdtaq hat gestern einstimmig beschloffen, an die öster­reichische MarttSrcgiernng das Ersuchen z« richten, bei der Entente die Znstimmnng zum A«schl«tz Tirols an das Wirtschaftsgediet des deutsche« Reiches zu erwirke«.

E«gland gege« ben Anschluß.

k* Rotterdam, 12. Dezember. (S. C.t Bonar Law »Londoner Zeitungen zufolge im Unterhaus, daß and eine Ansrösnng deS österreichische« Staates «nd einen teilweise« AnschlRß seiner Länder an Denlschland niemals »«gestehen könne. Das Pariser Friedenswerk dürfte nicht schon im ersten Jahre sabotiert werden.

Oberst Reinhardt verabschiedet.

* Berlin. 12. Dezember. (T. U.) Amtlich

Die Beschwerde Helfserichs verworfen.

** Berlin, 12. Dezember. (T. U.) Der parlame» tarische Untersuchungsausschuß hat die Beschwerde DL Helfserichs mit der Begründung verworfen, daß jede» Mitglied des Umersuchungsausschusses das Rragerecht habe und infolgedessen jede Auskunftsperson die A«w wortpflicht jedem Ausschutzmitglied gegenüber au » füllen habe.

Lcmmnukstische Feier der zweiten Revolutio«.

* Berlin, 12. Dezember. (S. C) Die Funktionär* Versammlung der kommunistischen BetriebSorganisa» tionen GroßderliNS befch^Lsi genery, LbenS, den 7 kr» , M-^/c ^" nV--xk-"»"n «iri Fanutttrevolllitou, durch all­gemeine ArSertsriche, M-rsienversammlungen und Da» «roustrationsumzüge zu feiern. Eine gleiche Aufforde­rung soll an die radikalen ArSeiterorgauisationen M Reiches ergehen.

Die englische« Verhandlungen mit Sowjet-Rutzla«.

* London, 12. Dezember. (WTB.) Reuter. N» terhaus. Bonar Law teilte mit, daß daS rnsstsch« Problem sich unter den Fragen bestnde, die zwischen Lloyd George. Clemenceau und dem italienischen Mi» Nister besprochen würdem Canworthy fragte, ob Sem Haus nach den Verbandlungen eine Mitteilung gemacht werden würde. Bonar Law erwiderte, es könne fchwe» lich erwartet werden, datz es bei diesem Versuch zu ir» «end einem bestimmten oder endgülti'geu Beschtich 3mme.

Der polnische Oberpräflüent vo« Destpreutzen.

** Danzig» 12. Dezember. (T. U.) Der zukünstt« polnische Oberpräsident von Westpreutzen. Wotwode von Pomerellen, Herr von Lascewski, hat seinen Wohnsitz in Thorn, der zukünftigen polnischen Provinzialhaupt» stadt, genommen. Die zukünftige polntfche Provinziat- verwaltung und das bisherige Unterkommisiariat für Westpreutzen sind gleichfalls von Danzig nach Ttzo» übergesiedelt.

Dänische Propaganda in NordschleSwig.

* Lopeuhage«, 12. Dezember. (T. 1t) Der Mtrch- fter für nordschleswigsche Angelegenheiten beabsichnai. Propagaudaversammlnuae« im Abstimmungsgebiet a» zubalten, in denen Lichtbilder über die Zustände j» Dänemark vorgeführt werden sollen. Er hat zu diese» Zweck eine Aufforderung an Privatleute unb Gesell­schaften erlassen, geeignete Aufnahmen zur Verfüg«» zu stellen.

Eiae srauzösisch« Bank in LudwigShaf««,

** Lndwigshafcn. 12. Dezember. (T. U.) Le Baw national Le kredit in Paris, ein mit 3 Millionen Franc» Aktienkapital arbeitendes und etwa 250 Filialen unte» haltendes Unternehmen, wird im Laufe dieses Monat» in Ludwigshafen eine Filiale eröffnen, um den Gelds und Warenverkehr zwischen der Pfalz und Fraurrelch

Der englische Gerverkschaftskongreß.

** Amsterdam. 12. Dezember. (T. U.) AuS Londo» ! wird gemeldet, Satz in der gestrigen Schlutz-Sitzung bei GcwerkfchaftskonarcsicS üeschlosicn wurde, den örie ' densjchlutz mit Surtzland zu fordern. Man kam über ; ein, eine Komlillssion zu den Bolschewtsten zu ti* I senden.

I Die Spannung zwischen den Vereintste« Staat«» «nd Mexiko.

Innerhalb 8 Monaten sind nach einer Reutermeh- dung aus Washington 3 Noten an Mexiko gerietet morde z, in denen gegen eine Einmischung i« sie x> (iglest der amerikanische» Petroleuinuntcruehmnnre» iu Mexiko und gegen den mangelhaften Schutz dieser Unternehmer durch die merikanischen Behörden ®t» fpruch erhoben wird. Mexiko hat alle 8 Noten Nicht* antwortet. Eine Abordnung der Petroleumaeschaft» reute in den Vereinigten Staaten suchte den Vorsitze» den des SchiffahrtSamteS auf, der erklärte, unter d« Herrschaft Carranzas habe die Petrstcnmerzeug«» W Mexiko so gut wie aufgehört.

Der Tiefstand der deutsche« Mark.

dung wvröl

deutsche SDiar! am Dienstag mit 6 Centimes in Zahlung genommen.

Deutsche Studenten ^von lwr^Strabb«rge» UMversit»

» Straßbnrg, iL^ezevrSe^. Der BunS Ssa» lothringischer Studenten widerspricht die Nachricht, däj