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Hersfelder Kreisblatt

Z Bezugspreis vierteljährlich fürtzersfeld 7 )Mark, durch die Post be­zogen- . Mark Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei i Hersfeld. Für die Schristleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld.

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Amtlicher Anzeiger für den Kreis HZrsfeld

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Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Fernfprech-

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Nr 285

Montag, den 8» Dezember

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1919

Ilmh Weitere Srpreffmgm der Entente.

^ Berlin, 6. Dezember. ($, C.) Nach Pariser MelSungen schreibt Havas, Satz mit Ser Unterzeichrmug des ZusatzprvtokoKs durch Deutsch land die Forderun­gen der Alliierten noch nicht völlig erfüllt seien. ES i seien deshalb mach weitere Noten an Denischland bei den Alliierten in Borboreitung, um die schrvebe«Se« Erfüllurme« des Bersawer Vertrages durch Deutsch­land herbeiznführe«.

Vor neuen Gewalt matzregeln Fochs.

I

Aus Paris wird denß. N. N." gemeldet: Am Freitag waren sämtliche Telephonverbindungen zwi­schen Paris und Mainz für den Privatverkshr völlig gesperrt, was stets ein sicheres Anzeichen dafür ist, Satz wichtige Avordnnnge« für die Besatzungstruppen gege­ben werden. Man beurteilt fiter die Lage zwischen Deutschland und Frankreich als Äußerst gespannt und laßt überall durckblicken, daß eine weitere Hinauszö- gerung der Protokoll-Unterzeichnung durch Deutschland energische Maßregel« Fachs zur Folge haben werde, der heute wiederum mit seiner Politik obenauf ist. Der Berichterstatter bemerkt, er erhalte diese Nachricht muS so sicherer Quelle, daß er sie ohne Vorbehalt weiterge­ben könne. Die- deutsche Regierung wird jedenfalls gut tun, genau zu erwägen, welche weiteren Schritte sie hinsichtlich des Austausches der Ratifikations-Urkunben unternehmen will. Zur Begründung der neuesten von den Franzosen wieder angeschlagenen scharfen Tonart wird mitgeteilt, die vorzeitige Abreise Simsons habe deshalb so verstimmt, da ein Arrangement in der Schiffsanaelegenheit leicht erztelbar gemessn wäre und das absichtliche Hinausschieben des FriedensvollzugS Frankreich beweise, daß Deutschland keine ehrliche Ver­ständigung mit Frankreich anstrebe, sondern allerlei Verbindungen mit England und Amerika sucht. Als Folge dieser Haltung Deutschlands sei auch LoucheurS Besuch in England anzusehen, den man dort überzeugt habe, daß Frankreich nichts von Deutschland und alles von England erwarten müsse. Jedenfalls muß man in Deutscklar-d mit einer argen Verstimmung der gesamten französischen Meinung rechnen, die anscheinend zu . Fachs Anschauung bekehrt wurde, und es wäre verfehlt, wenn rmm^tWWenlsMland Ste gegenwWME Vffnattorr

t fiter die Lage zwischen alsmutzerst gespannt und z eine weitere Hinauszö-

leichtfertig oder oberflächlich Beurteilen wollte- denn sie wird hier als sehr ernst angesehen.

Die Anslieferungsfrags.

** Rotterdam, 6. Dezember. (S. SA 13 englische Journalisten sind am Donnerstag in Rotterdam an­gekommen. Sie erwarten für die nächsten Wochen und zwar noch vor Weihnachten den entscheidende« Schritt der Entente in der AuLliefernug des Kalfers und des KroRprinze«. v

^ Retterdam, 6. Dezember. sS. SA DieTimeS" melden aus Paris, ein Zusatzprotokoll Mtm FriedenS- vertrage enthält die Namen der auSzuliefernden Dent- T^en. ES wird Deutschland unmittelbar nach der Rati- fizierung des Friedensvertraacs zur Unterzeichnung vorgelegt werden. Ein derartiger Vorbehalt befindet sich in den: jetzt von Deutschland zu unterschreibenden Protokoll.

632 760 deutsche Kriegsgefangene in französischer Fron.

w Basel, 6. Dezember. (S. C.) DaS Genfer Rote Kreuz erhielt die Mitteilung des französischen Roten Kreuzes, daß auf französischem Boden 532 760 deutsche Kriegsgefüugeue gezählt wurden.

Neue Drohungen der Entente.

----ifer Mel- yten Rat

- -.-Hfe gege« Veschluhfassnna ist anf die letzte Entenie- iärische Beschlüsse seien t Deuischland nicht alle

»-, G e u f. 0. Dezember. (6. C.) Nach Pariser Mek- Knugen des LuonerProares" sind im Obersten Rat noch feine endgültigen militärischen Beschlüsie gegen Dentschland gefaßt morden. Die Beschlutzfasinug ist bis zur A«twort Deutschlands anf die letzte Entente- note ausgesetzt »vordeir. Militärische Beschlüsse seien jedoch nicht z« ««»gehen, wenn DentschlanS «imt alle Bedingungen der Entente bis ant nächsten Woche an- aevomme« hat.

Zürich, 6. Dezember. (S. Cst Nach einer Pariser Meldung desSecolo" ist der italiemsche General- stabschef in Paris eingetroffen. Er nahm an der Sit­zung des Obersten Kriegsrates am Freitag teil.

Die deutsch-französische Spannung.

BevorsteheRdc Erklärungen Bauers.

k* Berli«, 6. Dezember. tB. T.) DemB. T." zufolge wird der Reichskanzler Bauer bei dem Presse­fest im Rathaus die Gelegenheit be«u^

die Verbanblnnaen an ander«, die zwischen Paris «nd Berlin stattgefiniben haben und weiter siuttfinden Herr Bauer dürfte zeigen, Satz bie Verstandllnniftn «iM wie behauptet wirb, von De»»tsMan- abgebrochen. Wandern daß sie auch nach der Abreise des Herrn vo« Simlo« fortgesetzt worden seien. Tatsächlich hat «m SKonto« der Gesandte Herr von Lersner mit Herrn Dnigita eine Unterred» ng gehabt, in der er vor allem den SchiedS- gerichtsvorichlag, den die deutsche Reg,mt«« in »« Scapa Flow Angelegenheit gemacht habe, darlegte. Herr Dntahe mußte natürlich diese Mitteilung dem Oberst«, Rat der Alliierter, unterbreite«. Einc Antwort deS Oberfftu 'Notes ist bisher nicht erfolgt. Auf diese Ant- » vird gewartet, und bei der Rcgiernng Meint die aüuna sorznwalte«, daß erst nach ihrem Eintreffe«

neue Delegierte nach Paris gesaut» werde« können.

Ket» Ulttnmtum der Entente.

* Berlin, 6. Dezember. (ß. Nach, Erkuttdi- gung desL. A." ist hier eine Ententenote ultimative« Charakters bisher nicht eingegange«. Auch steht man auf dem Standpunkt, daß von einer Fristverlängerung keine Rede fein könne, roeü «in« Frist nicht atfW wo«»

Herabsetz««» der Zahl der Auszuliefernöe«?

$* Geuf, 6. Dezember. (B. A) Die Liste der vo« Deutschland ausSAtiefernös« Offiziere «nd Beamte«, ^ ' " 'biet Verschiedener Verbrechen

Sie

schuldig gemacht habe« j den z« sein. Während sprach. heißt es jetzt, fia fasse.

a sollen, scheint starr verkürzt wor, j man früher von 1100 Namen Satz die Lifte ««r 806 Ranren nm-

Der Wiederaufbau Nordfrünkreichs.

Berwe«S«vg polnischer Arbeiter.

&* München, 6. Dezember. Im Laufe des nächsten Monats sollen, wie dieMünchener Neuesten Nachrich­ten" erfahren, 120 000 polnische Arbeiter durch SüS-- ösutschlanS in das kravzöstsche WiederanfSaugsbiet be­fördert werden. Die Transporte haben bereits begon­nen. Die bayerische Eisenbahnverwaltrmg Hai trotz der starken Belastung, die der Betrieb angesichts der in Bayern herrschenden Kohlennot durch die Trans­porte erleidet, eingewilligt, daß diese ihren Weg über 6fe böhmische Grenze nehmen, in der Hoffnung. Satz durch die Verwendung polnischer Arbeiter im Wieder- aufbaugebiet die Rückkehr unserer Kriegsgefangene« be- schle««igt wird.

Sie Verjeukunz der Zlsüe in Steps Asm.

Amtlicherseits wirb der Wortlaut des vorn Reuter- schen Büro zum Beweis der deutschen Verantwortlich­keit für die Versenkung der deutschen Flotte in Scapa Flow veröffentlichten Briefes des Admirals s. Trotha vom 9. 5. 1919 an Admiral v. Reuter veröffentlicht, der auf Admiral Reuters Wunsch, über das Schicksal des Jnternierungsverbanöes unterrichtet zu werden, Bezug nimmt. Es heißt darin u. a.:

»A«S Presfenachrichte« und Erörterungen i« e«g- lische« Dberhause ergibt sich, daß unsere Gegner mrt dem Gedanke« umgehen. den JnternierAUgsverSaud uns durch den Friedsusschlntz norzuenthalten. Dieser feindlichen Absicht steht das bisher nnwiSerfproche«« deutsche Eigentumsrecht an dem I«ter«iernugsvsrbasde gsgenüber, in Lesfen JuternierAug rmr Sei Abschluß LeS

«BWWMMMW^niir» Mp, Schwächung der Gefechtskraft der dentschen Flotte ^z«- | gestehen mntzte«. Euer H ' zeugt sei«, daß es Sie felbj....... _ ,

MarinsuKterhändler in Paris sei« wird.

des J«ternierungsverba«des mit allen Mitteln an »er?

lgebsre« mögen übcr- adliche Pflicht unserer ' ' * ~ Schicksal

des Juternierungs- Leidige«. Hierbei i stehen, daß der Be...... ....... ......... .

Schicksal,wie es sich auch unter dem Druck der polinschc« Lage gestalten möge, «ichi ohne unsere Mitnurkung be­stimmt und vo« uns selbst vollzogen wrrd, «nd daß eine A«sliefcru«g an den Feind ausgeschlossen bleibt."

wird an erster Stelle die Bedirranng erband deutsch bleiben soll. daß sein i auch unter dem Druck der polirischen

Hierzu wird halbamtlich bemerkt: ES ist unver­ständlich, wie die brittsche Admiralität glauben kann, durch den Hinweis auf dieses Schreiben den Beweis zu erbringen, daß die Versenkung der Flotte auf Befehl * -en der deutschen Behörden vorgenommen ........ Wenn es noch einer Bestätigung der deut­schen Behauptung bedürfte, daß Admiral v. Reuter zu dem Befehl zur Versenkung der s^Wfe lediglich ourch die Annahme veranlaßt worden sei, daß der Waffen­stillstand abgelausen sei, so ist diese Bestätigung in der Veröffentlichung desNewyork Herold^ vom £ 12. zu "- ^ " Dort wird zunächst das Schreiben des Äd- _________ j. Trotha mit ckarakteristischen Auslastungen wiedergegeben. Dann heißt eS »»örtlich:Die einge henden Befehle des Admirals v. Reuter au die Kom­mandanten der deutschen Schiffe vom 17. 6. werden ebenfalls von der britischen Admiralität vervifentlicht. Die deutschen Kommandanten werden angewieien, die nötigen Vorbereitungeii zur Berseukuug ihrer Schiffe in der Weise zu treffen, daß beim Empfang oes Befehls die Schiffe so schnell wie möglich zum Sinken gebracht ^ Die Versenkung »oll stattftnoen: 1.

erbringen, daß

oder mit Wisse: . .

worden ist. Wenn es noch eine schen Behauptung bedürfte, daß dem Befehl zur s ' die Annahme veranlaßt

finden. Dort wird

mirals v.

rmtergebraHt. NaGmittützS verließ SaS Schiff Ve« <Ä fen und fuhr über Stettin nach Danzig. >

Wie bekannt wird, war der Trarrsporl zur s^al# fahrt nicht angeineltzet. Erst im Kanal stellte es sich heraus, daß Kriegsgefangene an Borv war-sp von Bord des Damp?ers »Santa Elena" auf einen henden Deutschen Schüsse abgegeben worden sind eine bewaffnete Patrouille an Land geschickt rooro«, sind die detftschen Hoheitserchte verletzt worden, einer Aeußerung des KapftänS des englischen i ist dieser nicht berechtigt gewesen, die e Kriegsgefangenen gegen ihren Willen an Bv halten. Die Leute wollen an Bord des SH schmachvolle Behandl««g erfahren haben.

SelasemWSMfkNiS in Salut mtzetzodm.

-» Berlin, 6. Dezember. tT. N.) Die pr««- tzifche Siaaisregisrnng hat geftera folgende« BefchlsS gefaßt: Der durch Bervrdrmng des pre;rßische« StaatS Winmerinu-s vom 8. März ds. Ib, über den SauSeSu Sibezirk Berlis, den SLaötkreiS Ssarrdaa rmd Sw

reife Teltow und RisderSarnim erklärte Belags«

rmrgsz«

hierdurch sLfSLhoLe«.

* Leipzig, 6. Dezember. . (& S.) Der Parten Unabhängigen erfuhr geliern eine kritisch« Zvsp g. Schon vorher hatte sich das Fehlen Hauses me»

der Geister vollzog sich bei der Frage des Lsschlusis» an Sie sog. Moskauer In^rnstiLsale. Sie in Wirklich­keit keine Internationale ist, sondern, eine einseitige Vorherrschaft des russischen BoischewiSlnuS Kr TeutfH- land. Die gestrigen Gehet» -verhandlunAn währte« fast den ganzen Tag. Der Parteivorstand soll nach dem uns vorliegenden Bericht mit dem G^samtrücktrift se« droht haben, wenn der Anschluß an Moskau beschloffe» würde. Eine Verständigun mit dem linken Flügel wurde Kickt erzielt. Di» V-K-. Grmwea hielten S inn

.......

»s- Stockholm, 0. Dezember. Schwedisch» Blätter - schreiben: Frankreichs Haltung in der Frage der AuS- : Lieferung der deutschen Krieasgefangenen ist geeignet ! tiefe Bersiimmnug in der zivilisierten Welt z« erwecke«. : Zwar werden von französischer Seite Gründe für eine I Handlungsweise angeführt, die an die frühere Barbarei i erinnert, wo die Gefangenen als Sklaven betrachtet ! wurden, aber diese GrüNde find unhaltbar. Wäre eS auch hundertmal wahr, daß Deutschland eS nichr fertig brächte, in vorgeschriebener Zeit alle DerpflichtungeS der harte« Waffenstillstands- und der grausam«« Frim

geeignet

ten Welt 2« erwecke«.

die Saune 10 schnell rote mogtiw aum sinren gevracyr werden sönnen. Die Versenkung itattfinben:. 1. 1 im Falle gewaltsamen Eingreifens von englischer Seite, 2. auf besonderen Befehl des Admirals von Reuter. Es ist keine Umtriebe Ansicht v. Reuters in seinen Justrut- Honen, die Sckiffe nur dann zu versenken, wenn der Feind den Versuch machen sollte, sich ihrer ohne Zu­stimmung unserer Regierung zu bemackttgen. Sollte unsere Regierung in den FriedenSbedingungen die Nebergabe der Schiffe zugeben, so werden die ^cktsfe ausgeltefcri werden zur ewigen Schände derer, die uns in diese Lage gebracht haben. Die Kommandanten ha­ben dieses Schriftstück unter Verschluß zu halte»:. Es darf nicht in Feindeshand fallen." Wir sind der britischen Admiralität sehr dankbar, daß sie uns das bisher feh­lende Beweisstück für die Richtigkeit der deutschen Be­hauptungen getiefert hat.

'schluß zu halieu. @5 Wir sind der britischen

Ein ZwischenW im Sori-Sfiserlmal.

Verletzung der deutschen Hoheitsrechie durch England.

** Kiel, 6. Dezember. (T. tl.) Am Donnerstag um öü Uhr traf der ehemalige deutsche Dampfers-aata Elena" unter englischer Flagge von Lench in der Hol- ienauer Schleuse ein. An Bord waren 600 deutsche und poruische Kriegsgefauge», die in die polnische Armee eingereikt werdest sollten. Fünf Man« gelang es, i« Br««sbÜttel «ud einem i« Holteuau z« flüchte«. Sechs bis acht bewaffnete Polen wurden dem letzteren nachge­schickt, aber von den Schleusende«mten zurückgewiesen. Das Ostseekommando ordnete an, daß der Dampfer so lange bleiben sollte, bis der Vorfall aufgeklärt ist, und schickte die Eiserne Division nach der Sästcuse. Offi­ziere der Statt: - ' " "

densbediuguuge« zu erfüllen, so haben doch die Gefan- genen nicht die geringste Schuld daran. Ist eS mirSlich Frankreichs Absicht. Sie Notlage der Gefangene« aus- znuutzs«, »ua bis Schraub« immer härter a«Li«-sn k sönnen?

BetrieSörätegefetz anö PreflefreihÄt.

» Berlin, 6. Dezember. Zwischen der ersten uns zweiten Ausschußberatuna über das Lletriebsrätegese» wird eine Besprechung einflußreicher AuSschutznntali«- Ber mit Preffevertre ern aus den Kreisen der Verleger und Schriftleiter itattfinöen. um dir von den biSherme» Beschlüssen deS Busschüstes vielfach befürchtete Gefahr für die Pressefreiheit eingehend zu erörtern und den Versuch zu machen, sie durch Annderung dieser Bestiu»- muugen abzuwenden.

AkkorSarbeit auch anf Oeu Kieler Werften.

Bei der Kieler Abstimmung über die Sinfühnm- der früheren ArbeitSbedingUMe» auf den Kieler Wrrf- ieitTntSBefondere über die Wiedereinführung der Ak­kordarbeit stimmten 7743 daMr und 46üv vagegen. Metz- ,-ere hundert Stimmen, die noch auSste:««, können das Ergebnis nickt ändern. Dadurch würde die Akkordar- beit auf den Kieler Werften wieder eingefS^t.

Die KohlLAnotz

** Berlin, 6. Dezember. (L SA Nach den Settn NeichSkohlenkomuttssar enigeganAeut« Berichte« auf dem Reiche fehle« «elir alS 60 Peszeut Ser für d« »Sch- Ocu amei Wochen aotwenSig«» SostlsubeiwnS«.

Der Bvdssester Torr rifttmprozetz.

* Budapest, s. Dezeurker. E-TB.) Im Mldavefke» Terroristenprozeß wurde SaS BeweiSverfaDren st« der Angelegenheit der Ermordung des FeldmarkchaLr«» »rants Frerrv abgsscklosfeu. Sämnicke Zeugen Selchnr- digen Cserm und Groß, die Zurichtung des Offizier» betrieben zu Haben. Aus die Bitte des Zeugen Ül«e* lenrnant Frerrv. deS SobueS d s Erinordetcu wurde auch gegen die Frau Wilhelm Beer. Sie dir gegenrO- volutionaro« Offiziere ausaekorsäst und «laezeigt Wr. als Anstifters« zum Morde die Auuaae erdr-ste». D», Angeklagte konnte nicht trosefitto ivetivn, da sie schwer

Kieler MMd

Die Rekrntierung der Sffc'>-Lot- ri«ger.

»^ Straßbnrg, 6. Dezember. iT. U ! Nach de« Stratzburger Blättern werden in den nächste« Tage» die Mährigen Elsaß-Lotbrivger aufgeforiXA. werde», sich in die RekratlMmgsltste« einzutraaerc. Die ElM- Lothringer »verdeMin französischen o-arnttonr« thr« 'Mklitärpsliän genügen müssen.^^Ueber diese Berfüm«' ist man unter den Elsaß-LotSringer« stbr««»El Die sozialistischen lmd selbst die mrtionausttsche« Mi ter kritisieren, daß die vom Ministerpräsidenten Sie» mencean bereits am 16, November ereierte Verorbnuna

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