>»>Ma»:ci»iwiintimwnm <ni»..niuiini>ji»i«J»»n»l».«ig^».M.^M|l| Bezugspreis vterteljahrlich für Hersfett 5 Mmt, durch die Post be- zogen» Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdrucks Hersfckd Für die Schristleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld. UMiMmwimuuiiM-MMMJMMiaMM...^WM..MF«....w-.,„«—,..
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Hersfelder Kreisblatt
Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld
Sir 380
Dienstag, den 3. Dezember
erstAtzung-, »d die für die i9 vorgesehenen er Kriegshinter- « Linie kommen ? en «nd findet» rage. Die beste amtlith' 1,-^riegshin* ‘ -.'tchen
Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zelle Pfennig, im amtlichen Teile »Pfennig, Reklamen kosten die Zecke ' Pfennig
Erscheint jeden Wochentag nachmittags. — Fermprech
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Gegen den „Groben Ansverkaas".
o» Berti«, 30. November. (T. u.) Ueber die Maßregel« gege« den sog. „Große« Ausverkauf« erfährt Me »®. A. Z.« vou maßgebender Stelle u. a. folgendes: ?II8 JBordenanna gegen den sog. „Großen Ausverkauf« hat die Rerchsregiermng, zumal die Verordnung, die auf Schließ««» des „Loches im Westen« Htuzielt, Aussicht a«f Erfolg bietet, eine Reihe vo« Maßregeln ergriffen beM. fest in Aussicht genommen, deren wichtigste in den nächsten Tage« veröffentlicht werde«. Bon den Bestim- ntungen betr. die Verschärfuug der Wuchergesetze wer- den in einer Verordnung die wichtigsten Zweige des Warenverkehrs als lebenswichtig bezeichnet. Wer solche Waren ohne Genehmignna in das Ausland ausführt, wird mit Gefängnis oder Zuchthans bestraft. Geldstrafe kann nur als Neveustrafe verhängt werde«. Gegen die Einfnhr von Lnr«sware« und unnötigen Fabrikate« richtet sich eine weitere Verordn««», welche die Beschlagnahme von z« ««recht ei«geführten Ware« überall da gestattet, wo sie im Verkehr gefunden werden, und zwar ohne EntschädigAttg. Die Lnte der Eiufnhr- und Aus- f«brartikel wird demnächst znsammenfassend veröffentlicht werden. Ferner ist eine Außenhandelskontrolle dnrch Ausban der Antzenhandelsstellen bereits im Gange. Die Gründung weiterer solcher Stelle«, die i«sbess«dere auch die PreisSemestung der A«sf«hk« preise im Hinblick auf die Weltmarktpreise anfhebt, ist i«s Auge gefaßt. Weitere Maßregeln find zu erwarten.
Angstvoller Despotismus Frankreichs.
ter Beru, 80. November. (T. tt.) Auf die Frage, was Frankreich denn eigentlich veranlasse, die unglücklichen Kriegsgefangenen noch immer zurückzuhalten, gab ein französischer Kollege dem Berner Korrespondenten des „Bund" die Antwort: Frankreich müsse ein Unterpfand habe«, daß Deutschland wirklich «brüste. Gegen das bodenlose Mitztra«e« und die Besorgnis vor einer deutschen Revanche hätten auch alle Hinweise auf Deutschlands Wehrlosigkeit, von der doch alle Ententekommis- fionen sich täglich überzeugen könnten, nichts auszurich- ten vermocht. Daß das Geiselsvstem, wie es Frankreich czwetfelte Erhebung erbitter- dann das Gegenteil der an* e, habe der französische
ten vermocht. Daß das handhabt, höchstens eine ver ter Massen begünstige und i— —---------------- gegebenen Absicht bewirken könne, habe der französische Journalist schließlich zögernd zugegeben, ohne von sei
nem Mißtrauen gegen das jetzige Deutschland loskommen zu können. Der Bericht des erwähnten Journali- sten kommt schließlich zu dem Ergebnis, daß die Franzosen es ihrer Regierungsmethode verdanken, wenn ih- nett ihre Verbündeten in Deutschland wiEHaftlich bereits den Rang weit abgelaufe« haben und Frankreich allmählich in eine isolierte Stellung gerät, die ihm gar nicht von Vorteil sei.
Ultimatum für die neuen Erpressungen.
w Düsseldorf, 80. November. (T. U.) Die Handelskammer weist in der 9. Ausgabe ihrer Wochenschrift nochmals eindringlich auf die vernichtende Wirk««» hin, die für das Wirtschaftsleben der rechtsrheinischen Städte ltstehen muß, wenn der linksrheinische Verkehr weiter bevorznat bleibt, wie es jetzt der Fall sei, wenn ins- sondere im linksrheinischen Gebiet die Goldzölle nicht zahlt werden und die öffentliche Bewirtschaftung gewisser Waren nicht durchgestihrt werde. Die Handelskammer erklärt, daß sie auf ihre Eingabe an das Reichs- Wirtschaftsministerium noch keine Antwort erhalten habe und daher befürchten müsse, daß das Retchswirt- schaftsmintsterium von dem Ernst der Lage der rechts-
w
(Die Zollinie im Westen führt nach einer Zusibrist Erzberqers an die „Kölnische Zeitung" an der Westgrenze des besetzten Gebiets entlang, sodaß die Zölle auch im linksrheinischen Gebiet bezahlt werden müssen. Die Saarpfalz ist jedoch in das französische Zollgebiet einbezogen.)
Sie Imchsiihmng der Friedensvertrages.
Die Ansfaug««» Deutschlands.
»s* Rotterdam, 1. Dezember. (S. C.) Das englische Unterhaus debattierte am Freitag über das Schicksal der deutschen Kolonien. Bonar Law sagte, daß die Wie« dergntmach««» Deutschlands sich a«ch auf die durch die Kriegführung tu de« eigenen Kolonie» angerichtete« Schäden beziehen soll.
** Haag, 1. Dezember. (T. U.) Aus Paris wird gemeldet, der Oberste Rat verfügte, daß schifte der deutschen Flotte, die sich in Händen der Alliierten befinden, geschleift werden sollen. Die Frage der Ver« teilung ist noch nicht geregelt. Frankreich und Italien sollen unter Umgehung der Grundsätze einige Schiffe erhalten, andere Sa" durch einige Starr. ..
sie zur Verteilung gelangen.
a Haag, L Dezember. tT. 11.), Im englischen Unterhause wurde auf eine Aufrage vfftzieU mitgeteilt, daß die Anzahl der deutschen Tankschiffe in Süd- und Mittelamerika 44 betrage und daß diese Schiffe mit geringen Ausnahmen so reparaturbedürftig seien, daß sie während des Waffenstillstandes unmöglich gebraucht werden konnten. Man habe sich deshalb entschlossen, daß diese Schiffe nach deutschen Hafen gebracht und dort kostenlos durch Deutschland wieder hergestellt würden. Wenn die Reparaturen erledigt seien, sollten diese Schiffe an die Alliierten als vollweAtge Fahrzeuge av- geliefert werden. Die Regelung ist durch die SchadenS- ermittelungskommission getroffen worden.
teilung ist noch nicht geregelt.
sollen unter Umgehung der Gr—-—„--,..; . wiederum nur vorübergehend gemietet werden können, bevor
Die Entente «ud die Vermögensabgabe in Deutschland.
a Rotterdam, 1. Dezember. (S. C) Nach Londoner Meldungen sagte Bonar Lawi« Nnterhanse zn der finanziellen Wiedergntmach««» der Kriegsschä- den, daß die Höhe der Forderungen an Dentschlaud ihre Beschränkung in der finanziellen Lcistunasfähigkeit Dentschlands finde. Die Grnndlaae für die Leistungs- NA-M^« S»Ä&S gäbe erfordern.
Anch Polen stellt Schadc«Sausprüüx auf.
w Berlin, £ Dezember. (S. 60 Mitglieder der hiesigen Eutentekommisstou sind nach Warschau abae- reist um an der Feststellung ber von Poleu au M der deutschen Kriegführung zu erhebenden Ansprüche
land cinznfordkrnven @«f Stenersrtragnisse Denisti
Mzuwirlen.
e* Basel, 80. November. (T. U.) Die „Mor«i«g- post" meldet aus Paris, daß die Stotterten die Annahme der neuen Fordernnge« durch Deuts" Dezember erwarten. Poivcaree sag
bis zum 15.
M________ .... U.. ^ , ... tu Mainz, daß
Frankreichs Verzicht auf feine natürliche Grenze im Osten nur durch eine entsprechende Garantie möglich sei.
(Mit der natürlichen Grenze Frankreichs im Osten ist der Rhein gemeint. Die äußere und innere Politik Frankreichs ist jeweils nach feiner Machtstellung von der Sehnsucht nach den rebenbekränzten Hügeln des Rheins diktiert gewesen. Selbst in den Zeiten nationaler Ohnmacht ist diese Sehnsucht im französischen Volke nicht ganz verstummt. Seit dem Zusammenbruch Deutschlands beherrscht sie aber die französische Politik Segen Deutschland wieder vollständig, und nur infolge eS Widerstandes WilsonS mußten die Seine-Politiker die Foroerung nun» am* »ju^^v —.. ö««^^'.
Ostpreußen durch russische Banden gesShrdel
»» Königsberg, 1. Dezember. (T. u.) Der ostdentsche Heimatdienst richtete an den preußische« Ministerpräsidenten ein telegraphisches Gesuch, Maßnahmen zum Schutze der ostpreutzische« Grenze vor den einfallenden russischen Banden za treffe«. Täglich laufe» Telegramme aus den Grenzkreifen ein, die besage«, daß die Einwohuerwehre« and die anwesenden Truppe« allein nicht im Stande seien, einen ordnungsmäßige» Grenzdienst z« versehen. Eine Gerweigernug Militärischer Hilfe würde Ruhe und Ordnung im Prvviszinn^m gefährde« «ud, ahgesebe« von allem andern, a«ch die ^DaMche^MirM^ üder^dEe^nordsch>esw:gsch- Fr«s-.
** K-penhage«, 1. Dezember (T. U.) Fn einer stark besuchten Volksversammlung in Kopenhagen sprachen gestern drei Minister Wer die nordschleswigsch« Frage. Der Minister beS Innern, Rohde, betonte erneut die Notwendigkeit, die künftige Grenze «ach nationale« Gefichtspn«kte« ja ziehe« um keine fremden Elemente in das Land zu bekommen. Von de a;e gegen ihren Willen einverleibt werden, könne n: and verlangen, daß sie künftia lonale StaatSbürr^r Der Berteidiaungsminister Much stellte das i ir be- stimmmngsrecht der Völker in die erste Sink und ve - langte unbedingt, daß eS vermieden werden vr - a sche Gebiete in Dänemark einzuverleiben. eß sprach Minister Staudning, der die ganze Sit er Konservativen als ein Mittel zur Bekämpmn» de» de- mokratischen Regierung schilderte. Die Der:- nahm eine Entschließung an, die das Lelbübe nar mr?= recht der Völker und die Teilung nur uaw der nationalen Grenze fordert
ien fallen aß -er m
anische Senat jede Verpflichtung Amerikas für ein Eingreifen in künftige europäische Konflikte, wie eS im Friedensvertraae vorgesehen ist, ablehnen wird, sind die Bestrebungen m Frankreich auf Annexion des linksrheinischen Gebietes wieder in den Vordergrund getreten. Wenn die Meldung aus englischer Quelle zutrifft, so ist sie nur eine Bestätigung der unlängst aus Wien verbreiteten Nachricht über die Absichten Frankreichs. Deutschland droht im Westen eine neue ungeheure Gefahr.)
85000 japanische SoldateN ns Sibirien.
“ w Kopenhaaeu, 8a November. (T. u.) Koltschrur Kriegsminister Stevanow. der sich auaenbluklrch ut W= - fingfors anfhält, berichtet, daß sich tu Sibirneu 85 Ülw Man« japanisches MtlUW. davon 14 000 Mann Kavallerie, befindet.
Die rnssische« RasditaateuMmeeu sutex En-entebefe-l.
M B-rri«. 1 D ^-tfier. «^ E i Nach M:'dnngeu ttder Tilsit berichtet das tetttia^ Pre^..... ^^i« Armeen der baltischen Randstaaten sich unter den D»- K von Ententegeneralen gestellt haben. Die Lon- er „Daily Mail« meldet am Donnerstag das Eintreffen von Generale« der Entente in Mitarr, Lrba* und Rowna
Zum Notenwechsel mit der Entente.
»«• Rotterdam, 1. Dezember. (S. C.) Reuter-meldet aus Paris: Hier erwartet man keine weiteren Ver, Handlungen mit Deutschland..
Deutschland gibt nicht nach.
Aus dem Kabinett nahestehenden Kreisen vernimmt die „D. A. 3", daß die ReichSregierung fest entschlosien ist, in der Frage der Ablieferung der 400 000 Tonnen Bagger, Docks- und Schiffsmaterial nicht nachzutzeden. Es handelt sich hier nicht um eine Prestigefrage, sondern darum, daß durch die Abgabe des geforderten Materials, Deutschlands wirtschaftliche Existenz schlechtweg Unterbunden würde. "Ebenio unannehmbar sei für die Reichsregierung die Klausel des Annexionsprotokolls, nach dem es in das Belieben,Frankreichs gestellt werde, jeder Zeit in Deutschland militärisch einzurücken. Die Reichsregiernng will, so schließt das Blatt, den Frieden, aber nicht eine einseitige Fortsetzung des KriegeS. AIS selbstverständliche Voraussetzung wird angesehen, daß die in Frankreich befindlichen Kriegsgefangene« znrttckgeftthrt werden, so wie der Fr edenSvertra« ed vorsteht und nicht nach den neuen Bedittgungen.
Die Verzögerung des J«krasttrete«s des Friede«-.
W Rotterdam, 1. Dezember. (S. C.) „ Londoner Blätter melden, daß Lloyd George auf die Anfrage der Arbeiterpartei im Unterhause am letzten Donnerstag mitteilte, er sei nicht in der Lage, über den Termin des Inkrafttretens des Veriailler Vertrages eine Erklärung abzugeben.
Die Ostseeblockade.
a Stettin, 1. Dezember. (T. U.), Zur Ostsee- blockade erführt die.Ostseezeitung«, daß Erleichterungen bisher so ant wie gar nicht eingetreten seien. Die Ausdehnung der Freifahrtausweise auf 100 Tonnenschis e kounue für Ueberseesahrten nicht in Betracht. . Für die S&e«»Ä^ bsc SSSÄ »Sö« tew®"®«M iine Auslebungsmöglichkctt für unsere Hütte« bedeuten „!!». ""V-»V ■ ■ ^ "........^i2■>~-vrlV.•■,TWWW■ts:■S*!W,' "**^v‘
@ine Bnretßteetftom des GeseralS Niestet.
General Niesiel hat an Admiral Hopuramr Kr Schreiben gerichtet, in dem er von Drobauaeu Ntit- teilung macht, die Teile von BermondtS Truppen reger Sie in Memel stationierten alliierten Offiziere ausgo- stoßen haben sollen. Danach sollen sich Stete au» du vor Memel liegenden Ententeschrffe Kurückgezr>gev haben. In seiner Mitteilung droht General Rievel, rw Falle erneuter Zwischenfälle, das Feuer auf die Stak von den Schüfen aus zu eröffnen. Admiral vopmamt hat hierauf General Niesten geantwortet, daß er gegen derartige Drohungen, die in schroffem Wider srmrch zum Waffenstillstand und zu den Satzungen des BE^xechtS stehen würden, protestieren müsis, und ihn ermchr, sich auf die der interalliierten KommiM-m zugestandene UeSerwachnna der Räumssa des Oa-titumo zu de- schrärrken «ud die A«frech,terhatt««x der Ordnung aus
Die erforderlichen Maynahmen, du Ordnung in fernes wiederherzustellen, sind getroffen. General Mesiel w wiederholt davon in Kenntnis gesetzt worden daß Set Rückkehr der Truppen sich Zwtschentälle ereignen kmru-
rn. General Niessel ist
^Wte WTB. dazu hört hat die deutsche RegieruM beim Obersten Rat ht PariS bereits entspreche«-« Schritte eingeleitet.
Polnische Offeust»« gegen Sowjet-Rüßlaud.
„Morningpost« meldet aus Washington: Die Alliierten haben holen die Errnachtis«M erteilt, eine große Offensive gegen Sowjet R ißlart za Kramen. Die polnischen MlttSrfachverstündiizrn vo^r». MoSkari und Petersburg tnturöald drei W- M-- Dreien »v können.
Erstark««» des rnfffftden BorsLem ^ aS.
e» Sope«hagea, 1. Dezember Aus Oeiungforf wh* berichtet, int autzerordeutlichen K-u:gz :ß des ä’ix^öma Sowjets erklärte Lenin, die Herrlsaft kf wN^» BolfSewism»- fei stärker «18 te ji ?• Die R«r Armee deren Stärke etwa 250 000 Mann itmfr.M«, 'er am das Beste ausgerüstet und die SiWin Jet ver^ir». »end. Die Armee sei zu einer unübertvE^.ren ^:W« der russische« SMietwacht geworden, nJ.^ ^^ una fühle, um Htnfüa «nurlff« Sei wfknr^W* Sander avrawehre«.
Gegeurevolutionüre SerfSwdrnira t* de«r»pmW w Berlin, 1. Dezember. (L Ab E-ne neue schwör««« gegen die Towjetregic.. aa wurde tn P bura errtdeckt. 60 Persouc», darunter die Mensch Mrung, wurden ^erbaftct^^
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bester ZeidinungsfQg: 10. Dezember 1 Uhr Mitags
Veutjctie Spar-Prämienänleihe 1919.