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Hersfelder Kreisblatt

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Bszugsprvs sierteyHrlich für Hsrsfeld 7<)Mark, durch die Post be- : Amtlicher Anzeiger 5 See Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zelle Pfennig, hn

zogen Mark. Druck und Verlag von Ludwig FMts Buchdruckerei g f | «nLichen Zeile Pfennig, Reklamen lösten die Zeile Pfennig.

HersfÄd. Für die Tchriftleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld. j für den Kreis Hersfeld Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Femsprech 6

Nr. 373

Montag, den 34, November

1919

»«MM MkkMWMW WW. «S»< SÄMU«» X",u. a.! Die Regierung tft so efitta, wie KoalitionS- regrerungen es nur sein können. Nach innen würde eine Rechtsregierung alsbald den Kampf aller gegetz alle herbeistthren. Der sogenannte starke Mann er­scheint mir völlig unmöglich. Die gegenwärtige KoE- tion ist nun einmal die einzige, die zurzeit in Deutsch­land regieren kann. TollMrsler, die es einmal wagen sollten, gegen ' kes eine Ger brancht man

zu

_ Zur Frage des Wahlgesetze- äußert« der Minister; Der unlängst durch eine Indiskretion in mehreren Fas­sungen veröffentlichte Weg, die Bezirke zu verkleinern.

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Sie überschietzenden Stimmen derjenigen Reichsliste zu- zusühren, mit der eine ListenverSindung erklärt worden ist, erscheint durchaus erwägenswert. Mir scheint aber, auch dieser Vorschlag ist noch verbesierungSfähig, na­mentlich in der Richtung, daß noch ein stärkerer Zu« tzrmmenhaug zwischen Wähler« und Abgeordnete» Her-

Auf Sie Frage über die Maßahmeu gegen die Aus« wüchse des Kiuos erklärte Koch: Was das Filmwesen angeht, so ist ein Gesetz über die Kiuvzeusur in Vorbe­reitung. Ferner ist eS richtig, daß SaS Kommunalisie- rungsgefetz unter den Gegenständen, die in Gemeinde- betrieb übernommen werden können, auch das Ktnv-

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räch Wie« abgegquge«.

Die SchadenerfatzfoededASgM Frankreich».

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lauern angegriffen worden, General von findet sich in Schauleu. Die EnteMekonn nach Tauroanen begeben. LaS von reaul Truppen besetzt worden ist. Wie -er ferner erfährt, ist die EissrueLiruston

_ . Deutsche -M & Orste-reW, ^ . ^ uf der öfter»

gem W Sie Zerstörungen des die vo« Clemenceau summe der frauzdsts

mathographenwesen enthält.

Zu dem Thema SeS Bel Zeituugsverbote meinte der

Die Frie-eaSfrag« to amerikanische» Seuatz e» Rotterdam, 22. November. (L T.) det aus Washington: Senator VodgeS Srtegszustaud mit Deutschland wird von 52 Senatoren Antrages in der neuen Dezembertagung des Senat scheint mit zwei Dritteln Mehrheit aastet^ Dr hat dem Antrag« nicht widersprochen.

Der Staut der FriedenSfrag« r» Atttektk». w 6«6S, «. November. JL A.) AnS Was? ro« wird gemeldet, daß die Mstcht deS SeuatS, Sriesszuftaud mit Deutschlaub anfyiNöat, für

SowjekrutzlauS «T seirm Mort« amMefer»?

* Stockholm, 22. November. (& L) Die dolsch» «Mische Regierung soll bereit wiu, ihre Motto im fuu Aisch« Meerbusen anszRliesern

Die devtsch-polvische« BerhairöUuiS«».

Berlin, 22. November. fS. C.j Da Sie Bev- Mer deutsch-wolnischen Verhandlungen zu keiue« sv- lchNetzenden Ergebnis gebMt haben, sollen sie iu Wut

S erscheint der Bela- _____________________ ._____ SS bedarf unter Umständen des ZupackenS, und die Berhänaltna des Belagerungszustandes allein gibt nicht die Möglichkeit, rechtzeitig zupacken zu können. Das bestehe«-« Gesetz

mir zurzeit leider noch wenig Aus gerungszustand bald beseitigt werde. Umständen des Zupackens, und die

Stirn «es« Verkehrssperr«

g. Es wird in meinem

imlich hoffe, daß eS

_________ flutz auf die Haud- Habuug des BelagerunaSzustandeS gewähren werde. Mit dem Belagerungszustände ist allerdings auch eine Einschränkung -er Pressefreiheit verbunden. Ich bin persönlich kein Freund eines PresseverboteS und werd« mich nie dafür einsetzen. Aber wir sind unter dem Be­lagerungszustand verpflichtet und nicht nur berechtigt, einzuschreiten, wo eine Gefährdung der Ordnung und Sicherheit droht.

d »usgearbeitet, von dem ich Zivilaewalt eine« stärkere« ( ung des Belagerungszusta '

Ha«d-

»* Berlin, 22. November. lT. IL) In der geftrii Sradtverorönetensttzung von Neukölln war die W

Anrückziehnss der ameriksLischr» Bessmrsrtkrttpp«« T

Sie Hot vealsch-veslmeichr.

Wohnunaen zum eine allgemeiue Truppen im besetzten deutsch kommende« Jahre» schließen

Alfred Scholz

mn Bürg«

gewählt.

Ein Aufruf an die Landwirtschaft-

Die österreichische Nattonalverfammluna nahm Seu Kweimilliardeukredit zur Bestreitung der durch die nor­malen Staatseinnahmen nicht gedeckten StaatSauSgaöev an Staatskanzler Dr. Reuuer schilderte die entsetzliche Lage, in der sich Bevölkerung und Staat befinden. Nie­mand wisse, ob unter diesen Umständen der Winter deS Entsetzens von den Millionen Einwohnern.überlebt werden könne. In den Städte» und Jnduitrteorte« Steiermarks könne schon fett Zagen «in Brot auSge- geben werden. Tirol und Salzburg feien ohne genü­gende Brotfrucht. In den Ländern unseres Staate» versage die Kohleuversorguug vollständig. Wir sähen die wachsende Zahl der Leichenbegänanisie, die stch meh- rende Zahl der Kindergräber, wir sähen, wie sich da» entsetzeuvolle Sterben eines mächttgen Gemeinwesen» ankündigt.

Hmdsvdurg tu Ludeudory auf bet Nst».

** Rotterdam, 31 November. kG. «.X »Daily Mail- teilt mit, daß sowohl Hittdertburs als auch Dr- bexiorff aus der gifte Nr Offizier« stehen. He anSgelie« fett werde« solle«, und zwar «ich« nur wegen der grau* fernen Berwttstvngerr in Nordfraukreich, souderu auch wegen ihrer Teilnahme an »er Durchführung »eS um eingeschränkt«« u-BootkriegeS und aller seiner 8*1* gerungen.

Staatskanzler Renner stellt« sodann fest, Satz öft Regierung bet ihren Bemühungen, Sie Besorgung sicherzustellen, immer die Unterstützung -er Möcht« ge­sunden habe. Er sei überzeugt, daß Oesterreich «nie Getreide- «nd Kredithilfe bekommen werde, aber zu spät. Zu helfen, sei eine Frage von Stunden. Wir müßten deshalb an die Mächte, den Obersten Rat,-i« Reparationskommission und die Kohlenkommtsston in Mährisch-Ostrau folgende Sortierungen richten: Geneh- miguna eines Bersvraunasprogramms einschließlich der Kreditvorschüsse, augenbliAiche Belieferung mit dem notwendigsten Bedarf, unabhängig von der endgültigen und Freigabe der Selbsthilfe, ntueu selbsi-ärrdtge Berband- iten sönne. Der StaatSkanz-

MTCU^Wl]U^Uf|V> uuuutvnuMuyv ^vm tv^tH ^'T^*** notwendigsten Bedarf, unabhängig von der endgültigen Regelung der Kreditfrage und s^reigabe der Sewsthilfe, damit die Regierung eventuell selbsi-ändtge Berhand- lunaen über Kredite einleiten könne. Der Staatskanz- ler schloß mit einem Appell an alle Völker, die Sumnie des Leidens der Wiener Bevölkerung zu begreifen. An öle Bevölkerung WienS müsse er in diesem trostloses Augenblick die Bitte richten, Sie Besinnung nicht zu ver­lieren. Er hoffe, daß die Mächte auf seinen Anruf

Der Kurs im A-siulande.

Nachdem bekanntlich vor einiger Zeit Sch AuSwetz jung des LandratS Dr. Krauser in Höwst a. M. öureb die französische BesatzungSbehörde erfolgt ist, hat diese BehvrSr dem Kretsschultuspektor Htudrichs in Höchst die Verwaltung Laudratsamtes übertragen, obschon die zuständig« deutsche VerwaUungsSehörde hiergegen bei dem französischen Befehlshaber Einspruch erhoben hatte und die Staatsregierung HindrichS tu seinem Amt nicht anerkennt. Da HindrichS sein Amt ohne Geneh­migung der ihm vvrgesetzterr Behörde angetreten hat. im übrigen aber auch gegen ihn -er Borwurf erhoben wird, ftmüsfeinSliche Bestrebmrgen durch seine politische Tätigkeit zu unterstützen, ist gegen ihn das Disziplinar­verfahren mit dem Ziele der Dienstentlassung drrrch den Minister für Wissenschaft, Kunst und BolksbilSung ein» geleitet worden.

Neuorientierung der Politik Italiens.

hindert. Bei eintreientiem Tauwerter gilt eS. all« Kräfte einzuietzen, um ött für die gesamte Bevöltcruua drohende schwere Lage noch Möglichkeir ah mildern und die »och im Boden befindlichen Kartoffeln, Futter- un6 Zuckerrüben herauszunehmeu. Bei der allgemeine» Knappheit an NaHrungS- und Futterulittew darf nicht» unversucht bleiben, um die Erntearbetten, die noch q» B-rUch sind, vor Sintrttt SeS Wtnterfrostes zum Ä>

tz zu bringen. Wo die zur Verfügung stehend»» sitSkräftr und die tarifvertraglich oder nach der tw^ gen LandarbettSorbnung vorgesehenen Hdoifta»« izeiteu nicht auSretchen, werden Ueberftur.de» A machen fein. Dt« vorläufig« Landarbeitsordnung (5 3) sieht ausdrücklich vor, daß im Notfall Uebersmuden «- gen besondere Vergütung geleistet werden können. Alle Arbeitgeber- und ArbeitnehmerorganifattonLU bittet der Reichsernährungsmtntster durch einträ^riges Zu- smnnrenarbeiteu daraus hinzuwirken, daß die noch auf dem Felde befindliche Ernte gerettet wird

Das seschlagmchMo^fterreichisch« Vermöge»

Hören würden.

Fnrchlba« «ot i» «Stex

w Müuche«, 22. November. (S. G.> «8W aas Wien gemelset wird. Wurde« fast kämtliche Schule« wegen Kohlenmausels siS aus weiteres geschlossen. D,e GertchiSverhandlunge« mußte« währe«» der letzte« Woche» au mehrere» Zagen aus dem gleichen Grnnde ailsfalle«. Die Strafanstalt Stein sei Wien «Närte dem Gcrichtsprästdeute«. daß He von «öwster Woche ab rein Heizmaterial «4? -«»-.. E^faefauge»- >nn< «n» W jentge* .sNsageu

vew ri»»»yiiniw»ire, > sein Heizmaterial mehr xicht «tehr axfnebme» «1 sei einet neuen Sälteperi

** Zürich, W. November. (©. ea Stach Meldmr- gen aus Mailand berichtet der ^Avauttt, daß die sozia­listische Kammerfraktton am Sonntag ihre erste Sit- tzung abhalten wird, in der der Anspruch »er Soziali­sren auf Uedergave deS Ministeriums des Juueru, N$ Krieges und »es «entern zum Beschluß erhoben wer­den soll.

* Zürich, 22. November. (S. ©3

»Evrriere della Sera- meldet, -atz unk_____. , . tistischeu Deputierten in der Kammer sich 132 offen int Republik erkläre«. Die sozialistischen Erfolge bei den Wahlen würden zu einer völlige« Neuorientierung »er Politik Italiens beim Alliiertenrat in Paris fuhren müssen. In Mailand und Venedig haben sich die Ar­betterräte als Kontrollorgane der Präsekten in den R«-

Der Mailänder

er den 188 sozia»

chifche» StaatSiMMbörtgen haben atkräkiiae Schritt« nuternounnen zur Wie-ererlanav^u ihres in Amerika beschlagnahmten Vermögen».

Zur »tagt der Wiederaufnahme Nr HaxdetS- seste-KUge«.

n» Genf, SS. November. (B. Z.» Die HandelSkau» mer von Lyon beschäfttgt« sich mit dem Bericht iüre- Prästdenten Loignit über dt« Frage der HauSels-reitiett und der öteberanfnähme »er Handel-^ziehnuge» mit Deutschland. In seinem Bwichr beseichnet der Präs»' -ent als Waren, die Deutschlan- liefern könne. bannte sächlich Kohlen, Farbstoff« unS pharulazeuttfchc Prch dukte. Er verlangt von der Regierung die Wiederher­stellung deS keien Handel» um Deutschten- sowie t* Aufhebung aller Einfuhr- und Ausfuhrverbote.

Kindersemahra ihrer Fürsorge keine Lesensmi

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aierungSgebäuben einquarttert.

Der interalliierte WirtschaftSkimgretz in Rm»

* Snaaxo, 31 November. (TU.) Heute trit Ronr der interalliiert« WirschastSkongretz zusaun

Exkaiser Karl ungarischer Tsroupräieudeut.

m- Basel, 39. Novenwer. (H. 5?. 83 Nach der .Naenzta Zentrale' gilt Kaiser Karl mm Habsburg al» legittmer Köutg vo« Ungarn, falls die Entente nicht eine Klausel gegen die RücSeSr der Habsburger in Nix FrtedenSvertrag Lufnehmen wird.

Dt« DiamantamSsent« in Nr Sav-Provin».

w Lo«»o«, 29. November. «. U4 Nach «t«e» Vrricht aus JohanniSburg betrug, die OkwderauSbeu^ -er Diamm'igrub-m in der Ksv-Provinz 88947 Karat. An dieser Ausbeute sind 971 Gruben beteMgt. Die «* atcruna wünscht SrtugenS S-r Rückkehr d«: iuxö un