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Hersfelder Kreisblatt

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' Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 7 ) Mark, durch die Post be- I 1 zogen . Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei ; i Hersfeld. Für die Schnstleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld. - .'*i'33i!SG«»g«8»6ae»eaBB8aiae8Bese*8*aBeLaBawaBBB6Be8BB*BMBB88iiieBeMSBaaB8nBBB8B8saBaB8asl

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld

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: Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile Pfennig, im i amtlichen Teile > Pfennig, Reklamen kosten die Zeile '"Pfennig.

Erscheint jeden Wochentag nachmittags. — Fernsprecher Nr. 8.

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Nr 359

Mittwoch, deN 5, November

1919

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M staub M KAM MdelWkle.

Die deutsche Regierung hat am 8.11. au' ' " ' spruch der interalliierten Marinekommtssion ___________ und auf die gleichlautende Note des Vorsitzenden des Obersten Rates der alliierten und assoziierten Mächte geantwortet: Nach Artikel 83 des WaffenMllstanösab- rommens soll irgendwelche Ueberführnng deutscher Han­delsschiffe jeder Art unter irgendeine neutrale Flagge nach Unterzeichnung des Waffenstillstarides nicht statt- füwen. In dem späteren Abkomnien ist lediglich davon die Rede, daß die gesamte deutsche Handelsflotte unter 6 den Schutz der alliierten »«6 assozi- festellt werden soll. Da die Schiffe

am 8.11. auf den Funk, lekommtssion vom 17. 10.

ßen, oder junge Leute, Sie die Grenze überschritten, den Feinden auslieferten. Es werden Maßnahmen offen, um die Auslieferung der Schuldigen mög- t rasch zu bewirken.

Die Schleifung der Festungswerke im Westen.

GenMarversammkttüg stetere M Softttsche Verkrew«,, der Arbeiterschaft auf, alle für de» Generalstreik not­wendige» VorbereitANge« zu treffe».

sie Kontrolle un lerten Mächte g

„Braunschweig", „Denderah", „Nassau", „Johann Fried­rich BnrchhaE und „William Oswald" bereits in den Jahren 1915 und 1916 und zwar als im Bau befindlich rechtsverbindlich an niederländische Schiffahrtsgesell­schaften übereignet worden und somit Bestandteile einer neutralen Handelsflotte geworden sind, findet der An­spruch der Alliierten auf Herausgabe dieser Schiffe in diesen Bestimmungen keine Grundlage- Nach den der deutschen Regierung über Sie Veräußerung der Schiffe

•* Kehl, 4. November. (T. U.) Die im Brückew kopfgebtet von Kehl mrd in der Umgebung von Straß- burg befindlichen Befestigungswerke bleiben nach einer Bersngung der französischen Behörde während tef ";eit erhalten. Dagegen nrüs- sen sämtliche in den Rheinbrückenköpfen sich noch be­findlichen Befesttgungswerke geschleift werden, darun­ter auch die Befestigungswerke von Jstein gegenüber dem Oberelsatz, deren Schleifung nahezu beendet ist.

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tat Ferlin, 3. November. (Vts.) In der General Versammlung des Metallarbeiterverbandes wurde mit 400 gegen 17 Stirmnen eine Entschließung angenommen in der, es heißt: Die Vorschläge der Unternehmer üb« dre Wreöeraufnahme der Arbett sind völlig nnaunehw« bar. Streik ist keine Unterbrechung des ArbettSver- Hattnißes. Die Entlastungen sind rückgängig zu umche». Die im Streik stehenden Kollegen werden aufgesordertz unentwegt im Kampfe zu verharren, bis alle reatttonä- ren Pläne der Unternehmer restlos abgeschlagen sind.

bekanntgewordenen Einzelheiten besteht hier kein Zwec- sel, daß es sich um eine Veräußerung bona fide han­delt. Die deutsche Regierung stellt den alliierten und assoziierten Regierung wünschter Auskunft i____ __________________ , _ _______

ländische Regierung zu wenden. Die deutsche Regie­rung darf beanspruchen, daß zunächst das Inkrafttreten des Friedensvertrages abgewartet wirb, und daß alS- dann die Wiedergutnrachunaskommtssion die Maßnah­men zur Erlangung des vollen EtgenttrmS angibt, hie sie glaubt, angeben zu können. Diese Kommission wird nur solche Maßnahmen angeben können, mit denen die niederländische Regierung einverstanden ist Ohne Zu­stimmung der niederländischen Regierung wird eS der deutschen Regierung auch späterhin nicht möglich sein, «»^^^fc^fe&^ 1»»—~ Da Sie deutsche Regierung Set ihrem Verhalten ledtg- lich von dem Gedanken aelettet wird, Sen Rechten der

wegen etwa ge- . an die rrteder-

Das Ende der Pariser Konferenz.

^ Chiasso, 4. November. (T. II.) „Corriere della Sera" meldet aus Paris, daß trotz der französischen : Opposition bei der letzten Sitzung der Oberste Rat die amerikanische Tendenz genehmigt hat, den Friedens- i Muß mit Bulgarien und Ungarn zu beschleunigen, ; um die Konferenz so rasch wie möglich zu beendigen. ; Die türkische Frage werde somit im Januar durch Be- : sprechungen der Großmächte gelöst werden. Die Ratifr- ziernng des Friedensinstrumentes durch Japan wird Anfang Dezember in Paris erwartet.

Paris Sitz des JnattisitionsgerichtshofeS.

** Senf, 4. November. (S. C.) Pariser Blätter melden. daß als Sitz des Eiterten Gerichtshofes zur Aburteilung der Schuldigen am Weltkrieg und an der rechrswidrigen KvieafüHrnna vom Rate der Allicertea j Paris bestimmt worden ist. _

i w- Genf, 4 November. (S. C.) Der „TempS weitet: In der neugebildeten KEMission, die die UebersiMruna der Schuldigen nach Paris zu veranlas­sen hat, erhielt Frankreich den Vorsitz.

Die tzlufnahme Dentschlands in den Völesrbnnd

' vtvvemver. cs. u.? >-.^-

„ ** Dresse«, 8. November. (WTB.) Die kavfmüi eschen Angestellten des GroßtzanSels und der SprS tion der Schiffahrt und des FahrwesenS sind heute vo mittag zur Durchsetzung ihrer Tarttforderungen a» stünSig geworden. Spedition und Schiffahrt ruhen voi kommen. Auch der Hasenbetrieb ruht. Eber" LebMsmittelversorg«Ng c riterbroKen. Völlig auSstä dig sind die Angestellten der Zigarettenindustrie. Stt gelegt sind verschisbeue große Betriebe des HandelS m der Industrie.

BörgarbetterstrerS in Amerika.

Nch von dem Gedanken aelettet wird, den St beteiligten Neutralen die gebührende Rüc...... schenken, erklärt sie sich bereit, sich einer auf Grund eines NeberetnkommenS zwischen den alliierten und assoziierten Regierungen und der niederländischen Re- gierung getroffenen schiedsrickterlicoen Entscheidung

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Güttigkeit der Uebereignung auch dann zu unterwer­fen. wenn sie von der hiesigen Stellungnahms abweichen sollte,

England fördert neue 400 000 Tonne« Schiffsraum.

tat Berlin. 8. November. lL. A.) Die Entente wird als Ersatz für die in Scapa Flow versenkten Schiffe 400 000 Tonnen Schiffsraum verlangen.

Die neue Epressung Frankreichs.

Zu dem von land das Protokoi mrerkennt, daß c unerfüllt geblrebet

)Ia«, Deutsch­en, worin es »sbedingungen

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urblatt" von seinem emerkenSwerte Dar

üellung, von einer es Programm ener- । das Protokoll un-

ntzgebenden Persönlichkeit, die i ich bekämpfte. Falls Deutschlc --------.

rschreibt, willigt es trotz rechtskräftig gewordenen riedens in die Fortdauer des Waffenstillstandes ein.

Es ermöglicht damit Frankreich, jederzeit einen Vor­marsch ins Ruhrgebiet oder nach Frankfnrt a M. vor- znnehmen. Wemr Frankreich z. B. bis Beteiligung Deutschlands an der Blockade Rußlands fordern will, was es laut Friedensvertrag nicht fordern kann, so s &Ä M WÄ« BÄfÄÄW? «&Ä «Ä WÄ® Deutschland ist in einer Zwangslage, wenn es versuchen wird, Widerstand gegen eine solche Bergewalt gung zu erheben, da Frankreich entschlossen zu sein scheint, die Kriegsgesaugeuett nicht ausznltefer«, wenn das Proto­koll nicht unterzeichnet wird. Schon aus der Anwendmra dieses ungesetzlichen DruckinittelS läßt sich ersehen, war der eigentliche Zweck dieses Protokolls ist.

Die Gewaltpolitik gege« Deutschland.

m- Rotterdam, 3. November. (S. C.) Die ,AimeS" melden aus PariS, Zwangsmaßnahmen gegen Deutsch­land sind in der FrettagSsitznng des Obersten Rates be­schlossen Worten. Sie werden aber nicht auSgeführt werden, bevor nicht die Ententekommission für das Bal. tiknm die Schuld der dentschen Negierung zweifellos festgestellt haben wird Die Enterttekommission reist Donnerstag nach Berlin.

Die Freflasinug der internierte» Deutschen 1» Frankreich.

♦* Genf, 4. November. (S. C.) „Echo de PariS" meldet, daß die Freigabe der in Frankreich internier- ten Deutsche«, die bis zum 8. November erfolge« sollte, um 8 Tage verschoben worden ist.

Die belgische Ansliefernngöltst«.

♦* Stotterdant, 4. November. (T. tt) „Telegraaf" meldet aus Brüssel: Die Liste von Deutschen, deren Bestrafung die belgische Regierung fordert, enthalt die Namen von Personen, die der Deportattvu von Bel­gier« und der schlechten Behandlung von Belgiern in den Lagern, der Plünderung und des DiebstablS bc- schuwiat werbe», oder ÜÄtÜWS WauLM trOießes li^

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Kriege für die Welt durch das konrmende Gerichtsver- sahren festgestellt sei, könne man den^ Völkern der^ Al­liierten zuEten, die bisHerigen Feinde i» de« B': 7:r band aufzunehcnen.

Völker-

Wtlso» verzichtet auf dev Vorsitz im Völker-««-. ^, t* Basel, 4. November. (T. 1L) Den Geister Blättern zufolge soll Präsident Wilson Sie Absicht ha­ben, auf den Vorsitz im Völkerbund zu verzichten. Sei­nen Platz will er HuisrnanS, dem belgischen Minister " abtreten.

deS Aus

Ein lettisch-esthnisches Abkommen.

Unter englischem Borsitz haben zwischen der letti­schen rmö der esthnischen Regierung Verhandlungen stattgefunden. Sie sollen nunmehr zu einem Vertrag zwischen Lettland und Esthland unter folgenden Bedin- "R® lA -m- «E --» T°u° ».3 Kreises Wolmar bedingungslos an Esthland ab.

2. Die Letten habe« die esthnischen Hilfstruppeu zu verpflegen.

8. Eventuelle Kriegsbeute fällt den Estheu z«.

£ Der Oberbefehl über die lettisch-esthnischen Trup« geht an General Laidonner über.

AlS Gegenleistungen haben die Estheu die Letten der Rigafrout zu unterstützen (Diese Meldurtgen

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bedtttten noch der Bestätigung. Schriftl.) Teilmobilisierung in Finnland.

e* Rotterdam, 4. November. (S. C.) „Daily Mail" meldet aus Helsingfors: Die MEisiernug von acht finnischen Jahrgängen ist angeordnet worden. Der Antrag auf Gencrnsmobtlisterung des finnischen Heeres ist dem Senat zugegangen.

Wiederbeginn der Kämpfe vor Petersburg.

tat Stockholm, 3 November. (S. C.) „Dagblad" meldet: An der ganze» Petersburger Front hat der Kampf wieder begonnen. Petersburg u»o Kronstadt werden rvieder von den Ferngeschittze« der Eierte» Flotte beschossen.

Aeve Offensive Jvbe»ttsHS.

N* Londo«, 3. November. (WTB.) Reute^ Nach einem vom KriegSamt ausgegebenen Bericht hat ine Armee Judenitsw ein Stück des in den letzten verloren gegangenen Bodens südwestlich von U-^ bürg wieder zurückerobert und 400 Gefangenee aMmcht. Die Verbindung zwttchen Stuften und Estven ist wieder heraestellt.

-Tagen Eters- Pracht.

t» Uettyvr^ 3. November. (WLB-) Reut«. DA Mehrheit der Bergarbeiter in ten großen ErzeugunaS- gebieten von 12 Staaten hat die Bergwerke verlasse«. Jnc einigen Zentren sind Truppen zusammengezogeq. Sie werden für alle Fälle verfügunaSbereit aehalrerl. Gompers erklärte, das einzige Ergebnis des SundeS» staatlichen Eingriffes gegen den Streik würden weite«» Störungen fein, die sich nicht auf die Bergwerk« vD» schränken würden.

*• Rotterdam, 3. November. (S T.) Die „TtmeSo melden aus Neuvork, der Bergarvetterstreik nimaü nicht die erwartete A»sveh»n«a an. Der Streik war bis Sonnabend keineswegs allgemettc. Man rechn« damtt, tew - tetterdwft wieder einfahren wir-, nachdem die -«MfMEWWW-SW.Uns m^Momru^ gen der Arbeitswilligen durch die Miliz und durch dte Truppen hat besetzen lassen. Die Zahl der verha-r- ren Arbeiterführer beträgt 105. Gegen Samuel GmnperD ist gleichfalls ein Haftbefehl beantragt, der aber nw» läufig nicht durchgeführt wird. Auf den ©raten der „Jndiana" wird stete Einschränkung gefordert.

ta* Amsterdam, 8. NoveurLer. (WTB.) „Telegraasr meldet aus Neuyork: Am 11. November wird der Ge­richtshof über das Streikverbot eine definittve Entscheid dung treffen. Wtlson bat die Pläne des Kabinetts zur Verfolgung der Streikführer bswMgt auf Grund de» Gesetzes, das Ausstände, die die LebenSmittel- und Kc» lenverforgung beeinträchtigen, für unerlaubt erklärt

Die Bergarbeiter in des Vereintste» Staate».

tat Genf, 3. November. (L Eh „HeralS" melStz aus Neuyork, der Ausstand der Kohlenarbeiter wirk von den übrigen Arbetterorganisationen bisher nicht unterstützt. In den gefährdeten Kohlengebieten ist M« Miliz aufgeboten. Der Stand ter BergwerkSvapter, an der Neuyorker Börse beweist, daß man aus keia« längere Dauer des Streiks rechnet. Die Borrät« der Bahnen imd der Großindustrie genügen bet ein« Streikdauer von mehreren Wochen.

Die Zahl -er Ausstäudige» in Nordamerika.

Man schätzt die Zahl der Streikenden in ten Koh­lenbergwerken auf 785 000. 100 000 bis 200 000 Gr«. benarbester artetten wetter.

8-Stundentag im fSchflfcheu Bergbau.

eet DreSbe», 3. November. (B. A) In Erke»«^ «iS der kritischen Lage in der Jnöustme oabe» »»»- mehr auch die Bclcgschaftev der sächsischen Stet», nn> Brannkohlenwerke entsprechend dem Beschluß der Sei* tttvg der Werke, der Betriebsräte «nd der Bergarbei­ter verbau öe die Wiederciniitbr«»» deS Acht-StnnSea- tagss beschlösse», annäwfi bis Ende März v. JS. Sollt« sich eine Verlängern»« dieser Maßnahme alS «otwew- dig erweisen, so seif eine für den 15. Febraar vorge- scheue Versammlung darüber veschlietze». Auch sie So«»- und Fesitagsarbeit wnrbe wieder anfgenamme«. Am Reformationstage sind bereits sämtliche Belegschaf­te» vollzählig eiugesahre«.

Die evülischerk Bergarbeiter nehme« die Lezik-unge« zu Deutschland auf.

tat Rotterdam, 4. November. tS. T.) „Daily Matt" meldet: Die Gewerkschaft der enastschen Berg- arbetter bat als erste englische Gewerkschaft dir Wie- deransnakme der direkten BezteHunM» mit ten Deut­sche« erklärt. Die Resolution würd« mit Zweidrtttr!- MtehHett angercounnen.

Generalstrelksefahr in SerlI«.

tat Berlin, 4. November. (TU). Die Generalver- sammluua des Metallarveiterverban-es hat die Ber- einvarung, die den Streik in der Metallindustrie^ been­den sollte, abgelehnt. Der gestrige Vescklttsi lmfft dar­auf hinaus, -aß ungefähr zurzeit der Wiederkehr der bolschewistischen Unruhen, am 7. November, der Ber­liner Generalstreik einsetze» soll. Der Beschluß wurde mit 4000 gegen 17 Stimmen gefaßt. Die Fünfzehner« kominissivu erhielt den Auftrag, den Unternehmern noch­mals die Forderung der Streikenden: der Arbeiterschaft werden dieselben Rechte gewährt, wie diese sie bei Ans- bruch des Streiks in den Betrieben hatte, zu «ntervrei, kn Um diese Forderung zu untcrstitßen und den An- schlag der Unternehmer auf bestehende Rechte der Ar­beiter abzuwehren, ruft die Generalversammlung alle noch in Arbeit stehenden Metallarbeiter GroßberlinS Mt, tatest W dev SsMaMMMM fiU^UxUU. ^

Polnisches Gefmrgenenlager als Totenstadt.

Nach einer Meldung der Schweiz. Dev.-Aa. bat das internationale Rote Kreuz-Komitee die rShmmsiew Nachrichten über die Lage der Gefaugeue» in gewcfle« polriifche» nnd rurnLuifche« Lagern erhalten. In Brest- Litowsk wurden die 4 Gefangenenlager, die im März 10 000 Mann, meist Ukrainer, beherbergten, von 2 De­legierten des internationalen Roten Kreuz-Komitees tx Begleitung eines SanirätSmatorS der französischen Mi- litärmission besucht. Am 11. 10. befanden sich in dem Lager nur noch 4000 rUtann. Anfang August starten bis 108 Gefangene täglich. Das Lager war eine wahr« Totenstadt. Der Tod trat hauptsächlich durch Ruhr, TyphuS und ungenügende ErnäMrng ein. Die Ueber- lebenden, die tu Lumpen aekiGdet und ungenügerr» er­nähr: sind, schlafen auf Holzdielen, ohne Stroh un» Decken. Die Berichte über die rumänischen.Lager von W SÄt uuä CaSÄ-Ä ML sbvwL siK bL^«

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