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Aersfelder Tageblatt

Hersfelder Kreisblatt

I Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 7 FMarh durch die Post be­zogen. ... Mark Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei Hersfeld. Für die Schriftleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfew. .-:MseRnaeeeRO»«saBeBMas!saBBeaiRSOB8r,BBSBeBce6t3saReeeBaaBBaes.eeeeeoeflBaaaB<iBeeeeeaGBaBi

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld

»aeaaaeaaasagaMeaaeaaQBaaaffiBeeegieaeasasasaaaaaaussaaaaoeaaaiteGaaeaaaasaaaBaesaeesos ä Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile ' ' Pfennig, im j amtlichen Teile, - Pfennig, Reklamen kosten die Zeile ' Pfennig. Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Femsprech« Nr. 8.

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Nr. 258

Dienstag, den 28. Oktober

1919

Milderung der SfiseebloSade.

, ^ Kiel, 26. Oktober. (T. UZ Nach einer «eröf- ienüichnng des Marinekommaudos der Ostseestation ist die Blockade so gemildert morden, Satz praktisch die -e«t- scherr Hoheitsgewässer -avo« ««berührt bleibe«.

Heues Ultimatum in der Ballilumftage.

«-» Z « rich, 27. Oktober. (S. CZ Nach einerTe- colo"-Depesche aus «Paris hat der Kriegsrat der Alliier­te« eine« «ene» Befchlvß über die Räumung der bal­tischen Länder durch die deutschen Truppen gefaßt. Der Bcschlntz, der noch der Z«Mmm««g des große« Rates unterliegt, «erlangt die Ra«m««g der besetzten Gebiete innerhalb 21 Tage.

Die Rückkehr a«S dem Baltttwm.

** Berlin, 27. Oktober. (S. C.) Nach Mitteilungen von der Ostgrenze, haben sich von der Eiserne« Divisto« 7000 Mann dem allgemeinen Abtransport der im Bal­tikum noch stehenden deutschen Formationen arrgeschlos- sen. Am Sonnabend hat der zweite Transport der heimkehrenden Deutschen die Grenze überschrittest.

Dir valitkumfrag«.

** «e»f, 26. Oktober. (G. CZ. SchrveiMvische Blät­ter melden aus Paris, daß im Rat der Alliierten bis Freitag noch keine Entscheidung über die gegen Deutsch­land zu ergreifenden ZWaugsmatzaahmev vorgelegen hätten. DerTempS" schreibt, daß die Vorschläge Ncar- schalls FochS bisher nicht die Z«stimmn«s der Alliier­ten gefunden hätte«.

w Berlin 26. Oktober,. TZ. Die*. B. 3:* meldet, daß die Werbeosftziere der baltischen Meuterer- Division seit gestern spurlos aus Berlin verfchwunde« find. Die Vertretung der russischen Fretwilligen-West- irmee in Berlin wurde heute durch jkriminalbeamte besetzt. Die Räume waren jedoch völlig leer.

* Merlin, 28. Oktober. sV. 34 Die beiden verdäch­tigen russischen Offiziere, die tu Berlin als Vertreter der westrusiisKen Armee auftratey, fe mzwfMeu «er- « MKW^^d'

russische OffizierSuniform zu Unrecht trugen und Sie es höchstens zu Unteroffiziere« in der russischen Armee ge­bracht haben.

t^ Berlin, 25. Oktober. (E. A.) Oberst Nermondt empfing eine lettische Abord«ung und übertrug ihr die Ausführung von Maßnahmen zum Schutze der lettischen Bevölkerung in den von der russischen Westarmee be­setzten Gebieten.

Eine englische Droh »nie a« Deutschland.

*» Rotterdam, 25. Oktober. (S. C.) DieTinres" melden, daß in Paris Deutschlands Weigerung, an der Blockade gegen Sowjet-Rußland teilzunehmen, nicht tragisch genommen würde. Wenn der Augenblick gege­ben sei, würde« die Alliierte« ihre Bedi«gtt«grn «ach Berlin richte«, (d. h., würden Deutschland zwingen, sich an der Blockade zu beteiligen.)

Das J«krafttreten Ves Friedensvertrages verschoben.

** Basel, 25. Oktober. (B. TZ Zins Mailand wird gemeldet: Der Austausch der Ratifikationsurkunden und die damit verbundene Inkraftsetzung und Aus- Wruna des Friedensvertrages von Versailles ist auf Mitte November verschoben worden. Der neue Auf­schub wird mit dem Entschluße begründet, sofort nach Inkrafttreten des Vertrages seine praktische Ausfüb- rn«g durchz«setze«. Die ^alliierten Trupen werden am Tage der Gülttgkeit des Vertrages zur vorübergehen­de« Besetzung der umstrittenen Gebiete schreiten.

Treffende Kennzeichunng des Friedensvertrages.

** Amsterdam, 25. Oktober. (WTB.) Laut Presse­büro Radio erklärte Serrator Gronua im amerikanischen Senat, der FrieSensvertrag sei eine Vergewaltigung -er 14 P««kte Wilfo«s und werde zur Folge haben, daß Sie Vereinigten Staaten in Kriege verwickelt werden. Der Völkerbund mache Amerika zum Packpferd der Re­gierungen Europas, Asiens mrd Afrikas. Der Völker­bund errichte eine Ueberregierung.

Die Itnterfn^ungeu über die Kriegsschuld.

»»Berlin, 25. Oktober. jS. CZ. Zu den weiteren Sitzungen SeS parlamentarischen UntersuchungsauZ- ausschusseS über die Schuldfrage am Kriege sind auch Sie früheren deutschen Botschmter in Petersburg, Pa­ris und London vorgeladen worderr. Ihre Vernehmung wird voraussichtlich schon in der kounnenden Woche er­folgen.

Wiederankküpfaug beS Handels mit Italien.

t* Rom, 27. Oktober. (T. U.) Die italienischen Blätter kündigen die baldige Ankunft des Vertreters der deutschen HandelSinteresieri von Herff an, der die Einreiseerlaubnis erhalten habe. Nach den neuesten Veröffentlichungen der Regierung werden für Sie Ein­fuhr deutscher Erzeugnisse l-rdentmugsvolle Erleichte- mengen gewährt.

Ueberseeverkehr Europa-Amerika.

w R»ltrr-«m, 27. Oktvbrr. (E. CZDaily Mail" roelbet: Die großen encünxn Schiffahrtsgesellschaften

3 Milltone« Zentner Karkoffeln und an-ere La«deS< pro-nkte. Gleichzeitig wurde ein Eisenbahn- Schksfahrts- Post- Telegraphen- und Telepho«abkomm«t geschlossen, rvobet die Polen die Schiffahrt auf der Weichsel und ihren Nebenflüssen und Kanäleir freigeben mrd den Trausport unserer Kohlen «ach Oftprentze« ««d dea Abstimmungsgebiete« durch das von ihnen besetzte Ge­biet gestatten.

W Berlin, 36. Oktober. (X. IL) Als Folge öe» deutsch-polnischen Verhandlungen in Berlin ist der X* lcgrammvekkehr zwischen Danzig und Warschau wieder aufgelrommen worden. Eine Zensur über den Jrchalt der Telegramme wird nicht ausgeübt..

Graf Häseler t»

-» Berti«, 27. Oktober. iS. CZ «eneralf* marschall Graf Gattlieb vo« Häseler ist gestern im Al­ter vv« 84 Jahre« auf seinem Gute im Kreise Oberb«, «im gestorben.

172 Milliarden SelchsschnIde».

Die öffentliche Sitzung des ReichsrateS tun Som»< abend fand unter dem Vorsitz des Reichswehmninistem Noske statt. Der außerordentliche Haushalt für 1918 Posten belastet. Für die Abwickelung der

ist mit.grotzen __________ ______ _______________

Angelegenheiten -es alten Heeres sind 3« Milliarden vorgesehen für 1600 Abwickelungssälle und ein Perso­nal von 100 000 Mann. Der Ausschuß nahm große Ab­striche vor, ebenso bei äer Abwickeluua der alten M»- rineverbältnisse, wo er rund 50 Millionen strich. GvuA wurde der Ergänz««gßeta1 genehrnigt. Bei den Eraäu- zungen zum Entwurf deS Haushalts der ReichAschnb» ve« für 1919 wurde festgestellt, daß sich die Schild««

-es

rlltarde« ABuck

vermehrt haben. Die gesamte ReichSschul- betrug am SL Dezember 1918 93,7 Milliardeu Mark. An unoe» Linslichen Schatzamveisungen, also schwebecU-e SMuib, sind zurzeit 82 Milliarden im Uatlauf, so daß sich Äe GesamtsGulde« auf 172 Milliarde« belaufen. Am 1. April 1920 wirb die Reicksichuid wenn alle offenen

Die Lage vor Petersdurg.

»-» Stockholm, 26. Okwver. tT. tt.)c »le W«** richte« über die militärische Lage vor PetersSurg besta- Hge«, daß dort seit fast einer Woche keinerlei neue Ver- än-er»«ge« ei«getrete« sind. Trotzkr soll netzt in Peters- bnrg sei« «»d General Tescherevrisiom, der im Kriege die russische Nordsrnut befehligte, soll die Berter-igu«,s -er EtaLt leiten. Vo« englischer Seite wird netzt bestä­tigt, daß Kronstadt überhaupt richt beschösse« wurde. Lettische Meldunge« berichte« über Ansamrulunsen vo« Sowjet-Truppe» bei Dünaburg.

Bon Earin.

n* Ha«r-»rg, 26. Oktober. (X. U.) Aus Kopenha­gen wird gemeldet, nach Mitteilung aus Moskau soll Lenin bei dem letzten auf ihn verübten Attentate schwer­verletzt worden sein. Lange Zeit hindurch sei Lemn in Lebensgefahr gewesen, die er jedoch nun nach einer schweren Operation Überständer» hätte.

schweren Operation überstanden hätte.

Der Generalstab TrotzkiS gefangen genommen 7

^ Lo«do«, 27. Oktober. (T. U.) Wie die Blät­ter melde«, soll der Generalstab Trotzkis in Zarskoje Gelo gefangen genommen wsr-e« fei«. Trotzet selbst |6i im Automobil entkomme«.

Die Offensive Jndenitsch» mitzglüÄt.

H e l s i« g k o r r, 27. Oktober. (T. UZ Wie ge- wird, greifen die Bolschewiste« a« der Peters- Krout mit starke« Kräkten an. sin militärische«

meldet..m^.,... ,---

tznrger Front mit starkem Kräfte« an. In militärischer. Kreise« wird ««genommen, Satz Jndenitschs . Offensive vorläufig beendet ist.Hufoudsiadtsbladet" will anS si-

Ententequelle erfahren haben, Satz Frankreich : energische U»tersüttz««g für Judenitsch oerspro- aBe. Weiter wird gemeldet, Satz die Bols

cherer

baldige Cw..3>, *>. *......,....,..., i... .,..v.- ..... chc« habe. Weiter wir» gemeldet, Satz die Bolschemiite», bei -e« Kämpse« «m Petersburg Tanks ins Gefecht bringen wolle«, die sie selbst erbaut habe».

Die Ratifikation in Amerika gefährdet.

W Zürich, 26. Oktober. sT. u.) Die betrachtlrche Verwirrung, die in den beteiligten Kreisen in der Frage des Inkrafttretens des FriedenSvertrageS mit Deutschland bericht, wird durch Pariser Blattermel- oungen aus Washington aekennzeichi'", ~ -emokratische Senatoren chre Meinung ab bert und beschlossen haben, die Vorbehalte Die vorbchaltttsie Rattfikatton des Vertrag----_-. . am,rkianischen Senat, auf die man in Partz mit Sicher­heit aer-ttvnst M W mvm»M «i»-« ta S»age S»st«St.

Zeichnet, wonach mehrere einung abermals gean- - - ' - ; anzunehme«. den

rungen weroeu von ver Wyue «rar «inte gesUM.

Liquidier»«« Semtschen Eigentums in -e« Kolovie«.

w Rotterdam, 27. Oktober. (S. C.)Manchester ' Guardian" schreM, daß in den von England verwal­teten früher deutschen Kolonien deutsche Werte von r««b IX Milliarden Shilling lignidiert werden.

Noch fein freier Handelsverkehr mit Frankreich.

** Genf, 27. Oktober. (E. CZ Die Lyoner Han­delskammer gibt bekannt, daß die Veröffentlichung des Gesetzes über die Wiederherstellung des Friedetlszu- | standeS vom 24. d. M., die imJournal officiel" erfolgt ist, nicht die Wieberz«lass«ng des freien Handelsver­kehrs zwischen Frankreich «nd Deutschland ausspricht.

Die AutonLMiebeftreSu«geu im Elfah.

* Berlin, 27. Oktober. (X. UZ Die französische Regierung hat Herrn von LerSner um Aufklärung über die «entralistifchen Berschwörunge« im Elsaß er­sucht. ES soll jetzt festgestellt werden, daß der verhaf­tete Sötzler mtt Sem im Auswärtigen Antt in Berlin angestellten GruneliuS tu regelmäßiger telegraphischer Verbindung gestürrden habe. Den;Jmirnal" zufolge soll' schon vor einigen Tagen Marschall Fochan die deutsche Regierung eine Note gerichtet habe»

Mangin irr ArrgKade.

** Genf, 27. Oktober. (X. u.) «rr General Statt» gi« plötzlich und aus Gründe«, die immer noch nicht b^annt sind, Mainz verlassen mußte, wurde offiziös mitgeteilt, Satz er Las Oberkourmando im Baltikum übernehmen sollte. Jetzt wirS Siese Bestünmung eben­so plötzlich unS geheimniSvE zurückgenommerr. Die Presse stellt Vermutungen an, was hinter Liesen Vor­gängen stecke und warum Sex einst so gefeierte Gene­ral mißliebig geworben sei. Nach Meinung desJour- nalS" soll Mangln selbst die Berufung in das Mrlti- kum abgelehnt haben, weil er die SchwierigkeiLett vor» auSgefeven bade, die sich auseiner Zusammenarbeit mit den Deutsche« ergeben müßte»», .^ntranfigeant" Klaubt zu wissen, daß eS zwMen Mangin, dem KriegS- mtntfter und Clemenceau schon seit laustem nicht ge­stimmt habe und Satz «S jetzt »u einer heftige« perfOn» liche» Aueinanberfetzmrg aekomme« fei.

KlSruuß der Sage in Angarn.

w Budapest, 27. Oktober. (X. u.) Infolge der Verhandlungen deS Sondergesandten des Berbaudes, Sir George Clerk, mit den Führern der politischen Par­teien UngarnS steht eine Wendung in der Lage unmit­telbar bevor. Ministerpräsident Friedrich entschloß sich nämlich, auch die Führer der in der Regierung «och Ävertretenen bürgerliche« und Arbeiterparteieu im ett «ttfzunehme«. Zur Regrerungsarbe.it würden aber nur solche Männer zugelassen, deren Person nicht die Gefahr bedeute, daß Ungarn auf den Weg des Bol- fchewismus zurückgeführt werde.

Das deutsch-polnische Wirtschaftsadkommen.

Ueber die deutsch-volnifchen WtrtfchaftSverhattdlun- gen verlautet von zuständiger Stelle, Polen erkalt bei einer Förderung vor: 4500 Wagen 75000 Tonnen Koh­len monatlich, von der Mehrforderung 20 Prozertt, außerdem aus den Haldenbesianden eine einmaliae Lie- feruna von 50000 Tonnen, die mit eigene»» Lokomottven «n- Wagen abgdhoü werben. Polen liefert n«S dafür

liarden geschätzt. Für außerordentliche Zwecke sind im Etat 32 Milliarden vorgesehen, darunter 17 NttlliarSe« zum Vollzug des FriedenSvertraseS. Der ReichSfk rmnzmttrister wohnte den ®er&mMuiuKn im ReichSrat nicht bet,- sein Vertreter erklärte, daß der Minister dem ReichSrat s-unnächst Mitteilung machen n^rde, wie er sich die Rückkehr in geordnete finatiztelle Bahn«, deM. Der Etat für 1919 balanziert in Einnahmen und Aus­gaben mit rund 58 Milliarden Mark. Um die EtalS- Überschreitungen in Zukunft zu verhindern, wurde b«- schlossen, folgende Bestimmring in tuis Etatsgefetz aus- aunermien: HauShaltSüberschreitungerc und arcßerplau- mätzige Ausgaben bedürfen der vorherige« Zusttnnnuug des ReichSfinanzministerS.

Milliarbenfehlbetrag im preußischen Ttaatshaushntt.

»» Berlin, 27. Oktober. (S. T.) Der preußisch« etaatSetat weist für die Monate ?lprtt bis Oktober einen Fehlbetrag von fast 2 k Milliarden Mark auf.

SaR-smsiiße der Salhelike».

»<» M ü « ch e « , 27. Oktober. (X. UZ Erzdischof iw* Fanlhader nahm aus dem Münchener KatdolikentM, der viele Tavseude Zuhörer im Zirkirsgebäude zusa«»- menführte, Gelegenheit, gegen das neue Regime Stet- lung zu Nehmen. Die ü-ne Neichsvcrfassnng habe mit ihrer BeMmsmug über die Schulen den Katholiken den Kampf angefagi, und diese werten ihn öurchführ«», möge komme«, maß da wolle. Die Verfafinnggeter, He die Religion anß dem öffeutlime« Leben getilgt habe«, hahe« kein Recht, Sie Staatsbürger auf die nene Ve* sasi««g mit der EiöeSfoiWclI« . schwöre" z« verpflich­te-:. EbeNso verhält es sich mit Sem Eide auf die Etenen- erklär««g. Jeder Gläubige hat das Recht, den Stcne* eid zv verweigern. Die heutige« Machthaber, die Schach­spieler z« fein glanbe«, um die Kirche« matt zu selle«, feie« in Wirklichkeit nur Schachfiguren. Der Erz­bischof bezeich«Ltr schließlich die Nachricht von dem schwe- ! dende« Msne über die BilduLg einer katholischen Do- uanmottardie, der 8er Batiks« seine Nnterstützimg leie» wolle als infame Unwahrheit.

Da» Visenbahnung ück in Oberschlefien.

** V regln», 25. Oktober., (« CZ Die Anfrän-

mungsarbeite« am Ort« der EisenSühkkatastropük in Öberschleste« habe« im Laufe SeS heutigen Vormittag» Noch zwei Tote zntage gefördert. Man glanbt nicht, daß

»roch zwei Tote zntage gefordert. Mau glaubt m^t, daß noch weitere Tote sich unter den Trümmer« befinden, und man nimmt an, daß Me Zahl der Teten 49 nicht titerfieigt. Die Verneinn - der Zeuge« hat ergebe«, -atz in -en Waggons, iu ; e« die Schieber mit ihrem Spiritus in Blechkannen setzen, trotz des gefährliche» Spirituötransports luftig geraucht wurde. Hierbei ««» ein Funken einen nicht dickt verschlösse« oewefeuen Blechbehälter getroffen ^aven. Aus freiem treI8c sind 9 Personen verbrannt, die sich aus dem brennenden Zuge gerettet hatte« ««- deren Leichen bis zur tt* kenntlichkeit verbrannt und verkohlt wäre«. Die z« Tode gekommenen ©»mugglcr der Spiritttstranoporte hatte« pro Tag 30 Stars Tra«sxortgelder zugesichert bekomme«. Heute früh ist -ie Oberstaatsauwaltschast j»r Ei«leitn«g der Uutersnch«ug a», dem Ort der K^a- strophe ciugetroffe». Bei der E»se«bahn!nrcktio« ff*l 21 Schwer- «nd 107 Leichtverletzte gemeldet.

w Berlin, 25. Oktober. (WTBZ Nach aonffche« MelSuna stammen Sie bet dem Eisenbahnunglück tx-