Hersselder Kreisblatt
E®@86^8e3QO0a0S0t3DüQB!38GB(3raat9eQQS3a@ae8GGSK5Ga633a Dsrcretxaga cmaGGDaDC3SS@8iiRami8 3a8Si»c .leesoeeeeeeeeeeeeeeameaaMUMWMwaeeBieaeMBeaeeeeMaaBMeaaBeeaieBaeaeeeeeaeeeeseeK
Kj-zugsMeis vkrtÄMrlich für Hersfeld 7 .Mark, durch die Post be- ! - UmWALL ■ AnM^Sr - Der »n»eigenprei- beträgt für die einspaltige Zeile Pfennig, im
ZvlMj' .Miark. DNick und Verlag von Ewig Funks Buchdruckerei | ^ . ^ , „ - f. | amtlichen Teile > Pfennig, Reklamen kosten die Zelle ^Pfennig.
HeMMWiic die Tchristleitung versntWsrüich Kranz Kunk, Hersfeld. | oen Kreis H ersfeio Erscheint jeden Aochentag nachmittags. — Fernsprecher Nr. 1.
Nr. 350 Sonnabend, den 35. Oktober 1910
MUMKGhA ÄletsuchungsausschG
23. Oktober. (8. N.) Der Unters -er NMoualverfamMlrmg hat heute des Grafen Bernstorss beendet und ktober vertagt.
m, M. Oktober (B. Z.i Bei Beginn der ^.,.„ Sitzung des Untersuchungsausschusses wies Ker Avrstyende ausdrücklich daraus hin, daß in der GeschMIgWnung des Ausschusses vorgesehen sei, daß Mes Ausschußmitglied ein selbständiges Fragerecht hGe. Sodann griff er atif die Vorgänge am Schluß Nr ^^^ ^««—~ —rück und richtete neue Fragen an
Auf eine Frage des Aogei arte Graf Bernstorss, daß bei den Ngen mit WWmc niemals die Rede davon war, e Seutsche Integrität durch den Friedens- orat rag bet einem Frieden ohne Sieg angegriffen werden sollte. Im wetteren Verlauf erklärte Graf Bernstorff auf Fräsen.das Vorsitzenden, daß die Integrität nicht Wörtlich zu verstehen war und nicht genau der status quo ante aufrecht erhalten bleibe, sondern büß durch andere Gebietsteile Deutschland Entschadi- MW stir die Gebiete erhalt-u soMe, die es an ein wie- öN herMstellenHes Polen abtreten müsse.
Nach Her Erklärung des Grafen Berikstorff, daß er am 80. Jan ar die deutschen Friedensbedmaungen so- ?M Hern O ulten House Mitgetellt und am nächsten Tage die Ekklärun« des Ubootkrieges überreicht habe, verlas der Referent SinzHeimer das Telegramm des AeichskanÄers v. Bethmann Hollwea auf das Tele- WMur des Grafen Bernstorss: Dentschlaxb ist bereit, M Hm VMtraulich augeäotene FmeSeNsserMittelu»« Md eine Künfererrz der KrieSiMrentzerr «»zuseSmeA. Es wird seinen Verbündeten das Gleiche empfehlen. Eine öffentliche Bekanntgabe unserer Friedensbedin- smtge.it M jetzt unmöglich, weil sie als Seiten der «stzMäche angc sehen und zur Verlängerung des Krieges beitragen wurden, Um Wilson einen Beweis unseres VeÄraueus zu geben, teilten wir ihm ganz ausschlietz- lich für feine Person die Bedingungen mit, unter denen
tue:
sich für st
an
ä.eorö-
z«ffShr«t, stsuderu Amerika aus Sem KrH^! zu halte«. Graf Bvrnftorff sagte in einer Note, die vier lesen wurde, vsNlus, was die Folgen der Erklärun« di!s unbeschränkten Ubootkrieges sein müßten. Bethmann-Hollweg sagte Bernstorss nach seiner Rückkehr nach Berlin, auf Witfons Varnstttelungsvorfchlag habe er nicht eingehen können, weA Wilso« in Deutschland 3« unpopulär sei. Ludendorff versicherte Bernstorff, in drei Monaten werde der Krieg durch den Ubootkrieg siegreich beendet sein. Er hätte bestimmte Nachrichten am; England, daß England es nicht länger aushalten winde.
Die neuen VertzsuLlMtgerk des UMerausfchufseS.
»^ Berlin, 24. Oktober. (S. C.) Zu den «M 31. Oktober miedet beginnende« Verhau«! lnuges des ÄN- teransschusses sind außer dem ehemal^sen Reichskanzler PS« Lethmann Hollweg auch die früh ere» Staatssekretäre Dr. Helfferkch und Zimmerman« «LrgelaSen.
Zur RatiftkaLrott.
t-» «euf, 24. Oktober. (S. E) „HavaS" meldet: Der Rat der Alliierten hat über deir Zei-Punkt, zu welchem die Gültigkeit des Friedeusverirages mit Deutschland eintreten soll, noch keinen Beschluß gefaßt. Der Rat der AMterren wird erst in der Sitzung am 31. Oktober die Rattfikationsurkundeu Frankreichs, Englands und Italiens,zur Kenntnis nehmen.
Die Frage der AuslieferANK des Kaisers.
~ Zürich, 24. Oktober. W U.) Der fr«uiöfü<e Gesandte Charles Lenott hat vo« der französische« Regierung den Auftrag erhalt««, bei Nr »ieöeriä«dische« Regter««g auf die AusLieferurrg Steifer Wilhelrus 6i»s zuwirkc« Gleichzeitig wird au die S^tzweiz Herange- rreten werbe«, um von ihr die Auslirfernüg des ba,e, rissen Kroupriuzeu Rupyrecht zu erlangen.
** Amsterdam, 24. Oktober. (T. Ä j Bonar Law wies im Unterhause dsarauf hin, daß ein Gesuch an
vertrag festgelegte« SepMxOkttfM« ÄreMe chende Aenderungen vor?,«Nehmen. Auf M der Entente hierüber erklMe die PvMMe^j daß sie keine Aenderungen Master, werde, M reit sei, mit der deutschen Regieruna über i tausch einiger Grenzortschaflen mit über wieg scher Benölkernng gegen dentsche Ortschaften, das polnische Element überwiegend ist, in A z» treten.
w Danzig, 24. Oktober. (S. E.) Eine § zahl polnischer Behörden für die abzutretende ist unter dem Schutz der MtkUteMMMMi zig eingetroffem
Schwere KSmpfe in Nnß!aud
M Berlin, 24. Oktober. (T. U.) Bei der ruf Zeitung „Prieon" sind folgende Berichte v fischen Kampffront vorn 38. Oktober e Front des Generals Jubeuttsch: An der aan dauert der Kampf mit wechselnder Heftigtert sere Truppen sind ungeachtet des hartnäckigen
Vorn 12. 12 angenommen hatte. Diese Bedrngungem sind: RÜckeruaitnnq des von Frsskrerch besetzte« Tei- M «SA EMß-LsLhrinsen, Gew-RN««« einer Deutschland und Pown gegen ILublauL stratesstch »nb wirk- WaftAch Mernbe« Grenze, kvlo«iale Irestttütio» r« ch ’täi^iguag, die DeutschlaAb einen Jets ev tzeR ««S der BsdeAtuKs fetwer wirr-
Wchi reifen TMHrsÄe«se« IolonialbeW
--------- « De»ifchla«b besetzte« frauzb- su Gebiels, unter Vorbehalt stratesifcher und wirt- Mchsr Gre«Lberichtttzmrg f»Ge sinsuzieSer Kvm- veNtstisuM, K^-erhersteLtMs M»ie«s unter Sesnmm. te« GarMieu für die Sicher»«« Dr«tschla»dS, »» Sxrch M-rÄa«SW»L mit der Selgstchs» Negier»«« festzMelle« Wäre: ®irt?#*l^ ««S ?iAa«Z-te«er Ausgleich auf
r-^- GrntNdlMe Les M«8tk«sches der briSersetts erobere Mit Fri-hMchl«^ z« reftitnierenbe« Gebiet-, GHMssMwua der Smr» Sen Krieg H-schäSigte» Scm- £ UNiemre-MANKe» und Privatpersone», Verz-ckt Efalls Wirischaftliche» ASmachuuge« unS Maß«a<.ime«. tog ein HirrLsru-s für den normale» HwlSelsperketzr Ä ll rieKenssännß bilden würbe«, unter Mschl«ß e«t- Sij:;«l« Handelsverträge, ei»eriieU*we der Freibett »er Meere. Die Friedensbedingunge« unserer Ver- tSsdeten, so heißt es weiter, delvegen sich in Ueberein- gurng Mit unserer Anschauung rn gleich ma«iaeu zen. Es wird sann.weiter erklärt: «e»» das A«.
WWsUs mr wenige Tage vorher erfolgt wäre, ffen wir den Beginn des Unterseebootkrieges «er» . Jetzt sei eS hierzu aus technischen Grünen Je zu spät. Wir bitten den Präsidenten, seine
BV
Hölland, den deutschen Kaiser aüSzMreiMn, um ihn in ^Ms^^MW M ift^11-^ "'-' Vemn.-E- geu des Friebensvertrages 61
u
'S«
Sicherheit geboten ist, daß die Bemühungen des xnten am einem für uns annehmbaren Frieden
Mäsidenten zu einem mr uns aitnebmoaren tynece» Es^bnmm. ^^^Euna des Grafen Bernstorff vttt TutzLudorff. die- am 4. Mai stattfand, sagte Bernstorff, er aus dieser Unterretnma den Eindruck hatte, daß Wöse LSWkeit in A«erika ««erwüuscht wn» »«f,msa- geWesen sei. Bernstorss erklärte hierzu weiter: MneM sÄ'dtndorff empfing mich nrtt den Worten: Sie wollten in ‘Äwrifa den Frieden machen, Sie b«Ä« Lm wE, wir Wäre« M E»de!- Darauf habe ich er- «Nrrt: Mc«», ich alarode nicht, daß wir schön zu Ende M», Ger ich wollte den Frieden nmchen, w»ox wir z» ®nhe sei» wetten." Swauf hat mir General Silben« SoM gMUtwortet: »Ja, «her wir wolle« nicht. (Be- »fM.) Mr werden jetzt durch Ne Ubr^krio« die
such kann aber, so sagte er, erst dann einge reicht werden, wenn der Friedens vertrag formell ratifiziert ist. Jri der Zwischenzeit sind alle Vorbereitungen für das ge- richttiche Verfahren g;:trofsen worden. /
Die Rückkehr der KrisqsqefmlrfEtt.
Wiederaufnahme der Transporte aus Englan».
♦* Rotterdam, 24. Oktober. (S. C) Holländische Zeitungen melden aus London, daß am Sonnabend 8200 deutsche Kriegsgefangese aus TranAprtschisfen nach dem Festlande abgehen. Der Transport der Kriegsgefangenen aus den Lagern in die Samnrei stellen, der infolge des Eisenbahnerstreiks völlig nu^te, ist seit einigen Lagen wieder in vollem Gange.
Was geht im Mfah vor?
M Karlsruhe, 24. Oktober. (S. C.) Räch Meldu«. ge» von der elsässtsche« Greuze ist am Douuerstag außer über Stratzhurr auch über MÄlhauseu «uS Kalmar der militärische Belarem,«rsz»sta«s erklärt worden. Ss liege« keine weitere» Nachrichten über die Vorgänge i» Maß »or. , . i
vmtettsch'pMs-eVIchchtilrad'NüRt»
w «erlitt, 24 Oktober. lT u.) Es bestätig.-sich, Satz zwischen Deutschland und Polen Bereinbarun-e« über Wirtschastsfragen getroffen worden sind. Diese wirtschaftlichen Abmachungen bilden den fertiggestellten Teil eines deutsch-polnischen AbkLN-mesch das neben Wirtschastsfragen auch die ftgatsrcn. neben und sonstigen Auseinandersetzungen, die den Uetergarrg deutscher LarFesteile in polnischen Besitz imrfatzt. Die Verhandlungen über die Liquidierung der ö st^orn sterwal-
tung in Posen und über das Sckick'a! der oe
Be-
ernten, 5*8 geregeü werden soll, siuS tu^ nicht abge- itöWe».
A«m Abschuß »er deuLfch-pLluisch-'« WirifchafjsaSo
formend erfährt SaS „B. T."
«och fc :,.
ES
ronrde festgelegt, 6*6 er^r« eine Litsrr««a von 75IW
Tonnen Kohle» «ovatlich »ach Pole« »o» .siesem an
auf habe ich gefragt, ob er sicher wäre, den Krieg * 3 Minraten^enden zu können, Er bat erwidert, er hätt» wenige Munden vorher ganz bestimmte Nachrich-
Demtschr««» fukhesK» 6 Millr-ae« Zentner für 16 Mark pro Zentner ab Reicheren,; c be», ferner e^wa 7E 8« To? e» Miorer -tz,e uttnüfe* Probukte», eine SJKU4®« Liter Sp eine große MS«ge Gänse. Me Pole« geb n
Kartsssi-i» irscrt mer- unv «it»- rL: - um# i ie ®;äifi#
te«
länser als 3 Morwte airSdaUen könne aus : Levensmittvlu. General Ludendorst fragte wann nach meiner Ansicht Amerika mit Estt- meräfteü in Europa erscheinen könn«. Ach rafl das nach einet» Jahre etwa der FM uSe, mit dem Ubootkrtsg sen ste^^Därauf antwortete ^Ge'neral^ Ludendwcsf: ^^w Ä Krauchen wtz nicht. Wir werden mit dem mÄr-
fahrt auf der SSeichsel ««» ihre» Reden, st .? frei Auch die Regelung des Mseubahnuerkehrs L . : mit a^ewNnUÄUi^ wurde besprochen. Die t u tige Festsetzung »er AerMr im Zukunft geltenber
litt er
im wt :stīe
standes des Gegners bis zu den PutilvWwerke« «ub »w Moskauer Wache vorgedrrrugert. Außerdem sind W- sere Truppen auf die Petersburger Chaussee vo tzen und haben das Dorf Slawjarcka besetzt. Ultfe vallerie betätigte sich im Raume von Kol bestrebt, die letzten Verbindungen der Nord burg-Wologda zu unterbreche». An der linie Riga-Orel haben wir Woritz best westlich dräuxte der Gegner Muftis Ab und besetzte die Station Struai-BMja schauer Eisenbahn. In der bliebt, g a gen ungeachtet der Ueberlegenheit des Gegner e Abteilungen zum Angriff über, der sich erfolgn wickelte. Die LisenbahuverLinduus von Gatsch Srasnote Gel» und Zarskoje Telo ist von uns « Sergestellt. Front des Generals De«M«: am 3ei an der Eisenbahnlinie Lnritrtev-Kroms vrach oer «er i« Stärke um LÜÜM Msuu ist unsere»
;e »er Gegner unsere A
Svrch, besetzte die Stadt üroms, wurde aber i
Die ausschließlich aus Sek feindlichen Trüppert leiste .„_ hartnäckigen Widerstand, der aber von wurde. Ein Teil bar feinblieben Truppen,. Flucht ergriffen hatte, wurde vernichtet, die übxi den gefangen genommen.
EtzeA in BresLau
Reichspräsident «bert hat sich in Bealeitulla dM Reichsministers Dr. Bell und des StaalS-wmutM Heine nach Breslau vegeden und dort die AusstelluU besichtigt. Große Mem'chenmasftn notiert sich siV; Begrüß ßuuq des Reichspräsidenteil in und vor Nr Ar Mtellung eingefunden. In einer Ansprache gab Reichs kommrnL? Hörsiutz der festen Ucderzeunurrg Ausdruck, daß D.o^ Schlesien dem Lettische« $ahrlande erhaN eu bleib«« werde. ReichSpräfide«t Ebert ergriff hierw Af das Wort und versicherte, daß er r d Sie Reichsre< jerun^ '^j andere Sorge kennte«, a Oberschleuem das ^njC« Kleiuo» des reifen L- .-^ der denk,\^ 1,«^ Deutschlaub zu erb alte» : welcher ^’ täte ^ ^^'M
Berbinbung unt Preußen-Leutschia»b er r-^.fto -.^
das wirtschaftliche und kultureile r«be/1 /t WS^ Geschichte deutsches Gepräge eroa-t^ ^ n / AuMeunno. aezetgt. Feder De m i-o Ore. äucüenS vorn Re che • 1 " w c- mDir»» Unrecht empfinden, und es gelte das UeberzeugtMäskrast und allem Veri iin seit zu verhinSer«. I« den groß«, setzt bevorsuinSe«, dürfte« die ober' . von ihren deutschen Brüdern sich / Bor allem erachte es die Re:- P stickt, während i Zeit der u- ae so erträglich wie möglich ■ «t niÄ ytm dentsche« BolSlla A o solle i» ZMinft kulturell ' /^ n c ReMSprüsiSent appeüterk W Frett korung, alles Treu: ^chr D-a« Sie «schlösse» urK wachiv' - -f.urimzw IutsHe» Reiä-e!» B W ^
Aung wird demnächst erfolge». Voraussetzung Zustaudekomme« Nr obige« Abmachung-u tr polnischen Verhandlungen, M Nnen sich eine arotze Zahl strittiger P«E ersehe« F y ^ an Abschluß gelauge«. ^ . M nMH
^ hast zu eine»
Deutfch-Mlntsche Grenzt» F
zawoli" tewk 6*8
f^ verlasie mierimg »etzuna die
este«
^edÄ BcE
•MWS ö
p0rt . : des . die i
* Der «Akerbun».
,«<
»CÄtet x 4 ^^^- ä K r Ä^SÄSjS SM ÄÄ***' ^""^
für daS i Z Ur; die
Grichtlqung?
S Mr „KurferWarS-
- ^«etei^ »er ReichSw-hriru-P--' ^ B-rli«, 24. Oktober. A ^^ ' der ^^*t^ Ich
t«ir As Montag dreier -tr^- .
22^^61. Rück einer nentri?^