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Hersfelder Kreisblatt

Kezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 7^ Mark, durch die Post be- 3 zogen^'^.Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei | Hersfelb. Für die Schriftleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld. te»nnBiHBMaBnuauHMiiaiiiraiHiiuuHHaBsuMissuaHHHH>»HMaaHUM

Amtlicher Anzeiger

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^ . Jr i amtlichen Teile. iPfennig, Reklamen kosten die Zelle '"Pfennig,

für den Krers Herssew Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Fernsprecher Nr. 8.

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Nr. 243

Freitag, de» 17. Oktober

1919

7 ^»Berlin, 16. Oktober. (T. U.) Der Ausstand der Maschinisten und Heizer umfaßt bis jetzt «och nicht alle Teile der Großindustrie, jedenfalls, soweit diese nicht zur Metallindustrie gehöre«. Dennoch konnten bereits zwei Berliner Zeitnngsgroßvetriebe, und zwar die Verlags Häuser Moste nud Scherl, infolge des Ma- schiuistenstrerks ihre Blätter heute früh nicht hera«s- briNgen- Der Streik der städtifchen Bttrohilsskräfte hat keine Verschärfung dadurch erfahren, daß ein Teil der gewerblichen Hilfsarbeiter der Stadt Berlin den Sympathiestreik oeichlofleu hat. Die Wektrizitäts-, Gas- und Wasserversorgung kann, wie uns vo« der Direk­tion mitgeteilt wird, vorläufig noch aufrechterhalten werden. Die Gewertjchaftskormuission unh die Füuf- zehuer-Kommisfion der streikenden Metallarbeiter ha­ben gestern beschlossen, daß die Notstandsarbeiten aus­geführt werden sollen. Grotz-Berlin befindet sich augen­blicklich in einem vollständigen Streikwirrwar, und erst im Laufe des heutigen Tages wird sich ein klarer Ueber- vlick über die Streiklage gewinnen lassen. Auf Einla­dung des Reichsarbeitsministeriums finde« he«te vor­mittag Verhandln«ge« im Metallarbeiterstreik statt, z« denen beide Parteien erscheinen werden.

Zum Streik im Rathause meldet dieB. Z. am Mit­tag" u. a.: Die Streikenden haben vor dem Rathause eine große Zahl Streikposten ausgestellt, die uicht nur ihre arbeitswilligen Kollegen, sondern auch das Publi­kum am Eintritt in das Rathans hindern. An einzel­nen Stellen ist von den Streikenden Gewalt angewendet worden.

Im Berliner Rathause fand Mittwoch vormUtag eine Koitferenz über die Streiklage statt, in deren Ver­lauf Oberbürgermeister Wermuth u. a. ausführte: Es ist ein gefährlicher Augenblick, den sich die Hilfskräfte zum Streik ausgesucht haben . Die ganze Bersorgnug der Großberliner Äevölkernng ist in Frage gestellt. Nehmen wir nur die Kartoffelversorgung an. Wenn hier eine Stockung, eiuttitt. setzt sie, ^'ch bis zum E.rz^'

r gut zu machen. Sehr schlecht steh-, es mit der Kohlenversorgung. Die Gasversorgung samt jeden Moment zum Stillstand kommen oder für den ganzen Winter aus das allerböseste gefährdet werden Der Magistrat ist den Hilfskräften so weit wie möglich entgegengekommen. c M ,

Fu einigen Auszahlstellen der ArbeitSlosenfürsorge ist von den Streikenden Sabotage getrieben worden, in­dem sie die Auszahlungslisten mitgenommen haben, da- mit den Arbeitslosen keine Unterstützung gezahlt wer­den kann. Der Streik erstreckt sich bisher nur auf Ber­lin und Neu-Kölln.

122 000 streikende Metallarbeiter.

m. Berlin, 16. Oktober. (S. C.) Fm Berliner^Me- vrbeiterKreik wurden gestern abend 122 000 Streikende gezählt.

Forderungen radikaler Eisenbahner.

Berlin, 16. Oktober. (S. C.) Radikale Eiserl- bahner-VersammlurMN im Direktionsbezirk Berlin haben sich für die Emfithrnng des Ratesystems im Ei­senbahnbetrieb ausgesprochen. Es wurde die Einsetzung von Arbeiterräten an Stelle der Eisenbahndirektion ge­fordert.

Der Streik der Berliner Magistrats-Hilssbeamte«.

» Berlin, 15. Oktober. (S. C.) In einer gestern abend in Tempelhof stattgefuWenen Versammlung von streikendeu Httfsbeamten des Berliner Magistrats wurde bekanntgegeben, daß, die Beweguug «icht apf Berlin beschräukt bleiben wurde. Auch in den ««deren Semtschen Großstädten standen Symvatblestrelks Bet Hilfsbeamten für die Berliner Bewegung bevor.

Berlin, 15. Oktober. (L. A.) Am Streik der städtischen Bürohilfskräfte hWen sich bisher 10 000 Per­sonen beteiligt.

Vor einem Streik -er Heizer in Berlin.

w Berlin, 15. Oktober. (S. C.) Ob das Mtima- tum der Heizer und Maschinisten, das um 12 Uhr mit­tags abgelaufen ist, tatsächlich verwirklicht würd, steht «rr Stunde noch nicht fest. Es besteht noch eine Hoff- umig daß die Metallarbeiter sich durch die neuen Be­ratungen der Metallarbeiter Wer den Bnef des Ar- beitsminisiers zu einem längeren Abwarten bewogen sehen werden. Die technische Nothilfe ist bereits einge- troffen und augeWlicklich dWei beschäftigt, zu verhüten, daß im Falle eines heule mittag vroklamcerttu Streiks der Maschinisten und Heizer Berlin ohne Elektrizität, Gas und Wasser bleibt.

^. Berlin, 15. Oktober. (B. Z.) Das Ultimatum der Maschinisten und Heizer ist nach heute vormittag aeslogenen Verhandlurigen an denen sich die Berliner Gewcrkschaftskommisston beteiligte, bis 3 Uhr nachmit­tags verlängert worden. Man hofft, datz es zu den ver­langten Verhandlungen kommen wird.

Gefahr eines «ene« Genöralstreiks in Oberschleste«.

W Breslau, 15. Oktober. (S. C.i Ueber den Jn- dustriebczirk ist am 13. d. M. erneut der verschärfte Be­lagerungszustand verhängt worden, und zwar als Vor­beugungsmaßnahme gegen den für den 16. Oktober ««- gekündigten Generalstreik. Die Vcrhaltnifse in Königs- Bütte haben sich derart zugespitztz daß wenig Aussicht auf gütliche Beilegung -es Konflikts vorhanden ist.

Eisenbahner-Unruhen in Frankfurt.

^ Berlin, 16. Oktober. (S. G.) Wie Rfiziell mitgeteilt wird, hak sich gestern sowohl sie Reichsregie- rnng als auch die preuMche Staatsregierung mit -e« Borgänge« im Eise«bah«direktio«sbeziick Kra«kfurt am Main beschäfttgt. Was M bei dem Sturm aus das

Frankfurter Direktionsgebän-e abgespielt hat, war schlimmer als sich aus den ersten Berichte« erkennen lieft. Die in das Direkttousgebäude etugedrungeue« Führer habe« den Präsidenten ernstlich am Leben be­droht. Sie wollten ihn, weil er seinerzeit bei seinem Amtsantritt die rote Fahne vom Dache des Direktions- gebänSe hatte entfernen lassen, in eine rote Fahne wickeln und zum Fenster hinauswerfen. Durch das Eingreifen einiger besonnener Leute wnrden die Mord­absichten verhindert.

Die Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. teilt mit: Die Eisenbahnarbeiterschaft Frankfurts erzwäng am 13. vom Eisenbahndirektionspräsidenten das Zugeständ­nis, daß der Verkehrsausschuß an den Direktions­sitzungen teilnehmen darf. Entgegen den Zeitungs- melöunaen ist es zu lärmenden Auftritten unter gröb­lichen Beschimpfungen und tätlichen Bedrohunge« der Person des Präsidenten gekommen. Der weitere Ver­lauf der Angelegenheit erwies, daß es sich bei der Kundgebung um einen planmäßigen Vorstoß gegen die Eifenbahudirektion, um eine Machtprobe handelt. Nur so ist es verständlich, daß am 14. 10. der Rücktritt wei­terer Beamter und der Ausschluß des Allgemeinen Eisenbahnarbeiterverbandes von der Mitarbeit ver­langt wurde. Damit beschreitet die Arbeiterschaft einen Weg, der notwendigerweise zu einer schweren Schädigung der Allgemeinheit führen muß. Das Vor­gehen ist umso unverantwortlicher, als die gesetzliche Regelung der Arbeitervertretungen in den Betrieben unmittelbar bevorsteht.

gehen ist Regelum

8lkkordentlohn««g auf der bayerischen Staatsbahn.

** München, 16. Oktober. (S. C.) Das bayerische Verkehrsministerium hat sich für die Wiedereinführung des Aktor-systems in den bayerischen Betriebswerstät, ten entschieden. Die Arbeitsleistung in den Eisenbahn- werkstätten des rechtsrheinischen Bayerns ist seit dem Fortfall der Akkordbezahlung bis auf 45 Prozent zu­rückgegangen.

ich noch nicht angeordnet.

waren.

muß des Befchlußes iederherstellung des

> Berlin, 16. Oktober. (S. C.) Aus Versailles wird gemeldet, daß Anordnungen znr Heimschaffung der deutsche« Kriegsgefangenen ans Frankreich bis Dienstag früh uicht ergangen w< ~ Temps" meldet, die Veröffentlich des Rates der Alliierten auf Wi__________________ W Friedenszustandes mit DeutschlauS erfolgt frühestens nach Eingang der dentsche« Antwort auf die letzte Note des Marschalls Foch.

Gegen die Auslieferung Deutscher.

** Rotterdam, 16. Oktober. (S. C.)Daily News" meldet, führende englische Politiker haben bei Lloyd George einen Schritt unternommen, der den Verzicht Englands auf eine Aburteilung deutscher Politiker und Feldherrn anstrebt. Lloyd George wird die Abordnung, die aus Politikern aller Parteien besteht, am kommen­den Montag empfangen.

Die Aussaugung Deutschlands.

»^ Berlin, 16. Oktober. (S. C.) Nach einer Mit­teilung im Friedensansschutz der Nationalversammlung werden die Kosten der Ententekommisstone« im Reiche anf jährlich 200 Millionen, die besonderen Anfwendnu- gen für das besetzte Gebiet auf jährlich 1% bis 2 Mil­liarden Mark vorausgeschätzt. r

Zum Raub der deutschen Kolonie».

t* Rotterdam, 15. Oktober. (WTB.) Das süd. afrikanische BlattBürger" veröffentlicht ein Schreibe« des Generals Dewet, in dem dieser leidenschaftlich ge­gen die Besitzergreifung Dentsch-Südwestafrikas und Deutsch-Ostafrikas durch die Union Einspruch erhebt. Dewet nennt die Eroberung dieser beiden deutschen Kolonien ungesetzlich mrd erklärt, solange sie im Be­sitze des südafrikanischen Volkes seien, werden sie wie feuerbringend wirken. Der Einfall in die derrtschen Kolonie« sei ungerechtfertigt gewesen. Dewet appelliert an das afrikanische Volk, daß Dentsch--westafrika und Dentsch-Ostafrika dem rechtmäßigen Besitzer zarrückge- geben wird.

Die Räumung des Baltikums.

iwei Drittel, etwa :e Wergetreten «n-

** Berlin, 15. Oktober. (S. C.) Fu politische» Kreisen wird ans Grnud der eingegangenen Meldungen arrgeuomme«, Satz die Räumung des Baltikums durch die deutsche Truppen mit Ablauf dieser Woche beendet sein wird. Das ist umso eher anzunehmen, als die Zahl der Truppen. Sie den Befehle» der Regierung Folge leisten, unr etwa ei« Drittel -es gesamte» Bestandes der baltischen Armee ansmacht Zwei Drittel, etwa 25 000 Mann, sind in russische Dienste übergetreten und haben sich damit jedem Einfluß der Reichsregierung entzogen.

** Berlin, 15. Oktober. (B. T.) Die Lage im Bal­tikum hat sich, wie dasBerliner Tageblatt" von un­terrichteter Seite hört, nunmehr soweit geklärt, daß in großen Zügen feststeht, welche Truppen freiwillig in russischen Dienst «vertraten und wieviel Mannschaften den Anordnungen -er Regierung folgten. Die rückkeb- renden Formationen, deren Zahl auf etwa 10 000 bis 15 000 Mann geschätzt wird, haben sich zum Teil bereits in Bewegung gesetzt. In den letzten Tagen sind schon mehrere Transporte, meist einzelne Kolonnen mi6 klei­nere Truppenteile, anf deutschem Gebiet eirtgetroffen.

......'ge Grenzsperre in Kurland wird in streng» ifrechterhalten.

i Rücktritt des Generals von der Goltz, von

Die vollstärrdi, ster Weise au'

Ueber den vi^im«» w* «rw»^«^ ««« w* .-,<-..), w.» dem einige Blätter berichteten, ist an den zuständigen

Stellen bisher nichts bekannt. Der General wird nach Erledigung seiner Aufgabe, den Truppen die Regie- rungsbefehle bekanntzugeben, in den nächsten Tagen in Berlin eintreffem Alle Meldungen Wer Rücktrittsab­sichten sind deshalb durch die Rückkehr des Generals von der Goltz hinfällig.

Kein Verzicht auf militärische Druckmittel.

Rotterdam, 15. Oktober. sS. C.)Westminster Gazette" meldet aus Paris» der Rat der Alliierten habe die militärischen Druckmittel gegen Deutschland noch nicht aufgegeben, um Deutschland zum Rückzug seiner Truppen aus dem Baltikum zu zwingen. Die Erörte­rungen im Rate der Alliierten seien zunächst zurück­gestellt worden. Daraufhin sei auch die vorläufige Ver­tagung der Publikation des Friedenszustandes, wie sie vom Rat der Alliierten beschlossen gewesen sei, zurück- zuführen.

Riga in Flammen.

** Stockholm, 16. Oktober. (T. U.) Nach einer Mel­dung aus Helsingfors steht ein großer Teil Rigas in Flamme«. Ueber die Stadt ist die Blockade verhängt.

Die Blockade der Ostfee.

** Rendsburg, 16. Oktober. (T. U.) Der seewärts gerichtete Schiffsverkehr dnrch den Nord-Ostseekanal ruht.

Kaperung deutscher Schiffe.

m- Amsterdam, 16. Oktober. (T. U.) DerTele- graaf" meldet aus London, daß der britische Torpedo- zerstörerWestrott" während der letzten zwei Tage sechs deutsche Schiffe in Reval eivgebracht hat.

Spartakistische Unruhen im besetzten Gebiet.

Wie dasBerl. Tgbl." aus Saarbrücken meldet, ist es in den dem Saargebiet benachbarten preußischen Grerrzdörfern zu neuen Plünderungen gekommen. In Hermeskeil plünderten etwa 70 Spartakisten Waren­häuser aus. Die Bürger und Beamten des Ortes be­waffneten sich, und es kam zu einem Gefecht, bei dem

rechtertzaltung der Ordnung ffl Hemreskeil eingerückt^ Abbruch -es Skattgarter Metallarbeiterverbandstages.

kt, Berlin 16. Oktober. (S. C.) Auf dem Ver- ban-stag der Metallarbeiter in Stuttgart ist der Kou- flikt zwffchen Mehrheitssozialisten «ud Uuab-äugige» zum Ausbruch gekommen. Die Verbandsleitung bat, wie ans Stuttgart gemeldet wird, augestchts -er Zu- spitzung der Gegensatze die Generalversammlung ge- schlöffe«, ehe -re materielle« Äeratuvgev begänne«.

Die englische« Metallarbeiter leh«en die -e«tsche Einladung ab.

** Rotterdam, 15. Oktober. (S. C.)Morningpost" meldet: Der englische Metallarbeiterverband hat mit zwei Drittel Mehrheit abgelehnt, der Einladuna der deutschen Metallarbeiter zur Teilnahme an der Ta- gung in Stuttgart Folge zu leisten.Daily Mail" mel­det, die englische Tradeunion habe bei den Gewerk­schaften der Alliierten eine gemeinsame Abstimmung darüber beantragt, ob direkte Beziehungen der einzel­nen Gewerkschaften mit den Gewerkschaften der bisher feindlichen Staaten wieder zuzulassen seien.

Der Kaiser noch steuerfrei. .

** Amsterdam, 16. Oktober. lS. C.) Die holländi­schen Zeitungen bezeichnen die Meldung derTimes", der deutsche Kaiser sei mit einer Million Gulden zur Erukommen- und zur niederländischen Staatssteuer veranlagt, für unzutreffend. Eine Veranlagung des deutschen Kg^sers zur Steuer sei bisher überhaupt noch nicht erfolgt.

Wilhelm von Siemens t.

** Berli«, 15. Oktober. <V. Z.) Der Aufsichtsrat- Vorsitzende der Siemens- und Halske A.-G. Geheimer Regierungsrat Dr. ing. mrd Dr. phil. h. c. Wilhelm von Siemens ist gestern abend in Arosa in der Schweiz plötzlich gestorben.

Der -e»tsch-pol«ische Vertrag.

** Berlin, 15. Oktober. (8. A.) Der deutsche Re- gierungskommissar Professor Delbrück, der die Durch- Mhrung des -euffch-polnischen Vertrages zu überwa­chen hat, ist nach Warschau abgereist.

Beibehaltung der Koalitiousrcaieruug in Oesterreich.

»* Wie«, 15. Oktober. (Vts.) Der Kreisarbeiterrat nahm nach einer Rede des Dr. Otto Bauer sowie nach lebhafter Debatte folgende Entschließung an: Der Lkreisarbeiterrat erklärt, daß im gegenwärtigen histori­schen Moment in Deutsch-Oesterreich weder die Herr­schaft -er Arbeiterkreise allgemein noch die Herrschaft der Bourgeoisie möglich sei, denn die Alleinherrschaft einer kleinen Masse würde in kürzester Zeit zum ge- waltsameu Bürgerkrieg führen, aus dem schließlich die Konterrevolution hervorgehen würde. Es besteht daher leider die traurige Noirvendigkeit, vorläufig das System der Koalition beizubehaltc«.

Stau-recht über Brest.

»* Berlin, 15. Oktober. (L. A.) Ueber -ie fran­zösische HafenftaSt Brest ist mege« anarchistischer Un­ruhen das Standrecht verhängt morde«.

Allerlei vom Tage.

Aus Sofia wird gemeldet, daß das Ministertum Stambuliski jetzt enöaülng gebildet worden ist

** Der deutsche Fisch-ampferFupijer" aus Gerste. müWe ist am Dienstag westlich Esbjerg auf eine Mine gelaufen. Sechs Mann der Besatzung sind umgekom- nten. Der Rest, darunter der Kapitän, ist in Esbjerg gelandet.

Der Präsident -er serbische« Kammer Pawlo- witsch hat sich geweigert, im Auftrag des Prinzregenten