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H ersselder Tageblatt

Hersfelder Kreisblatt

SWSSSSS8S«6S^KMr^MSWSSSlZ8MSSS»S8SSSSSkSM!SSM82MMMZMS«SMWOSSASE88S««««SS«S«!,M § BtzNgSMM viertelMrlich für Hersfekv 5 ^).Mark, durch dir Post be- | E zogem ^'Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei | 8 HertzMd, Mr die Schriftleitung verantwoMch Franz Funk, Hersfeld. | se^teiÄtifleQaHegsesgsBBnaaasaiseiMiassnssGBBBaeaeBieaRagsaaseiBaBjsssaeaseMBHsaaHeiiBgsaeBas

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersseld

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Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile ' ' Pfennig, im amtlichen T«le »Pfennig, Reklamen kosten die Zeile ^Pfennig. Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Fernsprecher Nr. 8.

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Nr. 338

Sonnabend, den 11 Oktober

191»

Die Säume im Saargebiet

f Verhüngnug des BclagerunzsznsMudes.

e* SaarbtÄcken, 10. Oktober. (T. It.) Starke französische Militärpatrouille« durchziehen die Straßen der Stadt. Das Gebäude, in dem sich General Andlauer befindet, ist von einer Doppelpostenlette umgeben und «»gesperrt. Bisher fanden 28 BerhastAnge« wegen Ver­gehens gegen die französischen Verordnungen statt. General Andlauer verhandelte gestern mit den Arbei­terführern und den Gewerkschaftsleitern. Der Bela- gerungszustaud wurde aus das ganze Saargebiet «md auf das lothringische Industriegebiet ausgedehnt.

Ueber die im Auftrage des Generals Andlauer un­ter Vorsitz des Landrats Halfern abgehaltenen Be­sprechungen, au denen Vertreter der französischen und der deirtschen Behörden sowie Arbeitgeber, Arbeitneh­mer, Angestellte und Beamte tettnahmen, wird bekannt gemacht, daß Schieber mit Zuchthaus nicht' unter einem Jahre bestraft werden sollen. Die Zwangswirtschaft wird durchgeführt durch die Schaffung örtlicher Wtrt- schaftsäntter mit einer Zentrale in Saarbrücken. Fer­ner wird angezeigt die Festsetzung von Höchstpreise« und Erzeugerhöchstpreise«, die ausreichende Belieferung von Handel und Industrie mit Kohlen. Für die sofor­tige Ausschreibung der Kommunalwahlen wird sich die französische Verwaltung bei der Konferenz in Paris einsetzen. Ueber die Sonderfordernugen der Eisen­bahner wurde telegraphisch die Entscheikunlq des Mar- schalls Koch angefordert.

DieStraßburger Neue Ztg." meldet, es handele W bei den Sonderforderungen der Eisenbahner um W-schaffung der weißen Arrnbinde und der Verpflich­tung, die französischen Offiziere zu grüßen, um die Versammlungsfreiheit und die. Zurückziehung der Ko- Lontaltruppeu. Die Arbeiter erklärten sich mit den Eisenbahnern solidarisch und beschlossen, den Streik fortzusetzen, solange nicht betreffs dieser Punkte Ge- nuatuung erlangt sei.

Öemeaceau fünbigt seinen Ricktkitt an.

** Paris, 9. Oktober. (WTB.) Clemenceau teilte einer Delegation vo« AbgeordNete« mit, daß er sofort nach den Wahlen zurücktrete« und das KabiNett mit ihm verschwinde« werde. Er werde vor der A««ahme des Regrerungsentwurfs über die Neuwahlen die Ver- traucusfrage stellen. Eine Debatte über die aligemeiue PErk der Regierung sei zwecklos infolge des Ent­schlusses znnr Itttcktritt. Die Absicht Clemeuceaus, zu- rückzutreten, die zwar nicht ganz unerwartet kam, habe i in Solitische« Kreisen doch lebhaft überrascht. Man i nimmt unter diese« Umstände« an, daß die Debatte über die allgemeine Politik unterbleibe« ««d der Standpunkt der Negieruug in der Frage des Datums der Wahl sich leicht durchsetze,! svird.

ZAr NsLMaiio« ÄSS FrredSASverlragss.

** Rotterds«!, 10. Oktober. (S. C.)Daily Mall" meldet m§ Tokio: Der Friedensansschutz des japanischen Parlaments hat eiusiimmia den Friedens- vertrag mit Lenffchland ratifiziert.

Einschränkung des Personenverkehrs.

** Berlin, 10. OSober. lS. C.i Wie Ws ge- vieldet wird, wird die Eiuschräulrma des gesamt«, Per­sonenverkehrs auf den preußischen Staatseisenbahn- linien für frühestens Mitte RvvsNbcr erwöge«. Diese Matzuahnre Pre«tzc«s werde in Nebersi«strMM«ng mit konforme« Matzrmhme«. der anderen deutsLeu Erseu- bah«verwaltn«gen erfolge«.

m- Berli«, io. Oktober. lS. G.) Wie uns gemeldet wird, soll die Einschränkung des Schn-Kzngsverkehrs im Westen des Reiches zwischen dem 25. und 30. Ok­tober begirme«.

EutSArgerung in Deutschland.

^ Berlin, 10. Oktober. lS. C.) Bon in Holland, der Schweiz und Dänemark sich aushaltenden wohlha­bende« Dentsche« mehren sich seit Wochen die Anträge a«f Entlassung a«s dem deutschen StaatsverSand. Die Anträge haben bei den zuständigen Stellen einen der­artige« Umfang angenommen, daß besondere Hilfs­kräfte eingestellt werden mußten. Mutniatzlich stehen die zahlreichen Anträge in Verbindung mit der großen Steuerlast i» Deutschland für die «ächste« Jahre.

Friedenszustand zwischen Deutschland und Italien.

&* Zürich, 10. Oktober. lS. G.) Aus Mailand wird gemeldet, daß mit der Ratifiziern«« des Frie- »ensvertrages ein königliches Dekret erschien, das vom 14. Oktober an die Wiederherstelluna des Friedenszu- standes mit Deutschland ausspricht.

Die erste Rate der Schadensersatzforderungen.

-^ Genf, 10. Oktober. lS. G.)Echo de Paris" meldet, die Alliierten haben die Zähln«« der ersten Rate der Schadeusersatzforderungen durch Deutschland auf den 1. April festgesetzt.

Belgische Schade«sersatzansprüche.

»* Gens, 10. Oktober. lS. 6.)Dativ Erpreß" mel­det aus Brüssel:'Die belgische Regierung bat für stand­rechtliche Erschießungen von Belaieru durch die deutsche Dkkupatwnsarmee 980 Millionen Franken Schadens- ersatzforLernngen angemeldet.

zu einer Vere ttz des f«mzöM

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Noch keine Entscheidung »es Oberste» RateS.

te* Zürich, 10. Oktober. (T. it) Der Oberste Rat sollte sich bereits Vvrsester« mit der Autwörtuote au Deutschlaud befasse«, hat sie aber auch gestern wieder vertagt. Somit bleibt die Entscheidung über die von Marschast Fach wegen der Raumunq der baltische« Provinzen durch die deutschen Truppen vorbereitete Antwort in Schwebe. In dem Entwurf der Antwort heißt es, daß Deutschland «uter keine« Umstände« die E«tsch«ldigmkg vorbringen dürfe, es könne seine Trup­pe« in Knrland weder zum Gehorsam noch zur Aner­kennung »er Vertragsbestimmungen zwingen.

** Genf, 10. Oktober. fS. E.) Das BerlinerJour- »al" meldet, der Rat der Alliierten Hat dem Vorschlag der deutschen Regierung auf Entsendung einer gemisch­ten Kommission nach dem Baltikum zugestimmt. Die übrigen deutschen Einwendungen wurden als nicht MckMaltig angesehen.

t* Rotterdam, 10. Oktober. (S. C) Die Londoner Bettungen melden aus Riga, daß die lettische Regierung den deutschen Truppen eine letzte Frist zur Räumung des Landes bis zum 30. November gestellt habe. Nach Diesem Termin würden die zurückbleibenden Truppen nicht mehr als kriegführende Macht angesehen werden. Eine Note der westrussifche« Regier«»« an die Entente.

Oberst Avaloff-Bermondt bat dem Vertreter der Entente in Mttau eine Note Überaeben, in der es it. a. heißt: Ich habe als Ches der russischen Armee der west­lichen Provinzen mit dem Führer der deutschen Trup­pen ein Abkomme« schließen müssen, nach dem ich ihm den allmählichen Rückzug seiner Truppen und die Si­cherheit ihres Transportes nach Deutschland garantiert' habe. Ich habe ferner einen Zentralausschutz ernannt und ihn beauftragt, die Grundlagen von liberalen Ver- waltunasmaßuahmcn auf demokratischer Grundlage nach den Wünschen der Bevölkerung vorzubereiten. Zu meinem großen Bedauern hat die aeaenwärttge lettische Regierung begonnen, gegen die Grenze meiner nnlita- risräen Basis bedeutetide lettische «Ad sogar esthnische Trmppen zu werfen, die die neutrale Zone verletztem iFch hatte »«einen Posten Befehl gegeben, sich nicht mit den lettischen und esthnischen Truppen einzulanen. Diese aber haben meine Stellungen angegriffen. Durch ihre Haltung bin ich gezwungen worden, eine neue. St nie zu besetzen, die mir die Möglichkeit gibt, Sie Femde meines Landes wirksam z« bekämpfe«.

Die Eiserne Division mit Letten im Kampf?

9-f Rotterdam, 9. Oktober. (S. C.i DieTimes" bringen eine Depesche aus Riaa. wonach die dortige,l alliierten Vertreter zuverlässige Nachrichten erhalten haben wollen, denen zufolge die ganze Eiserne Drvttvn anf dem Rückmarsch nach der deutsche« Grenze Halt aenraM habe und m Vorposte«gefeckte« mit den Letten

r w Königsberg, 9. Oktober lS. C.i Wie aus Mttau gemeldet wird, kam es bei Groß-Eckau. W Kilometer iösiltch von Mttau, zu einem Borpostengefecht zwischen Letten und Deutsche«. Gefangene Letten sagten aus, haß die lettische Regierung beabsichtige, die Russen und

Letten ««» Deutschen. Gefangene haß die lettische Regierung beabsichtil Wie Deutschen eudgültta von lettische trewem.

lettischem Boden ru ver-

LeÄ^cheu Mesi^>mL_s« Frankreich.

s, 10. Oktober. lT. U ) Das Pariser Amts- _..... ...licht das Gesetz über die Auflösung deutsche« fitzungen in Frankreich. Der Erlös aus den Gütern soll auf die Entschädigungssumme die Deutsch­land zu zahlen hat, angerechnet werden.

blatt

DZr Berliner MetallürberLerstreZü.

»^ Berlin, 10. Oktober. lT. II.) Die Berliner Gc- werkschaftskonnnission hat zusaunnen mit der bisherft gen Streikleitung die Weuerführung des Metallarbei- terstreiks übernommen und dem Reichsarbeitsminister Schlicke auf dessen BerrMttelungsvorschtag ihre Bereft- willigkeit erElärt, sofort in Beryandlu rgen einzutreter». Die Gelverkschaftskourmission erklärt den Metallarbei- terftreif als einen von den Arbeitern unternommenen, ihnen von den Ar^itgeberu aufgezwungene« Abwehr- strelL und ruft alle Gewerkschaften auf, sofort zu dem Streik der Metallarbeiter Stellung' zu nehmen.

Das Gesinden HaassS.

Wie dasAchtuhr-Abendblatt" meldet, ist Lach Be­finden des Abg. Haase durchaus günstig. Eine Röntgen- ausnahme ergab, daß die eine Kugel in der Kniekehle sitzt, ohne aber das Gelenk verletzt zu haben. Es wird W MB Mir ndia sein, um die Kugel

Die Wberufuug des Gsuerals Maugin.

»^ Genf, 10. Oktober. lT. II ) Die Nachricht von der Abberufung des Generals Manain hat allgemein überrascht ««d in «ationaUftischen Kreise« sehr ver- stimmt. Der General selbst erwartete diese Verände- ruug nicht. Er hatte soeben erst seine Fauttlie nach Mainz kommen lassen und sich dort für einen langen Aufenthalt eingerichtet. In den Wandelgängen der Kammer vermutet man, daß General Manain abbern- sen wurde, wett nach der Ratifikation eine interalliierte Kommission die Verwaltung des Rveinaebietes über­nehmen werde und weil man Reibungen vermeide« wolle. s

Krieg in Marokko.

Die Preßinformation meldet aus Madrid: Die spa­nische Regierung hat sich entschlossen, in Marokko anen Krieg gegen die EiKgebsreuenstamme auf größerer Grundlage zu beginnen. 80 000 Mann stehen bereits marschbereit. Spanien hat in Frankreich bedeutende Vorräte an Kriegsmaterial und Flugzeugen gekauft, um den Krieg auch mit modernsten Mitteln zu führen. Der Oberbefehl wurde dem General Sylvester über­tragen. '

Wie die Agentur Information aus Baris erfährt, hat Frankreich bei dem Anarfffsunternelunen der fpa- nischen Regierung gegen die marokkanffchen Aufstän­dischen eine besondere Aufgaoe zu erfüllen, die vor eini­gen Tagen in einer Zusammenkunft zwischen dem spa­nischen 5tönm und General, Lrautbev in. Bordeaux fest- gelegt wurde. Die französische Zone wird nämlich tu BerLeihigrnmsznfttMb gebracht, damit die Anhänger Raisulis, die sich auf französisches Gebiet flüchten, dort ohne weiteres entwaffnet und interniert werden körmem

Die Pretztnsormatio« meldet aus Paris: In Fran- zösisch-Marokko sind schwere Unruhen ausgebrochen. Die französischen Mttitärstationen wurden von Einge­borenen überfallen, wobei es z» blntiae« Gefechte« ge- kominen fit

Die Prämienanleihe»

Die neue Prämienanleihe gelangt voraussichtlich Anfang November mit 5 Milliarden Mark in Abschnit­ten zu 1000 Mark zur Ausgabe. Die Anleihe fit um verzinslich, läuft 80 Jahre und in den ersten 40 Jahren

die restliche 2 Milliarden getilgt. Zeichnungspreis ist 100. Die Hälfte muß in bar und die andere Hälfte samt in Kriegsanleihe, die zu Pari mtgenommen wird, ent­richtet werden. Bei den jährlich zweimal stattfindeu- den Gewinnziehungen werden je M Mtilliouen in Form von Einzelprämien, darunter 5 Gewinne zu je einer Million mit 10 Prozent gezahlt werden. Bei der Ehr­lich einmal stattfindenden TilgUMSzielumg werden auf

1000 Mark.^. ,.____ -- ______________ ...

gezahlt, der für die ersten 30 Jahre 1000 Mark, tere 10 Jahre 2000 und für die letzten 40, Ja

ahren dem Staat 1 mit des««-«««

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** Kopenhagen, 10. Oktober. lT II.) Das hiesige Konrihee des Verbandes rechnet damit, daß, da die Ra- tifizieimng des Friedensvertraaes durch die Großmächte unmittelbar bevorsteht, die Abstimmung in der ersten schleswigsche« Zone am 9. November beginnen wird.

Englisches Schulgeschwader in der Ostsee.

** Rotterdam, 10. Oktober. (S. 6.) DieTimeS" melden die dauernde Stationierung eines englischen SchvlgeschwaderP in der Ostsee.

Konflikt zwischen der französischen Regier««« und Kammer.

** Genf, 10. Oktober. (T. U.) In der Frage der Festsetzung des Wahltermius ist es awiWtt der fran­zösische« Regierung nud der Kammer zu einem Konflikt gekonrmen. Die Regierung hat die Kmnmerwahien auf den 6. Novenrber angefetzt, während die Kommission den Regierungsvorschlag mit 10 gegen 9 Stimmen bei zwei Stimmenthaltungen ablehnte und bestimmte, daß die Kammerwahl als letzte von allen Wahlen, und zwar am 11. Januar n. Js. stattfinden soll. Clemenceau, der sich in dieser Angelegenheit stark festgelegt hat, wM. die

Schwere Unruhen in Moskau.

^Berlinske Tidende" meldet aus Helsingfors: 9hi9 Rma laufen dauernd SHelbunaeu ein über schwere Hn« ruhe« in Moskau Es heißt, daß Lenin befohlen Habs» Trotzki zu verhaften. Das Ergebnis fei aber gewesen, daß es Trotzki gellmgen sei, die Oberhand zu gewinnen, worauf er Semn fefinebmcn ließ.

Einem Telegramm aus Reval zufolge haben sich, wie aus Rotterdanr gemeldet wird, die Sozialrevolu­tionäre gegen die Bolschewisten in Moskau erhöbe«.

Wiarktkrawalle in Sorbadi in Lothringen.

t-» Basel, 9. Oktober. (L. A.) Airs Forbach in Loth­ringen meldet derMattn", daß Tausende von Strei­kenden den Marktplatz übersÄwenmrten. wo die Ber-' käufer ihre Stände ausgestellt hatten. Da die Strei­kenden über die allzuhohen Preise erbost waren, bilde­ten sie sofort eine Taxationskommiffion, die die Preise bedeutend erniedrigte. Die Zugänge zum Marktplatz waren so gut bewacht, daß niemand entwenden konnte. Die Streikenden verteilten Butter. Eier. Käse und Früchte ohne weitere Umstände. Die Bauern schivv-Wr- keinen Fuß mehr nach Forbach httreinzusetzen. \

Die Erwerbslo-euuvlerstützu»g.

m- Hamburg, 9. Oktober. sS. 3.) Nach einer Mtt- tettung des Hamburger Senats wird noch fit der it en Hälfte des Oktobers eine Novelle .mr Reichs.erorön-uig vom 22. April d. Js. über die ErSSÄttrg der Reichs- unterstühnngSsätzc für Erwerbslose erscheinen. -

Anslisferüngsbegehrerr weae« Dr. Levine.

>. München, 9. Oktober. lS. 5.) Die bäuerische Staatsgewalt hat bei Mr Shour Behörden die Ans- liefer««g des dort veruafteteu Münchener Spartasiftc - e sühreres Dr. Levine beantragt. Der bluslicfernngsan- trag begründet sich nicht auf Hochverrat, sondern auf Verbrechen der Mitschuld am Geiselmord, der Urk««« denfälschtt«g und der Unterschlagung.

Der zweite Geiselmsrdprozeß.

k* München, 9. Oktober. lS. 6.) Der zweite Prozeß wegen der Erschießung der Geiseln im Louitpold-Gmn- nasium beginnt am 18. b. Mis. vor dem Volksgericht in München. Es find vier AuaeKaate des Mordes be­schuldigt. Ei« dritter Geiselülordprozeß beginnt im