Einzelbild herunterladen
 

QW8088S«0a Bgeg 80888806838888888883 BBBaS8OODDf33QEa60t3B6ä8®CTfBl.e~,=»

Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 5 Mark, durch die Post Le- ;

zogem. Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei :

HttsfÄd. Für die Schristleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld. 8

Nr 331

Hersfelder Kreisblatt

id^Ba^iMHaaeeaes®aeeeeeaeeaaeiieeeeeefe6ii*aiei»eeetfeieBeieeeae*meeee«eeeeiei

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld

: Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zelle ' Pfennig, im s amtlichen Teile, »Pfennig, Reklamen kosten die Zelle ^Pfennig. Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Fernsprecher Nr. 8.

&»IMIUUBIUMUHUMaM>HUIIUUttaa>UHnul^iaMUMUIUHIHIIIIUUaill

Freitag, den 3. Oktober

1919

Sie Hlameeg des Bolilhims.

** Berlin, 2. Oktober. (S. C.) Die -er Reichsre- «ierun« angegangenen Informationen aus dem Bal­tikum lassen erwarte«, -atz etwa -rei Viertel -er -e«t- schen Truppen im Baltikum das Land verlassen wer­de». In letzter Woche sind 3200 Man» abtransportiert worden. Eine Bestätigung der Mel-nu« der Peters­burger Telegraphenagentur von dem Üebertritt vo« 6000 Wann -evtscher Truppen zn den Russen liegt bis­her «icht vor.

Die Druckmittel -er Entente.

Rotterdam, 2. Oktober. (S. C.) DieTimes" melden, daß die über englische Häfen geherrdell Lebens­rnittel- «n- Rohstofftrarrsporte nach Deutschland vorn 18. Oktober an eingestellt werden, sofern der Rat der Alliierten nicht entsprechende Gegenbefehle erteilt.

»m. Genf, 2. Oktober. (S. C.) Eine Havasdepesche meldet, daß der Beschluß der Alliierten hinsichtlich der letzten Forderungen an Deutschland einstimmig gefaßt worden ist. Das PariserJournal" meldet, daß aus Reims neun französische Abteilungen und aus Besan- con eine Abteilung amerikanisches Truppen in das be­setzte Gebiet abgegangen sind.

Noch ein Ultimatum der Entente zu erwarten.

M Rotterdam, 2. Oktober. (S. C.)Daily Mail" meldet aus Paris: Ein «e«es Ultimatum an Dentfch- länd mit dreitägiger Frist soll Mitte Oktober nach Ber­lin abgehen.

Die RüÄkehr der Gefangenen.

Berti«, 2. Oktober. tS. C.i Bis Son«abe«d dieser Woche ist in den Uebergavestelle« im Westen das Eintreffen von weiteren 75 000 deutsche» Kriegsgefan­genen ««gezeigt worden. In der letzten Woche find 68000 Kriegsgefangene ant deutschem Boden einge­troffen.

Bevorstehende Enttassnug -er Gefangenen in Frankreich.

8«ÄMMäMW

die schweizerische Gesandtschaft in Paris offiziell mitge- teilt, daß die in französischer Hand befindlichen Kriegs­gefangenen alsbald nach der Rattfizierung des Frie- bens in die Heimat znrücktransportiert werden. Da die Rattstzterung wahrscheinlich in den nächsten Tagen vollzogen wird, kann somit mit einem baldigen Ab­transport gerechnet werden. Die deutsche Regierung wird dann selbswerständlich alles tun, um den Abtrans­port, soweit dies irgend in ihrer Macht liegt, zu be­schleunigen.

Ein neuer französischer Uebergriff.

W. Darmstadt, 2. Oktober. (T. u.) Der hessische Ministerpräsident Ullrich, der in Worms in einer Wah- lerversaunnlung gesprochen hatte, ist, als er dte Bahn- spevre passierte, um nach Darmstadt zurückzukehren, von einem französischen Soldaten angehalten worden. Der Gendarm nahm ihm seinen Past ab und forderte ihn auf, zu dem Nttlitäradmtuistrator mttzukomqren. Bei dieser Auseinandersetzung erhielt der MinisterpEdeut von einem französische« Soldaten einen Stoß in Sie Rippe«. Ein Versuch des französischen BaHnhofsoffi- ziers, zu intervenieren, scheiterte. Der Ministerprä­sident wußte zu Fuß durch dte Stadt nach dem Büro des Administrators gehen. Der französische Oberst er­klärte hier, daß es sich um ein Mißverständnis handele, und sprach dem Ministerpräsidenten sein Bedauern aus. Der Ministerpräsident wurde darauf im Auto nach Darmstadt gefahren. Die hessische Regierung hat bet dem französischen Oberkonnnando Einspruch er­höbe«.

Die U«teryalt««gskoste« für die Vesatzungstruppe«.

m Rotterdam, 1. Oktober. lV. Z.i Ein drahtloses Telegramm aus Lyon besagt, daß der Oberste Rat es für notwertdig hält, die Kosten der Besetzung Deutsch­lands, die durch Deutschland selbst bezahlt werden müßten, soviel wie möglich zn »ermindern, ohne aber die Streitkräfte herabzusetzen. Es wurde ferner dar­über beraten, ob diese Kosten nicht einen Vorrang vor allen anderen durch Deutschland zu leistenden Zahlun­gen erhalten sollen.

Vertrauensvotum für Clemencea«.

Berlin, 1. Oktober. lL. All Aus Paris,wird gemeldet: Nachdem Barthvu über den Antrag Lefevres wegen Eröffnung von diplomatischen Verhandlungen zur vollkommenen Entwaffnung Deutschlands noch vor der Ratifikation des Friedensvertraaes von Versailles berichtet hatte und nachdem Clemenceau darüber ge­fragt worden war, stellte dieser die Vertrauensfrage. Trotz dem Drängen Lefevres stimmte die Kammer mit 262 Stimmen für den Aufschub der BeryaudlnuKen, wie Clemenceau es gefordert hatte. Geacn den Aufschub wurden 188 Stimmen abgeaeben.

Der erste Staatsvertrag mit Polen.

m. Berit«, 2. Oktober. (T. 1t.) Im ausivürttgen Amt ist, wie dasBerliner Tageblatt" erfährt. Mitttvoch nachts 11 Uhr der erste Staatsvertrag zwischen De«tsch- land und Polen unterzeichnet worden. In den einlei­tenden Worten des Vertrages wird erklärt, saß Sie bei­den Staaten gewillt sind, fiel) in der ©rdmna der ge­genwärtigen Verhältnisse entgeaenautommeu. und an diesem Zweck zunächst das Abkommen über Amnestie für polinsche Verbrechen nud Vergehen sowie über die Freilassung der Kriegsgefangenen gcfcblofien wird. Der Vertrag tritt mit dem Augenblick seiner Ratifizieruug in Kräst. Er ist in deutscher, polnischer und französi­scher Sprache abgefaßt Zu der Sitzung, in der die

Unterzeichnung stattfanS. waren die Vertreter Englands und Frankreichs htnzugezoaen worden. Dieses Abkom­men tR der erste freie Staatsvertraa. den die Republik Deutschland, aber auch die Revublik Polen abgeschlos­sen hat.

Der polnische Bevollmächtigte Dr. Dtaman äußerte sich eitlem Mitarbeiter derB. aeaeaenüber, daß die Verhandlungen glatt vonstatten gegangen seien. Er hoffe, daß die Ratifiziern«« in kürzester Zeit erfolgen werde. Nach Rückkehr der polnischen Delegierten sollen die Verhandlungen über die noch schwebenden wirt­schaftlichen Fragen und den Schutz der Minderheiten fortgefetzt werden.

Bolschewistische Gärung in Polen.

DerKrakauer Czas" erfährt aus Warschau: Ohne Zusammenhang mit dem Ultimatum des Warschauer Arbeiterrates, das mit dem Generalstreik droht, wenn : der Krieg im Osten nicht bis 1. 10. beendet ist, drohen auch die Warschauer Postbedieustete«, die Bediensteten * der Straßenbahn und der Gas- und Elektrizitätswerke , mit dem Streik, wenn ihre Forderungen nicht bis zum 1. 10. erfüllt seien. Der Berichterstatter fügt hinzu: Die Regierung hat Beweise, daß schon länaere Zeit hindurch die Kommunisten unter Führung der russische« Volks­kommissare i« Polen darauf hiuarbeiteü, im ganzen Lande eine Revolution heranfzubeschwören. Die Behör­den verfügen für den 1. 10. strenge Militärbereitschaft. Die Regieruuq ist fest entschlossen, sich bei Bekämpfung dieser Bewegung der schärfsten Mittel zu bedienen.

Die Umbildung der Regierung.

»-. Berlin, 2. Oktober. (S. C.) Nach den end­gültigen Abmachungen von gestern abend treten die De­mokraten in das Reichskabinett ein. Sie erhalten drei Sitze, und zwar das Justizministerium, das Ministe- ri«m des Innern ««d das nene Ministerium zur Durchführung der wirtschaftlichen Friedensbedin­gungen.

»* Berlin, 1. Oktober. tWTB.) Für ^^unerdtag, 2. Oktober vormittags 10 Uhr sind vom deutschen Me- tallarbetterverband 30 Versammlungen anberaumt, zu denen die gewerkschaftlich oraautsierten Industriearbei­ter Grotz-Berlins einaelaöen worden sind. Die Teil­nahme an diesen Versammlungen wird in dem geplan­ten Umfang einen Generalstreik bedeuten. Eine solche Absicht spielte auch, wie aus der Tonart des Werbear- ttkels derFreiheit" für diese Versammlungen unschwer herauszulesen ist, zum mindesten bet den unabhängigen und kommunistischen Mitveranstaltern der Versamm­lung eine Rolle. Es liegt überdies nahe, die 30 Kom- munisten-Versammlungen, die am Dienstag abend un­angemeldet stattfinden sollten, mit den von dem Me- taüarbeiterverband einberufenen in Verbindungzu bringen, zumal festzustellen ist, daß sehr starke Kräfte am Werke sind, um die Lohnbewegung der Metallar­beiter in das politische Fahrwasser M führen. Ein po­litischer Generalstreik aber, der zualeich von der kom- murristischen Partei (Spartakusbunds zur Vorbereitung einer gewaltsamen Umzugsbeweguna ausgenutztwer- öen würde, bringt mit der Gefahr neuer Bürgerkamvfe ««- der Lähmnng der Lebensmittelversorgung -er Städte eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage und damit der gesamten Bevölkeruna die tiefgehend­sten Schädigungen und zieht unabsehbare Folgen nach sich. Vor der gewerkschaftlichen Freiheit muß daher bringend gewarnt und an das Vera«twortlichkeitsge- fühl der beteiligten Arbeiterkreise appelliert werden. Daß jeder gewaltsame Uebergriff und iede öffentliche Seftörnng im Interesse der friedlichen Mehrheit des Volkes mit allen Nachdruck verhindert werden nnrß, wird von allen einsichtsvollen Elementen in den Arbei­terkreisen vollanf verstanden werden.

Neue Verhandlungen im Berliner Zeitungsgmverbe.

» Berlin, 2. Oktober. (T. 1L) Die von den Ar­beitgebern im Berliner Zeitungsgewerbe augerufene Bermittelun« -es ReichsarbeitsMinisters hat zu einem Erfolg geführt, der vermutM die Streikgefahr ban­nen wird. In der gestrigemMersammlung der Ange­stellten wurde die Antwort der Arbeitgeber auf das erneut gestellte Ultimatum verlesen. Der Zlrbettgeber- verband erklärt darin, daß er die. Vermittelung des R^tchsarbettsmintsterimns angerufen habe und daß dieser die Vermittelung zu übernehmen bereit sei. In der Versammlung machte darauf Regteruugsrat BÜH- ler im Namen des Reichsarbeitsministers den Berurit- telungsvorschlag, die drei Angestelltenverbände bei den Verhandlungen über den Abschluß des Tarisvertrages als Mnndanwalt zuzulassen, falls sie sich von vornher­ein auf die Derhcnrdlungsdebatte des Entwurfs des Zentralverbal,des festlegen.. Durch eine Resolution wurde der Bermittelungsvorschlag des Arbeitsmtnisters angenommen. Die Verhandlungen sollen heute früh be­ginnen und bis morgen abend beendet sein.

NeueKommunisten-VersammlnngeninVerlin

w Berlin, 2. Oktober. (S. C.) R-ür kommenden Smmtaa sind in Berlin acht neue Kommnniften-Ber- sammmngen einberufen worden. f^n Berlin hat sich ein r.ei«e« allgemeine«

sammlnngen einberufen worden. I: kommnnisttsches Zentralkomitee fit Arbeiterstreik gebildet.

Kommunistische Propagandamittel.

»* Berlin, 2. Oktober. lS. CA Die kommunistische Partei Deutschlands hat, wie in einer gestrigen Ver- sanrmlung tu Werder ein kommunistischer Redner mit- teilte, für kommunistische Propaganda unter den Heim­kehretiden Kriegsgefangenen 500 000 Mark bereitstellen können, die durch Sammlungen und Zuwendungen zu- staubeaekomnten sind.

Wetteres Steigen des Markkurses.

w. Zürich, 2. Oktober. lS. C.) Der Markkurs t« der Schweiz steigt langsam weiter. Obwohl die offi­zielle Börsevnotiernvg noch immer- zurückhaltend ist, werden im freien Handelsverkehr bereits 88 Centimes für die Mark angeboten.

w Genf, 2. Oktober. <S. C-i Lvoner Blätter melden aus Paris, -atz der Rat der Alliierten vorläufig von Maßnahmen zur Hebung des Kronen- und Markkur­fes Abstand genommen habe.

Schlietzung der Schweizer Grenze?

Im Schweizer Bundesrat führte Stadelin aus, daß namentlich Deutschland und Oesterreich fett dem Waf­fenstillstand in scharfe Konkurrenz zur Schweiz ^treten seien, und daß die Valutaverhältuisse diese Konkurreuz begünstigten. Redner wandte sich namentlich gegen den deutschen Gol-zoll, wozu Deutschland nach dem Harrdelsvertrag garnicht berechtigt sei, und erklärte sich für ein Einfuhrverbot. Bundesrat Schulte führte in Beantwortung der Interpellation Stadelin aus, daß die schlimmsten Zustände in der Tat auf die billige Konkurrenz im Auslande zurückzuführen seien sowie auch auf die hohen Kohlenpreise und teueren Seefrach­ten. Dte Schweiz sei nicht in der Lage, die internationa­len Verhältnisse von sich aus zu verbessern. Die un­günstige Lage der Schweiz komme nicht nur im Ver­hältnis zu Deutschland und Oesterreich, sondern auch zu anderen Staaten, namentlich Amerika, gut Geltung. Die europäischen Valutaverhältnisse könnten nur durch amerikanischen Einfluß gesunden. Der Burwesrat er­kannte den Ernst der Lage an. Wenn die Kontingen­tier««« der aus Deutschland nach der Schweiz etnge- führten Waren nicht erreichbar sei, wenn ferner die Preisbestimmung auf Rohmaterialien nicht erreicht werben könne, werde die Möglichkeit einer vorüberge­henden Schließung der Schweizer Grenze« ins Auge ge« faßt werde«.

Der

Der Aeltestenrat der Nationalversammlung hielt am Dienstag eine Sitzung ab, um die Geschäftslage zu beraten. Es soll die Interpellation Heintze tiber die Valntafrage und sodann die Interpellation der Demo- kraten über die Kleinwohnunasfraae zur Behandlung kommen.^ Weiterhin soll der Bericht des Hauptaus- schusses über die Zukunft der Heeresbetriebe zur Er- orterung gestellt werden. Wenn dte Ergänzungen zum Haushaltsplan vollständig eingeganaen sind, sollen diese behandelt und der gesamte Haushaltsplan etwa bis zum 21. 10. fertiggestellt werden. Die Reichseinkom­mensteuer soll inzwischen zur ersten Lesung gebracht und dann in den Ausschüssen auch während der Pause, die am 21. 10. auf 3 oder 4 Wochen eintritt, weiter behandelt werden. Ueber die Erledtauna der Stener- Metze konnte ein Beschluß noch nicht gefaßt werden. Wegen det ungünstigen Fahrtverbindungen werden die Montage und Sonnabende nicht freiaelassen werden.

Uebernahme der Eisenbah«en auf das Reich.

** Berlin, 2. Oktober. lS. C.i Zur Uebernahme der einzetstaatliche« Eisenbahnen in Reichsbesitz haben am Sonnabend Vorbesprechungen zwischen Reichsstellen und den einzelstaatlichen Eisenbahnverwaltungen be­gonnen. Dte Uebernahme der Eisenbahnen in Reichs- Hesitz soll am 1. Oktober 1920 erfolgen.

Milliarden-Fehlbetriige im preußischen Eisenbahuetak.

** Berlin, 2. Oktober. (S. C.) Wie wir aus parla­mentarischer Quelle erfahren, weisen die Etats der preu­ßische« Staatseisenbahnen für die ersten neun Monate d. Js. einen Staatszuschuß vo« 3,2 Milliarden Mark auf. Die neuen Forderungen der Eisenbahner würden einen weiteren Fehlbetrag vo« r««d 1% Milliarden Mk. bringen.

Et«e U«terlass«»gssü«-e Brockdorsf-Ra«tza«s.

DieKreuzzeitung" meldet aus Wien: Zur Mit­teilung desRenen Tag". wonach Staatssekretär Bauer die jetzt veröffentlichten Aktenstücke dem Grafen Rantzau nach Versailles gesandt hätte, damit sie Graf Rantzau dort zur Entlastung Deutschlands verwende, kann au­thentisch folgendes mitgeteilt werden: Dr. Bauer hat tatsächlich dem Verfasser des setziaen Buches über die Ursachen des Weltkrieges, Dr. Goos. über Berlin nach Versailles gesandt, um Graf Rantzau die ermähnte« Aktenstücke zn «verbringen. Dr. Goos reifte zu diesem Zwecke unter falschem Namen über Berlin nach Ver­sailles. Graf Rantzau lehnte jedoch «ach Ei«ficht«adme in die Dokumente ihre Verwendung ab, da er anschei­nend ihre Benutzung für nicht nutzbringend hielt."

Scheidemm»« Vorsitzender der sozialdemokratische«

Fraktion.

** Berti«, 1. Oktober. (S. C.) Die sozialöenwkra- tische Fraktion der Nationalversammlung wählte den Abgeordneten Scheidema«« wieder zu ihrem Vor­sitzenden.

Loslösttttgsbestrebunge« auf Helgoland.

** Kopenhagen, 1. Oktober. (B. T.) Es heißt. daß in Helgoland eine starte Agitation für die Loslös««« von Deutschland und den Anschluß an England betrie­ben wird. Man will eine Abstimmung herbeiftthren.

Knnstmerke für Lebensrnittel.

LautB. T." steht sich die Wiener Reaiernng ge-j nötigt, zur Deckn«« der Lebensmittelkäufe, die sie im Ausland macht, einen Teil der ««schätzbare» Wievert Kunstwerke z« verwenden. Dieser Verkauf wird der größte sein, den mau in der Geschichte des Kuttsthan- dels kennt. Die Gobelins allein. Sie daS Schönbrunnerj Schloß birgt, werden auf mehr als 2 Milliarde» ge­schätzt.