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Hers Wer Tageblatt

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Hersfelder Kreisblatt

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BMgspreis vierteljährlich für Hersfeld 5 .^Mark, durch die Post Le- zogern Mark. Dmck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei ^«sfÄd. Für die Schristleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld.

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld

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Der Anzeigenpreis beträgt fit die einspaltige Zeile ' ' Pfennig, im amtlichen Teile, )Pfennig, Reklamen kosten die Zelle ^Pfennig. Erscheint jeden Wochentag nachmittags. - Fernsprecher Nr. 8.

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Nr. 227

Montag, dem 29. September

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1919

Llemenceaur Aegeswahnfl»«.

In der Sitzung der französischen Kammer ergriff in Fortsetzung der Ratiftzierungsdebatte Ministerprä­sident Clemenceau das Wort. Er verwahrte sich zuerst gegen den Vorwurf, der ihm am Tage vorher gemacht wurde, die Debatte Wer den Friedensvertrag verzögert und unnötig verlängert zu haben. Man HWe gesägt, durch den Krieg sei eine Revolution eröffnet worden. Er stimme dem zu. Der Friedensvertrag, der mit Deutschland abgeschlossen worden sei, leite eine Welt­revolution ein. Diesem Friedensvertrag müsse nachge­rühmt werden, daß er Dinge regele wie kaum ein an­derer Vertrag. Der Fünferrat habe den Sieg benutzt, um selbst Völker zu befreien, die sich nicht geschlagen hätten. Der Vertrag habe ferner eine Reihe kleiner Staaten gegründet. Da man eine Befreiungsrevolu- tton HWe machen wollen, HWe man im Orient auch die Minderheiten, die oft niedergedrückt worden seien, schützen müssen. Clemenceau rühmte sich, derjenige ge­wesen zu sein, der die internationale Arbeitergesetzge- b«ng durch den Vertrag gesichert habe. Man habe sich nun anstatt das Ganze zu kritisieren, auf einzelne Fra­gen geworfen. Das Ganze müsse man ins Auge fassen, denn dieser Krieg und dieser 'Friede seien ein Krieg und ein Friede der menschlichen Solidarität, wie die Welt ein Gleiches nicht gesehen habe. Vor etwa 10 Jahren HWe er in Karlsbad einen bedeutenden engli­schen Staatsmann getroffen, der ihn gefragt habe, ob die Franzosen nicht Surch ihre Revanchegedanken eines Tages eine« Krieg hervorrufen würde«. Er HWe den Versuch gemacht, diesen Staatsmann vom Gegenteil (?) zu überzeugen, und als der Krieg aus geb rochen war, habe dieser Staatsmann erklärt, daß er (Clemenceau) Recht gehabt habe, daß nämlich Deutschland die Ursache des Unheils sei, das Wer die Welt gekommen sei. Man HWe vor einigen Tagen behauptet, daß man früher Konventionen abgeschlossen habe, die den Eintritt Eng­lands in den Krieg automatisch sichergestellt hätten. Er wolle nun den Beweis liefern wie weit entfernt Eng­land von den Gedanken gewesen wäre, die Frankreich beherrscht hätten^ Clemenceau

BoMafler in Paris vdm 22. November 1912. Außer

federn Vierteljahr feststellen sollen, für das kommende Vierteljahr aus den Kontrollmissionen der Alliierten entnommen werden sollen. Schließlich hat der Oberste Rat den Antworteutwurf gutgeheitzen, der auf die deutsche Note über die van den belgischen Behörden in den Gebieten von Eupen und Malmedy getroffenen Maßregeln aufgestellt wurde.

Rückkehr der Gefangenen aus Japan.

Die Zentralstelle für Kriegs- und Zivilaefange teilt mit, daß die japanische Regierung den Vorschü, gemacht hat, die deutschen Kriegsgefangenen in die Hei­mat zu entlassen, ohne die Ankunft einer n.ii 2.... transport beauftragten deutschen Kommission abzuwar- ten. Die Bereitwilligkeit der schweizerischen Gefandt-

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lag

mit dem-

transport beauftragten deutschen Kommission Wzuwar- ten. Die Bereitwilligkeit der schweizerischen Gesandt­schaft in Tokio, sich alles Erforderlichen anzunehmen, läßt eine rasche Abwicklung des Abtransportes erhoffen. Es besteht Hoffnung, daß der DampferRoon", der die Besatzungen der in Niederländisch-Jndien ausgeliefer­ten deutschen Schiffe abholen soll, gleichzeitig die in Ah- mednagar (VorderJ-Wien) befindlichen Deutschen mit- bringen wird, soweit Platz vorhanden ist.

Die Entschädigug der Ausländsdeutschen.

** Berlin, 27. September. (S. C.) In einer Ver­sammlung von aus Rußland geflüchteten und Ansprüche an Rußland geltend machenden deutschen Staatsangehö­rigen wurde bekanntgegeben, daß beim Auswärtigen Amt mehrere Milliarden Schadensersatzforderungen an- gemeldet seien, ohne daß bisher Aussicht auf irgend- welche Zahlung bestände. Professoren der Dorpater Hochschule könnten nicht einmal vom Reich Zahlungen auf ihre Pensionsausprüche an Rußland erhalten, ob­wohl ihre Tätigkeit in Rußlands im Dienste des Deutschtums und der deutschen Wissenschaft stand. Die gesamte« Schadensersatzforderunge« der Deutsch-Ruffeu werden auf 20 Milliarde« Mark geschätzt.

Die deutsch-polnischen Verhandlungen.

^ Berlin, 27. September. Die Wiedera«knüyf«ng der Betttf(Binolnif<ften.BerL ^ u «rotgt.

- " ------ "^roblewski

r. v.

diesem Brief und seinem Inhalt habe keine andere Ab­machung bestanden. Am 1. August 1914 habe der Kö­nig von England erklärt, daß sein Land nicht geneigt sei, in den Kampf einzutreten. Drei Tage später aller­dings, als die Deutschen in Belgien eingebrochen seien, habe sich die Lage geändert und englische Truppen seien in Calais gelandet worden. Er zähle auf Amerika auch jetzt im Frieden, wenn es auch keinen geschriebenen Bertrag gebe. Amerika sei es gewesen, das in Paris den Völkerbund zum Siege geführt habe.

diesem

Das ruffiW Problem in der französische« Kammer.

Ist der Bormittagssitzung der französischen Kam­mer wurde über die provisorischen Budgetkredite ver­handelt. Bei diesem Anlaß brachten die Sozialdemokra- ten die Frage der Unterstützung von Denikm «nd Kolt- schak zur Sprache. Esnert Lafont sagte, Denikin habe den Präsidenten der Nationalversammlung von Kur­land ermorden lassen. Ueberall, wo er durchziehe, wür­den die Dörfer niedergebrannt und die Bevölkerung er­würgt. Der Minister des Aeutzeren Pichon sagte, über die Ausgaben in Rußland könne er keine Angaben ma­chen. Es gäbe gemeinsame AusgWen mit EnglaW und gemeinsame AusgWen mit Amerika und schließlich Aus- gaben, die Frankreich allein bestreite. Pichon sagte, am 1. November werde es keinen französischen Soldaten mehr in Archangelsk geben. Im Augenblick unterhalte Frankreich in Sibirien 900 Soldaten, die gemeinsam mit einem Kontingent von Tschecho-Slowaken die trausfibirffche Eisenbahn bewachte«. Die Kosten für diese Truppen werde die tschecho-stowakifche Republik Frank­reich zurückerstatteur Kollschak und DenMn hätten kein Geld von Frankreich erhallen, wohl aber Munllion und Kriegsmaterial. Wenn Frmrkreich die Blockade Rußlands aufrecht erhalte, so beweffe es damit, daß es die Absicht habe, die Sowjetregiernug mit alTen Mit­teln z« bekämpfe». Der soziallfttsche Abgeordnete Bracke beschwerte sich darüber, daß man in Frankreich keine deutschen Bücher kaufen könne. Pichon antwortete da­rauf, die Handelsbeziehungen feien wohl mit Deutsch- Oesterreich, aber nicht mit Deutschland anfgenomme». Schließlich wurden die provisorischen Budgetkredite be­willigt.

Fach in Kalmar.

** Stratzburg, 26. September. (S. C.) DieStratz- burger Neuesten Nachrichten" melden aus Kalmar: Marschall Foch traf gestern in Kolmar ein und stieg aus der Präfektur ab, wo er eine Ansprache hielt, in der er auch die Notwendigkeit Betonte, den Frieden zu gewin­ne«, nachdem das Militär den Krieg gewonnen habe.

" esonders Mlterstrich der Marschall die Worte, mkreich sich in der Organisation der Friedeltsar-

Keine Zollgrenze im Westen.

i=* Genf, 27. (S. G.) DasPariser

Journal" meldet, da der Wiederherstellung der dent- schen Zollgrenze im sten von den Alliierten nicht zu­gestimmt werden könnte. Es seien jedoch Verhandlun-

einränmen wird.

Die Kontrolle der deutsche« Heeredstärke.

^ Zürich, 27. September. (T. 1L) Der Oberste Rat hat einen Antrag des Marschalls Koch genehmigt, in dem darum ersucht wird, daß die milstäeismcn Sach­verständigen, die die Stärke der deutsche« Armee iuuö

ketten durch die K. P. D. hiugewiesen und die genaue Feststellung von Siärke und Art in diesen Bezirken vorhandener militärischer Verbände und Einwohner- wehre« nebst Bemerkungen über Führerpersönlichkeite« gefordert wird. Ebenfalls wird die Notwendigkeit der Bearbeitung der heimkehrenden Kriegsgefangenen in den Durchgangslagern im Parteiinteresse betont. I« einem im gleiche« Blatt ««geführten Geheimschreioen eines Berliner Komm«niste«büros heißt es über die Aufgaben der Kampftruppen klassenbewußter Arbeiter: Aus kampferprobte« Soldaten und jüngeren leistungs- fähtgeu Mitgliedern der K. P. D. sind Stoßtrupps zu- sammerkzustelle«. Diese Truppen Weritehmen die Be­setzung aller wichtigen Verkehrspunkte. Außerdem werden Reservestotztrupps gebildet, die a« gefährlichen Stelle« bereit stehe«.

Verhaftung russischer Bolschewisten.

w Berlin, 27. September. (S. C.) In den ostpreu- tzischen Hafenstädten ist in den letzten Tagen eine An­zahl Russen verhaftet worden. Beschlagnahmte Kor­respondenten bestätigen die Annahme der Behörden, daß die Bolschewisten eine neue Massenpropagauda für den Anschluß Deutschlands an Sowjetrutzland einleite» wollte«.

Die komaumisttsche Mörderzevtrale.

** Berlin, 27. September. (S. C.) In der Ange­legenheit der aufgedeckten kommn«isttscheu Mörderzen­trale sind bis gestern in Berlin und anderen deutschen Großstädten 23 Personen hinter Schloß und Riegel ge« bracht worden. Einer der Verhafteten hat ein Geständ­nis abgelegt, das die völlige Aufklärung der Angelegen­heit in wenigen Tagen bringen dürfte.

100000 Metallarbeiter ausständig.

bereits am Bormittag den Herrn Reichsmtntster be­sucht hatte, fand nachmittags im Auswärtigen Amt eine Vorbesprechung in kleinem Kreise statt, der von polnischer Seite außer Dr. v. Wroblewski die Herren Abgeordneten Dr. Diaman und Korfanto beiwohnten. Nach den VereiWarungen, die in dieser Besprechung über den Gang der Verhandlungen getroffen wurden, ist zunächst beabsichtigt, die Fragen der Amnestie sowie des Anstansches von Internierten und Kriegsgefan­genen zum Abschluß zu bringen. Die polnischen De­legierten sagten insbesondere zu, daß die Heimkehr der aus Oberschlesien verschleppwn Deutschen sofort durch Vermittelung der fremden Militärmission ins Werk gesetzt werden soll. Sie stellten fest, daß sämtliche noch in Holen zurückgehaltenen Deutschen sich körperlich irr gutem Zustande Befinden, sodaß irgendwelche Besorg­nisse über ihr Schicksal rmbegrüWet seien. An die Ber- harrdlungen über die Amnestte soll sich eine Erörterung aller übrigen noch schwebenden Fragen schließen. Es besteht die Absicht, in möglichst kurzer Zeit eine. Ueber- einstimmuna in den Hauptpunkten herbeizuführen und

Andere zu,

chleppwu Deutschen sofort durch

die Einzelheiten späteren Beratungen vorzubehalten. Ei« ««erhörtes polnisches Urteil.

** Graudenz, 27. September. (T. U.) Das polnische Standgericht verurteilte die Gatttn des letzten preußischen Regierungspräsidenten Dr. Kirchstein aus Pose«, weil sie verschiedene Waffen und Andenken an ihren gefallenen, mit dem OrdenPour le merite" aus­gezeichnete« Sohn, einen Fliegerleutnaut, bei ihrer Ausreise ans Pose« mitznuehmen versuchte, zu vier Jahre« Gefängnis.

Paderewski über die Lage Polens.

Paderewski gewährte einem Redakteur desJn- transigeant" eine Unterredung, in der er die Nachricht dementierte, daß er die Absicht habe, zurückzutreten. Er erklärte in der Unterredung, in der es auch an deutsch­feindliche« Redensarten nicht fehlte, daß die avgenbuck- liche Lage Polens außerordentlich schwierig sei. Beson­ders sehe er die wirtschaftliche Lage Polens nicht rosig. Wett, so sagte er, habe weder Lokomotiven noch Eisen­bahnwagen noch Kohlen noch Rohstoffe. Es hänge selbst für seine Ernährung vom Auslande ab. Wenn es auch Petroleum und Holz in Menge besitze, so könne es die Güter infolge des Mangels an Transportmitteln nicht ausführen. Der Verkauf der Wechselkurse sei infolge der großen Einbußen sehr schlecht. Polen lebe unter einem Provisorium, das tödliche Gefahre« in sich berge, vor alle« die Gefahr der Revolution.

Die Lage im Baltikum.

®* Berlin, 27. September. (S. G.) Zur Lage im Baltikum erfahren wir zuverlässig, daß mit der Mehr­zahl der dortigen Truppeuverbande direkte Verbind««-

w Berlin, 27. September. (S. C.) I« Berlin stret« ke« 100 000 Metallarbeiter.

Der Seemonnsitreik in Lübeck.

(T. N.) Den Anhängern des ScemaynSbundes gelang es in den letzten Tagen, den Hafenbetrieb vollständig lahmzulegen, indem sie mit Gewalt auf die ankommenden Schiffe drangen und die Mauuschafte« zur Arbeitsniederlegung zwangen. Da­bei kam es zu schweren Tätlichkesten, wobei Arbeitswil­lige schwer verletzt wurden. Die Anhänger des deut­schen SeemamrbuWes sperrten eine Kette quer Wer den Hafen, um jeden Schiffsverkehr unmöglich zu machen. Da die Schutzleute nicht im Stande maren, diesem Trei­ben Einhalt zu tun, wurde die Einwohnerwehr alar- mieri, die das ganze Hafengebiet besetzte und die Rä­delsführer des Seemannsbundes kurzerhaW festnaHm. Die Ernwohnerwehr sorgte auch dafür, daß die Arbeits­willigen wieder zur Arbeit zurückkehren konnten.

Beendigung des Gasarbeiterstreiks in Stettin.

w Stettin, 27. September. (T. 1L) Auf Grund von Besprechungen, die zwischen dem Oberpräsidenien, dem Oberbürgermeister und den Arbeitsausschüssen der hiesigen Gaswerke gestern abend stattfanden, haben die Gasarbeiter ihre Tätigkeit in vollem Umfange wieder ausgenommen, nachdem die inzwischen eingetroffenen technischen Hilsstruppen zurückgezogen waren.

Der Streik in der Stahlindustrie Amerikas.

DerNienwe Courant" meldet aus WaMllgton Wer den Streik in der amerikanischen Stahlindustrie:

Der Streikleiter Foster erklärte, daß 327 000 Arbeiter streike«. In Ohio, Illinois und Jndiana sind die mei­sten Fabriken geschlossen. In Ohio streiken 8700, im Bezirk Cleveland 55 000 Arbeiter. In Clarton bei PUtsburg haben am Sonntag neue Zusam 7"7 zwffchen der Polizei und den Streikenden stattgefunde».

Reuter meldet aus Neuyork, daß es infolge- des Streiks in der Stahlindustrie in Newcastle, Pittsburg und anderen Städten am Menstaa aBend zu wettere« Zusammenstößen kam, die beträchtliche Opfer forderte».

neue Zusammenstöße

»^ Rotterdam, 27. Septeurber. (S. C.f DieTi­mes" undDaily Mail" bringen Meldungen aus Hel- singfors, wonach die Petersburger Telegraphen-Agen- tur den Ueber tritt von 7000 Letten zu öen B olschew i sten berichtet. Die englischen Kriegsschiffe hüben am Mitt­woch wieder Kronstadt beschösse«.

Kriegsrüstung der Komnmnisten.

DemL.-A." wird mm der Haller Sektion der Liga zum Schutze der deutsche« Kultur ei« geheimes Rund­schreiben der Zentrale der kommunisttscheu Partei Deutschlands mitgeteilt, in dem auf die Verbreitung photographischer Abzüge von nnbeqnemcn Perfilullch»

Sitzung des Reichsrates.

Im Bundesratssitzungtzsaale des Reichstages tagte Frettag nachmittag der Reichsrat in öffentlicher Sitzung. Nach Ueberweisung einer Reihe Verordnungen und Ge- setzenrivürfe an die entsprechenden Airsschüsse behandelte der Reichsrat den bereits mitgetellten Beschluß des bayerischen Vertreters auf Eiusetzuug eines Unter- suchuugs- und Ueberwachungsausschusses von Mitglic-- dern des Reichsrates und der Nationalversammlung oder des späteren Reichstages für die Kriegsgesellschaf­ten. In seinem Bericht darüber führt der sächsische Vertreter Graf Holtzcudorff aus, daß der bayerische An­trag in voller Uebereinsttmmung mit der sächsischen Re­gierung gestellt worden sei. Er entspreche einer For­derung weitester Volkskreise und werde vermutlich auch einer (trösteten Anzahl von Kriegsgesellschasien nicht unerwünscht sein, die auf das Vertrauen der Oef- fentlichkeit Wert legten. Der Ausschutz werde sich aller­dings noch nicht gleich mit den heftig angegriffenen Biehahndelsverbände« befassen können, da für he dte einzelstaatlichen Verwaltungen zuständig seien. ReichS- finantminifter Erzberger gab die Versicherung, daß die Weteregterung den Beschluß entschieden unterstützen werde. Der Beschluß wurde einstimmig angenommen.

Die Frage der Kabinettsumbildung.

n* Berlin, 26. Septeurber. (S. C) 77' aus parlamentarischen Kreisen hören, ist für Somttagi abend eine Frakttonssttzung der deutsch-demokratischen Partei eindernfen worden. Bis z» dieser Sitzung dürfte, wie man wohl vermutet, die Frage der Kabinetts««---