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hersfelder Tageblatt

Hersfelder Kreisblatt

Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 7 J Start, durch die Post be­zogen 2.52 Mark Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei Hersfeld. Für die Schriftleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld.

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld

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Nr. 222

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ein österreichisches Sotbuch

** Wien, 21. Septemler. (T. U.) Jrn Anschluß an die Veröffentlichung der Vorgänge im f. und k. Mini­st errat vom 7. Juli 1914 berichtet das von dem Histori­ker Dr. Gootz herausgegebene Rotbuch, das eine Zm> sammenstellung der diplomatischen Aktenftticke zur Vor­geschichte des Krieges aus den Archiven des ehemaligen f. und k. Ministeriums des Aeußern bringt, über einen

Ministerrat, der am 19. Juli stattfand. In demselben i wurde die verhängnisvolle Note au Serbien aufgesetzt, ! deren Ueberreichung am 23. Juli nachmittags erfolgte. ; Wie aus dem Rotbuch hervorgeht, wurde die Berliner : Regierung vorher von dem Wortlaut der Rote nicht in : Kenntnis gesetzt. Im Ballhause war der Grundsatz i maßgebend, die an die Signatarmächte zu richtende Zir- kularnote so abzufassen, Satz sie die serbische Note als ! bereits vollzogene Tatsache den Signatarmächten einfach . zur Kenntnis dringt.

Für Berlin besagt der die Zirkularnote begleitende - Text, daß das bereits erzielte vollständige politische Ein- ! vernehmen mit dem deutschen Kabinett den Botschafter ; der Mühe einer weiteren vertraulichen mündlichen Bs- gründung des Schreibens des Wiener Kabinetts an Bel­grad enthebe. Dagegen hatte Graf Szögyenu noch am 21. Juli an den Grafen Berchthold in einem Privat- briefe geschrieben, daß er glaube, hervorheben zu sollen, -er deutsche Staatssekretär habe ihm klar zu verstehen gegeben, Satz Deutschland selbstredend mit aßen Kräfte» hinter der Monarchie stehen werde, daß eS aber für die »entsche Negiernng gerade aus diesem Grunde von vi- ialem Interesse sei, beizeiten darüber inforuliert zu merden, wohin die Wege des k. und k. Kabinetts führen.

Das Notbuch bringt baun Mitteilungen über die englischen Bermittelungsvorschläge. Danach hatte Sir Edward Grey am 24. Juli die Anregung einer Bermii- ielung Englands, Frankreichs, Italiens und Deutsch­lands gegeben und außerdem am 25. Juli, den Fürsten Lichnowsky in einem Privatschreiben ersucht, Las Ber­liner Kabinett wolle sich in Wien für eine wohlwollende Berücksichtigung der serbischen Antwortnote einsetzen. Diese Anregung wurde seitens der Berl'ner Regierung weitergegeben. Sir Edward .........................?7?A!"iLAM Oestereich-Urmarn und Serbien schwebende Angelegen heit zur Regelung zu bringen. Dieser Vorschlag wurde seitens der deutsche». Resier«»g mit der Begründung abgelebut, es erscheine Deutschland nicht angä«gig, den Bnirdesgeuofsen gleichsam vor eine« europäischen Schiedsgerichtshsf zu ziehen.

Nach längere« AusfÄhrungen fährt das Rot buch dann fort, Satz die deutsche ReAernnK im Laufe des 30. und 31. Juli von feiten des englischen Botschafters wie­derholt um Antwort über den Greyschen Vorfchkag be­züglich einer Verrnittelungsaktion zwischen Oesterreich und Serbien befragt worden sei. Da sie jedoch physisch noch nicht im Besitze der von Wien erst am Morgen des 1. Angnst expedierten Erlediigung ihrer Besttrwortnng des euglischen Borschlages sein konnte, vermochte sie bloß zu konstatieren, baß ihr trotz wiederholter dringli­cher Anfragen eine gegenständige Antwort aus Wien dicht zngekcmwen sei. In «nEtelbarer Folge aber! «nutzte in LonSs» während dieser entscheidenden Stun­den die unerschütterliche Neberzengnug von der Mala fide der deuffchen Regterirng entstehe«.

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oben genau

ii Smaien Erstere!

Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile ' Pfennig, im amtlichen Teile. -Pfennig, Reklamen kosten die Zeile ^Pfennig. Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Fernsprecher Nr. 8.

Dienstag, den 23. September

Sern sei auf die zahlreichen Anfragen folgendes festge- stellt: Bei den Verhandlungen in Köln mit den Ver­tretern der englischen Regierung ist selbstverständlich auch die oben erwähnte Frage zur Sprache gekommen. Die englischen Vertreter haben zugesichert, daß mit der Heimschaffung der noch in Aegypten, Indien und Malta befindlichen Gefangenen sobald wie möglich begonnen werden soll. Es ist insbesondere zu honen, daß die in AcgnptM' auf Stalin befindlichen Gefangenen bal- Sigst durch Schiffe abaebolt weiden, die sich mit russi­schen Gefangenen auf der Fahrt nach dem Schwarzen Meer befinden. Die Heimkehr der in Spanien inter, nierten Kamerundeutschen ist weiterhin Gegenstand an­dauernder Verhandlungen. Die Entscheidung hierüber ist abhängig von dem zur Verfügung stehenden Schiffs­raum.

Dentsche Kriegsgefangene für die polnische Industrie.

m- Karlsruhe, 22. September. tS. E l Kriegsaefan- gene, Sie aus den englischen Lagern in Frankreich nach DeufchlanS zurückkehren, teilen mit, Satz seit Monats­frist in öen Gefangenenlagern deutsche Facharbeiter für die polnische Industrie angeworben werden, besonders für neu zu errichtende polnische Munitionsfabriken.

Bas WchsveüetzrMMslermm.

Die Gestaltung des Verkehrswesens ist von aus-- schlaggebenöer Bedeutung für das Wirtschaftsleben. Liegen die Verkehrsverhältnisse im argen, so müssen sie naturgemäß einen nachteiligen Einfluß auf den großen Wirtschaftsapparat ausüben, und Hemmungen in dem feingeglieöerten und komplizierren Mechanismus her­vorrufen. Die ganze Wirtschastsumichine kann dann nur sehr schwer arbeiten und muß, wenn keine Abhilfe geschaffen wird, mit der Seit gänzlich still stehen. Da-, deutsche Wirtschaftsleben macht jetzt einen falschen Pro­zeß durch. Um es wieder in Gang zu bringen, ist es unbedingt notwendig, daß das Verkehrswesen wieder besser funktioniert als setzt. Zu diesem Zweck ist auch das Reichsvertehrsminiuerium erugerichtei worden. Es soll die schon seit Jahrzehnten geforderte Ber- einheitlichnug des Verkehrswesens, tue jetzt auf Grund der neuen Reichsvermssuna zu erfolgen hm, !» . n <m irMli ini.m __ -^^- ^^;^ iLl _ '' I: UU1 mgg h h^ ^Vst ' A\

Ueber den vorstehend erwähnten gemeinsamen Mi- nisteerat am 7, Juli 1914, der unter dem Borsine des Grafen Berchtold stattfand, veröffentlicht die Wiener Arbeiterzeitung" das Protokoll. Es läßt außer Zwei­fel. daß der Ministerrat am 7. Juli lediglich gegen die Stimme des Grafen Tisza den Krieg beschlossen und alle Details festgelegt hat. Graf Berchtold steht als Anhänger und Verfechter des Gedankens, den serbische« Konflikt mit Waffengewalt auszntrageu. an der Spitze Das Protokoll verzeichet die Anwesenheit der Herren Stürgkh, Tisza, Krobatju. Conrad va« HoetzeuSorff und des Vertreters des Marinekomruandanten Kaller. Berchtold verwies auf die Notwendigkeit, Maßnahmen zu beraten, die zur Sanierung der Zustä'nde in Bos­nien und der Herzegowina angewendet werden sollten, und meinte, mau müsse sich klar werden, ob der Mo­ment jetzt gekomMen sei, Serbien durch eine Kraftän, tzeruug ein für allemal unschädlich zu machen. Gegen ihn polemisierte Graf Tisza, der vor einem Krieg warnte und sich für ein rein diplomatisches Vorgehen in Belgrad aussprach. Graf Berchtold begründete seine Ausführungen, und Stürgkh versicherte, daß jetzt eine psychologische Situation geschaffen sei, die unbedingt, zur kriegerischen Auseinanderfetzung mit Serbien dränge. Das Protokoll trägt noch den Vermerk des Kaisers Franz Joseph, er habe den Inhalt desselben zur Kennt­nis genommen.

Die WKchr der Stiegsgelanneaea.

Beschleunigung des Abtransportes aus England.

w Berlin, 22. September. (T. u.) Um den Ab­transport der Gefangenen aus England zu beschlcrkni- cen, hat die Admiralität die dentfchrn Dampfer gechar­tert und hält sie für Fahrten für englische und deutsche Häfen bereit. Es handelt sich um unsere kleinen Damp­fer, die bereits abgegeben sind, und um eine Anzahl mittlerer n«d kleinerer netter Dampfer mit etwa 609 bis 1000 Personen .Fassungsvermögen. Vermutlich fahren die Danwfer im ßaitfe der nächsten Woche.

Die Gefangene« t« überfeeische« Länder«.

^ Köl«, 20. Heimkehr der Art

»tember. (WTB.) Zur, Frage der

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übernehmen. Ferner ist das Lust- itnb ,QT~,....^rroeseit einheitlicher als bisher zu . c-alten, wobei besonders eine große Anzahl wirtschaftlicher und teckuischer Fra­gen zu lösen sein wird. Dies ist besonders mit Rnck- sicht auf die Bestimmungen des Friedensveriraaes eine riesengroße Aufgabe, deren Lösung heute noch mchl klar zu übersehen ist, weil man noch nicht weiß, inwieweit die Entente sich hier einmifchen wird. Ueber die näch­sten Aufgaben des Reichsverkehrsministertums hatte Reichsminister Dr. Bell mit einem Pressevertreter eine Unterredung, über die uns gedrahtet wird: .

^ Berlin, 21. September. (T. U.) Der Reichs­minister Dr. Bell gewährte einem Vertreter desB. T." eine Unterrebuna, in der er sich über Sie nächste« Auf­gaben des Reichsverkehrsministermuis verbreitete.. Die Zusarnmenfassung des gesamten Verkehrs in einem Reichsverkehrsministerium wird sich, wie Dr. führte, auf die Eike«bah«en, Wasserstratzen, und Kraftfahrwesen erstreben. Wir müssen versuchen, in Ruhe und im Zusammenarbeiten mit den berufenen Vertretern der Technik, der Wirtschaft und dem Per­sonal der Verkehrsanstalten die großen Fragen der NeNorganisatto« so zu lösen, daß sie allen Anforderun­gen entspricht und Mängel, Sie vorhanden sind, besei­tigt. Wir dürfen aber die Neuerung uicht überstttrzen, denn Experimente hält das Wirtfchaftsleben heute nicht aus. Den Beamtenfragen werde ich ruich auch mit be­sonderem Eifer widmen. Das Reich ist der Auffafstmg,

gieruug geführt vo« einer bekannte« Persö«lichkeit sich günstig stelle«.

Sie Cöfung der giumeftage.

w Lugano, 22. September. tT. U.) DerSecolo" meldet, -atz sich Polk der neuen Lösung, Italien Die Souveränität über Fiumc zu erteilen «pd den Hafen unter die Oberhoheit des Völkerbundes zu stelle», ge­neigt gezeigt habe. Man erwarte die Zustimmnng Wil- sons vor -er Kamurereröffnnng vom 24. September. Die KriegsschiffeDante Alighieri",Molo Alba" undMi- rabello" haben die Flagge vor Finme gehißt. Alle Mannschaften folgen den Befehlen ö'Annunzios. Dem Dichter-Soldaten hat sich auch ein Flugzerrggeschwader augeschlossen.

" w Frankfurt a. M., 22. September. (T. U.) Aus Bkailand wird berichtet, hier kursieren die ersten An- beutunaen, d'Aununzio gedenke aufgrund des neuen Adriaabkommeus Fiume zu verlassen. Ferner twlait- tet, die Kriegsschiffe der Alliierten wurde« die Adria demnächst verlassen. 9lu3 dem Innern des Landes sollen einige Schiffe mit Kohlen und Mais im Hafen von Finme eingetroffen sein. Die italienische Regierung widerrief, daß ihr zugemutet wurde, Fiume auszuhun- aern. Schon vor einigen Tagen seien durch die Ber- nnttelung des Roten Kreuzes Schritte unternommen woröen, um die Berproviautierung der Zioilbevölke- r««g zu sicher«. DieTribuna" meldet aus Ankona, in Ilusrufen, die aus Flugzeugen über Fiume abgewor­fen wurden, ist d'Annunzio aufgefordert worden, inner­halb 24 Stunden zum rcqnlären Heere zurückzukehre». Das Ultimatum läuft heute ab.

Kabinettskrise in Italien.

* Lugano, 22. September. <T. II) Nach römi­schen Pressestiminen gilt die Stettnug des Ministeriums Nitti als erschüttert.Giornale d'Jtalia" berichtet über Meinungsverschiedenheiten zwischen Nitti und Tittont. der die Schärfe, mi der Nitti gegen d'Annunzio vorgeht, verurteilt. Nach dem römischenCorriere d'Jtalm^ erklärte d'Annunzio, jede Verständigung mit dem Mmi- sterium Nitti sei auSpefdUoffen. Gerüchtweise verlautet, daß Tittoni provisorisch a» die Stelle Nittis trete« werde.

Zur NKumüng des Baltikums.

w. GeUf, 22. September. fS. C.) Im Heeresaus­

Bell aus- das Luft-

dem Per-

Satz eine Lösung dieser schwierigen Fragen nur urit den Organisationen zu finden ist. Wir werden in ständi­gem Einvernehmen mit den landesstaatlichen Eisen- bahrwerwaltungen arbeiten. Hier sind Sie Uebernahme- bedingungen festzustellen. wobei man bedenken muh, Satz es sich um eine Anlagekapital von rund -20 Milliarden und um ein Personal von rund einer Million Men­schen handelt. Wie die Staatsrisenbahnen, so geben auch die Wasserstraßen am 1. April 1921 auf das Reich über, soweit sie Sem allgemeinen Verkehr dienen. Wir dürfen aber nicht vergessen. daß der eingeschlagene Fortschritt sehr geherumt wird, well wir durch den Friedensvertrag die alleinige Berfügnngsaewalt über unsere großen Flüsse verloren haben. Wie das auf unsere Waffer- stratzenpolitik rückmirken muß, können wir erst nach ae- rannrer Zeit übersehen. Es ist beabsichtigt, demnächst nrit einem Reichsaesetz über den Luftverkehr Hervorzu- treten. Meine Tätigkeit wird besonders darin bestehen, auf dem Gebiete des Luft- mrd Krastfahrwesens arökere Einheit anzustreben. sowohl auf verkehrswirtschaftlichem als besonders auf technischem Gebiet.

Eine Diktatur Noske.

** Berlin, 20. September. (T. R) Wie der Täglichen Rundschau" aus den Kreisen, die dem re­publikanische» Fttyrcrvuu- uahestehen. mitgeteilt wird, werden zrrrzeit nmsassendc Vorbereitungen für die Anfrichtung einer Diktatur Noske betriebe«. Ob sie sich auf die Linke stützen soll, wird dabei geheimnisvoll verschwiege». Es wird nur angedentet, daß Noske über die von ihm oder unter Borschielmng seiner Per­son durch andere betriebene Angelegeuheit rege Be­ziehungen zur Entente «nterhält, um sich die Au erken­nn« g einer Milttärdiktainr - den« eine solche bleibt die vom Retchsminister, also dem Militärgewaltt^a- L«N» »&» ÄÄ ... lauten widerspreche«-. Dagegeu soll die prevtzische Re,

Täglichen Rundschau pnvlikanischen Führers

schuß der sranzösischeu Kammer sagte nach Lyoner Be­richten am Freitag Abrahnii tu Vertretung Clemen- ceans, daß die im Baltikum steheude» -eutsche» Trup­pen, falls ihre Zurücknahme nickn in der vorgeschriebe­nen Zeit erfolgt, nicht als kriegführende Truppe mehr angesehen werden könnte. Die deutschen Truppen im Baltikum seien immer noch 95 000 Mann stark und bil- beten wegen ihrer monarchistischen Gesinnung immer noch einen beachtenswerten Machtfak-or.

Die neue Note Fachs.

w Genf, 22. September. (S. E.) DerTemps* meldet: Die Note des Marschalls Foch an Deutschland wegen Räumung des Baltikums ist am Sonnabend vom Rat der Alliierten genehmigt worden. Ihr Abgang nach Deutschland steht unmittelbar bevor.

Besetzung des Baltikums durch englische Truppe«.

w Rotterdam. 22. September lS. C.)Daily Maiff meldet, daß euglische Truppen für das Baltikum z«- fammengestellt werden.

Der Bericht des Generals Gough.

Ueber die Lage der ballischen Länder hörte der Oberste Rat den Bericht des Generals Gough. Diese: erklärte, daß die Bevölkerung dieser Länder durch di< Gegenwart der deutschen Truppen bedrückt fei und das letztere in den baltischen Provinzen die politische Bast« für eine deutsche Intervention in Rutzland bildete» Die deutschen Truppen unterstützten die baltischen.Ba­rone und leisteten den Reaktionären, die die örtlichen Regierungen gebildet Säften, Hilfe gegen die Soziali- sten. Die gegenwärtige Lage stelle sowohl eine militä­rische wie eine politische Gefahr bar.

Polnischer Sieg über die Bolschewisten.

w Wien, 20. September. GV W Wie der pol­nische Generalstab meldet, hat die lAägigc SlJ'ljt an der Düna mit einem rollen Siege der Polen geendet. Die russischen iwlff&emutifdwn Truppen, die bte Düuck in ansehulicher Zahl ttbcrfchritteu hatte«, warden nm. zinaelt »«- veruicktet. Die Sieger machten sehr viel« Gefangene und erbeuteten icSr viel Material. Wecker stromabwärts besetzten bte Polen die Stadt Tzicno, so« baß nunmehr von Diinabrna bis Dtstcono das Südufer der Düna in polnischer Hand ist.

Gefecht zwischen Letten und einer bewußten Feldwache.

W Berlin, 20. September. 18. A.f In etnem^e. fecht zwischen lettischen Truppen und.einer deutschen Feldwache wurden die Letten zurückgeschlage«.

Rücktritt Lloyd Georges?

-> Kopenhagen, 21. September. ZD N.i Das BlattKlokkeu Fünf" meldet in einem Prwattelegramm aus London, daß Lloyd George dem. König seines «Eine Bestätigung der Nach- I

UUV ^UHUVIl, VUD ^ivyv missto» anqebotc« habe, richt liegt bisher nicht vor.

B«r Streichung des Anschlnßartikels.

* Berlin, 20. September. (S. Est Die Auuahm« des Htraierungsantrages aus Unterzeichnung des Pro- tokollS zur Nichtigkeitserklärung des Artikels 61 bei -Reichsverfasiung ist, wie nachträglich 'M.P^^^7 TifdienGreifen bekannt wird, tmAusschußder Ratio- natversa mmlun« mit allen gegen drei »tinanen er«««/