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Hersfelder Kreisblatt

PeMgspreis vierteljährlich für Hersfeld 7 .^Mark, durch die Post be- | AmEÄSk ^ItHCltiCt zogen 2.82 Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei z , ' . " 3_ '

Hersfeld. Für die Schriftleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld. j sUk Wtl MtCl5 ^CKöfßlö

j Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile ' ' Pfennig, im : amtlichen Teile. ) Pfennig, Reklamen kosten die Zeile ' Pfennig. Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Fernsprecher Nr. 8.

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Nr. SIS

Freitag, dsm 19» September

1919

sie Lage an der polnischen Grenze.

Rene Truppenkonzentratisneu der Polen.

»» B e r l i», 18. September. lS. Bon der Ost- grenze wird gemeldet, daß die Zurücknahme der polni­schen Truppenmassen von der deutsche« Grenze nur eine . vorübergehende gewesen sei. Seit gestern zeigen sich an der Eisenbahnlinie Thor»Schneideulühl wieder starke Trnppenkonzentraiione«. Die Polen haben nuumebr den gesamten Personenverkehr zwischen Deutschland und dem polnischen Gebiet zur Einstellung gebracht.

Angriff anf den Bahnhof Löwin.

** Berlin, 18. September. (S. C.> Die Polen haben unter Bruch des Waffenstillstandes den Bahnhof Löwin an der Strecke TirschtiegelBirnbaum angegriffen. Die Polen hatten drei Tote und fünf Verwundete. Wie aus den Vernehmungen der überlebenden Leute der von den Polen angegriffenen Feldwache Bahnhof Löwin her- vorgeht, haben die Polen den auf Posten stehenden Musketier Rotbart zunächst leicht verwundet. Als sie fluchtartig zurückgehen mußten, haben sie diesen Ver­wundeten mit genommen und etwa 400 Meter östlich des Waldes niedergeschlagen, beraubt uud aus allernächster Entfernung durch Kopfschutz getötet

Petersburg in Verteidigungszustand.

»* Rotterdam, 17. Expreß" meldet von der r«

?JDaily acht Tagen

kreisen täglich Flugzeuge der Alliierten über Peters­burg. Die Bolschewisten rüsten sich zur unbedingten Berteidignng Petersburgs. Große Truppenmassen der Roten Garde sind in und um Petersburg konzentriert.

** Rotterdam, 18. September. (S. C.)Morliing- post" meldet, die gegenrevolntiouären Truppen stehen 60 Kilometer vor Petersburg. Bei Kronstadt sind größere Marinedetachements gelandet.

Niederlage der Roten Armee in Sührutzland.

»* Rotterdam, 17. September. tS. C.sDailn Mail" meldet aus Jassy, die Rumänen verfolgen die geschlagenen Rn en über den Dnjester. Die rumäni- schenHeeresberi te

Ein neues Ultimatum wegen der Räumung des Baltikums?

^ Zürich, 17. September. (T. U.) Aus Paris mir- genreldet, der Oberste Rat hat beschlossen, ein neues Ultimatum an Deutschland zn senden, das die so­fortige RÄnmnng der baltischen Provinzen dnrch den Grafen von Ser Goltz verlangt.

Weiter wird hierzu gemeldet:

»* Paris, 17. September. (L. A.) Nach derChi­cago Tribune" wurde Marschall Foch beauftragt, an Deutschland eine Note mit dem Charakter eines Ulti­matums zu senden, durch die es aufgefordert werden soll, die nötigen Maßnahmen gegen die deutschen Trup­pen in Litauen zu treffen, für die es verantwortlich ge­macht werde und die es unverzüglich zurücknebmen müsse.

Räumung Nutzlands durch die AMerten?

»=#- Kopenhagen, 18. September. (T. U.) Ueber Lsn- do» wird ans Paris gemeldet, daß der Oberste Rat der Alliierten in Cleweuceans Büro im Kricqsministerium eine Sitzung abhielt, an der Clemenceau, Lloyd George, Tittoni, Foch, Tandieu und Philipp Berthelot teilnah-- wen. Es wurde einftitnutig beschlossen, Rußland zu räumen und den rvssische« Revolutionären zu überlas- & diese Angelegenheit selbst zu erledigen, jedoch so, Sie Interessen der Nachbarvölker gewahrt würden.

Der Friedensvertrag mit Bulgarien.

* Bern, 18. September. (T. II.) Der Oberste Rat Ser Alliierten hat vorgestern den Wortlaut der Frie- bensbedingnngen für Bulgarien endgültig geuebmigt. Die Uebergabe des Friedensvertrages wird wahrschein­lich Freitag stattfinden. Was die Westfront Bulgariens attöetrifft, so wird Thrazien Griechenlaud zugeteilt werden. Dafür erhält aber Bulgarien die Versicherung, einen Freihafen nach dem AegKischen Meer zu erhalten.

Sie MedensSebatle ia Boris.

Die französische Kanrmer setzte die Diskitssion des Friedensvertrages fort. Elemente! stellte fett, daß das praktische Ergebnis der Freiheit vorerst eine Hausse der Rohstoffe zur Folge habe. Barthon lunterbrechend) fragte den Finanzminister, ob die Kurse fortfahren wüte den zum Schaden Fraukreichs zu steige«. Klotz antwor­tete, daß, als die 'Freiheit der Ein- und ?iusfnhr wie- derhergestellt wurde, die Regierung darauf aufmerk­sam machte, Saß die-Differenzen zwlscher, der Ein- und Ansfnhr notwendigerweise ein Mißverhältnis im Kurse herbeiführen müßten. CleMentel verzeichnet eine Ver­besserung des Weltfrachtenverkehrs und erklärte, daß Frankreich, eins der am besten gestellien Länder Euro­pas, sich rasch erholen werde. Andererseits sei die Mög­lichkeit vorhanden, in Deutschland billiae Erzeugnisse zu kaufen. Wie Sembat erklärte mich Vivinni, daß ^Frankreich Deuischland ein Beispiel der Freiheit geben ; müsse. Viviani machte sich lustig über diejenigen, die glauben, daß Deutschland plötzlich trotz der Kontrolle den Alliierten Mtllimren von Vtännern aufbieten könne. Er fügte hinzu: «Können sie sich denken, daß angesich s des großen Englands und Amerikas Deutschland es -wagen konnte, Frankreich herauszuforberu." Der Red- «er verlangte zum Schluß von den Alliierten, daß sie

Die FriedenZberKtungen in Washrnßtsn.

* Amsterdam, 17. September. lWTBö Wie draht­los aus Washington gemeldet wird, hat am Montag nachmittag im amerikaniahen Senat die Debatte über den Friedeusvertrag begönnet!. Sie wurde mit einer Rede des demokratischen Senators Jones aus Neu- mexiko eröffnet, der energisch auf die Annahme des Vertrages ohne Abänderungen drang. Senator Jones sagte, daß die Senatoren, die gegen die unbedingte Ratifizierung des Friedensvertrages find, das Volk gegen bett .-.riedensvertrag und Völkerbund aufhetzen und daß der Friedensvertrag und der Völkerbund zu­nichte gemacht würben. wenn die von der Mehrheit des Senatsausschusses für auswärtige Angelegenheiten empfohlenen Vorbehalte angenommen würden.

Zur Auslisfsrmrg des Kaisers.

m- Genf, 18. September. lT. Nach dem Pa­riserJournal" hat Goud George in Paris eine Auf­forderung der Entente an Holland znr Auslieferung des Kaisers durchgesetzt.

Ablösung französischer Kolsnialregimenter.

t* Genf, 18. September. lS. Pariser Blätter melden, daß die nach der Pfalz beorderten zwei fran­zösischen Kolonial regimenter am kormnenden Donners­tag die Pfalz verlassen und nach Südfrankreich in die Winterlager gebracht werden.

Die Kosten der amerikanischen Friedensdelegation abgelehnt.

** Hamburg, 17.' September. (S. C.) Wie aus Neuyork demHamburger Frevideublatt" gemeldet wird, hgt die Finanzkommission des amerikanischen Re­präsentantenhauses das Verlangen des Präsidenten Wilson auf Ausbezahlung der Kosten für den Unterhalt der aMsrikauischen Frisdensdelegation in Versailles, die Wilson mit 825 Millionen Franken veranschlagt, verworfen. Diese Kreditverweigerung stellt einen Akt offenen Widerstandes gegen Wilson dar und beweist, daß die amerikanische Volksvertretung sich nicht nur auf eine Kritik des Pariser Friedensw^les beschränkt, son

gegen ÄSilso».

»-t Rotterdam, 17. September. lS. 6.) Der Fall Bullit hat sich zu einem großen Angriffsfeldzug gegen Wilson und Lloyd George entwickelt. Die Anhänger der Opposition haben sich des Berichts Bullits be­mächtigt, um daraus Kapital gegen den Friedensver­trag zu schlagen.

Bevorstehender Rücktritt Lansings?

»* Genf, 17. September. (S. C.) Nqch einer Mel­dung aus Washington geht bereits das Gerücht um, daß Lansing die Absicht hat, sein Amt als Staatssekretär niederzulegen, infolge Meinungsverschiedenheiten über den Friedensvertrag, die zwischen ihm und Wilson ent­standen sind.

Die Auslieferung von Deutschen.

w Basel, 17. September. (S. C.) Die Pretzinfor- mativn meldet aus Paris, daß die Alliiertenkommission zur Prüfung der Verantwortlichkeit am Kriege nach weiterer Prüfung des Materials die Verfolgung von 17 weiterer deutscher Persönlichkeiten eingestellt hat, darunter befindet sich auch der Großadmiral von Tirpitz und zwei deutsche Ubootkommandanterr.

Der Konflikt in der Anschlußfrage.

»* Genf, 18. September. lS. Pariser Blätter melden, der Konflikt mit Deutschland in der Anfchlutz- frage wurde von Pichon in der Sonuabensitzung her Kammer bereits als der Form nach erledigt bezeichnet.

Swrz der togietnng Mllek in Sirkenseld.

Die alte Regierung wieder eingesetzt.

w Birkenfeld, 17. September. (WTB.) Die Vor­aussage des von derFrankfurter Zeitung" nach Bir- kenfelo entsandten Mitarbeiters ist sehr schnell einge- troffen. Schon am vergangenen Sonntag ist, wie wir vernehmen, die Regierung Zdller in Birkenfeld wieder durch die alte Regierung, an der Spitze General Har- tong, hinter der der Wille des gesamten Ländchens stand, ersetzt worden. Die Regierung Hartong hat die ansgewieseue« Beamte» sofort znritckgeruserr.

Der Umschwung in Birkenselo dürfte auf die seiner­zeit gemeldete Unterrednua von 12 Vertretern der Bir- kenfelöer Bevölkerung mit dem General Mang in zu- rückzufübren sem. Der französische Kommandant hat sich offenbar davon überzeugen müssen, daß die anständige Bevölkerung so gut wie geschlossen hinter der alten Re­gierung steht und Zöller und Gen essen nur Verachtung entgegen bringt. Er mußte wohl einsehcn, daß auf die Dauer eine solche Regierung auch durch die französischen Bajonette nicht gehalten werden kann.

Die rheinischen SeWständigkeitsbestrebungen.

Nach derKöln. Bolksztg." nahnr der in Köln ver- sammelte Parteitag der rheinischen Zentrumspartei eine Entschließung an, in der über die Behandlung der RLetnlandsfraae Leitsätze ausgestellt werden, nach denen die Berwirklichung der rheinischen Selbständigkeits- wünsche im Rahmen des Deutschen Reiches im Zusam­menhang mit der territorialen Umgestaltung des Rei­ches unter dem Gesichtspunkt des gesarntdentscheu In­teresses und auf dem durch die Reichsversaflung vorge­sehenen^ Wege geschehen soll. Es sollen gleichberechtigte

verm,Mn«g w ist, sönnen .öi<

m werden. Falls dies aussichtÄos rebungen der Mldnna neuer Bun-

auiaMBMM. werde«.

wird rückhaltlos anerkannt. Der Parteitag erwartet jedoch, daß die Reichsregieruug und die Volksvertre­tung die in Zlriikel 167 vorgesehenen zwei Jahre Sperr­frist nicht aufrechtcrhalteu werden, falls die nationalen Notwendigkeiten und die rheinischen Lebensinieresien ist Zukunft ihre sofortige Beseitigung erfordern sollten. Für die Zwischenzeit wird eine weitgehende Autonomie gefordert. Wer die Loslösn«g vom Reiche au strebt, schädigt die Jntcreise« der rheinischen Bevölkern»« und stellt sich außerhalb der Zentrmnspartei. Die Rcichs- regürüng wird aufgefordert, den inneren Umbau deS Reiches in vorgedachtem Sinne so rasch wie möglich vor- zunehmen.

Sie SiiftWe in ^inme.

w Lugano, 18. September. lT. U.) Die Lage in Frume hat sich nicht geändert. d'Annvnzio herrscht weiter als Diktator. Er ließ lautTribuua" auch den General Petiagula verhaften, weil dieser den Anmarsch des Generals Rovilaui aus Jstrien zn spät meldete. Berhastet wurde ferner der Admiral Casanova, der mit Met Kreuzern in Fiume eintraf, um die Abfahrt der Schiffe zu erzivingcu. d'Annunzio richtete einen Brief an den König und verfaßte eine Proklamation an das italrenische Heer. Die Brigade Regina soll sich vollstän­dig dem Kommando d'Annuzios unterstellt haben.

, Die Pariser Nachrichten bestätigen den Abschluß erues rtaliemsch-franzöfij ch-englischen Abkommens, nach dem die Stadt Fiume gegebenenfalls auch ohne die Zn- Mmmnng Wtlfons unter die italienische Souveränität fotnmen soll. Der Hafen dagegen soll dem Völkerbund nnterstellt werden. Der Zwischenfall in Fiunie wurde auch tn der gestrigen Kainmersitzuna besprochen. Nitti gab neue Erklärungen ab, um den Eindruck feiner hef­tigen Rede vom Soi.lnabeud abzuschwächen. Er sagte, daß es nur so möglich gewesen sei, toteste zu verittet, den uud die Vertrauenskundgebung der Verbüildeten zu erhalten.

Nach einer Meldung des Laibacher Korr.-Büros aus Bueoari haben nach einer \ '*im^^ .miü-riM

den Hafen verl ..... ... ihre Geschütze auf die «tadt gerichtet. Man erwartet, daß Seit Aufständische» ein ltttimatum gestellt wird, Fiume binnen 24 Stunde» z« verlasse» andernfalls werde mit allen Mitteln ge­gen die Aufständischen ringe schritten werden.

Die jKMMsG-MMMWe Spannung.

Aus Kopenhagen meldet man uns: In politischen Krerien der Vereinigten Staaten von Amerika betrach­tet man, wie Meldungen aus Washington besagen, mit wachsender Besorgnis die Verschlechterung der Bezie- krungen zu Japan. Nachrichten aus Tokio lassen erken­nen, daß eine gewaltige Erregung über die Behaird- luna der Schantungfrage im amerikanischen Senat herrscht. Der Nieöerschlaa der öffentlichen Meinung, ?.^iapamsche Presse, wird, so heißt es in Washington, läßlich herausfordernder und beleidigender gegen Ame­rika. Eine jede Abänderung des Schantunaäbkvmmen

------^. ----------_.,.. Uwes

. ----- jede Abänderung des Schantungäbkommens,

wie es im Versailler Frieöensvertraa festgelegt ist, wurde man m Japan als einen Akt der Unfrenudltch- leü betrachten. Ja, gewisse Heißsporne im Reiche des Mikaöo waren imstande, in jedem Vorbehalt zu nngun- Iwn Japans, in federn Entgegenkommen gegen China geradeswegs einen Casus bellt, einen Aulaß zum Kris- ge zu sehen. Da im amerikanischen Senat zurzeit die Stimmung vorherrscht, den Friedensvertrag nur zu genehmigen, wenn China sein Recht zuteil wird, fürch­tet man, daß die vorhandene Spannung zwischen Japan und Amerika einen immer bedrohlicheren Charakter

annehmen könnte. Man bereitet sich dem Vernehme» nach sogar auf die Möglichkeit eines offenen Bruches zwischen den beiden Mächte« vor. Auch in London soll man sehr pessimistisch über das Verhältnis beider ur­teilen und auf ernste Ereignisse gefaßt sein. Dabei er­wägt man bereits heute die Wirkung eines japauisch- amerikanische« Konfliktes auf die europäische Lage. ES könnte vielleicht eine neue Mächtegruppierung eintre­ten, die der Haßpolitik Frankreichs, die das Deutschtum für immer vernichten will, wesentliche Hemmung be­reiten würde.

Die Chemnitzer Unruhen.

Wolff' Sächsischer Landesdienst verbreitet einen vor­läufigen Bericht nach amtlichen Untersuchungen über die Chemnitzer Unruhen im August d. Js., in dem es u. a. heißt: Nebergriffe und Provokationen der Bevöl­kerung durch Reichswehrtruppen haben in Chemnitz in jenen kritischen Tagen auf keinen F-all ftattaefunden. Dagegen steht fest, daß einzelne Reichswehrleute schon vor öen eigentlichen Unruhen belästigt worden sind und daß schon niedrere Toge vorher durch Flugblätter gegen die Reichswehrtruppen gehetzt worden ist. Die zur Ver- stcn'kuna der örtlichen Sickerbeitsorgane am 8. August nach Chenmitz beorderten Truppen wurden bereits auf dem Bahnhof umringt und durch in der Albertstraße aufgestellte Maschinengewehre unter Feuer genommen. Darauf erfolgte ein regelrechter Sturm gegen den Bahn­hof. Es kam zu bedauerlichen Kämpfen im Actzthof und auf den Gleisen, bei denen den Soldaten entrissene Ma­schinengewehre gegen die Reichswehrtruppen gerichtet wurden, die von der gewalffgen Neberzahl übermcmnt und zur Preisgabe des Bahnhofs gezwungen wurden. Schwere Mißhandlunge« von Reichswehrleuten sind bei diesen Kämpfen und bei der Abführnng von Gefange­nen, ja selbst sogar an Verwnudete«, unzweifelhaft vor- gekommen, doch sind sämtliche Pürnnschasten, soweit sie nicht gefangen oder verwundet in Lazarette eingeliefert worden 9M M ihrer Truppe zurückgeckehrt. Die Mit-